Fakten - Russland

 <  1100120013001400150016001700180019002000
0102030405060708090
Pdf

1798

Um 1798
Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

Um das Jahr 1798
Adam Freiherr von Aretin kauft ein „ödes“ Grundstück

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Die verbliebenen Reste des „Roten Turms“ werden beseitigt

Die erste große „Industrieausstellung“ findet in Paris statt

Münchens Gemäldesammlung vergrößert sich

27. Januar 1798
Neuorganisation des gesamten „Polizeiwesens“ in München

Mai 1798
Die erste „Auer-Dult“ findet in der Lilienstraße statt

11. Juli 1798
Kein „Minutoverschleiß“ von Bier am Gasteig und am Lilienberg

24. Juli 1798
Die „Rumford-Mühlen“ am Eisbach

19. August 1798
Rumford wird „Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof“

19. September 1798
Rumford tritt in London seinen neuen Job an

Oktober 1798
Errichtung einer süddeutschen Republik mithilfe französischer Bajonette

November 1798
Freiherr von Werneck erhält die „Intendanz des Englischen Gartens“

12. November 1798
Eine neue „Koalition“ schließt sich zusammen

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert


1804

1804
„Hofbaumeister“ Franz Thurn überarbeitet „Schloss Biederstein“

Untersuchungen über die Verleihung der „Hofmarksrechte“

Der „Ausbau des Torweges am Isartor“ wird wieder aufgegriffen

Anno 1804
Die „kurfürstliche Leibjägerei“ soll in das „Hieronymiten-Kloster“

1804
Montgelas lässt bei Bogenhausen eine Holzbrücke über die Isar bauen

Franz Maria Schweiger und Lorenz Lorenzoni's Schauspielertruppe

„Sie heiraten gern und sehr früh, erzeugen viele uneheliche Kinder“

Aron Elias Seligmann übernimmt das „Rechnungswesen“

Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

2. Januar 1804
Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

30. Januar 1804
Kurfürstin Caroline erhält „Schloss Biederstein“ zum Geschenk

9. März 1804
Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die „Hofgartenintendanz“ in München

4. Mai 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Preußen

18. Mai 1804
Napoleon Bonaparte wird als erblicher Kaiser von Frankreich proklamiert

24. Mai 1804
Der Grundstein für das „Palais Salabert“ wird gelegt

21. Juli 1804
Auf dem „Franziskaner-Friedhof“ stampfen Soldatenstiefel

11. August 1804
Kaiser Franz erhebt sich zum Doppel-Kaiser

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

6. November 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Österreich und Schweden

14. November 1804
Maria Leopoldine heiratet Ludwig Joseph Graf von Arco

Dezember 1804
Napoleon will dynastische Verbindungen mit den europäischen Häusern

2. Dezember 1804
Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser

31. Dezember 1804
Offiziell gibt es in München 31 „Kaffeeschenken“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die „Wehrpflicht“ ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen „Hieronymiten-Mönche“ müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die „Anna-Kirche“ zur „Pfarrkirche“

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener „Schloss Stepperg“

Napoleon Bonaparte lässt seine „Große Armee“ abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert das „Schloss Nymphenburg“

8. September 1805
Der „Dritte Koalitionskrieg“ beginnt

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den „Geheimvertrag von Bogenhausen“

7. Oktober 1805
Französische Militäreinheiten überqueren die Donau bei Donauwörth

8. Oktober 1805
Die „Schlacht von Wertingen“

12. Oktober 1805
München wird zurückerobert

14. Oktober 1805
Die „Schlacht bei Elchingen“

16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die „Kapitulation von Ulm“

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht in München ein

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Baiern erhält erstmals die Souveränität zugesichert

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die „Festung Kufstein“

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die „Dreikaiserschlacht“ bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die „Souveränität“ und die „erbliche Königswürde“


1812

1812
Der „Faber-Bräu“ wird mit der „Eberlbrauerei“ vereinigt

Kaspar Selmayr übernimmt den „Hanslmarterhof“ in Bogenhausen

Um das Jahr 1812
Jean Baptiste Métivier gestaltet das „Montgelas-Palais“ aus

1812
Der Streit um die Zugehörigkeit der „Irrenanstalt“

Ein Gewächshaus für den „Alten Botanischen Garten“

Kronprinz Ludwig I. übernimmt offiziell die Planungen für den „Königsplatz“

Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Die „Wiebekingsche Brücke“ bei Bogenhausen entsteht

4. Januar 1812
Die „Geburtsurkunde des Münchner Biergartenlebens“

6. Februar 1812
Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Um April 1812
Ein „Dragoner-Regiment“ ist in der „Lehel-Kaserne“ stationiert

2. April 1812
Die „Lohe“ und die „Obere Falkenau“ kommen nach Obergiesing

24. Juni 1812
Am „Russlandfeldzug“ beteiligen sich 30.249 bairische Soldaten

30. Juni 1812
Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser „Hofmarkschloss“

18. August 1812
Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

23. August 1812
General Bernard Erasmus von Deroy stirbt in Russland

Oktober 1812
Erstmals wird der Begriff „Central-Landwirthschaftsfest“ gebraucht

November 1812
Die Untergiesinger werden aus der „Nationalgarde“ entlassen

13. Dezember 1812
Von 30.249 sind nur noch 68 kampffähige baierische Soldaten übrig geblieben

14. Dezember 1812
Aus dem „Lehel“ wird die „Sankt-Anna-Vorstadt“


1813

1813
Dr. Sieber wird neuer Besitzer des „Ridlerschlössls“

Anno 1813
Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche „Salettl“

1813
Aus dem „Lustigen Dörferl“ wird der „Prater“

In München gibt es acht von der Polizei anerkannte „Bordelle“

19. Februar 1813
Carl von Eichthal wird in München geboren

15. März 1813
Franz Xaver Zacherl erwirbt die ehemalige Brauerei der Paulaner-Mönche

18. März 1813
Schnurr- und Knebelbärte müssen entfernt werden

27. März 1813
Preußen erklärt Frankreich den Krieg

30. März 1813
Georg Christian Friedrich Bürklein wird in Burk geboren

7. April 1813
Preußen will Baiern in der „antifranzösischen Koalition“

3. Mai 1813
Ein Teil der „Neuen Isarkaserne“ ist bezugsfertig

22. Mai 1813
Richard Wagner wird in Leipzig geboren

10. Juni 1813
Im „Königreich Baiern“ tritt das „Judenedikt“ in Kraft

27. Juli 1813
Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der „Akademie“

13. September 1813
Ein Hochwasser reißt die Hälfte der „Äußeren Ludwigsbrücke“ weg

Nach dem 13. September 1813
Das Abbruchmaterial beim Neubau der „Isarbrücke“ verwenden

14. September 1813
Die Au hat jetzt einen „Magistrat dritter Klasse“

Oktober 1813
Das „Oktober-Fest“ fällt kriegsbedingt aus

1. Oktober 1813
Das „Allgemeine Strafgesetzbuch“ tritt in Kraft

3. Oktober 1813
Baiern tritt auf die Seite der Verbündeten Russland, Preußen und Österreich

4. Oktober 1813
Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen „Toerring-Schloss“

8. Oktober 1813
Der „Vertrag von Ried“ vollzieht den Bündniswechsel

14. Oktober 1813
Baiern erklärt Frankreich den Krieg

16. Oktober 1813
Die „Völkerschlacht bei Leipzig“ beginnt

22. Dezember 1813
Die Haidhauser Schlossstraße entsteht


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der „Hirschau“

30. Mai 1814
Die „Befreiungskriege“ sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des „Königreichs Baiern“ werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den „Jesuitenorden“ wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der „Wiener Kongress“ regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1821

1821
Johann Jakob Schöttl übergibt die „Neumühle“ an seinen Sohn

Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

Beginn der Reparaturarbeiten an der Berg am Laimer „Michaelskirche“

Halsband- und Maulkorb-Tragepflicht für Hunde

Peter Paul Ritter von Maffei kauft das „Palais Seinsheim

Joseph Anton von Maffei gehört den „Gemeindebevollmächtigten“ an

17. Februar 1821
Lola Montez wird als Elizabeth Rosanna Gilbert in Irland geboren

März 1821
Der griechische „Unanhängigkeitskrieg“ beginnt

Ab März 1821
Der „Griechische Freiheitskampf“ dauert von 1821 bis 1830

12. März 1821
Prinz Luitpold wird in Würzburg geboren

15. September 1821
Die „Tegernseer Erklärung“ beendet einen langwierigen Streit

12. Oktober 1821
Die Fertigstellung der „Glyptothek“ wird 9 Jahre verzögert

1. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel wird zum „Bischof“ geweiht

5. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel ergreift Besitz


1828

1828
Die „Notbrücke“ erhält den Namen „Ludwigsbrücke“

Der „Kreuzlgießergarten“ darf aufgestockt werden

Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

Die „Erzgießerei“ muss erneut erweitert werden

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zur „Ludwigskirche“

Friedrich Bürklein studiert bei Friedrich von Gärtner

Mit Adrian Dick kommt die erste protestantische Familie nach Giesing

10. März 1828
Das „Odeon“ wird eröffnet

26. April 1828
Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg

28. April 1828
Der Grundstein zum „Herzog-Max-Palais“ wird gelegt

16. Mai 1828
Der Magistrat der Vorstadt Au kauft den Mariahilfplatz

8. Juli 1828
Graf Maximilian V. Franz Xaver von Preysing-Hohenaschau stirbt

1. August 1828
Den „Franziskanern“ werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

1. September 1828
Freiherr von Zentner muss zurücktreten

9. September 1828
Herzog Max in Bayern heiratet die Königstochter Ludovica Wilhelmine

10. November 1828
Das Haidhauser „Preysing-Schloss“ wird an Max Joseph Kaut verkauft

17. November 1828
König Ludwig I. vergeht die Lust am „Liberalismus“


1831

1831
Ein zweiter Flussübergang über die Isar

Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

Der „Fischmarkt“ findet auf dem heutigen „Viktualienmarkt“ statt

Luigi Tambosi kauft das bereits von ihm betriebene „Hofgarten-Café“

Nach 1831
Der Namensgeber Georg von Reichenbach

1831
Ferdinand von Hompesch stirbt

Nur die Giesinger befugt, den „Malzaufschlag“ einzubeziehen

Die Eingemeindung der Au wird von der Staatsregierung abgelehnt

28. Januar 1831
König Ludwig I. erlässt eine „Pressezensur“

20. Februar 1831
Teilnahme an der „Stände-Versammlung“ verweigert

22. Mai 1831
„Innenminister“ Eduard von Schenk zum Rücktritt gezwungen

12. Juni 1831
König Ludwig I. muss die von ihm eingeführte Zensur zurücknehmen

21. Juni 1831
Das „Herzog-Max-Palais“ in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

7. August 1831
Das „Landgericht Au“ wird nach „Steuerdistrikten“ gebildet

Das „Bezirksamt links der Isar“ bezieht das ehemalige „Kloster am Lilienberg“

19. August 1831
Der „Farbenfabrikant“ Michael Huber kauft das „Schlossgutes Haidenberg“

17. September 1831
Die Abgeordneten des „Bayerischen Landtags“ beraten über das Budget

9. Oktober 1831
Der erste griechische Präsident wird ermordet

13. Oktober 1831
Das „Herzog-Max-Palais“ wird bezogen

18. Oktober 1831
Der Grundstein für die „Walhalla“ wird gelegt

Um den 1. November 1831
Prinz Carl lehnt die griechische Königskrone ab

28. November 1831
Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche


1832

1832
Erstmals kommt Natureis zur Kühlung der Bierkeller zur Anwendung

Neuverputzung der Westfassade der „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim

Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

Die „Post“ wird dem „Ministerium des Königlichen Hauses“ unterstellt

Der Anstoß für die 1.664 Meter lange „Maximilianstraße“

Gründung der „Armen-Industrie-Schule“ durch Pfarrer Hermann Rabl

Ein künstlicher Hügel wird im „Englischen Garten“ aufgeschüttet

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. Januar 1832
Der „Verein zur Abwehr von staatlichen Eingriffen in die Pressefreiheit“

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

1. März 1832
Der „Preß- und Vaterlandsverein“ wird verboten

14. April 1832
Johann Georg Wirth von der Anklage des „Hochverrats“ freigesprochen

18. April 1832
Einladung zur „Verfassungsfeier

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

20. April 1832
Einladung für ein „Volksfest auf dem Hambacher Schloss“

29. April 1832
Zeitungsartikel und Flugblätter laden zum „Hambacher Fest“ ein

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

8. Mai 1832
Die „Rheinbayerische Kreisregierung“ verbietet das „Hambacher Fest“

17. Mai 1832
Das Verbot des „Hambacher Festes“ wird zurückgenommen

19. Mai 1832
Der Neustadter Stadtrat richtet eine uniformierte „Sicherheitsgarde“ ein

27. Mai 1832
Kritische Töne auf dem „Hambacher Fest“ gegen die Regierung

Kritische Töne statt der „Vivat-Rufe“ auch in Gaibach

28. Mai 1832
Mehrere hundert Menschen treffen sich im „Hambacher Schießhaus“

1. Juni 1832
Das „Hambacher Fest“ endet

Nach dem 1. Juni 1832
Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in der Pfalz

2. Juni 1832
Erste öffentliche Stellungnahme der Regierung zum „Hambacher Fest“

15. Juni 1832
Dr. Johann Georg August Wirth stellt sich in Homburg der Polizei

16. Juni 1832
Bayerische Truppen marschieren in Richtung Pfalz

17. Juni 1832
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer wird verhaftet

22. Juni 1832
Diktatorische Vollmachten um die Unruhen im „Rheinkreis“ zu „befrieden“

28. Juni 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede unterdrückt die

8. Juli 1832
Der Grundstein für die „Staatsbibliothek“ wird gelegt

1. August 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede verlässt den „Rheinkreis“

8. August 1832
Prinz Otto von Bayern wird als „König von Griechenland“ akzeptiert

9. August 1832
Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

15. August 1832
„Schloss Haidenau“ wird zum Edelsitz

25. August 1832
Umbenennung des Haidhauser „Ridlerschlößls“ in „Schloss Haidenau“

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

14. Oktober 1832
Das „Oktoberfest“ wird für die griechische Delegation vertagt

„... die arbeitende, ärmere Klasse der Gesellschaft kann hier mitgenießen“

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

7. Dezember 1832
König Ottos bewusster Abschied von seiner bayerischen Heimat


1833

1833
Es bestehen 49 „Bierkeller“ in Haidhausen und der Au

Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Das Brunnwerk am Neudeck kommt in den Besitz der Vorstadt Au

Schwanthaler erhält den Auftrag für zwölf Wittelsbacher-Bronzefiguren

Das „Hofbräuhaus“ ist als öffentliches Lokal zugänglich

Der „Besitz Haidenau“ liegt nicht nur „bey“, sondern „mitten“ in Haidhausen

30. Januar 1833
König Otto von Griechenland trifft in Nauplia ein

6. Februar 1833
Otto von Griechenland zieht in die griechische Hauptstadt Nauplia ein

3. Juni 1833
Maximilian von Arco-Zinneberg heiratet Leopoldine von Waldburg-Zeil

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

11. Juli 1833
Athen wird zur neuen Hauptstadt Griechenlands erwählt

19. Juli 1833
Die Bayern können aus dem Ausland demokratische Zeitungen beziehen

29. Juli 1833
Prozess gegen die Wortführer des „Hambacher Festes“ endet mit Freispruch

Um August 1833
Die Raumprobleme des Münchner „Hauptpostamtes“

25. August 1833
Die evangelische „Matthäuskirche“ wird eingeweiht

1. September 1833
Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

Um den 5. September 1833
Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der „Residenzpost“ vor

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

20. Oktober 1833
Der „Steinmetzmeister“ Anton Ripfel beginnt die „Ottosäule“

15. November 1833
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer flüchtet aus dem Gefängnis

31. Dezember 1833
Die gewerbliche Bevölkerung übertrifft die bäuerliche ums Neunfache


1835

1835
Die Zahl der „Kaffeehäuser“ hat sich auf 41 erhöht

Die Vision des Simon von Eichthal zum Eisenbahnbau

Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der Donaudampfschifffahrt

„Die Auer neigen sich insbesondere zu zwei Hauptuntugenden hin“

Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

Um März 1835
Die Baukosten für die Hauptpost erhöhen sich

2. März 1835
Kaiser Franz I. Joseph Karl (Franz II.) von Österreich stirbt in Wien

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

1. Juni 1835
Das „Theresienmonument“ wird eingeweiht

König Otto von Griechenland ist volljährig geworden

18. Juni 1835
Ritter von Maffei steuert als Vorstandsmitglied die Geschicke der Hypo-Bank

23. Juli 1835
Grundsteinlegung für das „Muffat-Brunnhaus“ auf der „Kalkofeninsel“

Oktober 1835
„Familienfest der erhabenen Wittelsbacher und ihres Volkes“

Zur „25. Jubiläums-Wiesn“ kommt Johann Strauß (Vater) aus Wien

Gottfried Reichardt erhebt sich mit einem Ballon in die Lüfte

13. Oktober 1835
Die feierliche Enthüllung des „Max-Joseph-Denkmal“

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

November 1835
Die beträchtliche Kostenüberschreitung führt zur Rüge - sonst nichts

Dezember 1835
Johann Georg August Wirth muss noch eine sechswöchige Strafe absitzen

Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

7. Dezember 1835
Mit der „Adler“ erstmals zwischen Nürnberg und Fürth

Um den 15. Dezember 1835
Zustimmung zur Bahnlinie München - Augsburg


1843

1843
Auftrag über die Lieferung von acht Lokomotiven des Typs „Bavaria“

George Jon Ashton kommt an das „Eisenwerk Hirschau“

Die Gebäude der „Frauen vom guten Hirten“ können bezogen werden

Ende 1843
Das alte „Preysing-Schloss“ in Haidhausen wird angerissen

1843
Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

Friedrich Bürklein wird „Baukondukteur“ bei der Eisenbahn in Nürnberg

Die bayerische „Post“ erzielt Gewinne

Grenzen zwischen künstlerischem und mehr unterhaltendem Theater

24. Januar 1843
Ludwig von Schwanthaler erhält 4 „Moriskentänzer“ zum Geschenk

1. Mai 1843
Die erste öffentliche „Maiandacht“ auf deutschem Boden

9. Mai 1843
Die „Frauen vom guten Hirten“ kaufen das „Schlösschen Haidenau“

Um Juni 1843
Das Königspaar bezieht den neuen den neuen Athener „Königspalast“

9. Juni 1843
Lobgesänge auf Lola Montez

12. Juni 1843
In der „Morning Post” manipuliert Lola Montez erstmals ihren Lebenslauf

Um den 20. August 1843
Lola Montez‘ rastloses Leben verlagert sich auf den Kontinent

3. September 1843
Auf dem Athener „Schlossplatz“ kommt es zur Revolte

7. September 1843
Lola Montez tanzt in Berlin vor König und Zar

12. Oktober 1843
Der Grundstein für das „Siegestor“ wird gelegt

25. Oktober 1843
König Ludwig I. unterzeichnet das „Eisenbahndotationsgesetz“


1868

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

Ignaz von Döllinger wird „lebenslänglicher Reichsrat der Krone Bayerns“

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

Anno 1868
Die Gleisverlegungsarbeiten und der Bau des „Ostbahnhofs“ beginnen

1868
Die Überplanung des „Franzosenviertels“ ist unumgänglich geworden

Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

1868
Bierverbrauch in München so hoch wie in ganz Russland

Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

30. Januar 1868
Bayern führt - als letztes deutsches Land - die „Gewerbefreiheit“ ein

20. Februar 1868
Ludwig III. heiratet Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este

29. Februar 1868
Der Ex-König Ludwig I. stirbt in Nizza

7. März 1868
Cosima von Bülow gegen den Bau eines „Wagner-Festspielhauses“ in München

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

21. März 1868
Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

27. März 1868
Richard Wagner erhält von König Ludwig II. ein Darlehen

29. April 1868
Prinz Otto wird in den „Georgs-Ritterorden“ aufgenommen

13. Mai 1868
Ludwig II. will ein Schloss in Hinterhohenschwangau bauen lassen

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

21. Juni 1868
Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden aufgeführt

Juli 1868
Der Bauplatz für „Schloss Neuschwanstein“ wird vorbereitet

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

Um Oktober 1868
König Ludwig II. gibt einen „Maurischen Kiosk“ in Auftrag

5. Oktober 1868
Der „Alte Nördliche Friedhof“ an der Arcisstraße wird eingeweiht

19. Dezember 1868
Die „Polytechnische Schule“ wird eingeweiht


1870

1870
Arnold Zenetti wird „Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr“

Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

Die „Hauptwache“ bezieht ihr neues „Wachlokal“ im „Neuen Rathaus“

Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

Um 1870
Das Gebäude des „Spitals der Unheilbaren“ muss abgebrochen werden

1870
Die „Altkatholiken“ spalten sich von der „römisch-katholischen Kirche“ ab

Der Papst verliert seine weltlichen Machtbefugnisse über den „Vatican“

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 „Saisonarbeiter“ aus der Gegend von Udine

1870
Der „Bildhauer“ Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein „Atelier“

Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ständig erweitert

Um 1870
In München entstehen die ersten „Singspielhallen“

Die „Sonntags- und Feiertagsarbeit“ nimmt ständig zu

1870
Das Zeitalter der „Schaufenster“ beginnt

Ab dem 1. Januar 1870
Enormer Anstieg des Bierkonsums in den deutschsprachigen Länder

31. März 1870
Arnold Zenetti fertigt die Pläne fürs „Franzosenviertel“

7. April 1870
Gustav Landauer wird in Karlsruhe geboren

11. April 1870
Behördliche Nachforschungen zur Eheschließung

11. Juni 1870
Das erste deutsche „Urheberrecht“ wird verabschiedet

26. Juni 1870
Die „Walküre“ wird im „Hof- und Nationaltheater“ uraufgeführt

13. Juli 1870
Der Preußenkanzler Otto von Bismarcks brüskiert Frankreich

16. Juli 1870
König Ludwig II. befiehlt die „Mobilmachung“

18. Juli 1870
Cosima von Bülow wird von ihrem Mann Hans von Bülow geschieden

Die „Unfehlbarkeit des Papstes“ wird beschlossen

19. Juli 1870
Frankreichs Kaiser Napoleon III. erklärt Deutschland den Krieg

20. Juli 1870
„Mit Begeisterung werden Meine Truppen (...) den Kampf aufnehmen“

August 1870
Die „Gemeindeverwaltung Bogenhausen“ will keinen ledigen Lehrer

1. August 1870
Die Eisenbahn zum Transport der Truppen und der Geschütze

4. August 1870
Die Kampfhandlungen beginnen in „Weißenburg“

6. August 1870
Kämpfe bei den „Spicheren Höhen“ und in „Wörth“

14. August 1870
Gekämpft wird im „Deutsch-französischen Krieg“ auch bei Courcelles

15. August 1870
Franz Xaver und Ludwig Schmederer erben den „Nockhergarten“

16. August 1870
Kämpfe finden auch in Mars-la-Tour statt

18. August 1870
Der Krieg hat auch „Gravelotte“, Metz und Saint-Privat erreicht

Ab dem 23. August 1870
Straßburg wird 21 Tage lang belagert und beschossen

25. August 1870
Richard Wagner und Cosima von Bülow heiraten in Luzern

1. September 1870
Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

Die Kämpfe toben bei „Balan“, „Bazeilles“ und „Sedan“

2. September 1870
Kaiser Napoleon III. begibt sich in preußische Gefangenschaft

4. September 1870
Die „Französische Republik“ wird ausgerufen

15. September 1870
Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

ab 19. September 1870
Paris wird bis zum 28. Januar 1871 belagert

30. September 1870
Beginn der Planungen für „Schloss Linderhof“

Oktober 1870
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1870
Der „bayerische Herkules“ will seine „Kunst“ jetzt auch öffentlich zeigen

11. Oktober 1870
„Orleans“ wird von deutschen Truppenverbänden eingenommen

Ab dem 3. November 1870
„Belfort“ ist eingeschlossen

19. November 1870
Bismarck wird über König Ludwigs II. Geldprobleme informiert

Preußen wird über Prinz Ottos Gesundheitszustand informiert

23. November 1870
Das Königreich Bayern kann sich mehrere „Reservatrechte“ sichern

28. November 1870
Prinz Otto warnt seinen Bruder eindringlich

30. November 1870
Ludwig II. schreibt den „Kaiserbrief“ an König Wilhelm I. von Preußen

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

3. Dezember 1870
Prinz Luitpold von Bayern übergibt den „Kaiserbrief“

4. Dezember 1870
Die Stadt „Orleans“ gelangt erneut in deutsche Hand

5. Dezember 1870
Die Auflösung der „Ludwigs-Walzmühle am Tivoli“ beschlossen

8. Dezember 1870
Josef wird zum Patron der katholischen Kirche ernannt

19. Dezember 1870
„Kanzler“ Otto von Bismarck leitet eine „Verfassungsänderung“ in die Wege

Ab 27. Dezember 1870
Paris wird mit Granaten beschossen.

30. Dezember 1870
Die „Kammer der Reichsräte“ beschließt den Beitritt zum Reich

31. Dezember 1870
Der Export Münchner Bieres liegt bei 150.903 Hektoliter

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 592.618 Hektoliter


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im „Königlichen Hofbräuhaus“

20. September 1873
Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem „Welfenfonds“ trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1875

1875
Gabriel Sedlmayer übernimmt die „Brauerei zum Franziskaner (Leistbräu)“

Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

Ab dem 1875
Der „Vieh- und Schlachthof“ entsteht im Münchner Süden

1875
Drei Mass Bier für stillende Mütter und Ammen sind zuviel

Um 1875
Hubert Herkomer malt sozialkritische Themen

1875
Ein Probesud beim „Spatenbräu“ mit dem neuen Wasser vom Taubenberg

Die Münchner Trinkwasserversorgung

Das „Neue Rathaus“ wird in absehbarer Zeit zu klein

Der Rechtsverkehr wird eingeführt

Ab 1875
Fünf Lotterien zum Weiterbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“

1875
Das Rad fahren im Münchner Burgfrieden wird verboten

Um 1875
Coletta Möritz arbeitet beim „Sterneckerbräu“ im Tal

9. Februar 1875
Dr. Bernhard von Gudden fertigt ein Gutachten über Prinz Otto

22. Februar 1875
Im Gasthaus „Zum Ewigen Licht“ wird die „Weißwurst“ erfunden

23. Februar 1875
Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

3. Mai 1875
Münchens Gassen werden zu Straßen

10. Mai 1875
Königin Amalie von Griechenland stirbt in Bamberg

27. Mai 1875
Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

7. Juni 1875
Prinz Otto will eine Reise in die Beneluxländer unternehmen

9. Juni 1875
Prinz Otto muss seine Reise wegen starker Wahnideen abbrechen

14. Juni 1875
Leonhard Romeis arbeitet im „Architekturbüro“ seines Lehrers

Um Juli 1875
„Musteraufführungen“ der Werke Richard Wagners in München

1. Juli 1875
Das „Gasteig“-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

16. Juli 1875
Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

22. August 1875
Prinz Ottos letzter öffentlicher Auftritt

28. August 1875
Zamdorf wird der Gemeinde Berg am Laim zugeschlagen

September 1875
Josef Knabl formt die „Madonna della Saluta“ für Avilla di Buia

Nach der Währungsumstellung kostet die Mass „Wiesnbier“ 32 Pfennige

25. November 1875
Das „Theater“ in Barmen wird ein Raub der Flammen


1892

Ab 1892
Konrad Dreher und sein „Schlierseer Bauerntheater“

1892
Das „Panorama“ an der Goethestraße 45 wird abgerissen

Carl Gabriel kommt nach München

Der „Chinesische Teesalon“ in der Burgstraße 16

Almon B. Strowger installiert die erste „Vermittlungsstelle“ der Welt

Valentin Ludwig Fey geht in die rein protestantische „Herrn-Schule“

Der „Giesinger Berg“ wird reguliert

Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ nennt ihren Gerstensaft „Wiesn-Bier“

1. Januar 1892
Bogenhausen wird nach München eingemeindet

26. Januar 1892
Herzogin Ludowica Wilhelmine in Bayern stirbt im Alter von 84 Jahren

30. Januar 1892
Franz von Lenbachs Tochter Marion kommt zur Welt

Um Februar 1892
Ernst Philipp Fleischer erhält eine Professur in Berlin

29. Februar 1892
Gründung des „Vereins Bildender Künstler Münchens e.V. - Secession“

März 1892
„Es müßte ein Festspielhaus für das Volk werden, ...“

Zahlreiche Behörden ziehen in die „Alte Isarkaserne“

1. Mai 1892
Im „Münchner-Kindl-Keller“ treffen sich über 5.000 Arbeiter

24. Juni 1892
Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

Juli 1892
Kurt Eisner heiratet die Protestantin Lisbeth Hendrich

September 1892
Kein Bierausschank wegen fehlender Toiletten

22. Oktober 1892
Die „Anna-Basilika“ ist die „Pfarrkirche“ des „Lehels“

6. November 1892
Der „Bayerische Kanalverein“ wird gegründet

12. Dezember 1892
Elisabeth Wellano - alias Liesl Karlstadt - wird geboren

27. Dezember 1892
In Toulon wird die „Französisch-Russische Allianz“ geschlossen

31. Dezember 1892
Die Zahl der „Cafès“ hat sich bereits auf 84 erhöht

177 Beschäftigte bei der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“


1894

1894
In Paris wird Thomas Alpha Edisons „Kinetoscope“ vorgestellt

Theodor Fischer verändert die Straßenverläufe im „Franzosenviertel“

Ab dem Jahr 1894
Es kommt zur massenhaften Einstellung von Frauen bei der Post

1894
Die Herkunft der Straßennamen des „Franzosenviertels”

Die „Firma Andreas Schärfl“ zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Eduard Theodor Grützner in der Pfaffen-Falle

Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

Das „städtische Wehramt“ zieht auf die „Kohleninsel“

Das „Feuer- und Spritzenhaus“ und das „Tröpferlbad“ wird eröffnet

Das „Warenzeichengesetz“ tritt in Kraft

Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

Ein „Stadtpalais“ für Prinz Friedrich von Hohenzollern

Das „Deutsche Theater“ entsteht als Spekulationsobjekt

Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

20. Januar 1894
Die „Patentschrift“ für ein Motorrad

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

20. Februar 1894
Das „Muffatwerk auf der Kalkofeninsel“ liefert erstmals Strom

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

April 1894
Der Tenor Josef „Beppo“ Benz kommt an das „Gärtnerplatz-Theater“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

6. Mai 1894
Herzogin Amalie in Bayern stirbt

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
„Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt“

22. Juli 1894
Oskar Maria Graf wird in Berg geboren

15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem „Ross“ und einem „Stahlross“

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

14. September 1894
Gründung des „Velociped Clubs Wild West“

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am „Amtsgericht Dachau“

31. Oktober 1894
Gründung der „Isarwerke GmbH“

1. November 1894
Die „Berufsfeuerwehr“ bezieht ihre Unterkunft in der Kellerstraße 2 a

Nikolaus II. wird Zar von Russland

27. Dezember 1894
Johann Ueblacker erwirbt ein Anwesen an der Preysingstraße


1900

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

Auftrittsmöglichkeiten der Münchner „Volkssänger“

1900
Wirte können „Singspielgruppen“ für 3 bis 5 Mark Tagesgage buchen

Um das Jahr 1900
Einstellungsbedingungen für Frauen im „Fernsprechdienst“

1900
Die „Ringbahn“ um den Münchner Norden wird gebaut

Das „Betz‘sche Wirtshaus“ wird als repräsentative Gaststätte neu gebaut

Die Anbaufläche für „Baierwein“ ist auf 50 Hektar geschrumpft

Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

1900
Umbenennung zum „Verein Münchner Brauereien“

Afrika und Asien werden für die „Landnahme“ auserkoren

Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

Die 2.000. Lokomotive verlässt das „Maffei‘sche Werk“

Im Jahr 1900
An der Orleansstraße wird eine Notkirche für die „Wolfgangskirche“ errichtet

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

Franz Stuck erhält auf der Pariser „Weltausstellung“ eine Goldmedaille

Josef „Beppo“ Benz „erheiratet“ das Haus an der Leopoldstraße 50

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

Die „Spatenbrauerei“ wird Teilhaber am „Deutschen Theater“

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

Thalkirchen wird mit Obersendling nach München eingemeindet

Laim wird nach München eingemeindet

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den „Boxern“ geschützt werden

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. März 1900
Gründung des „Goethe-Bundes zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. April 1900
Die „Firma Heilmann und Littmann“ baut das „Prinzregententheater“

27. April 1900
Die Erdaushubarbeiten für das neue „Festspielhaus“ beginnen

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den „Herzogpark“ mit Villen

18. Mai 1900
Die sogenannten „Boxer“ beginnen ihre „Attacken gegen Ausländer“

21. Mai 1900
Eine Versuchsvermittlungsstelle für 400 Teilnehmer in Hildesheim

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das „Marianum“ an der Humboldtstraße 2 wird erworben

5. Juni 1900
Gerüchte über König Ottos I. Gesundheitszustand

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die „Taku-Forts“

25. Juni 1900
Das Kuppelei-Gesetz „Lex Heinze“ tritt in Kraft

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte „Hunnenrede“

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen"

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des „Boxer-Aufstandes“ in China

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

12. September 1900
Die Familie Feuchtwanger zieht an die Galeriestraße 15 um

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

3. November 1900
Die „Hebefeier“ für das neue „Festspielhaus“ am Prinzregentenplatz

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

31. Dezember 1900
München hat 499.432 Einwohner


1905

1905
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

Mata Hari ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Die „Sektion Wien“ wird mit einem „Arier-Paragraphen“ gegründet

Das „letzte Floß“ verlässt Mittenwald in Richtung München

Die Isar hat sich bereits in die „Flinzschicht“ eingegraben

Wegen Überlastung schmoren die Sicherungen durch

Vor 1905
Die Zensur in allen Bereichen des Theaterwesens

1905
Die legendären Automobilrennen des Hubert von Herkomer

Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

Die alte „Wittelsbacherbrücke“ an der Stelle der „Brudermühlbrücke“

Carl Gabriel eröffnet sein erstes „Kinematographentheater“

Das Haus Richard-Wagner-Straße 13 wird gebaut

141 „Weinwirtschaften“ in München

Der „Ratskeller“ und der „Regieweinkeller“ werden doppelt so groß

Die Stadt wagt einen erneuten Vorstoß für ein „Krematorium“

Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Die „Georgskirche“ wird letztmals mit Schindeln gedeckt

Zucht und Ordnung auch in der Badeanstalt

Ab dem Jahr 1905
Neue Abteilungen und Sportarten

1905
Paul Nicolaus Cossmann konvertiert zum katholischen Glauben

Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ werden veröffentlicht

Die Ausstellung „Die Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ wird gezeigt

Das „Münchner Kindl“ kommt auf die Turmspitze des „Neuen Rathauses“

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

3. Februar 1905
Solidaritätskundgebung für die Opfer der ersten Russischen Revolution

15. Februar 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

14. März 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

15. März 1905
Das „Deutsche Reich“ will Marokkos Wirtschaftsinteressen verteidigen

31. März 1905
Kaiser Wilhelm II. besucht die marokkanische Hafenstadt Tanger

22. April 1905
Lothar von Trotha droht den „Nama“ ebenfalls mit „Vernichtung“

Mai 1905
Ludwig Thoma veröffentlicht seinen Roman „Andreas Vöst“

20. Juni 1905
Der „Schnitterin-Brunnen“ am Thierschplatz geht in Betrieb

26. Juni 1905
Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

Um den 15. Juli 1905
Die Kranken werden in die neue Anstalt nach Eglfing verlegt

17. Juli 1905
Erneutes „Wahlbündnis“ zwischen der „SPD“ und dem „Zentrum“

Um August 1905
„Des is ja bloß a luthrischer Komödiant“

5. August 1905
Der „Kunstmaler“ Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

Seit September 1905
Das „Oktoberfest“ dauert 16 Tage

28. September 1905
Große Veränderung bringt die „Landtags-Sitzungsperiode“

19. Oktober 1905
Karl Valentins Tochter Gisela wird geboren

20. Oktober 1905
Allen Redakteuren beim „Vorwärts“ wird gekündigt

25. Oktober 1905
Hendrik Witbooi, der „Anführer der Nama“, stirbt

30. November 1905
In Bayern wird die „Direkte Wahl“ eingeführt

9. Dezember 1905
Franz Stuck wird geadelt

26. Dezember 1905
Der sogenannte „Schlieffen-Plan“ wird in Berlin vorgelegt


1907

1907
Die „Akademische Sektion Wien“ nimmt den „Arier-Paragraphen“ auf

Ab 1907
Die „Preußische Gesandtschaft“ und die „Schack-Galerie“ wird gebaut

1907
Hubert von Herkomer wird die „englische Ritterwürde“ verliehen

Johann Dienstknecht gründet den „allerersten“ Filmverleih

Hermann Leveling ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

Der Künstlername „Karl Valentin“ ist unveränderlich

Die „Brockensammlung“ erhält zusätzliche Räume in der „Alten Isarkaserne“

Das „Arbeitsamt“ sucht auch nach einer geeigneten „Koststelle“ für Kinder

Die „Straßenbahn-Direktion“ braucht neue Büroräume

Ab 1907
Im „Simplicissimus“ erscheinen die „Filserbriefe“ von Ludwig Thoma

25. Januar 1907
Die „Hottentottenwahl“ bringt massive Mandatsverluste für die SPD

März 1907
Kurt Eisner tritt in die Redaktion der „Fränkischen Tagespost“ ein

9. März 1907
Fritz Gerlich legt sein Doktorexamen ab

Ab 16. März 1907
„Charles Fey - der Musical-Fantast“ geht auf Tournee

17. März 1907
Dem „Musical-Fantast“ Charles Fey wird gekündigt

26. März 1907
Ludwig Thoma heiratet Marietta de Rigardo

21. April 1907
Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

21. Mai 1907
Dr. phil. Fritz Gerlich tritt seinen dreijährigen Vorbereitungsdienst an

31. Mai 1907
Ergebnis der bayerischen „Landtagswahlen 1907“

Landtagswahlen mit dem neuen „Mehrheitswahlrecht“

Um Juni 1907
Die Tournee des „Musik-Clowns“ Karl Valentin endet im Fiasko

14. Juni 1907
Die Errichtung eines „Alpinen Museums“ wird beschlossen

15. Juni 1907
Karl Valentin ist wieder in München gemeldet

2. Juli 1907
Die Maffei-Lokomotive „S 2/6“ erreicht einen Weltrekord

31. August 1907
Russland tritt der „Entente cordiale“ bei

September 1907
Aus der „Fischerhütte zum Holländer“ wird die „Fischer-Vroni“

27. September 1907
Der „35. Landtag“ will das „Verhältniswahlrecht“ durchsetzen

Um Dezember 1907
Karl Valentin reist zu seiner Mutter nach Zittau

31. Dezember 1907
Die Brauereien Beschäftigen etwa 4.000 Menschen

Das „Königlich Bayerische Arbeitermuseum“ zählt 16.000 Besucher


1908

1908
Die „Brauerei zum Franziskaner-Leistbräu“ wird eine Aktiengesellschaft

Umzug der „Preußischen Gesandtschaft“ ins Lehel

Der „Münchner Volkssänger-Verband“ wird gegründet

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig ist in einem desolaten Zustand

Karl Valentin tritt als „Blödsinnkönig Valentin“ auf

Prinz Leopold ist ein gern gesehener Gast im „Imperial-Thater“

Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

Ein überarbeiteter „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Jedem Katholiken wird die „Feuerbestattung“ verboten

Der von der „Maffei-Maschinenfabrik“ entwickelte neue Lokomotiventyp

De „Maffei'sche Maschinenbaufabrik“ hat 8.165 Lokomotiven produziert

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

1908
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt in Unterföhring ein Werk

Frühestens Januar 1908
Karl Valentins Auftritte beim „Baderwirt“ in der Dachauer Straße 1a

8. Februar 1908
Karl Valentin: Ludwig Greiner erfindet den „Skelett-Gigerl“

28. Februar 1908
Ernst Philipp Fleischer wird „wegen Ehebruchs“ geschieden

März 1908
Das „Landgerichtsgefängnis München II am Lilienberg“ wird abgerissen

12. März 1908
Das „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“ wird der Öffentlichkeit vorgeführt

31. März 1908
Der Wirtschaftsbetrieb im „Café Isarlust“ auf der „Praterinsel“ endet

8. April 1908
Ludwig Thoma bezieht sein neues Haus „Tuften 12“

16. April 1908
Der „Waldspielplatz“ des „ATV München-Ost“ wird eingeweiht

24. Juni 1908
Hannes König wird in München geboren

1. Juli 1908
Elisabeth Wellano erhält eine Anstellung im „Kaufhaus Hermann Tietz“

Karl Valentin tritt erstmals im „Frankfurter Hof“ auf

15. August 1908
Das neue „Bayerische Gemeindewahlrecht“ bringt die „Verhältniswahl“

September 1908
Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird auf 8.000 Plätze erweitert

16. September 1908
Österreich-Ungarn erhält Bosnien und Herzegowina

Oktober 1908
Karl Valentin holt seine Mutter aus Zittau nach München

1. Oktober 1908
Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

5. Oktober 1908
Österreich-Ungarn „annektiert“ Bosnien und Herzegowina

20. November 1908
Die Komödie „Moral“ von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt

21. November 1908
Ludwig Thomas Komödie „Moral“ wird auch in München erstmals aufgeführt

3. Dezember 1908
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt an die Frühlingstraße

10. Dezember 1908
Der „Brunnenweibchen-Brunnen“ geht in Betrieb


1912

1912
Der „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

Professor Dr. Ernst von Romberg wohnt in der Richard-Wagner-Straße 2

Hermann Heinemann erwirbt die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Ein Kinogründungs-Boom setzt ein

Die Anlage der Gräber des „Ostfriedhofs” sind abgeschlossen

Der Mitarbeiterstamm bei „Maffei“ hat sich auf 2.026 Personen erhöht

Siegfried Steinhard ist Eigentümer der Richard-Wagner-Straße 9

Paul Ludwig Troost lebt bis zu seinem Tod in der Kaulbachstraße 10

Ein „Mischehenverbot für Samoa“ wird erlassen

Ab 1912
Elisabeth Wellano tritt als „Blödsinnkönigin Frl. Lisi“ auf

1912
Die „Privatklinik Dr. Alfred Haas“ wird eröffnet

Bis zum Jahr 1912
Der „Arbeiter-Turn-Verein München-Ost“ nennt sich um

1912
Der „Holzmarkt“ am Schyrenplatz wird aufgelassen

Die „Thule-Gesellschaft“ und ihre Wurzeln

Der „Konsumverein von 1864“ errichtet ein Büro- und Wohngebäude

Karl Valentin dreht die Stummfilmgroteske „Karl Valentins Hochzeit“

Die „Brockensammlung“ besteht seit zehn Jahren

Lolo von Lenbach erwirbt das „Heß-Anwesen“

ab 1912
Karl Valentin stellt seine eigenen „Volkssänger-Ensembles“ zusammen

1912
Nahe dem „Chinesischen Turm“ wird ein neues „Karussell“ errichtet

Die „Gaststätte am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

1. Januar 1912
Forstenried wird nach München eingemeindet

8. Januar 1912
Pater Rupert Mayer kommt nach München

12. Januar 1912
Bei den „Reichstagswahlen“ wird die SPD stärkste Fraktion

2. Februar 1912
„Lichtmess“ ist letztmals ein offizieller Feiertag

Das „Flaschenpfand“ wird eingeführt

5. Februar 1912
Die absolute Mehrheit des „Zentrums“ kann nicht gebrochen werden

9. Februar 1912
Georg von Hertling wird „Minister des Königlichen Hauses und des Äußeren“

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

13. März 1912
Bulgarien, Serbien, Griechenland, Montenegro gründen den „Balkanbund“

25. März 1912
„Mariä Verkündigung“ letztmals ein offizieller Feiertag

12. Mai 1912
Ein breites Militärbündnis gegen das „Osmanische Reich“

28. Juni 1912
Lion Feuchtwanger heiratet Marta Löffler

4. August 1912
Haidhausens erstes Kino öffnet am Orleansplatz

September 1912
Unter dem Titel „Tripolis“ zeigt Carl Gabriel eine „Völkerschau“

Auf dem „Oktoberfest“ werden Abnormitäten gezeigt

8. September 1912
„Mariä Geburt“ letztmals ein offizieller Feiertag

8. Oktober 1912
Montenegro erklärt der Türkei den Krieg

10. Oktober 1912
Wiesnwirt Michael Schottenhamel stirbt beim Kartenspielen

17. Oktober 1912
Albino Luciani, der spätere Papst Johannes Paul I., wird geboren

Der Beginn des „Ersten Balkankrieges“

Die „Weißbierbrauerei Schneider“ kauft die „Sankt-Michaels-Brauerei“

18. Oktober 1912
Der „Italienisch-Türkische Krieg“ endet

Die verbündeten Balkanstaaten beginnen den Krieg gegen die Türkei

28. November 1912
Das „Krematorium am Ostfriedhof“ kann in Betrieb genommen werden

Um Dezember 1912
Das „Zwangsversteigerungsverfahren“ für das „Fleischer-Schlössl“

11. Dezember 1912
Der „Ministerrat“ fordert die „Beendigung von König Ottos Regenschaft“

12. Dezember 1912
Prinzregent Luitpold stirbt - Ludwig III. wird Prinzregent

31. Dezember 1912
Die Zahl der Münchner „Cafès“ sinkt wieder auf Neunzig

Ludwig Thomas Bildergeschichte „Ein Münchner im Himmel“


1913

1913
Der Stummfilm „Karl Valentin privat und im Atelier“ entsteht

Faulhabers Kampf gegen die Geburtenkontrolle

Die „Feuerwache V“ an der Kellerstraße 2a

Ab 1913
Gustl Annast betreibt das „Varieté Savoy“ im „Hotel Reichsadler“

1913
Die „Grundverwertungsgesellschaft“ ersteigert das „Fleischer-Anwesen“

86.000 Protestanten leben in München

Die „Altöttinger-Kapelle“ wird geschlossen

München hat 45 „Lichtspieltheater“

Emil Zeckendorf wird „k.k. östereichisch-ungarischen Vizekonsul“

Dr. Fritz Gerlich: „Geschichte und Theorie des Kapitalismus“

Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

Der Film „Karl Valentins Hochzeit“ wird nochmal gedreht.

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 16 in die Kanalstraße 8 um

Der Film „Die lustigen Vagabunden“ entsteht

Das „Städtische Arbeitsamt“ zieht an die Thalkirchner Straße

Thomas Mann kauft ein Grundstück im „Herzogpark“

Zusätzliche „Direktionsbüros“ statt „Dienstwohnungen“

Das „Karussell am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

Gründung des „Vereins der Freunde des Alpinen Museums“

1. April 1913
Moosach wird nach München eingemeindet

Die Stadt Milbertshofen wird nach München eingemeindet

12. April 1913
Gründung des „Loos-Vereins Wild West“

26. April 1913
Eröffnung der „Alhambra-Lichtspiele“

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

21. Mai 1913
Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

30. Mai 1913
Der „Erste Balkankrieg“ ist beendet

29. Juni 1913
Der „Zweite Balkankrieg“ beginnt

Juli 1913
Aus Elisabeth Wellano wird Liesl Karlstadt

1. Juli 1913
Eingemeindung von Berg am Laim

Eingemeindung von Oberföhring

8. Juli 1913
Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg

10. Juli 1913
Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg

11. Juli 1913
Das „Osmanische Reich“ erklärt Bulgarien den Krieg

Um den August 1913
Premiere des Karl-Valentin-Stücks „Alpengesangsterzett Alpenveilchen“

10. August 1913
Der „Bukarester Frieden“ beendet den „Zweiten Balkankrieg“

25. August 1913
Prinzregent Ludwig lädt alle deutschen Fürsten in die „Befreiungshalle“

September 1913
Die „Bräurosl-Festhalle“ fasst 12.000 Menschen

Das letzte monarchisch orientierte „Oktoberfest“

Um den September 1913
Der „Bayerische Kurier“ warnt vorm Oktoberfest-Besuch

29. September 1913
Serbien geht als Sieger aus den beiden „Balkankriegen“ hervor

18. Oktober 1913
Eröffnung der „Sendlingertor-Lichtspiele“

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur „Beendigung der Regentschaft“

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die „Regentschaft für beendet“

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum „König“

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

18. Dezember 1913
Willy Brandt wird als Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck geboren


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische „Johanneskirche“

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das „Infanterie-Leibregiment“ feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks „Atelierbau“

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

„Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“

Österreich-Ungarn reagiert mit einer „Teilmobilmachung“

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland „mobilisiert“

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer „Massenkundgebung“ ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das „Deutsche Reich“ lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem „Königreich Serbien“ den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen „Antikriegsdemo“ der SPD

29. Juli 1914
Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die „Neutralitätszusage für den Kriegsfall“ ab

Russland erklärt die „Generalmobilmachung“

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die „Generalmobilmachung“

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der „Mobilmachung“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den „Zustand drohender Kriegsgefahr“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den „Kriegszustand“

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Der „Bundesrat“ stimmt für die „Kriegserklärung an Russland“

Lügen für die These vom deutschen „Verteidigungskrieg“

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die „Mobilmachung“ der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die „Mobilmachung“ bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete „reinigende Gewitter“ ist da

Die „Mobilmachung“ wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für „neutral“

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

„Aufruf an die deutschen Juden!“

2. August 1914
Die „Fremden“ müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener „Militärfahrplan“ wird in Kraft gesetzt

Das „2. Infanterie-Regiment Kronprinz“ begibt sich an die „Westfront“

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die „Haushaltsgesetze“

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches „Regiment“ eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein „Weißbuch“ heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind plötzlich verpönt

5. August 1914
Der Krieg soll auch in die deutschen „Kolonien“ getragen werden

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als „Freiwilliger“

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die „Festung Lüttich“ fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
„Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft“

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen „6. Armee“ bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine „Kriegserklärung“ gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die „Truppentransporte“

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

„Generalstabschef“ Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden bis hinter die Grenze zurückgedrängt

11. September 1914
Die „Marne-Schlacht“ ist verloren

Die österreichischen Truppen müssen sich aus Galizien zurückziehen

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine „Schlacht an den Masurischen Seen“

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der „Westfront“

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

26. September 1914
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
„Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches“

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine „Seeblockade“ gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Frühjahr ??? 1915
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des „Kabarett Wien-München“

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die „Kanalrede“ König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein „Manifest gegen den Krieg“

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue „Kriegszielpolitik“

23. Juni 1915
Die erste „Isonzo-Schlacht“ beginnt

9. Juli 1915
Die „Kolonie Deutsch-Südwestafrika“ kapituliert

13. Juli 1915
Die erste „Moschee“ auf deutschem Boden wird feierlich eingeweiht.

15. Juli 1915
„Handgranatenwerfen“ als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Armeen der „Mittelmächte“ erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den „Mittelmächten“

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

25. September 1915
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine „Relativitätstheorie‘ vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1916

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

Die Münchner können ihren Durst in 120 „Weinwirtschaften“ stillen

Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

Die „Sommerzeit“ wird im gesamten „Deutschen Reich“ eingeführt

Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

Eine „Fahrerschule“ wird in der „Straßenbahn-Direktion“ eingerichtet

Ab 1916
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Bühnenstück „Jud Süß“

1. Januar 1916
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Premiere: „Aus der guten alten Zeit - Unsere Bürgerwehr vor 100 Jahren“

Franz Marc stirbt bei Verdun

7. März 1916
Die „Bayerischen Motorenwerke - BMW“ werden gegründet

24. März 1916
18 SPD-ler aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

In der SPD kommt es zum offenen Bruch in der Frage der Kriegspolitik

April 1916
Das „Astoria“ wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

1. April 1916
Glocken für die „Johanneskirche“

2. April 1916
Die evangelische „Johanneskirche“ wird eingeweiht

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

11. Mai 1916
Der Komponist Max Reger stirbt an einem Herzinfarkt

14. Mai 1916
Das Fest „Maria - Patronin des Königreichs Bayern“ erstmals begangen

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

17. Juni 1916
Erich Mühsam: „Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

27. August 1916
Rumänien tritt der „Entente“ bei

29. August 1916
Prinz Leopold wird „Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte“

Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte „Oberste Heeresleitung - OHL“

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

23. September 1916
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1916
Die SPD schließt die Zustimmungsverweigerer aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das „Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst“ verabschiedet

12. Dezember 1916
Die „Mittelmächte“ machen der USA ein Friedensangebot

15. Dezember 1916
Valentin-Karlstadt beenden ihr Engagement im „Kabarett Wien-München“

16. Dezember 1916
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Annenhof“ auf

28. Dezember 1916
Eduard Theodor von Grützner wird geadelt

30. Dezember 1916
Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen


1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

Kurt Eisner lässt sich von seiner Frau Lisbeth scheiden und heiratet Else Belli

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen „zu unvermindertem Kampf“ auf

7. Januar 1917
Die „Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft“ lädt zur „Reichskonferenz“

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre „Kriegsziele“ bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den „Annenhof“ ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen „Frieden ohne Sieger“

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“

3. Februar 1917
Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

Städtische „Badeanstalten“ wegen Kohlenmangel geschlossen

7. Februar 1917
Vier neue „Volksküchen“ eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die „SAG-Führung“ will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift „Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht“

Bei den Petersburger „Putilow-Werken“ bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen „Duma“ verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

24. März 1917
Die USPD spaltet sich von der SPD ab

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der „wirklich freien und selbstbestimmten Völker der Welt“

6. April 1917
Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei - USPD“ in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg zur aktuellen „Kriegspolitik“

16. Mai 1917
Die Münchner „USPD“ wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
„Nuntius“ Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische „Offensive an der Aisne“ wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Franz von Stucks Tochter Mary heiratet den Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
In Stockholm tagt der „Internationale Sozialistenkongress“

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die „SPD-Reichsfrauenkonferenz“ fordert das „Wahlrecht für Frauen“

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein „Anti-Spionage-Gesetz“

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische „Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte“

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das „Wahlrecht für Frauen“ eingeführt

20. Juni 1917
Die „Kaiser-Glocke“ des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste „US-Division“ landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der „Entente“ bei

6. Juli 1917
Matthias Erzberger fordert einen „annexionslosen Frieden“

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen „Dreiklassenwahlrechts“

13. Juli 1917
Der „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

„Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die „Provisorische Regierung“ niedergeschlagen

19. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine „Friedensresolution“

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer „Ministerpräsident“ zurück

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im „Pariser Justizpalast“ beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen „Spionage und Hochverrat“ zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

31. Juli 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ beginnt

Winston Churchill wird britischer „Rüstungsminister“

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen „Frieden ohne Annexionen“

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu „Meutereien“ in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine „Frauendemonstration“ statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei - DVLP“ wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

7. September 1917
Der französische „Ministerpräsident“ Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

Der russische „Ministerpräsident“ Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „Vaterlandspartei“ in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

31. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum „Reichskanzler“ ernannt

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

28. November 1917
Die russische „Räteregierung“ schlägt einen „Waffenstillstand“ vor

Um Dezember 1917
Einschränkungen in der Brennstoff- und Lebensmittelversorgung

Ende Dezember 1917
Kurt Eisner fährt nach Berlin, um auch dort zum Massenstreik zu drängen

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger „Waffenstillstand“ vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären „Österreich-Ungarn“ den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die „Mittelmächte“ vereinbaren einen „Waffenstillstand“

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

15. Dezember 1917
„Waffenstillstand“ mit Russland verlängert

18. Dezember 1917
In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

In den USA wird die „Prohibition“ eingeführt

19. Dezember 1917
Alle Forderungen des „SPD-Reformantrags“ werden abgeschmettert

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

28. Dezember 1917
Die US-Regierung verstaatlicht die „Eisenbahngesellschaften“


1918

1918
Umbenennung des „Gabriels Lichtspieltheaters“ in „Museum-Lichtspiele“

Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der „Betriebshof“ wieder zu klein

8. Januar 1918
Der US-Präsident Woodrow Wilson schlägt ein „14-Punkte-Programm“ vor

9. Januar 1918
Die „Friedensverhandlungen“ in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

15. Januar 1918
In Wien beginnen Fabrikarbeiter einen Streik

19. Januar 1918
Die Bestimmungen der „Prohibition“ in den USA treten in Kraft

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische „Präsidenten“ für „Verständigungsfrieden“

28. Januar 1918
Tausende Arbeiter legen in Berlin die Arbeit nieder

Ab dem 28. Januar 1918
„Revolutionäre Obleute“ organisieren in Russland „Massenstreiks“

31. Januar 1918
Die Münchner „Krupp-Arbeiter“ treten in den „Streik“ ein

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
8.000 Münchner Arbeiter treten in den „Streik“

Über Berlin wird der „verschärfte Belagerungszustand“ verhängt

2. Februar 1918
Protest der „Streikenden“ gegen die Verhaftung der „Streikführer“

3. Februar 1918
Versammlung unter freiem Himmel auf der „Theresienwiese“

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den „Mittelmächten“ einen „Separatfrieden“

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den „Mittelmächten“

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

18. Februar 1918
Die „Mittelmächte“ nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

26. Februar 1918
Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

1. März 1918
„Deutsche Truppen“ setzen in Kieweine „antibolschewistische Regierung“ ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Unterzeichnung des „Friedensvertrages von Brest-Litkowsk“

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff „Reinheitsgebot“ auf

7. März 1918
Gründung des „Freien Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

Ein „Freundschaftsvertrag“ zwischen Deutschland und Finnland

8. März 1918
Das Hauptquartier der „Obersten Heeresleitung“ wird nach Spa verlegt

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

18. März 1918
Beginn der Zeichnung für die achte „Kriegsanleihe“

21. März 1918
Die große deutsche „Frühjahrsoffensive“ beginnt

Die „Oberste Heeresleitung“ startet an der Westfront die letzte Großoffensive

23. März 1918
Im „Reichstag“ wird der „Friedensvertrag von Brest-Litowsk“ ratifiziert

1. April 1918
Sarah Lerch wird beerdigt

26. Mai 1918
„100 Jahre Bayerische Verfassung“

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

Ab 17. Juni 1918
Auf dem Marienplatz kommt es zu „Hungerrevolten“

16. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den „Bolschewiki“ ermordet

Frauen-Demonstration vor der „Lebensmittelkartenverteilstelle“

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

26. Juli 1918
Das „Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs“ wird verabschiedet

27. Juli 1918
Das „Reichssteuerbiergesetz“ nimmt das „Bayerische Reinheitsgebot“ auf

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

August 1918
Liesl Karlstadt spielt erstmals den Kapellmeister in „Theater in der Vorstadt“

Um August 1918
Dr. Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer „Revolution“

7. August 1918
Eine „Frauendelegation“ erscheint im „Innenministerium“

8. August 1918
Die deutsche „Westfront“ bricht zusammen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

17. August 1918
„Einweihung der Germanenloge“ im noblen „Hotel Vier Jahreszeiten“

29. August 1918
Der SPD-Abgeordnete Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

2. September 1918
„Reichskanzler“ Georg Friedrich Graf von Hertling soll abgelöst werden

9. September 1918
Die „fleischlosen Wochen“ beginnen

10. September 1918
Das „Ordinariat“ erlässt einen Aufruf zum Kauf der „9. Kriegsanleihe“

13. September 1918
Die Verbündeten Deutschlands brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum „Kandidaten zur Reichstagswahl“ nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die „Balkanfront“

23. September 1918
Offizieller Zeichnungsbeginn für die „9. Kriegsanleihe“

27. September 1918
Die „Hindenburglinie“, Deutschlands letzte Verteidigungslinie, wankt

28. September 1918
Das „Oktoberfest“ fällt zum zehnten Mal aus

General Ernst Ludendorff will ein „Waffenstillstandsgesuch“

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein „Waffenstillstandsgesuch“

30. September 1918
Kaiser Wilhelm II. entlässt den „Reichskanzler“ Georg Graf von Hertling

Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das „König-Ludwig-Kreuz“

1. Oktober 1918
Die „militärische Niederlage Deutschlands“ ist unvermeidlich

Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der „Reichsfinanzhof“ nimmt seine Tätigkeit auf

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des „Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

3. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum „Reichskanzler“

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen „Waffenstillstand“

4. Oktober 1918
„Reichskanzler“ Max von Baden bildet eine „Parlamentarische Regierung“

5. Oktober 1918
Die deutsche Regierung will „Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen“

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das „Bayerische Heer“ zum weiteren Kampf

7. Oktober 1918
Haftentlassung für Kurt Eisner beantragt

In der Schwabinger „Ursulakirche“ werden drei große Glocken abgenommen

8. Oktober 1918
US-Präsident Woodrow Wilson stellt Bedingungen

Um den 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen „Arbeiter-Ring“ ins Leben

11. Oktober 1918
Forderung nach einem „gerechten Wahlrecht“

12. Oktober 1918
Die deutsche „Reichsregierung“ will Wilsons Forderungen nachkommen

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der SPD

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

15. Oktober 1918
Die „Liberale Fraktion“ stellt ihre Forderungen vor

17. Oktober 1918
Die „Spanische Grippe“ breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches „Kriegsnotgeld“ wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an König Ludwig III.

20. Oktober 1918
Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Der „Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II“ fordert

Die „Spanische Grippe“ weitet sich weiter aus

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im „Schwabinger Bräu“ seine erste „Wahlkampfrede“

US-Präsident Wilson zu „Waffenstillstandsgesprächen“ bereit

24. Oktober 1918
Der „Grippe-Epidemie“ sind bereits 117 Personen erlegen

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Der SPD-Kandidat Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

26. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. genehmigt das Abschiedsgesuch von Ernst Ludendorff

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Österreich-Ungarn will „Sonderfriedensverhandlungen“

An der „Grippe-Epidemie“ sind in München etwa 200 Menschen gestorben

28. Oktober 1918
„Proklamation an die bayerischen Bauern“

„Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung“

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

29. Oktober 1918
Es kommt zu „Meutereien“, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im „Löwenbräukeller“

Das „Osmanische Reich“ kapituliert

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

1. November 1918
Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Bayerns Regierung schließt ein Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der „Auftakt der Revolution“

3. November 1918
Eine „Friedensdemonstration“ der USPD auf der „Theresienwiese“

Demonstranten fordern die „Absetzung des Kaisers“ und „Frieden“

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

In Kiel demonstrieren etwa 3.000 Arbeiter und Matrosen

„Waffenstillstand“ zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der „Königliche Staatsrat“ kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Versammlung der „Vertrauensleute“ der SPD und der Gewerkschaften

Deutschland will ein „Volksstaat“ werden

Die USPD will die „Herbeiführung des sofortigen Friedens“

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

5. November 1918
Abkommen über Verfassungsreformen

Die USPD will im „Hackerkeller“ eine Wahlversammlung abhalten

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Der „Kieler Matrosenaufstand“ ist das Hauptgesprächsthema

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner „Erdbebenwarte“ verzeichnet zwei starke Erdstöße

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Die SPD ruft zu einer Massenversammlung auf der „Theresienwiese“ auf

Erhard Auer beruhigt die bayerischen Minister

Der bayerische „Innenminister“ von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema „Was wollen wir Sozialdemokraten“

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Arbeiter und Soldaten und bilden „Arbeiter- und Soldatenräte“

7. November 1918
Die „Waffenstillstandsverhandlungen“ haben begonnen

Die Revolution beginnt auf der Theresienwiese

Die Versammlung verläuft zunächst nach den Vorstellungen Erhard Auers

„Es lebe die Revolution

Kein Soldat oder Polizist hält auch nur einen einzigen „Revolutionär“ zurück

Der „Königliche Staatsrat“ drängt den König zur Flucht

Auch die „Residenzwache“ verlässt ihren Posten

Der „Hauptbahnhof“ und das „Telegraphenamt“ sind besetzt

Die wichtigsten Zeitungsverlage sind in den Händen der „Aufständischen“

Die „Arbeiter- und Soldatenräte“ wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die „Revolutionäre“ besetzen den „Bayerischen Landtag“

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

SPD-Auer würde die gewaltsame Niederschlagung der Revolution dulden

Soldaten und Zivilsten dringen in das „Hotel Bayerischer Hof“ ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als „albernes Pack“

SPD-Forderungen an „Reichskanzler“ Max von Baden

Weitere „Arbeiter- und Soldatenräte“ werden gebildet

8. November 1918
Kurt Eisner stellt das neue „Kabinett“ zusammen

Erste Sitzung der „Revolutionäre“ im „Landtagsgebäude“

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der „Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern“ konstituiert sich

Eine „Provisorische Bayerische Regierung“ wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein „hohes“ Gehalt

Die „Revolution“ als Mittel zur Beendigung des Krieges

König Ludwig III. flieht mit der königlichen Familie nach Hintersee

Nach dem 8. November 1918
Eine „Republikanische Schutztruppe“ wird gegründet

9. November 1918
Die „Residenz“ wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Die „Thule-Gesellschaft“ bekämpft die Revolution

176 Grippetote

„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

Philipp Scheidemann ruft in Berlin die „Deutsche Republik“ aus

Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

Die „Schack-Galerie“ wird beschlagnahmtes preußisches „Kronvermögen“

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von „Volksgerichten“

10. November 1918
Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

„Stadtkommandant“ Arnold wird abgesetzt

Kronprinz Rupprecht kämpft um seine Krone

Hindenburg will den „terroristischen Bolschewismus“ verhindern.

Sachsen, Württemberg und Oldenburg wird Republik

Kaiser Wilhelm II. in Holland

Die Suche nach dem geflohenen König

Die „Thule-Gesellschaft“ gründet einen „Kampfbund“

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Matthias Erzberger unterzeichnet das „Waffenstillstandsabkommen“

Das „Zentrum“ fügt sich „den gegebenen Verhältnissen“

Gründung des „Spartakusbundes“ in Berlin

Achtstundentag bei der „Bayerischen Verkehrsverwaltung“

„Generalmajor“ von Kunzmann wird „Stadtkommandant“

Die „Königliche Zivilliste“ wird in Staatseigentum überführt

Kronprinz Rupprechts Forderungen werden einfach ignoriert

12. November 1918
Einführung des Achtstundentages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine „Amnestie“ wird erlassen

Auflösung des „Zentrums“ und Gründung der „Bayerischen Volkspartei“

Erstmalige Benennung Bayerns als „Volksstaat“

Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Die „Regierung Ebert“ veröffentlich ihr Regierungsprogramm

Weitere Thronverzichte in Anhalt und Lippe

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

Eine „Rücktrittserklärung“ ohne das Wort „Abdankung“

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

13. November 1918
König Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Forderungen zu „freiwilliger Zucht und Unterordnung“

Der „Republikanische Bürgerrat München“ wird geründet

Der sächsische König erklärt seinen Thronverzicht

Gründung des „ Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm“

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“

14. November 1918
Errichtung eines „Ministeriums für soziale Fürsorge“

Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des „Arbeitsausschusses

Der „Thronverzicht“ von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Freiwillige und erzwungene Thronverzichte

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste „Regierungserklärung“

Kurt Eisners „Regierungsprogramm“

Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Beratung über Gründung eines „Studentenausschusses“

Thronverzicht des Herzogs von Sachsen-Coburg

Die „Republik Deutsch-Österreich“ wird proklamiert

Um den 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will „Eisner-Protegés“ verhindern

16. November 1918
Die erste Kolonne von der „Westfront“ trifft in München ein

Die Grippe-Epidemie lässt nach

17. November 1918
„Revolutionsfeier“ im „Nationaltheater“

Die „Deutsche Volkspartei in Bayern“ wird gegründet

18. November 1918
Die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ erscheint

Professor Foerster wird „einstweiliger bayerischer Gesandter“ in Bern

Fleischversorgung für München

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“ abgelehnt

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht

Im „Wagnersaal“ findet die erste „Frauenversammlung“ statt

Aufruf zum „Inneren Widerstand“ gegen die neue Staatsform

19. November 1918
5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

20. November 1918
Die „Verwaltung des ehemaligen Kronguts“ entsteht

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

600 Matrosen verlassen München

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

22. November 1918
Gründung der „Deutschnationalen Volkspartei - DNVP“

23. November 1918
Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

24. November 1918
Die BVP schließt die „Wiederherstellung der Monarchie“ aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

25. November 1918
„Reichskonferenz“ für „Einberufung der Nationalversammlung“

26. November 1918
Protest gegen Kurt Eisners „Kriegsschuldfrage“

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das „Walchensee-Kraftwerk“ beginnen

27. November 1918
Kurt Eisner bricht die Beziehungen des „Freistaats Bayern“ zu Berlin ab

28. November 1918
Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Das „III. Bataillon“ trifft in München ein

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

„Revolutionsfeier“ für Verwundete

Das „II. Bataillon“ zieht in München ein

30. November 1918
„Revolutionsfeier“ für die Studenten und Schüler

Dezember 1918
Die „Bayerischen Volkspartei - BVP“ wehrt sich

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im „Deutschen Theater“

2. Dezember 1918
Aus der „Leibgarde

Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Demonstration für die Einberufung der „Bayerischen Nationalversammlung“

5. Dezember 1918
Termin für die „Landtagswahl“ auf 12. Januar festgelegt

6. Dezember 1918
Erich Mühsam gegen Wahlen für eine „Bayerische Nationalversammlung“

Der königliche „Privatmobiliarbesitz“ wird abgeholt

Demonstranten zwingen „Innenminister“ Erhard Auer zum Rücktritt

7. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Die „Kasernenräte“ sprechen dem „Soldatenrat“ das Misstrauen aus

Die „Spanische Grippe“ fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung „Rote Hand“ wird verboten

Mehrere Bataillone treffen in München ein

9. Dezember 1918
Die Delegierten der „Arbeiterräte Bayerns“ treffen sich erstmalig

Der „Rat der Presse und des Schrifttums“ konstituiert sich

Aus der „Schack-Galerie“ wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

11. Dezember 1918
Erste Versammlung des „Spartakusbundes München“

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei „Wahlkampf-Versammlungen“ ab

13. Dezember 1918
Der „provisorische Nationalrat“ hält seine erste Sitzung

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

15. Dezember 1918
„Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands“

16. Dezember 1918
„Verordnung, betreffend Beaufsichtigung der Volksschule“ gebilligt

In Berlin beginnt der „Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte“

17. Dezember 1918
Soldaten besetzen die Versammlung der „Deutschen Volkspartei München“

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Der „Spartakusbund München“ versammelt sich im „Wagnersaal“

Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

21. Dezember 1918
Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

28. Dezember 1918
17 „Bürgerwehr“-Gründer werden festgenommen

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner „Reichsregierung“

Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Der „Gründungsparteitag der KPD“ beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein „Sommerhaus“ in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den „Bugatti Royale Typ 41“ beginnen

Ein „Revolutionsweg“ zur „Maffei-Fabrik“ wird angelegt

Das „Reichsvermögensamt“ kauft das „Fleischer-Anwesen“ in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört dem „Ingenieur“ Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den „Frankfurter Hof“ auf

Der „Konsumverein von 1864“ verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

1919
Der Verein wird in „Cowboy Club München Süd“ umbenannt

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

Schießerei im „Katholischen Gesellenhaus“

Die „Österreichische Gesandtschaft“ wird besetzt

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das „zügellose Treiben“ in der Silvesternacht

4. Januar 1919
Das „Staatsgrundgesetz der Republik Bayern“ wird beschlossen

Der gesetzgebende „Provisorische Nationalrat“ tagt letztmals

„Wahlkampf-Versammlungen“ der Parteien

5. Januar 1919
Das „Vorläufige Staatsgrundgesetz“ wird erlassen

Vom Nordturm der „Frauenkirche“ flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“ wird gegründet

7. Januar 1919
3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der „Grippe-Epidemie“

10. Januar 1919
Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird gegründet

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

10. Januar 1919
Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Bremen wird „Selbstständige Sozialistische Republik“

11. Januar 1919
„Waffengebrauch wird, soweit möglich, durch Trommelwirbel angekündigt“

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

12. Januar 1919
Das Ergebnis der Landtagswahl von 1919

Stuttgarter „Spartakisten“ wollen den Hauptbahnhof besetzen

13. Januar 1919
Razzia beim „Soller“ und im „Metzgerbräu“

14. Januar 1919
Die am „Januar-Streik“ beteiligten werden amnestiert

„Passzwang“ für alle Nicht-Bayern

15. Januar 1919
Bei einer „Razzia“ wird „Hehlerware“ beschlagnahmt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden ermordet

16. Januar 1919
„Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern“ geplant

17. Januar 1919
Das „Freikorps Lützow“ wird in Berlin gegründet

Verbot eines „religionslosen Moralunterrichts“ aufgehoben

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen „Reichstag“

20. Januar 1919
Entwurf der „Weimarer Verfassung“ der Öffentlichkeit vorgestellt

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer „Reichsverfassung“

Der Verkehr der „Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge“ wird eingestellt

Für einen „gerechten Frieden“ im „Deutschen Theater“

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Lebensmittelverhältnisse

27. Januar 1919
„Kasernenräte“ planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit „Exkommunikation“

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Um den 2. Februar 1919
„Freisinger Erklärung“ der bayerischen Bischöfe

3. Februar 1919
Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den „Religionsunterrichts-Erlass“

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf „Schloss Wildenwart“

4. Februar 1919
Kurt Eisner reist zum „Internationalen Sozialistenkongress“ nach Bern

Regierungstruppen „befreien“ die Hansestadt Bremen

6. Februar 1919
„Trauerfeier“ für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die „überhandnehmende Tanzwut“ kritisiert

Die „Mittelschüler“ machen mobil zum „Schulstreik

„Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München“ gegründet

Die „Nationalversammlung“ tritt in Weimar zusammen

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der „Spanischen Grippe“ gestorben

Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die „Militärpolizei“ sorgt für die Einhaltung der „Polizeistunde“

11. Februar 1919
Friedrich Ebert (SPD) zum „provisorischen Reichspräsidenten“ gewählt

Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird aus der Haft entlassen

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den „Volksheimatschutz“ auf

13. Februar 1919
In München wird ein „Rätekongress“ durchgeführt

Die „Räte

Eine „Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten“

Philipp Scheidemann [SPD] bildet die „Weimarer Koalition“

15. Februar 1919
Die „Ministerkrise“ wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer „Freiwilligen Volkswehr“

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Franz Ritter von Epp stellt ein „Freikorps“ zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der „Theresienwiese“ fordert Existenz der „Räte“

Das „Faschingstreiben“ wird verboten

18. Februar 1919
Die „Münchner Post“ fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am „Vollzugsausschuss“, „Landessoldatenrat“ sowie Kurt Eisner

Die „Münchner Augsburger Abendzeitung“ ruft zur „Kundgebung“ auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte „Lotter-Putsch“

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine „Rücktrittsrede“ vor

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

„Ministerpräsident“ Kurt Eisner wird ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

Der „Zentralrat“ nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger „Aktionsausschuss“ übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

„Militärminister“Albert Roßhaupter kommt in „Schutzhaft“

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

22. Februar 1919
Geiseln werden in „Schutzhaft“ genommen

Der „Zentralrat“ wird erweitert

Ein „Nachrichtenblatt des Zentralrats“ erscheint

Bewaffnete „Kommunisten“ besetzen das „Leo-Haus“

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der „Generalstreik“ wird beendet

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der „Studentenausschuss“ verabscheut die politischen Morde

25. Februar 1919
Der „Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die „Freveltat“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

Das „Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr“

28. Februar 1919
Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beratschlagt

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die „Sperrstunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der „Rätekongress“ wählt einen „Aktionsausschuss“

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten“ Dürr

Flugzeuge werfen über München Flugblätter ab

Überdruckte Briefmarken

2. März 1919
Die Münchner „Kasernenräte“ stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im „Münchener Tagblatt“ erscheint das „Vorläufige bayerische Grundgesetz“

3. März 1919
„Ausnahmezustand“ über Berlin verhängt

Die „Kasernenräte“ kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

5. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

6. März 1919
Die „Bayerischen Volkspartei“ bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

7. März 1919
Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

8. März 1919
Antrag auf „sofortige Einberufung des Landtags“

9. März 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske [SPD] erlässt „Schießbefehl“

??? Um den 10. März 1919
Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der USPD gewählt

11. März 1919
In Stadelheim verhandelt das „Volksgericht“ über 21 Plünderer

In der „Nordseefischhalle“ gibt's 8.000 Heringe

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Die „Weimarer Nationalversammlung“ beschließt die „Sozialisierung“

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

16. März 1919
Im „Odeon“ findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der „Rätekongress“ räumt das Landtagsgebäude

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im „Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz“

In Ungarn wird eine „Räterepublik“ ausgerufen

22. März 1919
Artikel gegen das „Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels“

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das „Ministerium der Finanzen“

Um den 25. März 1919
Die Idee der „Sozialistischen Räterepublik“ wieder enorm populär

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der „Weimarer Verfassung“

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Hermine Körner übernimmt die Leitung des „Münchner Schauspielhauses“

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Die Forderungen nach einem „Rätesystem“ werden wieder lauter

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

4. April 1919
Forderungen nach Ausrufung einer „Räterepublik“

Die „Münchner Garnison“ wird den Landtag nicht schützen

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem „Montgelas-Palais“

5. April 1919
Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer „Räterepublik“

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom „Zentralrat“ geplante Ausrufung einer „Räterepublik“

Massenversammlungen lehnen die geplante „Räterepublik“ ab

„Errungenschaften der Revolution“ auf Dauer erhalten

6. April 1919
Der „SPD-Landesparteitag“ spricht sich gegen die „Räterepublik“ aus

Der „Landesparteitag der SPD“ lehnt eine „Räterepublik“ strikt ab

Der „Zentralrat“ entscheidet für die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“

Der „Zentralrat“ informiert alle Behörden über die „Räterepublik“

7. April 1919
Die Mitglieder des „Zentralrats“ rufen die „Räterepublik Baiern“ aus

In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

Die „Räterepublik“ lehnt Zusammenarbeit mit „Reichsregierung“ ab

Der 7. April wird zum „Nationalfeiertag“ erklärt

Die „Regierung Hoffmann“ verlegt ihren Sitz nach Nürnberg

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die „Münchner Rote Fahne“ bezeichnet die „Räterepublik“ als Kompromiss

Die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“ funktioniert reibungslos

Die „Räterepublik Baiern“ wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Ministerpräsident Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

„Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten“

Gründung eines „Revolutionären Hochschulrats“

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des „Zentralrats“

Der „Revolutionäre Hochschulrat“ stellte seine Forderungen vor

Die „Kasernenräte“ sämtlicher Truppenteile stehen hinter der „Räterepublik“

Die „Bewaffnung des Proletariats“ beginnt

„Beschlagnahme und Rationierung“ der Wohnräume angeordnet

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der „Räterepublik“

9. April 1919
Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird „Volksbeauftragter für das Militärwesen“

Die „Kapitalflucht“ soll unterbunden werden

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des „Zentralrats“

Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

In Braunschweig wird die „Räterepublik“ ausgerufen

10. April 1919
Ernst Toller redet im „Hofbräuhaus“ vor den „Betriebsräten“

Einsetzung von „Revolutionstribunalen“ bekanntgegeben

Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Die „Reichsbank“ stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der „Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns“

Der „Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Einstellungsbeginn für die „Rote Armee“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. April 1919
Pläne für einen Putsch gegen die „Räteregierung“ werden geschmiedet

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das „Gemeindekollegium“ lehnt die „Räterepublik“ ab

„Entwaffnung der Bourgeoisie“ angeordnet

Urabstimmung zur „Räterepublik“

Das „Revolutionstribunal“ nimmt seine Tätigkeit auf

Die „Republikanische Schutztruppe“ muss den Rückzug antreten

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des „Zentralrats“

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Der „Hochschulrat“ verfügt die „Schließung der Universität“

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

13. April 1919
„Vertraulich! Nicht auf bayr. Boden mitnehmen!“

Bewaffnete Soldaten dringen in das „Erzbischöfliche Palais“ ein

Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

Die „Verhaftungskommission des Zentralrats“ nimmt Geiseln

Der „Palmsonntag-Putschs“ scheint geglückt

Flugblatt: „Verhängung des Kriegszustandes über München“

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Die „Republikanische Schutztruppe“ verschanzt sich im Hauptbahnhof

Kommunisten besetzen das „Waffendepot“ in der Ausstellungshalle

Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Flugblätter verkünden: „Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der „Aktionsausschuss“ besetzt alle öffentlichen Gebäude

14. April 1919
Der „Vollzugsrat“ hat den „Generalstreik“ ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

„Polizeipräsident“ Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische „Räterepublik“ beginnen

Die „Regierung Hoffmann“ organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die „Regierung Hoffmann“ arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins „Zuchthaus Straubing“ gebracht

15. April 1919
Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

Warnung vor „Geldhamstern“ und „Lebensmittelwucher“

Ein „Revolutionärer Zentralschülerrat“ wird gegründet

Emil K. Maenner wird „Volksbeauftragter für Finanzwesen“

Hans Köberl wird „Polizeipräsident“

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Truppen der bayerischen „Exil-Regierung“ rücken in Dachau ein

„Regierungstruppen“ rücken aus Richtung Dachau nach München

Die „Rote Armee“ erringt ihren ersten Sieg

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die „Wirtschaftskommission des Vollzugsrats“ droht Unternehmen

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den „Streik“ zahlen

Der Goldvorrat der „Reichsbank“ wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Willy Weinberger wird „stellvertretender Stadtkommandant“

Auch die zeremonielle „Fußwaschung“ findet nicht mehr statt

Die Mitglieder des „Revolutionstribunals“ werden inhaftiert

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Rudolf Egelhofer wird „Oberkommandierender der Roten Armee“

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Die „Rote Armee“ in Dachau

Die „Regierung Hoffmann“ ruft zur Befreiung Münchens auf

Eine Besprechung im „Preußischen Kriegsministerium“ zu Bayern

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

17. April 1919
Der „Vollzugsrat“ macht Ernst Toller Vorwürfe

Willy Weinberger wird „Stellvertretender Stadtkommandant“

Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Einsatz von „Reichswehrverbänden“ gegen München

18. April 1919
Der fünfte Tag des „Generalstreiks“

Flugblätter gegen die „Regierung Hoffmann“

Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

Willy Weinberger wird „Stadtkommandant“

19. April 1919
Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den „Sicherheitsdienst“

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

20. April 1919
Nach drei Tagen kapitulieren die Augsburger

„Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die „Räterepublik“ sollen beschafft werden

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

21. April 1919
Der „Generalstreik“ wird verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

22. April 1919
Die „Demonstration des Proletariats“ mit einer großen „Truppenschau“

Der neuntägige „Generalstreik“ endet

Der „Dentist“ Johann Clemens Waldschmidt wird „Polizeipräsident“

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

23. April 1919
Die Vorlesungen des „Sommersemesters“ beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der „Installateur“ Ferdinand Mairgünther wird „Polizeipräsident“

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

„Reichswehrminister“ Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Um den 24. April 1919
Neues Papiergeld wird gedruckt

24. April 1919
Neuer „Stadtkommandant“ wird Max Mehrer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Aufruf zum Eintritt in die „Freikorps“ und in die „Volkswehr“

Das „Kuchenverbot“ bleibt auch weiterhin besteht

Die „Rote Armee“ verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das „Standrecht“

26. April 1919
Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Aktivitäten der „Thule-Gesellschaft“ werden aufgedeckt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Die „DDP“ mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

27. April 1919
Eugen Leviné beschwert sich über die „Zehnerkommission“

Die nur einen Tag andauernde „Diktatur der Betriebsräte“ beginnt

Im „Hofbräuhaus“ eskaliert schließlich der Konflikt

Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

„Thule-Gesellschaft“ als „gemeingefährliche Verbrecherbande“ bezeichnet

München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Besetzungs-Befehle des „Reichswehrtruppenkommandos“

28. April 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte“ wählen einen neuen „Aktionsausschuss“

Die „Diktatur der Roten Armee“ beginnt

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das „Wittelsbacher Palais“

Giesinger Kommunisten stürmen das „Polizeipräsidium“

Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

Das „Luitpold-Gymnasium“ wird Sitz des „Aktionsausschusses“

„Einschließung Münchens“ bis zum 30. April befohlen

„Späherberichte“ zeigen eine ganz deutlich sinkende Stimmung

Die „Regierung Hoffmann“ hat sich der „Reichswehr“ ausgeliefert

Kardinal Michael von Faulhaber verlässt München

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen „Generalstreik“ aus

Schwerbewaffnete Soldaten der „Roten Armee“ in der „Nuntiatur“

„Nuntius“ Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Verwüstungen im „Polizeipräsidium“ gehen weiter

Wladimir Iljitsch Lenins Glückwünsche erreichen keinen Empfänger

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das „Freikorps Werdenfels“

30. April 1919
Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen „Nuntius“ beschlagnahmt

Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

Der frühere „Stadtkommandant“ Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue „Aktionsausschuss“ will die Waffen niederlegen

Im Hof des „Luitpold-Gymnasiums“ werden Geiseln erschossen

Versammlung der „Betriebs- und Soldatenräte“ im „Hofbräuhaus“

„Regierungstruppen“ haben den Ring um München geschlossen

Perlacher „Rotarmisten“ gegen das „Freikorps Regensburger Volkswehr“

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des „TSV München-Ost“ auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den „marxistischen Sozialismus“

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Die Gegenrevolution marschiert

Der „Geiselmord von München“ bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

„Stadtkommandant“ Max Mehrer tritt zurück

De „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ veröffentlichen eine Erklärung

Die „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ verabscheuen den Geiselmord

Bayerns Regierung verhängt „den Kriegszustand und das Standrecht“

Befehlswidrig rücken Teile der Regierungstruppen in die Innenstadt vor

Das „Freikorps Oberland“, das vom „Thule-Führer“ Sebettendorf angeführt

Es kommt in der Innenstadt zu Schießereien, Kämpfen und Verwüstungen

Die „Weißen Truppen“ müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Das „Freikorps Lützow“ zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Das „Freikorps Werdenfels“ fährt mit dem Zug nach München

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Die Kämpfe zwischen den „Weißen Truppen“ und der „Roten Garde“

Der „Mathäserbräu“ wird in Brand geschossen

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Das „Freikorps Werdenfels“ beteiligt sich an den „Säuberungsmaßnahmen“

Gustav Landauer wird im „Gefängnis Stadelheim“ grausam ermordet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

92 „Spartakisten“ und „Rotarmisten“ werden erschossen

3. Mai 1919
Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird erschossen

Noch vereinzelte Schießereien in der Innenstadt

Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

In „Stadelheim“ werden 50 „Spartakisten“ standrechtlich erschossen

Bildung der „Volkswehr“ und von „Freiwilligenkorps“ zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr „Weiße“ rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller „linken“ Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird „Stadtkommandant“

Die letzten Einheiten der „Roten Armee“ werden zerschlagen

Die Perlacher „Pastoren-Ehefrau“ fühlte sich von „Kommunisten“ bedroht

Das „Freikorp Lützow“ holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Josef Sontheimer wird im „Franziskaner-Keller“ hinterrücks ermordet

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im „Hofbräukeller“ hingerichtet

Die Angehörigen der „Garnison München“ müssen in ihre Kasernen

„Kommandeure“ übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der „Schienen-Nahverkehr“ wirdteilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der „Revolutionstribunale“ sind null und nichtig

Von der „Räteregierung“ ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

6. Mai 1919
21 „Kolpinggesellen“ werden im Keller des „Prinz-Georg-Palais“ ermordet

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Kardinal Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

7. Mai 1919
Das Leben in München normalisiert sich wieder

8. Mai 1919
Das „Freikorps Werdenfels“ präsentiert sich der Bevölkerung

Erst jetzt enden die Kämpfe in München

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die „Weißen Truppen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
An der „Maximiliansbrücke“ fallen Gewehrschüsse

Die in der „Martin-Schule“ stationierten Posten werden angegriffen

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

Das „Freikorps Werdenfels“ verlässt München

Zurückgegebene Waffenarsenale

Die „Polizeistunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Eine „Volksaufklärungsstelle für Bayern“ wird gegründet

Gründung der „Deutschen Bürgervereinigung“

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die „Münchner Einwohnerwehr“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des „Hochverrats“ angeklagt

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des „Standgerichts München“

21. Mai 1919
Verhaftungen und Polizeistunde

31. Mai 1919
Umbildung der „Regierung Hoffmann“ in Bamberg

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im „Suresnes-Schlösschen“ in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im „Gefängnis Stadelheim“ erschossen

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird „Erster Bürgermeister“ von München

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren „Festungshaft“ verurteilt

1. August 1919
Aufhebung des „Standrechts“ - ​Einsetzung von „Volksgerichten“

Mit dem „Schulaufsichtsgesetz“ wird die „Fachaufsicht“ eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
In der „Weimarer Republik“ wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

Die Verfassung der „Weimarer Republik“ tritt in Kraft

Die „Weimarer Verfassung“ hebt bayerische Gesetze auf

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die „Bayerische Verfassung“

14. August 1919
Die „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

Um den 15. August 1919
Eintritt in die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der „Reichswehr“

1. September 1919
Der erste „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

15. September 1919
Die demokratische „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

17. September 1919
Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein „Herbstfest“ als Ersatz für das „Oktoberfest“

1. Oktober 1919
Der seit 1. August 1914 bestehende „Kriegszustand“ wird aufgehoben

Der erste „Hortleiterinnenkurs“ wird abgehalten

6. Oktober 1919
Die „Hirschau“ wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im „Gefängnis Stadelheim“

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im „Hofbräukeller“ seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Hohe Zuchthausstrafen für die Mörder der „Kolpinggesellen“

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

8. November 1919
„Festversammlungen“ zum „Jahrestag der Revolution“

1. Dezember 1919
Das „Kriegsrecht“ in Bayern wird aufgehoben

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

10. Dezember 1919
Der „Verein kommunistischer Sozialisten“ wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen „Waffenschein“


1928

1928
Anton Lindner wird aus dem „Zuchthaus Straubing“ entlassen

Die „Museum-Lichtspiele“ werden umgebaut und erweitert

Dreharbeiten zur Stummfilmversion der „Orchesterprobe“ entsteht

Um 1928
Der Stummfilm „In der Schreiner-Werkstätte“ entsteht

1928
Antonie (Toni) Pfülf zieht in das Gartenhaus der Kaulbachstraße 12

Dr. med. Alfred Haas kauft das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 17

Die „Moriskentanzfiguren“ werden durch Kopien ersetzt

Ab 1928
Die Holzkonstruktion der „Mariannenbrücke“ wird durch Stahlbeton ersetzt

1928
Dr. Fritz Gerlich verlässt die „Münchner Neuesten Nachrichten“

Ab 1928
Dr. Fritz Gerlich und der „Konnersreuther Kreis“

Ab dem Januar 1928
Karl Valentin soll die Rolle des „Froschs“ in der „Fledermaus“ übernehmen

14. Januar 1928
Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Berliner „Kabarett der Komiker“

Februar 1928
Beim „Faschingszug“ reitet der „Cowboy Club München München Süd“ mit

18. April 1928
Das „Reichsgericht“ in Leipzig beendet den Plagiats-Rechtsstreit

Juni 1928
Der „Bugatti Royale Typ 41“ erstmals beim „Großen Preis von Deutschland“

14. Juni 1928
Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

18. Juni 1928
Der „Schülein-Brunnen“ am Schüleinplatz geht in Betrieb

August 1928
„Eine Stätte solider Trinkfestigkeit scheint der Ratskeller zu sein“

23. August 1928
Premiere des Valentin-Stücks „Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug“

30. August 1928
Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren

September 1928
Carl Gabriel betreibt fünf Attraktionen auf dem „Oktoberfest“

Oktober 1928
Rudolph Karstadt gibt das „Magazin für Mode, Heim und Welt“ heraus

Dezember 1928
Die ersten 23 Hinrichtungen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart