Fakten - Scheiterhaufen

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1314

1314
Konrad III. „der Sendlinger“ wird zum Bischof von Freising gewählt

18. März 1314
Jacques de Molay und Geoffroy de Charnay werden verbrannt

Nach April 1314
Wirklich aufgehoben wird der „Tempel-Ritterorden“ nur in Frankreich

20. April 1314
Der „verfluchte Papst“ Clemens V. stirbt

August 1314
Die luxemburgische Partei verzichtet auf die Kandidatur

19. Oktober 1314
Herzog Friedrich der Schöne wird zum Deutschen König gewählt

20. Oktober 1314
Herzog Ludwig der Baier wird zum Deutschen König gewählt

25. November 1314
Die Herzöge Ludwig IV. und Friedrich werden zu Königen gekrönt

29. Dezember 1314
König Philipp IV. stirbt


1414

12. Juli 1414
Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

Um den September 1414
Papst Johannes XXIII.: „Hier liege ich in Teufels Namen!“

3. November 1414
Jan Hus trifft zwei Tage vor Beginn des „Konzils“ in Konstanz ein

Ab dem 5. November 1414
Auf dem „Konzil von Konstanz“ soll das „Schisma“ überwunden werden

28. November 1414
Jan Hus wird während des „Konzils von Konstanz“ gefangen genommen

Ab dem 6. Dezember 1414
Jan Hus wird in Konstanz in einem Verlies inhaftiert

24. Dezember 1414
König Sigismund trifft in Konstanz ein


1415

1415
Jakob Klewber besitzt in der Wein- und Landschaftsstraße ein Haus

20. März 1415
Papst Johannes XXIII. flieht nach Schaffhausen

24. März 1415
Jan Hus wird vom Verlies in eine gesündere Unterkunft gebracht

6. April 1415
Die „Hoheit des Konzils über den Papst“ wird festgeschrieben

29. April 1415
König Sigismund lässt Papst Johannes XXIII. gefangen nehmen

29. Mai 1415
Das Konzil von Konstanz erklärt Papst Johannes XXIII. für abgesetzt

31. Mai 1415
Papst Johannes XXIII. erhält seine Absetzung

5. Juni 1415
Jan Hus kommt in das Franziskaner-Kloster in Konstanz

Bis um den 30. Juni 1415
Jan Hus schwört seinen Lehren nicht ab

4. Juli 1415
Der römische Papst Gregor XII. tritt zurück

6. Juli 1415
Jan Hus wird zusammen mit seinen Schriften verbrannt


1527

8. Februar 1527
Der erste „Wiedertäufer“ wird durch Verbrennen hingerichtet

6. Mai 1527
Der Sacco di Roma beginnt

Juni 1527
Leonhard Dorfbrunner predigt in München als „Wiedertäufer“

31. Juli 1527
Maximilian II., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren

12. November 1527
Ein weiterer „Wiedertäufer“ wird enthauptet

15. November 1527
„Baierisches Landgebot gegen die Wiedertäufer“ erlassen


1589

1589
Die Münchner Brauersgattin „Kalteneckerin“ wird der „Hexerei“ bezichtigt

Peter Binsfeld und sein Buch „Von Bekanntnuss der Zauberer und Hexen“

In Schwabmünchen beginnen die „Hexenverfolgungen“

Auch Ingolstadt wird vom „Hexenwahn“ ergriffen

21. Januar 1589
Ein herzogliches Mandat erwähnt erstmal die Bäckerschelle

Um März 1589
Maximilian I. ist bei „Folterungen von Hexen“ anwesend

Juli 1589
Hexen-Verfolgung nach Hagelschäden und Ernteausfälle in Schongau

24. Juli 1589
Alle bösen Leute und Unholden sollen umgehend verhaftet werden

Ab August 1589
Der „Schongauer Hexenprozess“ beginnt

1. September 1589
Sich katholisch erklären oder das Land verlassen

27. September 1589
Das Hofbräuhaus wird gegründet

28. September 1589
Hexenverfolgungen in der zu Freising gehörenden „Grafschaft Werdenfels“

14. Oktober 1589
Kostenvoranschlag für den Bau des „Hofbräuhauses“

30. Oktober 1589
Anwendung der „Folter“ bei den „Werdenfelder Hexen“ befohlen

15. November 1589
Philipp Apian stirbt in Tübingen


1590

1590
Herzog Wilhelm V. lässt in der „Herzog-Max-Burg“ Wein anpflanzen

Ab 1590
In Oberstdorf werden noch einmal 68 Frauen als „Hexen“ verbrannt

Um 1590
Im „Pfleggericht Rettenberg“ werden 25 „Hexen“ ermordet

1590
Erste Gegenmaßnahmen zur Besiedelung der Au

Um 1590
Ehefrauen Münchner Bierbrauer werden der Hexerei verdächtigt

10. März 1590
Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich

2. April 1590
Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen

6. April 1590
Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“

Mai 1590
Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“

10. Mai 1590
Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

14. Mai 1590
Der Student Maximilian I. berichtet völlig unberührt von den Folterungen

Um Juni 1590
In München findet ein erster „Hexenprozess“ statt

2. Juli 1590
Der von Herzog Wilhelm V. ausgehende Hexenprozess ist zu Ende

Um den 14. August 1590
Der „venezianische Goldmacher“ Marco Bragadino in Landshut

3. September 1590
Marco Bragadino berichtet nach Padua

4. September 1590
Der Goldmacher Marco Bragadino reist nach Augsburg

10. September 1590
Marco Bragadino lässt seine „Familia“ aus Padua nachkommen

19. September 1590
Marco Bragadinos „Familia“ erreicht Landshut

24. September 1590
„Instruktion über die Behandlung von Unholden“

Um den 28. September 1590
Marco Bragadino trifft wieder in Landshut ein

Oktober 1590
Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu

16. Oktober 1590
Der unerwartete Tod der Herzogin Anna

18. Oktober 1590
Der „Alchemist“ Marco Bragadino trifft in München ein


1591

1591
Herzog Wilhelm V. beklagt sich über die „Unmoral“ in der Stadt

Peter Binsfelds Buch erscheint in München in deutscher Sprache

Die Familie Pämb lebt im „Kelheimer Armenhaus“

„Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“

??? 1591
Dreiunddreißig „Jesuiten“ ziehen in das neue „Kolleg“ ein

24. März 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird verhaftet

26. April 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet

1. November 1591
Das „Braune Hofbräuhaus“ wird als hochmoderne Musteranlage eingerichtet

5. November 1591
Die beiden letzten „Werdenfelser Hexen“ werden hingerichtet

14. Dezember 1591
Herzog Wilhelm V. befiehlt den „Eid auf den Glauben“ abzulegen


1592

1592
Die „Schongauer Hexenverfolgung“ endet mit der Hinrichtung von 63 Frauen


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1608

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

In Haidhausen wird der sogenannte „Johannesdreißiger“ gefeiert

April 1608
Auf dem „Regensburger Reichstag“ kommt es zum Eklat

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

14. Mai 1608
Die protestantischen Stände gründen die Union

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

13. Juli 1608
Ferdinand III., der spätere Kaiser, wird in Graz geboren


1627

1627
Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Jütland

1. März 1627
Ursula Bonschab wird der „Hexerei“ beschuldigt

8. Mai 1627
Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als Hexe verbrannt

20. August 1627
Die Paulanermönche werden in die Au geholt

Oktober 1627
Die „Pest“ verbreitet sich in ganz Baiern

17. November 1627
Zwölf Paulaner-Mönche treffen in der Au ein

27. November 1627
Ferdinand III. wird zum König von Böhmen gekrönt


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

28. September 1628
Das erste Opfer der „Pest“


1666

7. Januar 1666
Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn heiratet Maria Claudia

9. Januar 1666
Der 78-jährige Greis Simon Altseer wird als „Hexer“ hingerichtet

Juli 1666
Die Söhne Albrechts VI. verzichten auf das Erbe der Hofmark Neudeck

5. Juli 1666
Herzog Albrecht VI. stirbt in München

Um August 1666
Kurfürst Ferdinand Maria überlässt den Paulanern den Neudecker Garten

23. Dezember 1666
Der Transport der Briefe erfolgt ab sofort mit der „Reichspost“


1721

1721
Nepomuk wird von Papst Innocenz XIII. „selig“ gesprochen

Die Anklage von „Diebstahl“ in „Hexerei“ umgewandelt

In München lodert das letzte „Hexenfeuer“

17. Januar 1721
Elisabeth Auguste wird in Mannheim geboren

1. Dezember 1721
Clemens August soll Nachfolger auf dem Kölner Bischofsstuhl werden


1933

1933
München hat 840.188 Einwohner

Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

Die Museum-Lichtspiele werden von Anton Rösch betrieben

Ab 1933
Die Aufgaben des „Reichsfinanzhofes“ ändern sich

1933
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Richard Wagner

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird geschlossen

Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 8 im Lehel in die Sckellstraße 1

Karl Valentin zieht von der Sckellstraße 1 an den Mariannenplatz 4

Karl Valentin arbeitet an seiner Fotosausstellung

3. Januar 1933
Premiere für den Valentin-Karlstadt-Film: „Im Photoatelier“

21. Januar 1933
Der Cowboy Club München Süd lädt ins Josefshaus ein

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
„Snip, der Springende Punkt“, ein Reklamefilm mit Karl Valentin entsteht

Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

1. Februar 1933
Auflösung des „Reichstags“ durch die„Reichsregierung“

2. Februar 1933
„Demonstrationsverbot der Kommunisten“ in Preußen

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

10. Februar 1933
Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werken

11. Februar 1933
Thomas Mann verlässt München

18. Februar 1933
Yoko Ono kommt in Tokyo zur Welt

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Hermann Göring will SPDler durch „national gesinnte“ Beamte ersetzen

27. Februar 1933
Der „Reichstag“ brennt

28. Februar 1933
Die „Reichstagsbrandverordnung“ wird erlassen

Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

5. März 1933
NSDAP erreicht bei der Reichstagswahl nur 43,9 Prozent

Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

11. März 1933
Felix Fechenbach wird in Schutzhaft genommen

12. März 1933
Die „Hakenkreuzfahne“ wird zur „Reichsflagge“

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

17. März 1933
Gründung der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“

19. März 1933
Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

20. März 1933
Das „Konzentrationslager Dachau“ wird geöffnet

Abschluss des „Kokordats“ zwischen „Deutschem Reich“ und „Vatikan“

21. März 1933
Das „Konzentrationslager Oranienburg“ wird geöffnet

Ein „Konzentrationslager für politische Gefangene“

22. März 1933
Im „KZ Dachau“ werden die ersten Menschen inhaftiert

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Der „Reichstag“ beschließt das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“

Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

29. März 1933
Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein

Ein „Ministerialerlass“ mit Auswirkungen auf die „Arbeiter-Sportvereine“

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

11. April 1933
Die „SS“ übernimmt das Kommando im „KZ Dachau“

12. April 1933
Die ersten Gefangenen werden im „KZ Dachau“ ermordet

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

16. April 1933
Der „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Mann

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

Die SPD protestiert gegen die Ernennung Hitlers zum „Ehrenbürger“

27. April 1933
Uraufführung des Valentin-Stücks „Ehescheidung vor Gericht“

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

2. Mai 1933
Den Konsumgenossenschaften schlägt die letzte Stunde

Die „Freien Gewerkschaften“ werden gewaltsam aufgelöst

5. Mai 1933
Ein „Hirtenbrief“ der bayerischen Bischöfe

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt

Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs Nachverbrennungs-Aufruf

Den Nationalsozialisten sind die Kaufhäuser ein Dorn im Auge

19. Mai 1933
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird aufgelöst

22. Mai 1933
Die Münchner SPD-Stadträtekommen in Schutzhaft

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

17. Juni 1933
Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

22. Juni 1933
Ein neuer Vertrag mit dem Scharfrichter Johann Reichhart

In Trudering entsteht ein Kolonialviertel

Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

Die SPD wird reichsweit verboten

26. Juni 1933
Empörung über die Zwangsmaßnehmen gegen Eisner und Landauer

27. Juni 1933
Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

28. Juni 1933
Die Akademie des Deutschen Rechts wird gegründet

4. Juli 1933
Die Bayerische Volkspartei - BVP löst sich auf

5. Juli 1933
Karl Valentin und Liesl Karlstadt nehmen den Film Orchesterprobe auf

8. Juli 1933
Das Konkordat wird paraphiert

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

14. Juli 1933
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses

20. Juli 1933
Das Konkordat wird ratifiziert

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die Deutschen Christen

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

25. Juli 1933
Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

7. August 1933
Felix Fechenbach wird „auf der Flucht erschossen“

23. August 1933
Lion Feuchtwanger wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1. September 1933
Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

Josef Hofmiller stirbt in Rosenheim

21. Oktober 1933
Uraufführung des Valentin-Bühnenstücks „Der Theaterbesuch“

8. November 1933
Adolf Hitler eröffnet im Sterneckerbräu das NSDAP-Parteimuseum

15. November 1933
Der Bau der Reichsautobahn München - Salzburg wird begonnen

27. November 1933
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die Orchesterprobe

Dezember 1933
Dreharbeiten zu dem Film „Es knallt“

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst