Fakten - Lehen

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1158

14. Juni 1158
Der „Augsburger Schied“ - Münchens Geburtsurkunde

15. Juni 1158
Ein „Hausbraurecht“ wird als gesichert angenommen

22. September 1158
Bischof Otto I. von Freising stirbt

Nach dem 11. November 1158
Unrechtmäßige „Verlegung des Marktrechts“ von Freising nach Föhring


1179

1179
„Templer“ und „Johanniter“ zu einem Friedensschluss bewegt

13. Januar 1179
Herzog Heinrich der „Löwe“ wird als „Angeklagter“ vorgeladen

24. Juni 1179
Heinrich der Löwe kommt nicht zum Hoftag in Magdeburg

Juli 1179
Das „volksrechtliche Verfahren“ wird mit einem „lehnsrechtlichen“ überlagert

17. August 1179
Herzog Heinrich „der Löwe“ wird drei Mal vorgeladen


1180

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

13. Januar 1180
Herzog Heinrich „der Löwe“ verliert alle „Reichslehen“

13. April 1180
„Fürstbischof“ Philipp von Köln hat sein Ziel erreicht

Um den 28. Juni 1180
Über Heinrich XII. dem Löwen wird die „Oberacht“ verhängt

13. Juli 1180
Kaiser Barbarossa widerruft die Belehnung des Herzogtums Baiern

16. September 1180
Herzog Otto I. erhält das restliche Herzogtum Baiern zum Lehen

Ab 16. September 1180
Die Wittelsbacher führen den Adler in ihrem Wappen


1220

17. März 1220
Der Freisinger Bischof Otto II. von Berg stirbt

26. April 1220
Kaiser Friedrich erklärt die Bischöfe zu selbstständigen Landesherren


1231

1231
Die „Inquisition“ wird den „Dominikanern“ und „Franziskanern“ anvertraut

29. März 1231
Der Freisinger Bischof Gerold von Waldeck stirbt

15. September 1231
Herzog Ludwig I. der Kelheimer wird ermordet


1349

1349
Die Pest mündet in Pogrome

3. Oktober 1349
Johannes II. Hake Bischof von Freising stirbt in Avignon

20. Oktober 1349
Papst Clemens VI. verbietet das „Flagellantentum“

Um den 28. Oktober 1349
Albert II. von Hohenberg wird zum Bischof von Freising ernannt


1363

1363
Nur Angehörige aus Münchner Patrizierfamilien erhalten das „Braurecht“

13. Januar 1363
Herzog Meinhard III. stirbt auf „Schloss Tirol“.

Um den 20. Januar 1363
Herzogin Margarete überträgt Tirol an Habsburg

21. Januar 1363
Erstmalige Benennung der Münchner Stadtviertel

22. Mai 1363
Strafe für eine Amts-Verweigerung

29. September 1363
Margarete „Maultasch“ von Tirol verzichtet auf ihre Besitzungen

November 1363
Es kommt zum „Tiroler Erbfolgekrieg“


1385

1385
Es kommt zu einer großen Umsiedelungsaktion

Die „Franziskaner- Mönche“ beziehen wieder einen richtigen „Konventbau“

In der ältesten „Ungeltordnung“ ist vom „Frankenwein“ die Rede

Städtische „Amtsleute“ überwachen den „Weinmarkt“


1470

1470
In Mittenwald wird ein gemeindliches „Ballenhaus“ gebaut

Jörg von Halspach beginnt mit dem Neubau des [Alten] „Rathauses“

Auf 50 Öfen wird in Haidhausen „Ziegel“ gebrannt

18. April 1470
Die Stadt kauft dem „Heiliggeist-Spital“ den „Gronimushof“ ab


1537

Seit dem Jahr 1537
Aus „den“ Lehen[gütern] wird „das“ Lehen


1555

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

Die „Riegermühle“ wird durch Herzog Albrecht V. neu erbaut

25. September 1555
Die religiös-politischen Verhältnisse im Reich werden regelt

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer


1567

1567
Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“

Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

Der Haidhauser Dorfteich ist halt nur eine Lacke

6. August 1567
Am „Haßlang-Schlösschen“ wird ein Triebwerk eingehängt

22. November 1567
Herzog Albrecht V. schränkt den Weißbierausschank stark ein


1581

1581
Erste Hexenverfolgungen in der „Grafschaft Werdenfels“

Der Turm der „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird erneuert

Ab dem Jahr 1581
Eine Änderung in der Schreibweise „Lehen“ tritt ein

1581
Wegen „Nachlässigkeit im Kampf gegen die Konkubinen“ bestraft

Ernst von Baiern wird auch noch das Bistum Lüttich übertragen

Herzog Wilhelm V. verspricht den „Jesuiten“ ein „Kollegium mit einer Kirche“


1598

1598
Eine „Zaubergesellschaft“ sitzt in der „Schergenstube“ in Haft

778 Gemälde gesammelt

18. Januar 1598
Erzherzog Ferdinand II. bedankt sich für die erteilte „Ehedispens“

4. Februar 1598
Die Untertanen werden auf Herzog Maximilian I. vereidigt

13. März 1598
Maximilian I. erlässt ein ausführliches „Religions- und Sittenmandat“

21. Mai 1598
Kardinal Philipp Wilhelm stirbt in Dachau


1696

1696
Im vierten Schritt wird aus dem „Lehen“ das „Lehel“

Veräußerungsverbot der „Jurisdiktion“ und des „Scharwerks“

Fortunatus Hueber wird „Präses der Michaels-Bruderschaft“

Baugenehmigung für ein „Kloster am Gaisberg“

8. Mai 1696
Joseph Clemens gründet in Lüttich eine Michaels-Bruderschaft

22. Juli 1696
Ein kurfürstliches Mandat gegen das Kammerfensterln

14. September 1696
Ein Testament zu Gunsten des baierischen Kurprinzen Ferdinand Joseph


1771

1771
Das „Lehen Schmalzhof“ wird dem Grafen Marquart von Kreuth verliehen

Der Turm der „Georgskirche“ erhält seine charakteristische Kuppel

27. Dezember 1771
Der „Feiertag des heiligen Johann Evangelist“ wird letztmals gefeiert

28. Dezember 1771
Der „Feiertag der Unschuldigen Kinder“ wird letztmals gefeiert


1785

1785
Carl Theodors Geschenke für eine ehemalige Mätresse

Erneut aufkommende Ländertauschpläne werden beendet

Ignaz Mayer heiratet Chaila Seligmann

Anno 1785
Den Auern, „Lechlern“ und Haidhausern wird das Fischen verboten

1785
Planungen, die Au als „Carlsvorstadt“ nach München einzugemeinden

Baiern erhält eine „Nuntiatur“

Sir Benjamin Thompson wird „kurpfalz-baierischer Kammerherr“

Das „Hirschgehege“ in der „Hirschau“ wird aufgelassen

Montgelas wird „Mitglied der baierischen Akademie der Wissenschaften“

Kurfürst Carl Theodor lässt den „Rittersitz Biederstein“ erbauen

18. Juni 1785
Die Mitgliedschaft bei den „Illuminaten“ ist unvereinbar mit dem Glauben

20. Juli 1785
Der „Zierbrunnen im Alten Hof“ geht erstmals in Betrieb

30. September 1785
Herzog Max Joseph heiratet Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt

14. Dezember 1785
Die 16-jährige Fanny von Ickstatt stürzt vom Turm der „Frauenkirche“

17. Dezember 1785
Kurfürst Carl Theodor beschenkt Stephan von Stengel


1798

Um 1798
Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

Um das Jahr 1798
Adam Freiherr von Aretin kauft ein „ödes“ Grundstück

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Die verbliebenen Reste des „Roten Turms“ werden beseitigt

Die erste große „Industrieausstellung“ findet in Paris statt

Münchens Gemäldesammlung vergrößert sich

27. Januar 1798
Neuorganisation des gesamten „Polizeiwesens“ in München

Mai 1798
Die erste „Auer-Dult“ findet in der Lilienstraße statt

11. Juli 1798
Kein „Minutoverschleiß“ von Bier am Gasteig und am Lilienberg

24. Juli 1798
Die „Rumford-Mühlen“ am Eisbach

19. August 1798
Rumford wird „Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof“

19. September 1798
Rumford tritt in London seinen neuen Job an

Oktober 1798
Errichtung einer süddeutschen Republik mithilfe französischer Bajonette

November 1798
Freiherr von Werneck erhält die „Intendanz des Englischen Gartens“

12. November 1798
Eine neue „Koalition“ schließt sich zusammen

16. November 1798
Kurfürst Carl Theodor ist Kunde des Leihhauses

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert


1799

Ab 1799
Zwischen 1799 und 1815 ist Baiern an sieben Kriegen beteiligt

1799
Die Klosterbrauerei der Paulaner kommt unter staatliche Aufsicht

Aron Elias Seligmann kommt nach München und wird „Hofagent“

Das Geheimnis eines guten Bieres herausfinden

Eine Mädchenschule bei den „Benediktinerinnen am Lilienberg“

31. Januar 1799
Das „Bücherzensurkollegium“ wird aufgelöst

12. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor erleidet einen Schlaganfall

13. Februar 1799
Die Kurfürstin unterstützt das Haus Wittelsbach-Zweibrücken

16. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor stirbt

20. Februar 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht umjubelt in München ein

21. Februar 1799
Montgelas übernimmt das „Département der Auswärtigen Angelegenheiten“

28. Februar 1799
Johann Joseph Ignaz Döllinger wird in Bamberg geboren

März 1799
Der „Englische Garten“ ist dem „kurfürstlichen Kabinett“ unterstellt

Um März 1799
Die Österreicher benehmen sich wie feindliche Besatzungstruppen

1. März 1799
Der „Zweite Koalitionskrieg“ beginnt

12. März 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht feierlich in seine Residenzstadt ein

April 1799
Das „Paulanerkloster in der Au“ wird aufgehoben

15. April 1799
Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

9. Mai 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine bezieht die „Herzog-Max-Burg“

12. Mai 1799
Der erste evangelische Gottesdienst in München

16. Juni 1799
Leere Staatskassen und unüberschaubare Schulden

28. Juni 1799
Der Leimener „Finanzier“ Aron Elias Seligmann wird nach München gerufen

Um den Juli 1799
Die junge Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine ist schwanger

5. August 1799
Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

8. August 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine muss München verlassen

17. August 1799
„Metzgermeister“ Anton Sailer kauft den Haidhauser „Schlossanger“

24. September 1799
Das „Militärische Arbeitshaus“ wird aufgelöst

5. Oktober 1799
Die „Hundesteuer“ wird eingeführt

18. Oktober 1799
In der Au wird eine „Spinnstube“ für Arme eingerichtet

November 1799
Die „Militärgärten“ werden vom „Englischen Garten“ abgetrennt

9. November 1799
Napoleon Bonaparte stürzt in einem „Staatsstreich“ das „Direktorium“

9. Dezember 1799
Der Wirtschaftsbetrieb „Englischer Garten“

11. Dezember 1799
Markus Sedlmair wird „Großwirt“ von Haidhausen

20. Dezember 1799
Der „Bierzwang“ wird aufgehoben

23. Dezember 1799
Der „Englischen Garten“ wird um 300 Tagwerk erweitert


1804

1804
„Hofbaumeister“ Franz Thurn überarbeitet „Schloss Biederstein“

Untersuchungen über die Verleihung der „Hofmarksrechte“

Der „Ausbau des Torweges am Isartor“ wird wieder aufgegriffen

Anno 1804
Die „kurfürstliche Leibjägerei“ soll in das „Hieronymiten-Kloster“

1804
Montgelas lässt bei Bogenhausen eine Holzbrücke über die Isar bauen

Franz Maria Schweiger und Lorenz Lorenzoni's Schauspielertruppe

„Sie heiraten gern und sehr früh, erzeugen viele uneheliche Kinder“

Aron Elias Seligmann übernimmt das „Rechnungswesen“

Karmelitinnen im Aussterbekloster in Pielenhofen

Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

2. Januar 1804
Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

30. Januar 1804
Kurfürstin Caroline erhält „Schloss Biederstein“ zum Geschenk

9. März 1804
Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die „Hofgartenintendanz“ in München

11. April 1804
England und Russland schließen ein Bündnis

4. Mai 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Preußen

18. Mai 1804
Napoleon Bonaparte wird als erblicher Kaiser von Frankreich proklamiert

24. Mai 1804
Der Grundstein für das „Palais Salabert“ wird gelegt

21. Juli 1804
Auf dem „Franziskaner-Friedhof“ stampfen Soldatenstiefel

11. August 1804
Kaiser Franz erhebt sich zum Doppel-Kaiser

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

6. November 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Österreich und Schweden

14. November 1804
Maria Leopoldine heiratet Ludwig Joseph Graf von Arco

Dezember 1804
Napoleon will dynastische Verbindungen mit den europäischen Häusern

2. Dezember 1804
Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser

31. Dezember 1804
Offiziell gibt es in München 31 „Kaffeeschenken“


1854

1854
Die „Giesinger Lederfabrik“ spezialisiert sich auf feines, lackiertes Leder

„Die demokratisierende Macht des Bieres“

Die Eisenbahn wird bis zum „Königreich Württemberg“ weitergebaut

König Max II. lässt auf der Residenz einen „Wintergarten“ errichten

Ein Brunnen für den „Münchner Glaspalast“ am „Alten Botanischen Garten“

Die „Pschorr-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

Die Geländearbeiten für die Maximilianstraße sind abgeschlossen

König Max II. verzettelt sich

13. Januar 1854
Leonhard Romeis wird in Höchstadt an der Aisch geboren

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

31. März 1854
Joseph Schülein kommt in Thalmässing zur Welt

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

20. April 1854
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern verlässt München

24. April 1854
Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth „Sisi“ heiraten in Wien

Mai 1854
Die letzte Hinrichtung mit dem „Handschwert“

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“

24. Juni 1854
Die Bahnstrecke ist bis „nach dem Belustigungsorte Hesselohe“ fertig

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von „Cholera“

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der „Cholera-Epidemie“

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein „Komitee“ kämpft gegen die epidemische Brechruhr“

3. August 1854
„Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen“

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

Abschaffung des mittelalterlichen Richtschwerts

6. August 1854
Die „Cholera“ wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der „Cholera“

8. August 1854
Erstmals die „Gefahr einer Cholera-Epidemie“ zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

20. August 1854
Ludwig Joseph Graf von Arco stirbt in München

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

Simon von Eichthal stirbt in Ebersberg

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die „Cholera-Sterbefälle“ nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

30. September 1854
Die „Cholera“ ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

Die „Ramersdorfer Lüften“ kommen zum „Landgericht rechts der Isar“

Die „Innere Birkenau“ und die „Äußere Birkenau“

Der Münchner „Glaspalast“ wird eröffnet

2. Oktober 1854
Die „Cholera-Epidemie“ wird offiziell für „erloschen“ erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

30. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Gruft der „Theatinerkirche“ beigesetzt

November 1854
Die „Armen-Industrie-Schule“ wird aufgelöst

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“


1868

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

Ignaz von Döllinger wird „lebenslänglicher Reichsrat der Krone Bayerns“

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

Anno 1868
Die Gleisverlegungsarbeiten und der Bau des „Ostbahnhofs“ beginnen

1868
Die Überplanung des „Franzosenviertels“ ist unumgänglich geworden

Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

1868
Bierverbrauch in München so hoch wie in ganz Russland

Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

30. Januar 1868
Bayern führt - als letztes deutsches Land - die „Gewerbefreiheit“ ein

20. Februar 1868
Ludwig III. heiratet Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este

29. Februar 1868
Der Ex-König Ludwig I. stirbt in Nizza

7. März 1868
Cosima von Bülow gegen den Bau eines „Wagner-Festspielhauses“ in München

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

21. März 1868
Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

27. März 1868
Richard Wagner erhält von König Ludwig II. ein Darlehen

29. April 1868
Prinz Otto wird in den Georgs-Ritterorden aufgenommen

13. Mai 1868
Ludwig II. will ein Schloss in Hinterhohenschwangau bauen lassen

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

21. Juni 1868
Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden aufgeführt

Juli 1868
Der Bauplatz für „Schloss Neuschwanstein“ wird vorbereitet

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

Um Oktober 1868
König Ludwig II. gibt einen „Maurischen Kiosk“ in Auftrag

5. Oktober 1868
Der „Alte Nördliche Friedhof“ an der Arcisstraße wird eingeweiht

19. Dezember 1868
Die „Polytechnische Schule“ wird eingeweiht


1869

1869
Einführung einer neuen „Gemeindeordnung“

Die „Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ bittet um eine staatliche Finanzhilfe

Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

Ab 1869
Die zweischläfrigen Mannschaftsbetten werden abgeschafft

1869
Der „Konsumverein von 1864“ eröffnet zwei weitere Filialen

Ab 1869
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Neuschwanstein“

Januar 1869
Interessenten für den „Zoologische Garten“

Um den Januar 1869
Der erweiterte „Wintergarten“ Ludwigs II. ist fertig

2. Januar 1869
Der „Lohnkutscher“ Michael Zechmeister startet einen neuen Versuch

23. Februar 1869
Das „Königshäuschen“ im Graswangtal wird modernisiert

2. März 1869
König Ludwig II. gewährt Richard Wagner ein 10.000-Gulden-Darlehen

5. März 1869
Michael Faulhaber wird geboren

27. April 1869
Prinz Otto wird in die „Kammer der Reichsräte“ eingeführt

29. April 1869
Meter und Kilogramm werden eingeführt

Mai 1869
Der „Münchner Veloziped-Club“ wird gegründet

25. Mai 1869
Conrad Gautsch gründet den „Münchner Veloziped-Club“

Juni 1869
Die erste Münchner Gruppe des „ADAV“ gegründet

15. Juni 1869
Kostenvoranschlag für einen „Byzantinischen Palast“ im Graswangtal

20. Juni 1869
Hans von Bülow bringt „Tristan und Isolde“ erneut zur Aufführung

21. Juni 1869
Die „Gewerbeordnung“ für den „Norddeutschen Bund“ wird erlassen

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

13. Juli 1869
Ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“

Um den August 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. sind bewohnbar

1. August 1869
Die erste sozialdemokratische Zeitung erscheint in Bayern

27. August 1869
Grundsteinlegung für das „Königshaus am Schachen“

29. August 1869
Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

September 1869
Leonhard Romeis kommt an die „Königliche Gewerbeschule“

3. September 1869
Der Grundstein für „Schloss Neuschwanstein“ wird gelegt

21. September 1869
Das Dresdner „Hoftheater“ wird ein Raub der Flammen

22. September 1869
Ludwig II. lässt das Rheingold im Hof- und Nationaltheater uraufführen

3. Oktober 1869
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

5. Oktober 1869
König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen königlichen „Wintergarten“

Dezember 1869
Der „Zoologische Garten“ wird gepachtet

8. Dezember 1869
Papst Pius IX. lädt zum „Ersten Vatikanischen Konzil“ ein

9. Dezember 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. werden fotografiert


1884

1884
Die „Reichsregierung“ stellt „Kolonie-Schutzbriefe“ aus

Valentin Ludwig Fey geht in die „Kleinkinderbewahranstalt der Vorstadt Au“

Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

Neuguinea erhält einen „kaiserlichen Schutz“

Barbara Grützner stirbt im Alter von 30 Jahren

Beschreibung der „Villa Grützner“

König Ludwig II. entlässt Georg von Dollmann

Der Innenputz der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist fertiggestellt

Seit 1884
Der Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ ist abgeschlossen

1884
„Propaganda- und Reklamefahrten

24. Januar 1884
Hermann Schülein wird in München geboren

6. Februar 1884
Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

28. März 1884
Carl Peters gründet die „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“

Die „Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft“ wird gegründet

Um April 1884
König Ludwig II. hat 7,5 Millionen Mark Schulden

24. April 1884
Ein „Schutzbrief“ für das „Lüderitzland“

2. Mai 1884
Franz Xaver Reichhart wird neuer „Scharfrichter“

16. Mai 1884
König Ludwig II. kauft die „Burgruine Falkenstein“

27. Mai 1884
König Ludwig II. bewohnt kurzzeitig das Schloss Neuschwanstein

30. Mai 1884
König Ludwig II. will ans Vermögen seines Bruders Otto

Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

1. Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

Um den 1. Juni 1884
König Ludwig II. hat Schulden in Höhe von 7,5 Millionen Mark angehäuft

5. Juli 1884
Orte im heutigen „Togo“ werden zum „Deutschen Schutzgebiet“ erklärt

7. Juli 1884
Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

10. Juli 1884
Gustav Nachtigal trifft im heutigen „Kamerun“ ein

14. Juli 1884
Hissung der deutschen „Flagge“ in der Stadt Duala

29. Juli 1884
Der umgestaltete Fischbrunnen geht wieder in Betrieb

September 1884
Heinrich Roth gewinnt acht Jahre hintereinander das „Oktoberfest-Rennen“

16. Oktober 1884
Julius Hofmann löst Georg von Dollmann als „Oberhofbaudirektor“ ab

28. Oktober 1884
Über das „Kolonialfieber“ die „Reichstagswahlen“ beeinflussen

Ab 15. November 1884
Die „Kongo-Konferenz“ legt die Abgrenzung der Besitzstände fest

16. November 1884
Die Marke „Marco Polo Tee“ im „Register der geschützten Markenzeichen“

24. Dezember 1884
König Ludwig II. ordnet den Bau des „Hubertuspavillons“ an


2013

2013
Am „Chinesischen Turm“ befindet sich der zweitgrößte „Biergarten“

Das „Seehaus“ ist im Sommer ein stark frequentierter „Biergarten“

Mehr als 10.000 Megawatt Strom erzeugt Bayerns „Photovoltaik“

Der Bayer trinkt im Jahr immerhin 135 Liter Bier

177 „Falschparker“ behindern die Weiterfahrt der Straßenbahn

7. Februar 2013
Die 20-jährige Leniata Kepari wird bei lebendigem Leib als „Hexe“ verbrannt

März 2013
Bald werden 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben

23. März 2013
Der Karten-Vorverkauf für das neu renovierte „Deutsche Theater“ beginnt

30. März 2013
Willi Kreitmair, der langjährige Wiesnwirt vom „Winzerer Fähndl“, stirbt

April 2013
Wiggerl Hagn und Steffi Spendler eröffnen die Hirschau

1. April 2013
Die „Giesinger Brauerei“ will auf die „Oide Wiesn“

Mai 2013
Besserer Lärmschutz entlang der „Braunauer Eisenbahnbrücke“

7. Mai 2013
Das „Lenbachhauses“ wird wieder eröffnet

8. Mai 2013
Gedenkstein für die Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration aufgestellt

21. Juni 2013
Der „Cowboy Club München von 1913 e.V.“ feiert sein 100. Jubiläum

17. Juli 2013
Die Finanzierung des „Bayreuther Festspielhauses“ steht

21. Juli 2013
Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ angebracht

September 2013
Die Stadt München kauft nach 18 Jahren das Werk „Argumente“

Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

15. September 2013
Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2013

21. September 2013
Eine Million Besucher am ersten „Wiesn-Wochenende“

22. September 2013
Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Oktober 2013
Schlechte Hopfenernte wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse

6. Oktober 2013
Das „Oktoberfest 2013“ endet. Das Fazit:

Ein unergründliches Geheimnis: Die Einkünfte der Wiesnwirte

19. Oktober 2013
Die „Marianische Kongregation“ feiert ihren 450. Jahrestag

15. November 2013
Klageerhebung gegen den Wiesnwirt Sepp Krätz

17. November 2013
2. SAUBANDE-Matinée

19. November 2013
Ferdinand Schmid stirbt im Alter von 88 Jahren

20. November 2013
Dieter Hildebrandt stirbt in München

4. Dezember 2013
Kritik am „Gedenkstein für die Trümmerfrauen

31. Dezember 2013
Bayerns Königsschlösser sind Touristenmagneten

Arabische Touristen lassen viel Geld in München

Die Pfandhausbetreiber können ihr Schmuddel-Image ablegen