Fakten - Widerstand

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1148

Juli 1148
Dank der „Templer“ endet der „Kreuzzug“ nicht in einem Desaster


1291

5. April 1291
Beginn der Belagerung von Akkon

18. Mai 1291
Akkon wird nach Wochen der Verteidigung von den Muslimen erobert

28. Mai 1291
Circa 300 Tempel-Ordensritter verlieren in Akkon ihr Leben

Nach Juni 1291
Akkon fällt. - Der Sitz der „Zentralregierung“ wird nach Zypern verlegt


1307

Um Januar 1307
König Philipp IV. eröffnet ein Verfahren gegen die „Tempelherren“

Juni 1307
Jakob von Molay beruft ein „Templer-Ordenskapitel“ ein

August 1307
Papst Clemens V. will die „Johanniter“ und die „Templer“ vereinen

24. August 1307
Papst Clemens V. ordnet eine Untersuchung gegen die „Templer“ an

13. Oktober 1307
Im Morgengrauen werden die Templer verhaftet

14. Oktober 1307
Eine Liste beinhaltet die „Verbrechen der Templer“

16. Oktober 1307
Frankreichs König Philipp IV. informiert über die Operation Templer

Um den 20. Oktober 1307
Die Verhöre der verhafteten „Templer“ beginnen

24. Oktober 1307
230 „Tempelherren“ gestehen unter der Folter Unglaubliches

27. Oktober 1307
Papst Clemens V. protestiert gegen den „Gebrauch der Folter“

30. Oktober 1307
Englands König glaubt nicht an die Vorwürfe gegen die Templer

Dezember 1307
Die „Templer-Würdenträger“ widerrufen ihr Geständnis


1308

Um 1308
Herzog Ludwig der Baier heiratet Beatrix von Schlesien-Schweidnitz

1308
Wilhelm von Ockham beginnt sein Studium der Theologie

Februar 1308
Der Papst ist von der Unschuld der „Tempelherren“ überzeugt

März 1308
König Philipp IV. überhäuft den Papst mit Drohungen

Mai 1308
Papst Clemens V. wird der Wille gebrochen


1484

Um das Jahr 1484
Ein früher Entwurf einer „Münchner Brauordnung“

1484
Papst Innozenz VIII. erlässt die Bulle „Summis desiderantes“

Papst Innozenz VIII. erlässt eine „Hexenbulle“

1. Januar 1484
Wieder einmal: Die Pest in München

5. Februar 1484
Durch die Pest kommt das Marktleben und der Handel zum Erliegen

21. Februar 1484
„Aufwandsentschädigung“ wegen der Pest


1485

1485
Die „Hexenverfolgung“ in der „Diözese Brixen“ scheitert

14. Oktober 1485
Herzog Albrecht IV. erlässt eine neue „Brauordnung“


1560

Um 1560
Die der „Jesuiten“ erhalten ein großes Grundstück in Haidhausen

Nach 1560
Die Missernten haben aufgrund der Klimaveränderung zugenommen

Um 1560
In Baiern wird die „Loreto-Wallfahrt“ volkstümlich

Ab dem 1560
Herzog Albrecht V. lässt einen neuen „Lustgarten“ anlegen


1583

1583
Beim „Kölner Krieg“ nimmt Johann Tserclaes Graf von Tilly teil

Philipp Apian verliert seinen Posten an der „Universität Tübingen“

Im „Ridlerhaus“ wird die „Klausur“ eingeführt

Um Februar 1583
„... weil sein Fetl nicht hinab zu bringen sei“

Um April 1583
„Nie habe ich käuflichere Leute gefunden ...“

18. April 1583
Herzog Wilhelm V. den Grundstein für die prachtvolle Michaelskirche

22. Mai 1583
Das Kölner Domkapitel wählt den Ernst zum Erzbischof von Köln

4. Oktober 1583
Das „Fürstbistum“ Trier übernimmt den „Gregorianischen Kalender“


1591

1591
Herzog Wilhelm V. beklagt sich über die „Unmoral“ in der Stadt

Peter Binsfelds Buch erscheint in München in deutscher Sprache

Die Familie Pämb lebt im „Kelheimer Armenhaus“

„Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“

??? 1591
Dreiunddreißig „Jesuiten“ ziehen in das neue „Kolleg“ ein

24. März 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird verhaftet

26. April 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet

1. November 1591
Das „Braune Hofbräuhaus“ wird als hochmoderne Musteranlage eingerichtet

5. November 1591
Die beiden letzten „Werdenfelser Hexen“ werden hingerichtet

14. Dezember 1591
Herzog Wilhelm V. befiehlt den „Eid auf den Glauben“ abzulegen


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Zur Seidenherstellung Maulbeerbäume pflanzen

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Januar 1625
Die oberösterreichischen Bauern wehren sich

15. Mai 1625
Das grausame Frankenburger Würfelspiel

10. Oktober 1625
Eine Religionsedikt für Oberösterreich

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1626

1626
Maria Jacobäa Freifrau von Lerchenfeld lässt eine „Loretokapelle“ errichten

Ab 1626
Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet

1626
Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“

7. Februar 1626
Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München

Um den 12. Mai 1626
In Oberösterreich bricht ein Bauernkrieg los

16. Mai 1626
Der Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck wird unterzeichnet

21. Mai 1626
Eine missglückte katholische Strafexpedition im Mühlkreis

24. Juni 1626
Linz wird von den aufständischen Bauern belagert

26. Juni 1626
Kurfürst Maximilian I. erlässt eine Kleiderordnung

10. September 1626
Ein Waffenstillstand mit den aufständischen Bauern

17. Oktober 1626
Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

20. Oktober 1626
Jakob Balde erhält in der „Loretokapelle“ seine „niederen Weihen“

November 1626
Eine baierische Elite-Armee besiegt die aufständischen Oberösterreicher

Um den 25. November 1626
Die aufständischen Bauern werden in vier blutigen Schlachten geschlagen


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

28. September 1628
Das erste Opfer der Pest


1698

1698
Eine neue „Fasanerie“ entsteht auch in der „Hirschau“

Januar 1698
Der baierische Kurprinz Ferdinand Joseph erkrankt schwer

24. Mai 1698
Kurprinz Ferdinand Joseph wird nach Brüssel gebracht

Ab August 1698
Die Haidhauser „Sankt-Johannes-Baptist-Kirche“ wird umgebaut

24. September 1698
Frankreich und England einigen sich auf einen „Teilungsplan“

11. November 1698
König Carl II. von Spanien ernennt Joseph Ferdinand zum Alleinerben


1705

Ab 1705
Der „wittelsbachische Hausschatz“wird bei den „Franziskanern“ versteckt

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

16. Februar 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde reist nach Venedig

20. März 1705
Kaiser Leopold I. setzt eine „Administration

5. Mai 1705
Die Landbevölkerung ist am stärksten betroffen

15. Mai 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

Nach dem 16. Mai 1705
Münchens Kaffeehäuser erleben einen enormen Aufschwung

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

24. Mai 1705
Die Deportation der kurbaierischen Prinzen wird geplant

25. Mai 1705
Die Kaiserliche Administration schreibt erneut eine Kriegssteuer aus

6. Juni 1705
Die baierischen Beamten leisten einen Treueid auf den Kaiser

16. Juni 1705
Je vier Höfe müssen einen tauglichen Mann für die Armee stellen

1. Juli 1705
Die baierischen Stände leisten ihren Treueid auf den Kaiser

24. Juli 1705
Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

9. September 1705
Die „Kaiserliche Administration“ ordnet Rekrutierungen an

Um den 2. Oktober 1705
Die Kaiserliche Administration ordnet Zwangsrekrutierungen an

Um den 10. Oktober 1705
Wegen der „Zwangsrekrutierungen

15. Oktober 1705
Lenggrieser Proteste gegen die Zwangsrekrutierungen

16. Oktober 1705
Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria wird geweiht

Um den 25. Oktober 1705
Der Aufstand gegen die kaiserliche Besatzungsmacht bricht los

Um den 3. November 1705
Im die „Rentamt Burghausen

10. November 1705
Verstärkung für die „​Kaiserliche Administration

13. November 1705
Der Kampf um Burghausen beginnt

14. November 1705
Einsatz von Truppen gegen „Tumultuanten“ angekündigt

16. November 1705
Burghausen fällt den „Aufständischen“ in die Hände

22. November 1705
Georg Sebastian Plinganser ruft alle Baiern zu den Waffen

23. November 1705
„Kaiserliche Truppen“ befreien Wasserburg von den „Aufständischen“

25. November 1705
In Benediktbeuern kommt es zu Tumulten

27. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen Vilshofen ein

28. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen die „Festung Braunau“ ein

Die „Kaiserlichen“ erobern Neuötting zurück

Die „Kaiserliche Administration“ will die „Zwangsrekrutierungen“ einstellen

29. November 1705
Sorgen um „das rebellische Volk“ in Baiern

Um den 1. Dezember 1705
Oberst de Wendt verfügt jetzt über 1.300 Mann

Um den 2. Dezember 1705
In Valley kommt es zu Tumulten

Um den 3. Dezember 1705
Pfarrer Florian Sigismund Miller wirbt Truppen für die Aufständischen an

4. Dezember 1705
Ausweitung der Rebellion übers ganze Land geplant

Die „Aufständischen“ erobern Schärding

Um den 8. Dezember 1705
Die Aufständischen erzielen bedeutende Erfolge

9. Dezember 1705
Ein gefälschter Brief vom Kurfürsten aus dem Exil

Um den 10. Dezember 1705
Die Gerüchtekücheum die baierischen Prinzen brodelt

Die Erhebung im Landgericht Tölz

10. Dezember 1705
Der Kongress von Anzing vereinbart einen zehntägigen Waffenstillstand

12. Dezember 1705
Angedrohung der Sippenhaft für die „Aufständischen“

Oberst Johann Baptist de Wendt wird „Stadtkommandant“

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands

Die Eroberung von Kelheim

15. Dezember 1705
Mobilisierung der Gerichte Erding, Schwaben und Haag

„Das Oberland macht beim Aufstand mit“

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

Um den 16. Dezember 1705
Der „Münchner Verschwörerkreis“ erweitert sich

16. Dezember 1705
Treffen der Münchner „Aufständischen“ mit den „Oberländern“

Der vereinbarte „Waffenstillstand“ wird gebrochen

17. Dezember 1705
Die „Unterländer“ greifen die kaiserlichen Truppen an

18. Dezember 1705
Eine Mischung aus Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen

19. Dezember 1705
Die „Chur-Bairische Landts-Defension Oberlandt“ erlässt das „Tölzer Patent“

Die „Kaiserliche Administration“ befiehlt, die Waffen niederzulegen

21. Dezember 1705
Der politische Höhepunkt des „Baierischen Volksaufstands“ ist erreicht

22. Dezember 1705
Die „Aufständischen“ treffen sich in Hohenschäftlarn

Verurteilung wegen Verkostung der Aufständischen

23. Dezember 1705
Ein bäuerliches Aufgebot trifft sich in Schäftlarn

24. Dezember 1705
16.000 „Unterländer“ schlagen in Steinhöring ihr Hauptquartier auf

Der Zug der aufständischen Bauern bewegt sich in Richtung München

Der Zug der „Aufständischen“ kommt in Baierbrunn an

Die Masse der „Oberländer“ trifft in Solln ein

Weitere bedenkliche Nachrichten treffen aus München ein

Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen

25. Dezember 1705
Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

Die Kaiserlichen hören die Aufständischen nicht mal an

Die Kaiserliche Kavallerie trifft am Gasteig ein

Oberst de Wendt befiehlt einen Ausfall aus dem Isartor

Die Oberländer werden von zwei Seiten angegriffen

Die Aufständischen in Untersendling sind vollkommen eingeschlossen

Gegen 11 Uhr ist alles vorbei

Die Aufständischen erobern Landau an der Isar

26. Dezember 1705
Der „Volksaufstand der Oberländer“ bricht zusammen

28. Dezember 1705
Gnade für die Aufständischen

31. Dezember 1705
Cham wird von den „Aufständischen“ eingenommen

Die Armee der „Unterländer Aufständischen“ zerfällt


1706

1706
Dionysius Michael wird als „Kaffeesieder“ bezeichnet

Die „Hofmark Haidhausen“ umfasst 233 Familien

Enrico Zuccalli wird aus dem Hofdienst entlassen

2. Januar 1706
Gnade für die meisten der am Aufstand Beteiligten

8. Januar 1706
Das Massaker von Aidenbach

14. Januar 1706
Schärding wird den „Aufständischen“ geräumt

16. Januar 1706
Die „Aufständischen“ räumen Cham

„In verschiedenen Scharmützeln gegen 10.000 Mann massakriert“

17. Januar 1706
Braunau wird den „Aufständischen“ geräumt

18. Januar 1706
Die „Aufständischen“ räumen Burghausen

27. Januar 1706
Anführer des Aufstands sollen höchstens Geldstrafen erhalten

29. Januar 1706
Die Münchner „Anführer“ werden hingerichtet

17. Februar 1706
Ein kaiserlicher Erlass beendet die „Zwangsrekrutierungen“

6. März 1706
Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die „Hofmark Haidhausen“

17. März 1706
Der „Jägerwirt“ Johannes Jäger wird hingerichtet und gevierteilt

Matthias Kraus wird in Kelheim hingerichtet

21. April 1706
„Reichsacht“ über die beiden wittelsbachischen Kurfürsten

29. April 1706
Das Ächtungsverfahren gegen Kurfürst Max Emanuel ist abgeschlossen

Mai 1706
Die baierischen Kurprinzen werden nach Klagenfurt gebracht

10. Mai 1706
Die „Reichsacht“ über Max Emanuel wird ausgerufen

23. Mai 1706
Max Emanuel wird in der Schlacht bei Ramillies vernichtend geschlagen

15. August 1706
Kurfürst Joseph Clemens wird in Lille zum „Subdiakon“ geweiht

8. Dezember 1706
Kurfürst Joseph Clemens wird in Lille zum „Diakon“ ernannt

25. Dezember 1706
Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens erhält die Priesterweihe


1749

Nach 1749
Josepha von Kern verkauft Grundstücke in der „Falkenau“

1749
Benjamin Franklin: „Blitze nichts anderes als riesige Funken

Johann Jochner kauft den „Singlspielerbräu“

19. Februar 1749
Beschluss für einen Neubau des „Klosters am Lilienberg“


1751

1751
Das „Palais Toerring-Jettenbach“ wird fertiggestellt

Das „Kriminalrecht“ des Freiherrn Wiguläus von Kreittmayr

Das Strafgesetzbuch bestimmt auch über Hexen

Landesverweisung und schärfere Strafen gegen die Prostitution

Graf Hieronimo von Spreti kauft das „Schloss Neuberghausen“

12. Februar 1751
Wieder ist der „Hundefänger“ auf der Jagd

11. März 1751
Errichtung eines Exerzitienhauses für die Franziskaner

31. März 1751
Die Paulaner erhalten eine weitere Ausnahme vom Schankverbot


1755

ab 1755
Die Münchner Brauer lassen Bierkeller ins Isarhochufer graben und mauern


1773

1773
Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

Peter von Osterwald kauft einen Acker für ein „Observatorium“

Der „Franziskaner-Friedhof“ wird gesperrt

Wozu denn soll der Bauer Lesen und Schreiben lernen?

Johann Peyrl wird als „Kotterbauer und Unterthan“ bezeichnet

Der Hochaltar der „Georgskirche“ von Johann Baptist Straub ist vollendet

Kurfürst Carl Theodor schickt Friedrich Ludwig Sckell nach England

Kurfürst Max III. Joseph reduziert die „Feiertage“

21. Juli 1773
Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

3. August 1773
Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers

21. August 1773
Papst Clemens XIV. hebt den „Jesuitenorden“ auf


1774

1774
Ignaz Günther arbeitet an der Kanzel des Bogenhausener „Georgskircherls“

Peter Paul Maffei kommt nach München

24. März 1774
Giovanni Pietro Salti eröffnet ein Café unter den Arkaden des „Hofgartens“

5. April 1774
Kurfürst Max III. Joseph will die „Friedhofsfrage“ neu regeln

18. Oktober 1774
Sally Thompson wird geboren

7. Dezember 1774
Dritter Aufenthalt Mozarts in München

29. Dezember 1774
Uraufführung wegen Zahnschmerzen verschoben


1784

1784
Baron von Aretin verkauft sein Grundstück an Kurfürst Carl Theodor

King George III. entlässt Sir Benjamin Thompsons in baierische Dienste

Das „Kaffeehaus“ an der „Hofgartenmauer“ wird aufgestockt

Johann Perzl spottet über den Baierwein

Sir Benjamin Thompson kommt nach Baiern

9. Januar 1784
Die Wirte der Au beschweren sich über die „Märzenkeller“

16. Januar 1784
Die Münchner Brauer beschweren sich über das „Augustinerkloster“

19. Januar 1784
Der Stadtrat legt dazu eine Reihenfolge des Bierausschanks vor

28. Januar 1784
Ein „tollwütiger“ Hund entkommt und verletzt dreizehn Personen

26. März 1784
Metzger lassen ihre Hunde in den „Fleischbänken“ das warme Blut trinken

31. März 1784
Der Stadtrat ermahnt die Bierbrauer und droht ihnen mit Strafen

April 1784
Zur Heilung wird die Stola des heiligen Hubertus aufgelegt

22. Juni 1784
Kurfürst Carl Theodor verbietet die Illuminaten

9. September 1784
In der Klosterkasse der Paulaner fehlen 4.000 Gulden

5. November 1784
„Pilgramsheim“ wird „Adelssitz mit allen Rechten“

16. November 1784
Die Missstände im Paulanerkloster sollen beendet werden


1802

1802
„Staatsrat“ von Hazzi kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

Die „Rumford-Suppenanstalt“ wird gegründet

Mit der „Säkularisation“ wird die „Praterinsel“ Eigentum des Staates

München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

Peter Paul Maffei gründet die „Maffei-Bank“

25. Januar 1802
Dekret zur Aufhebung der Bettelordensklöster in Baiern

Februar 1802
Das „Hieronymiten-Kloster“ soll säkularisiert werden

6. Februar 1802
Das „Kapuziner-Kloster“ wird säkularisiert

Das „Fanziskaner-Kloster“ wird säkularisiert

7. Februar 1802
Das „Karmeliten-Kloster“ wird säkularisiert

17. Februar 1802
Graf Philipp von Arco wird „Aufhebungskommissar“ für die „Franziskaner“

20. Februar 1802
Das „Pütrich-Kloster“ wird säkularisiert

22. Februar 1802
Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

25. Februar 1802
Auflösung des ältesten „Mönchskonvents“ der Stadt

Es ergeht eine wichtige „Instruktion zur Klosteraufhebung“

26. Februar 1802
Die „Säkularisation“ und die „Michaels-Bruderschaft“

März 1802
Das Münchner „Augustinerkloster“ wird „Zentralkloster“

2. März 1802
Das „Franziskaner-Hospiz Josephsburg“ wird aufgehoben

3. März 1802
Freiherr von Leyden bereitet die Franziskaner auf die Abreise vor

4. März 1802
Die Franziskaner-Patres treten ihre Reise nach Ingolstadt an

17. März 1802
Aufforderung zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“

Bis zum 20. März 1802
Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

27. März 1802
25 „Kapuzinermönche“ werden nach Rosenheim gebracht

Der Frieden von Amiens

30. März 1802
Das Karmelitinnenkloster in Neuburg wird zum Zentralkloster

Um den 1. Mai 1802
Im „Bendektinerinnenkloster am Lilienberg“ leben 23 Nonnen

22. Mai 1802
Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

24. Mai 1802
Geheimvertrag mit Frankreich über Landabtretungen

29. Mai 1802
Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

31. Mai 1802
Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Anfang Juni 1802
Versteigerung des Mobiliars aus dem „Kloster am Lilienberg“

7. Juni 1802
Wallfahrer der Marianischen Kongregation nach Andechs

8. Juni 1802
Ausschreitungen nach der Andechs-Wallfahrt

9. Juni 1802
Die Ausschreitungen setzen sich fort

10. Juni 1802
Das Militär nimmt Handwerksgesellen fest

11. Juni 1802
Es ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt

15. Juni 1802
Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

19. Juni 1802
Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

20. Juni 1802
Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

28. Juni 1802
Die Abbrucharbeiten am Franziskaner-Kloster beginnen

1. Juli 1802
Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

18. Juli 1802
Aufhebung des Karmelitenklosters

23. Juli 1802
Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

12. August 1802
Mühldorf soll von Salzburg abgetreten werden

15. August 1802
Die „Hieronymiten-Mönche“ sollen nach Indersdorf versetzt werden

19. August 1802
Die „Grafschaft Werdenfels“ wird durch baierische Truppen besetzt

Die Stadt Salzburg und die „Fürstprobstei Berchtesgaden“ werden besetzt

Baierns Militär marschiert in Mühldorf ein

20. August 1802
Aktiver Widerstand erscheint als nicht angemessen

21. August 1802
Die ehemaligen „Hieronymiten“ werden zu „Weltpriester“

23. August 1802
Baierisches Militär marschiert in das „Fürstbistum Freising“ ein

24. August 1802
Die „Reichsdeputation“ tritt in Regensburg erstmals zusammen

14. September 1802
Die Auer „Paulanerinnen“ werden in „Aussterbeklöster“ gebracht

1. Oktober 1802
Mühldorfer Bürger freuen sich auf die Einverleibung nach Baiern

4. Oktober 1802
Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige „Klosterschule am Lilienberg“

11. Oktober 1802
Das „Paulaner-Bräuhaus“ erhält eine „reale Bräugerechtigkeit“

30. Oktober 1802
Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

November 1802
Die Gebäude des „Franziskanerklosters“ werden „auf Abbruch“ versteigert.

Auch das „Franziskaner-Klostergebäude“ verschwindet

Der „Staat“ erhält die Entschädigung für die „Verlegung der Brücke“

3. November 1802
Das „Wilhelms-Gymnasium“ kommt ins ehemalige „Karmeliten-Kloster“

23. November 1802
Die „Reichsdeputation“ beschließt den „Reichsdeputationshauptschluss“

24. November 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung des Hochstifts Freising“

26. November 1802
Freiherr von Aretin nimmt per Dekret die Stadt Mühldorf in Besitz

27. November 1802
Freising und die Zugspitze werden bairisch

1. Dezember 1802
Mühldorf am Inn wird bairisch

2. Dezember 1802
Freiherr von Aretin trifft in Mühldorf ein und nimmt Besitz von der Stadt

3. Dezember 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung der Grafschaft Werdenfels“

5. Dezember 1802
Johann Adam Freiherr von Aretin trifft in Mittenwald ein

6. Dezember 1802
Besitzergreifungsfeierlichkeiten in der Reichsgrafschaft Werdenfels

12. Dezember 1802
Die „Hieronymitaner“ treten erstmals in der Kleidung der „Weltpriester“ auf

13. Dezember 1802
Das „Karmelitinnen-Kloster“ wird der „Pfandhausverwaltung“ überlassen

18. Dezember 1802
19 „Pütrich-Nonnen“ begeben sich auf ihre Reise nach Reutberg

23. Dezember 1802
Die „allgemeine Schulpflicht“ wird eingeführt

29. Dezember 1802
Die restlichen 21 „Pütrich-Nonnen“ verlassen München


1809

1809
Pläne für eine „Walhalla“ im „Englischen Garten“

Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

Der Weiler „Niedergiesing“ wird zur „Vorstadt Au“ eingemeindet

Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Ende Januar 1809
Erzherzog Johann lädt die führenden Köpfe des Tiroler Widerstands ein

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

9. März 1809
Adrian von Riedl verkauft die „Neumühle“ an den Müller Schöttl

12. März 1809
Die baierischen Behörden wollen in Tirol Rekruten „ausheben“

18. März 1809
Adrian von Riedl stirbt

24. März 1809
„Religionsfreiheit“ und „Gleichbehandlung der Konfessionen“ bestätigt

Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

9. April 1809
Der Krieg Österreichs gegen Frankreich beginnt

Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

14. April 1809
Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

22. April 1809
Napoleon Bonaparte gewinnt die entscheidende Schlacht gegen Österreich

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

29. April 1809
Französische und baierische Truppen besetzen Salzburg

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

1. Mai 1809
Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet

11. Mai 1809
General Bernhard Erasmus von Deroy befreit Kiefersfelden

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten

12. Mai 1809
„Wie tief sind Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“

Die baierischen Truppen erobern Kufstein zurück

Napoleon Bonaparte erobert Wien

15. Mai 1809
Der Kampf um Schwaz dauert zwei Tage

19. Mai 1809
Die Divisionen Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

23. Mai 1809
General Deroy setzt seine Truppen in Alarmbereitschaft

25. Mai 1809
Die Erste Bergisel-Schlacht dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur Zweiten Bergisel-Schlacht

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

27. Juni 1809
Joseph von Utzschneider verspricht zu viel

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu Beutezügen einfallenden Tiroler

27. Juli 1809
Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

30. Juli 1809
Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der Pontlatzer Brücke

10. August 1809
Großer Widerstand der Tiroler an der „Lienzer Klause“

11. August 1809
Völlig demoralisierte Truppen sind in Innsbruck eingeschlossen

13. August 1809
Die „Dritte Bergisel-Schlacht“ beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

4. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält österreichische Finanzhilfen

9. Oktober 1809
Wieder wird die Seidenzucht in Baiern eingeführt

Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins“ werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der „Friede von Schönbrunn“ und Tirol

17. Oktober 1809
Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt

19. Oktober 1809
Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren

21. Oktober 1809
Der Erzherzog setzt den „Tiroler Oberkommandanten“ Andreas Hofer ab

24. Oktober 1809
Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein

25. Oktober 1809
Der baierische „Kronprinz“ Ludwig I. zieht in Innsbruck ein

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im „Frieden von Schönbrunn“ wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

Die Tiroler beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das „Unterwerfungsschreiben“

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“ wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

10. November 1809
Tiroler „Rebellen“ überfallen bei Imst baierische Truppen

11. November 1809
Andreas Hofer bricht sein gegebenes Wort

12. November 1809
Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation

13. November 1809
General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein

16. November 1809
Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf

18. November 1809
Eine französische Einheit wird zur Kapitulation gezwungen

Um den 19. November 1809
Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney gefangen nehmen

24. November 1809
Im „Paznauntal“ kommt es zu Kämpfen

Um den 27. November 1809
Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol

29. November 1809
Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas erhält das „Grafendiplom“

Dezember 1809
Tirol wäre besser bei Frankreich

1. Dezember 1809
Bei der „Lienzer Klause“ kommt es erneut zu Kämpfen

6. Dezember 1809
Als Strafe für die Belagerung Brixens werden Dörfer abgebrannt

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Das Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern wird auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

30. Mai 1814
Die Befreiungskriege sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des Königreichs Baiern werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den Jesuitenorden wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der „Wiener Kongress“ regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1828

1828
Die „Notbrücke“ erhält den Namen „Ludwigsbrücke“

Der „Kreuzlgießergarten“ darf aufgestockt werden

Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

Die „Erzgießerei“ muss erneut erweitert werden

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zur „Ludwigskirche“

1.486 eheliche und 1.018 uneheliche Geburten

Friedrich Bürklein studiert bei Friedrich von Gärtner

Mit Adrian Dick kommt die erste protestantische Familie nach Giesing

6. Februar 1828
Geldstrafe und die Übernahme der Untersuchungskosten

10. März 1828
Das „Odeon“ wird eröffnet

17. April 1828
Die Gemeinde Dettendorf wird für das Haberfeldtreiben verurteilt

26. April 1828
Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg

28. April 1828
Der Grundstein zum „Herzog-Max-Palais“ wird gelegt

16. Mai 1828
Der Magistrat der Vorstadt Au kauft den Mariahilfplatz

8. Juli 1828
Graf Maximilian V. Franz Xaver von Preysing-Hohenaschau stirbt

1. August 1828
Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

1. September 1828
Freiherr von Zentner muss zurücktreten

9. September 1828
Herzog Max in Bayern heiratet die Königstochter Ludovica Wilhelmine

10. November 1828
Das Haberfeldtreiben von Berbling bei Aibling

Das Haidhauser „Preysing-Schloss“ wird an Max Joseph Kaut verkauft

17. November 1828
König Ludwig I. vergeht die Lust am „Liberalismus“

31. Dezember 1828
Seidenbau als Nebenverdienst


1845

1845
Die „Königliche Bayerische Staatsbahn“ kauft den „Münchner“

Um 1845
Die heutige „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird gegründet

1845
Arnold Zenetti legt die „Examina im Hoch- und Tiefbau“ erfolgreich ab

Josef Schweiger eröffnet sein „Isar-Vorstadt-Theater“

Der „Ludwig-Main-Donau-Kanal“ ist zu gering dimensioniert

Friedrich Bürklein wird nach München versetzt

Friedrich Engels: „Über die Lage der arbeitenden Klasse in England“

König Ludwig I. will eine Briefmarke

Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

3. Januar 1845
Karl Valentins Mutter Johanna Maria Schatte wird geboren

7. Januar 1845
Ludwig III. wird geboren

4. April 1845
Das Abhalten der Maiandacht in der Michaelskirche genehmigt

1. Mai 1845
Erste Pfarrkirchen-Maiandacht Deutschlands in der Ludwigskirche

August 1845
Lolas gewagte Aktionen steigern ihre Bekanntheit

25. August 1845
Ludwig II. wird in Schloss Nymphenburg geboren

26. August 1845
Ludwig II. wird im „Steinernen Saal“ von „Schloss Nymphenburg“ getauft

15. November 1845
Ludwig (II.) erhält den neu eingeführten Titel Erbprinz

28. November 1845
Die „Armen Schulschwestern“ beziehen ihr Kloster am Mariahilfplatz

1. Dezember 1845
Widerstand gegen die „Konfessionspolitik“ des „Innenministers“ Abel

12. Dezember 1845
König Ludwig I. muss den „Kniebeugeerlass“ zurücknehmen


1847

1847
Die „Maffei'sche Fabrik in der Hirschau“ liefert ihre Lokomotive „Donau“

Ein Neubau für die „Frauen vom guten Hirten“

Gründung eines Frauenvereins zur Beförderung der Seidenzucht

Max Schweiger erhält die Konzession für das „Isar-Vorstadt-Theater“

Das „Schyrenbad“ wird als „städtisches Männerfreibad“ eröffnet

Der „Tapezierer“ Karl Falk gründet die „Firma Karl Falk“

Das „Kostümverbot“ wird in Frankreich eingeführt

Im Morgengrauen des Januar 1847
Eine Schmähschrift am Regensburger „Knorrkeller“

1. Januar 1847
„Innenminister“ Abel wird ein wichtiges Ressort entzogen

5. Januar 1847
König Ludwig I. ordnet „Personenschutz“ für Lola Montez an

7. Februar 1847
König Ludwig I. legt den künftigen Bahnhof-Standort fest

8. Februar 1847
Der „Staatsrats“ ist gegen die Einbürgerung der Lola Montez

11. Februar 1847
Auch „Innenminister“ Karl August von Abel verweigert die Unterschrift

16. Februar 1847
Verärgert entlässt König Ludwig I. das gesamte Kabinett

19. Februar 1847
Ludwig I. entzieht Professor Ernst von Lasaulx die „Lehrerlaubnis“

28. Februar 1847
Im Karlsruher „Hoftheater“ bricht ein Feuer aus

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

13. März 1847
Lola Montez wohnt jetzt in der Theresienstraße 8

Um April 1847
Der Widerstand gegen die bayerische Zensurpraxis wird immer größer

4. April 1847
Der „Münchner Bahnhof“ fällt einem Brandanschlag zum Opfer

21. April 1847
Friedrich von Gärtner stirbt

28. April 1847
Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

3. Mai 1847
Das Gelände der „Schießstätte“ wird an die Eisenbahn verkauft

27. Mai 1847
Gründung der Generalverwaltung der Posten und der Eisenbahnen

1. Juni 1847
Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

20. Juni 1847
Das Rauchverbot in den Straßen und auf den Plätzen wird aufgehoben

23. Juli 1847
Verkauf des Langer-Schlösschens

26. Juli 1847
Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

4. August 1847
Das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

14. August 1847
„Minister“ Maurer unterzeichnet das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

25. August 1847
Aus Lola Montez wird die Gräfin Maria von Landsfeld

30. August 1847
Der „Kunstmaler“ August Wilhelm von Kaulbach lästert über Lola Montez

2. September 1847
Das Geschäft mit dem Adelsdiplom für Lola Montez

6. September 1847
Jetzt gerät Königin Therese in Rage

20. September 1847
In der „Stände-Versammlung“ werden weitreichende Forderungen erhoben

Um den 30. September 1847
Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

2. Oktober 1847
Paul von Hindenburg wird in Posen geboren

15. November 1847
Der abgebrannte Bahnhof wird behelfsmäßig wiederhergestellt

30. November 1847
König Ludwig I. bildet das „Kabinett“ um

16. Dezember 1847
Die neue Regierung erreicht die „Aufhebung der Zensur“

31. Dezember 1847
Die Zahl der Münchner Brauereien ist auf 32 geschrumpft


1849

1849
München hat 96.398 Einwohner

Eine „Turner-Feuerwehr“ wird gegründet

Die „Paulskirchen-Verfassung“ will die „Abschaffung der Todesstrafe“

Die Zahl der „Seelen“ in der „Anna-Pfarrei“ liegt bei 6.897

Wagners antisemitisches Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“

15. Januar 1849
Eine „linke Mehrheit“

20. Januar 1849
Ein politisches Haberfeldtreiben gegen einen fortschrittlichen Lehrer

22. Januar 1849
Den Landtag beherrscht das Thema „Reichsverfassung“

4. März 1849
Die Großmacht Österreich erhält eine Verfassung

8. März 1849
König Max II löst - trotz Versprechungen - den Landtag auf

28. März 1849
Die „Nationalversammlung“ verabschiedet die „Reichsverfassung“

23. April 1849
Das „Königreich Bayern“ lehnt die „Reichsverfassung“ ab

2. Mai 1849
Wahl eines „provisorischen Landesverteidigungs-Ausschusses“

3. Mai 1849
Der „Dresdner Maiaufstand“ scheitert

9. Mai 1849
Richard Wagner wird in Deutschland steckbrieflich gesucht

11. Mai 1849
Der „Badische Maiaufstand“ führt zur „Republik Baden“

16. Mai 1849
Der Bayerische Landtag tritt wieder zusammen

21. Mai 1849
Die Abgeordneten fordern die Anerkennung der Reichsverfassung

22. Mai 1849
Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

26. Mai 1849
Hubert Herkomer kommt in Waal bei Landsberg zur Welt

1. Juni 1849
Die Regierung beschließt Entsendung von Truppen in die Pfalz

6. Juni 1849
Reste der Frankfurter Nationalversammlung tagen in Stuttgart

10. Juni 1849
Der Kriegszustand wird über die Pfalz verhängt

Ab dem 13. Juni 1849
Der Aufstand in der Pfalz wird niedergeschlagen

24. Juni 1849
Der Steyrer Hans wird in Allach geboren

2. Juli 1849
Marie Therese wird in Brünn geboren

14. Juli 1849
Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

15. Juli 1849
Haidhausen will ein neues Gotteshaus

19. Juli 1849
Lola Montez heiratet den 21-jährigen George Trafford Heald

23. Juli 1849
Preußischen Truppen nehmen Rastatt ein

16. September 1849
Der 77-jährige Franz Xaver Zacherl erhängt sich

1. Oktober 1849
Der „Centralbahnhof“ kann der Öffentlichkeit übergeben werden

3. Oktober 1849
Die letzten ungarischen „Revolutionäre“ kapitulieren

30. Oktober 1849
Zustimmung für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

1. November 1849
Der „Schwarze Einser“ wird herausgegeben

9. November 1849
Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen


1850

1850
Der „Kreuzlgießergarten“ wird zur „Gastwirtschaft zum Salzburger Hof“

Bis zum Jahr 1850
Die „Kolonie Birkenau“ ist durch die Hochwässer bedroht

1850
Die Festlegung der „Brauperiode für untergäriges Bier“ wird aufgehoben

Bierkeller zählen zu den „Volksbelustigungsorten“

Maffei ist Hauptaktionär der „Eisenwerk-Gesellschaft-Maxhütte“

Zu geringe Seiden-Ausbeute

Die „Anna-Kirche“ soll zwei Türme mit Glocken und Uhren erhalten

Die „Loretokapelle“ wird abgerissen

Friedrich Bürklein wird „Professor an der Polytechnischen Schule“

Lorenz Meiller kauft das Anwesen an der Lilienstraße

Ab 1850
Erstmals können großflächige Glasscheiben hergestellt werden

1850
Der Münchner Malzverbrauch liegt bei 284.582 Hektoliter

Das „Siegestor“ wird fertiggestellt

Sebastian Kneipp entwickelt seine „Wasserkur“

Um 1850
Die ersten „Stempeluhren“ werden installiert

1850
Braumeister Heiss kauft die Brauerei „Zum Oberpollinger“

26. Februar 1850
Der Vorläufer der „Münchner Feuerwehr“ wird schon wieder aufgelöst

1. Mai 1850
Die „Maffei'sche Maschinenfabrik“ präsentiert ihr erstes Dampfschiff

Arnold Zenetti wird als „Bauingenieur beim Stadtbauamt“ angestellt

J. Schweiger erhält eine Konzession für ein „Theater in der Vorstadt Au“

Das „Schweiger Volkstheater“ in der Au erhält Gasbeleuchtung

Nach dem 1. Mai 1850
Die „Schweiger Volkstheater“ dürfen nur noch „Lokalpossen“ aufführen

6. Juli 1850
Der Münchner Turnverein wird verboten und aufgelöst

28. August 1850
Uraufführung der Wagner-Oper „Lohengrin“ in Weimar

3. Oktober 1850
Enthüllung der „Bavaria“ wegen Regen verschoben

9. Oktober 1850
Bei strahlendem Sonnenschein wird die „Bavaria“ enthüllt

15. Oktober 1850
Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

Um November 1850
Ein neuer Baustil soll erfunden werden

6. November 1850
Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

10. November 1850
Erneut ein Haberfeldtreiben gegen den Pfarrer

15. November 1850
Der „Verein zur Ausbildung der Gewerke“ wird gegründet

Um Dezember 1850
Friedrich Bürklein reicht einen „Stadtverschönerungsplan“ ein


1852

1852
Die Familie Herkomer wandert nach Cleveland, Ohio, aus

Turbulenzen bei der „Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“

Die „Rekognition für die Verlegung der Brücke“ abgelöst

Die bayerischen Briefmarken sind halt einfach schöner

Lorenz Meiller wird die Ausübung seines Berufs verweigert

Ab 1852
Frauen werden nicht mehr an der „Kunst-Akademie“ zugelassen

1852
Die „Augustiner-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Die schwierige Verwirklichung der „Isaranlagen“

In New York fährt die weltweit erste Straßenbahn

Das erste „Varieté“ entsteht in London

29. März 1852
Grundsteinlegung für die neue Haidhauser „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

7. Mai 1852
Finanzierung der Bahnverbindung nach Salzburg gesichert

25. Mai 1852
Das Lola-Montez-Bühnenstück Lola Montez in Bavaria hat Premiere

1. Juni 1852
Friedrich Bürklein reicht einen Stadtverschönerungsplan ein

9. Juni 1852
König Max II. schafft die Vereidigung der Armee auf die Verfassung ab

24. Juni 1852
Hochaltar der Johann-Baptist-Dorfkirche eingeweiht

28. Juni 1852
Lola Montez spielt Lola Montez in Bavaria

Um Juli 1852
Aufträge zur Anfertigung von „Musterfassaden für die neue Straße“

25. September 1852
Johann Valentin Fey beginnt beim Auer Tapezierer Karl Falk zu arbeiten

Um Oktober 1852
Die „Quadriga“ wird auf das „Siegestor“ gehievt

16. Oktober 1852
Nach dem Aufsetzen der Quadriga wird das Siegestor feierlich eröffnet

17. Oktober 1852
Grundsteinlegung für die Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“

1. November 1852
Ex-König Ludwig I. „schenkt“ der Stadt München das „Siegestor“

11. Dezember 1852
König Max II. will die revolutionären Errungenschaften zurückdrehen

25. Dezember 1852
Bayernkönig Max II. will eine neue Prachtstraße bauen lassen

30. Dezember 1852
Lola Montez erreicht mit ihrer Schauspieltruppe New Orleans


1865

1865
Die „Maximiliansstiftung für kunstgewerbliche Ausbildung“ wird gegründet

Hubert Herkomer besucht die „Akademie der Bildenden Künste“

Seit 1865
„Lehrstühle für Hygiene“ an den bayerischen „Hochschulen“

1865
Die Gemeinde Bogenhausen will eingemeindet werden

Der „Brauer“ Bathasar Füger erwirbt die „Brauerei zur Schwaige“

Das „Montgelas-Palais“ erhält ein weiteres Stockwerk aufgesetzt

Johann Valentin Fey heiratet Elisabeth Sigl, geb. Falk

Die „Beamten-Relikten-Anstalt“ wird zunächst als „Militärspital“ benutzt

An der Stelle des „Landschaftsgebäudes“ entsteht das „Neue Rathaus“

Ein zweiter „Galeriebau“ für Adolf Friedrich von Schack

Februar 1865
Bayerische Zeitungen feinden Richard Wagner an

März 1865
Richard Wagners Auswanderungspläne nach Italien

5. März 1865
Hans von Bülow dirigiert die „Tannhäuser“-Aufführung

23. März 1865
Richard Wagner erstellt ein Konzept für eine „Deutsche Musikschule“

5. April 1865
Ludwig und Malvina Schnorr von Carolsfeld treffen in München ein

10. April 1865
Cosima von Bülow und Richard Wagners Tochter Isolde wird geboren

2. Mai 1865
Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

Es kommt zur „Schweinehunde-Affäre“

9. Mai 1865
Hans von Bülow veröffentlicht eine Gegendarstellung

11. Mai 1865
„Generalprobe“ der Richard-Wagner-Oper „Tristan und Isolde“

15. Mai 1865
Die Premiere von Tristan und Isolde muss abgesagt werden

8. Juni 1865
Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

10. Juni 1865
Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

13. Juni 1865
Die zweite Aufführung von Tristan und Isolde

19. Juni 1865
Tristan und Isolde wird zum dritten Mal aufgeführt

1. Juli 1865
König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

9. Juli 1865
„Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

21. Juli 1865
Ludwig Schnorr von Carolsfeld stirbt plötzlich und unerwartet

31. Juli 1865
Richard Wagners geplante Deutsche Musikschule

1. August 1865
Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden

2. August 1865
Richard Wagner will Tristan und Isolde nie mehr aufführen

Münchens erste öffentliche Toilette wird eröffnet

9. August 1865
Richard Wagner besucht König Ludwig II. auf der „Hochkopfhütte“

25. August 1865
Zum 20. Geburtstag von König Ludwig II. gibt's die Wagner-Oper Lohengrin

27. August 1865
Richard Wagner vollendet den Entwurf zu „Parsifal“

September 1865
Richard Wagner mischt sich in die bayerische Politik ein

15. September 1865
Die Schweiger-Theater müssen schließen

Um Oktober 1865
Die Streckenerschließung soll nicht länger verzögert werden

1. Oktober 1865
König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

11. Oktober 1865
Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Wagner und Pfistermeister

16. Oktober 1865
Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden

Um den 20. Oktober 1865
Ludwig II. bewilligtRichard Wagner die geforderten 40.000 Gulden

4. November 1865
Das „Gärtnerplatz-Theater“ wird eröffnet

7. November 1865
Wettbewerb für den Bau des „Neuen Rathauses“ ausgeschrieben

Um den 10. November 1865
Ein neuer Streckenverlauf wird festgelegt

11. November 1865
Wagner will, dass König Ludwig II. ein neues „Kabinett“ bildet

18. November 1865
Richard Wagner schickt sein Gedicht „Abschiedsthränen“ an Ludwig II.

26. November 1865
Richard Wagner hat den Bogen endgültig überspannt

6. Dezember 1865
Richard Wagner soll München für einige Monate verlassen

8. Dezember 1865
Ludwig II. muss Richard Wagner einen Abschiedsbrief schreiben

10. Dezember 1865
Fluchtartig verlässt Richard Wagner München

König Ludwig II. will erstmals zugunsten seines Bruders Otto abdanken

Um den 20. Dezember 1865
Die Unruhe- und Angstzustände des 17-jährigen Bayernprinzen Otto

24. Dezember 1865
Der amerikanische „Ku-Klux-Klan“ wird gegründet


1891

1891
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

Hubert Herkomer malt ein gewaltiges Gruppenbild

Die Marke „Kathreiner‘s Kneipp Malzkaffee“ wird patentiert

In München wird der „Verein für Feuerbestattung” gegründet

Die Prinzregentenstraße wird angelegt.

Deutschland will seinen „Kolonialbesitz“ ausweiten

Der „Reichstag“ bewilligt finanzielle Mittel für „Strafaktionen“

Eugen Allwein verkauft den Haidhauser „Kotterhof“

Der „Verband der süddeutschen katholischen Arbeitervereine“

Mitglieder des „Winzerer Fähndls“ beginnen mit dem „Armbrustschießen“

Das „Lenbach-Haus“ ist fertiggestellt

Das „Schlierseer Bauerntheater“ wird gegründet

Anton Azbé betreibt eine private „Mal- und Zeichenschule“

Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründet das „Brockenhaus“.

Italienische „Sammelklassen“ in der Haidhauser „Wörthschule“

„Papa Geis“ eröffnet den „Salvator-Anstich“ mit einer heiteren Ansprache

Das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Februar 1891
Eine „Strafexpedition“ in Deutsch-Ostafrika kostet 200 Menschen das Leben

20. Februar 1891
Der Dichter Stephan George lässt sich in München nieder

März 1891
Franz Stuck und der „Verein für Original-Radierung“

12. März 1891
Prinzregent Luitpold weiht die „Luitpoldbrücke“ ein

2. April 1891
Franz Stuck stellt im Münchner Kunstverein 200 Zeichnungen aus

9. Mai 1891
Die „Münchener Gasgesellschaft“ unterzeichnet einen Ablösungsvertrag

1. Juni 1891
Die Gewerbeordnungsnovelle tritt in Kraft

Das Gewerbegerichtsgesetz tritt in Kraft

1. Juli 1891
Eine Richtlinie zur richtigen Entsorgung des Mülls

Georg von Vollmar (SPD) hält seine sogenannten Eldorado-Reden

September 1891
Manche Wiesn-Wirte führen den „Ein-Liter-Glaskrüge“ ein

1. September 1891
Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren

8. September 1891
Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt München

Oktober 1891
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert und geschmückt

Der Mordprozess gegen das Berliner Ehepaar Heinze beginnt

1. November 1891
Die „Prinzregent-Luitpold-Terrasse“ wird der Öffentlichkeit übergeben

Evangelische Klassen in der „Alten Schloßschule“

Dezember 1891
Die erste antisemitische Gesellschaft in München gegründet

8. Dezember 1891
Der „Katholische Arbeiterverein München-Au-Giesing“ wird gegründet

31. Dezember 1891
In München gibt es erst 34 „Cafès“


1895

1895
„Krao, das Affenmädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Leonhard Romeis erhäölt den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

Der „arbeitsfreie Sonntag“ wird im Kaiserreich gesetzlich verankert

Konrad Drehers „Schlierseer Bauerntheater“ auf USA-Tournee

57.478 Protestanten leben in München

Die „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“ wird ausgebaut

Ernst von Possart wird „Generalintendant der kgl. Hofbühnen“

Die Straßen zum „Friedensengel“ werden dem Verkehr übergeben

Valentin Ludwig Fey besucht die „Privat-Bürgerschule Dr. Ustrich“

Die „Volksschule“ an der Kolumbusstraße wird als „Musterschule“ errichtet

Amazonen-Wettrennen zwischen Pferd und Fahrrad

In München gibt es 34.708 Gewerbebetriebe

In München gibt es 147 „Arbeitsnachweise“

Ab 1895
Das „Wohn- und Atelierhaus“ für Adolf von Hildebrand wird gebaut

1895
Das „Maffei-Kraftwerk“ am Eisbach wird erbaut

Um 1895
Die ersten „Arbeiter-Radfahr-Klubs“ entstehen

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

Februar 1895
Die Brüder Lumiére erhalten das Patent für einen „Cinématographe“

Ab März 1895
Der „Cinématographe“ der Brüder Lumiére wird dem Publikum vorgestellt

März 1895
Premierleutnant Hans Dominik bekämpft das „Volk der Bakoko“

1. März 1895
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ hat 850 Beschäftigte

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

22. März 1895
Der Magistrat beschließt einen unentgeltlichen „Arbeitsnachweis“

12. Juni 1895
Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

Ab 26. Juni 1895
Schöne, junge Samoanerinnen als Hauptattraktion der Völkerschauen

11. Juli 1895
Margaretha Geertruida Zelle, alias Mata Hari, heiratet in Amsterdam

21. Juli 1895
Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

30. Juli 1895
Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

19. August 1895
Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser „Johann-Baptist-Kirche“

September 1895
Der Magistrat will das „Oktoberfest“ attraktiver gestalten

Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ erhält eine Bierburg

Mit Carl Gabriels „Hexenschaukel“ kommt eine Neuheit aufs „Oktoberfest“

18. September 1895
Der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ tagt

27. September 1895
Ein Militärverbot für die Bierbude Nr. 3

30. September 1895
Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert

23. Oktober 1895
Ilse Hedwig Eisner kommt in Marburg zur Welt

1. November 1895
Das „Städtische Arbeitsamt München“ öffnet seine Pforten

2. November 1895
Das „Konkursverfahren“ gegen die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ beginnt

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

31. Dezember 1895
1.359 Einwohner und 905 italienische „Ziegelarbeiter“


1897

1897
„Miss Alwanda“ beeindruckt die Besucher des „Handels-Panoptikums“

Carl Gabriel scheidet aus dem „Internationalen Handels-Panoptikums“ aus

Ab 1897
Das um 25 Prozent in den Lohnkosten billigere „Fräulein vom Amt“

1897
Planungen für den westlichen Erweiterungstrakt des „Neuen Rathaues“

Ab 1897
In verschiedenen Etablissements werden die Filme vorgeführt

1897
Das Ende des Rügebrauchs vor Gericht

Die „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“

Die Unternehmensgründer scheiden aus

Der „Königliche Wintergarten

Ein erster „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Der „Verein der Brauereibesitzer in München“ hat 15 Mitglieder

Das „Muffatwerk“ hat 1.370 PS zur Stromerzeugung

Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

Johann Bucher erstellt einen Neubau für seine „Drahtfabrik“

In Deutsch-Südwestafrika bricht eine „Rinderpest“ aus

Theodor Fischer beschreibt die „Lilienstraße“

Der „Heumarkt“ ist in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“

Die bayerischen Juden lehnen die „Zionistische Bewegung“ ab

Seit dem Jahr 1897
Der 15jährige Valentin Ludwig Fey tritt bereits als „Vereinshumorist“ auf

1897
Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 1.434.283 Hektoliter

Die „SPD“ fordert die „Trennung von Staat und Kirche“

Ludwig Thomas Erstlingswerk „Agriccola“ erscheint

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Nymphenburger Volksgarten“

Der Bau der „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist nahezu vollendet

9. Januar 1897
Im „Deutschen Theater“ findet der erste „Maskenball“ statt

4. Februar 1897
Ludwig Erhard wird in Fürth geboren

5. Februar 1897
Anton Graf von Arco auf Valley wird geboren

4. März 1897
Valentin Ludwig Fey beginnt eine Lehre beim Schreiner Johann Hall­huber

Um den 8. März 1897
Franz Stuck erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

15. März 1897
Franz Stuck heiratet Mary Lindpaintner

16. März 1897
56 „Turngenossen“ gründen den „Arbeiter-Turn-Verein-München Ost“

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

1. Mai 1897
Mata Hari wandert mit ihrem Mann nach Java aus

2. Mai 1897
Doris Hildegard Eisner wird in Marburg geboren

Um den Juni 1897
Franz Stuck erwirbt ein Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

27. Juli 1897
Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

24. August 1897
Stucks Baupläne werden genehmigt

September 1897
Johann Rössler soll mit seiner „Ochsenbraterei“ wieder auf die „Wiesn“

Die 24 Plätze für die Wirtsbuden werden jährlich neu versteigert

26. September 1897
Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini wird nahe Brescia geboren

9. Oktober 1897
Die Erdaushubarbeiten für die „Villa Stuck“ beginnen

November 1897
Junge, leicht bekleidete Modelle im Goldrahmen

14. November 1897
Kaiser Wilhelm II. lässt die „Kiautschou-Bucht“ besetzen

6. Dezember 1897
Kolonien für die zu spät gekommene Nation

31. Dezember 1897
Die Biereinfuhr nach München beträgt 9.295 Hektoliter

Der Bierverbrauch in München beträgt 1,7 Millionen Hektoliter


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

Ab Januar 1904
Drei Monate Haft wegen Majestätsbeleidigung für Rosa Luxemburg

12. Januar 1904
Die Herero erheben sich in Deutsch-Südwestafrika

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur Entscheidungsschlacht am Waterberg

12. August 1904
25.000 bis 30.000 Herero gelingt die Flucht in die Wüste Omaheke

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
Generalleutnant Lothar von Trotha erlässt den Vernichtungsbefehl

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1905

1905
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

Mata Hari ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Die „Sektion Wien“ wird mit einem „Arier-Paragraphen“ gegründet

Das „letzte Floß“ verlässt Mittenwald in Richtung München

Die Isar hat sich bereits in die „Flinzschicht“ eingegraben

Wegen Überlastung schmoren die Sicherungen durch

Vor 1905
Die Zensur in allen Bereichen des Theaterwesens

1905
Die legendären Automobilrennen des Hubert von Herkomer

Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

Die alte „Wittelsbacherbrücke“ an der Stelle der „Brudermühlbrücke“

Carl Gabriel eröffnet sein erstes „Kinematographentheater“

Das Haus Richard-Wagner-Straße 13 wird gebaut

141 „Weinwirtschaften“ in München

Der „Ratskeller“ und der „Regieweinkeller“ werden doppelt so groß

Die Stadt wagt einen erneuten Vorstoß für ein „Krematorium“

Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Die „Georgskirche“ wird letztmals mit Schindeln gedeckt

Zucht und Ordnung auch in der Badeanstalt

Ab dem Jahr 1905
Neue Abteilungen und Sportarten

1905
Paul Nicolaus Cossmann konvertiert zum katholischen Glauben

Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ werden veröffentlicht

Die Ausstellung „Die Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ wird gezeigt

Das „Münchner Kindl“ kommt auf die Turmspitze des „Neuen Rathauses“

Die Kraftdroschken-Gesellschaft wird gegründet

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

3. Februar 1905
Solidaritätskundgebung für die Opfer der ersten Russischen Revolution

15. Februar 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

14. März 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

15. März 1905
Das „Deutsche Reich“ will Marokkos Wirtschaftsinteressen verteidigen

31. März 1905
Kaiser Wilhelm II. besucht die marokkanische Hafenstadt Tanger

22. April 1905
Lothar von Trotha droht den „Nama“ ebenfalls mit „Vernichtung“

Mai 1905
Ludwig Thoma veröffentlicht seinen Roman „Andreas Vöst“

20. Juni 1905
Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

26. Juni 1905
Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

Um den 15. Juli 1905
Die Kranken werden in die neue Anstalt nach Eglfing verlegt

17. Juli 1905
Erneutes Wahlbündnis zwischen der SPD und dem Zentrum

Um August 1905
„Des is ja bloß a luthrischer Komödiant“

5. August 1905
Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

Seit September 1905
Das „Oktoberfest“ dauert 16 Tage

28. September 1905
Große Veränderung bringt die Landtags-Sitzungsperiode

19. Oktober 1905
Karl Valentins Tochter Gisela wird geboren

20. Oktober 1905
Allen Redakteuren beim Vorwärts wird gekündigt

25. Oktober 1905
Hendrik Witbooi, der „Anführer der Nama“, stirbt

30. November 1905
In Bayern wird die „Direkte Wahl“ eingeführt

9. Dezember 1905
Franz Stuck wird geadelt

26. Dezember 1905
Der sogenannte „Schlieffen-Plan“ wird in Berlin vorgelegt


1913

1913
Der Stummfilm „Karl Valentin privat und im Atelier“ entsteht

Faulhabers Kampf gegen die Geburtenkontrolle

Die „Feuerwache V“ an der Kellerstraße 2a

Ab 1913
Gustl Annast betreibt das „Varieté Savoy“ im „Hotel Reichsadler“

1913
Die „Grundverwertungsgesellschaft“ ersteigert das „Fleischer-Anwesen“

86.000 Protestanten leben in München

Die „Altöttinger-Kapelle“ wird geschlossen

München hat 45 „Lichtspieltheater“

Deutschland führt vier Millionen Kilo Rohseide ein

Emil Zeckendorf wird „k.k. östereichisch-ungarischen Vizekonsul“

Dr. Fritz Gerlich: „Geschichte und Theorie des Kapitalismus“

Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

Der Film „Karl Valentins Hochzeit“ wird nochmal gedreht.

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 16 in die Kanalstraße 8 um

Der Film „Die lustigen Vagabunden“ entsteht

Das „Städtische Arbeitsamt“ zieht an die Thalkirchner Straße

Thomas Mann kauft ein Grundstück im „Herzogpark“

Zusätzliche „Direktionsbüros“ statt „Dienstwohnungen“

Das „Karussell am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

Gründung des „Vereins der Freunde des Alpinen Museums“

1. April 1913
Moosach wird nach München eingemeindet

Die Stadt Milbertshofen wird nach München eingemeindet

12. April 1913
Gründung des „Loos-Vereins Wild West“

26. April 1913
Eröffnung der „Alhambra-Lichtspiele“

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

21. Mai 1913
Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

30. Mai 1913
Der Erste Balkankrieg ist beendet

29. Juni 1913
Der Zweite Balkankrieg beginnt

Juli 1913
Aus Elisabeth Wellano wird Liesl Karlstadt

1. Juli 1913
Eingemeindung von Berg am Laim

Eingemeindung von Oberföhring

8. Juli 1913
Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg

10. Juli 1913
Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg

11. Juli 1913
Das Osmanische Reich erklärt Bulgarien den Krieg

Um den August 1913
Premiere des Karl-Valentin-Stücks „Alpengesangsterzett Alpenveilchen“

10. August 1913
Der „Bukarester Frieden“ beendet den „Zweiten Balkankrieg“

25. August 1913
Prinzregent Ludwig lädt die Bundesfürsten in die Befreiungshalle

September 1913
Die „Bräurosl-Festhalle“ fasst 12.000 Menschen

Das letzte monarchisch orientierte „Oktoberfest“

Um den September 1913
Der „Bayerische Kurier“ warnt vorm Oktoberfest-Besuch

29. September 1913
Serbien geht als Sieger aus den beiden Balkankriegen hervor

Rosa Luxemburg ruft zum Widerstand gegen den Militärdienst auf

18. Oktober 1913
Eröffnung der „Sendlingertor-Lichtspiele“

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur Beendigung der Regentschaft

3. November 1913
Den ganzen Monarchismus lächerlich finden

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die Regentschaft für beendet

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum König

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

17. November 1913
Marie Therese, die erste Katholikin auf dem bayerischen Königinsthron

18. Dezember 1913
Willy Brandt wird als Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck geboren


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische Johanneskirche

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das Infanterie-Leibregiment feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland mobilisiert

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das Deutsche Reich lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem Königreich Serbien den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen Antikriegsdemo der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die Neutralitätszusage für den Kriegsfall ab

Russland erklärt die Generalmobilmachung

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die Generalmobilmachung

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der Mobilmachung

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Zustand drohender Kriegsgefahr

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

Lügen für die These vom deutschen Verteidigungskrieg

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete reinigende Gewitter ist da

Die Mobilmachung wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für neutral

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

Aufruf an die deutschen Juden!

2. August 1914
Die Fremden müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener Militärfahrplan wird in Kraft gesetzt

Das 2. Infanterie-Regiment Kronprinz begibt sich an die Westfront

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches Regiment eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein Weißbuch heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als Freiwilliger

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die Festung Lüttich fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen Verlustlisten werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die Schlacht an der Marne beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

Oberstleutnant Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden zurückgedrängt

11. September 1914
Die Schlacht an der Marne ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Österreichs Truppen ziehen sich aus Galizien zurück

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1916

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

Die Münchner können ihren Durst in 120 „Weinwirtschaften“ stillen

Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

Die „Sommerzeit“ wird im gesamten „Deutschen Reich“ eingeführt

Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

Eine „Fahrerschule“ wird in der „Straßenbahn-Direktion“ eingerichtet

Ab 1916
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Bühnenstück „Jud Süß“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

24. Januar 1916
Großbritannien führt die Wehrpflicht für ledige ein

Februar 1916
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Charleville-Mézières

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

5. Februar 1916
Den Weg zu einer tschechoslowakischen Exilregierung ermöglicht

18. Februar 1916
Rosa Luxemburg wird nach einem Jahr Haft entlassen

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Premiere: „Aus der guten alten Zeit - Unsere Bürgerwehr vor 100 Jahren“

Franz Marc stirbt bei Verdun

7. März 1916
Die „Bayerischen Motorenwerke - BMW“ werden gegründet

24. März 1916
18 SPD-ler aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

April 1916
Das „Astoria“ wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

1. April 1916
Glocken für die „Johanneskirche“

2. April 1916
Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

1. Mai 1916
Karl Liebknecht wird bei einer Antikriegsdemonstration verhaftet

11. Mai 1916
Der Komponist Max Reger stirbt an einem Herzinfarkt

14. Mai 1916
Das Fest „Maria - Patronin des Königreichs Bayern“ erstmals begangen

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

1. Juni 1916
Beginn der deutschen Großoffensive auf Fort Vaux

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

7. Juni 1916
Kapitulation der französischen Besatzung in Fort Vaux

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

17. Juni 1916
Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

Erich Mühsam: Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

18. Juni 1916
Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

24. Juni 1916
Die Schlacht an der Somme beginnt

28. Juni 1916
Karl Leibknecht erstinstanzlich verurteilt

1. Juli 1916
Beginn des britischen Angriffs auf die deutschen Stellungen

8. Juli 1916
Militärische Sicherheitshaft für Rosa Luxemburg

10. Juli 1916
Rosa Luxemburg wird in Schutzhaft genommen

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Schloss Pleß

23. August 1916
Karl Liebknecht zu über vier Jahren Zuchthaus verurteilt

27. August 1916
Rumänien tritt der Entente bei und erklärt Wien den Krieg

29. August 1916
Prinz Leopold wird Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte

Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte Oberste Heeresleitung - OHL

31. August 1916
Wer soll die Not der Bevölkerung lindern ?

2. September 1916
Deutsche Offensivbemühungen bei Verdun eingestellt

9. September 1916
Erich Mühsam erwirbt die bayerische Staatsangehörigkeit

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

23. September 1916
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1916
Die SPD schließt die Zustimmungsverweigerer aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

24. Oktober 1916
Rückeroberung von Fort Donaumont durch französische Truppen

26. Oktober 1916
Rosa Luxemburg wird in die Festung Wronke verlegt

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

1. November 1916
Die Anordnung der Judenzählung im deutschen Heer

2. November 1916
Räumung des Fort Vaux durch deutsche Truppen

8. November 1916
Prinz Heinrich von Bayern fällt am Monte Sule

9. November 1916
Ein Muster an Pflichterfüllung

11. November 1916
Fürstliches Blut für die Ehre des Vaterlandes

14. November 1916
Den Heldentod des Prinzen Heinrich gewürdigt

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

18. November 1916
Einstellung der Kämpfe an der Somme

21. November 1916
Karl I. wird österreichischer Kaiser

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst verabschiedet

7. Dezember 1916
Die USPD-Diskussionsabende im Goldenen Anker

12. Dezember 1916
Die Mittelmächte machen der USA ein Friedensangebot

15. Dezember 1916
Valentin-Karlstadt beenden ihr Engagement im „Kabarett Wien-München“

16. Dezember 1916
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Annenhof“ auf

28. Dezember 1916
Eduard Theodor von Grützner wird geadelt

30. Dezember 1916
Rasputin wird von einem bezahlten Kommando ermordet

Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Eine tödliche Erkrankung der Seidenraupen

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Ex-Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Hedwig Kämpfer und Selma Schroeder werden ausgewiesen

Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

21. Juni 1918
Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
Die OHL ist aufs peinlichste überrascht

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

20. September 1918
Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

24. September 1918
Das Minimalprogramm der MSPD für eine Regierungsbeteiligung

Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Hindenburg über die militärische Kraft der Feinde

Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
Das herrschende System kracht in allen Fugen

General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opfer ist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zusammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

Hindenburg droht dem Reichskanzler mit Rücktritt

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

Um den 14. Oktober 1918
Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches Kriegsnotgeld wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Der Reichstag tritt für Verfassungsänderungen zusammen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der Grippe-Epidemie sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Hindenburg und Ludendorff wollen den Kaiser überzeugen

Heeresbefehl zur Entscheidungsschlacht gegen England

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

OHL: Die diplomatischen Beziehungen sollen beendet werden

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

25. Oktober 1918
Eine Ehren- und Existenzfrage der Marine

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Oktoberreform

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur parlamentarischen Monarchie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Kaiser Wilhelm II. macht dem Reichskanzler Vorwürfe

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im Löwenbräukeller

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers ist eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

Egon Schiele stirbt an der Spanischen Grippe

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Stimmen gegen einen Rücktritt des Kaisers

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der Vertrauensleute der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die Herbeiführung des sofortigen Friedens

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Ein Aufruf zur Friedenskundgebung am 7. November 1918

Informationen, dass die USPD einen großen Schlag plant

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Das Militär ist von der neuen Regierung völlig unbeeindruckt

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Weitere revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Das Teilnahmeverbot der Soldaten wird zurückgenommen

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Soldaten sprechen den Arbeitern Mut zu

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine erste Initiative zur Bildung von Räten

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Hände rein halten von Geld und von Blut

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Im Auftrag des Soldatenrats

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Räte sollen den Ablauf des Umsturzes organisieren

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Räte besetzen die Druckerei der Münchner Neuesten Nachrichten

Wie Bischof Faulhaber die Umsturznacht erlebt

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Kurt Eisner und die Aufgabe der Arbeiterräte

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Ein MSPD-Aufruf an die organisierte Arbeiterschaft Münchens

Ein Aufruf an die ländliche Bevölkerung Bayerns

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Zuverlässige Truppen zur Niederschlagung der Revolution in Pasing

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

85 Verordnungen in 105 Tagen

Ein Kasernenrat ist zu bilden

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Amtsübergabe an die neuen Minister

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Innenminister Auer gegen Einmischungsversuche der Räte

Eine 140 Mann starke Militärpolizei gebildet

Nach dem 9. November 1918
Das Professoren-Kollegium wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Der fingierte Thronverzicht

Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik aus

Karl Liebknecht proklamiert die Freie Sozialistische Republik

Der Kaiser ist über den Verrat empört

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Keinerlei Verfügungen haben mehr Rechtskraft

Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Kurt Eisner warnt vor Max Levien

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Schritte zur Demokratisierung der Armee

Mehr Katzenjammer als Rausch

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

In Berlin herrscht gelöste Feierstimmung

Schadet die MSPD der Revolution ?

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Die Regierung ist der Nationalversammlung nicht verantwortlich

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Bisherige Staatssekretäre mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt

Die Oberste Heeresleitung soll die Disziplin aufrecht erhalten

Gründung des Spartakusbundes in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Vorkehrungen zum Schutz von Leben und Eigentum der Bürger

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Georg Heim und die Bauernbündler

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Preußens Regierung will Ordnung und Sicherheit

Keine Sozialisierung, dafür eine umfassende Eigentumsgarantie

Der Vollzugsrat will eine Rote Garde bilden

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Verfahrensweise für alle Veröffentlichungen

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Ein Rat geistiger Arbeiter wird gegründet

Eine organisatorische Anordung für die Soldatenräte

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

Planungen für eine Rote Garde eingestellt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Regierung entgegnet Gerüchten

Die Revolutionäre werden zur Minderheit

Der Politische Rat geistiger Arbeiter wird ins Leben gerufen

Kurt Eisner lädt Gustav Landauer zur Mitarbeit ein

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Die Staatssekretäre werden im Amt bestätigt

Das neue Hauptquartier der OHL in Kassel

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste Regierungserklärung

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Ministerpräsident Kurt Eisner und der Föderalimus

Kurt Eisner und die Sozialisierung

Kurt Eisner und die Demokratisierung Bayerns

​Räte als Grundlage der neuen Demokratie

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Beratung über Gründung eines Studentenausschusses

Innenminister Auer: Kein Handlungssspielraum für die Räte

Der Ministerrat lehnt die Überwachung der Minister durch Räte ab

Die Bayerische Volkspartei akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Die formale Übernahme der bisherigen königliche Rechte

Thomas Mann empört sich über seinen Bruder Heinrich

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Hugo Preuß soll die Verfassung der Republik erarbeiten

Abkommen zwischen Gewerkschaft und Unternehmerverband

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die Republik Deutsch-Österreich wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Eine Kommission für eine Soldatenräte-Verordnung

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

Kompetenzabgrenzung zwischen Volksbeauftragte und Vollzugsausschuss

Um den 16. November 1918
Pläne der Obersten Heeresleitung zur Gegenrevolution

16. November 1918
König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Der Politische Rat geistiger Arbeiter soll in den Nationalrat

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Groener und Hindenburg wollen Reichskanzler Ebert schützen

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im Wagnersaal findet die erste Frauenversammlung statt

Hedwig Kämpfer fordert frauenrechtliche Schulungen

Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Richtlinien für die Räte werden erarbeitet

Verhandlungen für eine Vorläufige Verordnung für Soldatenräte

Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Rudolf Buttmann lässt sich die Gründung einer Bürgerwehr genehmigen

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Ebert wird über die geplante Gegenrevolution informiert

Der linke Flügel der USPD will die Sozialisierung der Betriebe

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Die Auflösung des Landtags tritt nie in Kraft

Vorauseilende Vorschriften für die Räte

Der Revolutionäre Arbeiterrat fordert Rechte

Die Einstellung der Rüstungsproduktion

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Eine Frauenversammlung im Wagnersaal

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

Ein offenes Bekenntnis der Schuld übernehmen

Aus dem Kriegsernährungsamt wird das Reichsernährungsamt

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

Kurt Eisners Vorschlag für die Räte-Richtlinie

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

Die Deutsche Demokratische Partei - DDP wird gegründet

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Eduard Schmid fordert Reformen im Rathaus

Die Entente betrachtet Berlin mit größtem Misstrauen

Keine Vollzugsgewalt für die Räte

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte unterzeichnet

Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Der Rat der Volksbeauftragten setzt seinen Machtanspruch durch

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

23. November 1918
Kurt Eisner sucht Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Zeitschrift Die neue Zeit erscheint

Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

In Bremen gründen sich die Internationalen Kommunisten Deutschlands

24. November 1918
Die BVP schließt die Wiederherstellung der Monarchie aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

Die Deutschnationale Volkspartei - DNVP wird gegründet

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Eisner Die Revolution ist keine Demokratie

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter- und Bauernräte

Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte akzeptiert

Notunterkünfte und Zwangseinquartierungen

Der Münchner Magistrat beschließt ein Arbeitslosenfürsorgeprogramm

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Die Einstellung der Kriegsproduktion verzögern

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Eisner: „Die Soldatenräte werden allmählich verschwinden“

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das Bürgertum wird von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen

Die Vorherrschaft Preußens brechen

Ministerpräsident Eisner will das alte System abschaffen

Kurt Eisner lobt den Bauernrat

Das III. Bataillon trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Neue Schreibweise Baiern gefordert

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das II. Bataillon zieht in München ein

Von der Verletzung der Abrüstungsbestimmungen

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

Minister Roßhaupter sagt Waffenlieferung an die Bürgerwehr zu

In Preußen wird das Schulgebet abgeschafft

30. November 1918
Kurt Eisner distanziert sich vom Bolschewismus

Ministerpräsident Kurt Eisner: Gegen Zentralismus, für Föderalismus

Die freien Gewerkschaften lehnen die Bürgerwehr ab

Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Die Vereinigung Revolutionärer Internationalisten wird gegründet

Den Wahltermin für die deutsche Nationalversammlung festgelegt

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Das Verkehrspersonal will die Nationalratswahl

Prof. Foerster fürchtet die bayerische Entwicklung

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Die französische Besatzungsarmee marschiert in der Pfalz ein

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

Innenminister Erhard Auer als Hemmschuh der Revolution

Eisner zur Wahl der Nationalversammlung vor den Soldatenräten

Aus der Leibgarde wird die Staatliche Bewachungstruppe

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Landtagswahlen ohne Beteiligung der Frauen vorgeschlagen

Demonstration für die Einberufung der Bayerischen Nationalversammlung

Die Demokratisch-sozialistische Bürgerpartei München wird gegründet

Eine Kommission erstellt ein Sozialisierungskonzept

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar 1919 festgelegt

Der Wahlkampf in Bayern und im Reich beginnt

Max Weber an den Ausführungen gehindert

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

5. Dezember 1918
Mehrere Tausend Rüstungsarbeiter verlieren ihren Job

6. Dezember 1918
Der königliche Privatmobiliarbesitz wird abgeholt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

Demonstranten besetzen Münchner Zeitungsredaktionen

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

Matrosen und Soldaten für die Wahl zur Nationalversammlung

Die Verhaftung des Vollzugsrats verhindert

Bildung einer freiwilligen Volkswehr

Versammlungen und Demonstrationen der Berliner Spartakusgruppe

14 Tote und über 30 Schwerverletzte

7. Dezember 1918
Ministerpräsident Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

Ein Verweis für die Krawallmacher

Wahlrecht für die weiblichen Staatsangehörigen Bayerns eingeführt

Der Arbeiterrat tagt im Deutschen Theater

Die Kasernenräte sprechen dem Soldatenrat das Misstrauen aus

Die Spanische Grippe fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

Räte: Der Abschaum der Bevölkerung

Plakate sollen die Bevölkerung beruhigen und informieren

Die USPD solidarisiert sich mit Spatakus

Blutige Auseinandersetzung gerade noch verhindert

Der Blutige Freitag im Spannungsfeld der Propagandisten

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung Rote Hand wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

Ultimative Forderungen von Hindenburg

Ebert verweigert sich dem Putschvorhaben der OHL

Die Oberste Heeresleitung lehnt den Kompromiss ab

9. Dezember 1918
Die Delegierten der Arbeiterräte Bayerns treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Es führt der Terror

Die OHL will ihren Putsch durchführen

Ein Eid auf die Republik und die provisorische Regierung

10. Dezember 1918
Die Räte bilden eine Kommission zur Überprüfung der Richtlinie

Die Nachkriegs-Ausgabe des Kain erscheint

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

Spontan, disziplinwidrig und unaufhaltsam löst sich die Truppe auf

Der Putsch der OHL wird vertagt

11. Dezember 1918
Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Eisner: Die Nationalversammlung ist eine vollzogene Tatsache

Die Deutsche-Jäger-Division und die 1.-Garde-Division in Berlin zurück

Die rumänische Regierung erkennt die Karlsburger Beschlüsse an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei Wahlkampf-Versammlungen ab

Eisner: Der Mensch darf nicht mehr Sklave der Maschinen werden

Räte als Schule der Demokratie

Einzug der 4.-Garde-Division in Berlin

Die Volksmarinedivision soll das Stadtschloss räumen

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Das Gesinderecht wird abgeschafft

Die Arbeiter- und Soldatenräte als Störfaktor bezeichnet

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

Die Volksmarinedivision ist zu Verhandlungen bereit

14. Dezember 1918
600 Angehörige des 1. Infanterie-Regiments treffen in München ein

Der Politische Rat geistiger Arbeiter

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

14. Dezember 1918
Einzug des 2.-Garde-Regiments und des 4.-Garde-Regiments

15. Dezember 1918
Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands

Die 3.-Garde-Division zieht in Berlin ein

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

Gründungsziel: Ein Bund sozialistischer Frauen

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Neue Bestimmungen für die Arbeiterräte

Die Räte als Grundlage des Parlaments

Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt für eine Räteregierung ein

Die Volksmarinedivision alarmiert den Räte-Kongress

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

Innenminister Erhard Auer erlaubt die Zulassung von Milizen

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur Nationalversammlung festgesetzt

Der Räte-Kongress beschließt die Hamburger Punkte

Die Oberste Heeresleitung droht dem Rat der Volksbauftragten

19. Dezember 1918
Den Anspruch auf den Besitz der Staatsgewalt bestätigt

Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

Der erste Feierabend im Deutschen Theater

Abschaffung des Rätesystems und ein Termin für die Wahl

Der Zentralrat ohne Beteiligung der USPD

Der Kongress der Räte Deutschlands wählt den Zentralrat

Hindenburgs offener Ungehorsam

20. Dezember 1918
Die Neue Zeitung erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der bolschewistischen Strömungen

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

Mit Hirtenbriefen gegen Regierungserlasse

Die Hamburger Punkte werden abgeschwächt

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher Schleichhandel wird aufgedeckt

Reichskanzler Ebert streicht der Volksmarinedivision den Lohn

Beisetzung der am 6. Dezember Ermordeten

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

Die DDP und der bayerische Wahlkampf

23. Dezember 1918
Reduzierung der Gasabgabe beschlossen

Konrad von Preger wird zum Bayerischen Gesandten in Berlin bestellt

Die Matrosen wollen die Regierungsauflagen erfüllen

De Schlüssel des Stadtschlosses werden in der Reichskanzlei abgegeben

Stadtkommandant Otto Wels wird gefangen genommen

Die Reichskanzlei wird besetzt, Volksbeauftragte festgenommen

Missverständnisse ausgeräumt und Lösungen gefunden

Die Oberste Heeresleitung droht Reichskanzler Ebert

Verhandlungen ohne die USPD-Volksbeauftragten

Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

24. Dezember 1918
Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Das Tragen der schwarz-weiß-roten Konkarde verboten

Die Gerüchteküche kocht in München

Innenminister Auer feiert mit Graf Arco in der Türkenkaserne

Reichskanzler Ebert gibt dem Kriegsminister eine Blankovollmacht

Die Reichskanzlei ist verlassen

Das Stadtschloss wird mit Waffen gestürmt

Die Garde-Soldaten werden von der Bevölkerung abgedrängt

Ein gesichtswahrendes Verhandlungsergebnis

Fazit: 56 tote Soldaten, 11 tote Matrosen

Die Gründung einer Kommunistischen Partei wird beschlossen

25. Dezember 1918
Die MSPD-Parteizeitung Vorwärts wird von Demonstranten gestürmt

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

26. Dezember 1918
Die Zeitungsbesetzer geben den Vorwärts wieder frei

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine Bürgerwehr gründen

Neuanfang auf föderaler Grundlage

Der Vorwärts druckt die Erklärung der Revolutionären Obleute

Gustav Noske wird zur Krisensitzung geladen

28. Dezember 1918
Erste Bewerber für die Bürgerwehr

17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Julis Lehmann wird verhaftet

Kurt Eisner verlässt verärgert die Konferenz der süddeutschen Staaten

Die Ziele der Konferenz der Süddeutschen Staaten

Die USPD-Volksbeauftragten werden ausgebremst

29. Dezember 1918
Der Landessoldatenrat lehnt die Bürgerwehr ab

Die USPD-Volksbeauftragten treten zurück

Gustav Noske und Rudolf Wissell zu Volksbeauftragte gewählt

Der Spartakusbund will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
Ministerpräsident Kurt Eisner lehnt die Bürgerwehr ab

Verstaatlichung nur für Grundstoffindustrien und für Kraftwerke

Frauen werden von der Kirche bedrägt

Demonstration zur Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung

Diskussionen ohne geistige Schranken

Die Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen

Matrosenversammlung im Alten Hackerkeller

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Gefährdung der Revolution durch die Politik der Mehrheitssozialisten

Der Gründungsparteitag der KPD beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
Regierung Eisner als Regierung von Jehovas Zorn bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der Spanischen Grippe

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919
Der Provisorische Zentralrat tritt zurück

Ernst Toller redet im Hofbräuhaus vor den Betriebsräten

Einsetzung von Revolutionstribunalen bekanntgegeben

Um den 10. April 1919
Hedwig Kämpfer wird als Richterin in das Revolutionstribunal aufgenommen

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Ret Maruts Sozialisierungsplan für die Presse

Die Reichsbank stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns

Der Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Einstellungsbeginn für die Rote Armee

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Eine Frauenquote für die Betriebsräte

Lena Christ bittet den Zentralrat um finanzielle Unterstützung

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Die Vossische Zeitung zum Verzicht der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Im Ruhrgebiet streiken 307.000 Beschäftigte

11. April 1919
Der Revolutionäre Zentralrat wird erweitert

Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Die bürgerlichen Pressehäuser werden sozialisiert

Die Freilassung aller Kriegsgefangenen beschlossen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das Gemeindekollegium lehnt die Räterepublik ab

Urabstimmung zur Räterepublik

Die Münchner SPD gegen eigene Vertreter in den Rätegremien

Die Republikanische Schutztruppe muss den Rückzug antreten

Entwaffnung der Bourgeoisie angeordnet

Das Revolutionstribunal nimmt seine Tätigkeit auf

Schließung der Akademie der bildenden Künste

Die Betriebsräte sprechen der Räteregierung das Vertrauen aus

In Regensburg wird die Räteregierung wieder aufgelöst

Pläne für einen Putsch gegen die Räteregierung werden geschmiedet

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Gustav Landauer gibt einen zuversichtlichen Lagebericht ab

Der Zentralrat bestimmt den Inhalt der Bayerischen Kurier

Die BVP wehrt sich gegen land- und rassefremde Elemente

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des Zentralrats

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Die Münchener Post zur Schließung der Akademie der bildenden Künste

Schließung der Universität verfügt

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

Silvio Gesell will die Währung sanieren

Um den 12. April 1919
Ich warne Sie vor Experimenten!

12. April 1919
Regierungsaufträge an die Thule-Gesellschaft

Die Räteregierung in Fürth wird abgesetzt

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Ministerpräsident Hoffmann setzt auf Rechtsextreme und Völkische

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das Erzbischöfliche Palais ein

Die Verhaftungskommission des Zentralrats nimmt Geiseln

Der Palmsonntag-Putsch der Regierung Hoffmann

Erich Mühsam wird verhaftet und nach Eichstätt gebracht

Die Verstärkung für den Palmsonntag-Putsch wartet in Ingolstadt

Der Palmsonntag-Putsch scheint geglückt

Flugblatt: Verhängung des Kriegszustandes über München

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Kommunisten besetzen das Waffendepot in der Ausstellungshalle

Eine Demonstration bewegt sich zum Hauptbahnhof

Bewaffnete Arbeitermilizien rücken zum Hauptbahnhof vor

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Oskar Maria Graf beschreibt die Kampfhandlungen

Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

Fürstenfeldbrucker Pioniere werden entwaffnet

Die Verstärkung der Thule-Gesellschaft bleibt aus

Die Zweite oder Kommunistische Räterepublik wird ausgerufen

Nächtliche Ruhestörung

Das Regierungsprogramm der Kommunistischen Räterepublik

Johann Dosch wird neuer Polizeipräsident

Flugblätter verkünden: Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der Aktionsausschuss besetzt alle öffentlichen Gebäude

Landauer, Toller und Klingelhöfer bieten ihre Mitarbeit an

Die Wirtschaftsblockade zwingt die Augsburger Räte in die Knie

Gegenrevolution in Rosenheim niedergeschlagen

Der Palmsonntag-Putsch ist gescheitert

Mitteilung der Werbezentrale des Freikorps Epp

14. April 1919
Die erste Diktatur des Proletariats in Deutschland

Der Vollzugsrat hat den Generalstreik ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner Bürger müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

Polizeipräsident Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Regierung Hoffmann bittet das Reich um militärische Unterstützung

5.000 Württemberger für die Niederschlagung der Räterepublik

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische Räterepublik beginnen

Die Regierung Hoffmann organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins Zuchthaus Straubing gebracht

15. April 1919
Wir leben von der Hand in den Mund

Warnung vor Geldhamstern und Lebensmittelwucher

Emil K. Maenner wird Volksbeauftragter für Finanzwesen

Hans Köberl wird Polizeipräsident

Ein Revolutionärer Zentralschülerrat wird gegründet

Nummer 1 der „Mitteilungen“ erscheint

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Militärminister Schneppenhorst will die Räteregierung überraschen

500 Weißgardisten versuchen Dachau zu besetzen

Truppen der Bamberger Regierung rücken in Dachau ein

Regierungstruppen rücken aus Richtung Dachau nach München

Die Rote Armee erringt ihren ersten Sieg

Ernst Toller wird Heerführer

Von der Eichstätter Willibaldsburg ins Zuchthaus Ebrach

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die Räteregierung lehnt Gustav Landauers Kulturprogramm ab

Gustav Lanauer distanziert sich von der kommunistischen Räterepublik

Der Goldvorrat der Reichsbank wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den Streik zahlen

Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

Die Mitglieder des Revolutionstribunals werden inhaftiert

Rudolf Egelhofer wird Oberkommandierender der Roten Armee

Willy Weinberger wird stellvertretender Stadtkommandant

Befehlsentgegennahme an bestimmten Plätzen der Stadt

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Bewaffnung und militärische Organisation der Arbeiterschaft

Die Regierung Hoffmann ruft zur Befreiung Münchens auf

Auch die zeremonielle Fußwaschung findet nicht mehr statt

Der einzige Sieg der Räterepublik

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Eine disziplierte Rote Armee in Dachau

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

Erich Mühsam tritt in den Hungerstreik

Militärhilfe vom Reich für die Regierung Hoffmann

Eine Besprechung im Preußischen Kriegsministerium zu Bayern

17. April 1919
Der Vollzugsrat macht Ernst Toller Vorwürfe

Ein Aufruf „An die Bauernschaft des baierischen Landes“

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Offizieller Haftbefehl erlassen und nachgeschoben

Ferienkurse für Proletarier an der Universität

Einsatz von Reichswehrverbänden gegen München beschlossen

Bernhard Dernburg löst Eugen Schiffer ab

Am Wiener Parlamentsgebäude wird Feuer gelegt

18. April 1919
Der fünfte Tag des Generalstreiks

Willy Weinberger wird Stadtkommandant

Die Betriebsräte kontrollieren die Leitung der Betriebe

Flugblätter gegen die Regierung Hoffmann

Ernst Niekisch bezeichnet Ernst Toller als gänzlich unfähig

Victor Klemperer beschreibt Gustav Landauer

Ernst Niekisch geht zurück nach Augsburg

Verschleppt ins Zuchthaus Ebrach

Den Einmarsch von Regierungstruppen nach Augsburg genehmigt

Die Kautsky-Dokumente zur Kriegsschuldfrage werden nicht veröffentlicht

Die Rätebewegung kann sich in Deutschösterreich nicht durchsetzen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den Sicherheitsdienst

Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

Schützt Euch vor den Revolutionsschmarotzern

Ernst Toller berichtet den Betriebsräten im Hofbräuhaus

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Armeearzt der Roten Armee

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Aufstellung von weiteren Freiwilligenverbänden genehmigt

Die Regierung Hoffmann genehmigt das Freikorps Oberland

Fake News - Die Propaganda der Gegenrevolution

20. April 1919
Regierungsflugblatt: „Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die Räterepublik sollen beschafft werden

Mit erhobenem Haupte untergehen

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

Regierungstruppen marschieren in Augsburg ein

Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit hat begonnen

21. April 1919
Der Generalstreik wird um einen Tag verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

Regierungs-Flugblatt: Kopf hoch, Mut nicht sinken lassen!

Ernst Toller zieht sich mit seinen Truppen nach München zurück

22. April 1919
Die Demonstration des Proletariats mit einer großen Truppenschau

Die Auswirkungen des Generalstreiks

Ernst Toller will mit der Regierung Hoffmann verhandeln

Der Dentist Johann Clemens Waldschmidt wird Polizeipräsident

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

Augsburg kapituliert

In Sachsen entsteht eine Landesstelle für Gemeinwirtschaft

23. April 1919
Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der Installateur Ferdinand Mairgünther wird Polizeipräsident

Die Münchener Post wird als erste Tageszeitung zugelassen

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Reichswehrminister Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Erscheinungsverbot für bürgerliche Zeitungen

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Neuer Stadtkommandant wird Max Mehrer

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Volksbeauftragter für das Gesundheitswesen

Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Ein Drittel der Belegschaften streikt im Ruhrgebiet noch immer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Macht Euch selbst einen Eindruck über die Lage in München

Milch nur für Kranke mit Attest auf Lebensgefahr

Das Kuchenverbot bleibt auch weiterhin bestehen

Die Rote Armee verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Aufruf zum Eintritt in die Freikorps und in die Volkswehr

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das Standrecht

Milde ist Schlappheit, Gutmütigkeit ist Unzuverlässigkeit

Gewerkschaften bekennen sich zum Mitbestimmungsrecht der Arbeiter

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Vorwürfe Ernst Tollers in der Neuen Zeit

Die Aktivitäten der Thule-Gesellschaft werden aufgedeckt

Mit gefälschten Freisfahrtsscheinen nach Eichstätt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

Josef Hofmiller beklagt den Mangel an Information

Beunruhigend sind die beruhigenden Flugblätter

Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die DDP mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

Die Zehnerkommission berichtet zur Passangelegenheit

Eugen Leviné beschwert sich über die Zehnerkommission

Im Hofbräuhaus eskaliert schließlich der Konflikt

Die Betriebs- und Kasernenräte stürzen die kommunistische Räterepublik

Die nur einen Tag andauernde Diktatur der Betriebsräte beginnt

Die Thule-Gesellschaft als gemeingefährliche Verbrecherbande bezeichnet

Besetzungs-Befehle des Reichswehrtruppenkommandos

Lenin beglückwünscht den Freistaat Bayern zur Räterepublik

28. April 1919
Die Betriebs- und Soldatenräte wählen einen neuen Aktionsausschuss

Die Diktatur der Roten Armee beginnt

Ernst Toller tritt als Truppenkommandant der Roten Armee zurück

Die Rote Armee ist zur Verteidigung der Diktatur gegründet worden

Späherberichte zeigen eine deutlich sinkende Stimmung

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

Das Luitpold-Gymnasium wird Sitz des Aktionsausschusses

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

Max Levien soll mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt sein

Erzbischof Michael von Faulhaber verlässt München

Die Regierung Hoffmann hat sich der Reichswehr ausgeliefert

Vor willkürlichem Machtmissbrauch der Räterepublik bewahren

Die Einschließung Münchens bis zum 30. April befohlen

Spätestens seit dem 28. April 1919
Die Regierungssoldaten werden indoktriniert

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Die letzte Ausgabe der „Mitteilungen“ erscheint

Ein von der Militärführung und der Regierung unterzeichnetes Kommuniqué

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Giesinger „Rote Garde. Abteilung: Bergbräu“

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Franz von Stuck wird in der Kirchenschule inhaftiert

Anton Graf Arco-Valley wird in die Haidhauser Kirchenschule gebracht

Professor Ferdinand Sauerbruch kommt als Geisel in die Kirchenschule

Zwei Berliner Regierungsoldaten in Oberschleißheim festgenommen

Dem Münchener Spießer geschah es schon recht

Hinrichtungen in Starnberg von württembergischen Regierungssoldaten

Die Hinrichtungsaktion in Starnberg bringt die Gewaltspirale in Gang

Infos der Starnberger Hinrichtungen erreichen das Luitpold-Gymnasium

In Kolbermoor regiert ein Revolutionärer Arbeiterrat

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

Die Räteherrschaft in München ist gar nicht so schlimm wie befürchtet

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Nieder mit den Hunden der Weißen Garde !

Die KPD wirbt zum Eintritt in die Rote Armee

Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen Nuntius beschlagnahmt

Die Verhaftung von 500 Geiseln verweigert

Der frühere Stadtkommandant Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue Aktionsausschuss will die Waffen niederlegen

Zwei Regierungssoldaten im Luitpold-Gymnasium hingerichtet

Der Kunstprofessor Ernst Berger wird festgenommen

Kunstprofessor Ernst Berger drängt sich vor

Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen

Eine durch nichts zu rechtfertigende Mordaktion

Ernst Toller befürchtet Vergeltungsmaßnahmen der Weißen Truppen

Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus

Zerfall der Räteregierung und der Roten Armee

Franz von Stuck wird aus der Kirchenschule entlassen

Professor Ferdinand Sauerbruch wird aus der Geiselhaft entlassen

Anton Graf Arco auf Valley wird von einer Kommunistin gerettet

Thomas Mann gegen die Kommunisten

Seit 7. November 1918 sind 46 Personen bei inneren Unruhen getötet worden

Perlacher Rotarmisten gegen das Freikorps Regensburger Volkswehr

53 russische Kriegsgefangene werden in Pasing festgenommen

Der Belagerungsring um München wird geschlossen

Das Ende der Räterepublik in Starnberg

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den marxistischen Sozialismus

1. Mai 1919
Egelhofers Befehl zum Niederlegen der Waffen

Die Residenz wird kampflos geräumt

Eine erdrückende Übermacht der Regierungstruppen steht vor München

Es kommt in der Innenstadt zu Kämpfen und Verwüstungen

Die Gegenrevolution marschiert

Legitimation zur Rücksichtslosigkeit

Der Geiselmord von München bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

Stadtkommandant Max Mehrer tritt zurück

Die Betriebs- und Soldatenräte Münchens verabscheuen den Geiselmord

Die Betriebs- und Soldatenräte fordern zur waffenlosen Demonstration auf

Das Leibregiment erobert den Ostteil der Türkenkaserne

Das Freikorps Lützow erobert die Kirchenschule

Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

Vollkommene Säuberung und Sicherung der Vorstädte

Bayerns Regierung verhängt den Kriegszustand und das Standrecht

Dr. Hildegard Menzi wird verhaftet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

Am Rathaus und an der Residenz die weiß-blaue Fahne gehisst

Eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ marschiert in Richtung Innenstadt

Das Freikorps Oberland wird vom Thule-Führer befehligt

Kämpfe: Der Stachus-Kiosk brennt lichterloh

Das schwerverwundete Brunnenbuberl

Bürgerliche Kampfverbände werden gebildet

Hauptbahnhof vorübergehend von bürgerlichen Kampftruppe erobert

Erbitterte Kämpfe in Obergiesing

Ab dem 1. Mai 1919
Das Marianum ist ein Hauptquartier der Weißen Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

Die Weißen Truppen müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Thomas Mann und der Geiselmord im Luitpold-Gymnasium

Hedwig Kämpfer wird verhaftet

Mit Fahrerpeitschen bearbeitet

Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Pasing wird kampflos von den Regierungstruppen eingenommen

Ein russischer Kriegsgefangener wird in Lochham erschossen

Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

In Rosenheim beginnt die Rückeroberung durch Freikorps

Lenin rühmt den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern

2. Mai 1919
Erst an diesem Mittag sollte der Einmarsch nach München beginnen

103 Münchner Zivilisten müssen ihr Leben lassen

Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

Die Weißen Truppen ziehen in die Stadt ein

Die Kämpfe am Karlsplatz sind beendet

Der Mathäserbräu wird in Brand geschossen

Flugblätter bereiten auf die kommenden Ereignisse vor

Ein von den Roten abgeschossenes Flugzeug

Heftige Kämpfe um den Hauptbahnhof

Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

Die Maschinengewehrfabrik Sedlbauer in Obergiesing wird beschossen

Ein Siegerbericht über die Giesinger Kämpfe

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München wird von den Regierungstruppen eingenommen

Kinder werden ausgehorcht

Befreiungshelden als Frauenmörder

92 Spartakisten und Rotarmisten werden erschossen

Gustav Landauer wird im Gefängnis Stadelheim ermordet

Eine Denunziationswelle setzt ein

Im Polizeipräsidium beginnen die Aufräumarbeiten

Krieg ist Gewalt, Bürgerkrieg ist Gewalt in höchster Potenz!

Thomas Mann ängstigt sich

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

Bad Aibling wird von den Regierungstruppen besetzt

Erich Mühsam zur Ermordung von Gustav Landauer

Der Generalstreik im Ruhrgebiet ist beendet

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Noch vereinzelte Schießereien

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

Es herrscht Freude in der Stadt

Die MNN verstärkt die Gerüchte zum Geiselmord

Die Emotionenn der Regierungssoldaten werden aufgepuscht

Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird ohne Gerichtsverhandlung erschossen

Der Eisendreher Johann Lehner wird im Schlachthof erschossen

Giesing wird wie ein feindliches Gebiet besetzt

Der Ostfriedhof muss die meisten Terror-Opfer aufnehmen

Oskar Maria Graf übernimmt die Chronistentätigkeit am Ostfriedhof

Die Truppen der Regierung Hoffmann kommen nicht als Feinde

Bildung der Volkswehr und von Freiwilligenkorps zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr Weiße Truppen rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller linken Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird Stadtkommandant

Die letzten Einheiten der Roten Armee werden zerschlagen

Sadistische Erschießungen von jungen Frauen in Stadelheim

Hier wird aus Spartakisten Blut- und Leberwurst gemacht

Instruktionen zum Mord

Erschießungen in Haidhausen

Josef Hofmiller und die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium

Josef Sontheimer wird im Franziskaner-Keller hinterrücks ermordet

Um den 4. Mai 1919
Ret Marut gelingt die Flucht

4. Mai 1919
Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht

Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Kolbermoor ergibt sich widerstandslos

Das Freikorps Chiemgau marschiert in Bad Aibling ein

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der Garnison München müssen in ihre Kasernen

Kommandeure übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der Schienen-Nahverkehr wird teilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der Revolutionstribunale sind null und nichtig

Von der Räteregierung ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

Gräuelgeschichten in den Münchner Neuesten Nachrichten

Zustände wie 1914 in Belgien

Um den 5. Mai 1919
Roheitsexesse bei der Exekution von spartakistischen Frauen

5. Mai 1919
Ernst Niekisch wird verhaftet

6. Mai 1919
Die Bilanz der Toten ist sehr einseitig

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

Nuntius Eugenio Pacelli befürchet weitere Unruhen

7. Mai 1919
Ein Korpsbefehl soll die Wilden Erschießungen beenden

Das Leben in München normalisiert sich wieder

Ultimativer Aufruf zur Abgabe der Waffen

Wiedereingesetzte Professoren an der Kunstakademie

Josef Hofmiller analysiert die Lage der SPD

Ein niedergeschlagener Erich Mühsam

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

Missgriffe können nicht ganz vermieden werden!

Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Die Säuberung Münchens ist kein Maiausflug

Protest gegen die Versailler Friedensbedingungen

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die Weißen Truppen

10. Mai 1919
An der Maximiliansbrücke fallen Gewehrschüsse

Die in der Martin-Schule stationierten Posten werden angegriffen

Die Polizeistunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Zurückgegebene Waffenarsenale

Eine Volksaufklärungsstelle für Bayern wird gegründet

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

Gründung der Deutschen Bürgervereinigung

Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
Josef Hofmiller unterschätzt die Thule-Gesellschaft

Das Freikorps Werdenfels verlässt München

Ministerpräsident Hoffmann verteidigt seine Entscheidungen

Zur Nicht-Unterzeichnung des Versailler Friedensvorschlags aufgefordert

11. Mai 1919
Diplomatische Schriftstücke bei Hausdurchsuchung entdeckt

Die militärische, politische und verwaltungsmäßige Führung Münchens

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

Philipp Scheidemann spricht von einem „Gewaltfrieden“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

30.000 Mark Kopfgeldprämie für die Ergreifung Ernst Tollers

SPD-Massenkundgebung gegen die Versailler Friedensbedingungen

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

Oskar Maria Graf wird verhaftet

Towia Axelrod wird im Achental verhaftet

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des Standgerichts München

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Silvio Gesell und Emil K. Maenner werden verhaftet

Die Polizeistunde wird auf 23 Uhr festgelegt

Auguste Pielmaier stürzt sich von der Frauenkirche

23. Mai 1919
Adolf Hitler sagt gegen den Soldatenrat Georg Dufter aus

26. Mai 1919
Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

28. Mai 1919
Dem Landtag wird ein Verfassungsentwurf vorgelegt

31. Mai 1919
Umbildung der Regierung Hoffmann in Bamberg

Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Juni 1919
Hedwig Kämpfer wird aus der Haft entlassen

1. Juni 1919
Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im Gefängnis Stadelheim erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

Um den 15. Juni 1919
Hitler absolviert einen Kurs für Propagandaleute

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

Der Verfassungsausschuss beginnt mit seinen Beratungen

21. Juni 1919
Matthias Erzberger wird Reichsminister der Finanzen

23. Juni 1919
Ernst Niekisch zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt

24. Juni 1919
Ernst Niekisch wird ins Zuchthaus Ebrach gebracht

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

Enorme Zugewinne der USPD in Giesing

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

10. Juli 1919
Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell erklärt seinen Rücktritt

12. Juli 1919
Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

21. Juli 1919
Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des Standrechts - ​Einsetzung von Volksgerichten

Mit dem Schulaufsichtsgesetz wird die Fachaufsicht eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
Verfassungsberatungen beendet

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die Bayerische Verfassung wird unterzeichnet

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei - DAP

16. August 1919
Abschiedsfest für die Regierung und den Landtag

17. August 1919
Ein Volksfest zugunsten der gefallenen Revolutionäre

Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

September 1919
Ernst Niekisch wird nach Niederschönenfeld verlegt

1. September 1919
Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

6. September 1919
Erich Mühsam wird nach Ansbach verlegt

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

11. September 1919
Erich Mühsam tritt der KPD bei

12. September 1919
Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

Um den 14. September 1919
Der Antisemitismus von Hitlers Förderer

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Adolf Hitler wird Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei - DAP

Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der Kriegszustand wird aufgehoben

Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Zuchthausstrafen für die Mörder der Kolpinggesellen

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

4. November 1919
Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

25. November 1919
Ludwig Siemer gründet den Volksbund für Kunst und Theater

1. Dezember 1919
Das Kriegsrecht in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den Wehrkreis VII der Reichswehr

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen Waffenschein


1921

1921
Der Karl-Valentin-Film „Drei Stunden im Himmel“ entsteht

Der „Österreichische Gebirgsverein - öGV“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Der „Österreichische Alpenklub - öAK“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Das „Reichsgericht“ erklärt bayerischen Alleingang für verfassungswidrig

Die „Ungerer-Villa“ gehört den „Amper-Werken Elektrizität AG“

Die „Pharmacia M. Schmidt & Co“ erwirbt die „Betz'sche Gaststätte“

Um 1921
Der Stummfilm „Zirkus Schnabelmann“ wird gedreht

1921
Der Film „Die Schönheitskonkurrenz oder: Das Urteil des Paris“ entsteht

Um 1921
Karl Valentin spielt in dem Stummfilm „Der dritte Schlüssel“ einen Amtsdiener

1921
Der Stummfilm „Der ‚entflohene‘ Hauptdarsteller“ entsteht

„Carl Gabriels Lichtspiele“ in der Dachauer Straße 16

Die „Bürgerbräu AG“ fusioniert mit der „Löwenbräu AG“

Die „Farbenfabriken, vormals Friedr. Bayer u. Co. Leverkusen“

Pater Rupert Mayer tritt im „Bürgerbräukeller“ ans Rednerpult

Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ wird stillgelegt

Ab 1921
Adolf Hitler ist häufig Gast in der „Deutschen Eiche“

1921
Das Ausflugslokal „Die Rosenau“ wird geschlossen

Die Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 und 18

Die „Alpenvereins-Sektion München“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Joseph Schülein kauft das „Schlossgut Kaltenberg“ zurück

Ab dem Jahr 1921
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Roman „Jud Süß“

5. Januar 1921
Fusion zwischen der „Löwenbräu AG“ und der „Unionsbrauerei“

29. Januar 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 226 Milliarden Goldmark festgelegt

Februar 1921
Karl Valentin und Liesl Karlstadt gastieren im „Monachia“

Evangelischer Sonntagsgottesdienst im Turnsaal der Kolumbusschule

7. März 1921
Michael von Faulhaber wird zum Kardinal erhoben

20. März 1921
Kardinal Michael von Faulhaber wieder in München

April 1921
Die ausgeschlossenen Juden gründen die „Sektion Donauland“

8. April 1921
Ludwig Thoma hetzt im viel gelesenen „Miesbacher Anzeiger“

11. April 1921
Die Ex-Kaiserin Auguste Viktoria stirbt in Doorn

27. April 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 132 Milliarden gesenkt

29. April 1921
Edgar Jaffé stirbt in München

13. Mai 1921
Hugo Alois von Maffei stirbt

Um Juni 1921
Die „Sektion Donauland“ wird mit einer Stimme Mehrheit genehmigt

9. Juni 1921
Karl Gareis wird von echtsradikalen ermordet

23. Juli 1921
Heinrich Ritter von Frauendorfer stirbt durch Selbstmord

27. Juli 1921
General Erich Ludendorff besucht Ludwig Thoma auf der Tuften

6. August 1921
Ludwig Thoma wird an seinem Magenkrebs operiert

18. August 1921
Im „Miesbacher Anzeiger“ erscheint der letzte Hassartikel von Ludwig Thoma

26. August 1921
Matthias Erzberger wird von rechtsradikalen Tätern ermordet

Matthias Erzberger wird im Schwarzwald ermordet

Ludwig Thoma stirbt in seinem Haus „Tuften 12“

29. August 1921
Eine Republikschutz-Verordnung wird erlassen

Ludwig Thoma wird am Friedhof in Egern beerdigt

12. September 1921
Ministerpräsident Gustav von Kahr tritt aus Protest zurück

28. September 1921
Eine zweite Republikschutz-Verordnung wird erlassen

Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division

Oktober 1921
In der „Sektion Austria des DuOeAV“ gilt der „Arier-Grundsatz“

2. Oktober 1921
Das erste Nachkriegs-Oktoberfestes beginnt im Oktober

Karl Valentin betreibt die von ihm entwickelte Froschbahn

Ab 2. Oktober 1921
Franz Halmanseger, der Rekommandeur vor dem Hippodrom

2. Oktober 1921
13 Ochsen werden in der Ochsenbraterei gebraten

18. Oktober 1921
Ex-König Ludwig III. stirbt in seinem ungarischen Exil Sárvár

4. November 1921
Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

Anspruch der Wittelsbacher auf die bayerische Krone

Kardinal Faulhaber rechnet mit der Revolution ab

Um den 15. November 1921
Das „Café Prinzregent“ wird geschlossen

28. November 1921
Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

1. Dezember 1921
Die „Jesuiten“ übernehmen die Seelsorge in „Sankt Michael“.

16. Dezember 1921
Der Reichstag hebt die Republikschutz-Verordnungen wieder auf


1922

1922
Der „Arier-Paragraph“ gilt im „österreichischen Touristenklub - öTK“

Um 1922
Das Ende der Untergiesinger Lederfabrik zeichnet sich ab

1922
Die „Akademische Sektion Dresden“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Liesl Karlstadt bringt die Idee zum „Firmling“ aus einem Zigarrenladen mit

Der „Franziskaner-Leistbräu“ fusioniert mit der „Spatenbrauerei“

Ein- und Zweifamilienhäuser mit mehr lebendem als totem Inventar

Karl Valentins Stummfilm „Verfilmte Anekdoten“ entsteht

Die „Cenovis-Werke“ betreiben die größte „Hefeverwertungsanlage“

Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli bewohnt das „Seyssel-Palais“

Um 1922
Der Valentin-Stummfilm „Die harten Köpfe“ entsteht

Im Jahr 1922
Die Konsumvereine produzierten billiger und sauberer

1922
Eine Beschreibung des „sprichwörtlichen Giesingers“

Adolf Hitler und der „sprichwörtliche Giesinger“

Ab dem Jahr 1922
In München telefoniert man nur noch mit Selbstwahl

1922
Peter Kräuter wird „musikalischer Leiter“ des „Deutschen Theaters“

Die „Firma Falk & Fey“ wird eine Aktiengesellschaft

Ab dem Jahr 1922
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Roman „Die häßliche Herzogin“

1. Februar 1922
Das Komikerpaar Valentin-Karlstadt tritt im „Germania-Brettl“ auf

10. Februar 1922
Stucks Tochter Mary wird Alleinerbin

1. Mai 1922
Das Denkmal für die Toten der Revolution wird enthüllt

26. Mai 1922
Der Ministerrat befasst sich erstmals mit der Fürstenabfindung

14. Juni 1922
Verhandlungen über den Wittelsbacher Ausgleichfonds

24. Juni 1922
Reichsaußenminister Walther Rathenau wird ermordet

Verabschiedung der Fürstenabfindung im Landtag vertagt

26. Juni 1922
Reichspräsident Ebert erlässt erneut zwei Republikschutz-Verordnungen

1. Juli 1922
Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks Das Christbaumbrettl

21. Juli 1922
Ein Republikschutzgesetz wird vom Reichstag erlassen

27. August 1922
Der „Deutsche Katholikentag“ in München wird eröffnet

30. August 1922
Konrad Adenauer widerspricht Kardinal Michael von Faulhaber

September 1922
Der „Ausnahmezustand“ wird aufgehoben

19. September 1922
Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

29. September 1922
Das Brecht-Bühnenstück „Trommeln in der Nacht“ wird uraufgeführt

30. September 1922
Gemeinsamer Auftritt Valentin-Karlstadt mit Berthold Brecht

1. Oktober 1922
Weitere Aufführungen des Bühnenstücks Die rote Zibebe

5. Oktober 1922
Das Christbaumbrettl weiterhin in den Münchener Kammerspielen

30. Oktober 1922
Der Deutsche Städtetag für kolonialgeschichtliche Straßenbenennungen

9. Dezember 1922
Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Der Firmling“

20. Dezember 1922
Premiere des Brecht-Bühnenstücks „Trommeln in der Nacht“ in Berlin


1923

1923
Die „Franziskaner“ übernehmen die neu errichtete „Pfarrei St. Gabriel“

Das Ausflugslokal „Tivoli“ schließt für immer seine Pforten

Die Isar hat sich weiter in den Untergrund eingegraben

Der „Biedersteiner See“ ist eingetrocknet und halb verfüllt

Mit der „Personalabbauverordnung“ wird das „Zölibat“ wieder eingeführt

Erste Aufzeichnung des Auftritts von Karl Valentin und Liesl Karlstadt

Die „Lederfirma Adler und Oppenheimer“ kauft die Giesinger Lederfabrik

Um 1923
Der Stummfilm „Die Mysterien eines Frisiersalons“ wird gedreht

1923
„Propagandamärsche“ der politischen Parteien durch Giesing

Der Stummfilm „Karl Valentin und Liesl Karlstadt auf der Oktoberfestwiese“

11. Januar 1923
Truppen marschieren in das Ruhrgebiet ein

13. Januar 1923
Mit passivem Widerstand gegen die Besatzer

14. Januar 1923
Pater Rupert Mayer spricht gegen die „Besetzung des Ruhrgebiets“

Johanna Maria Fey stirbt

3. Februar 1923
Das endgültige Übereinkommen zur Fürstenabfindung liegt vor

1. März 1923
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen bis 31. März in Wien

8. März 1923
Landtag verabschiedet die Gesetze zum Wittelsbacher Ausgleichsfonds

Um April 1923
Die erste persönliche Begegnung zwischen Adolf Hitler und Dr. Fritz Gerlich

1. Juni 1923
Gastspielreise von Karl Valentin und Liesl Karlstadt nach Zürich

1. Juli 1923
Die Münchner Edelmesse GmbH wird eine Aktiengesellschaft

9. August 1923
Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks Großfeuer

26. September 1923
Gustav Ritter von Kahr wird zum Generalstaatskommissar ernannt

Generalstaatskommissar von Kahr verhängt den Ausnahmezustand

Abbruch des passiven Widerstands im Ruhrgebiet

Oktober 1923
Die „Inflation“ zwingt den Magistrat zur Absage des „Oktoberfestes“

November 1923
An Gustav von Kahrs Rede hat Fritz Gerlich mitgearbeitet

6. November 1923
Kardinal Faulhaber verweigert sich gegenüber „Reichskanzler“ Stresemann

8. November 1923
Adolf Hitler stürmt mit einem Stoßtrupp den „Bürgerbräukeller“,

9. November 1923
„Der Marsch zur Feldherrnhalle“

15. November 1923
Valentin und Karlstadt geben ein Gastspiel im „chat noir“ in Wien

16. November 1923
Mit der Ausgabe der Rentenmark wird die Inflation beendet


1930

1930
Die Gebäude der „Untergiesinger Lederfabrik“ werden abgebrochen

Das Inventar aus den Schlössern „Biederstein“ wird versteigert

Neuer Leiter der „Museum-Lichtspiele“ ist Erich König

Spätestens seit 1930
Karl Valentin plant ein Buch über seine Jugenderlebnisse

1930
Das „Deutsche Theater“ ist Münchens zweitgrößtes Kino

Die Zahl der „Weinwirtschaften“ in München hat sich auf 74 reduziert

Um das Jahr 1930
Ein Dienstkleid aus blauem Baumwollstoff

1930
Die Familie Haas zieht in die Richard-Wagner-Straße 17

Die beiden Grützner-Kinder versteigern alle Güter

Um 1930
Tonfilmprobeaufnahmen der Valentin-Soloszene „Der Feuerwehrtrompeter“

1930
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die „Villa Stuck“

Liesl Karlstadt wagt den künstlerischen Alleingang

Ab Ostern 1930
Die politischen Unruhen im roten Giesing wachsen

1930
Erfolg: Ludwig Thoma wird die bösartige Figur des „Dr. Matthäi“.

Ab dem 1. Januar 1930
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen das „Clownsduett“ in Berlin

1. Januar 1930
Die selbstständige Gemeinde Perlach wird eingemeindet

Februar 1930
Der „Cowboy Club München Süd“ tritt im „Tierpark Hellabrunn“ auf

3. April 1930
Helmut Kohl wird in Ludwigshafen geboren

23. August 1930
Der „Cowboy Club München Süd” beteiligt sich am „Großen Kinderfest“

September 1930
Der „Wirtsbudenring“ wird endgültig aufgelöst

Carl Gabriel's Völkerschau zeigt „Lippen-Negerinnen der Sara-Kaba“

Die ersten „Steilwandfahrer“ Deutschlands auf der Wiesn

9. September 1930
„Brandbrief“ an Kardinal Michael von Faulhaber und die „Bischofskonferenz“

Oktober 1930
Die erste Ausgabe des „Illustrierten Sonntag“ erscheint

Um das Jahr Oktober 1930
Lion Feuchtwangers Roman „Erfolg“ erscheint

3. November 1930
Uraufführung des Karl-Valentin-Bühnenstücks „An Bord“

18. November 1930
Die Bischöfe beschäftigen sich mit dem Nationalsozialismus

7. Dezember 1930
In der sowjetischen Botschaft in Rom wird ein Max Levien ermordet

14. Dezember 1930
Liesl Karlstadt spielt in den „Kammerspielen im Schauspielhaus“

Der „Cowboy Club München Süd“ beginnt mit dem „Rodeo-Reiten“

15. Dezember 1930
Johannes Hoffmann stirbt nach einer Operation in Berlin


1932

1932
Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' „Bugatti Royale“

Ab 1932
Auf der ehemaligen Untergiesinger Lederfabrik entsteht eine Wohnsiedlung

1932
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern unter dem Südturm

Die „Amperwerke“ werden zum größten oberbayerischen Stromversorger

Das „Sckell-Denkmal“ muss abgetragen werden

Margarete Merz gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Der Braubetrieb im „Bürgerlichen Bräuhaus“ wird eingestellt

3. Januar 1932
Der gerade Weg - Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht

12. Januar 1932
Uraufführung der Valentin-Komödie Er und Sie

5. März 1932
Fritz Gerlich: „Kein Katholik darf nationalistisch wählen“

6. März 1932
Dr. Fritz Gerlich kommentiert Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“

1. April 1932
Trudering wird nach München eingemeindet

8. April 1932
Ein Großbrand zerstört weite Teile der „Schrannenhalle“

9. April 1932
Carl Perkins wird in Tiptonville, Tennessee, geboren

10. April 1932
Hitlers schlechtes Ergebnis im „Wahlkreis Oberbayern-Schwaben“

Der „Gerade Weg“ schreibt gegen die Führer der NSDAP

16. Mai 1932
Die Dreharbeiten für „Die verkaufte Braut“ beginnen

4. Juni 1932
Karl Valentin feiert seinen 50. Geburtstag

9. Juli 1932
Aufhebung des Young-Plans und Ende der deutschen Zahlungen

20. Juli 1932
Es kommt zum sogenannten Preußenstaatsstreich

31. Juli 1932
Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

16. August 1932
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Die verkaufte Braut

Ab dem 16. August 1932
Liesl Karlstadt steht - alleine - mit großem Erfolg auf der Bühne

20. August 1932
Karl Gandorfer stirbt während einer Rede im „Reichstag“

28. August 1932
Jugenderinnerungen: „Karl Valentin der Lausbub“

28. September 1932
Der Zwickelerlass regelt das öffentliche Baden

7. Oktober 1932
Weitere Straßennamen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

Ab 26. November 1932
Der Valentin-Karlstadt-Film Im Photoatelier wird gedreht

Dezember 1932
Die Raubritter-Revue „Wie‘s früher war“ mit Valentin/Karlstadt

15. Dezember 1932
Die Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint zweimal wöchentlich


1933

1933
München hat 840.188 Einwohner

Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

Die Museum-Lichtspiele werden von Anton Rösch betrieben

Ab 1933
Die Aufgaben des „Reichsfinanzhofes“ ändern sich

1933
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Richard Wagner

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird geschlossen

Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 8 im Lehel in die Sckellstraße 1

Karl Valentin zieht von der Sckellstraße 1 an den Mariannenplatz 4

Karl Valentin arbeitet an seiner Fotosausstellung

3. Januar 1933
Premiere für den Valentin-Karlstadt-Film: „Im Photoatelier“

21. Januar 1933
Der Cowboy Club München Süd lädt ins Josefshaus ein

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
„Snip, der Springende Punkt“, ein Reklamefilm mit Karl Valentin entsteht

Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

1. Februar 1933
Auflösung des „Reichstags“ durch die„Reichsregierung“

2. Februar 1933
„Demonstrationsverbot der Kommunisten“ in Preußen

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

10. Februar 1933
Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werken

11. Februar 1933
Thomas Mann verlässt München

18. Februar 1933
Yoko Ono kommt in Tokyo zur Welt

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Hermann Göring will SPDler durch „national gesinnte“ Beamte ersetzen

27. Februar 1933
Der „Reichstag“ brennt

28. Februar 1933
Die „Reichstagsbrandverordnung“ wird erlassen

Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

5. März 1933
NSDAP erreicht bei der Reichstagswahl nur 43,9 Prozent

Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

11. März 1933
Felix Fechenbach wird in Schutzhaft genommen

12. März 1933
Die „Hakenkreuzfahne“ wird zur „Reichsflagge“

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

17. März 1933
Gründung der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“

19. März 1933
Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

20. März 1933
Das „Konzentrationslager Dachau“ wird geöffnet

Abschluss des „Kokordats“ zwischen „Deutschem Reich“ und „Vatikan“

21. März 1933
Das „Konzentrationslager Oranienburg“ wird geöffnet

Ein „Konzentrationslager für politische Gefangene“

22. März 1933
Im „KZ Dachau“ werden die ersten Menschen inhaftiert

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Der „Reichstag“ beschließt das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“

Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

29. März 1933
Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein

Ein „Ministerialerlass“ mit Auswirkungen auf die „Arbeiter-Sportvereine“

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

11. April 1933
Die „SS“ übernimmt das Kommando im „KZ Dachau“

12. April 1933
Die ersten Gefangenen werden im „KZ Dachau“ ermordet

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

16. April 1933
Der „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Mann

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

Die SPD protestiert gegen die Ernennung Hitlers zum „Ehrenbürger“

27. April 1933
Uraufführung des Valentin-Stücks „Ehescheidung vor Gericht“

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

2. Mai 1933
Den Konsumgenossenschaften schlägt die letzte Stunde

Die „Freien Gewerkschaften“ werden gewaltsam aufgelöst

5. Mai 1933
Ein „Hirtenbrief“ der bayerischen Bischöfe

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt

Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs Nachverbrennungs-Aufruf

Den Nationalsozialisten sind die Kaufhäuser ein Dorn im Auge

19. Mai 1933
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird aufgelöst

22. Mai 1933
Die Münchner SPD-Stadträtekommen in Schutzhaft

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

17. Juni 1933
Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

22. Juni 1933
Ein neuer Vertrag mit dem Scharfrichter Johann Reichhart

In Trudering entsteht ein Kolonialviertel

Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

Die SPD wird reichsweit verboten

26. Juni 1933
Empörung über die Zwangsmaßnehmen gegen Eisner und Landauer

27. Juni 1933
Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

28. Juni 1933
Die Akademie des Deutschen Rechts wird gegründet

4. Juli 1933
Die Bayerische Volkspartei - BVP löst sich auf

5. Juli 1933
Karl Valentin und Liesl Karlstadt nehmen den Film Orchesterprobe auf

8. Juli 1933
Das Konkordat wird paraphiert

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

14. Juli 1933
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses

20. Juli 1933
Das Konkordat wird ratifiziert

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die Deutschen Christen

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

25. Juli 1933
Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

7. August 1933
Felix Fechenbach wird „auf der Flucht erschossen“

23. August 1933
Lion Feuchtwanger wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1. September 1933
Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

Josef Hofmiller stirbt in Rosenheim

21. Oktober 1933
Uraufführung des Valentin-Bühnenstücks „Der Theaterbesuch“

8. November 1933
Adolf Hitler eröffnet im Sterneckerbräu das NSDAP-Parteimuseum

15. November 1933
Der Bau der Reichsautobahn München - Salzburg wird begonnen

27. November 1933
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die Orchesterprobe

Dezember 1933
Dreharbeiten zu dem Film „Es knallt“

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst


1934

1934
Der „Metzgersprung“ wird für das „Winterhilfswerk“ noch einmal aufgeführt

Dr. Joseph Fuchs flieht samt seinem „Bugatti Royale“ vor den Nazis

Ausbau der „Omnibusstraße“ durch den „Englischen Garten“

Das „Neue Schloss Biederstein“ wird abgerissen

Das „Kuratorium für das Braune Band von Deutschland“ gegründet

German Bestelmeyer plant den Abriss der „Ruhmeshalle“

Planungen für ein „Jagdmuseum“ im „Palais Leopold“

Der „SA Sturm 4“ nistet sich im „Bezirksamtes am Lilienberg“ ein

Der Valentin-Film „Der Zithervirtuose“ wird gedreht

Der „Cowboy Club München Süd“ wird für den Film engagiert

Ab 1934
Mit der „Martin-Luther-Kirche“ ist die Gefängnisseelsorge verbunden

Anfang Januar 1934
Die Arbeiten zum Valentin-Karlstadt-Film „Der Theaterbesuch“ beginnen

6. Januar 1934
Kardinal Faulhaber verteidigt Adolf Hitler

18. Januar 1934
Das Jahreseinkommen des „Scharfrichters“ Reichhart wird erhöht

Die Villa von Thomas Mann wird konfisziert

30. Januar 1934
Das „Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“

Bischöflicher Fahnenschmuck zum Jahrestag der Machtübernahme

31. Januar 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Beim Rechtsanwalt“

Februar 1934
Valentin/Karlstadt beteiligen sich am

Der Valentin-Karlstadt-Film „Im Schallplattenladen“ wird gedreht

2. Februar 1934
Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht

17. März 1934
Karl Valentin beantragt die Konzession für sein „Panoptikum“

21. März 1934
Ein durchinszenierter Auftritt an der Autobahn-Baustelle

26. März 1934
Kardinal Faulhaber nimmt Hitler erneut in Schutz

9. April 1934
Konzession für Karl Valentins „Panoptikum“ bewilligt

11. April 1934
Filmpremiere des Valentin-Karlstadt-Films „Der Theaterbesuch“

17. April 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Es knallt“

Mai 1934
Der Valentin-Karlstadt-Film „So ein Theater/Vorstadttheater“ entsteht

8. Mai 1934
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden aufgehoben

Ab 29. Mai 1934
„Der verhexte Scheinwerfer“ wird in Geiselgasteig gedreht

29. Mai 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Im Schallplattenladen“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ entsteht

30. Mai 1934
Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

31. Mai 1934
Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

Nach dem 20. Juni 1934
Der Karl-Valentin-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ feiert Premiere

30. Juni 1934
Der sogenannte Röhm-Putsch

Dr. Fritz Gerlich wird im KZ Dachau erschossen

3. Juli 1934
Das KZ-Wachpersonal fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf

10. Juli 1934
Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

Mithäftlinge finden Erich Mühsam erhängt an einem Pfahl in der Latrine

24. Juli 1934
Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

Nach dem 31. Juli 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films Der verhexte Scheinwerfer

Der Valentin-Karlstadt-Film So ein Theater wird uraufgeführt

August 1934
Dreharbeiten zu dem Film „Der Firmling“ im „Arya-Atelier“

September 1934
Der NS-Stadtrat führt die „Pferderennen“ auf dem „Oktoberfest“ wieder ein

Die „Bräurosl“ erhält zwei beleuchtete Glastürme

21. September 1934
Leonard Norman Cohen wird in Montreal geboren

25. September 1934
Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

14. Oktober 1934
Liesl Karlstadt investiert in Karl Valentins „Panoptikum“

20. Oktober 1934
Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“

21. Oktober 1934
Karl Valentin eröffnet sein Panoptikum

November 1934
Der Reichsbauerntag in Goslar und die Seidenerzeugung

9. November 1934
Karl Valentin schreibt an den Präsidenten der „Reichsfilmkammer“

15. November 1934
Attentat auf Pater Rupert Mayer in Pasing verfehlt sein Ziel

Dezember 1934
Liesl Karlstadt wegen „Depressionen“ in ärztlicher Behandlung

4. Dezember 1934
In Karl Valentins „Panoptikum“ wird eine „Guillotine“ ausgestellt

14. Dezember 1934
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Der Firmling“

Nach dem 21. Dezember 1934
Uraufführung des Karl-Valentin-Films „Der Zithervirtuose“

31. Dezember 1934
Vorläufiges Aus für Karl Valentins „Panoptikum“


1936

1936
Maria Steiner ist Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz

Das „Kassenhäuserl“ vom „Schyrenbad“

Die „Diakonissinnen“ kündigen aus „rassischen Gründen“ ihren Dienst auf

Heinrich Himmler bestimmt die Aufgaben des „Lebensborn e.V.“

Januar 1936
Pater Rupert Mayer muss sich wegen seiner Predigten rechtfertigen

Karl Valentin und Liesl Karlstadt geben ein Gastspiel in Berlin

Februar 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Beim Rechtsanwalt“ entsteht im „Arri-Atelier“

Dr. Hermann Schülein und Frau verlassen Deutschland in Richtung Schweiz

21. Februar 1936
Karl Valentins Schwiegersohn wird aus der „Schutzhaft“ entlassen

26. Februar 1936
Der Valentin-Film „Die karierte Weste“ wird gedreht

27. Februar 1936
Dreharbeiten für den Valentin-Film „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

März 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Das verhängnisvolle Geigensolo“ entsteht

April 1936
Dreharbeiten zu Valentins „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“

23. April 1936
Roy Orbison kommt in Vernon, Texas, zur Welt

Nach dem 24. April 1936
Uraufführung des Kurzfilms „Das verhängnisvolle Geigensolo“

Mai 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird gedreht

8. Mai 1936
Pater Rupert Mayer wird vom Staatsanwalt verwarnt

Nach dem 8. Mai 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Beim Rechtsanwalt“

16. Mai 1936
Das Kuratorium für das Braune Band von Deutschland

19. Mai 1936
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Die karierte Weste“

Um den Juni 1936
Franz von Stucks „Amazone“ wird vor der Villa aufgestellt

7. Juni 1936
Ein Vaterunser für das Leben des Führers

12. Juni 1936
„Das Braune Band von Deutschland“ wird zur Reichsorganisation

Nach dem 18. Juni 1936
Uraufführung des Valentin-Kurzfilms „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

Juli 1936
Dreharbeiten an dem Valentin-Karlstadt-Film „Musik zu Zweien“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ wird gedreht

Das „Franz-von-Stuck-Museum“ wird eröffnet

10. Juli 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Straßenmusik

21. Juli 1936
Warnung vor dem Zuzug nach München wegen Wohnungsknappheit

27. Juli 1936
Die erste Nacht der Amazonen findet statt

August 1936
Der Erich-Engels-Spielfilm „Donner, Blitz und Sonnenschein“ entsteht

Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird von der Zensur verboten

15. August 1936
Das erste Entbindungsheim des „Lebensborn e.V.“ in Steinhöring

September 1936
Verordnete Hakenkreuzfahnen wehen auf der Wiesn

Der „Einzug der Wiesnwirte“ wird zur Pflicht

Georg Heide wird „Festwirt“ der „Pschorr-Bräurösl“

21. September 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Die Erbschaft“ wird verboten

30. September 1936
Das gesamte Stadtgebiet wird von einer Hagelwalze zugeschüttet

4. Oktober 1936
Der Übertritt von Juden zum Christentum hat rassisch keine Bedeutung

23. Oktober 1936
„Nuntius“ Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München

24. Oktober 1936
Bill Wyman, der Bassist der „Rolling Stones“, wird geboren

30. Oktober 1936
Uraufführung des Spielfilms „Donner, Blitz und Sonnenschein“

November 1936
Dr. Hermann Schülein lebt in New York

4. November 1936
Faulhabers Unterredung mit Adolf Hitler

24. November 1936
Faulhaber berichtet über die „Harmonie am Obersalzberg“

3. Dezember 1936
Das „Deutsche Reich“ wird neuer Besitzer der „Thomas-Mann-Villa“

30. Dezember 1936
Faulhabers Unterstützung im Abwehrkampf gegen den Bolschewismus

Das ehemalige Vereinsheim des „TSV München-Ost“ wird verkauft


1937

1937
Auf Befehl Adolf Hitlers werden 289 Bäume des „Englischen Gartens“ gefällt

Eine „Lastenstraße“ durchquert den „Englischen Garten“

Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

Ende 1937
In der Zentrale des „Lebensborn e.V.“ werden 23 Angestellte beschäftigt

1937
Der umfangreiche „Amtliche Führer Residenz München“ erscheint

Die Firma „Rohde & Schwarz“ lässt sich am Tassiloplatz nieder

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

Die Studentenverbindung „Danubia“ kann den Kredit nicht bedienen

Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

22. Januar 1937
IHK: „Cenovis-Werke“ ist keine arische Firma

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben

Februar 1937
Karl Valentin schmückt einen Festwagen für den „Faschingszug“

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der „Finanzbehörde“ anzuzeigen

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen Nichtbeachtung des Redeverbots inhaftiert

12. Juni 1937
Jüdische Rasseschänder müssen ins Konzentrationslager

16. Juni 1937
Max Levien wird in der UdSSR erschossen

18. Juni 1937
Karl Valentins Panoptikum im Färbergraben 33

18. Juli 1937
Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

22. Juli 1937
Kanzelmissbrauch und Heimtückegesetz

25. Juli 1937
Karl Valentin greift Heinz Rühmann persönlich an

31. Juli 1937
Die zweite Nacht der Amazonen

25. August 1937
Die Zuständigkeiten der Scharfrichter werden neu festgelegt

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

November 1937
Die Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmer GmbH

Der Valentin-Karlstadt-Film „Ewig Dein“ entsteht in Geiselgasteig

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

11. November 1937
Die „Thomas-Mann-Villa“ wird dem „Lebensborn“ übergeben

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

Dezember 1937
Der Werbefilm „Braunkohlesyndikat“ mit Valentin/Karlstadt entsteht

23. Dezember 1937
Towia Axelrod wird in der UdSSR verhaftet

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im „Gefängnis Stadelheim“ inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins „Gefängnis in Landsberg“ eingeliefert

22. Januar 1938
„Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung“

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den „Abbruch der Matthäuskirche“

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
„Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser „Brauereigründer“ Joseph Schülein stirbt

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das „Deutsche Reich“ lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

„Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die „Ohel-Jakob-Synagoge“ geht in Flammen auf

10. November 1938
„Propagandaminister“ Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der „Feuerwehren“ endet

28. November 1938
„Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen“

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London


1939

1939
Das „Alpine Museum“ zählt 400.000 Besucher

München hat 840.586 Einwohner

Zahl der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung in Bayern gesunken

Das „Sckell-Denkmal“ wird durch eine Kopie ersetzt

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um 1939
Die „Villa Benno Becker“ wird arisiert

1939
Die Villa in der Cuvilliésstraße 22 geht an den „Lebensborn e.V.“

Karl Freiherr von Eberstein bezieht die Villa in der Maria-Theresia-Straße 17

In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Januar 1939
Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

1. Januar 1939
Einführung des „Arbeitspflichtdienstes für alle Mädchen“

Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

24. Januar 1939
Vorbereitung der „Endlösung der Judenfrage“

2. Februar 1939
Vermeidung aller christlichen Redewendungen und Begriffe

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

15. März 1939
Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

17. April 1939
95 Prozent aller Deutschen sind „Angehörige einer christlichen Kirche“

20. April 1939
Glückwünsche der Münchner evangelischen Gemeinde

21. April 1939
Nutzung des „Weiße Saales“ in der ehemaligen „Augustinerkirche“

23. April 1939
Liesl Karlstadt bricht während der Vorstellung zusammen

28. April 1939
Hitler kündigt den „deutsch-polnischen Nichtangriffspakt“

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

Mai 1939
Sämtliche „Rundfunkgottesdienste“ werden eingestellt

14. Mai 1939
Am Muttertag gibt’s den „Karnickelorden“

22. Mai 1939
Der Stahlpakt, ein Militär-Bündnis mit Italien

Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

24. Mai 1939
Der Dokumentarfilm „München 1938“ wird von Hitler verboten

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der Gestapo eine Erklärung ab

Ab dem 11. Juni 1939
Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

Um Juli 1939
Das „Corpshaus der Suevia“ geht an die Stadt München

17. Juli 1939
„Zum Verlassen kann der Ausgang kostenlos genützt werden“

29. Juli 1939
Die vierte und letzte Nacht der Amazonen beginnt

23. August 1939
Abschluss des „Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes“

25. August 1939
Englisch-polnischer Beistandspakt

28. August 1939
Karl Valentin verkauft seine umfangreiche Fotosammlung

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

Die „Luftschutzrettungsstelle“ zieht in die ehemalige „Lauer-Villa“

1. September 1939
Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Adolf Hitler erlässt den Euthanasiebefehl

2. September 1939
Die evangelische Kirche steht hinter Hitlers Krieg mit Polen

3. September 1939
Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg

5. September 1939
Eine Verordnung gegen Volksschädlinge wird erlassen

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die Arisierungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

1. Oktober 1939
Die „Schack-Galerie“ wird in das Eigentum Bayerns überführt

Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

3. Oktober 1939
Glockengeläut nach dem Einmarsch in Warschau

6. Oktober 1939
Nach Beendigung der Kämpfe wird Polen Generalgouvernement

18. Oktober 1939
Versand kirchlicher Druckschriften an Wehrmachtssoldaten verboten

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

8. November 1939
Hitler verlässt den „Bürgerbräukeller“ 13 Minuten zu früh

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

9. November 1939
Das „besondere Walten der Vorsehung

19. November 1939
„Dankgebet für die Bewahrung Adolf Hitlers“

6. Dezember 1939
Der Ritter Unkenstein erlebt seine Uraufführung

21. Dezember 1939
Hermann Giesler wird „Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung“

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im „KZ Sachsenhausen-Oranienburg“ Einzelhaft

31. Dezember 1939
Das „Lehel“ wird von 22.000 Menschen bewohnt


1940

1940
Karl Valentin hat die Rechte an seiner Sammlung verloren

Ab 1940
2.805 Todesurteile in der NS-Zeit vollstreckt

1940
Eine „Lebensborn“-Dienststelle ist in der Cuvilliésstraße 22

Die Stadt München konfisziert das Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

Der Seidenbau ist wünschenswert

Um 1940
„Entbindungsheime“ und „Kinderheime“ des „Lebensborn e.V.“

Ab 1940
Das „Schyrenbad“ als „Sammelstelle zur Möbelbergung“

1940
Die Familie Haas leidet unter der fremdenfeindlichen englischen Politik

1. Januar 1940
Das „Lebensbornheim Hochland“ in Steinhöring bietet mehr Platz

15. Januar 1940
Umzug der Lebensborn-Zentrale

18. Januar 1940
Die ersten 25 Haar-Eglfinger Patienten werden ermordet

Februar 1940
Karl Valentin soll seinen Requisitenkeller im „Kolosseum“ räumen

März 1940
Karl Valentin tritt als „Frosch“ am „Gärtnerplatz-Theater“ auf

April 1940
Karl Valentin kündigt seine Mitgliedschaft in der „Reichsfachschaft Film“

Ab dem 29. Mai 1940
1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

4. Juni 1940
Der erste Luftangriff auf München

5. Juni 1940
Die letzte Vorstellung von Karl Valentins Ritter Unkenstein

17. Juni 1940
Else Eisner-Belli nimmt sich das Leben

21. Juni 1940
Elisabeth Braun vermacht ihre Güter der Evangelischen Kirche

7. Juli 1940
Ringo Starr kommt in Liverpool zur Welt

19. Juli 1940
Den Juden werden die Telefonanschlüsse gekündigt

August 1940
Karl Valentin mit „Theater in der Vorstadt“ im „Deutschen Theater“

7. August 1940
Pater Rupert Mayer wird ins Kloster Ettal verbannt

20. August 1940
Der 67 Hektar große „Hirschauer Forst“ kommt zum „Englischen Garten“

September 1940
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

5. Oktober 1940
Lion Feuchtwanger trifft in New York ein

9. Oktober 1940
John Lennon erblickt in Liverpool das Licht der Welt

November 1940
Karl Valentin mit „Der Theaterbesuch“ im „Deutschen Theater“

30. November 1940
Karl Valentins „Panoptikum“ in der „Ritterspelunke“ schließt für immer

Dezember 1940
Liesl Karlstadt spielt in der Revue „Münchner G‘schicht‘n“


1941

Anfang ??? 1941
Liesl Karlstadt schließt sich den Soldaten eines „Gebirgsjägertrupps“ an

Ab 1941
Der „Lebensborn e.V.“ lässt „rassisch wertvolle“ Kinder entführen

Frühjahr ??? 1941
Beginn der „Zwangsevakuierung“ von Juden

1941
Der Untergiesinger „Hochbunker“

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 17 wird arisiert

Dr. med. Alfred Haas eröffnet in Manhattan eine Praxis

Dr. Ludwig Gilmer übernimmt die „Haas-Klinik“

Sommer ??? 1941
Karl Valentin zieht ins Grünwalder „Schlosshotel“

1941
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird in eine „Genossenschaft“ umgewandelt

24. Januar 1941
Karl Valentins „Soldatenmarschlied“ wird gesperrt

April 1941
Nazis zeigen gegenüber Graf Arco ein großes Entgegenkommen

Liste für die „Wiedervermietungen freigewordener Judenwohnungen“

„Kultusminister“ Wagner lässt „Kruzifixe“ aus den Schulräumen entfernen

24. Mai 1941
Bob Dylan wird als Robert Allen Zimmerman geboren

Juni 1941
Filmaufnahmen für „Der Tobis-Trichter - Volkstum aus deutschen Gauen“

2. Juni 1941
Charlie Watts, der Schlagzeuger der Rolling Stones, wird geboren

4. Juni 1941
Ex-Kaiser Wilhelm II. stirbt im holländischen Doorn

16. Juni 1941
Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

24. Juni 1941
Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

18. Juli 1941
Die Heimanlage für Juden in Berg am Laim wird geöffnet

August 1941
Hitler lässt den „Euthanasiebefehl“ einstellen

Flugblätter und Klebezettel mit Aufrufen zum Widerstand

18. August 1941
Elisabeth und Rosa Braun kommen in die „Heimanlage für Juden“

19. August 1941
Uraufführung des Films „Der Tobis-Trichter“

September 1941
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

1. September 1941
Alle jüdischen Bürger müssen den gelben Judenstern tragen

28. September 1941
Edmund Stoiber wird in Oberaudorf geboren

23. Oktober 1941
Die „Verhinderung der Auswanderung jüdischer Menschen“ angeordnet

16. November 1941
Karl Valentin tritt in einer „Winterhilfswerk“-Veranstaltung auf

20. November 1941
Der erste Transport von 1.000 Münchner Juden nach Kaunas

Betty Landauer wird nach Kaunas deportiert

Elisabeth „Sara“ Braun wird in Kaunas gebracht und ermordet

25. November 1941
Betty Landauer wird in Kaunas ermordet

30. November 1941
Josef Staimer wird im KZ Flossenbürg ermordet

1. Dezember 1941
Die „Gestapo“ verbietet Juden die Verwertung ihres mobilen Eigentums

11. Dezember 1941
Hitler erklärt Amerika den Krieg

12. Dezember 1941
Juden dürfen öffentliche Telefone nicht mehr benutzen

16. Dezember 1941
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird „arisiert“


1942

1942
Der „Lebensborn e.V.“ beschäftigt in seiner Zentrale 220 Personen

Richard-Wagner-Straße 11 wird arisiert

Erstmals gelingt die Zucht eines „Wanderfalkens“ in Gefangenschaft

Das „Gesundheitsamt am Lilienberg“ wird umbenannt

Ab Ende 1942
Dienstwohnungen des „Lebenborn e.V.“ in der „Bürgermeister-Villa“

1942
Lion Feuchtwanger arbeitet mit Berthold Brecht zusammen

Januar 1942
Die „Ritterspelunke“ wird an einen Herrn Reintjes vermietet

26. Januar 1942
Walter Klingenbeck wird verhaftet

Februar 1942
Alfred Delp nimmt Verbindungen zum „Kreisauer-Kreis“ auf

28. Februar 1942
Brian Jones, der Lead-Gitarrist der „Rolling Stones“, kommt zur Welt

März 1942
Alfred Delp trifft sich mit Graf James von Moltke

2. April 1942
Das Sommerhaus der Familie Haas wird arisiert

9. April 1942
Der Valentin-Film „Der Sonderling“ wird von der NS-Zensur verboten

24. April 1942
Verbot der Benutzung „öffentlicher Verkehrsmittel“ für Juden

Mai 1942
Das „Ludwig-Monument“ auf der „Corneliusbrücke“ wird eingeschmolzen

3. Mai 1942
Das „Freikorps-Denkmal“ wird an der Westseite der Ichoschule enthüllt

15. Mai 1942
Verbot der Haustierhaltung für Juden

Ab 22. Mai 1942
Die erste Kreisauer Tagung findet statt

28. Mai 1942
​Das Vermögen des Schülein ist dem Reich verfallen

4. Juni 1942
Karl Valentin feiert im Ketterl seinen 60. Geburtstag

9. Juni 1942
Juden müssen alle entbehrlichen Kleidungsstücke abgeben

18. Juni 1942
Paul McCartney wird in Liverpool geboren

1. Juli 1942
Schulunterricht für Juden verboten

Rosa Braun wird nach Theresienstadt gebracht und dort ermordet

10. Juli 1942
Der Zwickelerlass wird außer Kraft gesetzt

20. Juli 1942
Die Endlösung der Judenfrage wird beschlossen

Ende August 1942
Die alliierten Angriffe aus der Luft beginnen erneut

Hitlers Wohnhaus am Prinzregenten Platz 16 wird leicht beschädigt

9. August 1942
Edith Stein wird im „Konzentrationslager Auschwitz“ ermordet

29. August 1942
Die ersten wirklich schweren Luftangriffe über München

18. September 1942
Juden erhalten keine Fleisch-, Milch-, Raucher- und Weißbrotmarken mehr

20. September 1942
Der achte Luftangriff auf München

24. September 1942
Walter Klingenbeck wird zum Tode verurteilt

Oktober 1942
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

9. Oktober 1942
Juden wird der Kauf von Büchern verboten

Ab 16. Oktober 1942
Der Kreisauer Kreis beschäftigt sich mit Staat, Kirche, sozialen Fragen

Um November 1942
Verbindungen zwischen dem „Kreisauer Kreis“ und dem „Sperr-Kreis“

5. November 1942
Überfall auf die „Museum-Lichtspiele“

12. November 1942
Dr. Hermann Joseph Wehrle wird „Kaplan“ in Bogenhausen

27. November 1942
James Marshall „Jimi“ Hendrix wird in Seattle geboren

30. November 1942
In ganz Bayern leben noch 1.390 „Rassejuden“

18. Dezember 1942
Der „Lebensborn“ in der „Bürgermeistervilla“


1943

1943
Charles Chayne erwirbt den „Bugatti Royale“ vom Schrottplatz in der Bronx

Das Einkommen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart ist massiv gestiegen

Bomben zerstören das Gebäude der „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

Der Seidenbau ist von kriegsentscheidender Bedeutung

Die verwaiste „Villa Stuck“ wird von einer Sprengbombe getroffen

Sommer 1943
Das „Luftgaukommando“ wird nach Grünwald verlegt

1943
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ wird durch Bomben beschädigt

27. Januar 1943
Wilhelm Heppert wird durch den Scharfrichter hingerichtet

15. Februar 1943
Das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

16. Februar 1943
Der „Totale Krieg“ bringt verstärkt Bombardements

18. Februar 1943
Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilt Flugblätter in der Universität

22. Februar 1943
Todesurteile gegen Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst

25. Februar 1943
George Harrison kommt in Liverpool zur Welt

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

9. März 1943
Bomben zerstören das „Deutsche Theater“ nahezu vollständig

13. März 1943
130 Münchner Sinti und Roma werden nach Auschwitz-Birkenau deportiert

April 1943
Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die „Bürgermeistervilla“

23. April 1943
Juden wird die „deutsche Staatsangehörigkeit“ entzogen

Juni 1943
In München gibt es nur mehr 483 Juden

30. Juni 1943
Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

1. Juli 1943
Deutsche Juden werden dem Polizeirecht unterstellt

13. Juli 1943
Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet

26. Juli 1943
Mick Jagger wird geboren

31. Juli 1943
Lida Gustava Heymann stirbt in Zürich

5. August 1943
Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

1. September 1943
Karl Valentin verlegt seinen Wohnort nach Planegg

7. September 1943
Die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche wird von Bomben zerstört

27. September 1943
Die Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein sind an Berlin abzuliefern

Oktober 1943
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

2. Oktober 1943
Tragödie in der Kühbachstraße

Das Bogenhausener Schulgebäude wird durch Bomben total zerstört

3. Oktober 1943
Die „St.-Wolfgangskirche“ wird von Bomben getroffen

12. Oktober 1943
Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

November 1943
Karl Valentin lehnt ein Angebot des „Generalgouverneurs für Polen“ ab

19. November 1943
Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große „Maffei-Gelände“

22. November 1943
Jörg Hube kommt in Neuruppin zur Welt

13. Dezember 1943
Gewissensbisse zum „Tyrannenmord“

17. Dezember 1943
„Cirkus-Krone-Bau“ durch Bomben zerstört

18. Dezember 1943
Keith Richards, Gitarrist der „Rolling Stones“, wird geboren

20. Dezember 1943
Anita Augspurg stirbt in Zürich


1944

1944
Das alte „Schloss Biederstein“ wird durch Bomben zerstört

Bombennächte 1944
Der „Ostbahnhof“ wird nahezu vollständig zerstört

1944
Bei einem Bombenangriff wird das „Siegestor“ zerstört

Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden

Die Richard-Wagner-Straße 9 geht an die Erben Pongratz

Eine Fliegerbombe zerstört das obere Stockwerk der Reichenbachstraße 13

„Gauleiter“ Paul Giesler übernimmt die Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15

Der gefährliche Seeweg zwischen England und USA

Die Gebäude der „Beamten-Relikten-Anstalt“ werden zerstört

Sommer 1944
Die „Bürgermeister-Villa“ wird so zerstört, dass sie völlig unbewohnbar ist

Der „Lebensborn e.V.“ muss nach Steinhöring verlagert werden

Ab dem 1. Januar 1944
Keine Bestattungen mehr auf dem „Alten Südlichen Friedhof“

7. Januar 1944
Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

14. Januar 1944
James Graf von Moltke wird verhaftet

April 1944
Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

7. April 1944
Gerhard Schröder wird in Blomberg geboren

14. April 1944
Die „Altöttinger-Kapelle“ wird durch Bomben zerstört

15. April 1944
Die „Residenzpost“ wird bei Luftangriffen schwer beschädigt

17. April 1944
Ein „Staatsbegräbnis“ für den „Gauleiter“ Adolf Wagner

24. April 1944
Starke Zerstörungen der „Anna-Klosterkirche“ durch Luftangriffe

Die „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird zerbombt

Die „Villa Stuck“ wird durch weitere Bombentreffer stark beschädigt

25. April 1944
Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen

Die „Bürgersaalkirche“ wird bei einem Bombenangriff zerstört

20. Mai 1944
Joe Cocker wird in Sheffield (Großbritannien) geboren

Juni 1944
Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des „Reichsfinanzhofs“

12. Juni 1944
Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

Ende Juli 1944
„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für Hinrichtungen nach Berlin

Juli 1944
Das „Hotel Frankfurter Hof“ wird von Bomben schwer beschädigt

13. Juli 1944
Der Chinesische Turm wird von Bomben getroffen

20. Juli 1944
Ein Attentat auf Adolf Hitler im Führerhauptquartier Wolfsschanze

28. Juli 1944
Gestapo-Agenten nehmen Pater Alfred Delp fest

18. August 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird von der „Gestapo“ verhaftet

21. August 1944
Freiherrn Ludwig von Leonrod wird zum Tode verurteilt

Nach dem 26. August 1944
Faulhabers „Treueverhältnis gegenüber dem Führer“

26. August 1944
Freiherr von Leonrod wird hingerichtet

13. September 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird in akute Gefahr gebracht

19. September 1944
München erlebt den „schwersten“ Luftangriff

Oktober 1944
Zweiter Weltkrieg. Das „Oktoberfest“ fällt zum zwanzigsten Mal aus

November 1944
Bomben zerstören das Gebäude des „Marianums“

2. November 1944
Keith Emerson, Keyboarder und Pianist, wird geboren

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

17. Dezember 1944
Bomben beschädigen das „Alpine Museum“ auf der „Praterinsel“

Der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ durch Bomben zerstört


1945

1945
München hat 479.000 Einwohner

Die Einwohnerzahl im „Lehel“ hat sich auf 4.000 reduziert

Nach 1945
Die Brüder Hopp strengen einen Prozess zur Auflösung der „oHG“ an

Bis 1945
Der „Schwabinger Bach“ wird zum „Eisbach“ - und umgekehrt

1945
Ella und Toni Reichenbach werden Wirtinnen der „Deutschen Eiche“

Nach 1945
Die vereinfachten „Talare“ des „Professoren-Kollegiums“

1945
In den „Lebensborn-Heimen“ wurden etwa 8.000 Kinder geboren

Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ erneut durch Sprengungen beschädigt

7. Januar 1945
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ brennt vollkommen aus

Wohnhäuser in der Richard-Wagner-Straße werden durch Bomben zerstört

Die „Villa Freundlich“ und die „Villa Klopfer“ durch Bomben zerstört

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 wird durch Bomben zerstört

Ab 9. Januar 1945
Die „Hauptverhandlung“ gegen Alfred Delp in Berlin beginnt

11. Januar 1945
Alfred Delp wird zum Tode verurteilt

Die Hauptverhandlung gegen Franz Sperr beginnt

15. Januar 1945
Arbeitsfähige Juden sollen in das „Ghetto Theresienstadt“

23. Januar 1945
Franz Sperr wird hingerichtet

27. Januar 1945
Sowjetische Truppen befreien das Konzentrationslager Auschwitz

2. Februar 1945
Der „Jesuitenpater“ Alfred Delp wird in Berlin-Plötzensee gehängt

19. März 1945
Münchens Isarbrücken sollen gesprengt werden

20. März 1945
Erhard Auer stirbt auf einem Transport

30. März 1945
Eric Clapton wird geboren

Um April 1945
Die Stadelheimer „Guillotine“ wird nach Straubing transportiert

Bis Ende April 1945
„Scharfrichter“ Johann Reichhart vollstreckt 3.009 Todesurteile

Ende April 1945
Die „Museum-Lichtspiele“ müssen kriegsbedingt schließen

Die „Wehrmacht“ bleibt Herr im Haus des ehemaligen „Kriegsministeriums“

April 1945
Schwere Verluste nach den Luftangriffen

17. April 1945
Der 73. und letzte Luftangriff auf München

24. April 1945
​Bormann: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

25. April 1945
Das Haus in Richard-Wagner-Straße 11 erhält einen Volltreffer

29. April 1945
Das Konzentrationslager Dachau wird befreit

Die Wehrmacht will die Ludwigsbrücke und andere Brücken zerstören

30. April 1945
Amerikanische Truppen befreien München von den Nazis

Die „Villa Stuck“ wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

6.000 Bombentote, 82.000 zerstörte Wohnungen, 5 Millionen Kubikmeter Schutt

Nach Mai 1945
Der „Hundemarkt“ im Obergiesinger Gasthaus „Schweizer Wirt“

Ab Mai 1945
„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für die US-Militärregierung arbeiten

Mai 1945
Müllentsorgung in in Bombentrichtern, Geländemulden und Kiesgruben

Nach Mai 1945
Die „Templer-Ordensgemeinschaft“ verlegt ihren Sitz nach Untergiesing

Nach dem Krieg wird das „Marianum“ wieder aufgebaut

Mai 1945
Das „Neue Rathaus“ ist ein „Hauptsitz der amerikanischen Militärregierung“

Die Amerikaner finden in München nur noch 84 Juden vor

Ab Mai 1945
Bei der Schutträumung haben die Verkehrswege Vorrang

Nach Mai 1945
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird wieder aufgebaut

2. Mai 1945
Die US-Militärregierung gliedert die „Berufsfeuerwehr“ aus der Polizei aus

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

Nur noch 64 überlebende Juden in München

Rudolf von Sebottendorff ertränkt sich im Bosporus

11. Mai 1945
Pater Rupert Mayer kehrt nach „Sankt Michael“ zurück

12. Mai 1945
Radio München geht auf Sendung

28. Mai 1945
Fritz Schäffer wird von den Amerikanern als Ministerpräsident eingesetzt

Nach Juni 1945
Der „Englische Garten“ wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

8. Juni 1945
Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

29. Juni 1945
Anton Graf Arco auf Valley stirbt bei einem Autounfall

Um Juli 1945
Ein neuer Dachstuhl für die „Anna-Klosterkirche“

Um August 1945
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht Dachzimmer in der „Villa Stuck“

7. August 1945
Straßen in Berg am Laim werden wieder umbenannt

18. September 1945
Wilhelm Hoegner (SPD) wird zum „Ministerpräsidenten“ ernannt

19. September 1945
Bayern wird wieder zum „Staat“

20. September 1945
In der US-Besatzungszone werden politische Parteien zugelassen

Oktober 1945
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1945
„Galerie für Werke des 20. Jahrhunderts“ in der „Villa Stuck“

3. Oktober 1945
Pater Rupert Mayer gibt die „Marinaische Männerkongregation“ ab

6. Oktober 1945
Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal

16. Oktober 1945
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird neu gegründet

1. November 1945
Pater Rupert Mayer erleidet während der Messe einen Schlaganfall

8. November 1945
„Kardinal“ Faulhaber weiht die „Mariensäule“ neu ein

Ab 20. November 1945
Liesl Karlstadt spielt in dem Stück „Sturm im Wasserglas“

20. November 1945
Der „Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess“ beginnt

Um Dezember 1945
Karl Valentin träumt von der Errichtung eines eigenen Filmateliers

Der Abriss des „Siegestores“ wird beschlossen

3. Dezember 1945
Johannes Timm stirbt in München

23. Dezember 1945
Provisorischer Zirkusbau an der Marsstraße eröffnet


1949

1949
Aus dem „Alpinen Museum“ wird das „Alpenvereinshaus“

Keine 10.000 Mark für den Nachlass von Karl Valentin

Volkssänger-Auftritte in den Fußball-Halbzeitpausen gefordert

Die Ära der „Harritschwägen“ endet endgültig

Das „Schlossgut Kaltenberg“ wird an die Schüleins zurückgegeben

Die „Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle für den Landkreis München-Land“

München ist zu achtzig Prozent vom Schutt befreit

Die Umsätze des „Kaufhauses Oberpollinger“ steigen unaufhörlich

17. Januar 1949
Mick Taylor, Sologitarrist bei den „Rolling Stones“, wird geboren

25. Januar 1949
Die Gründung des Bayerischen Rundfunks

28. Februar 1949
BR, der erste europäische Sender auf UKW

5. März 1949
Michael von Faulhaber erhält die Münchner Ehrenbürgerschaft

Bis Mai 1949
Etwa 750 Personen wegen Verbrechen unter dem NS-System hingerichtet

8. Mai 1949
Der Parlamentarische Rat beschließt die Vorlage des Grundgesetzes

20. Mai 1949
Der bayerische Landtag und die CSU lehnen das Grundgesetz ab

23. Mai 1949
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird verkündet

24. Mai 1949
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland tritt in Kraft

Das Grundgesetz schafft in der BRD die Todesstrafe ab

4. Juli 1949
Horst Seehofer wird in Ingolstadt geboren

14. August 1949
Ergebnis der ersten Bundestagswahl 1949

Seit September 1949
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet nur noch alle zwei Jahre statt

8. September 1949
Richard Strauss stirbt in Garmisch-Partenkirchen

14. September 1949
Die „Internationale Jugendbibliothek“ öffnet seine Pforten

17. September 1949
Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass Wiesn-Bier 1,70 DMark

Der Fischgroßhändler Karl Winter erhält die Konzession für das Oktoberfest

Ein aus Sperrholz ausgesägter Löwe ziert das Löwenbräu-Festzelt

12. Oktober 1949
Der Gründungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

November 1949
Das Urteil gegen Johann Reichhart wird abgemildert

10. November 1949
„Kirchenpfleger“ Huber wird von einem Rippenstück erschlagen


1952

1952
Liesl Karlstadt als „Mutter Brandl“ in einer BR-Sendereihe

Ein weltweit gültiges „Welturheberrechtsabkommen

Der „Schwabinger Bach

Die „Haidhauser Klause“ in der Kirchenstraße

Das „Kindergärtnerinnen-Seminar“ zieht in die Räume der „Lauer-Villa“

Karl Pilotys Monumentalgemälde „Monachia“ entfernt

Gründung des „Vereins Brauerei-Museum“

Die „Propyläen am Königsplatz“ werden grundlegend renoviert

1. März 1952
Das Unterkunftsheim für Männer

27. März 1952
Attentat auf Bundeskanzler Konrad Adenauer

12. Juni 1952
Kardinal Michael von Faulhaber stirbt

Nach dem 12. Juni 1952
Die Münchner Jüdische Zeitung würdigt Faulhabers Eintreten

Juli 1952
Der „Genießer-Brunnen“ im Hof der Burgstraße 5 geht in Betrieb

8. Juli 1952
Der erste Zebrastreifen Deutschlands in der Neuhauser Straße

23. Juli 1952
Das Maffei-Gelände wird in den Englischen Garten einbezogen

August 1952
Nur die „Münchner Großbrauereien“ sollen zum Oktoberfest

9. August 1952
Joseph Wendel zum „9. Erzbischof von München und Freising“ ernannt

6. September 1952
Der wiederhergestellte Chinesische Turm wird der Öffentlichkeit übergeben

Seit 20. September 1952
Der Oberbürgermeister als Mitfahrer und mit eigener Kutsche

20. September 1952
Das Hofbräuhaus-Festzelt ist erstmals auf der Wiesn

Der Löwenbräu-Löwe erhält einen Maulkorb


1954

Ab 1954
Der Sylvensteinspeicher zähmt die reißende Isar

Der „Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“ renoviert

1954
Deutschlands größte „Telefonvermittlungszentrale“ in der „Residenzpost“

Sep Ruf baut die teilweise zerstörte „Karmeliten-Kirche“ um

Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

Dr. Fritz Schülein verkauft das „Schlossgut Kaltenberg“

Dr. Hermann Schülein erhält das „Große Verdienstkreuz“

Richard-Wagner-Straße 7 gehört dem „Katholischen Werkvolk“

Oberpollinger: „Außen im vertrauten Kleid - Innen nach der neuen Zeit“

13. Februar 1954
„C&A Brenninkmeyer“ und „Salamander“ wollen Samstags bis 17 Uhr öffnen

20. Februar 1954
Die Polizei räumt die Kaufingerstraße

27. März 1954
Protestmarsch gegen das „Kaufhaus C&A Brenninkmeyer“

10. April 1954
Demonstration für den Ladenschluss

12. April 1954
Bill Haley nimmt „Rock around the clock“ auf

Um den Mai 1954
Münchens Städtepartnerschaft wird mit Edinburgh

Mai 1954
Die „Großanlage für Müllverwertung“ in Großlappen geht in Betrieb

1. Mai 1954
Forderungen zur Einführung der „Fünf-Tage-Woche“

Anfang Juni 1954
Die Gewerkschaften schließen mit „C&A Brenninkmeyer“ einen Vergleich

7. Juni 1954
Shake, Rattle and Roll wird veröffentlicht

Juli 1954
Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden

11. Juli 1954
Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen sprudelt wieder

17. Juli 1954
Angela Merkel wird in Hamburg geboren

18. September 1954
Das „Bräurosl-Festzelt“ erhält eine neue Fassade

1. Oktober 1954
100. Jahrestag der Eingemeindung der Au, Giesings und Haidhausens

14. Oktober 1954
Das Kindergeld ab dem 3. Kind wird eingeführt

28. November 1954
Viererkoalition unter Wilhelm Hoegner (SPD)


1962

1962
Die erste „Münchner Wehrkundetagung“

Aus dem Falkenhof wird das italienische Restaurant Il Falco

In 14 Münchner „Ziegeleien“ werden 100 Millionen Steine gebrannt

„Goldene Schallplatte“ für „My Bonnie“

Bis 1962
Das „Gasthaus Schweizer Wirt“ in Obergiesing

Um 1962
Vor dem Restaurant „Hirschau“ entsteht eine „Rollschuhbahn“

1. Januar 1962
Die Beatles spielen - erfolglos - bei „Decca Records“ vor

5. Januar 1962
„The Saints/My Bonnie“ erscheint in Großbritannien

23. Januar 1962
Absage der Beatles für den Hamburger „Top-Ten-Club“

24. Januar 1962
Brian Epstein, der fünfte Beatle

2. Februar 1962
ADAC fordert: „Weg mit diesem Mördern am Straßenrand“

April 1962
EP mit Tony Sheridan & The Beatles

10. April 1962
Stuart Sutcliffe stirbt um Alter von 21 Jahren.

13. April 1962
Die Beatles spielen im Hamburger „Star Club“

9. Mai 1962
Brian Epstein handelt einen Vertrag mit „Parlophone Records“ aus

Um den 3. Juni 1962
Der Slogan: „München - Weltstadt mit Herz“

5. Juni 1962
Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und rund 2.000 Personen

6. Juni 1962
Erste Plattenaufnahmen der Beatles in den Abbey Road Studios

20. Juni 1962
Der Polizeieinsatz am Wedekind-Brunnen

21. Juni 1962
Die Schwabinger Krawalle beginnen

22. Juni 1962
Die Schwabinger Krawalle gehen weiter

23. Juni 1962
Bei einer Straßenschlacht werden 14 Randalierer schwer verletzt

24. Juni 1962
Wieder beginnen die Straßenblockaden

25. Juni 1962
Rund 2.500 Protestierer versammeln sich an der Leopoldstraße

26. Juni 1962
250 Demonstranten treffen sich am Monopteros

27. Juni 1962
Die Mitglieder des Stadtrats stellen sich hinter die Münchner Stadtpolizei

29. Juni 1962
Das Studentenparlament missbilligt das Verhalten der Protestierer

12. Juli 1962
Die Rolling Stones geben ihr Livedebüt

5. August 1962
Die Schauspielerin Marilyn Monroe stirbt in Los Angeles

15. August 1962
Ringo Starr wird Schlagzeuger der Beatles

16. August 1962
Pete Best wird bei den Beatles gekündigt

18. August 1962
Erster gemeinsamer Liveauftritt der Beatles mit Ringo Starr

23. August 1962
John Lennon heiratet Cynthia Powell

1. September 1962
Der AStA veröffentlicht seinen Untersuchungsbericht zu den Krawallen

4. September 1962
Erste Aufnahmen der Beatles von Love me do mit Ringo

11. September 1962
Erneute Aufnahme von „Love me do“

Lange vor dem 22. September 1962
Bürgermeister Albert Bayerle will die Wirtsbudenstraße auflösen

1. Oktober 1962
Brian Epstein und die Beatles binden sich vertraglich

5. Oktober 1962
Die erste Beatles-Single Love me do erscheint

13. Oktober 1962
Franz Halmanseger, der Rekommandeur vor dem Hippodrom, stirbt

17. Oktober 1962
Erster Fernsehauftritt der Beatles

26. Oktober 1962
Eine widerrechtliche Polizeiaktion gegen das Magazin „Der Spiegel“

25. November 1962
Absolute Mehrheit für die CSU

26. November 1962
Die Beatles nehmen Please please me auf

30. November 1962
Franz Josef Strauß muss zurücktreten

Um den 10. Dezember 1962
Bill Wyman wird Bassist bei den Rolling Stones

25. Dezember 1962
Einweihung dess neuen Cirkus-Krone-Baus


1980

1980
München hat 1.298.000 Einwohner

Um 1980
Das „Üblackerhäusl“ wird trockengelegt und restauriert

1980
Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

Das „Togalwerk“ ist Markenführer im Bereich „Fußpflege“

Die „Wasserglocken“ werden durch „Bronzepilze“ ersetzt

Nach 1980
Freddie Mercury wird Stammgast in der „Deutschen Eiche“

1980
Der durchschnittliche Bierverbrauch liegt in Deutschland bei 145,9 Liter

Ab 1980
Die „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird grundlegend renoviert

1980
Ein neues „Bewerbungsverfahren“ für die Vergabe der „Wiesn-Zelte“

30. Januar 1980
Die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ als „terroristische Organisation“ verboten

Um den 20. März 1980
Verniedlichung der „Wehrsportgruppe Hoffmann“:

12. Juni 1980
Dieter Hildebrandts Satiresendung „Der Scheibenwischer“ startet

4. August 1980
John Lennon und Yoko Ono beginnen an einem neuen Album zu arbeiten

20. September 1980
Günter und Margot Steinberg betreiben das „Hofbräuhaus-Festzelt“

Hermann und Anneliese Haberl betreiben die „Ochsenbraterei“

23. September 1980
Franz Josef Strauß lässt Demonstranten umzingeln

26. September 1980
Das Oktoberfest-Attentat

27. September 1980
So, als sei nichts gewesen

Abendzeitung: „Eine Spur führt direkt zu den Neo-Nazis“

Der politisch rechts orientierten Gundolf Köhler war der Attentäter

28. September 1980
Gewerkschaften, Kirchen und Politiker rufen zu mehr Toleranz auf

Um den 28. September 1980
Die verbotene paramilitärische Wehrsportgruppe Hoffmann im Verdacht

30. September 1980
Das Oktoberfest wird für einen Tag geschlossen

Oktober 1980
Die wiederaufgebaute Kirche in Avilla di Buia wird eingeweiht

5. Oktober 1980
Ergebnis der Bundestagswahl 1980

18. Oktober 1980
Die U-Bahn-Strecke nach Neuperlach Süd wird eröffnet

27. Oktober 1980
John Lennon: „(Just like) Starting over“

30. Oktober 1980
Gegen den Todesflughafen im Erdinger Nebelloch

2. November 1980
Demonstration gegen den neuen Flughafen

3. November 1980
Die Bauarbeiten am „Flughafen München II“ im Erdinger Moos beginnen

4. November 1980
Demonstrieren im „Erdinger Moos“ gegen den neuen Flughafen

5. November 1980
Helmut Schmidt wird Kanzler einer SPD/FDP-Koalition

6. November 1980
2.000 „Rekruten“ legen auf dem „Königsplatz“ ihr „Feierliches Gelöbnis“ ab

15. November 1980
Demonstration gegen den Baubeginn des Flughafens im Erdinger Moos

17. November 1980
John Lennon und Yoko Ono: „Double Fantasy“

8. Dezember 1980
John Lennon wird in New York ermordet

14. Dezember 1980
Weltweit eine zehnminütige Schweigeminute für John Lennon


1982

1982
Die „Feldmüller-Siedlung“ als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

Bis 1982
Pferdehaltung zur Bewirtschaftung der „Baumschule“

Um 1982
Die „Wiederverwertbarkeit von Rohstoffen“ aus dem Müll fördern

1982
Ein „Schandfleck“ und Ärgernis verschwindet

Richard Süßmeier bewirtschaftet das „Forsthaus Wörnbrunn“

Die Landeshauptstadt erwirbt Teile des „Milchhofs München“

Der bundesdeutsche Pro-Kopf-Verbrauch an Bier liegt bei 148 Liter

Eine hohe Brauereiendichte in Bayern

Sepp Krätz übernimmt die „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe

Um den 20. Januar 1982
Strauß bezeichnet Scheibenwischer als politische Giftmischerei

1. März 1982
„Kardinal“ Joseph Ratzinger trifft in Rom ein

17. September 1982
Schmidts Aufforderung für ein Konstruktives Misstrauensvotum

18. September 1982
Das „Container-Bier“ hält Einzug auf dem Oktoberfest

1. Oktober 1982
Helmut Kohl wird Bundeskanzler

8. Oktober 1982
Das „Deutsche Theater“ nach 5-jähriger Sanierung wiedereröffnet

10. Oktober 1982
Ergebnis der Landtagswahl 1982

28. Oktober 1982
Friedrich Wetter wird „12. Erzbischof von München und Freising“

5. November 1982
George Harrison: „Gone Troppo“

Dezember 1982
Der „Generalbundesanwalt“ stellt Ermittlungen zum „Wiesn-Attentat“ ein

17. Dezember 1982
Auf vorgezogene Neuwahlen verständigt

31. Dezember 1982
Das „Lehel“ hat nur noch 14.551 Einwohner


1985

1985
München hat 1.266.100 Einwohner

Der „Daphne-Brunnen“ vom Orleansplatz muss dem U-Bahn-Bau weichen

Der „Erfolgs-Regisseur“ Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte „Pesthaus“

Das „Tivoli-Kraftwerk“ wird in die „Denkmalschutzliste“ aufgenommen

Der - von den Studenten umgangssprachlich genannte - „Schweinchenbau“

Die Giebelskulpturen der „Propyläen“ werden durch Kopien ersetzt

Die Landeshauptstadt München fördert die „Münchner Aids-Hilfe“

Die Stadt München kauft die „Villa Stuck“

Das heutige „Seehaus am Kleinhesseloher See“ wird errichtet

25. Mai 1985
Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

17. Juli 1985
Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

21. September 1985
Das „Tourismusamt“ legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest

Das „Container-Bier“ beginnt sich auf der „Wiesn“ durchzusetzen

Manfred Schauer übernimmt den „Schichtl“

Seit 22. September 1985
Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl der Guy Sunday statt

6. Oktober 1985
5.454.200 Mass Wiesnbier werden an 7.140.000 Besucher ausgeschenkt

30. Oktober 1985
Für ein würdiges Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße

8. November 1985
Georg Kronawitter enthüllt ein „würdiges Denkmal“

Nach dem 8. November 1985
Der alte Gedenkstein kommt auf den „Platz der Freiheit“ in Neuhausen

10. November 1985
Die „Philharmonie“ wird feierlich eröffnet

29. November 1985
Eine „Bürgerversammlung“ gegen die Errichtung eines „Eisner-Denkmals“

Dezember 1985
Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen


1996

vor 1996
Im „Valentin-Haus“ soll „Münchens längste Theke“ entstehen

Winter 1996
Der Umbau der E.ON-Verwaltung an der Brienner Straße beginnt

1996
Die Sanierung der „Parkanlage am Tassiloplatz“ ist abgeschlossen

Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

Die Zahl der „Falkner“ in Deutschland liegt bei etwa 2.000

Edith Haberland stirbt - Die „Augustiner-Brauerei“ wird eine Stiftung

Alle Hotelzimmer der „Deutschen Eiche“ werden aufwändig renoviert

Richard Süßmeier zieht sich als aktiver Wirt zurück

Das „Internationale Generalsekretariat“ des „Templer-Ritterordens“ in Köln

Seit 1996
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet im 4-Jahres-Turnus statt

1. Januar 1996
Adressenänderung der „Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr“

27. Januar 1996
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1. Februar 1996
Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt „Valentin-Geburtshaus“ zurück

4. März 1996
The Beatles Anthology Teil 2 erscheint

1. April 1996
Münchens Städtepartnerschaft mit Harare

Um den 5. Juli 1996
Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

August 1996
Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

Um den 1. September 1996
Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

18. September 1996
Klaus Schmidt kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ um 888.888,88 DM

28. Oktober 1996
„The Beatles Anthology“ Teil 3 erscheint

1. November 1996
Die Ladenöffnungszeiten werden erneut gelockert


2013

2013
Am Chinesischen Turm befindet sich der zweitgrößte Biergarten

Das „Seehaus“ ist im Sommer ein stark frequentierter „Biergarten“

Mehr als 10.000 Megawatt Strom erzeugt Bayerns „Photovoltaik“

Der Bayer trinkt im Jahr immerhin 135 Liter Bier

177 „Falschparker“ behindern die Weiterfahrt der Straßenbahn

7. Februar 2013
Die 20-jährige Leniata Kepari wird bei lebendigem Leib als „Hexe“ verbrannt

März 2013
Bald werden 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben

23. März 2013
Der Karten-Vorverkauf für das neu renovierte „Deutsche Theater“ beginnt

30. März 2013
Willi Kreitmair, der langjährige Wiesnwirt vom „Winzerer Fähndl“, stirbt

April 2013
Wiggerl Hagn und Steffi Spendler eröffnen die Hirschau

1. April 2013
Die „Giesinger Brauerei“ will auf die „Oide Wiesn“

Mai 2013
Besserer Lärmschutz entlang der „Braunauer Eisenbahnbrücke“

7. Mai 2013
Das „Lenbachhauses“ wird wieder eröffnet

8. Mai 2013
Gedenkstein für die Trümmerfrauen und der Aufbaugeneration aufgestellt

21. Juni 2013
Der Cowboy Club München von 1913 e.V. feiert sein 100. Jubiläum

30. Juni 2013
Die Confiserie Rottenhöfer Café Hag schließt seinre Pforten

17. Juli 2013
Die Finanzierung des Bayreuther Festspielhauses steht

21. Juli 2013
Eine Gedenktafel für die Widerstandsgruppe Weiße Rose angebracht

September 2013
Die Stadt München kauft nach 18 Jahren das Werk „Argumente“

Das „Trümmerfrauen-Denkmal“ wird eingeweiht

15. September 2013
Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2013

21. September 2013
Eine Million Besucher am ersten „Wiesn-Wochenende“

22. September 2013
Ergebnis der Bundestagswahl 2013

Oktober 2013
Schlechte Hopfenernte wegen der ungünstigen Witterungsverhältnisse

6. Oktober 2013
Das Oktoberfest 2013 endet. Das Fazit.

Ein unergründliches Geheimnis: Die Einkünfte der Wiesnwirte

19. Oktober 2013
Die „Marianische Kongregation“ feiert ihren 450. Jahrestag

15. November 2013
Klageerhebung gegen den Wiesnwirt Sepp Krätz

17. November 2013
2. SAUBANDE-Matinée

19. November 2013
Ferdinand Schmid stirbt im Alter von 88 Jahren

20. November 2013
Dieter Hildebrandt stirbt in München

4. Dezember 2013
Kritik am „Gedenkstein für die Trümmerfrauen

31. Dezember 2013
Bayerns Königsschlösser sind Touristenmagneten

Arabische Touristen lassen viel Geld in München

Die Pfandhausbetreiber können ihr Schmuddel-Image ablegen