Fakten - Wasser

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Vor 322 v.u.Z. 4
Der Beginn der Alchemie


955

10. August 955
Die „Schlacht auf dem Lechfeld“ beginnt

Um den 1. September 955
17.000 herrenlose Pferde der Ungarn in Keferloh verkauft


1000

Um den 1000
Die Seidenraupenzucht verbreitet sich bis Frankreich

Um das Jahr 1000
Der Begriff Hexe leitet sich vom althochdeutschen Hagazussa ab

Professionelle Bierproduktion im Kloster Sankt Gallen


1140

1140
Das umfangreiche Imperium der „Tempel-Ordensritter“

3. Mai 1140
König Konrad III. verleiht dem Freisinger Bischof Otto I. viele Rechte


1148

Juli 1148
Dank der „Templer“ endet der „Kreuzzug“ nicht in einem Desaster


1171

1171
Die „Karmeliter“ erhalten eine Ordensregel


1316

19. Februar 1316
König Ludwig IV. hebt das Grundruhrrecht auf

26. März 1316
Die Kaufingerstraße wird erstmals genannt

1. Mai 1316
Ludwig der Baier erlässt für die Siechen am Gasteig eine Hausordnung

7. August 1316
Johannes XXII. besteigt den Apostolischen Stuhl in Avignon


1330

Um 1330
Das sogenannte „Gries“ wird in die Stadtmauer einbezogen

1330
Der Franziskaner-Konvent erhält eine wertvolle Reliquie

Die Münchner bauen ein Wehr in die Isar

Der „Lenzbauernhof“ als Freisinger Domkapitel-Eigentum

Schon wieder eine Kinderhochzeit

Um Januar 1330
Wilhelm von Ockham trifft mit seinen Gefährten in München ein

Februar 1330
Der Freisinger Bischof Konrad IV. von Klingenberg flüchtet nach Österreich

28. April 1330
Kaiser Ludwig der Baier stiftet das Kloster Ettal

25. August 1330
Der Gegenpapst Nikolaus V. verzichtet auf sein Amt


1332

1332
Die Falknerei wird zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens

6. November 1332
München erhält das Recht der Salzniederlage und des Salzhandels


1347

1347
Das „Stadtrechtsbuch“ beschreibt den Bau der Isarbrücke

9. April 1347
Wilhelm von Ockham stirbt in München

11. Oktober 1347
Kaiser Ludwig der Baier stirbt in der Nähe des Klosters Fürstenfeld


1380

1380
Das „Isartor“ wird nun auch „Zolltor“ genannt

20. Januar 1380
Der Begriff Burgfrieden wird erstmals beschrieben


1414

12. Juli 1414
Ein Hochwasser beschädigt die Isarbrücke

Um den September 1414
Papst Johannes XXIII.: „Hier liege ich in Teufels Namen!“

3. November 1414
Jan Hus trifft zwei Tage vor Beginn des „Konzils“ in Konstanz ein

Ab dem 5. November 1414
Auf dem „Konzil von Konstanz“ soll das „Schisma“ überwunden werden

28. November 1414
Jan Hus wird während des „Konzils von Konstanz“ gefangen genommen

Ab dem 6. Dezember 1414
Jan Hus wird in Konstanz in einem Verlies inhaftiert

24. Dezember 1414
König Sigismund trifft in Konstanz ein


1422

1422
Eine „Wasserstube am Gasteigberg“ wird erstmals genannt

29. März 1422
Nikodemus della Scala zum Bischof von Freising ernannt


1440

1440
Die Stadt betreibt fünf „Ziegelwerke“ in Haidhausen

7. Februar 1440
Eine Leiche im Fass strandet in München

23. Mai 1440
Albrecht III. lehnt die Wahl zum böhmischen König ab


1450

1450
München zählt 16 bürgerliche Brauereien

Am Anger wird ein „Eichstadel“ für Wein eröffnet

In Mittenwald entsteht ein „Ländhafen“ für Flöße

Ab dem Jahr 1450
Niederbaiern bezieht rund 90 Prozent seiner Einnahmen aus dem Weinbau

Um 1450
Die Araber führen die Produktion von Seide in Spanien ein

Das „Isartor“ erhält sein größtes Ausmaß


1460

1460
Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

Sebolt Schönmacher wird aus der Stadt gewiesen

29. Februar 1460
Herzog Albrecht III. stirbt

24. Oktober 1460
Die Stadtgrenzen werden im „Burgfriedensbrief“ festgelegt


1463

Anno 1463
Die Auer bauen eine „Heilig-Kreuz-Kapelle“ am heutigen Mariahilfplatz


1467

1467
Arbeiten an der „Wasserstube“ und am Rohrleitungssystem

3. September 1467
Herzog Sigmund zieht sich auf Schloss Blutenburg zurück


1486

1486
Der berüchtigte „Hexenhammer“ wird veröffentlicht

6. August 1486
Herzog Albrecht IV. nimmt in Regensburg in Besitz

7. November 1486
Die Stadt Landshut veröffentlicht eine „Brauordung“

Um Dezember 1486
Eine erste Fassung des „Münchner Reinheitsgebots“ entsteht


1487

1487
Erstmals wird eine Bronzemadonna auf eine Marmorsäule gestellt

Heinrich Institoris veröffentlicht den „Hexenhammer“

Um 1487
Herzog Sigmund von Tirol erklärt Venedig den Krieg

1487
Der „Bozener Markt“ wird nach Mittenwald verlegt

3. Januar 1487
Herzog Albrecht IV. ehelicht die 21jährige Kaisertochter Kunigunde

11. November 1487
Der gepachtete „Ziegelstadel“ wird nicht mehr gebraucht

30. November 1487
Herzog Albrecht IV. erlässt das sogenannte „Münchner Reinheitsgebot“

Um den Dezember 1487
Herzog Albrecht IV. erlässt eine „Brauordnung“ für Regensburg


1493

1493
Die älteste Darstellung von München

17. Juni 1493
Haidhausen erhält einen Benefizianten


1511

1511
Münchens ältestes „Brunnhaus“ wird gebaut

Wahrscheinlich 1511
Herzog Wilhelm IV. lässt das spätere „Schloss Neudeck“ erbauen


1516

24. April 1516
Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. verkünden das „Reinheitsgebot“

Nach dem 11. Mai 1516
Eine Prostituierte aus dem „Frauenhaus“ [= „Stadtbordell“] stirbt


1533

1533
Johann Turmair, genannt „Aventinus“, beschreibt die Gründung Münchens

Im Jahr 1533
Mehrere „Lustmädchen“ werden gezüchtigt und aus der Stadt getrieben

1533
Der Geschichtsschreiber „Aventinus“ charakterisiert das baierische Volk

3. September 1533
Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus


1555

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

Die „Riegermühle“ wird durch Herzog Albrecht V. neu erbaut

25. September 1555
Die religiös-politischen Verhältnisse im Reich werden regelt

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer in der Au


1556

1556
Das „Wasserhaus auf dem Isarberg“ wird erneuert

Herzog Albrecht V. beruft die „Jesuiten“

Seit dem Jahr 1556
Brauereibesitz in der Neuhauser Straße

5. Juli 1556
Werben um die Rückkehr der Societas Jesu

23. August 1556
Kaiser Carl V. verzichtet auf die Kaiserwürde


1560

Um 1560
Die der „Jesuiten“ erhalten ein großes Grundstück in Haidhausen

Nach 1560
Die Missernten haben aufgrund der Klimaveränderung zugenommen

Um 1560
In Baiern wird die „Loreto-Wallfahrt“ volkstümlich

Ab dem 1560
Herzog Albrecht V. lässt einen neuen „Lustgarten“ anlegen


1561

1561
Die „Jesuitenpatres“ erhalten für ihr „Gymnasium“ einen Neubau

Erste Versuche mit der Pflanzung von Maulbeerbäumen

Ab 1561
Philipp Apian arbeitet an der Ausarbeitung der großen „Baiernkarte“

31. Oktober 1561
Verfassungsrechtliche Verbesserung durch den Albertinischen Rezeß

Der Münchner Burgfrieden wird neu festgelegt und erheblich erweitert


1567

1567
Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“

Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

Der Haidhauser Dorfteich ist halt nur eine Lacke

6. August 1567
Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

22. November 1567
Herzog Albrecht V. schränkt den Weißbierausschank stark ein


1587

1587
Zwischen 1587 und 1591 gibt es in Dillingen 17 weibliche Todesopfer

Die „Brunnwerke“ am „Lilienberg“ und im „Brunnthal“ gehen in Betrieb


1590

1590
Herzog Wilhelm V. lässt in der „Herzog-Max-Burg“ Wein anpflanzen

Ab 1590
In Oberstdorf werden noch einmal 68 Frauen als „Hexen“ verbrannt

Um 1590
Im „Pfleggericht Rettenberg“ werden 25 „Hexen“ ermordet

1590
Erste Gegenmaßnahmen zur Besiedelung der Au

Um 1590
Ehefrauen Münchner Bierbrauer werden der Hexerei verdächtigt

10. März 1590
Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich

2. April 1590
Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen

6. April 1590
Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“

Mai 1590
Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“

10. Mai 1590
Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

14. Mai 1590
Der Student Maximilian I. berichtet völlig unberührt von den Folterungen

Um Juni 1590
In München findet ein erster „Hexenprozess“ statt

2. Juli 1590
Der von Herzog Wilhelm V. ausgehende Hexenprozess ist zu Ende

Um den 14. August 1590
Der „venezianische Goldmacher“ Marco Bragadino in Landshut

3. September 1590
Marco Bragadino berichtet nach Padua

4. September 1590
Der Goldmacher Marco Bragadino reist nach Augsburg

10. September 1590
Marco Bragadino lässt seine „Familia“ aus Padua nachkommen

19. September 1590
Marco Bragadinos „Familia“ erreicht Landshut

24. September 1590
„Instruktion über die Behandlung von Unholden“

Um den 28. September 1590
Marco Bragadino trifft wieder in Landshut ein

Oktober 1590
Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu

16. Oktober 1590
Der unerwartete Tod der Herzogin Anna

18. Oktober 1590
Der „Alchemist“ Marco Bragadino trifft in München ein


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1613

1613
Der Münchner „Henker“ Hans Stadler wird wegen „Zauberei“ angeklagt

Der älteste „Stadtplan Münchens aus der Vogelperspektive“

Die erste, offensichtlich dauerhafte Kiesbank in der Isar

23. Mai 1613
Dr. Gottfried Sattler wird in Markt Schwaben hingerichtet

23. Oktober 1613
Kaiser Matthias will ein drittes „Liga-Direktorium“

11. November 1613
Pfalzgraf Wolfgang-Wilhelm konvertiert zum katholischen Glauben


1614

1614
Die Gebrüder Bettaga wollen in München eine Seidenhandlung eröffnen

Pfalz-Neuburg tritt aus der protestantischen „Union“ aus

Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“

Der „Hofgarten“ wird angelegt und der „Zentrale Pavillon“ erstellt

1. März 1614
Ein weiteres herzogliches „Bettelmandat“

25. April 1614
Alle fremden Bettler müssen München verlassen

Um den 1. Mai 1614
Elias Pichler kredenzt erstmals das von ihm gebraute „Bockbier“

20. Juni 1614
Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

4. November 1614
Maria Pettenbeck stirbt

21. November 1614
Ungeratene Kinder werden in den Turm gesperrt


1616

1616
Die „Rosskastanie“ verbreitet sich über den ganzen Kontinent

Georg Schobinger kauft den an der Lilienstraße gelegenen „Klingenhammer

Ab 1616
In Bamberg müssen 159 Menschen als „Hexen“ sterben

In Würzburg kommt es zu Hexen-Verfolgungen

Um 1616
Die Statue der „Diana“ oder „Tellus Bavarica“ wird aufgestellt

14. Januar 1616
Maximilian I. legt das „Bundesobristenamt der katholischen Liga“ nieder

21. Januar 1616
Der Hexenprozess gegen die Familie Schwerzin wird wieder aufgenommen

25. Juni 1616
Aufgrund der langanhaltenden Hitze beginnt man mit der Getreideernte

Um August 1616
Tagelöhner müssen das Wasserrad mit ihrer Körperkraft antreiben

Um den 14. September 1616
Ein „Hochwasser“ lässt die Flüsse über die Ufer treten

29. September 1616
Das Landrecht stellt die Rechtseinheit in Baiern her

Lockerer Umgang mit dem Reinheitsgebot

Eigene Baierweinschenken bilden sich heraus

Der Preis für das Hochzeitsmahl

Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

Die Gejaidsordnung verbietet er das Schießen der Reiher

8. November 1616
„Elsl“ Schwerzin wird als „Hexe“ hingerichtet


1633

Um den 10. Juni 1633
Zwei „Schwedengeisel“ kehren nicht mehr zurück

17. Juni 1633
Die Schweden bringen die Geiseln unter Misshandlungen nach Nördlingen

5. August 1633
Ein nachweisbarer Einsturz der Münchner Isarbrücke

27. August 1633
Die „Schwedengeiseln“ werden wieder nach Augsburg verlegt

17. September 1633
Die Paulanermönche kommen in den Besitz der Lärchlbrauerei


1652

1652
In London werden „Kaffeeschenken“ eröffnet

Graf von Tillys Leichnam wird nach Altötting überführt

16. Mai 1652
Die savoyische Prinzessin Henriette Adelaide begibt sich nach München

17. Juni 1652
Henriette Adelaide von Savoyen trifft in Kufstein ein

18. Juni 1652
Vor Wasserburg am Inn treffen sich die Brautleute erstmals offiziell

21. Juni 1652
Die savoyanische Prinzessin Henriette Adelaide trifft in München ein

25. Juni 1652
Die Ehe wird in München erneut geschlossen

17. November 1652
Caspar von Schmid heiratet die Hofbeamtenstochter Katharina von Imsland


1660

1660
Hofmedicus Dr. Johann Joachim Becher wird Kaiserlicher Hofrat

Die „Nicolai-Kirche“ erhält ihre heutige barocke Form

Zwölf Quellen führen dem „Brunnhaus im Brunnthal“ das Wasser zu

9. Juni 1660
König Ludwig XIV. heiratet die spanische Infantin Maria Theresia

26. Juni 1660
Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

5. September 1660
Die Karmeliten-Kirche wird eingeweiht

17. November 1660
Maria Anna Christina Victorie wird in München geboren


1662

1662
Agostino Barelli wird als Architekt für die „Theatinerkirche“ verpflichtet

Mai 1662
Caspar von Schmid wird baierischer „Vizekanzler“

11. Juli 1662
Max Emanuel, der spätere Kurfürst, wird in München geboren

Um den 12. Juli 1662
Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

20. September 1662
Der Salzburger Fürstbischof Max Gandolph zieht feierlich in München ein

21. September 1662
Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

22. September 1662
Die hohen Herrschaften vergnügen sich bei der Jagd

24. September 1662
Der Auftakt einer „Festtriologie“ im „Opernhaus am Salvatorplatz“

26. September 1662
Die Fortsetzung der Festtriologie mit einem Turnierspiel

1. Oktober 1662
Das „Churbaierische Freudenfest“ erreicht seinen Höhepunkt

3. Oktober 1662
Das „Churbaierische Freudenfest“ ist beendet

18. Oktober 1662
Prinz Eugen von Savoyen wird in Paris geboren

Dezember 1662
Kurfürst Ferdinand Maria gibt den „Bucintoro“ in Auftrag


1663

20. Januar 1663
Beginn des Immerwährenden Reichstags in Regensburg

29. April 1663
Der Grundstein für die Theatinerkirche wird gelegt

Juni 1663
Der Rumpf des „Bucentaur“ ist fertig

1. Juli 1663
Kurfürst Ferdinand Maria erwirbt die Hofmarch Kemnathen

5. Juli 1663
Kurfürstin Henriette Adelaide will eine Sommerresidenz bauen


1664

8. Januar 1664
Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt die ersten Entwürfe ab

Ab Februar 1664
Der „Bucentaur“ kostet 20.040 Gulden

13. Februar 1664
Die Grafen von Taxis übernehmen das bairische Postwesen

19. März 1664
Kurfürst Ferdinand Maria erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

1. April 1664
Die Arbeiten an den Nymphenburger „Schwaiggebäuden“ beginnen

4. Mai 1664
De „Heilige Josef“wird zum Patron des Baiernlandes ernannt

31. Mai 1664
Eine Türkensteuer wird erhoben

14. Juni 1664
Erstmals taucht der Name Nymphenburg auf

3. August 1664
Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

10. August 1664
20-jährigen Waffenstillstand mit den Türken vereinbart

September 1664
Fundamentierungsarbeiten am Nymphenburger Schloss

27. September 1664
Der Waffenstillstand von Vasvár-Eisenburg wird gültig


1683

1683
Die Militärausgaben steigen dramatisch an

Die ersten Wiener „Kaffeeschenken“ werden eröffnet

Der „Geigenbau“ kommt nach Mittenwald

Kölns Kurfürst Maximilian Heinrich wird Landesherr von Münster

Im „Brunnthal“ entsteht ein „Militärwaisenhaus und Militärlazarett“

26. Januar 1683
Ein österreichisch-baierisches Bündnis gegen die Osmanen

10. März 1683
Das Regensburger „Domkapitel“ wählt den 12-jährigen Joseph Clemens

31. März 1683
Die türkische Armee sammelt sich bei Adrianopel

Ein breites Devensivbündnis gegen die Osmanen

3. Mai 1683
Großwesir Kara Mustafa vor Belgrad

13. Juni 1683
Die Osmanen überschreiten die Brücke bei Esseg

1. Juli 1683
Die osmanische Armee trifft in Raab ein

4. Juli 1683
Die Osmanen stehen an der österreichischen Grenze

Um den 5. Juli 1683
Eine erste osmanische Vorhut vor Wien

7. Juli 1683
Die Kaiserfamilie verlässt Wien fluchtartig

14. Juli 1683
Beginn der Belagerung Wiens durch die Türken

16. Juli 1683
Die Lebensbedingungen verschlechtern sich täglich

23. Juli 1683
Die Türken bestürmen das erste Mal die Stadt Wien

27. August 1683
Belagerung und Übergabe der „Festung Gran“

31. August 1683
König Johann III. Sobieski trifft auf dem Tullner Feld ein

Um den 1. September 1683
Baierische Soldaten machen der Landbevölkerung Angst

3. September 1683
Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen trifft auf dem Tullner Feld ein

7. September 1683
Kurfürst Max Emanuel kommt mit dem Schiff in Linz an

8. September 1683
Kurfürst Max Emanuel trifft auf dem Tullner Feld bei Wien ein

12. September 1683
Mit „Maria hilf!“ in die Schlacht gegen die Türken

25. September 1683
Maximilian Ferdinand Graf von Törring-Seefeld stirbt in Wien

23. November 1683
Das „Haidhauser Schloss“ kommt zu ersten Würden


1686

1686
In Nürnberg und in Regensburg werden „Kaffeeschenken“ eröffnet

Franz Pabenstuber taucht als „Schulmeister daselbst“ auf

Um den 1686
Freskierung der Klostergänge durch den Paulanermönch Joseph Schwaiger

12. März 1686
Die Dorfgemeinde Haidhausen fühlt sich in ihren Rechten verletzt

3. Juni 1686
Max Emanuel trifft mit seinen Truppen im Lager vor Ofen ein

9. Juni 1686
Ofen wird unter Zusammenfassung aller verfügbaren Kräfte belagert

Um den 15. Juni 1686
Die erneute Belagerung von Buda/Ofen beginnt

17. Juni 1686
Baierische Truppen bemächtigen sich der Stadt Pest

22. Juni 1686
In der Stadt Buda explodiert ein Pulvermagazin

Ein getaufter Türke erzählt

9. Juli 1686
Die Gründung der Augsburger Liga gegen Frankreich

27. Juli 1686
Die türkischen Verteidiger wehren den großen Angriff ab

2. September 1686
Buda/Ofen wird von der kaiserlichen Armee gestürmt

4. September 1686
Auch die Burg von Buda/Ofen muss kapitulieren

27. September 1686
Cosmas Damian Asam wird geboren


1689

1689
Der „Wasserkrieg“ zwischen den Münchner und den Auern

Giovanni Antonio Viscardi wird aus dem Hofdienst entlassen

4. Mai 1689
„Allianzvertrag“ zwischen Österreich und Baiern

22. Mai 1689
Der erste Sohn des Kurfürstenpaares

25. Mai 1689
Kurprinz Leopold Ferdinand stirbt nach drei Tagen

31. Mai 1689
Kurfürst Max Emanuel übernimmt das Kommando über die Truppe

8. September 1689
Der Krieg gegen Frankreich am Rhein

30. September 1689
Das Kirchlein der Eremiten am Wallersee wird geweiht

13. Oktober 1689
Bonn wird von den Franzosen befreit

5. November 1689
Der siegreiche Kurfürst Max Emanuel wieder in München

6. November 1689
Der Haidhauser „Schulmeister“ Franziskus Pabenstuber stirbt

18. Dezember 1689
Ein Nachfolger für den Haidhauser „Schulmeister“


1691

1691
Die Paulaner stellen trotz kurfürstlichen Verbots Weißbier her

Kurfürst Joseph Clemens lässt den „Kölner Ziegelstadel“ bauen

5. Januar 1691
Weder Spül- noch anderes Wasser darf auf die Gasse geschüttet werden

22. Februar 1691
Die „Englischen Fräulein“ erhalten ihr bewohntes Haus zum Geschenk

6. April 1691
Bischof Joseph Clemens bestätigt das „Augenwunder“

20. April 1691
Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

8. August 1691
Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

11. August 1691
Kurfürstin Maria Antonia reist auf dem Wasserweg nach Wien

17. August 1691
Kurfürst Max Emanuel zieht in Mailand ein

19. August 1691
Kurfürst Max Emanuel zieht prunkvoll in Turin ein

15. Oktober 1691
Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

31. Oktober 1691
Auch andere Zünfte sollen den Transport der Geschütze übernehmen

12. Dezember 1691
Max Emanuel wird „Generalstatthalter der Spanischen Niederlande“

22. Dezember 1691
Mit dem Schutt des „Schäfflerturms“ das „Wöhrl“ aufgefüllt


1705

Ab 1705
Der „wittelsbachische Hausschatz“wird bei den „Franziskanern“ versteckt

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

16. Februar 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde reist nach Venedig

20. März 1705
Kaiser Leopold I. setzt eine „Administration

5. Mai 1705
Die Landbevölkerung ist am stärksten betroffen

15. Mai 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

Nach dem 16. Mai 1705
Münchens Kaffeehäuser erleben einen enormen Aufschwung

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

24. Mai 1705
Die Deportation der kurbaierischen Prinzen wird geplant

25. Mai 1705
Die Kaiserliche Administration schreibt erneut eine Kriegssteuer aus

6. Juni 1705
Die baierischen Beamten leisten einen Treueid auf den Kaiser

16. Juni 1705
Je vier Höfe müssen einen tauglichen Mann für die Armee stellen

1. Juli 1705
Die baierischen Stände leisten ihren Treueid auf den Kaiser

24. Juli 1705
Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

9. September 1705
Die „Kaiserliche Administration“ ordnet Rekrutierungen an

Um den 2. Oktober 1705
Die Kaiserliche Administration ordnet Zwangsrekrutierungen an

Um den 10. Oktober 1705
Wegen der „Zwangsrekrutierungen

15. Oktober 1705
Lenggrieser Proteste gegen die Zwangsrekrutierungen

16. Oktober 1705
Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria wird geweiht

Um den 25. Oktober 1705
Der Aufstand gegen die kaiserliche Besatzungsmacht bricht los

Um den 3. November 1705
Im die „Rentamt Burghausen

10. November 1705
Verstärkung für die „​Kaiserliche Administration

13. November 1705
Der Kampf um Burghausen beginnt

14. November 1705
Einsatz von Truppen gegen „Tumultuanten“ angekündigt

16. November 1705
Burghausen fällt den „Aufständischen“ in die Hände

22. November 1705
Georg Sebastian Plinganser ruft alle Baiern zu den Waffen

23. November 1705
„Kaiserliche Truppen“ befreien Wasserburg von den „Aufständischen“

25. November 1705
In Benediktbeuern kommt es zu Tumulten

27. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen Vilshofen ein

28. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen die „Festung Braunau“ ein

Die „Kaiserlichen“ erobern Neuötting zurück

Die „Kaiserliche Administration“ will die „Zwangsrekrutierungen“ einstellen

29. November 1705
Sorgen um „das rebellische Volk“ in Baiern

Um den 1. Dezember 1705
Oberst de Wendt verfügt jetzt über 1.300 Mann

Um den 2. Dezember 1705
In Valley kommt es zu Tumulten

Um den 3. Dezember 1705
Pfarrer Florian Sigismund Miller wirbt Truppen für die Aufständischen an

4. Dezember 1705
Ausweitung der Rebellion übers ganze Land geplant

Die „Aufständischen“ erobern Schärding

Um den 8. Dezember 1705
Die Aufständischen erzielen bedeutende Erfolge

9. Dezember 1705
Ein gefälschter Brief vom Kurfürsten aus dem Exil

Um den 10. Dezember 1705
Die Gerüchtekücheum die baierischen Prinzen brodelt

Die Erhebung im Landgericht Tölz

10. Dezember 1705
Der Kongress von Anzing vereinbart einen zehntägigen Waffenstillstand

12. Dezember 1705
Angedrohung der Sippenhaft für die „Aufständischen“

Oberst Johann Baptist de Wendt wird „Stadtkommandant“

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands

Die Eroberung von Kelheim

15. Dezember 1705
Mobilisierung der Gerichte Erding, Schwaben und Haag

„Das Oberland macht beim Aufstand mit“

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

Um den 16. Dezember 1705
Der „Münchner Verschwörerkreis“ erweitert sich

16. Dezember 1705
Treffen der Münchner „Aufständischen“ mit den „Oberländern“

Der vereinbarte „Waffenstillstand“ wird gebrochen

17. Dezember 1705
Die „Unterländer“ greifen die kaiserlichen Truppen an

18. Dezember 1705
Eine Mischung aus Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen

19. Dezember 1705
Die „Chur-Bairische Landts-Defension Oberlandt“ erlässt das „Tölzer Patent“

Die „Kaiserliche Administration“ befiehlt, die Waffen niederzulegen

21. Dezember 1705
Der politische Höhepunkt des „Baierischen Volksaufstands“ ist erreicht

22. Dezember 1705
Die „Aufständischen“ treffen sich in Hohenschäftlarn

Verurteilung wegen Verkostung der Aufständischen

23. Dezember 1705
Ein bäuerliches Aufgebot trifft sich in Schäftlarn

24. Dezember 1705
16.000 „Unterländer“ schlagen in Steinhöring ihr Hauptquartier auf

Der Zug der aufständischen Bauern bewegt sich in Richtung München

Der Zug der „Aufständischen“ kommt in Baierbrunn an

Die Masse der „Oberländer“ trifft in Solln ein

Weitere bedenkliche Nachrichten treffen aus München ein

Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen

25. Dezember 1705
Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

Die Kaiserlichen hören die Aufständischen nicht mal an

Die Kaiserliche Kavallerie trifft am Gasteig ein

Oberst de Wendt befiehlt einen Ausfall aus dem Isartor

Die Oberländer werden von zwei Seiten angegriffen

Die Aufständischen in Untersendling sind vollkommen eingeschlossen

Gegen 11 Uhr ist alles vorbei

Die Aufständischen erobern Landau an der Isar

26. Dezember 1705
Der „Volksaufstand der Oberländer“ bricht zusammen

28. Dezember 1705
Gnade für die Aufständischen

31. Dezember 1705
Cham wird von den „Aufständischen“ eingenommen

Die Armee der „Unterländer Aufständischen“ zerfällt


1762

1762
Rousseau: „Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten“

„Einzünftung“ der Auer, Loher und Giesinger Schneider

Die „Alte Isarkaserne“ auf der „Isarinsel“ brennt ab

Im „Kriechbaumhaus“ sind elf „Herbergen“ verzeichnet

12. Januar 1762
Die Mozarts kommen nach München

13. Januar 1762
Wolfgang Amadeus und Nannerl Mozart musizieren vor dem Kurfürstenpaar

1. Februar 1762
Herrenlose Hunde werden vom „Schinder“ eingefangen und abgestochen

24. März 1762
Förderung der Maulbeerbaum-Pflanzungen


1789

1789
Die letzte Bererdigung auf dem „Frauenfriedhof“

Antoine de Lavoisier veröffentlicht das erste Chemiebuch

Das „Bettlerunwesen“ in München

Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Januar 1789
Pläne zur Errichtung eines „Militärischen Arbeitshauses“

12. Januar 1789
Flächendeckende Pflanzung von Maulbeerbäumen im Englischen Garten

16. Januar 1789
Aufhebung der Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern

7. Februar 1789
„Die Aufhebung der sämmtlichen Freythöfe in der Stadt betreffend“

12. Februar 1789
Die „Namensgalgen“ werden abgeschafft

21. Februar 1789
In jeder Garnisonsstadt sind „Militärgärten“ anzulegen

Die freigewordenen Friedhofsplätze dürfen nicht verkauft werden

2. März 1789
Thompsons Vorschlag für ein „Militärisches Arbeitshaus“ wird angenommen

24. März 1789
Platzsuche für den geplanten „Militärgarten“

April 1789
Urheberstreit über das „Arbeitshaus“-Projekt

14. April 1789
Der „Friedhof vor dem Sendlinger Tor“ wird eingeweiht

20. Juni 1789
Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

26. Juni 1789
Friedhof vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben

1. Juli 1789
Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

Eine Militärgartenkommission wird gegründet

8. Juli 1789
Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

14. Juli 1789
Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

18. Juli 1789
Der Hofoberrichter erlässt Bestattungsvorgaben

23. Juli 1789
Jakob Nockher kauft einen Teil von Marquartskreith

7. August 1789
Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird nach München berufen

13. August 1789
Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des „Englischer Gartens“

25. August 1789
Die Armen-Instituts-Deputation betreut auch die Vorstadt Au mit

Um September 1789
Der „Chinesische Turm“ im „Englischen Garten“ entsteht

Ein „Apollo-Tempel“ entsteht als Staffage-Bau im „Englischen Garten“

11. September 1789
Schriften mit revolutionären Inhalten

21. November 1789
Kurfürst Carl Theodor öffnet die „Hofbibliothek“ für jedermann

23. November 1789
Die zweite „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

28. November 1789
Eine „Friedhof-Satzung“ für die beiden Haupt-Pfarrkirchen erlassen

1. Dezember 1789
Gründung eines „Armeninstituts“ und einer „Armen-Instituts-Deputation“


1790

1790
Der „Hirschgarten“ wird fürs Volk geöffnet

Kurfürst Carl Theodor führt den sogenannten „Illuminateneid“ ein

Die Münchner und die Auer „Armenpflegschaft“ wird vereinigt

Der zwei Kilometer lange „Isardamm“ ist fertig gestellt

Südlich des „Chinesischen Turms“ entsteht die „Chinesische Wirtschaft“

Der „Gotische Pavillon“ im „Englischen Garten“ entsteht

Ein Bierausschank für die im „Englischen Garten“ beschäftigten Arbeiter

Die „Schwaige“ mit den „Ökonomiegebäuden“ wird erbaut

1. Januar 1790
„Bettlerhatz“ am „Tag des Almosengebens“

19. Februar 1790
Einfuhr und Verbreitung von revolutionären Schriften mit Strafe belegt

20. Februar 1790
Kaiser Joseph II. stirbt in Wien

März 1790
Benjamin Thompson wird „Geheimer Staatsrat“

Eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Maulbeerbaum-Zerstörers

1. März 1790
Kurfürst Carl Theodor übernimmt das „Reichsvikariat“

Joseph Konrad von Schroffenberg-Mös wird Freisinger Bischof

10. März 1790
Kurfürst Carl Theodor ruft die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben

26. März 1790
Kurfürst Carl Theodor gründet die „Thierartzney-Schule“

29. März 1790
Der „Chinesische Turm“ bekommt seinen Abschlussknopf

1. Mai 1790
Die „Thierartzney-Schule“ wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

25. Mai 1790
Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

7. Juli 1790
Der „Kunstgeschmack“ der Münchner soll gehoben werden

14. Juli 1790
Dank- und Huldigungsadresse der Bürgerschaft an den Kurfürsten

21. Juli 1790
Gegen die Danksagung der Münchner Bürgerschaft an den Kurfürsten

26. Juli 1790
Der Magistrat verwahrt sich gegen die Rechtsverletzung

27. Juli 1790
Die Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft wird veröffentlicht

28. Juli 1790
Der Magistrat greift die verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn an

31. Juli 1790
Kurfürst Carl Theodor setzt den Magistrat ab

August 1790
Sir Benjamin Thompson erhält eine lebenslange Pension

10. August 1790
Die Verwaltung und Benutzung des „Englischen Gartens“ wird geregelt

11. August 1790
Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

4. September 1790
Joseph Anton Maffei kommt in München zur Welt

22. September 1790
Franz Schweiger darf weder in der Stadt noch im Burgfrieden auftreten

30. September 1790
Leopold II. wird zum Kaiser gewählt

9. Oktober 1790
Leopold II. wird in Frankfurt zum Kaiser gekrönt

23. Oktober 1790
Einfuhr von Büchern und Schriften aus Nürnberg verboten

27. Oktober 1790
Wiguläus Aloys von Kreitmair stirbt in München

29. Oktober 1790
Wolfgang Amadeus Mozart kommt zum letzten Mal nach München

1. November 1790
Der Lehrbetrieb in der „Veterinärschule“ wird aufgenommen

4. November 1790
Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“ wird im „Kaisersaal“ aufgeführt

6. November 1790
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt München wieder

15. November 1790
Kaiser Leopold II. wird in Preßburg zum König von Ungarn gekrönt

22. Dezember 1790
Kurfürst Carl Theodor verweigert die „Bestätigung der Wahlmänner“


1793

1793
Das „Amphitheater“ im „Englischen Garten“ entsteht

Um 1793
Der „Metzgersprung“ findet nachweislich im „Fischbrunnen“ statt

1793
Die „Churpfalzbaierische Lazareth-Einrichtungsverordnung“

Der erste Führer „des neu angelegten Englischen Gartens“ erscheint

Im „Englischen Garten“ entsteht ein „Diana-Tempel“

10. Februar 1793
Die „französische Armee“ besetzt Zweibrücken

21. Februar 1793
Der französische König Louis XVI. stirbt auf dem Schafott

März 1793
Graf Rumford macht Urlaub in Italien

7. März 1793
Der „Englische Garten“ wird offiziell eröffnet

22. März 1793
Pfalz-Baiern tritt in den „Reichskrieg“ gegen Frankreich ein

Juli 1793
Ausweitung der „Zwangsaushebungen“

16. Oktober 1793
Die französische Königin Marie Antoinette stirbt durch das Schafott

27. November 1793
Das Mitspracherecht der „Ausschüsser“ wird zurückgenommen


1795

1795
Ein neues Seidenhaus im Hofgarten

Um 1795
Johann Jakob Paul kauft den „Kotterhof“

1795
Josef Pruckmayr übernimmt die „Singlspielerbrauerei“

Um den 6. Januar 1795
Die Vorzüge und Nachteile der Braut werden ausführlich beschrieben

1. Februar 1795
Der „Heiratskontrakt“ wird unterzeichnet

3. Februar 1795
Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

4. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor gibt seine bevorstehende Heirat bekannt

Um den 8. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor begibt sich nach Innsbruck

13. Februar 1795
Maria Leopoldine von Österreich-Este trifft in Innsbruck ein

14. Februar 1795
Carl Theodor trifft erstmals mit seiner Braut zusammen

15. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor heiratet Maria Leopoldine von Modena-Este

18. Februar 1795
Das ungleiche Brautpaar trifft in München ein

Seit März 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine lässt „Schloss Nymphenburg“ umgestalten

9. März 1795
Hunde dürfen nicht in die Kirche mitgenommen werden

12. März 1795
Bitte um Abschaffung der freien Ausfuhr des Getreides

16. März 1795
Der freie Getreidehandel wird nicht aufgehoben

1. April 1795
Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken stirbt

5. April 1795
Preußen schließt mit Frankreich einen Separatfrieden

13. April 1795
Das Kurfürstenpaar genießt das „Sankt-Vater-Bier“ in der Au

14. April 1795
Ein „Armenversorgungshaus“ in der ehemaligen „Sternwarte“

Um den 20. April 1795
Herzog Max Joseph besucht mit seiner Ehefrau Auguste München

Um den 25. April 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine erkrankt psychisch

Um den 25. Mai 1795
„Es geht im Ehebett nicht ganz gut“

2. Juni 1795
München ist, kann und soll keine Festung sein

11. Juni 1795
Herzog Max Joseph ernennt Montgelas zum Wirklichen Regierungsrat

Um den 4. Juli 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine zieht in das umgebaute Schloss Nymphenburg

5. August 1795
Die Au will zur Carls-Vorstadt werden

9. August 1795
Eine festliche Veranstaltung im „Englischen Garten“

23. September 1795
Einige Hundert verärgerte Münchner fordern eine Getreide-Ausfuhrsperre

24. September 1795
Ausfuhrverbot für Getreide wird durchgesetzt

13. Oktober 1795
Reichsgraf von Rumford geht nach London

4. Dezember 1795
Carl Theodor akzeptiert das aufständische Verhalten der Bürger nicht

9. Dezember 1795
Appell an die Großmut und Gnade des Kurfürsten

30. Dezember 1795
Unbefristeter „Waffenstillstand“ mit Frankreich


1797

1797
Ein „Weyher“ in der Nähe des heutigen „Wasserfalls“

17. Februar 1797
Die Kurfürstenwitwe Maria Anna Sophie stirbt in München

9. März 1797
Herzog Max Joseph heiratet Caroline Friederike Wilhelmine von Baden

16. Mai 1797
Die Rumfordchaussee wird dem Verkehr übergeben

27. Mai 1797
Reinhard Freiherr von Werneck tritt in baierische Dienste

14. Juni 1797
Reinhard Freiherr von Werneck muss den vorgeschriebenen Schwur leisten

13. Oktober 1797
Keine Veränderungen an den Schutzfunktionen der Stadtbefestigung

17. Oktober 1797
Österreich schließt mit Frankreich einen Separatfrieden

9. Dezember 1797
Der „Friedenskongress“ in Rastatt beginnt


1798

Um 1798
Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

Um das Jahr 1798
Adam Freiherr von Aretin kauft ein „ödes“ Grundstück

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Die verbliebenen Reste des „Roten Turms“ werden beseitigt

Die erste große „Industrieausstellung“ findet in Paris statt

Münchens Gemäldesammlung vergrößert sich

27. Januar 1798
Neuorganisation des gesamten Polizeiwesens in München

Mai 1798
Die erste „Auer-Dult“ findet in der Lilienstraße statt

11. Juli 1798
Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

24. Juli 1798
Die Rumford-Mühlen am Eisbach

19. August 1798
Rumford wird „Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof“

19. September 1798
Rumford tritt in London seinen neuen Job an

Oktober 1798
Errichtung einer süddeutschen Republik mithilfe französischer Bajonette

November 1798
Freiherr von Werneck erhält die „Intendanz des Englischen Gartens“

12. November 1798
Eine neue „Koalition“ schließt sich zusammen

16. November 1798
Kurfürst Carl Theodor ist Kunde des Leihhauses

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert


1799

Ab 1799
Zwischen 1799 und 1815 ist Baiern an sieben Kriegen beteiligt

1799
Die Klosterbrauerei der Paulaner kommt unter staatliche Aufsicht

Aron Elias Seligmann kommt nach München und wird „Hofagent“

Das Geheimnis eines guten Bieres herausfinden

Eine Mädchenschule bei den „Benediktinerinnen am Lilienberg“

31. Januar 1799
Das „Bücherzensurkollegium“ wird aufgelöst

12. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor erleidet einen Schlaganfall

13. Februar 1799
Die Kurfürstin unterstützt das Haus Wittelsbach-Zweibrücken

16. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor stirbt

20. Februar 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht umjubelt in München ein

21. Februar 1799
Montgelas übernimmt das „Département der Auswärtigen Angelegenheiten“

28. Februar 1799
Johann Joseph Ignaz Döllinger wird in Bamberg geboren

März 1799
Der „Englische Garten“ ist dem „kurfürstlichen Kabinett“ unterstellt

Um März 1799
Die Österreicher benehmen sich wie feindliche Besatzungstruppen

1. März 1799
Der „Zweite Koalitionskrieg“ beginnt

12. März 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht feierlich in seine Residenzstadt ein

April 1799
Das „Paulanerkloster in der Au“ wird aufgehoben

15. April 1799
Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

9. Mai 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine bezieht die „Herzog-Max-Burg“

12. Mai 1799
Der erste evangelische Gottesdienst in München

16. Juni 1799
Leere Staatskassen und unüberschaubare Schulden

28. Juni 1799
Der Leimener Finanzier Aron Elias Seligmann wird nach München gerufen

Um den Juli 1799
Die junge Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine ist schwanger

5. August 1799
Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

8. August 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine muss München verlassen

17. August 1799
„Metzgermeister“ Anton Sailer kauft den Haidhauser „Schlossanger“

24. September 1799
Das „Militärische Arbeitshaus“ wird aufgelöst

5. Oktober 1799
Die Hundesteuer wird eingeführt

18. Oktober 1799
In der Au wird eine „Spinnstube“ für Arme eingerichtet

November 1799
Die „Militärgärten“ werden vom „Englischen Garten“ abgetrennt

9. November 1799
Napoleon Bonaparte stürzt in einem „Staatsstreich“ das „Direktorium“

9. Dezember 1799
Der Wirtschaftsbetrieb „Englischer Garten“

11. Dezember 1799
Markus Sedlmair wird „Großwirt“ von Haidhausen

20. Dezember 1799
Der „Bierzwang“ wird aufgehoben

23. Dezember 1799
Der „Englischen Garten“ wird um 300 Tagwerk erweitert


1802

1802
„Staatsrat“ von Hazzi kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

Die „Rumford-Suppenanstalt“ wird gegründet

Mit der „Säkularisation“ wird die „Praterinsel“ Eigentum des Staates

München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

Peter Paul Maffei gründet die „Maffei-Bank“

25. Januar 1802
Dekret zur Aufhebung der Bettelordensklöster in Baiern

Februar 1802
Das „Hieronymiten-Kloster“ soll säkularisiert werden

6. Februar 1802
Das „Kapuziner-Kloster“ wird säkularisiert

Das „Fanziskaner-Kloster“ wird säkularisiert

7. Februar 1802
Das „Karmeliten-Kloster“ wird säkularisiert

17. Februar 1802
Graf Philipp von Arco wird „Aufhebungskommissar“ für die „Franziskaner“

20. Februar 1802
Das „Pütrich-Kloster“ wird säkularisiert

22. Februar 1802
Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

25. Februar 1802
Auflösung des ältesten „Mönchskonvents“ der Stadt

Es ergeht eine wichtige „Instruktion zur Klosteraufhebung“

26. Februar 1802
Die „Säkularisation“ und die „Michaels-Bruderschaft“

März 1802
Das Münchner „Augustinerkloster“ wird „Zentralkloster“

2. März 1802
Das „Franziskaner-Hospiz Josephsburg“ wird aufgehoben

3. März 1802
Freiherr von Leyden bereitet die Franziskaner auf die Abreise vor

4. März 1802
Die Franziskaner-Patres treten ihre Reise nach Ingolstadt an

17. März 1802
Aufforderung zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“

Bis zum 20. März 1802
Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

27. März 1802
25 „Kapuzinermönche“ werden nach Rosenheim gebracht

Der Frieden von Amiens

30. März 1802
Das Karmelitinnenkloster in Neuburg wird zum Zentralkloster

Um den 1. Mai 1802
Im „Bendektinerinnenkloster am Lilienberg“ leben 23 Nonnen

22. Mai 1802
Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

24. Mai 1802
Geheimvertrag mit Frankreich über Landabtretungen

29. Mai 1802
Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

31. Mai 1802
Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Anfang Juni 1802
Versteigerung des Mobiliars aus dem „Kloster am Lilienberg“

7. Juni 1802
Wallfahrer der Marianischen Kongregation nach Andechs

8. Juni 1802
Ausschreitungen nach der Andechs-Wallfahrt

9. Juni 1802
Die Ausschreitungen setzen sich fort

10. Juni 1802
Das Militär nimmt Handwerksgesellen fest

11. Juni 1802
Es ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt

15. Juni 1802
Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

19. Juni 1802
Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

20. Juni 1802
Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

28. Juni 1802
Die Abbrucharbeiten am Franziskaner-Kloster beginnen

1. Juli 1802
Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

18. Juli 1802
Aufhebung des Karmelitenklosters

23. Juli 1802
Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

12. August 1802
Mühldorf soll von Salzburg abgetreten werden

15. August 1802
Die „Hieronymiten-Mönche“ sollen nach Indersdorf versetzt werden

19. August 1802
Die „Grafschaft Werdenfels“ wird durch baierische Truppen besetzt

Die Stadt Salzburg und die „Fürstprobstei Berchtesgaden“ werden besetzt

Baierns Militär marschiert in Mühldorf ein

20. August 1802
Aktiver Widerstand erscheint als nicht angemessen

21. August 1802
Die ehemaligen „Hieronymiten“ werden zu „Weltpriester“

23. August 1802
Baierisches Militär marschiert in das „Fürstbistum Freising“ ein

24. August 1802
Die „Reichsdeputation“ tritt in Regensburg erstmals zusammen

14. September 1802
Die Auer „Paulanerinnen“ werden in „Aussterbeklöster“ gebracht

1. Oktober 1802
Mühldorfer Bürger freuen sich auf die Einverleibung nach Baiern

4. Oktober 1802
Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige „Klosterschule am Lilienberg“

11. Oktober 1802
Das „Paulaner-Bräuhaus“ erhält eine „reale Bräugerechtigkeit“

30. Oktober 1802
Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

November 1802
Die Gebäude des „Franziskanerklosters“ werden „auf Abbruch“ versteigert.

Auch das „Franziskaner-Klostergebäude“ verschwindet

Der „Staat“ erhält die Entschädigung für die „Verlegung der Brücke“

3. November 1802
Das „Wilhelms-Gymnasium“ kommt ins ehemalige „Karmeliten-Kloster“

23. November 1802
Die „Reichsdeputation“ beschließt den „Reichsdeputationshauptschluss“

24. November 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung des Hochstifts Freising“

26. November 1802
Freiherr von Aretin nimmt per Dekret die Stadt Mühldorf in Besitz

27. November 1802
Freising und die Zugspitze werden bairisch

1. Dezember 1802
Mühldorf am Inn wird bairisch

2. Dezember 1802
Freiherr von Aretin trifft in Mühldorf ein und nimmt Besitz von der Stadt

3. Dezember 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung der Grafschaft Werdenfels“

5. Dezember 1802
Johann Adam Freiherr von Aretin trifft in Mittenwald ein

6. Dezember 1802
Besitzergreifungsfeierlichkeiten in der Reichsgrafschaft Werdenfels

12. Dezember 1802
Die „Hieronymitaner“ treten erstmals in der Kleidung der „Weltpriester“ auf

13. Dezember 1802
Das „Karmelitinnen-Kloster“ wird der „Pfandhausverwaltung“ überlassen

18. Dezember 1802
19 „Pütrich-Nonnen“ begeben sich auf ihre Reise nach Reutberg

23. Dezember 1802
Die „allgemeine Schulpflicht“ wird eingeführt

29. Dezember 1802
Die restlichen 21 „Pütrich-Nonnen“ verlassen München


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

11. April 1805
Russland und Großbritannien schließen in Petersburg ein Bündnis

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die Wehrpflicht ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die Anna-Kirche zur Pfarrkirche

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine Große Armee abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die Schlacht von Wertingen

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die Schlacht bei Elchingen

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die Kapitulation von Ulm

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

Die Grande Armée marschiert nach Osten

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Gebietserweiterungen und die volle Souveränität zugesichert

Zusage für eine Hochzeit

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die Festung Kufstein

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1808

1808
Ignaz Mayer gründet die „Giesinger Lederfabrik“

Aloysia Lampert verkauft ihr „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

Ab 1808
Durch die Isar-Regulierung entsteht der heutige „Herzogpark“

1808
Neben den 26 „Weinwirten und Weinzäpflern“ gibt es 113 „Weinhändler“.

Ab 1808
Die „Hofmarkbesitzer“ Hompesch lassen Häuser bauen

1808
Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

Die Vorstadt Au erhält eine Wasserleitung

Johann Wilhelm von Hompesch kauft „Schloss Neuberghausen“

Angehörige der Familie Schweiger leiten vier „Münchner Vorstadttheater“

Unter den 100 Höchstbesteuerten Münchens befinden sich 14 Brauer

Friedrich Ludwig von Sckell erhält den „Zivil-Verdienstorden“

Die „Maffei-Bank“ zieht in das „Palais Seinsheim“ am Promenadeplatz

20. Januar 1808
Ausarbeitung einer eigenen Verfassung für Baiern beschlossen

Die Landesfreiheitserklärung wird aufgehoben

Februar 1808
Der Familie Thurn und Taxis das „Erbpostgeneralat“ für Baiern entzogen

5. Februar 1808
Carl Spitzweg wird in München geboren

13. Februar 1808
Montgelas legt den Entwurf einer Verfassung vor

17. Februar 1808
Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers „Isartor“

22. Februar 1808
Die Armenpflege wird zur Staatsaufgabe

1. März 1808
Die Thurn und Taxis lesen heimlich die ihnen anvertrauten Briefe

8. März 1808
München erhält ein neues Stadtwappen

1. Mai 1808
Die „Konstitution für das Königreich Baiern“ tritt in Kraft

19. Mai 1808
Die Lehel-Kaserne als Unterkunft für das Fuhrwesen-Bataillon

1. Juni 1808
Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

Juli 1808
Die Münchner lieben Theater und Unterhaltung

12. Juli 1808
Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

25. Juli 1808
Die bisherige Landgemeinde Au wird zur Vorstadt erhoben

26. Juli 1808
König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

30. August 1808
Prinzessin Ludovica Wilhelmine wird in München geboren

8. September 1808
Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

13. September 1808
Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

24. September 1808
Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

Eigentum und Gewerbe zur Ansässigkeit

1. Oktober 1808
Das „Lehel“ wird selbstständiger Pfarrsitz und Pfarrsprengel

4. Dezember 1808
Herzog Max in Baiern wird in Bamberg geboren

6. Dezember 1808
Aloys (Louis) Nicolaus Graf von Arco-Stepperg wird geboren

20. Dezember 1808
Das „Königreich Baiern“ gibt sich ein neues Wappen


1809

1809
Pläne für eine „Walhalla“ im „Englischen Garten“

Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

Der Weiler „Niedergiesing“ wird zur „Vorstadt Au“ eingemeindet

Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Ende Januar 1809
Erzherzog Johann lädt die führenden Köpfe des Tiroler Widerstands ein

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

9. März 1809
Adrian von Riedl verkauft die „Neumühle“ an den Müller Schöttl

12. März 1809
Die baierischen Behörden wollen in Tirol Rekruten „ausheben“

18. März 1809
Adrian von Riedl stirbt

24. März 1809
„Religionsfreiheit“ und „Gleichbehandlung der Konfessionen“ bestätigt

Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

9. April 1809
Der Krieg Österreichs gegen Frankreich beginnt

Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

14. April 1809
Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

22. April 1809
Napoleon Bonaparte gewinnt die entscheidende Schlacht gegen Österreich

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

29. April 1809
Französische und baierische Truppen besetzen Salzburg

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

1. Mai 1809
Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet

11. Mai 1809
General Bernhard Erasmus von Deroy befreit Kiefersfelden

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten

12. Mai 1809
„Wie tief sind Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“

Die baierischen Truppen erobern Kufstein zurück

Napoleon Bonaparte erobert Wien

15. Mai 1809
Der Kampf um Schwaz dauert zwei Tage

19. Mai 1809
Die Divisionen Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

23. Mai 1809
General Deroy setzt seine Truppen in Alarmbereitschaft

25. Mai 1809
Die Erste Bergisel-Schlacht dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur Zweiten Bergisel-Schlacht

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

27. Juni 1809
Joseph von Utzschneider verspricht zu viel

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu Beutezügen einfallenden Tiroler

27. Juli 1809
Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

30. Juli 1809
Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der Pontlatzer Brücke

10. August 1809
Großer Widerstand der Tiroler an der „Lienzer Klause“

11. August 1809
Völlig demoralisierte Truppen sind in Innsbruck eingeschlossen

13. August 1809
Die „Dritte Bergisel-Schlacht“ beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

4. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält österreichische Finanzhilfen

9. Oktober 1809
Wieder wird die Seidenzucht in Baiern eingeführt

Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins“ werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der „Friede von Schönbrunn“ und Tirol

17. Oktober 1809
Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt

19. Oktober 1809
Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren

21. Oktober 1809
Der Erzherzog setzt den „Tiroler Oberkommandanten“ Andreas Hofer ab

24. Oktober 1809
Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein

25. Oktober 1809
Der baierische „Kronprinz“ Ludwig I. zieht in Innsbruck ein

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im „Frieden von Schönbrunn“ wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

Die Tiroler beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das „Unterwerfungsschreiben“

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“ wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

10. November 1809
Tiroler „Rebellen“ überfallen bei Imst baierische Truppen

11. November 1809
Andreas Hofer bricht sein gegebenes Wort

12. November 1809
Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation

13. November 1809
General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein

16. November 1809
Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf

18. November 1809
Eine französische Einheit wird zur Kapitulation gezwungen

Um den 19. November 1809
Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney gefangen nehmen

24. November 1809
Im „Paznauntal“ kommt es zu Kämpfen

Um den 27. November 1809
Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol

29. November 1809
Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas erhält das „Grafendiplom“

Dezember 1809
Tirol wäre besser bei Frankreich

1. Dezember 1809
Bei der „Lienzer Klause“ kommt es erneut zu Kämpfen

6. Dezember 1809
Als Strafe für die Belagerung Brixens werden Dörfer abgebrannt

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese


1811

1811
Pläne für einen Abbruch des „Isartors“

Anno 1811
Auf dem Mariahilf-Platz entsteht ein Paradeplatz für das „Bürgermilitär“

1811
Städtische Mitfinanzierung der „Rumfordchaussee“ abgewehrt

Ab 1811
Der „Militärholzgarten“ wird auf den „Ga­steig“ verlegt.

1811
Das Eingangstor des „Alten Botanischen Gartens“

Joseph Anton von Maffei will Bildhauer werden

27. Mai 1811
Grundsteinlegung für die Neue Isarkaserne

Um den Oktober 1811
Die Nachbarschaft von Kaserne und „Anna-Kirche“ bietet Anlass zu Klagen

12. Oktober 1811
Das 2. „Münchner Oktoberfest“ beginnt

13. Oktober 1811
Das 2. Oktober-Fest wird mit einem Pferderennen eröffnet

14. Oktober 1811
Die erste baierische „Landwirtschaftsausstellung“ beginnt

26. Oktober 1811
Der Grundstein für das „Kgl. Hof- Nationaltheater“ wird gelegt

28. November 1811
Kronprinz Max II. wird geboren

9. Dezember 1811
Die „Musikalische Akademie“ wird gegründet

13. Dezember 1811
Maximilian Bernhard Graf von Arco-Zinneberg wird geboren


1812

1812
Der „Faber-Bräu“ wird mit der „Eberlbrauerei“ vereinigt

Kaspar Selmayr übernimmt den „Hanslmarterhof“ in Bogenhausen

Um das Jahr 1812
Jean Baptiste Métivier gestaltet das „Montgelas-Palais“ aus

1812
Der Streit um die Zugehörigkeit der „Irrenanstalt“

Ein Gewächshaus für den „Alten Botanischen Garten“

Kronprinz Ludwig I. übernimmt offiziell die Planungen für den „Königsplatz“

Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Die „Wiebekingsche Brücke“ bei Bogenhausen entsteht

4. Januar 1812
Die „Geburtsurkunde des Münchner Biergartenlebens“

6. Februar 1812
Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Um April 1812
Ein „Dragoner-Regiment“ ist in der „Lehel-Kaserne“ stationiert

2. April 1812
Lohe und Obere Falkenau kommen nach Obergiesing

24. Juni 1812
30.249 bairische Soldaten beim Russlandfeldzug

30. Juni 1812
Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

18. August 1812
Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

23. August 1812
General Bernard Erasmus von Deroy stirbt in Russland

Oktober 1812
Erstmals wird der Begriff „Central-Landwirthschaftsfest“ gebraucht

November 1812
Die Untergiesinger werden aus der „Nationalgarde“ entlassen

13. Dezember 1812
Von 30.249 sind nur noch 68 kampffähige baierische Soldaten übrig geblieben

14. Dezember 1812
Aus dem „Lehel“ wird die „Sankt-Anna-Vorstadt“


1813

1813
Dr. Sieber wird neuer Besitzer des „Ridlerschlössls“

Anno 1813
Johann Peter von Langer erwirbt das Toerring-Seefeld‘sche „Salettl“

1813
Aus dem „Lustigen Dörferl“ wird der „Prater“

Erfolgsanreize für die Seidenzucht

In München gibt es acht von der Polizei anerkannte „Bordelle“

19. Februar 1813
Carl von Eichthal wird in München geboren

15. März 1813
Franz Xaver Zacherl erwirbt die ehemalige Brauerei der Paulaner-Mönche

18. März 1813
Schnurr- und Knebelbärte müssen entfernt werden

27. März 1813
Preußen erklärt Frankreich den Krieg

30. März 1813
Georg Christian Friedrich Bürklein wird in Burk geboren

7. April 1813
Preußen will Baiern in der „antifranzösischen Koalition“

3. Mai 1813
Ein Teil der „Neuen Isarkaserne“ ist bezugsfertig

22. Mai 1813
Richard Wagner wird in Leipzig geboren

10. Juni 1813
Im Königreich Baiern tritt das Judenedikt in Kraft

27. Juli 1813
Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der Akademie

13. September 1813
Ein Hochwasser reißt die Hälfte der „Äußeren Ludwigsbrücke“ weg

Nach dem 13. September 1813
Das Abbruchmaterial beim Neubau der „Isarbrücke“ verwenden

14. September 1813
Die Au hat jetzt einen „Magistrat dritter Klasse“

Oktober 1813
Das „Oktober-Fest“ fällt kriegsbedingt aus

1. Oktober 1813
Das „Allgemeine Strafgesetzbuch“ tritt in Kraft

3. Oktober 1813
Baiern tritt auf die Seite der Verbündeten Russland, Preußen und Österreich

4. Oktober 1813
Eröffnung der Haidhauser Schule im ehemaligen „Toerring-Schloss“

8. Oktober 1813
Der „Vertrag von Ried“ vollzieht den Bündniswechsel

14. Oktober 1813
Baiern erklärt Frankreich den Krieg

16. Oktober 1813
Die Völkerschlacht bei Leipzig beginnt

22. Dezember 1813
Die Haidhauser Schlossstraße entsteht


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Das Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern wird auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

30. Mai 1814
Die Befreiungskriege sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des Königreichs Baiern werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den Jesuitenorden wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der „Wiener Kongress“ regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die „Israelitische Kultusgemeinde“

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

April 1815
Der Vulkan Tambora in Indonesien bricht aus

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Ab Juni 1815
Die Zeit des Biedermeier

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem Wiener Kongress wird der Deutsche Bund gegründet

9. Juni 1815
Der Wiener Kongress endet mit der Wiener Schlussakte

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

Um August 1815
Eine nur geringe Getreideernte

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt


1818

1818
Ein nicht immer spannungsfreies Zusammenleben

Planungen für eine evangelische Kirche

Erste Planungen zur Einrichtung einer „Erzgießerei“ in München

Ab 1818
Graf von Montgelas wird „Erblicher Reichsrat“

Im Jahr 1818
390 Personen und 352 Pferde in der „Lehel-Kaserne“

1818
Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

Die Getreidepreise normalisieren sich wieder

Von höchster Stelle wird eine „strenge Reinlichkeit“ verordnet

Die „Tabakfabrik“ wird in ein Bad umgewandelt

Ende April 1818
Die „Neue Kavalleriekaserne an der Isar“ ist fertiggestellt

5. Mai 1818
Karl Marx wird in Trier geboren

17. Mai 1818
„Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden“ wieder hergestellt

Die Gemeinde entscheidet über Ansässigmachung und Verehelichung

Nach dem 18. Mai 1818
Gemeinden kaufen Land um Ansässigmachung zu verhindern

26. Mai 1818
Das Königreich Baiern gibt sich eine „konstitutionelle Verfassung“

Das „Adelsedikt“ teilt den baierischen Adel in fünf Klassen ein

Die „Ständeversammlung“ hat über die „Post“ mitzubestimmen

Juni 1818
Das Eliteregiment „Garde du Corps“ setzt sich durch

17. Juni 1818
König Max I. Joseph verkündet ein Religionsedikt

August 1818
Die „Neue Isarkaserne“ wird dem Regiment „Garde du Corps“ übergeben

Oktober 1818
Die Wirte stellen erstmals Bierbuden auf der Theresienwiese auf

Anton Gruber betreibt sein Karussel auf der Theresienhöhe

12. Oktober 1818
Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

17. November 1818
Beteiligung beim Erstellen der Heiratslizenz

3. Dezember 1818
Max von Pettenkofer wird geboren

21. Dezember 1818
Prinzessin Amalie von Oldenburg wird geboren


1820

1820
Im „Betz‘schen Wirtshaus“ wird als Attraktion ein Karussell aufgestellt

Die „Schauermayr‘sche Kapelle“ wird größer wieder aufgebaut

Um 1820
Josef Schweiger öffnet seine „Vorstadtbühne“ den Wiener Autoren

Um das Jahr 1820
„Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

1820
Die Regierung hebt die Münchner „Bordelle“ wieder auf

25. Januar 1820
Die „Pfarrei Haidhausen“ wird selbstständig

11. Februar 1820
Carl von Fischer stirbt im Alter von 37 Jahren

20. März 1820
Haidhausen ist „selbstständige Pfarrei“

26. März 1820
König Max I. Joseph soll ein Denkmal bekommen

20. Mai 1820
Den baierischen Standpunkt durchgesetzt

30. Mai 1820
Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

31. Mai 1820
Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

8. Juni 1820
Die Wiener Schlussakte sichert die Baierische Verfassung

16. Juni 1820
Kronprinz Ludwig: Wie viele Erzarbeiten habe ich nicht vor!

17. Juni 1820
Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

1. Oktober 1820
Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes

8. Oktober 1820
Auf dem „Oktoberfest“ ist das erste „Feuerwerk“ zu sehen

7. Dezember 1820
Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird eingeweiht

31. Dezember 1820
München hat 3.000 evangelische Bewohner

In Bayern leben 3.700.000 Menschen


1823

Um 1823
Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich ein Schlösschen erbauen

1823
Josef Schweiger muss sein „Theater vor dem Karlstor“ verschuldet schließen

Die Familie Gilbert geht nach Indien

Nauplia wird die Hauptstadt Griechenlands

1.020 eheliche und 990 uneheliche Geburten

14. Januar 1823
Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

24. Februar 1823
Friedrich Ludwig von Sckell stirbt in München

Oktober 1823
Erstmals werden vier „Tanzplätze“ auf dem „Oktoberfest“ eingerichtet

Ab Oktober 1823
Ein erster Denkmalentwurf für das „Max-Joseph-Denkmal“ entsteht

23. Oktober 1823
Die „Franziskaner“ erhalten das Kloster im Lehel


1826

1826
Das Haberfeldtreiben als einfältigen und tollen Spuk bezeichnet

Die Geistlichkeit unterstützt die Haberfeldtreiber

Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

Ein kostengünstigerer Entwurf für die evangelische „Matthäuskirche“

Erste Planungsvorstellungen zum Bau des „Siegestores“

Joseph von Hazzi veröffentlicht sein Lehrbuch des Seidenbaus

Im Jahr 1826
Der Schlachtviehhandel „Auf den Lüften“ endet

1826
Maulbeerbäume zur Züchtung der „Seidenraupen“ werden angezogen

Lola Montez kommt von Kalkutta ins südenglische Bath

Die „Universität“ und das „Georgianum“ werden nach München umverlagert

Das „Georgianum“ kommt in die Räume des ehemaligen „Karmeliten-Klosters“

Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

Ein Hochwasser zerstört die „Wiebekingsche Brücke“

Ein lange anhaltendes Provisorium

7. Februar 1826
Grundsteinlegung für das „Odeon“ an der Ludwigstraße

März 1826
Straßenbenennung nach den „Napoleonischen Befreiungskriegen“

Um April 1826
Wegen des neuen „Königsbaues der Residenz“ entfällt die „Exerzierstätte“

7. April 1826
Der Grundstein für die „Alte Pinakothek“ wird gelegt

9. April 1826
Die „Synagoge“ in der Westenriederstraße wird eingeweiht

25. April 1826
Christian Daniel Rauch gestaltet das „Max-Joseph-Denkmal“

Juni 1826
Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

Um August 1826
Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

27. Oktober 1826
Der ledigen Wirtstochter von Thalham das Haberfeld getrieben

15. November 1826
Die Universität wird von Landshut nach München verlegt


1830

1830
München hat 77.802 Einwohner

Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das „Murat-Schlössl“

In München wohnen 6.000 Protestanten

Die „Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“ lässt ihr erstes Schiff vom Stapel

In München leben 825 Juden

Die Biereinfuhr nach München beträgt 8.659 Hektoliter

Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

Um 1830
Das „Jodeln“ wird in den „Vorstadt-Theatern“ sozusagen „erfunden“

Der Begriff „Industrielle Revolution“ wird erstmals verwendet

1830
1.503 eheliche und 1.070 uneheliche Geburten

München hat 77.802 Einwohner

Friedrich Bürklein macht das Abitur nebenher

Die bayerische „Post“ erzielt einen hohen Gewinn

14. Februar 1830
König Ludwig I. gründet die „Oberste Baubehörde“

1. Mai 1830
Josef Schweiger tritt mit seinem Ensemble im „Gasthaus Radlwirt“ auf

27. Mai 1830
Den Maurermeistern das Anfertigen von Bauplänen verboten

27. Juli 1830
In Frankreich kommt es zur Juli-Revolution

18. August 1830
Franz Joseph, der spätere Kaiser von Österreich-Ungarn wird geboren

25. August 1830
Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

30. September 1830
Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

Oktober 1830
Erstmals wird auf dem „Oktoberfest“ ein „Ringelstechen“ veranstaltet

Die Ausgaben für das „Oktoberfest“ belaufen sich auf 6.500 Gulden

5. Oktober 1830
Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

22. Oktober 1830
Aloys (Louis) Graf von Arco-Stepperg heiratet Irene Marchesa Pallavicini

Ab 24. Dezember 1830
Nächtliche Ruhestörungen durch Studenten

29. Dezember 1830
König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen

30. Dezember 1830
König Ludwig I. muss die Schließung der „Universität“ wieder zurücknehmen


1837

1837
Freiherr Reinhard von Werneck erhält den „Civil-Verdienstorden“

Der Bankier Christian August Erich kauft Johann Gradl die „Neumühle“ ab

Herbst 1837
Ein Statutenentwurf zur Errichtung einer „Walz-Getreidemühle“

1837
Eine Riesen-Defizit bei der „Haidhauser Armenpflege“

Emil Keßler und August Borsig gründen ihre Maschinenbauwerkstätten

Erbärmliche Lebensumstände in den Herbersvierteln

Bis um den 1837
2.300 von 3.500 bayerische Soldaten in Griechenland gestorben

1837
Ein Neubau der Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“

Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

Josef Anton Ritter von Maffei kauft den „Lindauer'schen Hammer“

Um 1837
Das unzweckmäßige „Postgebäude“ soll verkauft werden

1837
1.220 eheliche und 1.241 uneheliche Geburten

Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten im Münchner Osten

Gut „Haidenau“ wird an den „Rittmeister“ Thelesphor von Streber verkauft

Arnold von Eichthal erwirbt die „Schrafnagelmühle“

Ab 1837
Joseph Anton von Maffei wird Mitglied in der „Kammer der Abgeordneten“

Anfang 1837
Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird in Betrieb genommen

2. Februar 1837
Wahlergebnis im Sinne der Regierung beeinflusst

15. Februar 1837
König Otto von Griechenland und Amalie kehren nach Athen zurück

6. März 1837
Die Zugehörigkeit der „Ramersdorfer Lüften“ zum „Landgericht Au“

3. Juli 1837
Franz Xaver Zacherl kauft das Nockher-Anwesen

23. Juli 1837
Die 16-jährige Eliza Gilbert [= Lola Montez] heiratet Thomas James

Joseph Anton von Maffei setzt die Visionen von Simon von Eichthal um

August 1837
Die „Bayerisch-württembergische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“

18. September 1837
König Ludwig I. legt sich mit der „Stände-Versammlung“ an

Oktober 1837
Die „Bayerisch-württembergische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“

4. November 1837
Karl August von Abel wird „Innenminister“

24. Dezember 1837
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern wird in München geboren


1839

1839
Preußen und andere Großmächte garantieren die belgische „Neutralität“

Christian August Ernst kauft die Gaststätte „Zum Tivoli“

Simon Freiherr von Eichthal muss die „Lederfabrik“ mehrmals erweitern

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird grundlegend renoviert

Maulbeerpflanzungen in den Oberen Isaranlagen

Die Urbarmachung der Isar in Untergiesing beginnt

Das Wirtshaus „Zum Hasenstall“ entsteht

Die „Maffei'sche Fabrik“ beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

Der Standort des „Maximilianeums“ wird entwickelt

1.365 eheliche und 1.046 uneheliche Geburten

Joseph Hall wird Direktor im „Eisenwerk Hirschau“

Auf königlichem Wunsch entsteht ein Übernachtungsbetrieb

4. Mai 1839
Aufenthaltsgenehmigung in München wegen „Ehedifferenz“

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

25. August 1839
Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Die Eisenbahnstrecke München - Lochhausen wird erstmals befahren

1. September 1839
Feierliche Eröffnung der Eisenbahn-Teilstrecke München - Lochhausen

6. November 1839
Die „Frauen vom guten Hirten“ können ihre Seelsorge aufnehmen

7. Dezember 1839
Die „Armen Schulschwestern“ kommen in die Au

10. Dezember 1839
Das Gnadenbild wird in die neue Mariahilf-Pfarrkirche übertragen

28. Dezember 1839
Die „Stände-Versammlung“ und die konservative Politik


1842

1842
Joseph Anton von Maffei wird Chef der „Handelskammer für Oberbayern“

Die Familie Deiglmayr kauft die „Franziskaner-Brauerei“

Die beiden Braustätten des „Zengerbräu“ werden durch ein Feuer zerstört

Die Brauerei „Zum Oberpollinger“ wird ein Gasthof

Friedrich Bürklein erhält einen Ruf an die „Bauschule“ in Prag

Die „Zacherl-Brauerei“ betreibt Münchens erste „Dampfbrauerei“

Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

Acht vergoldete Gipsmodelle werden im „Alten Rathaus“ aufgestellt

Ab 1842
Drei Wagner-Opern-Uraufführungen in Dresden

1. Januar 1842
Die „Rheinische Zeitung“ erscheint erstmals

14. Februar 1842
Königin Carolines Herz wird in der „Theatinerkirche“ beigesetzt

6. Juli 1842
Kronprinz Max II. wird Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins

August 1842
„Die Lokomotive Münchner [...] ist, selbst geschenkt, zu theuer“

5. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike von Preußen wird per procuram getraut

7. Oktober 1842
Die preußische Prinzessin Marie Friederike wird nach Bayreuth gebracht

8. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike wird feierlich an ihren Bräutigam übergeben

10. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike trifft ihren Bräutigam

11. Oktober 1842
Die preußische Prinzessin Marie Friederike trifft in München ein

12. Oktober 1842
In der „Allerheiligen-Hofkirche“ heiraten Max II. und Marie Friederike

15. Oktober 1842
Karl Marx übernimmt die Redaktion der Rheinischen Zeitung

16. Oktober 1842
Ein Festzug mit Brautpaaren bewegt sich auf die Theresienwiese

17. Oktober 1842
Bei Donaustauf wird die „Walhalla“ eingeweiht

18. Oktober 1842
Der Grundstein für die „Befreiungshalle“ bei Kelheim wird gelegt

25. Oktober 1842
Die Hausbesitzer in der „Birkenau“ sind zum Straßenunterhalt verpflichtet

14. November 1842
Die „Stände-Versammlung“ erhält ein „Mitspracherecht“

31. Dezember 1842
In München produzieren nur noch 38 Brauereien das beliebte Bier


1845

1845
Die „Königliche Bayerische Staatsbahn“ kauft den „Münchner“

Um 1845
Die heutige „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird gegründet

1845
Arnold Zenetti legt die „Examina im Hoch- und Tiefbau“ erfolgreich ab

Josef Schweiger eröffnet sein „Isar-Vorstadt-Theater“

Der „Ludwig-Main-Donau-Kanal“ ist zu gering dimensioniert

Friedrich Bürklein wird nach München versetzt

Friedrich Engels: „Über die Lage der arbeitenden Klasse in England“

König Ludwig I. will eine Briefmarke

Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

3. Januar 1845
Karl Valentins Mutter Johanna Maria Schatte wird geboren

7. Januar 1845
Ludwig III. wird geboren

4. April 1845
Das Abhalten der Maiandacht in der Michaelskirche genehmigt

1. Mai 1845
Erste Pfarrkirchen-Maiandacht Deutschlands in der Ludwigskirche

August 1845
Lolas gewagte Aktionen steigern ihre Bekanntheit

25. August 1845
Ludwig II. wird in Schloss Nymphenburg geboren

26. August 1845
Ludwig II. wird im „Steinernen Saal“ von „Schloss Nymphenburg“ getauft

15. November 1845
Ludwig (II.) erhält den neu eingeführten Titel Erbprinz

28. November 1845
Die „Armen Schulschwestern“ beziehen ihr Kloster am Mariahilfplatz

1. Dezember 1845
Widerstand gegen die „Konfessionspolitik“ des „Innenministers“ Abel

12. Dezember 1845
König Ludwig I. muss den „Kniebeugeerlass“ zurücknehmen


1847

1847
Die „Maffei'sche Fabrik in der Hirschau“ liefert ihre Lokomotive „Donau“

Ein Neubau für die „Frauen vom guten Hirten“

Gründung eines Frauenvereins zur Beförderung der Seidenzucht

Max Schweiger erhält die Konzession für das „Isar-Vorstadt-Theater“

Das „Schyrenbad“ wird als „städtisches Männerfreibad“ eröffnet

Der „Tapezierer“ Karl Falk gründet die „Firma Karl Falk“

Das „Kostümverbot“ wird in Frankreich eingeführt

Im Morgengrauen des Januar 1847
Eine Schmähschrift am Regensburger „Knorrkeller“

1. Januar 1847
„Innenminister“ Abel wird ein wichtiges Ressort entzogen

5. Januar 1847
König Ludwig I. ordnet „Personenschutz“ für Lola Montez an

7. Februar 1847
König Ludwig I. legt den künftigen Bahnhof-Standort fest

8. Februar 1847
Der „Staatsrats“ ist gegen die Einbürgerung der Lola Montez

11. Februar 1847
Auch „Innenminister“ Karl August von Abel verweigert die Unterschrift

16. Februar 1847
Verärgert entlässt König Ludwig I. das gesamte Kabinett

19. Februar 1847
Ludwig I. entzieht Professor Ernst von Lasaulx die „Lehrerlaubnis“

28. Februar 1847
Im Karlsruher „Hoftheater“ bricht ein Feuer aus

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

13. März 1847
Lola Montez wohnt jetzt in der Theresienstraße 8

Um April 1847
Der Widerstand gegen die bayerische Zensurpraxis wird immer größer

4. April 1847
Der „Münchner Bahnhof“ fällt einem Brandanschlag zum Opfer

21. April 1847
Friedrich von Gärtner stirbt

28. April 1847
Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

3. Mai 1847
Das Gelände der „Schießstätte“ wird an die Eisenbahn verkauft

27. Mai 1847
Gründung der Generalverwaltung der Posten und der Eisenbahnen

1. Juni 1847
Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

20. Juni 1847
Das Rauchverbot in den Straßen und auf den Plätzen wird aufgehoben

23. Juli 1847
Verkauf des Langer-Schlösschens

26. Juli 1847
Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

4. August 1847
Das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

14. August 1847
„Minister“ Maurer unterzeichnet das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

25. August 1847
Aus Lola Montez wird die Gräfin Maria von Landsfeld

30. August 1847
Der „Kunstmaler“ August Wilhelm von Kaulbach lästert über Lola Montez

2. September 1847
Das Geschäft mit dem Adelsdiplom für Lola Montez

6. September 1847
Jetzt gerät Königin Therese in Rage

20. September 1847
In der „Stände-Versammlung“ werden weitreichende Forderungen erhoben

Um den 30. September 1847
Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

2. Oktober 1847
Paul von Hindenburg wird in Posen geboren

15. November 1847
Der abgebrannte Bahnhof wird behelfsmäßig wiederhergestellt

30. November 1847
König Ludwig I. bildet das „Kabinett“ um

16. Dezember 1847
Die neue Regierung erreicht die „Aufhebung der Zensur“

31. Dezember 1847
Die Zahl der Münchner Brauereien ist auf 32 geschrumpft


1848

1848
Im Münchner „Löschwesen“ herrschen primitivste Verhältnisse

Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive „Behaim“

Arnold Zenetti legt die Prüfung für den Staatsdienst mit Erfolg ab

Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

21 Prozent der Geburten in Bayern sind unehelich

Bis 1848
Die Vor- und Nachteile der sogenannten „Bauernbefreiung“

1848
Das „Bauerntum“ als „staatstragende Schicht“

1. Januar 1848
Revolutionäre Flugblätter kursieren

Um den 6. Januar 1848
Die Stimmungslage wird für München positiv eingeschätzt

24. Januar 1848
Der „Goldrausch“ bricht aus

3. Februar 1848
Ein öffentlicher Protest der katholisch-konservativen Partei

9. Februar 1848
König Ludwig I. lässt die Universität schließen

10. Februar 1848
Ludwigs I. Liebesbeziehung wird zur Staatsangelegenheit

Bürgerprotest bei König Ludwig I.

König Ludwig I. erkennt den Ernst der Lage nicht

11. Februar 1848
Lola Montez muss vor den aufgebrachten Münchnern fliehen

Die „Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs“ ist durchgesetzt

13. Februar 1848
Lola Montez reist nach Lindau am Bodensee

18. Februar 1848
Lola Montez soll zum Genfer See weiterziehen

Um den 20. Februar 1848
„Reichsrat“ Max von Arco-Valley spendet für die „Verjagung“ der Lola Montez

24. Februar 1848
Lola Montez flieht ins Schweizer Exil

27. Februar 1848
Lola Montez und ihre Begleiter kommen in Bern an

Die „Märzforderungen“ werden erstmals erstellt

1. März 1848
Die „Mannheimer Petition“ wird den badischen Abgeordneten überreicht

Nach dem 1. März 1848
Das Ziel heißt: „Überwindung der Restaurationspolitik“

2. März 1848
In München beginnt die „Märzrevolution“

3. März 1848
Die Münchner erstellen einen Forderungskatalog an den König

Staatskanzler Metternich flieht nach England

4. März 1848
Beratungen über die Forderungen des Volkes vom 3. März 1848

Die Stürmung des Zeughauses

5. März 1848
Reformen für ein nationales Parlament

6. März 1848
Die „Minister“ wollen eine Weiterentwicklung der Verfassung

Die „Königliche Proklamation“ wird veröffentlicht

Nach dem 6. März 1848
Das bayerische „Zensursystem“ bricht zusammen

9. März 1848
Das letzte Treffen von König Ludwig I. und Lola Montez

10. März 1848
Die Auer wollen eingemeindet werden

11. März 1848
König Ludwig I. entlässt seinen „Minister“ Ludwig Fürst zu Wallerstein

13. März 1848
In Wien beginnen Straßenkämpfe in der Innenstadt und in den Vorstädten

15. März 1848
In Wien sind die zentralen Forderungen durchgesetzt

16. März 1848
Es kommt in München erneut zu Tumulten

17. März 1848
Lola Montez verliert das bayerische „Indigenat“ und wird gesucht

18. März 1848
Die Stände-Versammlung soll im Ständehaus eröffnet werden

In Berlin kommt es zu einem erbittert geführten Barrikadenkampf

19. März 1848
König Ludwig I. tritt zurück

König Friedrich Wilhelm IV. muss seine Truppen abziehen

20. März 1848
„Nicht Sklave zu werden, wurde Ich Freyherr“

Die Hoffnungen und Ängste des neu ernannten Königs Max II.

21. März 1848
König Friedrich Wilhelm IV. für die „Einheit und Freiheit Deutschlands“

22. März 1848
Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt

26. März 1848
Ludwig I. als „Großmeister des Georgs-Ritterordens“ entlassen

31. März 1848
In Frankfurt am Main versammelt sich das sogenannte „Vorparlament“

Um April 1848
König Max II. gibt den Auftrag zum Druck der Briefmarke

3. April 1848
Das Vorparlament beendete seine Tätigkeit

7. April 1848
Das „direkte Wahlverfahren“ wird lediglich empfohlen

12. April 1848
Das „Bayerische Wahlgesetz“ wird im „Landtag“ verabschiedet

25. April 1848
In Bayern finden die „Urwahlen“ für das „Paulskirchenparlament“ statt

27. April 1848
Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar wird geboren

28. April 1848
70 bayerische Abgeordnete für das „Paulskirchenparlament“ gewählt

12. Mai 1848
Die Schwurgerichte werden im Königreich Bayern eingeführt

18. Mai 1848
Das Frankfurter Paulskirchenparlament tritt erstmals zusammen

4. Juni 1848
Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

22. Juni 1848
Ein bewaffneter Aufstand in Paris fordert über 3.000 Tote

23. Juni 1848
Maria Leopoldine Gräfin von Arco stirbt bei einem Verkehrsunfall

28. Juni 1848
In Frankfurt wird die vorläufige deutsche Regierung eingerichtet

29. Juni 1848
Erzherzog Johann zum Reichsverweser gewählt

11. Juli 1848
Erzherzog Johann zieht unter großem Jubel in Frankfurt ein

15. Juli 1848
Der Münchner Turnverein, der heutige TSV 1860 München, wird gegründet

3. August 1848
Die Einführung der Schwurgerichte erweitert die Rechtspflege

13. September 1848
Preußens König Friedrich Wilhelm IV. provoziert das Parlament

18. September 1848
Es kommt es zum sogenannten „September-Aufstand“

21. September 1848
König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

5. Oktober 1848
Das Patrimonialgericht Berg am Laim wird aufgelöst

6. Oktober 1848
Straßenschlachten verhindern den Einmarsch nach Ungarn

16. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz wird österreichischer Oberbefehlshaber

20. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz verhängt das „Standrecht über Wien“

26. Oktober 1848
Die Niederschlagung des „Wiener Aufstands“ fordert über 2.000 Tote

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

2. November 1848
Die „Reaktion“ holt zum entscheidenden Schlag aus

9. November 1848
Robert Blum wird in Wien „standrechtlich“ erschossen

Die „Preußische Nationalversammlung“ wird nach Brandenburg verlegt

12. November 1848
„Belagerungszustand“ über Berlin verhängt

27. November 1848
Lola Montez reist nach London ab

2. Dezember 1848
Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn

4. Dezember 1848
Demonstration für den hingerichteten Demokraten Robert Blum

5. Dezember 1848
Preußen erhält - 40 Jahre nach Bayern - eine „Verfassung“ oktroyiert

7. Dezember 1848
„Diese schwere Last übernahm ich mit leidender Gesundheit“

27. Dezember 1848
Friedrich Wilhelm IV. will nicht Kaiser von Volkes Gnaden sein


1850

1850
Der „Kreuzlgießergarten“ wird zur „Gastwirtschaft zum Salzburger Hof“

Bis zum Jahr 1850
Die „Kolonie Birkenau“ ist durch die Hochwässer bedroht

1850
Die Festlegung der „Brauperiode für untergäriges Bier“ wird aufgehoben

Bierkeller zählen zu den „Volksbelustigungsorten“

Maffei ist Hauptaktionär der „Eisenwerk-Gesellschaft-Maxhütte“

Zu geringe Seiden-Ausbeute

Die „Anna-Kirche“ soll zwei Türme mit Glocken und Uhren erhalten

Die „Loretokapelle“ wird abgerissen

Friedrich Bürklein wird „Professor an der Polytechnischen Schule“

Lorenz Meiller kauft das Anwesen an der Lilienstraße

Ab 1850
Erstmals können großflächige Glasscheiben hergestellt werden

1850
Der Münchner Malzverbrauch liegt bei 284.582 Hektoliter

Das „Siegestor“ wird fertiggestellt

Sebastian Kneipp entwickelt seine „Wasserkur“

Um 1850
Die ersten „Stempeluhren“ werden installiert

1850
Braumeister Heiss kauft die Brauerei „Zum Oberpollinger“

26. Februar 1850
Der Vorläufer der „Münchner Feuerwehr“ wird schon wieder aufgelöst

1. Mai 1850
Die „Maffei'sche Maschinenfabrik“ präsentiert ihr erstes Dampfschiff

Arnold Zenetti wird als „Bauingenieur beim Stadtbauamt“ angestellt

J. Schweiger erhält eine Konzession für ein „Theater in der Vorstadt Au“

Das „Schweiger Volkstheater“ in der Au erhält Gasbeleuchtung

Nach dem 1. Mai 1850
Die „Schweiger Volkstheater“ dürfen nur noch „Lokalpossen“ aufführen

6. Juli 1850
Der Münchner Turnverein wird verboten und aufgelöst

28. August 1850
Uraufführung der Wagner-Oper „Lohengrin“ in Weimar

3. Oktober 1850
Enthüllung der „Bavaria“ wegen Regen verschoben

9. Oktober 1850
Bei strahlendem Sonnenschein wird die „Bavaria“ enthüllt

15. Oktober 1850
Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

Um November 1850
Ein neuer Baustil soll erfunden werden

6. November 1850
Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

10. November 1850
Erneut ein Haberfeldtreiben gegen den Pfarrer

15. November 1850
Der „Verein zur Ausbildung der Gewerke“ wird gegründet

Um Dezember 1850
Friedrich Bürklein reicht einen „Stadtverschönerungsplan“ ein


1851

1851
Der bei „Maffei“ gebaute Dampfer „Maximilian“ läuft in Starnberg vom Stapel

Die „Bavaria“ ist die leistungsfähigste „Steilrampen-Lokomotive“

Eine Studie zur Neuorganisation des „Löschwesens“

Die „Woll- und Lodenfabrik Frey“ am „Dianabad“ wird gegründet

Ab 1851
Die „Brauerei zur Schwaige“ wird mehrfach erweitert

1851
Ein Hochwasser der Isar zerstört das „Schyrenbad“

Prozess um die „Verführung minderjähriger Mädchen“

19. April 1851
Der „Centralbahnhof“ wird mit 156 holzgasbetriebenen Lampen illuminiert

Mai 1851
Franz von Pocci erhält König Ludwigs I. Liebesbriefe zurück

21. Juni 1851
Vertrag für eine Bahnverbindung über Rosenheim nach Salzburg

27. Juli 1851
Für die neue Loretokapelle wird der Grundstein gelegt

31. August 1851
Der Architekturwettbewerb wird verlängert

Um den 15. September 1851
Lola Montez tritt in Frankreich auf

27. September 1851
Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

1. Oktober 1851
Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines „Wohnhauses“

20. November 1851
Lola Montez segelt nach New York

Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

5. Dezember 1851
Lola Montez trifft in New York ein

29. Dezember 1851
Lola Montez spielt am „Broadway Theatre” in New York

31. Dezember 1851
Unter den 100 Höchstbesteuerten Münchens befinden sich 26 Brauer


1859

1859
Bis zu 17.000 Arbeiterinnen und Arbeiter bauen an der „Ostbahn“

In der „Tuchfabrik“ Roeckenschutz an der Wurzerstraße bricht ein Feuer aus

Johann Georg Landes gründet die „Landes Maschinen- und Kesselfabrik“

Das alte „Brunnhaus auf dem Isarberg“ wird abgerissen

Lola Montez hält sich in London auf

Seit dem Jahr 1859
Johann Valentin Fey arbeitet bei Karl Falk als Geschäftsführer

Im Laufe des Jahres 1859
König Max II. gibt resigniert auf

1859
Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“

Aufhebung der „Maulkorbverordnung“ für Hunde

In Wien wird die „Gewerbefreiheit“ eingeführt

27. Januar 1859
Prinz Wilhelm II. von Preußen, der spätere Kaiser, wird in Berlin geboren

2. August 1859
Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

12. September 1859
Reinhold Hirschberg eröffnet eine Ziegelei in Steinhausen

31. Oktober 1859
Das Irrenhaus Giesing wird in die Hochau verlegt

21. November 1859
Die „Kreisirrenanstalt” in der Hochau wird eröffnet.


1867

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

Arnold Zenetti übernimmt als „Baurat“ die Leitung des „Stadtbauamts“

Das Ende der Holz-Wasserrohre

König Ludwig II. lässt die „Nibelungensäle“ in der Residenz fertigstellen

Der „Topographischen Atlas“ ersetzt Philipp Apians Baiernkarte

Friedrich Brugger erschafft das „Leo-von-Klenze-Denkmal“

München hat nur mehr 17 Brauereien

Eduard von Grützners Abschlussarbeit an der Kunstakademie

Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Der „Irrenweg“ erhält seinen Namen

Gerüchte über eine Geisteskrankheit des bayerischen Prinzen Otto

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Die „Actien-Ziegelei München“ richtet die „Fabrik Bogenhausen“ ein

Nach dem Jahr 1867
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt eine Ziegelei in Zamdorf

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

5. Januar 1867
Malvina Schnorr von Carolsfeld soll umgehend ausreisen

11. Januar 1867
Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

22. Januar 1867
König Ludwig II. verlobt sich mit Sophie in Bayern

30. Januar 1867
Das offizielle Verlobungsfoto entsteht

Um Februar 1867
Eine weitere Interessengruppe meldet sich zu Wort

Februar 1867
Noch eine Interessengemeinschaft zur „Ostbahnhof“-Standortfrage

10. März 1867
Richard Wagner und König Ludwig II. begegnen sich in München

16. April 1867
Die „II. Compagnie der Freiwilligen Feuerwehr München“ wird gegründet

Um Mai 1867
Eichthal unterbreitet dem „Innenministerium“ ein lukratives Angebot

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

28. Mai 1867
Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

30. Mai 1867
Richard Wagner bezieht das Haus Prestell am Starnberger See

1. Juni 1867
Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

August 1867
Es kommt zur Entscheidung in der Standortwahl des „Ostbahnhofs“

25. August 1867
Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

September 1867
Der Ostbahnhof-Standort wird neu festgelegt

7. Oktober 1867
König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

10. Oktober 1867
Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

Dezember 1867
Der „Wintergarten“ für König Ludwig II. ist fertiggestellt


1868

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

Ignaz von Döllinger wird „lebenslänglicher Reichsrat der Krone Bayerns“

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

Anno 1868
Die Gleisverlegungsarbeiten und der Bau des „Ostbahnhofs“ beginnen

1868
Die Überplanung des „Franzosenviertels“ ist unumgänglich geworden

Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

1868
Bierverbrauch in München so hoch wie in ganz Russland

Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

30. Januar 1868
Bayern führt - als letztes deutsches Land - die „Gewerbefreiheit“ ein

20. Februar 1868
Ludwig III. heiratet Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este

29. Februar 1868
Der Ex-König Ludwig I. stirbt in Nizza

7. März 1868
Cosima von Bülow gegen den Bau eines „Wagner-Festspielhauses“ in München

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

21. März 1868
Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

27. März 1868
Richard Wagner erhält von König Ludwig II. ein Darlehen

29. April 1868
Prinz Otto wird in den Georgs-Ritterorden aufgenommen

13. Mai 1868
Ludwig II. will ein Schloss in Hinterhohenschwangau bauen lassen

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

21. Juni 1868
Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Juli 1868
Der Bauplatz für „Schloss Neuschwanstein“ wird vorbereitet

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

Um Oktober 1868
König Ludwig II. gibt einen „Maurischen Kiosk“ in Auftrag

5. Oktober 1868
Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

19. Dezember 1868
Die „Polytechnische Schule“ wird eingeweiht


1869

1869
Einführung einer neuen „Gemeindeordnung“

Die „Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ bittet um eine staatliche Finanzhilfe

Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

Ab 1869
Die zweischläfrigen Mannschaftsbetten werden abgeschafft

1869
Der „Konsumverein von 1864“ eröffnet zwei weitere Filialen

Ab 1869
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Neuschwanstein“

Januar 1869
Interessenten für den „Zoologische Garten“

Um den Januar 1869
Der erweiterte „Wintergarten“ Ludwigs II. ist fertig

2. Januar 1869
Der „Lohnkutscher“ Michael Zechmeister startet einen neuen Versuch

23. Februar 1869
Das „Königshäuschen“ im Graswangtal wird modernisiert

1. März 1869
Der Münchner Ableger des ADV wird in der Nordendhalle gegründet

2. März 1869
König Ludwig II. gewährt Richard Wagner ein 10.000-Gulden-Darlehen

5. März 1869
Michael Faulhaber wird geboren

27. April 1869
Prinz Otto wird in die „Kammer der Reichsräte“ eingeführt

29. April 1869
Meter und Kilogramm werden eingeführt

Mai 1869
Der „Münchner Veloziped-Club“ wird gegründet

9. Mai 1869
Der Deutsche Alpenverein wird gegründet

18. Mai 1869
Herzog Rupprecht wird in München geboren

25. Mai 1869
Conrad Gautsch gründet den Münchner Veloziped-Club

Juni 1869
Die erste Münchner Gruppe des „ADAV“ gegründet

15. Juni 1869
Kostenvoranschlag für einen Byzantinischen Palast im Graswangtal

20. Juni 1869
Hans von Bülow bringt Tristan und Isolde erneut zur Aufführung

21. Juni 1869
Die Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund wird erlassen

1. Juli 1869
Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

13. Juli 1869
Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

27. Juli 1869
Amos Tyler erhält das erste Kaugummi-Patent

Um den August 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. sind bewohnbar

1. August 1869
Die erste sozialdemokratische Zeitung erscheint in Bayern

27. August 1869
Grundsteinlegung für das „Königshaus am Schachen“

29. August 1869
Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

September 1869
Leonhard Romeis kommt an die „Königliche Gewerbeschule“

3. September 1869
Der Grundstein für Schloss Neuschwanstein wird gelegt

21. September 1869
Das Dresdner „Hoftheater“ wird ein Raub der Flammen

22. September 1869
Ludwig II. lässt das Rheingold im Hof- und Nationaltheater uraufführen

Oktober 1869
Michael August Schichtl eröffnet sein Zaubertheater

3. Oktober 1869
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

5. Oktober 1869
König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen Wintergarten

Dezember 1869
Der „Zoologische Garten“ wird gepachtet

8. Dezember 1869
Papst Pius IX. lädt zum „Ersten Vatikanischen Konzil“ ein

9. Dezember 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. werden fotografiert


1872

Nach 1872
Obergiesinger Kleinhausbesitzer lassen ihre Häuser aufstocken

Richard Wagners Musik wird konsumierbar gemacht

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

Eine der frühesten rein stadtteilbezogenen Grünanlagen Münchens

Umbenennung in „Königliches Hoftheater am Gärtnerplatz“

Das „Palais der Königin Therese“ wird von Prinz Leopold gekauft

„Buffalo Bill“ gründet seine „Wander- und Wildwestschau“

Die „Zeichnungs- und Modellierschule“ wird für Frauen erweitert

Vor 1872
„Ein Paar Frauenzimmer zweideutigen Rufes“ werden angetroffen

1872
Michael Rosipal kauft das „Maillot-Schlösschen“

Januar 1872
Ein ärztliches Gutachten über Prinz Otto von Bayern

1. Januar 1872
Das „Gesetz, die Maß- und Gewichtsordnung betreffend“ tritt in Kraft

Um den 15. Januar 1872
Prinz Otto wird von mehreren Ärzten untersucht

21. Februar 1872
Ein Großbrand vernichtet die „Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.“

25. Februar 1872
Prinz Otto wird nach „Schloss Nymphenburg“ gebracht

7. April 1872
Hildegard Menzi wird in Schöneck geboren

8. April 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt ins Schulhaus im Rosenthal

22. April 1872
Der Grundstein für das „Festspielhaus auf dem Grünen Hügel“ wird gelegt

26. April 1872
Josef Hofmiller wird in Kranzegg im Allgäu geboren

6. Mai 1872
Die erste offizielle Separatvorstellung für König Ludwig II.

12. Juni 1872
Die Gewerbeordnung gilt über ein Reichsgesetz auch für Bayern

4. Juli 1872
Das Jesuitengesetz erklärt die Gesellschaft Jesu zu Reichsfeinden

29. September 1872
Erste Enthauptung im Schichtl-Theater

Der Wiesnbeginn wird erstmals in den September verlegt

Erstmals wird auf der Wiesn das sogenannte Märzenbier ausgeschenkt

1. Oktober 1872
Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das „Franzosenviertel“

14. Oktober 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ zieht in die Ludwigstraße

November 1872
Arnold Zenetti prüft die „Pferdestraßenbahnen“ anderer Städte

29. November 1872
Die Aktiengesellschaft „Kunstmühle Tivoli“ wird gegründet

Dezember 1872
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

4. Dezember 1872
Friedrich Bürklein stirbt in der „Heilanstalt Werneck“


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus

20. September 1873
Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem Welfenfonds trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1874

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

Die „Kunstmühle Tivoli“ wird neu erbaut

Die neue „Kirchenschule“ wird seiner Bestimmung übergeben

Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Gründung von „Krieger- und Veteranenvereinen“

Carl von Linde's „Kältemaschine“ erfüllt alle Erwartungen

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

Das neue Bogenhausener Schulhaus wird fertig gestellt

Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

Eduard Theodor Grützner heiratet Barbara Link

Im Jahr 1874
Der „Sozialdemokratische Verein“ wird aufgelöst

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

Die Ärzte attestieren dem Bayernprinzen Otto „Paranoia“

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

Januar 1874
Georg Dollmann übernimmt die Aufgaben des „Hofbaudirektors“

Emil Weinberger gründet das „Volkstheater in der Leopoldstadt“

21. Januar 1874
Das Königshäuschen im Graswangtal wird abgerissen

Februar 1874
Die „Polizeidirektion“ lehnt die „Pferdeeisenbahnlinie“ ab

13. März 1874
„Arbeiter-Massenfest zur Feier der Pariser Commune“

22. März 1874
Das Augsburger „Stadttheater“ wird vom Feuer zerstört

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

Um August 1874
Die Gemeinde Bogenhausen finanziert den Bau einer Eisenbrücke

1. August 1874
Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

7. September 1874
Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

1. Oktober 1874
Die 1.000. Lokomotive verlässt das „Maffei-Werk“

12. Oktober 1874
Königin-Mutter Marie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben

1. November 1874
Der „Wiener Zentralfriedhof“ wird eingeweiht


1875

1875
Gabriel Sedlmayer übernimmt die „Brauerei zum Franziskaner (Leistbräu)“

Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

Ab dem 1875
Der „Vieh- und Schlachthof“ entsteht im Münchner Süden

1875
Drei Mass Bier für stillende Mütter und Ammen sind zuviel

Um 1875
Hubert Herkomer malt sozialkritische Themen

1875
Ein Probesud beim „Spatenbräu“ mit dem neuen Wasser vom Taubenberg

Die Münchner Trinkwasserversorgung

Das „Neue Rathaus“ wird in absehbarer Zeit zu klein

Der Rechtsverkehr wird eingeführt

Ab 1875
Fünf Lotterien zum Weiterbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“

1875
Das Rad fahren im Münchner Burgfrieden wird verboten

Um 1875
Coletta Möritz arbeitet beim „Sterneckerbräu“ im Tal

9. Februar 1875
Dr. Bernhard von Gudden fertigt ein Gutachten über Prinz Otto

22. Februar 1875
Im Gasthaus „Zum Ewigen Licht“ wird die „Weißwurst“ erfunden

23. Februar 1875
Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

3. Mai 1875
Münchens Gassen werden zu Straßen

10. Mai 1875
Königin Amalie von Griechenland stirbt in Bamberg

27. Mai 1875
Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

7. Juni 1875
Prinz Otto will eine Reise in die Beneluxländer unternehmen

9. Juni 1875
Prinz Otto muss seine Reise wegen starker Wahnideen abbrechen

14. Juni 1875
Leonhard Romeis arbeitet im Architekturbüro seines Lehrers

Um Juli 1875
„Musteraufführungen“ der Werke Richard Wagners in München

1. Juli 1875
Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

16. Juli 1875
Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

22. August 1875
Prinz Ottos letzter öffentlicher Auftritt

28. August 1875
Zamdorf wird der Gemeinde Berg am Laim zugeschlagen

September 1875
Josef Knabl formt die „Madonna della Saluta“ für Avilla di Buia

Nach der Währungsumstellung kostet die Mass „Wiesnbier“ 32 Pfennige

20. September 1875
Matthias Erzberger wird in Buttenhausen geboren

9. November 1875
Adam Alfred Rudolf Glauer wird in Hoyerswerda geboren

25. November 1875
Das Theater in Barmen wird ein Raub der Flammen


1879

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

Hauptamtliche „Feuerwehrmänner“ beziehen das „Hauptfeuerhaus“

Eine Beschreibung Untergiesings

München hat 101 „Weinwirtschaften“

Carl von Linde gründet die „Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird abgebaut und eingelagert

Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

Der Kampf gegen die privaten Arbeitsvermittler

Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

Das „Neue Vorstadt-Theater“ beim „Damenwirth“ wird gegründet

Januar 1879
Der Rohbau von „Schloss Herrenchiemsee“ ist fertiggestellt

8. April 1879
„Volkssänger“ Georg Schwarz wird zu sechs Mark Strafe verurteilt

24. August 1879
Einweihung der neuen „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

24. Dezember 1879
Mit minus 13,5 Grad erlebt München den kältesten Heiligabend


1880

1880
Die „Franziskaner-Brauerei“ liegt an dritter Stelle beim Bierausstoß

Hugo Alois von Maffei, Mitbegründer der „Allianz-Versicherung“

Aus dem „Zengerbräu“ wird die „Aktienbrauerei Bürgerliches Bräuhaus“

Anno 1880
Der „Irrenweg” wird in Balanstraße umbenannt

1880
Ernst von Possart holt Josef Kainz nach München

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ beschäftigt 37 Personen.

Die Regierung lehnt die Pläne der „Bell-Telephone-Company“ ab

Ein 15 x 4 Meter großes Monumentalgemälde des Malers Karl von Piloty

Eduard Theodor Grützner erhält den „Verdienstorden des Heiligen Michael“

Um 1880
Georgenstraße 8/10 wird als symmetrisches Doppelhaus hergestellt

1880
Der „Bildhauer“ Anton Heß will in seinen Antiquitäten leben

Ab 1880
Der Steyrer Hans zeigt seine „Kunststücke“ auch im Ausland

1880
Die „Hypotheken- und Wechselbank“ ersteigert die „Giesinger Mühle“

Die „Münchner-Kindl-AG“ erwirbt die „Singlspielerbrauerei“

Um das Jahr 1880
Sigmund Feuchtwanger gründet eine „Kunstbutterfabrik“ in Haidhausen

Nach 1880
Das „Gaswerk am Kirchstein in Steinhausen“ entsteht

1880
Im „Thalia-Theater“ in der Bayerstraße wird eine „Rollschuhbahn“ eröffnet

Der Rohbau von „Schloss Neuschwanstein“ ist vollendet

Seit um den 3. Februar 1880
Schloss Fürstenried wird für Prinz Ottos Unterbringung umgebaut

13. März 1880
„Schloss Fürstenried“ ist Prinz Ottos Privateigentum

Um April 1880
Leonhard Romeis bereist Südtirol

26. Juni 1880
Die erste deutsche Radrennbahn wird an der Auenstraße eröffnet

3. Juli 1880
Carl von Eichthal stirbt in München

26. Juli 1880
Das Gas-Konsortium erwirbt Grund am Kirchstein

30. Juli 1880
Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen kauft die Spießmühle

August 1880
Joseph Kißlinger wird neuer „Scharfrichter“

13. August 1880
Das „Gas-Konsortium“ kauft weitere 2,976 Hektar an

22. August 1880
Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

September 1880
401 Wirts-, Verkaufs- und Schaubuden auf der „Theresienwiese“

Um September 1880
Auf dem „Oktoberfest“ sind jährlich 6 bis 8 „Fischbrater“ vertreten

18. November 1880
Der „Nockhergarten“ kommt in den Alleinbesitz von Franz Xaver Schmederer

6. Dezember 1880
Eröffnung der Mariahilf-Volksschule am Mariahilfplatz

12. Dezember 1880
König Ludwig II. bewohnt erstmals „Schloss Neuschwanstein“.

31. Dezember 1880
28.530 evangelische Einwohner in München

Die Zahl der „Seelen“ in der „Anna-Pfarrei“ ist auf 17.000 angestiegen

Der Export Münchner Bieres liegt bei 254.450 Hektoliter


1881

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Der Bau der „Schwemmkanalisation“ wird begonnen

Ab dem Jahr 1881
Teilverlagerung des „Hofbräuhauses“ an die Innere-Wiener-Straße

1881
Ein Brauer Geyer erwirbt die „Brauerei zur Schwaige“ in Haidhausen

Aus der „Löwenhauserbrauerei“ wird die „Gambrinusbrauerei“

Michael Schottenhamel darf keine zusätzliche Plätze ersteigern

Johann Bucher gründet seine „Drahtfabrik“ in der Au

Ab 1881
Franz Stuck besucht die „Akademie der bildenden Künste“

Die „Kohleninsel“ wird mit einer Kaimauer gegen Hochwasser geschützt

1881
Installation der Wasserturbine und der Linde-Kälteanlage für das Eiswerk

Das Restaurationsgebäude der Brauerei „Zum Münchner Kindl“ entsteht

Friedrich August von Kaulbach malt Coletta Möritz

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

14. Januar 1881
Joseph Schülein erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

27. Februar 1881
Prinz Wilhelm II. heiratet Auguste Viktoria

21. März 1881
Die „Geheime Wahl“ wird eingeführt

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

30. April 1881
König Ludwig II. wird auf den Schauspieler Josef Mainz aufmerksam

21. Mai 1881
„Das Aquarium“ am Färbergraben wird eröffnet

Um den 25. Juni 1881
Ludwig II. verpflichtet Josef Mainz zu einer Schweiz-Reise

27. Juni 1881
König Ludwig II. und Josef Kainz reisen in die Schweiz

14. Juli 1881
Die gemeinsame Schweiz-Reise endet enttäuschend

25. September 1881
Metzgermeister Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

7. Oktober 1881
Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

9. Oktober 1881
Victor Klemperer wird in Landsberg an der Warthe geboren

25. November 1881
Angelo Giuseppe Roncalli wird in der Provinz Bergamo geboren


1882

1882
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Magdeburg ab

Joseph Selmayr junior wird „Bürgermeister“ von Bogenhausen

Die „Ostbahnhalle“ beim „Centralbahnhof“ wird abgerissen

Im Gasthaus „Neudeck“ wird der „TSV Turnerbund“ gegründet

Das „Neuguinea-Konsortium“ wird gegründet

Im Haus in der Reichenbachstraße 13 ist ein Gastwirtschaft untergebracht

Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird an die „Kunstmühle Bavaria AG“ verkauft

Oskar von Miller organisiert die „Internationale Elektrizitäts-Ausstellung“

Coletta Möritz heiratet den Schwabinger Gastwirt Franz Xaver Buchner

9. März 1882
Eduard Grützner stellt einen Bauantrag für seine „Künstler-Residenz“

1. Mai 1882
Das „Marianum“ bezieht Mieträume im sogenannten „Eichthal-Schlößchen“

3. Mai 1882
Sarah Sonja Lerch wird in Warschau geboren

7. Mai 1882
Arnold Wadler wird in Österreich geboren

16. Mai 1882
Kunstmaler Grützner gibt den Abriss der Wiesinger-Gebäude bekannt

20. Mai 1882
Italien schließt sich Deutschland und Österreich-Ungarn an

4. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

10. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey wird getauft

Juli 1882
Bau einer staatlichen „Telefonanlage“ in München

Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

Um den 15. August 1882
Die Attraktivität des neuen Kommunikationsmittels „Telephon“

16. September 1882
Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

27. Oktober 1882
Max Fey stirbt im Alter von 6 Jahren an der Diphtherie

24. November 1882
Karl Fey stirbt im Alter von 8 Jahren an der Diphterie

6. Dezember 1882
Durch gezielte Propaganda den kolonialen Gedanken beleben


1883

1883
Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird eröffnet

Die Planungen für „Burg Falkenstein“ bei Pfronten beginnen

Johann Valentin Fey führt das „Möbeltransport-Geschäft Falk & Fey“ selbst

Hubert Herkomer betreibt in Bushey, England, eine „Kunstschule“

Aus der „ständigen Wache“ wird die „Berufsfeuerwehr“

Der „Panoramenmaler“ Ernst Philipp Fleischer wohnt in München

Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

Der Schauspieler Josef Kainz verlässt München

Das „Cuvilliés-Theater“ wird als erste Bühne Deutschlands elektrifiziert

In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

Ab dem Jahr 1883
Vorgetäuschte Pannen für Stammkunden

1883
Das „Seehaus“ am „Kleinhesseloher See“ wird als Bootshaus errichtet

Das Fahrrad ist ein Luxusartikel

Ein „Radfahrergruß“ wird eingeführt

Oskar von Miller verlässt München in Richtung Berlin

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird zur zweitgrößten Mühle Münchens

Eine „Musikerbörse“ wird ins Leben gerufen

„Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

Um 1883
Hubert Herkomer macht sich einen Namen als Porträtist

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

15. Februar 1883
Fritz Gerlich wird in Stettin geboren

1. März 1883
Die Münchner „Telephonabonnenten“ können probeweise telefonieren

14. März 1883
Karl Marx stirbt in London

17. März 1883
Karl Marx wird beerdigt

5. April 1883
Der Landtag beschäftigt sich mit den königlichen Schulden

1. Mai 1883
Heinrich Vogelsang erwirbt die heutige „Lüderitzbucht“

Die Münchner „Telefonanlage“ wird ihrer Bestimmung übergeben

2. Mai 1883
Eduard Theodor Grützner lässt sich am „Praterbergl“ eine Villa bauen

10. Mai 1883
Eugen Leviné wird in St. Petersburg geboren

9. Juni 1883
Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg

1. Juli 1883
Jeder muss sich um eine Konzession bemühen

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

20. September 1883
Prinz Otto wird „Schloss Fürstenried“ nicht mehr verlassen

25. Oktober 1883
Der Außenbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist abgeschlossen

November 1883
Die „Bedeutung des Isarquaies für München“

14. November 1883
Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63


1888

1888
Der Grundstein für die „Sankt-Benno-Kirche“ wird gelegt

Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Straßburg ab

Das „Hauptfeuerhaus“ am Jakobsplatz wird aufgestockt

Der eingeborene Münchner ist bieder, schwerblütig und genussfreudig

Vor 1888
Der „Magistrat“ macht sich an die Beseitigung des „Müllproblems“

1888
Valentin Ludwig Fey besucht die „Klenzeschule“

Die Methoden der „Müllbeseitigung“ studieren

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ an der Mühldorfstraße 20

Das „Kreuzviertel“ wird als „Stadtbezirk IV“ bezeichnet

Der erste deutsche „Kolonialkrieg“ beginnt in „Deutsch-Ostafrika“

Ab 1888
Die Ausgestaltung der „Frühlingsanlagen“ beginnt

An der Hochstraße 11 entsteht das „Städtische Kinder-Asyl“

1888
Ludwig Petuel nennt seine Brauerei „Salvatorbrauerei“

Bis 1888
Abbruch der „alten“ Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

1888
Der kleine „Sitzungssaal“ wird von Wilhelm von Lindenschmitt gestaltet

Das „Weinrestaurant und Wiener Café Isarlust“ auf der „Feuerwerkinsel“

Die „Gambrinusbrauerei“ wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt

Joseph Schülein kauft die verwahrloste und stillgelegte „Unionsbrauerei“

1. Januar 1888
Die „Deutschen Kolonialgesellschaft“ wird gegründet

23. März 1888
Auf dem Nockherberg findet die große „Salvator-Schlacht“ statt

Juni 1888
Franz von Lenbachs „Ateliergebäude“ in der Luisenstraße 33 ist bezugsfertig

15. Juni 1888
Wilhelm II. von Preußen wird Deutscher Kaiser

27. Juni 1888
Forderung nach Errichtung einer ersten und zweiten Klasse

15. Juli 1888
Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

Um August 1888
Johann Bucher kauft die Anwesen Entenbachstraße 11

September 1888
Am Mariannenplatz soll die dritte evangelische Kirche entstehen

Der „Wiesnwirt“ Steyrer Hans muss eine Strafe von 100 Mark zahlen

15. November 1888
Herzog Max in Bayern stirbt in München

7. Dezember 1888
Der Brite John Boyd Dunlop erfindet den luftgefüllten Gummireifen


1889

1889
Die Isar hat sich eingegraben

Almon B. Strowger meldet den „Hebdrehwähler“ zum Patent an

Ein Konsortium baut und betreibt das „Wasserkraftwerk Höllriegelskreuth“

Die Stadt München kauft das ehemalige „Langer-Schlössl“

Sebastian Kneipp legt sich mit den „Bohnenkaffee-Herstellern“ an

Ein „Zweirad mit Dampfmotor“ wird entwickelt

Die „Residenzpost“ erhält eine lichtdurchflutete „Schalterhalle“

Erweiterungsarbeiten am „Neuen Rathaus“ beginnen

Gabriel von Seidl baut ein Villa für Friedrich August von Kaulbach

Anno 1889
Der „Konsumverein von 1864“ kauft ein Grundstück für einen Holzhof

1889
Das Fahren mit dem Rad ist im „Englischen Garten“ verboten

Herbst 1889
Sprünge im Mauerwerk der „Neuen Isarkaserne“

1889
Der „Turnverein München 1860“ erhält eine „Turnhalle“ an der Auenstraße

23. Januar 1889
Hedwig Kämpfer wird in München geboren

30. Januar 1889
2 Millionen Mark für „Strafmaßnahmen“ in „Deutsch-Ostafrika“

20. April 1889
Adolf Hitler wird in Braunau am Inn geboren

17. Mai 1889
Die Mutter des Märchenkönigs stirbt auf „Schloss Hohenschwangau“

23. Mai 1889
Ernst Niekisch wird im schlesischen Trebnitz geboren

28. Mai 1889
Die Familie Feuchtwanger zieht an den St.-Anna-Platz 2

3. Juli 1889
Ein Pferdestraßenbahn-Betriebshof wird errichtet

29. Juli 1889
Das Winzerer Fähndl hat ihren ersten öffentlichen Auftritt in München

September 1889
Ein Mord wird zum Ausgangspunkt für die „Lex Heinze“

23. September 1889
In München findet der erste Bayerische Katholikentag statt

Oktober 1889
Die „Menges‘sche Ost-Afrikaner-Karawane“ auf dem „Oktoberfest“

20. Oktober 1889
Einweihung der protestantischen „Johanneskirche“

14. November 1889
Karl Gareis wird in Regensburg geboren


1890

Um das Jahr 1890
Das „Luxuscafé“ setzt sich in München durch

1890
Werbung: „Auftreten einer Komiker- und Sängergesellschaft“

Die „Westendhalle“ wird in ein „Volkstheater“ umgewandelt

Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

München hat 349.024 Einwohner

Um das Jahr 1890
Das „Briefgeheimnis“ scheint bei den Damen nicht sicher

1890
Sechs „Filialwachen der Berufsfeuerwehr“ werden eingerichtet

Probleme der Abfallbeseitigung

Andreas Schärfl gründet einen Metallverarbeitungsbetrieb

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

1890
Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“ muss weichen

Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

Die Prinzregentenstraße wird angelegt

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

??? 1890
Oskar von Miller gründet sein eigenes „Ingenieur-Büro“

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1. Januar 1890
Neuhausen wird nach München eingemeindet

10. Januar 1890
Ignaz von Döllinger stirbt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

27. Januar 1890
Hans Unterleitner wird in Freising geboren

15. März 1890
Die „Altkatholiken“ verlieren die „Rechte einer öffentlichen Korporation“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

6. April 1890
Willi Budich wird in Cottbus geboren

19. April 1890
Buffalo Bill zeigt auf der „Theresienwiese“ seine „Wild-West-Show“

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1. Mai 1890
Arnold Zenetti wird mit dem „Kronenorden“ geadelt

Juli 1890
„D'Münchner“ geben im „Bamberger Hof“ ein komisches Singspiel

23. August 1890
Die Instandsetzungsarbeiten an der „Neuen Isarkaserne“ beginnen

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den Verdienstorden vom heiligen Michael

30. September 1890
Das Sozialistengesetz läuft aus

1. Oktober 1890
Das „Pferdestraßenbahn-Depot“ wird eingeweiht

20. November 1890
Die „Stadt Schwabing“ wird nach München eingemeindet

4. Dezember 1890
Die „Riegermühle“ in der Au brennt ab

31. Dezember 1890
Der Bierverbrauch pro Kopf der Münchner beträgt 339 Liter


1893

1893
„Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein, ...“

Graf Adolf Friedrich von Schack vermacht Berlin seine Sammlung

Die amerikanische Tänzerin Loïe Fuller tritt erstmals in München auf

Im „Café Luitpold“ wird ein „Anthropologisches Museum“ eröffnet

Radrennfahrer Josef Fischer gewinnt ein Rennen gegen das „Traberpferd“

Bis zum Jahr 1893
Bis dahin ist das „Fräulein vom Amt“ ist ein Mann

1893
Patentschutz für die Schärfl'sche „Hebelblechschere“

Der Innenraum der „Anna-Klosterkirche“ erhält einige Umgestaltungen

Der „Ziegenmilchmarkt am Freibankeck“

Der „Trinkbrunnen“ am Giesinger Berg geht in Betrieb

Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird ein Elektrizitätswerk

Die „Armbrustschützengilde des Winzerer Fähndls“ in Landshut

Franz Stuck wird zum Professor ernannt

Die „Ochsenbraterei“ soll eine Bierbude bauen

Alois Wolfmüller beschäftigt sich intensiv mit den Motorproblemen

20. April 1893
Johann Reichhart kommt in Tiefenthal im Landkreis Regensburg zur Welt

12. Juni 1893
Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren

15. Juni 1893
Bei der Reichstagswahl sind über 106.800 Münchner wahlberechtigt

22. Juni 1893
Forderungen nach weiteren evangelischen Klassen

29. Juni 1893
Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

Juli 1893
Der „XIV. Deutsche Feuerwehrtag“ findet in München statt

12. Juli 1893
In Bayern finden Landtagswahlen statt

August 1893
Der „Wachsplastiker“ Emil Eduard Hammer beantragt ein „Panoptikum“

Um August 1893
Cosima Wagner macht Ärger

3. August 1893
Fahrradkarten werden ausgegeben

September 1893
Carl Gabriel zeigt seine „Wachsfiguren“ auf dem „Oktoberfest“

28. September 1893
Der 32. Landtag beginnt

Ab Oktober 1893
Die antisemitische Aktion „Kauft nicht bei Juden“

7. Oktober 1893
Das Haberfeldtreiben von Miesbach gleicht einer Schlacht

9. November 1893
Ein monumentaler Brunnen am Weißenburger Platz als Sieges-Monument

22. November 1893
Reinhart Eisner wird in Marburg geboren

1. Dezember 1893
Ernst Toller wird in Samotschin/Posen geboren

2. Dezember 1893
Emil Karl Maenner wird in München geboren

5. Dezember 1893
Nur 19.292 Münchner haben das Wahlrecht für die Stadtratswahl

31. Dezember 1893
Der „Englische Garten“ umfasst 272,40 Hektar

Zwölf „Bicycle-und Velozipedisten-Clubs“


1894

1894
In Paris wird Thomas Alpha Edisons „Kinetoscope“ vorgestellt

Theodor Fischer verändert die Straßenverläufe im „Franzosenviertel“

Ab dem Jahr 1894
Es kommt zur massenhaften Einstellung von Frauen bei der Post

1894
Die Herkunft der Straßennamen des „Franzosenviertels”

Die „Firma Andreas Schärfl“ zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Eduard Theodor Grützner in der Pfaffen-Falle

Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

Das „städtische Wehramt“ zieht auf die „Kohleninsel“

Das „Feuer- und Spritzenhaus“ und das „Tröpferlbad“ wird eröffnet

Das „Warenzeichengesetz“ tritt in Kraft

Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

Ein „Stadtpalais“ für Prinz Friedrich von Hohenzollern

Das „Deutsche Theater“ entsteht als Spekulationsobjekt

Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

20. Januar 1894
Die Patentschrift für ein Motorrad

28. Januar 1894
Felix Fechenbach wird in Mergentheim geboren

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

20. Februar 1894
Das Muffatwerk auf der Kalkofeninsel liefert erstmals Strom

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

21. März 1894
Spaten braut erstmals das Münchner Hell

April 1894
Der Tenor Josef „Beppo“ Benz kommt an das „Gärtnerplatz-Theater“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

6. Mai 1894
Herzogin Amalie in Bayern stirbt

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt

22. Juli 1894
Oskar Maria Graf wird in Berg geboren

Ab dem 15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

14. September 1894
Gründung des „Velociped Clubs Wild West“

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am „Amtsgericht Dachau“

31. Oktober 1894
Gründung der Isarwerke GmbH

1. November 1894
Die „Berufsfeuerwehr“ bezieht ihre Unterkunft in der Kellerstraße 2 a

Nikolaus II. wird Zar von Russland

27. Dezember 1894
Johann Ueblacker erwirbt ein Anwesen an der Preysingstraße


1899

1899
Die arische „Alpenvereins-Sektion Brandenburg des DuOeAV“

Hubert Herkomer wird in den deutschen Adelsstand erhoben

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal

Gründung eines Ludwig-II.-Denkmalvereins

Joseph Schüleins Kampf mit dem „Münchner Brauereibesitzerverein“

Das „Kaufhaus Hermann Tietz“ wird als erstes Kaufhaus eröffnet

Der zweite Bauabschnitt für das „Neue Rathaus“ beginnt

Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird angelegt

Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

Eduard Theodor Grützner lässt sich von seiner Frau Anna scheiden

Gabriele von Lenbach wird geboren

„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

Ludwig Thoma verkauft seine „Anwaltskanzlei“ in Dachau

Ludwig Thoma polemisiert im „Simplicissimus“ gegen politisierende Frauen

Die erste Münchner Sportartikelschau

Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

1. Januar 1899
Nymphenburg wird nach München eingemeindet

8. Januar 1899
Der Pasinger Kirchenbauverein wird gegründet

6. März 1899
Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründen sich die „Fußballer“

Ab April 1899
Aus dem „Hafer- und Heumagazin“ werden Büros

15. April 1899
Leonhard Romeis Bebauungspläne werden genehmigt

27. April 1899
Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet

2. Mai 1899
Pater Rupert Mayer erhält die „Priesterweihe“

16. Mai 1899
Pläne für die Erweiterung des Münchner-Kindl-Kellers

26. Mai 1899
Jenny Eva Eisner wird in Groß-Lichterfelde geboren

Um Juli 1899
Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

16. Juli 1899
Der Friedensengel wird eingeweiht

17. Juli 1899
Zentrum und SPD schließen ein Wahlbündnis

20. Juli 1899
Salvator wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

15. August 1899
Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

September 1899
„Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“ gegründet

13. September 1899
Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

Die „Luitpoldbrücke“ wird ein Opfer der Fluten

15. September 1899
Das erste Demonstrations-Fußballspiel auf Münchner Boden

17. September 1899
Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

28. September 1899
Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

3. Oktober 1899
Das neue Theater soll „Prinz-Regententheater“ heißen

November 1899
„Sioux-Indianer“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt

Die USA und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“

Dezember 1899
2.000 Münchner Haushalte sind an das Elektrizitätsnetz angeschlossen

Theodor Fischers Bebauungskonzept für die „Kohleninsel“

15. Dezember 1899
Finanzielle Absicherung für einen Theaterneubau

17. Dezember 1899
Die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ wird gegründet


1900

1900
München hat 499.959 Einwohner

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

Auftrittsmöglichkeiten der Münchner „Volkssänger“

1900
Wirte können „Singspielgruppen“ für 3 bis 5 Mark Tagesgage buchen

Um das Jahr 1900
Einstellungsbedingungen für Frauen im „Fernsprechdienst“

1900
Die „Ringbahn“ um den Münchner Norden wird gebaut

Das „Betz‘sche Wirtshaus“ wird als repräsentative Gaststätte neu gebaut

Die Anbaufläche für „Baierwein“ ist auf 50 Hektar geschrumpft

Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

1900
Umbenennung zum „Verein Münchner Brauereien“

Afrika und Asien werden für die „Landnahme“ auserkoren

Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

Die 2.000. Lokomotive verlässt das „Maffei‘sche Werk“

Im Jahr 1900
An der Orleansstraße wird eine Notkirche für die „Wolfgangskirche“ errichtet

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

Franz Stuck erhält auf der Pariser „Weltausstellung“ eine Goldmedaille

Josef „Beppo“ Benz „erheiratet“ das Haus an der Leopoldstraße 50

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

Die „Spatenbrauerei“ wird Teilhaber am „Deutschen Theater“

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

Thalkirchen wird mit Obersendling nach München eingemeindet

Laim wird nach München eingemeindet

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den Boxern geschützt werden

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. März 1900
Gründung des „Goethe-Bundes zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. April 1900
Die „Firma Heilmann und Littmann“ baut das „Prinzregententheater“

27. April 1900
Die Erdaushubarbeiten für das neue „Festspielhaus“ beginnen

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den „Herzogpark“ mit Villen

18. Mai 1900
Die sogenannten Boxer beginnen ihre Attacken gegen Ausländer

21. Mai 1900
Eine Versuchsvermittlungsstelle für 400 Teilnehmer in Hildesheim

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das Marianum an der Humboldtstraße 2 wird erworben

5. Juni 1900
Gerüchte über König Ottos I. Gesundheitszustand

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die Taku-Forts

25. Juni 1900
Das Kuppelei-Gesetz Lex Heinze tritt in Kraft

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte Hunnenrede

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen"

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des „Boxer-Aufstandes“ in China

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

12. September 1900
Die Familie Feuchtwanger zieht an die Galeriestraße 15 um

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

3. November 1900
Die „Hebefeier“ für das neue „Festspielhaus“ am Prinzregentenplatz

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

31. Dezember 1900
München hat 499.432 Einwohner


1901

1901
Leonhard Romeis wird das Prädikat „sehr gut“ ausgesprochen

Ab 1901
Für besonderes Aufsehen sorgen die „Damenringkämpfe“

1901
Der „Salzburger Hof“ im Besitz der „Aktienbrauerei zum Eberl-Faber“

Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird abgerissen

Das „Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke“ wird erweitert

Doppelte Aufnahmekapazität durch den Neubau

Die „weibliche Abteilung der Kunstgewerbeschule“

Turnübungen im Wirtshaus-Nebensaal

Das „Restaurant Richard Wagner“

Die „Baumschule Bischweiler“ in den „Frühlingsanlagen“

Valentin Ludwig Fey arbeitet wieder beim Schreinermeister Hallhuber

Die Gründung eines „Brockenhaus-Vereins“ wird geplant

Die „Herakles & Antäos-Gruppe“ am „Schyrenplatz“

Die Gebäude des „Bezirksamtes am Lilienberg“ werden renoviert

Für die „italienischen Arbeiter“ genügen die Zustände ohnehin

Das „Maffei'sche Eisenwerk“ in der „Hirschau“ erhält einen Gleisanschluss

Das Ausflugslokal in der „Hirschau“ soll erweitert werden

Die „Max-Joseph-Brücke“, Bogenhausens fünfte Brücke, entsteht

Die „Actien-Ziegelei München“ beteiligt sich am „Prinzregententheater“

Das „Hotel Oberpollinger“ wird an ein Textilunternehmen verkauft

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Volksgarten“ wird wieder geschlossen

20. Januar 1901
Beginn der Stuckarbeiten im Prinzregententheater

22. Januar 1901
Edward VII. besteigt in London den britischen Königsthron

9. Februar 1901
Max von Pettenkofer stirbt in München

März 1901
Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die „Wittelsbacherbrücke“ gebaut

5. März 1901
Mathias Kneißl wird niedergeschossen und gefangen genommen

April 1901
„20 schöne Mädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der „Civilingenieur“ Karl Müller wird in den Adelsstand erhoben

13. April 1901
„Die Elf Scharfrichter“ eröffnen ihre Bühne

10. Mai 1901
Das „Müller‘sche Volksbades“ wird eröffnet

Um den 6. Juni 1901
Der Kirchenbauverein fordert ein evangelisches Schulhaus

19. Juni 1901
Das Gesetz betreffend das Urheberrecht wird verabschiedet

20. Juni 1901
Der Antrag für ein evangelisches Schulhaus wird genehmigt

3. Juli 1901
Cosima Wagner protestiert vor Gott und den Menschen

15. Juli 1901
Der Glaspalast-Brunnen wird vor dem Ostbahnhof aufgebaut

27. Juli 1901
Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

30. Juli 1901
Die Öffentlichkeit kann das Prinzregententheater besichtigen

6. August 1901
Der Probenbetrieb für die Festspiele beginnt

20. August 1901
Der „Eröffnungs-Festakt“ des neuen „Prinzregententheaters“

24. August 1901
Die „Süddeutsche Bauzeitung“ beschreibt das „Prinzregenten-Theater“

September 1901
Das „Bräurosl-Festzelt“ wird mit elektrischen Glühbirnen beleuchtet

Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird elektrisch beleuchtet

In der „Ochsenbraterei“ wird der 200. Ochse gebraten

Carl Gabriel präsentiert das „Beduinen-Lager“ auf dem „Oktoberfest“

14. November 1901
Der Prozess gegen den „Räuber“ Mathias Kneißl beginnt


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

Ab Januar 1904
Drei Monate Haft wegen Majestätsbeleidigung für Rosa Luxemburg

12. Januar 1904
Die Herero erheben sich in Deutsch-Südwestafrika

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur Entscheidungsschlacht am Waterberg

12. August 1904
25.000 bis 30.000 Herero gelingt die Flucht in die Wüste Omaheke

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
Generalleutnant Lothar von Trotha erlässt den Vernichtungsbefehl

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1911

1911
Die Erhöhung des Schaumraumes in den Krügen gefordert

Die katholische Kirche verlegt „Heiligenfeste“ und „Patrozinien“ auf Sonntag

Das Wirtshaus „Neuberghausen“ in Bogenhausen wird stillgelegt

Der „Wehrverein“ formuliert seine „Kolonialpolitik“

Dr. Hermann Schülein ist „Brauerei-Direktor“

Franz Rank baut an der Richard-Wagner-Straße 17 und 19

Der „Kirchenbauverein St.-Wolfgang“ erwirbt einen Bauplatz

Umbenennung in „Freie Turnerschaft München“

Die Suche einer „Koststelle“ übernimmt der „städtische Berufsvormund“

„Der Wittiber“ von Ludwig Thoma kommt in die Buchläden

Das „Alpine Museum“ wird in den Räumen des „Café Isarlust“ eröffnet

Lolo von Lenbach kauft Grundstücke zu

Julius Freundlich kauft die Villa an der Brienner Straße 43

15. Februar 1911
Elisabeth Wellano kündigt ihren Job bei „Hermann Tietz“

19. Februar 1911
Michael Faulhaber wird im Kaiserdom zu Speyer inthronisiert

Um den April 1911
Frankreich geht in Marokko militärisch gegen aufständische „Berber“ vor

29. April 1911
Während Karl Valentins Auftritt wird nicht serviert

Um Mai 1911
Bischof Faulhaber löst sämtliche Simultankirchen auf

Vielleicht Mai 1911
Karl Valentin und Elisabeth Wellano im „Hotel Frankfurter Hof“

6. Mai 1911
Elisabeth Wellano unterschreibt einen Bühnenkontrakt

Juni 1911
Ludwig Thomas Ehe mit Marietta de Rigardo wird geschieden

1. Juli 1911
Das Kanonenboot Panther vor Agadir löst die Zweite Marokkokrise aus

18. Juli 1911
Lion Feuchtwanger zieht in die Burgstraße 10

31. Juli 1911
Karl Valentin (Fey) heiratet Gisela Royes

26. September 1911
Die Berufsfeuerwehr wird Automobilisiert

29. September 1911
Italien erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg

6. Oktober 1911
Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert

23. Oktober 1911
Italienischen Truppen gehen gegen die arabische Bevölkerung vor

1. November 1911
Die ersten „Zwei-Kilo-Bomben“ auf lebende Ziele

14. November 1911
Prinzregent Luitpold löst den „Landtag“ vorzeitig auf


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische Johanneskirche

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das Infanterie-Leibregiment feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland mobilisiert

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das Deutsche Reich lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem Königreich Serbien den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen Antikriegsdemo der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die Neutralitätszusage für den Kriegsfall ab

Russland erklärt die Generalmobilmachung

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die Generalmobilmachung

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der Mobilmachung

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Zustand drohender Kriegsgefahr

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

Lügen für die These vom deutschen Verteidigungskrieg

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete reinigende Gewitter ist da

Die Mobilmachung wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für neutral

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

Aufruf an die deutschen Juden!

2. August 1914
Die Fremden müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener Militärfahrplan wird in Kraft gesetzt

Das 2. Infanterie-Regiment Kronprinz begibt sich an die Westfront

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches Regiment eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein Weißbuch heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als Freiwilliger

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die Festung Lüttich fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen Verlustlisten werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die Schlacht an der Marne beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

Oberstleutnant Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden zurückgedrängt

11. September 1914
Die Schlacht an der Marne ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Österreichs Truppen ziehen sich aus Galizien zurück

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

In Dresden wird der Deutsche Seidenbauverband gegründet

Eine Ortsgruppe München des Deutschen Seidenbauverbandes gegründet

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

4. Februar 1915
Gewässer um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

8. Februar 1915
Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird neu gegründet

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

16. Februar 1915
Beginn einer britisch-französischen Großoffensive

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

22. Februar 1915
Den uneingeschränkten U-Boot-Krieg befohlen

27. Februar 1915
Die Russen ziehen sich endgültig aus Ostpreußen zurück

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins oberschlesische Schloss Pleß

Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

13. April 1915
Der Lebensstandard der Kriegerfrauen verschlechtert sich

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnów

Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

27. Mai 1915
Deportationsgesetz gegen die Armenier verabschiedet

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die Kanalrede König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

16. Juni 1915
Ludwig III. über die Flaumacherei und Schlappheit verärgert

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein Manifest gegen den Krieg

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue Kriegszielpolitik

23. Juni 1915
Die erste Isonzo-Schlacht beginnt

26. Juni 1915
König Ludwig III. zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt

4. Juli 1915
Titel ohne Mittel

9. Juli 1915
Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika kapituliert

13. Juli 1915
Die erste Moschee auf deutschem Boden wird eingeweiht

15. Juli 1915
Handgranatenwerfen als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Mittelmächte erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

5. September 1915
Zar Nikolaus II. übernimmt den Oberbefehl

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den Mittelmächten

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Einschränkung des deutschen U-Boot-Handelskriegs

Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

22. September 1915
Herbstoffensive der Entente in der Champagne

25. September 1915
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

30. September 1915
Russland muss sich zurückziehen

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

10. Oktober 1915
Die Butterkrawalle in Chemnitz beginnen

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine Relativitätstheorie vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Eine tödliche Erkrankung der Seidenraupen

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Ex-Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Hedwig Kämpfer und Selma Schroeder werden ausgewiesen

Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
Die OHL ist aufs peinlichste überrascht

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

20. September 1918
Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

24. September 1918
Das Minimalprogramm der MSPD für eine Regierungsbeteiligung

Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Hindenburg über die militärische Kraft der Feinde

Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
Das herrschende System kracht in allen Fugen

General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opfer ist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zusammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

Hindenburg droht dem Reichskanzler mit Rücktritt

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

Um den 14. Oktober 1918
Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches Kriegsnotgeld wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Der Reichstag tritt für Verfassungsänderungen zusammen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der Grippe-Epidemie sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Hindenburg und Ludendorff wollen den Kaiser überzeugen

Heeresbefehl zur Entscheidungsschlacht gegen England

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

OHL: Die diplomatischen Beziehungen sollen beendet werden

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

25. Oktober 1918
Eine Ehren- und Existenzfrage der Marine

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Oktoberreform

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur parlamentarischen Monarchie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Kaiser Wilhelm II. macht dem Reichskanzler Vorwürfe

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im Löwenbräukeller

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers ist eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

Egon Schiele stirbt an der Spanischen Grippe

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Stimmen gegen einen Rücktritt des Kaisers

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der Vertrauensleute der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die Herbeiführung des sofortigen Friedens

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Ein Aufruf zur Friedenskundgebung am 7. November 1918

Informationen, dass die USPD einen großen Schlag plant

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Das Militär ist von der neuen Regierung völlig unbeeindruckt

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Weitere revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Das Teilnahmeverbot der Soldaten wird zurückgenommen

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Soldaten sprechen den Arbeitern Mut zu

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine erste Initiative zur Bildung von Räten

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Hände rein halten von Geld und von Blut

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Im Auftrag des Soldatenrats

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Räte sollen den Ablauf des Umsturzes organisieren

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Räte besetzen die Druckerei der Münchner Neuesten Nachrichten

Wie Bischof Faulhaber die Umsturznacht erlebt

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Kurt Eisner und die Aufgabe der Arbeiterräte

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Ein MSPD-Aufruf an die organisierte Arbeiterschaft Münchens

Ein Aufruf an die ländliche Bevölkerung Bayerns

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Zuverlässige Truppen zur Niederschlagung der Revolution in Pasing

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

85 Verordnungen in 105 Tagen

Ein Kasernenrat ist zu bilden

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Amtsübergabe an die neuen Minister

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Innenminister Auer gegen Einmischungsversuche der Räte

Eine 140 Mann starke Militärpolizei gebildet

Nach dem 9. November 1918
Das Professoren-Kollegium wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Der fingierte Thronverzicht

Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik aus

Karl Liebknecht proklamiert die Freie Sozialistische Republik

Der Kaiser ist über den Verrat empört

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Keinerlei Verfügungen haben mehr Rechtskraft

Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Kurt Eisner warnt vor Max Levien

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Schritte zur Demokratisierung der Armee

Mehr Katzenjammer als Rausch

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

In Berlin herrscht gelöste Feierstimmung

Schadet die MSPD der Revolution ?

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Die Regierung ist der Nationalversammlung nicht verantwortlich

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Bisherige Staatssekretäre mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt

Die Oberste Heeresleitung soll die Disziplin aufrecht erhalten

Gründung des Spartakusbundes in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Vorkehrungen zum Schutz von Leben und Eigentum der Bürger

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Georg Heim und die Bauernbündler

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Preußens Regierung will Ordnung und Sicherheit

Keine Sozialisierung, dafür eine umfassende Eigentumsgarantie

Der Vollzugsrat will eine Rote Garde bilden

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Verfahrensweise für alle Veröffentlichungen

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Ein Rat geistiger Arbeiter wird gegründet

Eine organisatorische Anordung für die Soldatenräte

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

Planungen für eine Rote Garde eingestellt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Regierung entgegnet Gerüchten

Die Revolutionäre werden zur Minderheit

Der Politische Rat geistiger Arbeiter wird ins Leben gerufen

Kurt Eisner lädt Gustav Landauer zur Mitarbeit ein

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Die Staatssekretäre werden im Amt bestätigt

Das neue Hauptquartier der OHL in Kassel

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste Regierungserklärung

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Ministerpräsident Kurt Eisner und der Föderalimus

Kurt Eisner und die Sozialisierung

Kurt Eisner und die Demokratisierung Bayerns

​Räte als Grundlage der neuen Demokratie

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Beratung über Gründung eines Studentenausschusses

Innenminister Auer: Kein Handlungssspielraum für die Räte

Der Ministerrat lehnt die Überwachung der Minister durch Räte ab

Die Bayerische Volkspartei akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Die formale Übernahme der bisherigen königliche Rechte

Thomas Mann empört sich über seinen Bruder Heinrich

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Hugo Preuß soll die Verfassung der Republik erarbeiten

Abkommen zwischen Gewerkschaft und Unternehmerverband

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die Republik Deutsch-Österreich wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Eine Kommission für eine Soldatenräte-Verordnung

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

Kompetenzabgrenzung zwischen Volksbeauftragte und Vollzugsausschuss

Um den 16. November 1918
Pläne der Obersten Heeresleitung zur Gegenrevolution

16. November 1918
König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Der Politische Rat geistiger Arbeiter soll in den Nationalrat

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Groener und Hindenburg wollen Reichskanzler Ebert schützen

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im Wagnersaal findet die erste Frauenversammlung statt

Hedwig Kämpfer fordert frauenrechtliche Schulungen

Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Richtlinien für die Räte werden erarbeitet

Verhandlungen für eine Vorläufige Verordnung für Soldatenräte

Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Rudolf Buttmann lässt sich die Gründung einer Bürgerwehr genehmigen

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Ebert wird über die geplante Gegenrevolution informiert

Der linke Flügel der USPD will die Sozialisierung der Betriebe

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Die Auflösung des Landtags tritt nie in Kraft

Vorauseilende Vorschriften für die Räte

Der Revolutionäre Arbeiterrat fordert Rechte

Die Einstellung der Rüstungsproduktion

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Eine Frauenversammlung im Wagnersaal

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

Ein offenes Bekenntnis der Schuld übernehmen

Aus dem Kriegsernährungsamt wird das Reichsernährungsamt

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

Kurt Eisners Vorschlag für die Räte-Richtlinie

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

Die Deutsche Demokratische Partei - DDP wird gegründet

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Eduard Schmid fordert Reformen im Rathaus

Die Entente betrachtet Berlin mit größtem Misstrauen

Keine Vollzugsgewalt für die Räte

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte unterzeichnet

Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Der Rat der Volksbeauftragten setzt seinen Machtanspruch durch

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

23. November 1918
Kurt Eisner sucht Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Zeitschrift Die neue Zeit erscheint

Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

In Bremen gründen sich die Internationalen Kommunisten Deutschlands

24. November 1918
Die BVP schließt die Wiederherstellung der Monarchie aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

Die Deutschnationale Volkspartei - DNVP wird gegründet

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Eisner Die Revolution ist keine Demokratie

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter- und Bauernräte

Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte akzeptiert

Notunterkünfte und Zwangseinquartierungen

Der Münchner Magistrat beschließt ein Arbeitslosenfürsorgeprogramm

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Die Einstellung der Kriegsproduktion verzögern

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Eisner: „Die Soldatenräte werden allmählich verschwinden“

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das Bürgertum wird von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen

Die Vorherrschaft Preußens brechen

Ministerpräsident Eisner will das alte System abschaffen

Kurt Eisner lobt den Bauernrat

Das III. Bataillon trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Neue Schreibweise Baiern gefordert

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das II. Bataillon zieht in München ein

Von der Verletzung der Abrüstungsbestimmungen

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

Minister Roßhaupter sagt Waffenlieferung an die Bürgerwehr zu

In Preußen wird das Schulgebet abgeschafft

30. November 1918
Kurt Eisner distanziert sich vom Bolschewismus

Ministerpräsident Kurt Eisner: Gegen Zentralismus, für Föderalismus

Die freien Gewerkschaften lehnen die Bürgerwehr ab

Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Die Vereinigung Revolutionärer Internationalisten wird gegründet

Den Wahltermin für die deutsche Nationalversammlung festgelegt

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Das Verkehrspersonal will die Nationalratswahl

Prof. Foerster fürchtet die bayerische Entwicklung

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Die französische Besatzungsarmee marschiert in der Pfalz ein

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

Innenminister Erhard Auer als Hemmschuh der Revolution

Eisner zur Wahl der Nationalversammlung vor den Soldatenräten

Aus der Leibgarde wird die Staatliche Bewachungstruppe

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Landtagswahlen ohne Beteiligung der Frauen vorgeschlagen

Demonstration für die Einberufung der Bayerischen Nationalversammlung

Die Demokratisch-sozialistische Bürgerpartei München wird gegründet

Eine Kommission erstellt ein Sozialisierungskonzept

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar 1919 festgelegt

Der Wahlkampf in Bayern und im Reich beginnt

Max Weber an den Ausführungen gehindert

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

5. Dezember 1918
Mehrere Tausend Rüstungsarbeiter verlieren ihren Job

6. Dezember 1918
Der königliche Privatmobiliarbesitz wird abgeholt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

Demonstranten besetzen Münchner Zeitungsredaktionen

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

Matrosen und Soldaten für die Wahl zur Nationalversammlung

Die Verhaftung des Vollzugsrats verhindert

Bildung einer freiwilligen Volkswehr

Versammlungen und Demonstrationen der Berliner Spartakusgruppe

14 Tote und über 30 Schwerverletzte

7. Dezember 1918
Ministerpräsident Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

Ein Verweis für die Krawallmacher

Wahlrecht für die weiblichen Staatsangehörigen Bayerns eingeführt

Der Arbeiterrat tagt im Deutschen Theater

Die Kasernenräte sprechen dem Soldatenrat das Misstrauen aus

Die Spanische Grippe fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

Räte: Der Abschaum der Bevölkerung

Plakate sollen die Bevölkerung beruhigen und informieren

Die USPD solidarisiert sich mit Spatakus

Blutige Auseinandersetzung gerade noch verhindert

Der Blutige Freitag im Spannungsfeld der Propagandisten

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung Rote Hand wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

Ultimative Forderungen von Hindenburg

Ebert verweigert sich dem Putschvorhaben der OHL

Die Oberste Heeresleitung lehnt den Kompromiss ab

9. Dezember 1918
Die Delegierten der Arbeiterräte Bayerns treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Es führt der Terror

Die OHL will ihren Putsch durchführen

Ein Eid auf die Republik und die provisorische Regierung

10. Dezember 1918
Die Räte bilden eine Kommission zur Überprüfung der Richtlinie

Die Nachkriegs-Ausgabe des Kain erscheint

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

Spontan, disziplinwidrig und unaufhaltsam löst sich die Truppe auf

Der Putsch der OHL wird vertagt

11. Dezember 1918
Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Eisner: Die Nationalversammlung ist eine vollzogene Tatsache

Die Deutsche-Jäger-Division und die 1.-Garde-Division in Berlin zurück

Die rumänische Regierung erkennt die Karlsburger Beschlüsse an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei Wahlkampf-Versammlungen ab

Eisner: Der Mensch darf nicht mehr Sklave der Maschinen werden

Räte als Schule der Demokratie

Einzug der 4.-Garde-Division in Berlin

Die Volksmarinedivision soll das Stadtschloss räumen

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Das Gesinderecht wird abgeschafft

Die Arbeiter- und Soldatenräte als Störfaktor bezeichnet

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

Die Volksmarinedivision ist zu Verhandlungen bereit

14. Dezember 1918
600 Angehörige des 1. Infanterie-Regiments treffen in München ein

Der Politische Rat geistiger Arbeiter

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

14. Dezember 1918
Einzug des 2.-Garde-Regiments und des 4.-Garde-Regiments

15. Dezember 1918
Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands

Die 3.-Garde-Division zieht in Berlin ein

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

Gründungsziel: Ein Bund sozialistischer Frauen

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Neue Bestimmungen für die Arbeiterräte

Die Räte als Grundlage des Parlaments

Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt für eine Räteregierung ein

Die Volksmarinedivision alarmiert den Räte-Kongress

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

Innenminister Erhard Auer erlaubt die Zulassung von Milizen

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur Nationalversammlung festgesetzt

Der Räte-Kongress beschließt die Hamburger Punkte

Die Oberste Heeresleitung droht dem Rat der Volksbauftragten

19. Dezember 1918
Den Anspruch auf den Besitz der Staatsgewalt bestätigt

Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

Der erste Feierabend im Deutschen Theater

Abschaffung des Rätesystems und ein Termin für die Wahl

Der Zentralrat ohne Beteiligung der USPD

Der Kongress der Räte Deutschlands wählt den Zentralrat

Hindenburgs offener Ungehorsam

20. Dezember 1918
Die Neue Zeitung erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der bolschewistischen Strömungen

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

Mit Hirtenbriefen gegen Regierungserlasse

Die Hamburger Punkte werden abgeschwächt

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher Schleichhandel wird aufgedeckt

Reichskanzler Ebert streicht der Volksmarinedivision den Lohn

Beisetzung der am 6. Dezember Ermordeten

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

Die DDP und der bayerische Wahlkampf

23. Dezember 1918
Reduzierung der Gasabgabe beschlossen

Konrad von Preger wird zum Bayerischen Gesandten in Berlin bestellt

Die Matrosen wollen die Regierungsauflagen erfüllen

De Schlüssel des Stadtschlosses werden in der Reichskanzlei abgegeben

Stadtkommandant Otto Wels wird gefangen genommen

Die Reichskanzlei wird besetzt, Volksbeauftragte festgenommen

Missverständnisse ausgeräumt und Lösungen gefunden

Die Oberste Heeresleitung droht Reichskanzler Ebert

Verhandlungen ohne die USPD-Volksbeauftragten

Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

24. Dezember 1918
Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Das Tragen der schwarz-weiß-roten Konkarde verboten

Die Gerüchteküche kocht in München

Innenminister Auer feiert mit Graf Arco in der Türkenkaserne

Reichskanzler Ebert gibt dem Kriegsminister eine Blankovollmacht

Die Reichskanzlei ist verlassen

Das Stadtschloss wird mit Waffen gestürmt

Die Garde-Soldaten werden von der Bevölkerung abgedrängt

Ein gesichtswahrendes Verhandlungsergebnis

Fazit: 56 tote Soldaten, 11 tote Matrosen

Die Gründung einer Kommunistischen Partei wird beschlossen

25. Dezember 1918
Die MSPD-Parteizeitung Vorwärts wird von Demonstranten gestürmt

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

26. Dezember 1918
Die Zeitungsbesetzer geben den Vorwärts wieder frei

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine Bürgerwehr gründen

Neuanfang auf föderaler Grundlage

Der Vorwärts druckt die Erklärung der Revolutionären Obleute

Gustav Noske wird zur Krisensitzung geladen

28. Dezember 1918
Erste Bewerber für die Bürgerwehr

17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Julis Lehmann wird verhaftet

Kurt Eisner verlässt verärgert die Konferenz der süddeutschen Staaten

Die Ziele der Konferenz der Süddeutschen Staaten

Die USPD-Volksbeauftragten werden ausgebremst

29. Dezember 1918
Der Landessoldatenrat lehnt die Bürgerwehr ab

Die USPD-Volksbeauftragten treten zurück

Gustav Noske und Rudolf Wissell zu Volksbeauftragte gewählt

Der Spartakusbund will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
Ministerpräsident Kurt Eisner lehnt die Bürgerwehr ab

Verstaatlichung nur für Grundstoffindustrien und für Kraftwerke

Frauen werden von der Kirche bedrägt

Demonstration zur Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung

Diskussionen ohne geistige Schranken

Die Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen

Matrosenversammlung im Alten Hackerkeller

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Gefährdung der Revolution durch die Politik der Mehrheitssozialisten

Der Gründungsparteitag der KPD beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
Regierung Eisner als Regierung von Jehovas Zorn bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der Spanischen Grippe

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919
Der Provisorische Zentralrat tritt zurück

Ernst Toller redet im Hofbräuhaus vor den Betriebsräten

Einsetzung von Revolutionstribunalen bekanntgegeben

Um den 10. April 1919
Hedwig Kämpfer wird als Richterin in das Revolutionstribunal aufgenommen

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Ret Maruts Sozialisierungsplan für die Presse

Die Reichsbank stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns

Der Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Einstellungsbeginn für die Rote Armee

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Eine Frauenquote für die Betriebsräte

Lena Christ bittet den Zentralrat um finanzielle Unterstützung

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Die Vossische Zeitung zum Verzicht der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Im Ruhrgebiet streiken 307.000 Beschäftigte

11. April 1919
Der Revolutionäre Zentralrat wird erweitert

Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Die bürgerlichen Pressehäuser werden sozialisiert

Die Freilassung aller Kriegsgefangenen beschlossen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das Gemeindekollegium lehnt die Räterepublik ab

Urabstimmung zur Räterepublik

Die Münchner SPD gegen eigene Vertreter in den Rätegremien

Die Republikanische Schutztruppe muss den Rückzug antreten

Entwaffnung der Bourgeoisie angeordnet

Das Revolutionstribunal nimmt seine Tätigkeit auf

Schließung der Akademie der bildenden Künste

Die Betriebsräte sprechen der Räteregierung das Vertrauen aus

In Regensburg wird die Räteregierung wieder aufgelöst

Pläne für einen Putsch gegen die Räteregierung werden geschmiedet

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Gustav Landauer gibt einen zuversichtlichen Lagebericht ab

Der Zentralrat bestimmt den Inhalt der Bayerischen Kurier

Die BVP wehrt sich gegen land- und rassefremde Elemente

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des Zentralrats

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Die Münchener Post zur Schließung der Akademie der bildenden Künste

Schließung der Universität verfügt

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

Silvio Gesell will die Währung sanieren

Um den 12. April 1919
Ich warne Sie vor Experimenten!

12. April 1919
Regierungsaufträge an die Thule-Gesellschaft

Die Räteregierung in Fürth wird abgesetzt

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Ministerpräsident Hoffmann setzt auf Rechtsextreme und Völkische

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das Erzbischöfliche Palais ein

Die Verhaftungskommission des Zentralrats nimmt Geiseln

Der Palmsonntag-Putsch der Regierung Hoffmann

Erich Mühsam wird verhaftet und nach Eichstätt gebracht

Die Verstärkung für den Palmsonntag-Putsch wartet in Ingolstadt

Der Palmsonntag-Putsch scheint geglückt

Flugblatt: Verhängung des Kriegszustandes über München

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Kommunisten besetzen das Waffendepot in der Ausstellungshalle

Eine Demonstration bewegt sich zum Hauptbahnhof

Bewaffnete Arbeitermilizien rücken zum Hauptbahnhof vor

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Oskar Maria Graf beschreibt die Kampfhandlungen

Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

Fürstenfeldbrucker Pioniere werden entwaffnet

Die Verstärkung der Thule-Gesellschaft bleibt aus

Die Zweite oder Kommunistische Räterepublik wird ausgerufen

Nächtliche Ruhestörung

Das Regierungsprogramm der Kommunistischen Räterepublik

Johann Dosch wird neuer Polizeipräsident

Flugblätter verkünden: Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der Aktionsausschuss besetzt alle öffentlichen Gebäude

Landauer, Toller und Klingelhöfer bieten ihre Mitarbeit an

Die Wirtschaftsblockade zwingt die Augsburger Räte in die Knie

Gegenrevolution in Rosenheim niedergeschlagen

Der Palmsonntag-Putsch ist gescheitert

Mitteilung der Werbezentrale des Freikorps Epp

14. April 1919
Die erste Diktatur des Proletariats in Deutschland

Der Vollzugsrat hat den Generalstreik ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner Bürger müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

Polizeipräsident Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Regierung Hoffmann bittet das Reich um militärische Unterstützung

5.000 Württemberger für die Niederschlagung der Räterepublik

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische Räterepublik beginnen

Die Regierung Hoffmann organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins Zuchthaus Straubing gebracht

15. April 1919
Wir leben von der Hand in den Mund

Warnung vor Geldhamstern und Lebensmittelwucher

Emil K. Maenner wird Volksbeauftragter für Finanzwesen

Hans Köberl wird Polizeipräsident

Ein Revolutionärer Zentralschülerrat wird gegründet

Nummer 1 der „Mitteilungen“ erscheint

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Militärminister Schneppenhorst will die Räteregierung überraschen

500 Weißgardisten versuchen Dachau zu besetzen

Truppen der Bamberger Regierung rücken in Dachau ein

Regierungstruppen rücken aus Richtung Dachau nach München

Die Rote Armee erringt ihren ersten Sieg

Ernst Toller wird Heerführer

Von der Eichstätter Willibaldsburg ins Zuchthaus Ebrach

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die Räteregierung lehnt Gustav Landauers Kulturprogramm ab

Gustav Lanauer distanziert sich von der kommunistischen Räterepublik

Der Goldvorrat der Reichsbank wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den Streik zahlen

Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

Die Mitglieder des Revolutionstribunals werden inhaftiert

Rudolf Egelhofer wird Oberkommandierender der Roten Armee

Willy Weinberger wird stellvertretender Stadtkommandant

Befehlsentgegennahme an bestimmten Plätzen der Stadt

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Bewaffnung und militärische Organisation der Arbeiterschaft

Die Regierung Hoffmann ruft zur Befreiung Münchens auf

Auch die zeremonielle Fußwaschung findet nicht mehr statt

Der einzige Sieg der Räterepublik

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Eine disziplierte Rote Armee in Dachau

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

Erich Mühsam tritt in den Hungerstreik

Militärhilfe vom Reich für die Regierung Hoffmann

Eine Besprechung im Preußischen Kriegsministerium zu Bayern

17. April 1919
Der Vollzugsrat macht Ernst Toller Vorwürfe

Ein Aufruf „An die Bauernschaft des baierischen Landes“

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Offizieller Haftbefehl erlassen und nachgeschoben

Ferienkurse für Proletarier an der Universität

Einsatz von Reichswehrverbänden gegen München beschlossen

Bernhard Dernburg löst Eugen Schiffer ab

Am Wiener Parlamentsgebäude wird Feuer gelegt

18. April 1919
Der fünfte Tag des Generalstreiks

Willy Weinberger wird Stadtkommandant

Die Betriebsräte kontrollieren die Leitung der Betriebe

Flugblätter gegen die Regierung Hoffmann

Ernst Niekisch bezeichnet Ernst Toller als gänzlich unfähig

Victor Klemperer beschreibt Gustav Landauer

Ernst Niekisch geht zurück nach Augsburg

Verschleppt ins Zuchthaus Ebrach

Den Einmarsch von Regierungstruppen nach Augsburg genehmigt

Die Kautsky-Dokumente zur Kriegsschuldfrage werden nicht veröffentlicht

Die Rätebewegung kann sich in Deutschösterreich nicht durchsetzen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den Sicherheitsdienst

Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

Schützt Euch vor den Revolutionsschmarotzern

Ernst Toller berichtet den Betriebsräten im Hofbräuhaus

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Armeearzt der Roten Armee

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Aufstellung von weiteren Freiwilligenverbänden genehmigt

Die Regierung Hoffmann genehmigt das Freikorps Oberland

Fake News - Die Propaganda der Gegenrevolution

20. April 1919
Regierungsflugblatt: „Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die Räterepublik sollen beschafft werden

Mit erhobenem Haupte untergehen

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

Regierungstruppen marschieren in Augsburg ein

Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit hat begonnen

21. April 1919
Der Generalstreik wird um einen Tag verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

Regierungs-Flugblatt: Kopf hoch, Mut nicht sinken lassen!

Ernst Toller zieht sich mit seinen Truppen nach München zurück

22. April 1919
Die Demonstration des Proletariats mit einer großen Truppenschau

Die Auswirkungen des Generalstreiks

Ernst Toller will mit der Regierung Hoffmann verhandeln

Der Dentist Johann Clemens Waldschmidt wird Polizeipräsident

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

Augsburg kapituliert

In Sachsen entsteht eine Landesstelle für Gemeinwirtschaft

23. April 1919
Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der Installateur Ferdinand Mairgünther wird Polizeipräsident

Die Münchener Post wird als erste Tageszeitung zugelassen

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Reichswehrminister Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Erscheinungsverbot für bürgerliche Zeitungen

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Neuer Stadtkommandant wird Max Mehrer

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Volksbeauftragter für das Gesundheitswesen

Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Ein Drittel der Belegschaften streikt im Ruhrgebiet noch immer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Macht Euch selbst einen Eindruck über die Lage in München

Milch nur für Kranke mit Attest auf Lebensgefahr

Das Kuchenverbot bleibt auch weiterhin bestehen

Die Rote Armee verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Aufruf zum Eintritt in die Freikorps und in die Volkswehr

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das Standrecht

Milde ist Schlappheit, Gutmütigkeit ist Unzuverlässigkeit

Gewerkschaften bekennen sich zum Mitbestimmungsrecht der Arbeiter

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Vorwürfe Ernst Tollers in der Neuen Zeit

Die Aktivitäten der Thule-Gesellschaft werden aufgedeckt

Mit gefälschten Freisfahrtsscheinen nach Eichstätt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

Josef Hofmiller beklagt den Mangel an Information

Beunruhigend sind die beruhigenden Flugblätter

Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die DDP mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

Die Zehnerkommission berichtet zur Passangelegenheit

Eugen Leviné beschwert sich über die Zehnerkommission

Im Hofbräuhaus eskaliert schließlich der Konflikt

Die Betriebs- und Kasernenräte stürzen die kommunistische Räterepublik

Die nur einen Tag andauernde Diktatur der Betriebsräte beginnt

Die Thule-Gesellschaft als gemeingefährliche Verbrecherbande bezeichnet

Besetzungs-Befehle des Reichswehrtruppenkommandos

Lenin beglückwünscht den Freistaat Bayern zur Räterepublik

28. April 1919
Die Betriebs- und Soldatenräte wählen einen neuen Aktionsausschuss

Die Diktatur der Roten Armee beginnt

Ernst Toller tritt als Truppenkommandant der Roten Armee zurück

Die Rote Armee ist zur Verteidigung der Diktatur gegründet worden

Späherberichte zeigen eine deutlich sinkende Stimmung

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

Das Luitpold-Gymnasium wird Sitz des Aktionsausschusses

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

Max Levien soll mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt sein

Erzbischof Michael von Faulhaber verlässt München

Die Regierung Hoffmann hat sich der Reichswehr ausgeliefert

Vor willkürlichem Machtmissbrauch der Räterepublik bewahren

Die Einschließung Münchens bis zum 30. April befohlen

Spätestens seit dem 28. April 1919
Die Regierungssoldaten werden indoktriniert

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Die letzte Ausgabe der „Mitteilungen“ erscheint

Ein von der Militärführung und der Regierung unterzeichnetes Kommuniqué

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Giesinger „Rote Garde. Abteilung: Bergbräu“

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Franz von Stuck wird in der Kirchenschule inhaftiert

Anton Graf Arco-Valley wird in die Haidhauser Kirchenschule gebracht

Professor Ferdinand Sauerbruch kommt als Geisel in die Kirchenschule

Zwei Berliner Regierungsoldaten in Oberschleißheim festgenommen

Dem Münchener Spießer geschah es schon recht

Hinrichtungen in Starnberg von württembergischen Regierungssoldaten

Die Hinrichtungsaktion in Starnberg bringt die Gewaltspirale in Gang

Infos der Starnberger Hinrichtungen erreichen das Luitpold-Gymnasium

In Kolbermoor regiert ein Revolutionärer Arbeiterrat

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

Die Räteherrschaft in München ist gar nicht so schlimm wie befürchtet

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Nieder mit den Hunden der Weißen Garde !

Die KPD wirbt zum Eintritt in die Rote Armee

Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen Nuntius beschlagnahmt

Die Verhaftung von 500 Geiseln verweigert

Der frühere Stadtkommandant Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue Aktionsausschuss will die Waffen niederlegen

Zwei Regierungssoldaten im Luitpold-Gymnasium hingerichtet

Der Kunstprofessor Ernst Berger wird festgenommen

Kunstprofessor Ernst Berger drängt sich vor

Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen

Eine durch nichts zu rechtfertigende Mordaktion

Ernst Toller befürchtet Vergeltungsmaßnahmen der Weißen Truppen

Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus

Zerfall der Räteregierung und der Roten Armee

Franz von Stuck wird aus der Kirchenschule entlassen

Professor Ferdinand Sauerbruch wird aus der Geiselhaft entlassen

Anton Graf Arco auf Valley wird von einer Kommunistin gerettet

Thomas Mann gegen die Kommunisten

Seit 7. November 1918 sind 46 Personen bei inneren Unruhen getötet worden

Perlacher Rotarmisten gegen das Freikorps Regensburger Volkswehr

53 russische Kriegsgefangene werden in Pasing festgenommen

Der Belagerungsring um München wird geschlossen

Das Ende der Räterepublik in Starnberg

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den marxistischen Sozialismus

1. Mai 1919
Egelhofers Befehl zum Niederlegen der Waffen

Die Residenz wird kampflos geräumt

Eine erdrückende Übermacht der Regierungstruppen steht vor München

Es kommt in der Innenstadt zu Kämpfen und Verwüstungen

Die Gegenrevolution marschiert

Legitimation zur Rücksichtslosigkeit

Der Geiselmord von München bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

Stadtkommandant Max Mehrer tritt zurück

Die Betriebs- und Soldatenräte Münchens verabscheuen den Geiselmord

Die Betriebs- und Soldatenräte fordern zur waffenlosen Demonstration auf

Das Leibregiment erobert den Ostteil der Türkenkaserne

Das Freikorps Lützow erobert die Kirchenschule

Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

Vollkommene Säuberung und Sicherung der Vorstädte

Bayerns Regierung verhängt den Kriegszustand und das Standrecht

Dr. Hildegard Menzi wird verhaftet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

Am Rathaus und an der Residenz die weiß-blaue Fahne gehisst

Eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ marschiert in Richtung Innenstadt

Das Freikorps Oberland wird vom Thule-Führer befehligt

Kämpfe: Der Stachus-Kiosk brennt lichterloh

Das schwerverwundete Brunnenbuberl

Bürgerliche Kampfverbände werden gebildet

Hauptbahnhof vorübergehend von bürgerlichen Kampftruppe erobert

Erbitterte Kämpfe in Obergiesing

Ab dem 1. Mai 1919
Das Marianum ist ein Hauptquartier der Weißen Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

Die Weißen Truppen müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Thomas Mann und der Geiselmord im Luitpold-Gymnasium

Hedwig Kämpfer wird verhaftet

Mit Fahrerpeitschen bearbeitet

Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Pasing wird kampflos von den Regierungstruppen eingenommen

Ein russischer Kriegsgefangener wird in Lochham erschossen

Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

In Rosenheim beginnt die Rückeroberung durch Freikorps

Lenin rühmt den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern

2. Mai 1919
Erst an diesem Mittag sollte der Einmarsch nach München beginnen

103 Münchner Zivilisten müssen ihr Leben lassen

Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

Die Weißen Truppen ziehen in die Stadt ein

Die Kämpfe am Karlsplatz sind beendet

Der Mathäserbräu wird in Brand geschossen

Flugblätter bereiten auf die kommenden Ereignisse vor

Ein von den Roten abgeschossenes Flugzeug

Heftige Kämpfe um den Hauptbahnhof

Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

Die Maschinengewehrfabrik Sedlbauer in Obergiesing wird beschossen

Ein Siegerbericht über die Giesinger Kämpfe

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München wird von den Regierungstruppen eingenommen

Kinder werden ausgehorcht

Befreiungshelden als Frauenmörder

92 Spartakisten und Rotarmisten werden erschossen

Gustav Landauer wird im Gefängnis Stadelheim ermordet

Eine Denunziationswelle setzt ein

Im Polizeipräsidium beginnen die Aufräumarbeiten

Krieg ist Gewalt, Bürgerkrieg ist Gewalt in höchster Potenz!

Thomas Mann ängstigt sich

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

Bad Aibling wird von den Regierungstruppen besetzt

Erich Mühsam zur Ermordung von Gustav Landauer

Der Generalstreik im Ruhrgebiet ist beendet

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Noch vereinzelte Schießereien

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

Es herrscht Freude in der Stadt

Die MNN verstärkt die Gerüchte zum Geiselmord

Die Emotionenn der Regierungssoldaten werden aufgepuscht

Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird ohne Gerichtsverhandlung erschossen

Der Eisendreher Johann Lehner wird im Schlachthof erschossen

Giesing wird wie ein feindliches Gebiet besetzt

Der Ostfriedhof muss die meisten Terror-Opfer aufnehmen

Oskar Maria Graf übernimmt die Chronistentätigkeit am Ostfriedhof

Die Truppen der Regierung Hoffmann kommen nicht als Feinde

Bildung der Volkswehr und von Freiwilligenkorps zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr Weiße Truppen rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller linken Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird Stadtkommandant

Die letzten Einheiten der Roten Armee werden zerschlagen

Sadistische Erschießungen von jungen Frauen in Stadelheim

Hier wird aus Spartakisten Blut- und Leberwurst gemacht

Instruktionen zum Mord

Erschießungen in Haidhausen

Josef Hofmiller und die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium

Josef Sontheimer wird im Franziskaner-Keller hinterrücks ermordet

Um den 4. Mai 1919
Ret Marut gelingt die Flucht

4. Mai 1919
Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht

Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Kolbermoor ergibt sich widerstandslos

Das Freikorps Chiemgau marschiert in Bad Aibling ein

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der Garnison München müssen in ihre Kasernen

Kommandeure übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der Schienen-Nahverkehr wird teilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der Revolutionstribunale sind null und nichtig

Von der Räteregierung ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

Gräuelgeschichten in den Münchner Neuesten Nachrichten

Zustände wie 1914 in Belgien

Um den 5. Mai 1919
Roheitsexesse bei der Exekution von spartakistischen Frauen

5. Mai 1919
Ernst Niekisch wird verhaftet

6. Mai 1919
Die Bilanz der Toten ist sehr einseitig

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

Nuntius Eugenio Pacelli befürchet weitere Unruhen

7. Mai 1919
Ein Korpsbefehl soll die Wilden Erschießungen beenden

Das Leben in München normalisiert sich wieder

Ultimativer Aufruf zur Abgabe der Waffen

Wiedereingesetzte Professoren an der Kunstakademie

Josef Hofmiller analysiert die Lage der SPD

Ein niedergeschlagener Erich Mühsam

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

Missgriffe können nicht ganz vermieden werden!

Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Die Säuberung Münchens ist kein Maiausflug

Protest gegen die Versailler Friedensbedingungen

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die Weißen Truppen

10. Mai 1919
An der Maximiliansbrücke fallen Gewehrschüsse

Die in der Martin-Schule stationierten Posten werden angegriffen

Die Polizeistunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Zurückgegebene Waffenarsenale

Eine Volksaufklärungsstelle für Bayern wird gegründet

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

Gründung der Deutschen Bürgervereinigung

Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
Josef Hofmiller unterschätzt die Thule-Gesellschaft

Das Freikorps Werdenfels verlässt München

Ministerpräsident Hoffmann verteidigt seine Entscheidungen

Zur Nicht-Unterzeichnung des Versailler Friedensvorschlags aufgefordert

11. Mai 1919
Diplomatische Schriftstücke bei Hausdurchsuchung entdeckt

Die militärische, politische und verwaltungsmäßige Führung Münchens

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

Philipp Scheidemann spricht von einem „Gewaltfrieden“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

30.000 Mark Kopfgeldprämie für die Ergreifung Ernst Tollers

SPD-Massenkundgebung gegen die Versailler Friedensbedingungen

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

Oskar Maria Graf wird verhaftet

Towia Axelrod wird im Achental verhaftet

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des Standgerichts München

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Silvio Gesell und Emil K. Maenner werden verhaftet

Die Polizeistunde wird auf 23 Uhr festgelegt

Auguste Pielmaier stürzt sich von der Frauenkirche

23. Mai 1919
Adolf Hitler sagt gegen den Soldatenrat Georg Dufter aus

26. Mai 1919
Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

28. Mai 1919
Dem Landtag wird ein Verfassungsentwurf vorgelegt

31. Mai 1919
Umbildung der Regierung Hoffmann in Bamberg

Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Juni 1919
Hedwig Kämpfer wird aus der Haft entlassen

1. Juni 1919
Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im Gefängnis Stadelheim erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

Um den 15. Juni 1919
Hitler absolviert einen Kurs für Propagandaleute

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

Der Verfassungsausschuss beginnt mit seinen Beratungen

21. Juni 1919
Matthias Erzberger wird Reichsminister der Finanzen

23. Juni 1919
Ernst Niekisch zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt

24. Juni 1919
Ernst Niekisch wird ins Zuchthaus Ebrach gebracht

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

Enorme Zugewinne der USPD in Giesing

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

10. Juli 1919
Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell erklärt seinen Rücktritt

12. Juli 1919
Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

21. Juli 1919
Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des Standrechts - ​Einsetzung von Volksgerichten

Mit dem Schulaufsichtsgesetz wird die Fachaufsicht eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
Verfassungsberatungen beendet

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die Bayerische Verfassung wird unterzeichnet

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei - DAP

16. August 1919
Abschiedsfest für die Regierung und den Landtag

17. August 1919
Ein Volksfest zugunsten der gefallenen Revolutionäre

Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

September 1919
Ernst Niekisch wird nach Niederschönenfeld verlegt

1. September 1919
Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

6. September 1919
Erich Mühsam wird nach Ansbach verlegt

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

11. September 1919
Erich Mühsam tritt der KPD bei

12. September 1919
Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

Um den 14. September 1919
Der Antisemitismus von Hitlers Förderer

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Adolf Hitler wird Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei - DAP

Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der Kriegszustand wird aufgehoben

Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Zuchthausstrafen für die Mörder der Kolpinggesellen

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

4. November 1919
Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

25. November 1919
Ludwig Siemer gründet den Volksbund für Kunst und Theater

1. Dezember 1919
Das Kriegsrecht in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den Wehrkreis VII der Reichswehr

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen Waffenschein


1923

1923
Die „Franziskaner“ übernehmen die neu errichtete „Pfarrei St. Gabriel“

Das Ausflugslokal „Tivoli“ schließt für immer seine Pforten

Die Isar hat sich weiter in den Untergrund eingegraben

Der „Biedersteiner See“ ist eingetrocknet und halb verfüllt

Mit der „Personalabbauverordnung“ wird das „Zölibat“ wieder eingeführt

Erste Aufzeichnung des Auftritts von Karl Valentin und Liesl Karlstadt

Die „Lederfirma Adler und Oppenheimer“ kauft die Giesinger Lederfabrik

Um 1923
Der Stummfilm „Die Mysterien eines Frisiersalons“ wird gedreht

1923
„Propagandamärsche“ der politischen Parteien durch Giesing

Der Stummfilm „Karl Valentin und Liesl Karlstadt auf der Oktoberfestwiese“

11. Januar 1923
Truppen marschieren in das Ruhrgebiet ein

13. Januar 1923
Mit passivem Widerstand gegen die Besatzer

14. Januar 1923
Pater Rupert Mayer spricht gegen die „Besetzung des Ruhrgebiets“

Johanna Maria Fey stirbt

3. Februar 1923
Das endgültige Übereinkommen zur Fürstenabfindung liegt vor

1. März 1923
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen bis 31. März in Wien

8. März 1923
Landtag verabschiedet die Gesetze zum Wittelsbacher Ausgleichsfonds

Um April 1923
Die erste persönliche Begegnung zwischen Adolf Hitler und Dr. Fritz Gerlich

1. Juni 1923
Gastspielreise von Karl Valentin und Liesl Karlstadt nach Zürich

1. Juli 1923
Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

9. August 1923
Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks Großfeuer

26. September 1923
Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

Generalstaatskommissar von Kahr verhängt den Ausnahmezustand

Abbruch des passiven Widerstands im Ruhrgebiet

Oktober 1923
Die „Inflation“ zwingt den Magistrat zur Absage des „Oktoberfestes“

November 1923
An Gustav von Kahrs Rede hat Fritz Gerlich mitgearbeitet

6. November 1923
Kardinal Faulhaber verweigert sich gegenüber „Reichskanzler“ Stresemann

8. November 1923
Adolf Hitler stürmt mit einem Stoßtrupp den „Bürgerbräukeller“,

9. November 1923
„Der Marsch zur Feldherrnhalle“

15. November 1923
Valentin und Karlstadt geben ein Gastspiel im „chat noir“ in Wien

16. November 1923
Mit der Ausgabe der Rentenmark wird die Inflation beendet


1924

1924
Die Vollstreckung der Todesurteile erfolgt durch die „Guillotine“

„Schloss Biederstein“ wird von den wittelsbachischen Erben veräußert

Die „Isarwerke AG“ werden gegründet

Josef Liebl leitet die „Museum-Lichtspiele“

Der „Wintergarten“ Königs Max II. wird abgerissen

Karl Valentin kauft in der Georgenstraße 2 in Planegg ein Landhaus

3. Januar 1924
Der „Reichsfinanzhof“ wird eingeweiht

29. Februar 1924
„Generalleutnant“ Lossow wird seines Amtes enthoben

26. März 1924
Dr. Hermann Schülein wird „Generaldirektor“ der „Löwenbräu AG“

27. März 1924
Johann Reichhart erhält einen Arbeitsvertrag als „Scharfrichter“

29. März 1924
Das „bayerische Konkordat“ - ein Staatsvertrag

1. April 1924
Uraufführung der „Raubritter vor München“ in den „Kammerspielen“

2. April 1924
Graf Arco und Adolf Hitler lernen sich in der Haft kennen

13. April 1924
Anton Graf Arco-Valley wird aus der lebensklangen Haft entlassen

18. April 1924
Die „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird geschlossen

Um den 10. Mai 1924
Anton von Arco verlässt die „Festung Landsberg“ als freier Mann

24. Juli 1924
Scharfrichter Reichharts erste Hinrichtung

16. August 1924
Neuregelung der deutschen Reparationsleistungen

12. September 1924
Karl Valentin und Liesl Karlstadt zu einem Gastspiel nach Berlin

15. September 1924
Valentin und Karlstadt treten im Neuen Operettenhaus in Berlin auf

Oktober 1924
Die „Inflation“ zwingt den Magistrat zur Absage des „Oktoberfestes“

7. Oktober 1924
Karl Valentin darf eine „Rundfunkempfangsanlage“ betreiben

14. Dezember 1924
Der „Alpenverein“ schließt die jüdische „Sektion Donauland“ aus

20. Dezember 1924
Adolf Hitler wird vorzeitig aus der „Festungshaft“ entlassen

30. Dezember 1924
München erhält Lenbachs Hinterlassenschaft

31. Dezember 1924
Der amerikanische Ku-Klux-Klan hat vier Millionen Mitglieder


1927

1927
Der „DuOeAV“ erklärt den „Arier-Paragraphen“ reichsweit für „zulässig“

Die „Moriskentänzer“ kommen in das „Stadtmuseum“

Münchens erste elektrische Ampel

Ab 1927
Erste Ausstellungen von Karl Valentins „Alt-Münchner Bildersammlung“

1927
Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird umgestaltet

Die deutsche Turbo-Seidenraupe

Gründung des Reichsverbandes für deutschen Seidenbau in Halle

Der Bau eines „Krematoriums auf dem Ostfriedhof“ wird beauftragt

Die „Villa Lauer“ wird von den „Suevia-Corpsbrüdern“ gekauft

Bis 1927
Ein evangelischer „Betsaal“ in der „Volksschule an der Kolumbusstraße“

1927
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei nach Trudering

Sie sehen in Adolf Hitler den neuen „Heiland und Erlöser“

Der „Heß-Atelierbau“ und die „Heß-Villa“ werden abgerissen

Ab 1927
Die Landeshauptstadt München lässt einen neuen Museumsbau errichten

1. Januar 1927
Die evangelische „Martin-Luther-Kirche“ wird eingeweiht

5. Januar 1927
Das „Landgericht München I“ hebt die einstweilige Verfügung wieder auf

8. Januar 1927
Rudolph Karstadt übernimmt das „Kaufhaus Oberpollinger“

16. April 1927
Papst Benedikt XVI. wird in Marktl geboren

2. Mai 1927
Karl Valentin absolviert die Fahrschule, macht aber keinen Führerschein

23. Mai 1927
Dieter Hildebrandt kommt in Bunzlau (Schlesien) zur Welt

7. Juni 1927
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks Im Photoatelier

26. Juli 1927
Das Kennedy-Brünnlein spendet erstmals Wasser

31. August 1927
Fritz Gerlich untersucht die „Stigmatisierung der Resl von Konnersreuth“

2. Oktober 1927
Anton Graf Arco auf Valley wird endgültig amnestiert


1929

1929
Das „Wählsystem 29“ kommt im Fernmeldenetz zum Einsatz

Der Film „Karl Valentins humoristische Wochenschau“ wird gedreht

Um 1929
Der Stummfilm „Die beiden Musikal-Clowns“ wird gedreht

1929
Von der „Kunstgewerbeschule“ zur „Staatsschule für angewandte Kunst“

Richard-Wagner-Straße 3 und 5 gehören den „I. G. Farben“

Die „Löwenbräu AG“ knackt die „Ein-Millionen-Hektoliter-Grenze“

„Die stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth“

Frauen wird die Aufnahme in den „Cowboy Club München Süd“ verweigert

Der Stummfilm „Mit dem Fremdenwagen durch München“ entsteht

Josephine Bakers „Bananentanz“ verstößt gegen die „guten Sitten“

20. Januar 1929
Wiederentdeckte Valentin-Stummfilme

Februar 1929
Die Wiederentdeckung des Valentin-Films „Die lustigen Vagabunden“

13. Februar 1929
Premiere: „In der Schreiner-Werkstätte“

3. März 1929
Erfolg in Berlin: Aus der Kinderstube des Films

9. März 1929
Karl Valentin vergrößert seinen Planegger Besitz

Um April 1929
Der „Brunnen mit jagdbaren Tieren” wird gebaut

April 1929
Die „Karl Valentin Filmproduktion“ wird gegründet

3. April 1929
Das „Apollo-Theater“ wird geschlossen

Mai 1929
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Fern-Kino“

1. Mai 1929
Die „Städtische Galerie am Lenbachhaus“ wird eröffnet

Nach dem 29. Mai 1929
Filmpremiere: „Wochenschau von Karl Valentin und Liesl Karlstadt“

7. Juni 1929
Der Young-Plan regelt die deutschen Reparationen neu

Um August 1929
Ein „Florida für die Armen“ mitten in Haidhausen

Um September 1929
Dreharbeiten zu Valentins Stummfilm „Der Sonderling“

September 1929
Konsul Heilmann ersteigert die „Villa Stuck“

27. Oktober 1929
Mary von Stuck stirbt.

29. Oktober 1929
Der Schwarze Freitag ist ein Dienstag

November 1929
Adolf Hitler zieht in eine 317 Quadratmeter große Neun-Zimmer-Wohnung

Ab dem 1. November 1929
Gastspiel von Karl Valentin und Liesl Karlstadt in Berlin

Ab dem 1. Dezember 1929
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen in Berlin „Die Orchesterprobe“

1. Dezember 1929
Die SA-Männer meiden das „Rote Giesing“

8. Dezember 1929
Karl Scharnagl [BVP] wird erneut Oberbürgermeister

28. Dezember 1929
Uraufführung des Stummfilms „Der Sonderling“


1930

1930
Die Gebäude der „Untergiesinger Lederfabrik“ werden abgebrochen

Das Inventar aus den Schlössern „Biederstein“ wird versteigert

Neuer Leiter der „Museum-Lichtspiele“ ist Erich König

Spätestens seit 1930
Karl Valentin plant ein Buch über seine Jugenderlebnisse

1930
Das „Deutsche Theater“ ist Münchens zweitgrößtes Kino

Die Zahl der „Weinwirtschaften“ in München hat sich auf 74 reduziert

Um das Jahr 1930
Ein Dienstkleid aus blauem Baumwollstoff

1930
Die Familie Haas zieht in die Richard-Wagner-Straße 17

Die beiden Grützner-Kinder versteigern alle Güter

Um 1930
Tonfilmprobeaufnahmen der Valentin-Soloszene „Der Feuerwehrtrompeter“

1930
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die „Villa Stuck“

Liesl Karlstadt wagt den künstlerischen Alleingang

Ab Ostern 1930
Die politischen Unruhen im roten Giesing wachsen

1930
Erfolg: Ludwig Thoma wird die bösartige Figur des „Dr. Matthäi“.

Ab dem 1. Januar 1930
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen das „Clownsduett“ in Berlin

1. Januar 1930
Die selbstständige Gemeinde Perlach wird eingemeindet

Februar 1930
Der „Cowboy Club München Süd“ tritt im „Tierpark Hellabrunn“ auf

3. April 1930
Helmut Kohl wird in Ludwigshafen geboren

23. August 1930
Der „Cowboy Club München Süd” beteiligt sich am „Großen Kinderfest“

September 1930
Der „Wirtsbudenring“ wird endgültig aufgelöst

Carl Gabriel's Völkerschau zeigt „Lippen-Negerinnen der Sara-Kaba“

Die ersten „Steilwandfahrer“ Deutschlands auf der Wiesn

9. September 1930
„Brandbrief“ an Kardinal Michael von Faulhaber und die „Bischofskonferenz“

Oktober 1930
Die erste Ausgabe des „Illustrierten Sonntag“ erscheint

Um das Jahr Oktober 1930
Lion Feuchtwangers Roman „Erfolg“ erscheint

3. November 1930
Uraufführung des Karl-Valentin-Bühnenstücks „An Bord“

18. November 1930
Die Bischöfe beschäftigen sich mit dem Nationalsozialismus

7. Dezember 1930
In der sowjetischen Botschaft in Rom wird ein Max Levien ermordet

14. Dezember 1930
Liesl Karlstadt spielt in den „Kammerspielen im Schauspielhaus“

Der „Cowboy Club München Süd“ beginnt mit dem „Rodeo-Reiten“

15. Dezember 1930
Johannes Hoffmann stirbt nach einer Operation in Berlin


1935

1935
In die „Lehrerinnenanstalt“ kommt die „Hans-Schemm-Aufbauschule“

Verbreiterung der Rosenheimer Straße

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

1935
Das bekannte Schmerzmittel „Togal“ wird in 46 Ländern verkauft

Mit dem Abbruch der „Maffei'schen Maschinenfabrik“ wird begonnen

Dem „Zahnarzt“ Alfons Hoetlmayr gehört die Richard-Wagner-Straße 9

Eine riesige „Kongresshalle“ statt der „Ruhmeshalle“ und der „Bavaria“

Gerhard Haas macht sein Abitur am „Wittelsbacher Gymnasium“

Die „SA-Gruppe Hochland“ ist in der Richard-Wagner-Straße 2 untergebracht

Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

Seit etwa 1935
Die „Schutzgemeinschaft Bayerischer Bäcker und Müller GmbH“

1935
Das „Gesundheitsamt“ bezieht Räume im „Bezirksamt am Lilienberg“

Der fünfminütige Film „Karl Valentin bei der Wahrsagerin“ entsteht

Der Film „Kirschen in Nachbars Garten“ wird gedreht

Das baufällig gewordene „See-Restaurant Kleinhesselohe“ wird abgerissen

Hans Gruß wird von den Nazis entlassen

8. Januar 1935
Elvis Presley kommt zur Welt

16. Februar 1935
Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins „Panoptikum“

1. April 1935
Die „Deutsche Gemeindeordnung“ tritt in Kraft

6. April 1935
Liesl Karlstadts Selbstmordversuch

4. Mai 1935
Karl Valentin eröffnet sein „Panoptikum“ erneut

2. Juni 1935
Wohnungskündigungen gegenüber jüdischen Mietern sind möglich

25. Juni 1935
Ein Sicherheits- und Hilfsdienst wird eingerichtet

29. Juni 1935
Die Autobahn geht bis nach Holzkirchen

4. August 1935
München wird „Hauptstadt der Bewegung“

17. August 1935
Anfertigung einer zentralen „Judenkartei“ durch die „Gestapo“

September 1935
Die „Valentin-Zeitung“ wird von den Nationalsozialisten verboten

13. September 1935
Karl Valentins Schwiegersohn wird im „KZ Dachau“ inhaftiert

15. September 1935
Die Nürnberger Gesetze bringen die völlige Entrechtung der Juden

21. September 1935
Das 125. Jubiläum des „Oktoberfestes“

Ein „Ehrenfass“ für die „Ehrengäste“ vom „Schottenhamel-Festzelt“

Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

8. Oktober 1935
In München wird die erste „Luftschutzübung“ abgehalten

18. Oktober 1935
Das „Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes“

November 1935
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert

Dr. Hermann Schülein tritt „aus der Löwenbräu AG“ aus

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

16. November 1935
Karl Valentins „Panoptikum“ im „Hotel Wagner“ schließt endgültig

1. Dezember 1935
Erneutes Gastspiel im Berliner im „Kabarett der Komiker“

2. Dezember 1935
Die NSDAP befragt die IHK zur arischen Abstammung

12. Dezember 1935
Der „Lebensborn“ wird in Berlin gegründet