Fakten - Oberösterreich

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1620

1620
Reform der altbaierischen „Franziskaner-Konvente“

Ein Altargemälde ersetzt die Bronze-Madonna

Die „Hofmark Berg am Laim“ wird durch Zukäufe vergrößert

Die Baumaßnahmen am „Hofgarten“ sind beendet

Januar 1620
Die „Schanzarbeiten“ beginnen vor dem „Schwabinger Tor“

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

30. Juni 1620
Maximilian I. soll den Aufstand in Oberösterreich niederwerfen

23. Juli 1620
Die Niederschlagung des oberösterreichischen Aufstands beginnt

31. Juli 1620
Der Ulmer Vertrag sichert die Besetzung Oberösterreichs

4. August 1620
Maximilian I. zieht mit seinem Liga-Heer in Linz ein

20. August 1620
Maximilian I. lässt sich in Linz huldigen

26. September 1620
Herzog Maximilian I. überschreitet die böhmische Grenze

Oktober 1620
Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf


1621

Ab der Brausaison 1621
Das „Bockbier“ wird ein eigener Rechnungsposten

1621
Im „Pütrichhaus“ wird ebenfalls sie „Klausur“ eingeführt

Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

22. Januar 1621
Kaiser Ferdinand II. erklärt Friedrich V. zum Reichsfeind

29. Januar 1621
Eine schnelle Klärung der Pfandherrschaft über Oberösterreich

15. Februar 1621
Ein Pfandschaftsrezeß über Oberösterreich wird unterzeichnet

6. März 1621
Oberösterreich an das Herzogtum Baiern verpfändet

24. April 1621
Die protestantische „Union“ löst sich selbst auf

Die Auflösung der Union wird förmlich vollzogen

21. Juni 1621
In Prag wird ein blutiges Gericht über die Aufständischen gehalten

6. September 1621
Neudeck wird eine geschlossene Hofmark

22. September 1621
Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

8. Dezember 1621
Maximilian Heinrich, der spätere Kurfürst von Köln, wird geboren


1624

Ab 1624
Das „Alte Rathaus“ wird im Stil der Spätrenaissance umgestaltet

1624
Öffnungszeiten des „Weinmarkts“ auf dem „Schrannenplatz“

Der Stadtrat lässt Bettler mit „Zwangsarbeit beim Schanzenbau“ einsetzen

„Feldherr“ Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine „Monstranz“

Anfang Oktober 1624
Die „Basilianer“ werden fristlos entlassen

4. Oktober 1624
Der Beginn der Rekatholisierung in Oberösterreich


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Zur Seidenherstellung Maulbeerbäume pflanzen

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Januar 1625
Die oberösterreichischen Bauern wehren sich

15. Mai 1625
Das grausame Frankenburger Würfelspiel

10. Oktober 1625
Eine Religionsedikt für Oberösterreich

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1626

1626
Maria Jacobäa Freifrau von Lerchenfeld lässt eine „Loretokapelle“ errichten

Ab 1626
Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet

1626
Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“

7. Februar 1626
Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München

Um den 12. Mai 1626
In Oberösterreich bricht ein Bauernkrieg los

16. Mai 1626
Der Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck wird unterzeichnet

21. Mai 1626
Eine missglückte katholische Strafexpedition im Mühlkreis

24. Juni 1626
Linz wird von den aufständischen Bauern belagert

26. Juni 1626
Kurfürst Maximilian I. erlässt eine Kleiderordnung

10. September 1626
Ein Waffenstillstand mit den aufständischen Bauern

17. Oktober 1626
Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

20. Oktober 1626
Jakob Balde erhält in der „Loretokapelle“ seine „niederen Weihen“

November 1626
Eine baierische Elite-Armee besiegt die aufständischen Oberösterreicher

Um den 25. November 1626
Die aufständischen Bauern werden in vier blutigen Schlachten geschlagen


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

28. September 1628
Das erste Opfer der Pest


1704

1704
Ein französischer Schauspieler ist der erste Münchner „Kaffeesieder“

„Kloster Lilienthal“ wird von zwei Nonnen bezogen

Gräfin Adelheid Felicitas von Törring-Seefeld kauft „Schloss Neuberghausen“

Die Visionen der Maria Anna Lindmayr

9. Januar 1704
Die Stadt Passau kapituliert vor den baierischen Truppen

12. Februar 1704
Der Prinzentod als göttliche Strafe

18. Mai 1704
Wildeste Gerüchte verbreiten sich in der Stadt

20. Mai 1704
Der Marsch in Richtung Süddeutschland beginnt

2. Juli 1704
Prinz Eugen und der Herzog Marlborough von erobern den

17. Juli 1704
Ein Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens

3. August 1704
Das Gelöbnis von Straubing

13. August 1704
Vernichtende Niederlage in der „Schlacht von Höchstädt“

17. August 1704
Therese Kunigunde wird Regentin des Kurfürstentums Baiern

7. November 1704
Der Waffenstillstandsvertrag von Ilbesheim

15. Dezember 1704
Gewaltige „Kontributionszahlungen“ für baierische Rentämter


1863

1863
Im „Franzosenviertel“ ist der geschlossen bebaute Häuserblock bestimmend

Joseph Anton von Maffei wird „lebenslänglicher Reichsrat

Der „Münchner Männerturnverein“ will eine „Freiwillige Feuerwehr“ gründen

Bis zum Jahr 1863
Die Gebäude des ehemaligen „Leprosenhauses“ werden abgerissen

1863
Die Seidenraupe ist in Bayern fast verschwunden

Die evangelische Familie Kraemer aus Cannstadt kommt nach Giesing

Die Kirchturmkuppel der „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird erneuert

Bis 1863
Michael Zechmeisters schienenunabhängiges Verkehrsmittels ist am Ende

1863
Der „Turnverein München“ eröffnet seine erste „Turnhalle“

Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

Januar 1863
Zukäufe für den „Zoologischen Garten“

23. Februar 1863
Franz Stuck wird in Tettenweis geboren

20. März 1863
Georgios I. wird neuer griechischer König

23. Mai 1863
Der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein - ADAV wird gegründet

6. Juni 1863
Das abgesetzte griechische Königspaar wohnt in Bamberg

13. Juli 1863
Die Hauptstreitmacht der Osmanen steht vor Wien

25. August 1863
Kronprinz Ludwig II. wird volljährig

September 1863
Kronprinz Ludwig [II.] bezieht die „Kronprinzen-Appartements“

Eduard Theodor Grützner kann ein Kunststudium in München beginnen

20. September 1863
„Kronprinz“ Ludwig II. leistet den Eid auf die „Bayerische Verfassung“

Um den 10. Oktober 1863
Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

10. November 1863
Ein Hirtenbrief fordert die Haberer zum Aufgeben auf

28. November 1863
Cosima und Richard

28. Dezember 1863
Kronprinz Ludwig II. macht einen Rückzieher


1897

1897
„Miss Alwanda“ beeindruckt die Besucher des „Handels-Panoptikums“

Carl Gabriel scheidet aus dem „Internationalen Handels-Panoptikums“ aus

Ab 1897
Das um 25 Prozent in den Lohnkosten billigere „Fräulein vom Amt“

1897
Planungen für den westlichen Erweiterungstrakt des „Neuen Rathaues“

Ab 1897
In verschiedenen Etablissements werden die Filme vorgeführt

1897
Das Ende des Rügebrauchs vor Gericht

Die „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“

Die Unternehmensgründer scheiden aus

Der „Königliche Wintergarten

Ein erster „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Der „Verein der Brauereibesitzer in München“ hat 15 Mitglieder

Das „Muffatwerk“ hat 1.370 PS zur Stromerzeugung

Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

Johann Bucher erstellt einen Neubau für seine „Drahtfabrik“

In Deutsch-Südwestafrika bricht eine „Rinderpest“ aus

Theodor Fischer beschreibt die „Lilienstraße“

Der „Heumarkt“ ist in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“

Die bayerischen Juden lehnen die „Zionistische Bewegung“ ab

Seit dem Jahr 1897
Der 15jährige Valentin Ludwig Fey tritt bereits als „Vereinshumorist“ auf

1897
Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 1.434.283 Hektoliter

Die „SPD“ fordert die „Trennung von Staat und Kirche“

Ludwig Thomas Erstlingswerk „Agriccola“ erscheint

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Nymphenburger Volksgarten“

Der Bau der „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist nahezu vollendet

9. Januar 1897
Im „Deutschen Theater“ findet der erste „Maskenball“ statt

4. Februar 1897
Ludwig Erhard wird in Fürth geboren

5. Februar 1897
Anton Graf von Arco auf Valley wird geboren

4. März 1897
Valentin Ludwig Fey beginnt eine Lehre beim Schreiner Johann Hall­huber

Um den 8. März 1897
Franz Stuck erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

15. März 1897
Franz Stuck heiratet Mary Lindpaintner

16. März 1897
56 „Turngenossen“ gründen den „Arbeiter-Turn-Verein-München Ost“

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

1. Mai 1897
Mata Hari wandert mit ihrem Mann nach Java aus

2. Mai 1897
Doris Hildegard Eisner wird in Marburg geboren

Um den Juni 1897
Franz Stuck erwirbt ein Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

27. Juli 1897
Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

24. August 1897
Stucks Baupläne werden genehmigt

September 1897
Johann Rössler soll mit seiner „Ochsenbraterei“ wieder auf die „Wiesn“

Die 24 Plätze für die Wirtsbuden werden jährlich neu versteigert

26. September 1897
Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini wird nahe Brescia geboren

9. Oktober 1897
Die Erdaushubarbeiten für die „Villa Stuck“ beginnen

November 1897
Junge, leicht bekleidete Modelle im Goldrahmen

14. November 1897
Kaiser Wilhelm II. lässt die „Kiautschou-Bucht“ besetzen

6. Dezember 1897
Kolonien für die zu spät gekommene Nation

31. Dezember 1897
Die Biereinfuhr nach München beträgt 9.295 Hektoliter

Der Bierverbrauch in München beträgt 1,7 Millionen Hektoliter