Fakten - Wien

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1156

6. April 1156
Kaiser Friedrich Barbarossa erklärt alle Zölle am Main für aufgehoben

8. September 1156
Herzog Heinrich XII. „der Löwe“ erhält das „Herzogtum Baiern“


1180

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

13. Januar 1180
Herzog Heinrich der Löwe verliert alle Reichslehen

13. April 1180
„Fürstbischof“ Philipp von Köln hat sein Ziel erreicht

Um den 28. Juni 1180
Über Heinrich XII. dem Löwen wird die Oberacht verhängt

13. Juli 1180
Kaiser Barbarossa widerruft die Belehnung des Herzogtums Baiern

16. September 1180
Herzog Otto I. erhält das restliche Herzogtum Baiern zum Lehen

Ab 16. September 1180
Die Wittelsbacher führen den Adler in ihrem Wappen


1294

1294
Die neue Franziskaner-Klosterkirche „St. Franziskus“ wird eingeweiht

2. Februar 1294
Herzog Ludwig II. der Strenge stirbt in Heidelberg

12. März 1294
Bischof Emicho erwirbt die „Grafschaft ze Mittenwald und Partenkirchen“

31. März 1294
Bischof Emicho muss der Ansiedelung der „Augustiner-Eremiten“ zustimmen

4. April 1294
Die ersten „Augustiner-Ordensbrüder“ kommen nach München

19. Juni 1294
Das Rudolfinum ist das Grundgesetz der Stadt München


1301

1301
Ludwig der Baier regiert in den oberbaierischen-pfälzischen Gebieten mit

Spätestens ab dem Jahr 1301
Der Erwerb von Lehmgründen in Haidhausen ist notwendig


1350

1350
Die Wittelsbacher müssen die Reichsinsignien abgeben

„Gegenbischof“ Leutold von Schaunberg geht nach Wien ins Exil

Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt


1356

1356
Kleidervorschriften in Speyer

Der Freisinger „Gegenbischof“ Leutold von Schaunberg stirbt in Wien

23. Juni 1356
Kaiserin Margarete I. stirbt in Quesnoy


1369

1369
München hat 11.237 Einwohner

29. September 1369
Herzog Stephan II. muss die „Grafschaft Tirol“ abtreten

3. Oktober 1369
Herzogin Margarete „Maultasch“ stirbt in Wien


1410

1410
Berthold von Wehingen, der Bischof von Freising, stirbt in Wien

3. Mai 1410
Papst Alexander V. stirbt. Sein Nachfolger wird Johannes XXIII.

17. Mai 1410
Papst Johannes XXIII. wird zum Papst gewählt

24. Mai 1410
Papst Johannes XXIII. erhält die Priesterweihe

25. Mai 1410
Papst Johannes XXIII. wird gekrönt


1459

1459
Der Rat der Stadt erlässt mehrere Artikel mit „Kleidervorschriften“

22. März 1459
Maximilian I., der spätere Kaiser, wird geboren


1527

8. Februar 1527
Der erste „Wiedertäufer“ wird durch Verbrennen hingerichtet

6. Mai 1527
Der Sacco di Roma beginnt

Juni 1527
Leonhard Dorfbrunner predigt in München als „Wiedertäufer“

31. Juli 1527
Maximilian II., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren

12. November 1527
Ein weiterer „Wiedertäufer“ wird enthauptet

15. November 1527
„Baierisches Landgebot gegen die Wiedertäufer“ erlassen


1534

1534
Erneute Angriffe auf das Münchner „Frauenhaus“

Die „Gesellschaft Jesu“ wird gegründet

5. Mai 1534
Der vereinigte Kampf gegen die „Wiedertäufer“


1552

1552
Die „Jesuiten“ gründen ein „Colleg“ in Wien

Philipp Apian erhält eine Professur an der „Universität Ingolstadt“

Ignatius von Loyola zieht seine Ordensbrüder aus Ingolstadt wieder ab

18. Juli 1552
Rudolf II., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren


1557

24. Februar 1557
Matthias, der spätere Kaiser, wird in Wien geboren


1564

16. April 1564
Papst Pius IV. gestattet den „Laienkelch“ im Herzogtum Baiern

25. Juli 1564
Kaiser Ferdinand I. stirbt in Wien

1. Oktober 1564
Herzog Albrecht V. veröffentlicht ersten „Index verbotener Bücher“


1580

Seit 1580
Unterbindung der protestantischen Glaubensausübung

Um 1580
Der „Jesuitenpater“ Jeremias Drexel bekämpft die Hexen


1595

1595
Die „Stadtschreiberei“ und das „Amt für Goldwäscherei“ ziehen ins Tal

Um 1595
Johann Tserclaes Graf von Tilly tritt in kaiserliche Dienste ein

1595
Kurfürst Ernst von Köln ziehst zu seiner Mätresse

1. Januar 1595
Herzog Maximilian I. regiert mit seinem Vater

6. Februar 1595
Elisabeth Renata von Lothringen wird in Nancy geboren

15. Mai 1595
Ein Mailänder Seidenhändler will sich in München niederlassen

18. November 1595
Die letzte Meldung über das Münchner „Frauenhaus“


1597

1597
Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

Die Münchner „Marianische Kongregation“ wird geteilt

Hanns Spätt ist Müller auf der „Giesinger Mühle“

19. Juni 1597
Herzog Wilhelm V. soll - zur Verhütung des Staatsbankrotts - abdanken

6. Juli 1597
Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

15. Oktober 1597
Das Herzogtum Baiern steht vor dem Staatsbankrott

23. Dezember 1597
Herzog Maximilian I. wird mit dem Herzogtum Baiern belehnt


1598

1598
Eine „Zaubergesellschaft“ sitzt in der „Schergenstube“ in Haft

Rezeptur für den Stein der Weisen

778 Gemälde gesammelt

18. Januar 1598
Erzherzog Ferdinand II. bedankt sich für die erteilte „Ehedispens“

4. Februar 1598
Die Untertanen werden auf Herzog Maximilian I. vereidigt

13. März 1598
Maximilian I. erlässt ein ausführliches „Religions- und Sittenmandat“

21. Mai 1598
Kardinal Philipp Wilhelm stirbt in Dachau


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1606

1606
Herzog Maximilian I. gestaltet das Hochgrab Kaiser Ludwigs des Baiern um

Die Madonnenfigur kommt auf den Hochaltar der „Frauenkirche“

26. April 1606
Die protestantische Mehrheit verprügelt spontan die Katholiken

Juni 1606
„Kapuziner, Kapuziner, Speck, Speck!“


1607

1607
Das „Hofbräuhaus“ darf nur mehr „zur Nothdurft des Hofstaates“ brauen

Feuchtfröhliche Turminspektion

Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

26. Februar 1607
Prozess ums „Weißbiermonopol“

16. März 1607
Kaiser Rudolf II. bevollmächtigt Herzog Maximilian I. zum Kampf

26. April 1607
Die Protestanten belagern das „Kloster Heiligkreuz“ in Donauwörth

3. August 1607
Kaiser Rudolf II. verhängt die Reichsacht über Donauwörth

17. Dezember 1607
Donauwörth muss vor der baierischen Militärmacht kapitulieren


1609

1609
Herzog Maximilian I. will eine Verbesserung der Stadtbefestigung

März 1609
Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über

3. Juni 1609
Der Kaiser überlässt dem baierischen Herzog die Reichsstadt Donauwörth

9. Juli 1609
Kaiser Rudolf II. stellt den Majestätsbrief aus

10. Juli 1609
In München gründen katholische Fürsten die Liga

30. Juli 1609
Die drei geistlichen Kurfürsten treten der katholischen Liga bei


1613

1613
Der Münchner „Henker“ Hans Stadler wird wegen „Zauberei“ angeklagt

Der älteste „Stadtplan Münchens aus der Vogelperspektive“

Die erste, offensichtlich dauerhafte Kiesbank in der Isar

23. Mai 1613
Dr. Gottfried Sattler wird in Markt Schwaben hingerichtet

23. Oktober 1613
Kaiser Matthias will ein drittes „Liga-Direktorium“

11. November 1613
Pfalzgraf Wolfgang-Wilhelm konvertiert zum katholischen Glauben


1619

Ab 1619
Das Ludwigsmonument befindet sich nahe dem Bennobogen

1619
Der Bau des barocken Befestigungsgürtels beginnt

Die „rechte Kinnlade Johannes des Täufers“ in Haidhausen

5. Februar 1619
Die Stadt ist für den ordentlichen Zustand der „Salzstraße“ zuständig

20. März 1619
König Ferdinand will in Prag die Regierung antreten

August 1619
Die älteste Pipeline der Welt geht in Betrieb

19. August 1619
Die böhmischen Stände setzen Ferdinand als ihren König ab

26. August 1619
Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz wird böhmischer König

28. August 1619
Erzherzog Ferdinand II. wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekürt

29. August 1619
Kurfürst Friedrich V. erfährt von seiner Königswahl

12. September 1619
Friedrich V. soll sich von den böhmischen Angelegenheiten fernhalten

Um den 24. September 1619
Friedrich V. nimmt die Königswahl an

27. September 1619
Friedrich V. reist nach Prag

8. Oktober 1619
Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

31. Oktober 1619
Friedrich V. zieht triumphal in Prag ein

4. November 1619
Friedrich V. wird im Prager Veitsdom zum König gekrönt

Dezember 1619
Der Kostenvoranschlag für den Festungsausbau

Die katholische „Liga“ beschließt den Kriegseintritt


1620

1620
Reform der altbaierischen „Franziskaner-Konvente“

Ein Altargemälde ersetzt die Bronze-Madonna

Die „Hofmark Berg am Laim“ wird durch Zukäufe vergrößert

Die Baumaßnahmen am „Hofgarten“ sind beendet

Januar 1620
Die „Schanzarbeiten“ beginnen vor dem „Schwabinger Tor“

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

30. Juni 1620
Maximilian I. soll den Aufstand in Oberösterreich niederwerfen

23. Juli 1620
Die Niederschlagung des oberösterreichischen Aufstands beginnt

31. Juli 1620
Der Ulmer Vertrag sichert die Besetzung Oberösterreichs

4. August 1620
Maximilian I. zieht mit seinem Liga-Heer in Linz ein

20. August 1620
Maximilian I. lässt sich in Linz huldigen

26. September 1620
Herzog Maximilian I. überschreitet die böhmische Grenze

Oktober 1620
Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf


1621

Ab der Brausaison 1621
Das „Bockbier“ wird ein eigener Rechnungsposten

1621
Im „Pütrichhaus“ wird ebenfalls sie „Klausur“ eingeführt

Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

22. Januar 1621
Kaiser Ferdinand II. erklärt Friedrich V. zum Reichsfeind

29. Januar 1621
Eine schnelle Klärung der Pfandherrschaft über Oberösterreich

15. Februar 1621
Ein Pfandschaftsrezeß über Oberösterreich wird unterzeichnet

6. März 1621
Oberösterreich an das Herzogtum Baiern verpfändet

24. April 1621
Die protestantische „Union“ löst sich selbst auf

Die Auflösung der Union wird förmlich vollzogen

21. Juni 1621
In Prag wird ein blutiges Gericht über die Aufständischen gehalten

6. September 1621
Neudeck wird eine „geschlossene Hofmark“

22. September 1621
Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde

8. Dezember 1621
Maximilian Heinrich, der spätere Kurfürst von Köln, wird geboren


1623

1623
Kaiser Ferdinand II. erhebt Georg Schobinger in den erblichen Adelsstand

Ab 1623
Der „Hofgarten“ wird in die Umwallung einbezogen

7. Januar 1623
Der Regensburger Fürstentag beginnt

25. Februar 1623
Herzog Maximilian I. von Baiern erhält die pfälzische Kur offiziell

10. März 1623
Herzog Wilhelm V. kauft die „Hofmark Neudeck“ um 15.000 Gulden

13. Mai 1623
Handwerker-Protest gegen die Seidenwirker

11. Juli 1623
Kurfürst Maximilian I. verlangt einen Beitrag zu den Kriegskosten

29. Oktober 1623
Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die „Carl-Borromäus-Kirche“ ein

5. Dezember 1623
Albrecht Sigismund, der spätere Bischof von Freising kommt zur Welt


1624

Ab 1624
Das „Alte Rathaus“ wird im Stil der Spätrenaissance umgestaltet

1624
Öffnungszeiten des „Weinmarkts“ auf dem „Schrannenplatz“

Der Stadtrat lässt Bettler mit „Zwangsarbeit beim Schanzenbau“ einsetzen

„Feldherr“ Johann Tserclas Graf von Tilly spendet für eine „Monstranz“

Anfang Oktober 1624
Die „Basilianer“ werden fristlos entlassen

4. Oktober 1624
Der Beginn der Rekatholisierung in Oberösterreich


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Zur Seidenherstellung Maulbeerbäume pflanzen

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Januar 1625
Die oberösterreichischen Bauern wehren sich

15. Mai 1625
Das grausame Frankenburger Würfelspiel

10. Oktober 1625
Eine Religionsedikt für Oberösterreich

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

28. September 1628
Das erste Opfer der „Pest“


1629

1629
König Gustav II. Adolf lässt sich einen dreijährigen Krieg finanzieren

Kardinal Richelieu bietet Baiern ein „Defensivbündnis“ an

Barbara Perhofer aus Aubing muss sich auf den „Pranger“ stellen

Das Mariengnadenbild wird den Paulaner-Mönchen übergeben

Ab 1629
Wemding ist erneut das Zentrum einer „Hexenverfolgung“

1629
Auch Ingolstadt bekommt noch einen „Hexenprozess“

24. Februar 1629
Die Paulaner übernehmen die „Pfarrei in der Au“

Die Au wird erstmals als „Vorstadt“ bezeichnet

6. März 1629
Kaiser Ferdinand II. erlässt das „Restitutionsedikt“

6. Juli 1629
Erfolgreiche Einführung einer neuen Foltermethode

1. November 1629
Die ersten vier „Karmeliten“ treffen in München ein

4. November 1629
Die Niederlassung der „Karmeliter“ wird bewilligt

20. November 1629
Die „Karmeliter“ übernehmen die „Nikolauskapelle“


1632

13. Februar 1632
Maximilian Ferdinand Graf von Törring-Seefeld wird geboren

4. April 1632
Kurfürst Maximilian I. verlässt München in Richtung Regensburg

7. April 1632
Gustav II. Adolf überquert die Donau bei Donauwörth

8. April 1632
Die kurfürstliche Familie flieht vor den Schweden nach Salzburg

14. April 1632
Der „Schwedenkönig“ Gustav Adolf erreicht den Lech

15. April 1632
Schwedens König Gustav Adolf erkämpft den Lechübergang

24. April 1632
Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf zieht in Augsburg ein

30. April 1632
Johann Tserclaes Graf von Tilly stirbt in Ingolstadt

14. Mai 1632
Geldzahlungen statt Plünderung und Mord

15. Mai 1632
Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

17. Mai 1632
Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

19. Mai 1632
Schwedenkönig Gustav II. Adolf fordert von der Stadt 300.000 Reichstaler

Nach dem 20. Mai 1632
Kurfürst Maximilian I. will „ein gottgefälliges Werk“ schaffen

7. Juni 1632
Die Schwedengeiseln verlassen die Stadt in Richtung Augsburg

16. Juni 1632
Die Schwedengeiseln werden wie Gefangene behandelt

21. Juni 1632
Die Schwedengeiseln wollen eine Votivtafel spenden

7. August 1632
Viel Geld für die Schweden-Geiseln

16. November 1632
Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf verliert sein Leben

29. November 1632
Der Winterkönig Friedrich V. stirbt in Mainz


1635

1635
Bogenhausens erstes Adelsschlösschen

Besitzer der „Giesinger Mühle“

4. Januar 1635
Kurfürstin Elisabeth stirbt in Ranshofen bei Braunau an der Pest

12. Februar 1635
Die „Pest“ wird für beendet erklärt

13. März 1635
Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet

3. April 1635
Die Schwedengeiseln kehren nach München zurück

19. April 1635
Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst

Um den 15. Mai 1635
Nach 3-jähriger Abwesenheit kommt Maximilian I. wieder nach München

30. Mai 1635
Der Prager Frieden wird geschlossen

15. Juli 1635
Kurfürst Maximilian I. heiratet Maria Anna von Österreich

September 1635
Kurfürst Maximilian I. entscheidet sich für ein „Madonnen-Monument“

20. September 1635
Verbot der „heimlichen Zusammenkünfte von Manns- und Weibspersonen“

1. Oktober 1635
Ein kurfürstlicher Befehl untersagt die „Fuchsjagd“


1637

15. Februar 1637
Kaiser Ferdinand II. stirbt in Wien

13. Oktober 1637
Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn wird geboren

12. Dezember 1637
Angekündigte Grundsteinlegung für die „Mariensäule“


1640

1640
Die Zahl der Mitglieder der „Weinschenkzunft“ wird begrenzt

Der „Adelssitz Stepperg mit Niedergerichtsbarkeit“

Herzog Albrecht Sigismund wird zum Freisinger „Koadjutor“ gewählt

Kurfürst Maximilian I. lässt seinen Sohn Ferdinand Maria in Wachs nachbilden

Der „Schweizer Wirt“ an der Tegernseer-Landstraße wird erwähnt

9. Juni 1640
Der spätere Kaiser Leopold I. wird in Wien geboren


1657

1657
„Weingärten“ im Bereich der heutigen Baader- und Erhardtstraße

10. Februar 1657
Wilhelm Freiherr von Höllinghofen stirbt

2. April 1657
Kaiser Ferdinand III. stirbt

22. Juni 1657
Ferdinand Maria legt den Grundstein für die Karmelitenkirche

24. August 1657
Kurfürst Ferdinand Maria die Kaiser-Kandidatur endgültig ab

Kurfürst Ferdinand Maria verzichtet auf die Kaiserkrone

24. September 1657
Maria Anna Lindmayr wird geboren


1658

12. Januar 1658
Kurfürst Ferdinand Maria erhält das Amt des Reichsvikars

Ferdinand Maria verpflichtet sich zur Kaiserwahl Leopolds I.

18. Juli 1658
Leopold I. wird zum Kaiser gewählt

1. August 1658
Leopold I. wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekrönt

28. August 1658
Ein Festumzug zu Ehren des neugekrönten Kaisers


1660

1660
Hofmedicus Dr. Johann Joachim Becher wird Kaiserlicher Hofrat

Die „Nicolai-Kirche“ erhält ihre heutige barocke Form

Zwölf Quellen führen dem „Brunnhaus im Brunnthal“ das Wasser zu

9. Juni 1660
König Ludwig XIV. heiratet die spanische Infantin Maria Theresia

26. Juni 1660
Dem Haidhauser Kleinwirt wird das Weißbierschankrecht genommen

5. September 1660
Die „Karmeliten-Kirche“ wird eingeweiht

17. November 1660
Maria Anna Christina Victorie wird in München geboren


1668

1668
Nach dem Dreißigjährigen Krieg verwalden die Weinberge

Um das Jahr 1668
Der „Kleinwirt“ spendiert ein Grundstück für die neue „Wolfgangs-Kapelle“

Um den 1668
Die Privilegien der Churbaierischen Seidencompagnie

1668
Ein Teilungsvertrag zwischen Österreich und Frankreich

1. Juni 1668
Albrecht Sigismund wird Bischof von Regensburg


1669

1669
Kaffee wird in Porzellanschalen gereicht

Mit Hilfe von Urin den Stein der Weisen finden

In der Au ein „Seidenhaus“ eingerichtet

Januar 1669
Die „Landstände“ treten das letzte Mal zusammen

1. Januar 1669
Die Churbaierische Seidencompagnie nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab dem 1. Januar 1669
Maulbeerplantagen in den kurfürstlichen Hofgärten

18. Januar 1669
Die spätere baierische Kurfürstin Maria Antonia wird in Wien geboren

Um den 20. Januar 1669
Lucca van Uffele wirbt in Venedig Seidenarbeiter an

Um den 1. Februar 1669
Das Auer Seidenhaus entsteht

21. Oktober 1669
Der „Kleinwirt“ erhält die Bewilligung zum Ausschank von „Braunbier“


1678

1678
Maximilian II. Johann Franz von Preysingerwirbt ein Anwesen in Haidhausen

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird erbaut

Kurfürst Ferdinand Maria von Baiern verlangt Zusagen für seinen Sohn

Enrico Zuccalli gestaltet die als altmodisch empfundenen Dachaufbauten um

2. Februar 1678
„Frater Onuphrius vom heiligen Wolfgang“ erhält die „Priesterweihe“

17. Juni 1678
Fürstbischof Albrecht Sigismund kauft die Hofmark Berg am Laim

26. Juli 1678
Joseph I., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren


1681

1681
Ein Fest zu Ehren des jungen baierischen Kurfürsten Max Emanuel

1. Februar 1681
Geplante Altötting-Wallfahrt mit kleinem Hofstaat

13. Februar 1681
Max Emanuel geht auf „Brautschau“ nach Eisenach

5. März 1681
Der kaiserliche Tross trifft in Altötting ein

6. März 1681
Kurfürst Max Emanuel trifft in Altötting ein

10. März 1681
Bündnisverhandlungen am Wallfahrtsort


1682

1682
Johann Ignaz Ridler baut ein Schloss südlich des „Preysing-Schlosses“

Der „Franziskanerfriedhof“ fasst 451 Grabstellen

Der Staat kauft einen großen Platz von „Wageck“ für einen Fabrikbau

Der elfjährige Joseph Clemens soll zum „Koadjutor“ gewählt werden

Sebastian Gaißreitter erwirbt am „Gaisberg“ ein kleines Stück Land

15. Januar 1682
Bündnisverhandlungen wegen der Türkengefahr

4. Juni 1682
Kurfürst Max Emanuel lässt ein kurfürstliches Zuchthaus bauen


1683

1683
Die Militärausgaben steigen dramatisch an

Die ersten Wiener „Kaffeeschenken“ werden eröffnet

Der „Geigenbau“ kommt nach Mittenwald

Kölns Kurfürst Maximilian Heinrich wird Landesherr von Münster

Im „Brunnthal“ entsteht ein „Militärwaisenhaus und Militärlazarett“

26. Januar 1683
Ein österreichisch-baierisches Bündnis gegen die Osmanen

10. März 1683
Das Regensburger „Domkapitel“ wählt den 12-jährigen Joseph Clemens

31. März 1683
Die türkische Armee sammelt sich bei Adrianopel

Ein breites Devensivbündnis gegen die Osmanen

3. Mai 1683
Großwesir Kara Mustafa vor Belgrad

13. Juni 1683
Die Osmanen überschreiten die Brücke bei Esseg

1. Juli 1683
Die osmanische Armee trifft in Raab ein

4. Juli 1683
Die Osmanen stehen an der österreichischen Grenze

Um den 5. Juli 1683
Eine erste osmanische Vorhut vor Wien

7. Juli 1683
Die Kaiserfamilie verlässt Wien fluchtartig

14. Juli 1683
Beginn der Belagerung Wiens durch die Türken

16. Juli 1683
Die Lebensbedingungen verschlechtern sich täglich

23. Juli 1683
Die Türken bestürmen das erste Mal die Stadt Wien

27. August 1683
Belagerung und Übergabe der „Festung Gran“

31. August 1683
König Johann III. Sobieski trifft auf dem Tullner Feld ein

Um den 1. September 1683
Baierische Soldaten machen der Landbevölkerung Angst

3. September 1683
Kurfürst Johann Georg III. von Sachsen trifft auf dem „Tullner Feld“ ein

7. September 1683
Kurfürst Max Emanuel kommt mit dem Schiff in Linz an

8. September 1683
Kurfürst Max Emanuel trifft auf dem Tullner Feld bei Wien ein

12. September 1683
Mit „Maria hilf!“ in die Schlacht gegen die Türken

25. September 1683
Maximilian Ferdinand Graf von Törring-Seefeld stirbt in Wien

23. November 1683
Das „Haidhauser Schloss“ kommt zu ersten Würden


1684

1684
Gräfin Maria Claudia von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt

Die Behausung des Haidhauser „Ziegelmeisters“

Abbruch der unausgebauten Seitenpavillons von „Schloss Nymphenburg“

5. März 1684
Gründung einer Heiligen Liga zum Kampf und zur Abwehr der Osma­nen

16. Juni 1684
Die Stadt Gran wird von den Kaiserlichen erobert

27. Juni 1684
Den kaiserlichen Truppen fällt Waitzen/Vác in die Hände

30. Juni 1684
Die kaiserliche Hauptarmee rückt in die Stadt Pest ein

14. Juli 1684
Die Belagerung von Buda durch die Kaiserlichen beginnt

18. August 1684
Franz Pongraz von Leiblfings Haus wird zum „Adelssitz“

9. September 1684
Max Emanuel trifft vor Ofen ein und übernimmt den Oberbefehl

11. September 1684
Unterstützung für die Belagerer von Buda/Ofen

22. September 1684
Die Belagerung von Buda/Ofen wird nach 109 Tagen abgebrochen

Um Oktober 1684
Die „Heiratsverhandlungen“ beginnen

30. Oktober 1684
Die kaiserliche Armee zieht sich aus Buda/Ofen zurück

27. November 1684
Joseph Clemens wird einstimmig zum „Koadjutor“ für Freising gewählt

Um Dezember 1684
Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden


1685

1685
Hugenotten als Spezialisten der Seidenverarbeitung

Giovanni Antonio Viscardi wird Hofbaumeister

12. April 1685
Ehevertrag zwischen Max Emanuel und Maria Antonia

18. April 1685
Schwere Bedenken gegen eine „geschlossene Hofmark Haidhausen“

15. Juni 1685
Kurfürst Max Emanuel und Erzherzogin Maria Antonia heiraten

20. Juni 1685
Die Hofkammer spricht sich gegen eine geschlossene Hofmark aus

19. Juli 1685
Neuhäusl wird erobert

16. August 1685
Die Entsatzschlacht von Gran

19. August 1685
Neuhäusl wird von der kaiserlichen Armee erobert

29. August 1685
Joseph Clemens wird „Koadjutor“ der „Probstei Berchtesgaden“

9. September 1685
Haidhausen erlebt erneut ein aufwändiges Fest

1. Oktober 1685
Carl VI., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren

9. Oktober 1685
Kurfürst Max Emanuel zieht mit Maria Antonia in München ein

20. Oktober 1685
Haidhausen wird „ungeschlossene Hofmark“

4. November 1685
Bischof Albrecht Sigismund stirbt in Freising


1687

Anno 1687
Frater Onuphrius erhält die Genehmigung für seine Niederlassung

Januar 1687
Kurfürst Max Emanuel vergnügt sich beim „Karneval in Venedig“

März 1687
Auseinandersetzungen über Ziele und Verfahren des Türken-Feldzugs

12. August 1687
Ein glänzender Sieg der Kaiserlichen Armee

9. Dezember 1687
Joseph I. wird zum ungarischen König gekrönt


1688

1688
Kurfürst Joseph Clemens erhält die „niederen Weihen“

Sebastian Gaißreitter kauft am „Gaisberg“ zusätzlichen Grund

7. Januar 1688
​Papst Innozenz XI. kennt das Ergebnis der Wahl nicht an

5. Mai 1688
Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird eingeweiht

26. Mai 1688
Türkische Kriegsgefangene als Sesselträger

1. Juni 1688
Bischof Joseph Clemens wird in Berg am Laim erbberechtigt

5. Juni 1688
Der Kölner Kurfürst Maximilian Heinrich stirbt

19. Juni 1688
Ein Ehevertrag zwischen Baiern und Toskana wird geschlossen

6. Juli 1688
Kurfürst Max Emanuels Soldaten stürmen Belgrad

19. Juli 1688
Joseph Clemens wird Kölner Erzbischof und Kurfürst

25. Juli 1688
Max Emanuel trifft mit seinen baierischen Truppen bei Peterwardein ein

26. Juli 1688
Der Grundstein für das neue Eremitorium am Walchensee wird gelegt

28. Juli 1688
Die Belagerung Belgrads durch Max Emanuel beginnt

6. September 1688
Kurfürst Max Emanuels Soldaten stürmen Belgrad

13. September 1688
Kurfürst Max Emanuel reist nach der Befreiung Belgrads ins kaiserliche Wien

Oktober 1688
Was tun mit einer abgelegten Mätresse ?


1689

1689
Der „Wasserkrieg“ zwischen den Münchner und den Auern

Giovanni Antonio Viscardi wird aus dem Hofdienst entlassen

4. Mai 1689
„Allianzvertrag“ zwischen Österreich und Baiern

22. Mai 1689
Der erste Sohn des Kurfürstenpaares

25. Mai 1689
Kurprinz Leopold Ferdinand stirbt nach drei Tagen

31. Mai 1689
Kurfürst Max Emanuel übernimmt das Kommando über die Truppe

8. September 1689
Der „Krieg gegen Frankreich am Rhein“

30. September 1689
Das Kirchlein der „Eremiten am Wallersee“ wird geweiht

13. Oktober 1689
Bonn wird von den Franzosen befreit

5. November 1689
Der siegreiche Kurfürst Max Emanuel wieder in München

6. November 1689
Der Haidhauser „Schulmeister“ Franziskus Pabenstuber stirbt

18. Dezember 1689
Ein Nachfolger für den Haidhauser „Schulmeister“


1691

1691
Die Paulaner stellen trotz kurfürstlichen Verbots Weißbier her

Kurfürst Joseph Clemens lässt den „Kölner Ziegelstadel“ bauen

5. Januar 1691
Weder Spül- noch anderes Wasser darf auf die Gasse geschüttet werden

22. Februar 1691
Die „Englischen Fräulein“ erhalten ihr bewohntes Haus zum Geschenk

6. April 1691
Bischof Joseph Clemens bestätigt das „Augenwunder“

20. April 1691
Die „Englischen Fräulein“ bitten die Stadt um einen Zuschuss

8. August 1691
Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

11. August 1691
Kurfürstin Maria Antonia reist auf dem Wasserweg nach Wien

17. August 1691
Kurfürst Max Emanuel zieht in Mailand ein

19. August 1691
Kurfürst Max Emanuel zieht prunkvoll in Turin ein

15. Oktober 1691
Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

31. Oktober 1691
Auch andere Zünfte sollen den Transport der Geschütze übernehmen

12. Dezember 1691
Max Emanuel wird „Generalstatthalter der Spanischen Niederlande“

22. Dezember 1691
Mit dem Schutt des „Schäfflerturms“ das „Wöhrl“ aufgefüllt


1692

1692
Die Gemeinschaft der „Eremiten am Wallersee“ umfasst neun „Klausner“

Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn wird „Obristhofmeister“

3. März 1692
Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur geschlossenen Hofmark

5. März 1692
Max Emanuel macht sich auf den Weg in die „Spanischen Niederlande“

13. März 1692
Max Cajetan von Törring-Seefeld und Adelheid Felicitas Canossa heiraten

26. März 1692
Kurfürst Max Emanuel zieht feierlich in Brüssel ein

27. Oktober 1692
Geburt des baierischen Kurprinzen Ferdinand Joseph in Wien

Kurprinz Joseph Ferdinand Leopold wird in Wien geboren

12. Dezember 1692
Max Emanuels Enterbung

24. Dezember 1692
Kurfürstin Maria Antonia stirbt in Wien


1693

1693
Kurfürst Max Emanuel kämpft mit im „Krieg gegen Frankreich am Rhein“

Die Gräfin von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft das „Palais Portia“

Neben der „Gaißreitterischen Kapelle“ entsteht ein kleines Haus

8. Mai 1693
Fürstbischof Joseph Clemens gründet die Michaels-Bruderschaft

22. Mai 1693
Kurprinz Ferdinand Joseph trifft in München ein

8. September 1693
Caspar Freiherr von Schmid stirbt im Alter von 71 Jahren

29. September 1693
Fürstbischof Joseph Clemens gründet den „Michaels-Ritterorden“

23. Oktober 1693
„Pater Onuphrius“ lernt die „Eremiten vom seligen Petrus von Pisa“ kennen


1697

1697
Ein Gremium, das sich mit der „Modifizierung des Kalenders“ befasst

Kurfürst Joseph Clemens kann nach 9 Jahren endlich in Köln einziehen

Der Bogenhausener Adelssitz kommt an Johann Antonio Gumpp

16. Februar 1697
Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

6. August 1697
Kurprinz Carl Albrecht wird in Brüssel geboren

September 1697
Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die „Hofmark Haidhausen“

15. September 1697
August der Starke wird polnischer König


1698

1698
Eine neue „Fasanerie“ entsteht auch in der „Hirschau“

Januar 1698
Der baierische Kurprinz Ferdinand Joseph erkrankt schwer

24. Mai 1698
Kurprinz Ferdinand Joseph wird nach Brüssel gebracht

Ab August 1698
Die Haidhauser „Sankt-Johannes-Baptist-Kirche“ wird umgebaut

24. September 1698
Frankreich und England einigen sich auf einen „Teilungsplan“

11. November 1698
König Carl II. von Spanien ernennt Joseph Ferdinand zum Alleinerben


1701

Bis zum Jahr 1701
Noch mindestens 100 Personen im Verdacht der „Hexerei“

18. Januar 1701
Kurfürst Friedrich III. wird preußischer König

27. Januar 1701
Den Paulanern sollen die pfarrlichen Rechte am Gaisberg zustehen

13. Februar 1701
„Kurköln“ und Frankreich schließen einen „Allianzvertrag“

18. Februar 1701
König Philipp V. nimmt Besitz vom spanischen Thron

9. März 1701
Kurfürst Max Emanuel schließt mit Frankreich eine Allianz

7. April 1701
Kurfürst Max Emanuel kehrt aus Brüssel nach München zurück

27. April 1701
Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt in München

Anfang Mai 1701
Kurfürstin Therese Kunigunde kehrt nach München zurück

7. September 1701
In Den Haag wird die Haager Große Allianz gegründet

17. September 1701
Die 17-jährige Maria Theresia Käser wird als Hexe hingerichtet

22. Oktober 1701
Amalia Maria Josepha Anna wird in Wien geboren


1702

1702
Die „Rekrutierungsverfahren“ werden verschärft

Kurfürst Joseph Clemens erhält die „Bischofswürde“ des Bistums Hildesheim

15. Februar 1702
Die „Haager Große Allianz“ erklärt Frankreich und Spanien den Krieg

25. März 1702
Die „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ wird eröffnet

6. Juni 1702
Die erste Messe in der Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria

18. August 1702
Kurfürst Max Emanuel unterzeichnet den

1. September 1702
Kurfürst Max Emanuel erneuert sein Bündnis mit Frankreich

8. September 1702
Mit dem Überfall auf Ulm beginnt der „Spanische Erbfolgekrieg“

30. September 1702
Der „Reichskrieg“ gegen Frankreich wird beschlossen

Oktober 1702
Baierische Truppen erobern Memmingen, Lauingen und Dillingen

November 1702
Kaiserliche Truppen marschieren in der Oberpfalz ein


1703

Januar 1703
Angriffe der „Kaiserlichen Armee

Februar 1703
Baierische Truppen überfallen die „Reichsstadt

15. März 1703
Bonn muss sich den Truppen von John Churchill ergeben

8. April 1703
Baierische Truppen besetzen die „Reichsstadt

Juni 1703
Die baierische Armee überschreitet bei Kufstein die Grenze nach Tirol

Juli 1703
Die Tiroler erheben sich gegen die Besetzung durch die baierische Armee

2. Juli 1703
Baierischen Truppe besetzen die Reichsstadt Innsbruck

4. September 1703
Baierische Truppen besetzen die Reichsstadt Augsburg

20. September 1703
Baierisch-französische Truppen besiegen die „Kaiserliche Armee

31. Dezember 1703
Ein Sechstel München gehört der Kirche


1705

Ab 1705
Der „wittelsbachische Hausschatz“wird bei den „Franziskanern“ versteckt

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

16. Februar 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde reist nach Venedig

20. März 1705
Kaiser Leopold I. setzt eine „Administration

5. Mai 1705
Die Landbevölkerung ist am stärksten betroffen

15. Mai 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

Nach dem 16. Mai 1705
Münchens Kaffeehäuser erleben einen enormen Aufschwung

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

24. Mai 1705
Die Deportation der kurbaierischen Prinzen wird geplant

25. Mai 1705
Die Kaiserliche Administration schreibt erneut eine Kriegssteuer aus

6. Juni 1705
Die baierischen Beamten leisten einen Treueid auf den Kaiser

16. Juni 1705
Je vier Höfe müssen einen tauglichen Mann für die Armee stellen

1. Juli 1705
Die baierischen Stände leisten ihren Treueid auf den Kaiser

24. Juli 1705
Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

9. September 1705
Die „Kaiserliche Administration“ ordnet Rekrutierungen an

Um den 2. Oktober 1705
Die Kaiserliche Administration ordnet Zwangsrekrutierungen an

Um den 10. Oktober 1705
Wegen der „Zwangsrekrutierungen

15. Oktober 1705
Lenggrieser Proteste gegen die „Zwangsrekrutierungen

16. Oktober 1705
Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria wird geweiht

Um den 25. Oktober 1705
Der Aufstand gegen die kaiserliche Besatzungsmacht bricht los

Um den 3. November 1705
Im die „Rentamt Burghausen

10. November 1705
Verstärkung für die „​Kaiserliche Administration

13. November 1705
Der Kampf um Burghausen beginnt

14. November 1705
Einsatz von Truppen gegen „Tumultuanten“ angekündigt

16. November 1705
Burghausen fällt den „Aufständischen“ in die Hände

22. November 1705
Georg Sebastian Plinganser ruft alle Baiern zu den Waffen

23. November 1705
„Kaiserliche Truppen“ befreien Wasserburg von den „Aufständischen“

25. November 1705
In Benediktbeuern kommt es zu Tumulten

27. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen Vilshofen ein

28. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen die „Festung Braunau“ ein

Die „Kaiserlichen“ erobern Neuötting zurück

Die „Kaiserliche Administration“ will die „Zwangsrekrutierungen“ einstellen

29. November 1705
Sorgen um „das rebellische Volk“ in Baiern

Um den 1. Dezember 1705
Oberst de Wendt verfügt jetzt über 1.300 Mann

Um den 2. Dezember 1705
In Valley kommt es zu Tumulten

Um den 3. Dezember 1705
Pfarrer Florian Sigismund Miller wirbt Truppen für die Aufständischen an

4. Dezember 1705
Ausweitung der Rebellion übers ganze Land geplant

Die „Aufständischen“ erobern Schärding

Um den 8. Dezember 1705
Die Aufständischen erzielen bedeutende Erfolge

9. Dezember 1705
Ein gefälschter Brief vom Kurfürsten aus dem Exil

Um den 10. Dezember 1705
Die Gerüchtekücheum die baierischen Prinzen brodelt

Die Erhebung im Landgericht Tölz

10. Dezember 1705
Der Kongress von Anzing vereinbart einen zehntägigen Waffenstillstand

12. Dezember 1705
Angedrohung der Sippenhaft für die „Aufständischen“

Oberst Johann Baptist de Wendt wird „Stadtkommandant“

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands

Die Eroberung von Kelheim

15. Dezember 1705
Mobilisierung der Gerichte Erding, Schwaben und Haag

„Das Oberland macht beim Aufstand mit“

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

Um den 16. Dezember 1705
Der „Münchner Verschwörerkreis“ erweitert sich

16. Dezember 1705
Treffen der Münchner „Aufständischen“ mit den „Oberländern“

Der vereinbarte „Waffenstillstand“ wird gebrochen

17. Dezember 1705
Die „Unterländer“ greifen die kaiserlichen Truppen an

18. Dezember 1705
Eine Mischung aus Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen

19. Dezember 1705
Die „Chur-Bairische Landts-Defension Oberlandt“ erlässt das „Tölzer Patent“

Die „Kaiserliche Administration“ befiehlt, die Waffen niederzulegen

21. Dezember 1705
Der politische Höhepunkt des „Baierischen Volksaufstands“ ist erreicht

22. Dezember 1705
Die „Aufständischen“ treffen sich in Hohenschäftlarn

Verurteilung wegen Verkostung der Aufständischen

23. Dezember 1705
Ein bäuerliches Aufgebot trifft sich in Schäftlarn

24. Dezember 1705
16.000 „Unterländer“ schlagen in Steinhöring ihr Hauptquartier auf

Der Zug der aufständischen Bauern bewegt sich in Richtung München

Der Zug der „Aufständischen“ kommt in Baierbrunn an

Die Masse der „Oberländer“ trifft in Solln ein

Weitere bedenkliche Nachrichten treffen aus München ein

Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen

25. Dezember 1705
Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

Die Kaiserlichen hören die Aufständischen nicht mal an

Die Kaiserliche Kavallerie trifft am Gasteig ein

Oberst de Wendt befiehlt einen Ausfall aus dem Isartor

Die Oberländer werden von zwei Seiten angegriffen

Die Aufständischen in Untersendling sind vollkommen eingeschlossen

Gegen 11 Uhr ist alles vorbei

Die Aufständischen erobern Landau an der Isar

26. Dezember 1705
Der „Volksaufstand der Oberländer“ bricht zusammen

28. Dezember 1705
Gnade für die Aufständischen

31. Dezember 1705
Cham wird von den „Aufständischen“ eingenommen

Die Armee der „Unterländer Aufständischen“ zerfällt


1706

1706
Dionysius Michael wird als „Kaffeesieder“ bezeichnet

Die „Hofmark Haidhausen“ umfasst 233 Familien

Enrico Zuccalli wird aus dem Hofdienst entlassen

2. Januar 1706
Gnade für die meisten der am Aufstand Beteiligten

8. Januar 1706
Das Massaker von Aidenbach

14. Januar 1706
Schärding wird den „Aufständischen“ geräumt

16. Januar 1706
Die „Aufständischen“ räumen Cham

„In verschiedenen Scharmützeln gegen 10.000 Mann massakriert“

17. Januar 1706
Braunau wird den „Aufständischen“ geräumt

18. Januar 1706
Die „Aufständischen“ räumen Burghausen

27. Januar 1706
Anführer des Aufstands sollen höchstens Geldstrafen erhalten

29. Januar 1706
Die Münchner „Anführer“ werden hingerichtet

17. Februar 1706
Ein kaiserlicher Erlass beendet die „Zwangsrekrutierungen“

6. März 1706
Marchesa Anna Maria Katharina besitzt die „Hofmark Haidhausen“

17. März 1706
Der „Jägerwirt“ Johannes Jäger wird hingerichtet und gevierteilt

Matthias Kraus wird in Kelheim hingerichtet

21. April 1706
„Reichsacht“ über die beiden wittelsbachischen Kurfürsten

29. April 1706
Das Ächtungsverfahren gegen Kurfürst Max Emanuel ist abgeschlossen

Mai 1706
Die baierischen Kurprinzen werden nach Klagenfurt gebracht

10. Mai 1706
Die „Reichsacht“ über Max Emanuel wird ausgerufen

23. Mai 1706
Max Emanuel wird in der Schlacht bei Ramillies vernichtend geschlagen

15. August 1706
Kurfürst Joseph Clemens wird in Lille zum „Subdiakon“ geweiht

8. Dezember 1706
Kurfürst Joseph Clemens wird in Lille zum „Diakon“ ernannt

25. Dezember 1706
Der Kölner Kurfürst Joseph Clemens erhält die Priesterweihe


1708

1708
Obrigkeitliches Einschreiten gegen die „neu aufgerichtete Caffeehäuser“

Spätestens Januar 1708
Giovanni Antonio Viscardi wird „kayserlicher Hofpaumeister“

22. Oktober 1708
Kurfürst Max Emanuel muss sich ins französische Exil begeben

8. Dezember 1708
Franz I. Stephan von Lothringen wird in Nancy geboren


1710

1710
Einweihung der Wallfahrtskirche Maria Hilf

Die „Konvente“ der „Marianischen Männerkongregation“ im „Bürgersaal“

4. Januar 1710
Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

8. Januar 1710
Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

23. Januar 1710
Kurfürst August der Starke gründet Europas erste Porzellanmanufaktur

29. Mai 1710
Das Allerheiligste kommt aus der Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

1. Juni 1710
Das Allerheiligste wird zum Gaisberg übertragen

30. August 1710
Johann Maximilian von Alberti und die nächste Phase der Klosterwerdung

16. November 1710
Johann Maximilian von Alberti heiratet Maria Katharina von Joner


1711

1711
Die „Alte Isarkaserne“ entsteht zwischen Großer und Kleiner Isar

Das „Kloster auf dem Gaisberg“ wird erweitert

17. April 1711
Kaiser Joseph I. stirbt überraschend

25. April 1711
Der neue Haidhauser „Kleinwirt“ Kaspar Öttl erhält das „Schankrecht“

11. Mai 1711
Zustimmung für den Klosterbau der Karmelitinnen

17. September 1711
Gründung des Münchner Karmelitinnenklosters

12. Oktober 1711
Carl VI. wird römisch-deutscher König

14. Oktober 1711
Maria Anna Lindmayr wird Karmelitin

21. Oktober 1711
Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

11. Dezember 1711
Die „Paulaner-Patres“ verzögern die Kloster-Genehmigung

22. Dezember 1711
Carl VI. wird in Frankfurt zum Kaiser gekrönt


1714

Ab 1714
Die neue „Franziskaner-Provinz“ erreicht ihre höchste Blüte

1714
Kurfürst Joseph Clemens gründet in Lille eine „Michaels-Bruderschaft“

20. Februar 1714
„Freundschaftsvertrag“ zwischen Frankreich und Baiern geschlossen

6. März 1714
Der „Frieden von Rastatt“

26. Juni 1714
Der Utrechter Frieden wird geschlossen

August 1714
Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

1. August 1714
Georg Ludwig von Hannover wird englischer König

5. August 1714
Die Vision der Maria Anna Lindmayr

September 1714
Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

7. September 1714
Der Friede von Baden beendet den Spanischen Erbfolgekrieg

27. September 1714
Die geächteten Kurfürsten können wieder in ihre Länder zurückkehren

6. Oktober 1714
Segnung der Dreifaltigkeitskirche

8. Oktober 1714
Das neue Kloster der Karmelitinnen

22. November 1714
Die fehlende „Zustimmung des Landesherrn“ trifft ein


1717

1717
Der der „Hexerei“ beschuldigte Andre erhängt sich in seiner Zelle

7. Februar 1717
Der Regensburger Bischof Clemens August trifft in Rom ein

13. Mai 1717
Maria Theresia wird in Wien geboren

16. August 1717
Belgrad wird durch Prinz Eugen von Savoyen zurückerobert

12. November 1717
Drei Jungen werden mit „Schwert und Feuer“ hingerichtet


1721

1721
Nepomuk wird von Papst Innocenz XIII. „selig“ gesprochen

Die Anklage von „Diebstahl“ in „Hexerei“ umgewandelt

In München lodert das letzte „Hexenfeuer“

17. Januar 1721
Elisabeth Auguste wird in Mannheim geboren

1. Dezember 1721
Clemens August soll Nachfolger auf dem Kölner Bischofsstuhl werden


1722

1722
Maria Anna Lindmayr wird Novizenmeisterin

9. Mai 1722
Bischof Clemens August wird „Koadjutor“ seines Onkels Joseph Clemens

23. Mai 1722
Ein Te Deum zu Ehren des seligen Nepomuks

18. September 1722
Das „Privileg des Kaffeesiedens“

25. September 1722
Kurprinz Carl Albrecht heiratet die Kaisertochter Maria Amalie

5. Oktober 1722
Kurprinz Carl Albrecht heiratet Erzherzogin Maria Amalia von Österreich


1723

1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft „öde Gründe“ in der „Schwabinger Hayd“

Bischof Johann Franz Eckher schlägt Johann Theodor als Nachfolger vor

Anno 1723
Die Auer Marien-Kapelle erhält den Namen „Mariahilf-Kirche“

1723
Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

Bis zum Jahr 1723
Weitere Hinrichtungen im „Freisinger Prozess“

9. August 1723
Simon Wolf Wertheimer wird zum „geheimen Hofjuwelier“ ernannt

18. August 1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft den „Falkenhof“ in der Au

23. August 1723
Das „Kloster am Lilienberg“ soll in den „Münchner Burgfrieden“

12. November 1723
Kurfürst Joseph Clemens stirbt in Köln


1736

13. Februar 1736
Maria Theresia und Franz I. Stephan von Lothringen heiraten

24. September 1736
Die „Burgfriedens-Grenzen“ werden schriftlich niedergelegt


1740

Um 1740
Maria Klara von Messerer heiratet Josef Anton von Kern

1740
Der „Theatiner-Konvent“ umfasst dreißig Mitglieder

Im Hieronymiten-Kloster leben acht Patres und drei Laienbrüder

„Neuberghausen“ wird zum „Adeligen Sitz mit Patrimonialgerichtsbarkeit“

29. August 1740
Kosten für die Erweiterung des Haidhauser Friedhofs bleiben dreigeteilt

20. Oktober 1740
Kaiser Carl VI. stirbt ohne männlichen Nachkommen in Wien

22. Oktober 1740
190 herrenlose und 13 „tollwütige“ Hunde werden erschlagen


1741

13. März 1741
Joseph II., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren

24. April 1741
Die Aufnahme von Geistlichen in den „Georgs-Ritterorden“ wird möglich

14. Juli 1741
Maria Josepha Gräfin Fugger auf Zinneberg kauft die Falkenau

19. Dezember 1741
Kurfürst Carl Albrecht wird in Prag zum König von Böhmen gekrönt


1747

1747
Franz Joseph Schnabel wird „Schulmeister“ in Haidhausen

26. April 1747
Aron Elias Seligmann wird in Leimen geboren

5. Mai 1747
Leopold II., der spätere Kaiser, wird in Wien geboren

13. Mai 1747
Der Grundstein für das Palais Toerring-Jettenbach wird gelegt

9. Juli 1747
Kurfürst Max III. Joseph heiratet Maria Anna Sophie

1. November 1747
Erste Versuche zu Herstellung von Hartporzellan


1753

1753
Noch viele Opfer, bis die „Hexenprozesse“ enden

Das „Kloster am Lilienberg“ erreicht mit 32 Schwestern seinen Höchststand

26. März 1753
Benjamin Thompson, der spätere Graf Rumford, wird geboren

September 1753
Joseph Jakob Ringler kennt die Zusammensetzung der Porzellanmasse

30. November 1753
Matthias Trost wird „Schulmeister“ in Haidhausen


1765

1765
Die „Nymphenburger Porzellanmanufaktur“ beschäftigt 187 Personen

Friedrich der Große schafft in Preußen alle „Hurenstrafen“

14. April 1765
Auguste Wilhelmine Maria von Hessen-Darmstadt wird geboren

18. August 1765
Kaiser Franz I. Stephan stirbt in Innsbruck


1780

1780
Genehmigung zum Bau eines „Kaffeehauses“ an der „Hofgartenmauer“

Um 1780
Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

1780
Der „Hofgarten“ wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Montgelas wird Mitglied des „Bücherzensurkollegiums“

26. Februar 1780
Die Paulaner-Patres dürfen ihr Bier öffentlich verkaufen

September 1780
Thompson wird „Unterstaatssekretär für die britischen Kolonien“

5. November 1780
Wolfgang Amadeus Mozart reist von Salzburg nach München

6. November 1780
Wolfgang Amadeus Mozart arbeitet an seiner Oper „Idomeneo“

29. November 1780
„Kaiserin“ Maria Theresia stirbt in Wien

27. Dezember 1780
Mozart probt Idomeneo im Schwarzen Saal der Residenz


1781

Sommer 1781
Thompson legt seinen Posten als „Unterstaatssekretär“ nieder

1781
Das „Kaffeehaus“ an der „Hofgartenmauer“ ist fertiggestellt.

Bald mehr Kaffee- als Bierschenken ?

Von 986 „Handwerksgerechtigkeiten“ ruhen insgesamt 66

Anna Maria Schweglin stirbt im Gefängnis

Die „Gemäldegalerien“ werden für das Volk frei zugänglich

4.243 Militärpersonen sind in München stationiert

Kurfürst Carl Theodor lässt „vaterländische“ Stücke verbieten

Der Beginn von gesellschaftspolitischen und sozialen Umwälzungen

29. Januar 1781
Uraufführung der Mozart-Oper „Idomeneo“

Februar 1781
Benjamin Thompson lässt sich zum „Oberstleutnant“ ernennen

12. März 1781
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt München in Richtung Wien

7. Oktober 1781
Benjamin Thompson reist nach New York

28. November 1781
Kurfürst Carl Theodor gründet eine Seidenbau-Direktion


1782

1782
Das Bier hat den Wein als Volksgetränk verdrängt

Ein großer Verlust an Maulbeerbäumen

Im Königreich Preußen wachsen drei Millionen Maulbeerbäume

Ein „Dekret“ gegen die allzu zahlreichen Handwerker

Philipp Apians „Baiernkarte“ wird als „wertloser Plunder“ verbrannt

Die letzte „Hexe“ im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“

Die „kurfürstlich privilegierte Tabakfabrique“ wird gegründet

Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

12. Januar 1782
Kaiser Joseph II. säkularisiert 738 Klöster

10. April 1782
Ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“

11. April 1782
Thompson rekrutiert sein „Königliches Amerikanisches Dragoner-Regiment“

1. Mai 1782
Papst Pius VI. besucht den „Bürgersaal“

18. Mai 1782
Hunde dürfen nicht in den Hofgarten mitgenommen werden

1. August 1782
Thompsons Amerikanisches Dragoner-Regiment ist kampfbereit

17. September 1782
Carl von Fischer wird in Mannheim geboren

27. September 1782
Amerikanisches Dragoner-Regiment greift in Kriegshandlungen ein

23. Oktober 1782
Die „Hundefänger“ erschlagen 83 streunende Hunde

30. November 1782
Großbritannien und die „USA“ unterzeichnen einen „Friedensvertrag“

31. Dezember 1782
In München soll es weit über fünfzig „Kaffeehäuser“ geben


1783

1783
Der „Hundemarkt“ wird auf den „Viehmarkt“ an der Herrenstraße verlegt

Um 1783
Lorenz Westenrieder lobt das „Hofkrankenhaus“ am heutigen Kolumbusplatz

30. April 1783
Das „Privilegium des Pfandhauses“

19. August 1783
Schlechtes „Märzenbier“ wird in ihren Kellern ausgeschenkt

Nach dem 3. September 1783
Benjamin Thompson muss Amerika verlassen

3. September 1783
Amerikanischer „Befreiungskrieg“ nach acht Jahren beendet

17. September 1783
Benjamin Thompson trifft Prinz Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken


1785

1785
Carl Theodors Geschenke für eine ehemalige Mätresse

Erneut aufkommende Ländertauschpläne werden beendet

Ignaz Mayer heiratet Chaila Seligmann

Anno 1785
Den Auern, „Lechlern“ und Haidhausern wird das Fischen verboten

1785
Planungen, die Au als „Carlsvorstadt“ nach München einzugemeinden

Baiern erhält eine „Nuntiatur“

Sir Benjamin Thompson wird „kurpfalz-baierischer Kammerherr“

Das „Hirschgehege“ in der „Hirschau“ wird aufgelassen

Montgelas wird „Mitglied der baierischen Akademie der Wissenschaften“

Kurfürst Carl Theodor lässt den „Rittersitz Biederstein“ erbauen

18. Juni 1785
Die Mitgliedschaft bei den Illuminaten ist unvereinbar mit dem Glauben

20. Juli 1785
Der Zierbrunnen im Alten Hof geht erstmals in Betrieb

30. September 1785
Herzog Max Joseph heiratet Auguste Wilhelmine von Hessen-Darmstadt

14. Dezember 1785
Die 16-jährige Fanny von Ickstatt stürzt vom Turm der „Frauenkirche“

17. Dezember 1785
Kurfürst Carl Theodor beschenkt Stephan von Stengel


1790

1790
Der „Hirschgarten“ wird fürs Volk geöffnet

Kurfürst Carl Theodor führt den sogenannten „Illuminateneid“ ein

Die Münchner und die Auer „Armenpflegschaft“ wird vereinigt

Der zwei Kilometer lange „Isardamm“ ist fertig gestellt

Südlich des „Chinesischen Turms“ entsteht die „Chinesische Wirtschaft“

Der „Gotische Pavillon“ im „Englischen Garten“ entsteht

Ein Bierausschank für die im „Englischen Garten“ beschäftigten Arbeiter

Die „Schwaige“ mit den „Ökonomiegebäuden“ wird erbaut

1. Januar 1790
„Bettlerhatz“ am „Tag des Almosengebens“

19. Februar 1790
Einfuhr und Verbreitung von revolutionären Schriften mit Strafe belegt

20. Februar 1790
Kaiser Joseph II. stirbt in Wien

März 1790
Benjamin Thompson wird „Geheimer Staatsrat“

Eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Maulbeerbaum-Zerstörers

1. März 1790
Kurfürst Carl Theodor übernimmt das „Reichsvikariat“

Joseph Konrad von Schroffenberg-Mös wird Freisinger Bischof

10. März 1790
Kurfürst Carl Theodor ruft die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben

26. März 1790
Kurfürst Carl Theodor gründet die „Thierartzney-Schule“

29. März 1790
Der „Chinesische Turm“ bekommt seinen Abschlussknopf

1. Mai 1790
Die „Thierartzney-Schule“ wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

25. Mai 1790
Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

7. Juli 1790
Der „Kunstgeschmack“ der Münchner soll gehoben werden

14. Juli 1790
Dank- und Huldigungsadresse der Bürgerschaft an den Kurfürsten

21. Juli 1790
Gegen die Danksagung der Münchner Bürgerschaft an den Kurfürsten

26. Juli 1790
Der Magistrat verwahrt sich gegen die Rechtsverletzung

27. Juli 1790
Die Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft wird veröffentlicht

28. Juli 1790
Der Magistrat greift die verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn an

31. Juli 1790
Kurfürst Carl Theodor setzt den Magistrat ab

August 1790
Sir Benjamin Thompson erhält eine lebenslange Pension

10. August 1790
Die Verwaltung und Benutzung des „Englischen Gartens“ wird geregelt

11. August 1790
Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

4. September 1790
Joseph Anton Maffei kommt in München zur Welt

22. September 1790
Franz Schweiger darf weder in der Stadt noch im Burgfrieden auftreten

30. September 1790
Leopold II. wird zum Kaiser gewählt

9. Oktober 1790
Leopold II. wird in Frankfurt zum Kaiser gekrönt

23. Oktober 1790
Einfuhr von Büchern und Schriften aus Nürnberg verboten

27. Oktober 1790
Wiguläus Aloys von Kreitmair stirbt in München

29. Oktober 1790
Wolfgang Amadeus Mozart kommt zum letzten Mal nach München

1. November 1790
Der Lehrbetrieb in der „Veterinärschule“ wird aufgenommen

4. November 1790
Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“ wird im „Kaisersaal“ aufgeführt

6. November 1790
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt München wieder

15. November 1790
Kaiser Leopold II. wird in Preßburg zum König von Ungarn gekrönt

22. Dezember 1790
Kurfürst Carl Theodor verweigert die „Bestätigung der Wahlmänner“


1791

1791
Giovanni Pietro Salti setzt Aloysia Lampert als Erbin ein

Gabriel Zistl lässt an der Kellerstraße den „Zengerbräukeller“ bauen

In der „Falkenau“ leben bereits rund dreihundert Familien

Titel in Hülle und Fülle

Der „Apollo-Tempel“ erhält eine geschnitzte Statue

18. März 1791
Maßnahmen zur Niederlegung der Stadtmauer werden eingeleitet

Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

6. April 1791
Offener Protest gegen die Entfestigungsmaßnahmen

29. April 1791
Das Rumford-Haus im Englischen Garten wird errichtet

1. Mai 1791
Im „Englischen Garten“ wird ein „Manöver“ abgehalten

3. Mai 1791
Kurfürst Carl Theodor regelt die „Ratswahlordnung“ neu

9. Mai 1791
Carl Theodor will nichts tun, was gegen das Wohl der Stadt gerichtet ist

13. Mai 1791
Die Brauer dürfen in ihren Märzenkellern keine Gäste bewirten

21. Mai 1791
Auf den Knien Abbitte leisten

31. Mai 1791
Franz Ferdinand Edler von Setzger verkauft sein Schloss Haidenberg

6. September 1791
Kaiser Leopold II. wird in Prag zum König von Böhmen gekrönt

5. Dezember 1791
Wolfgang Amadeus Mozart stirbt in Wien


1792

1792
Die „Ökonomiegebäude“ bei der „Schwaige“ werden erweitert

Der „Konvent der Theatiner“ zählt 23 Mönche.

Das „Franziskaner-Kloster“ muss dem Bau eines neuen „Theaters“ weichen

Kommerzienrat Fleischmann verlegt die Tabakfabrik nach Landshut

Montgelas: „Ausweitung der grundlegenden Rechte auf alle Klassen“

Um Januar 1792
Den Ausbau des „Torweges am Isartor“ angeordnet

1. Januar 1792
Der Kurfürst droht seinem Volk

Februar 1792
Konstruktion einer von Dr. Guillotin erdachten „Tötungsmaschine“

Benjamin Thompson wird Chef des „Generalstabs“

1. März 1792
Kaiser Leopold II. stirbt. Ihm folgt Franz II.

1. April 1792
Die Gaststätte beim „Chinesischen Turm“ wird eröffnet

5. April 1792
Der „Ausbau des Torweges am Isartor“ wird wieder eingestellt

20. April 1792
Frankreich erklärt Österreich und seinen Verbündeten den Krieg

25. April 1792
Die „Guillotine“ wird erstmals in Paris in Gebrauch genommen

9. Mai 1792
Kurfürst Carl Theodor organisiert Sir Benjamin Thompsons Grafentitel

25. Mai 1792
Sir Benjamin Thompson wird zum Reichsgrafen von Rumford erhoben

6. Juni 1792
Franz II. wird in Ofen zum König von Ungarn gekrönt

Juli 1792
Österreich und Preußen gegen Frankreich

5. Juli 1792
Franz II. wird zum Römischen König gewählt

8. Juli 1792
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen wird geboren

13. Juli 1792
Verbot des Gästesetzens in den Märzenkellern

14. Juli 1792
König Franz II. wird im Frankfurter Dom zum Kaiser gekrönt

26. Juli 1792
Kaiser Franz II. besichtigt den neu angelegten Englischen Garten

31. Juli 1792
Das Paulanerkloster in der Au soll aufgehoben werden

9. August 1792
Kaiser Franz II. wird in Prag zum König von Böhmen gekrönt

Oktober 1792
Die Franzosen annektieren die Pfalz

14. Dezember 1792
Die 36 „Ausschüsser“ erhalten ein Mitspracherecht


1793

1793
Das „Amphitheater“ im „Englischen Garten“ entsteht

Um 1793
Der „Metzgersprung“ findet nachweislich im „Fischbrunnen“ statt

1793
Die „Churpfalzbaierische Lazareth-Einrichtungsverordnung“

Der erste Führer „des neu angelegten Englischen Gartens“ erscheint

Im „Englischen Garten“ entsteht ein „Diana-Tempel“

10. Februar 1793
Die „französische Armee“ besetzt Zweibrücken

21. Februar 1793
Der französische König Louis XVI. stirbt auf dem Schafott

März 1793
Graf Rumford macht Urlaub in Italien

7. März 1793
Der „Englische Garten“ wird offiziell eröffnet

22. März 1793
Pfalz-Baiern tritt in den „Reichskrieg“ gegen Frankreich ein

Juli 1793
Ausweitung der „Zwangsaushebungen“

16. Oktober 1793
Die französische Königin Marie Antoinette stirbt durch das Schafott

27. November 1793
Das Mitspracherecht der „Ausschüsser“ wird zurückgenommen


1794

1794
Großes Fest im „Englischen Garten“

August 1794
Ein anonymes Flugblatt gegen Kurfürst Carl Theodor

17. August 1794
Kurfürstin Elisabeth Auguste stirbt in Weinheim

19. September 1794
Kurfürst Carl Theodor bittet um die Hand von Maria Leopoldine

November 1794
Eine Revolte entwickelt sich

27. November 1794
63 Schlossergesellen legen die Arbeit nieder

3. Dezember 1794
Die Altgesellen solidarisieren sich

15. Dezember 1794
Gesellen von 30 Zünften treten in den Streik

16. Dezember 1794
Der Streik weitet sich aus

17. Dezember 1794
Der Streik der Gesellen und Meister eskaliert

19. Dezember 1794
Die zum Militärdienst verurteilten Gesellen werden wieder freigelassen


1795

1795
Ein neues Seidenhaus im Hofgarten

Um 1795
Johann Jakob Paul kauft den „Kotterhof“

1795
Josef Pruckmayr übernimmt die „Singlspielerbrauerei“

Um den 6. Januar 1795
Die Vorzüge und Nachteile der Braut werden ausführlich beschrieben

1. Februar 1795
Der „Heiratskontrakt“ wird unterzeichnet

3. Februar 1795
Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

4. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor gibt seine bevorstehende Heirat bekannt

Um den 8. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor begibt sich nach Innsbruck

13. Februar 1795
Maria Leopoldine von Österreich-Este trifft in Innsbruck ein

14. Februar 1795
Carl Theodor trifft erstmals mit seiner Braut zusammen

15. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor heiratet Maria Leopoldine von Modena-Este

18. Februar 1795
Das ungleiche Brautpaar trifft in München ein

Seit März 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine lässt „Schloss Nymphenburg“ umgestalten

9. März 1795
Hunde dürfen nicht in die Kirche mitgenommen werden

12. März 1795
Bitte um Abschaffung der freien Ausfuhr des Getreides

16. März 1795
Der freie Getreidehandel wird nicht aufgehoben

1. April 1795
Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken stirbt

5. April 1795
Preußen schließt mit Frankreich einen Separatfrieden

13. April 1795
Das Kurfürstenpaar genießt das „Sankt-Vater-Bier“ in der Au

14. April 1795
Ein „Armenversorgungshaus“ in der ehemaligen „Sternwarte“

Um den 20. April 1795
Herzog Max Joseph besucht mit seiner Ehefrau Auguste München

Um den 25. April 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine erkrankt psychisch

Um den 25. Mai 1795
„Es geht im Ehebett nicht ganz gut“

2. Juni 1795
München ist, kann und soll keine Festung sein

11. Juni 1795
Herzog Max Joseph ernennt Montgelas zum Wirklichen Regierungsrat

Um den 4. Juli 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine zieht in das umgebaute Schloss Nymphenburg

5. August 1795
Die Au will zur Carls-Vorstadt werden

9. August 1795
Eine festliche Veranstaltung im „Englischen Garten“

23. September 1795
Einige Hundert verärgerte Münchner fordern eine Getreide-Ausfuhrsperre

24. September 1795
Ausfuhrverbot für Getreide wird durchgesetzt

13. Oktober 1795
Reichsgraf von Rumford geht nach London

4. Dezember 1795
Carl Theodor akzeptiert das aufständische Verhalten der Bürger nicht

9. Dezember 1795
Appell an die Großmut und Gnade des Kurfürsten

30. Dezember 1795
Unbefristeter „Waffenstillstand“ mit Frankreich


1796

1796
Ferdinand Leopold von Adrian-Werburg kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

Giovanni Pietro Sarti stirbt - Aloysia Lampert erbt

Es hat den Anschein, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“

„Über Speise und vorzüglich über Beköstigung der Armen“

Das „Kloster am Lilienberg“ von den „Kaiserlichen“ besetzt

Das „Rumford-Denkmal“ im „Englischen Garten“

Um Januar 1796
Die französische Armee dringt bis nach Österreich vor

9. Januar 1796
Die vier „Haupträdelsführer“ werden ohne Gerichtsurteil freigelassen

12. Januar 1796
Eine Polizeioberdirektion für München und die Au wird eingerichtet

30. März 1796
Herzogin Auguste Wilhelmine Maria von Hessen-Darmstadt stirbt

6. April 1796
Das „Armenversorgungshaus auf dem Gasteig“ wird bezogen

21. Mai 1796
Der Waffenstillstand mit Frankreich wird aufgekündigt

24. Juni 1796
Die Revolutionsarmee überschreitet den Rhein

27. Juli 1796
Verhaltensinstruktionen im Falle eines Einmarsches fremder Truppen

28. Juli 1796
Die französischen Emigranten müssen das Land verlassen

1. August 1796
München erstmals mit Kriegsereignissen konfrontiert

9. August 1796
Kurfürstin-Witwe Maria Anna flüchtet nach Dresden

12. August 1796
Kurfürst Carl Theodor erklärt Pfalz-Baiern zu „neutralem Gebiet“

13. August 1796
Graf Rumford wieder in München

18. August 1796
München wird von allen Seiten belagert

22. August 1796
Kurfürst Carl Theodor flieht als Graf von Haag nach Pillnitz

26. August 1796
Bitte um Gnade für München

29. August 1796
München soll verschont bleiben

September 1796
Herzog Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken flieht ins preußische Ansbach

1. September 1796
„Revolutionstruppen“ wollen die Isarbrücke erstürmen

2. September 1796
Bürgermeister Philipp von Hepp kann wieder nach München zurückkehren

7. September 1796
Neuer Sturm auf die Isarbrücke

8. September 1796
Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

11. September 1796
Enteignungsmaßnahmen für die Rumfordstraße

12. September 1796
Die „Revolutionsarmee“ zieht sich aus Münchens zurück

15. September 1796
Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

20. September 1796
Lebensmittelreserven werden angehäuft

29. September 1796
Rumford übernimmt das militärische Oberkommando in München

30. September 1796
Freiherr von Montgelas erarbeitet das umfangreiche „Ansbacher Mémoire“

Oktober 1796
Montgelas: „Baiern ist das irdische Paradies Deutschlands

5. Oktober 1796
Kurfürst Carl Theodor wieder in München

6. Oktober 1796
Das Landesdirektorium wird vom Kurfürsten wieder entlassen

17. Oktober 1796
Graf Rumford wird „Polizeiminister“


1800

1800
Das „Ridlerschlössl“ wird an die Comtesse de Hautfort verkauft

Um 1800
Die „Wiederzulassung des Templer-Ordens“ in Frankreich

1800
Die „Alte Isarkaserne“ in der Beschreibung

Um 1800
Auf einem Wiesengelände wird der „Kleinhesseloher See“ angelegt

Um das Jahr 1800
Gewerbler und Tagelöhner lassen sich auf der „Ramersdorfer Lüften“ nieder

1800
Der Münchner Burgfrieden umfasst 1.600 Hektar

Um Januar 1800
Weitere Gemäldezuwächse für München

7. Januar 1800
Aus den „Militärgärten“ wird die „Schönfeldwiese“

13. Januar 1800
In der Stadt und im Burgfrieden bestehen 163 Bierschenken

Um den 15. März 1800
Kurfürst Max IV. Joseph nimmt von den Engländern Subsidiengelder

Um den 20. März 1800
Der Vertrauensvorschuss von Kurfürst Max IV. Joseph ist aufgebraucht

Um den 21. März 1800
Die Stimme der öffentlichen Meinung über Max Joseph

April 1800
Eine evangelische „Hofkapelle“ in der Residenz wird eingeweiht

26. April 1800
„Ausnahmeprivilegien für Bürgersöhne“ bleiben auch weiterhin erhalten

1. Mai 1800
General Jean-Victor Moreau überschreitet den Rhein

Um den 1. Mai 1800
Das „Georgianum“ wird nach Landshut verlegt

28. Juni 1800
Kurfürst Max IV. Joseph flieht mit seiner Familie nach Amberg

Um den 3. Juli 1800
Dankadresse von der baierischen Nation an Max Joseph IV.

Um den 10. Juli 1800
Ein Patrioten-Klub trifft sich in der Weinstraße

15. Juli 1800
Baiern lässt sich von Großbritannien seinen Besitzstand garantieren

Um den 20. Juli 1800
Oppositionelle und regimekritische Kreise äußern ihren Unmut

1. August 1800
Franz Carl von Hompesch stirbt

Um den 4. August 1800
Eine republikanische Schrift an die Bevölkerung

Um den 10. August 1800
Weitere Flugschriften werden baiernweit verteilt

Um den 15. August 1800
Die Münchner Patrioten wenden sich an General Decaën

Um den 18. August 1800
Die Münchner Revolutionäre wenden sich an Marschall Moreau

Um den 20. August 1800
Der Plan eines republikanischen Umsturzes ist gescheitert

8. September 1800
Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

20. September 1800
Verlängerung des Waffenstillstands

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

22. November 1800
Die Franzosen verlegen ihr Hauptquartier wieder nach München

28. November 1800
Die Franzosen ziehen weiter nach Hohenlinden

3. Dezember 1800
In der Schlacht von Hohenlinden vernichtend geschlagen

Falsche Siegesmeldungen aus Hohenlinden

10. Dezember 1800
Salzburgs Erzbischof Colloredo nimmt Exil in Wien

25. Dezember 1800
Neuer Waffenstillstand zwischen Frankreich und Österreich


1803

1803
Im Kaffeehaus gibt es Erfrischungen aller Art

Um 1803
Maximilian Joseph von Montgelas kauft den „Sitz Stepperg“

1803
Es bestehen noch zwei „Baierweinschenken“

Stephan Selmayr wird Eigentümer des „Hansmarterhofs“

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

1803
Das „Dianabad“ beim „Englischen Garten“ öffnet seine Pforten

Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

Max IV. Joseph gründet die „Musterlehranstalt für Landwirthschaft“

Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das „Gartenwesen“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

10. Januar 1803
Das Religionsedikt bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

11. Februar 1803
Bischof Colloredo unterzeichnet die „Abdankungserklärung“ für Salzburg

15. Februar 1803
Großherzogs Ferdinand III. von Toskana Besitz nimmt Besitz von Salzburg

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

März 1803
Das „Pütrich-Kloster“ wird verkauft

26. März 1803
Der „Schulfond“ erhält das ehemalige „Paulanerinnen-Kloster im Lilienthal“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

24. April 1803
Katholische Traditionen werden als Unfug verboten

27. April 1803
Der „Reichsdeputationshauptschluss“ tritt in Kraft

28. April 1803
Den „Bruderschaften“ wird das Tragen von Kutten verboten

29. April 1803
Großherzog Ferdinand III. von Toskana zieht in Salzburg ein

9. Mai 1803
Kurfürst Max IV. Joseph kauft von Stephan von Stengel „Schloss Biederstein“

18. Mai 1803
Mischehen zwischen Katholiken und Protestanten werden erlaubt

23. Mai 1803
England erklärt Frankreich den Krieg

17. Juli 1803
Salzburg wird Kurfürstentum

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

23. August 1803
Die „Heilige Stiege“ am „Gasteigberg“ wird abgerissen

Nach dem 25. August 1803
Österreich zieht einen Gewinn aus der baierischen „Säkularisation“

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

13. September 1803
Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

22. September 1803
Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

30. September 1803
Die „Augustiner-Klosterkirche“ wird gesperrt

1. Oktober 1803
Aufhebung des „Zentralklosters der Augustiner“

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

22. Oktober 1803
Die „Wieskirche“, Münchens älteste Kirche, wird gesperrt

14. November 1803
Verkauf der Heilige Stiege auf dem Gasteigberg

27. November 1803
Der erste Teil der „Klarissinnen vom Anger“ begibt sich nach Dietramszell

28. November 1803
Die „Johann-Nepomuk-Kapelle“ wird abgebrochen

2. Dezember 1803
Der zweite Teil der Klarissinnen macht sich auf den Weg nach Dietramszell

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

31. Dezember 1803
Beschreibung der „Hofmark Haidhausen“


1804

1804
„Hofbaumeister“ Franz Thurn überarbeitet „Schloss Biederstein“

Untersuchungen über die Verleihung der „Hofmarksrechte“

Der „Ausbau des Torweges am Isartor“ wird wieder aufgegriffen

Verwilderte Maulbeerpflanzungen werden in Obstgärten umgewandelt

Anno 1804
Die „kurfürstliche Leibjägerei“ soll in das „Hieronymiten-Kloster“

1804
Montgelas lässt bei Bogenhausen eine Holzbrücke über die Isar bauen

Franz Maria Schweiger und Lorenz Lorenzoni's Schauspielertruppe

„Sie heiraten gern und sehr früh, erzeugen viele uneheliche Kinder“

Aron Elias Seligmann übernimmt das „Rechnungswesen“

Karmelitinnen im Aussterbekloster in Pielenhofen

Oberst Riedel baut die erste Isarbrücke bei Bogenhausen

2. Januar 1804
Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

30. Januar 1804
Kurfürstin Caroline erhält „Schloss Biederstein“ zum Geschenk

9. März 1804
Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die „Hofgartenintendanz“ in München

11. April 1804
England und Russland schließen ein Bündnis

4. Mai 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Preußen

18. Mai 1804
Napoleon Bonaparte wird als erblicher Kaiser von Frankreich proklamiert

24. Mai 1804
Der Grundstein für das Palais Salabert wird gelegt

21. Juli 1804
Auf dem Franziskaner-Friedhof stampfen Soldatenstiefel

11. August 1804
Kaiser Franz erhebt sich zum Doppel-Kaiser

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

6. November 1804
Zar Alexander I. schließt ein „Defensivbündnis“ mit Österreich und Schweden

14. November 1804
Maria Leopoldine heiratet Ludwig Joseph Graf von Arco

Dezember 1804
Napoleon will dynastische Verbindungen mit den europäischen Häusern

2. Dezember 1804
Napoleon Bonaparte krönt sich selbst zum französischen Kaiser

Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser

31. Dezember 1804
Offiziell gibt es in München 31 „Kaffeeschenken“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

11. April 1805
Russland und Großbritannien schließen in Petersburg ein Bündnis

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die Wehrpflicht ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die Anna-Kirche zur Pfarrkirche

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine Große Armee abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag von Bogenhausen

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die Schlacht von Wertingen

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die Schlacht bei Elchingen

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die Kapitulation von Ulm

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

Die Grande Armée marschiert nach Osten

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Kurfürst Max IV. Joseph trifft verspätet in München ein

Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Gebietserweiterungen und die volle Souveränität zugesichert

Zusage für eine Hochzeit

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die Festung Kufstein

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1806

1806
Weitere Flussregulierungsarbeiten an der Isar beginnen

Johann Peter Langer soll die „Maler- und Bildhaueracademie“ leiten

Franz Xaver Zacherl pachtet die Brauerei der Paulaner

Das Königreich Baiern beginnt Verhandlungen über ein „Konkordat“

Die „Militärmühlen“ werden stillgelegt

1. Januar 1806
Baiern wird extrem emotionslos zum Königreich erhoben

Mit Kanonen und Kirchenglocken Aufmerksamkeit erregen

Das frischgebackene Königspaar besucht ein Hofkonzert

Fehlende Kroninsignien und Salbung des Königspaares

Die Proklamation des Königreichs Baiern

Das Königreich Baiern erhält sein erstes Wappen

Eine Hochzeit als Preis für die Rangerhöhung zum Königreich

München als Ort der Eheschließung

Um den 1. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von der geplanten Hochzeit informiert

1. Januar 1806
Straßenbenennungen nach der Rangerhöhung

Der Georgs-Ritterorden wird zum Königlich-Bayerischen Hausritterorden

Ein Königreich von Napoléons Gnaden ?

2. Januar 1806
Ein Militärspektakel mit erbeuteten Waffen

3. Januar 1806
Die erste Münchner Ziviltrauung

10. Januar 1806
Der Bräutigam Eugène Beauharnais kommt in München an

12. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von Napoleon Bonaparte adoptiert

13. Januar 1806
Zivilhochzeit zwischen Eugéne de Beauharnais und Auguste Amalie

Eine Ziviltrauung nur als Verlobung angesehen

14. Januar 1806
Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

Max I. Joseph sichert Tirol die „Beibehaltung der Landesverfassung“ zu

15. Januar 1806
Bezüge zu Napoleon und Frankreich werden ausdrücklich vermieden

22. Januar 1806
Baiern übernimmt die ehemals „gefürstete Grafschaft Tirol“

Weitere Gebietserweiterungen für das Königreich Baiern

Um den März 1806
Madame Montgelas vergleicht die französischen Besatzer mit „Blutegeln“

April 1806
Ins „Hieronymiten-Kloster“ soll ein „Dragoner-Regiment“

16. April 1806
Die „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim wird Pfarrkirche

General Chasteler trifft in Innsbruck ein

Mai 1806
Die baierischen Krönungs-Insignien werden in Paris gefertigt

5. Juli 1806
Die erste Protestantische Stadtpfarrei München

7. Juli 1806
Die „Tortur“ wird abgeschafft

12. Juli 1806
Der Rheinbund wird als Militärbündnis gegründet

1. August 1806
Die Rheinbundstaaten erklären ihren Austritt

6. August 1806
Kaiser Franz II. muss das geschwächte Kaiserreich auflösen

26. September 1806
Auf der Suche für ein Gefängnis

20. November 1806
Bozen befindet sich in französischer Hand

21. November 1806
​Montgelas übernimmt zusätzlich das „Innenministerium“

11. Dezember 1806
Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“


1809

1809
Pläne für eine „Walhalla“ im „Englischen Garten“

Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

Der Weiler „Niedergiesing“ wird zur „Vorstadt Au“ eingemeindet

Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Ende Januar 1809
Erzherzog Johann lädt die führenden Köpfe des Tiroler Widerstands ein

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

9. März 1809
Adrian von Riedl verkauft die „Neumühle“ an den Müller Schöttl

12. März 1809
Die baierischen Behörden wollen in Tirol Rekruten „ausheben“

18. März 1809
Adrian von Riedl stirbt

24. März 1809
„Religionsfreiheit“ und „Gleichbehandlung der Konfessionen“ bestätigt

Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

9. April 1809
Der Krieg Österreichs gegen Frankreich beginnt

Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

14. April 1809
Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

22. April 1809
Napoleon Bonaparte gewinnt die entscheidende Schlacht gegen Österreich

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

29. April 1809
Französische und baierische Truppen besetzen Salzburg

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

1. Mai 1809
Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet

11. Mai 1809
General Bernhard Erasmus von Deroy befreit Kiefersfelden

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten

12. Mai 1809
„Wie tief sind Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“

Die baierischen Truppen erobern Kufstein zurück

Napoleon Bonaparte erobert Wien

15. Mai 1809
Der Kampf um Schwaz dauert zwei Tage

19. Mai 1809
Die Divisionen Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

23. Mai 1809
General Deroy setzt seine Truppen in Alarmbereitschaft

25. Mai 1809
Die Erste Bergisel-Schlacht dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur Zweiten Bergisel-Schlacht

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

27. Juni 1809
Joseph von Utzschneider verspricht zu viel

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu Beutezügen einfallenden Tiroler

27. Juli 1809
Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

30. Juli 1809
Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der Pontlatzer Brücke

10. August 1809
Großer Widerstand der Tiroler an der „Lienzer Klause“

11. August 1809
Völlig demoralisierte Truppen sind in Innsbruck eingeschlossen

13. August 1809
Die „Dritte Bergisel-Schlacht“ beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

4. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält österreichische Finanzhilfen

9. Oktober 1809
Wieder wird die Seidenzucht in Baiern eingeführt

Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins“ werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der „Friede von Schönbrunn“ und Tirol

17. Oktober 1809
Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt

19. Oktober 1809
Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren

21. Oktober 1809
Der Erzherzog setzt den „Tiroler Oberkommandanten“ Andreas Hofer ab

24. Oktober 1809
Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein

25. Oktober 1809
Der baierische „Kronprinz“ Ludwig I. zieht in Innsbruck ein

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im „Frieden von Schönbrunn“ wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

Die Tiroler beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das „Unterwerfungsschreiben“

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“ wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

10. November 1809
Tiroler „Rebellen“ überfallen bei Imst baierische Truppen

11. November 1809
Andreas Hofer bricht sein gegebenes Wort

12. November 1809
Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation

13. November 1809
General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein

16. November 1809
Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf

18. November 1809
Eine französische Einheit wird zur Kapitulation gezwungen

Um den 19. November 1809
Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney gefangen nehmen

24. November 1809
Im „Paznauntal“ kommt es zu Kämpfen

Um den 27. November 1809
Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol

29. November 1809
Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas erhält das „Grafendiplom“

Dezember 1809
Tirol wäre besser bei Frankreich

1. Dezember 1809
Bei der „Lienzer Klause“ kommt es erneut zu Kämpfen

6. Dezember 1809
Als Strafe für die Belagerung Brixens werden Dörfer abgebrannt

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese


1810

1810
Carl von Fischer baut im Park von „Schloss Biederstein“ einen „Belvedere“

Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

Anton Gruber's Belustigung „Zum lustigen Dörflein“ auf der Isarinsel

Die „Lehel-Kaserne“ muss vergrößert werden

Um 1810
Joseph Sulzbeck und seine Kapelle

1810
Das „Aumeisterjäger-Haus“ wird erbaut

Simon Westermaier kauft die „Giesinger Mühle“

5. Januar 1810
Franz Raffl verrät das Versteck von Andreas Hofer

6. Januar 1810
Andreas Hofer wird verhaftet

12. Februar 1810
„Kronprinz“ Ludwig I. und Prinzessin Therese verloben sich

19. Februar 1810
Andreas Hofer wird zum Tode verurteilt

20. Februar 1810
Andreas Hofer wird hingerichtet

28. Februar 1810
Im „Pariser Abkommen“ wird Tirol aufgeteilt

9. Mai 1810
Regensburg wird französisch

22. Mai 1810
Regensburg wird an Baiern übergeben

7. Juni 1810
Bozen wird an Italien abgegeben

8. Juli 1810
Therese von Sachsen-Hildburghausen wird 18 Jahre alt

August 1810
Die neue Grenzziehung in Tirol ist abgeschlossen

Um August 1810
Der Italiener Luigi Tambosi kommt nach München

August 1810
Das Königreich Baiern verliert „Südtirol“

16. August 1810
Salzburg soll dem Königreich Baiern eingegliedert werden

12. September 1810
Das ausgebeutete Salzburg kommt zum Königreich Baiern

28. September 1810
Der „Lohnkutscher“ Franz Baumgartner schlägt ein „Pferderennen“ vor

30. September 1810
Die Besitzergreifung Salzburgs durch Baiern

2. Oktober 1810
Franz Baumgartner schlägt ein Pferderennen vor

4. Oktober 1810
Die Einladungen für das Pferderennen werden versandt

6. Oktober 1810
Prinzessin Therese betritt in Bamberg baierischen Boden

7. Oktober 1810
Die nächste Station des Brautzuges ist Nürnberg

8. Oktober 1810
Die Prinzessin auf der Steinernen Brücke

9. Oktober 1810
Die Hochzeitsgesellschaft übernachtet in der Landshuter Residenz

10. Oktober 1810
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen trifft in Freising ein

11. Oktober 1810
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen trifft in München ein

12. Oktober 1810
Namenstagsfeier von König Max I. Joseph in der Michaelskirche

Kronprinz Ludwig I. heiratet Therese von Sachsen-Hildburghausen

Die Kgl. priv. Hauptschützengesellschaft organisiert ein Festschießen

13. Oktober 1810
Neugierige wollen die Braut des Kronprinzen sehen

Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck

Am Abend gibt es die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung

Das einfache Volk und die bessere Gesellschaft feiern

Zahnweh in der Hochzeitsnacht

14. Oktober 1810
Kronprinz Ludwig wird Generalgouverneur des Inn- und Salzachkreises

17. Oktober 1810
Das erste Oktoberfest beginnt mit einem Pferderennen

Gebete für die königliche Familie in der Bürgersaalkirche

40.000 Zuschauer nehmen an der Volksbelustigung teil

Kinder in Landestracht überbringen die Huldigungsgrüße des Volkes

Ein Siebenbürgener Apfelschimmel gewinn das 1. Oktoberfest-Pferderennen

Fahnen als Zeichen der Verbundenheit mit dem König

Zum Andenken heißt der Platz der Feier Theresens Wiese

30. Oktober 1810
Luigi Tambosi pachtet das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer

November 1810
Vereinbarung für ein jährliches „Münchner Oktoberfest“

3. November 1810
Eine Verordnung über die neuen „Posttarife“

27. Dezember 1810
Montgelas lässt sein Stadt-Palais erweitern


1812

1812
Der „Faber-Bräu“ wird mit der „Eberlbrauerei“ vereinigt

Kaspar Selmayr übernimmt den „Hanslmarterhof“ in Bogenhausen

Um das Jahr 1812
Jean Baptiste Métivier gestaltet das „Montgelas-Palais“ aus

1812
Der Streit um die Zugehörigkeit der „Irrenanstalt“

Ein Gewächshaus für den „Alten Botanischen Garten“

Kronprinz Ludwig I. übernimmt offiziell die Planungen für den „Königsplatz“

Die Bogenhausener Isarbrücke muss wegen Baufälligkeit abgerissen werden

Die „Wiebekingsche Brücke“ bei Bogenhausen entsteht

4. Januar 1812
Die „Geburtsurkunde des Münchner Biergartenlebens“

6. Februar 1812
Graf Anton Clemens von Toerring-Seefeld stirbt

Um April 1812
Ein „Dragoner-Regiment“ ist in der „Lehel-Kaserne“ stationiert

2. April 1812
Lohe und Obere Falkenau kommen nach Obergiesing

24. Juni 1812
30.249 bairische Soldaten beim Russlandfeldzug

30. Juni 1812
Pfarrer Johann Caspar Hallmayr kauft das Haidhauser Hofmarkschloss

18. August 1812
Johann Peter von Langer erwirbt ein Grundstück in Haidhausen

23. August 1812
General Bernard Erasmus von Deroy stirbt in Russland

Oktober 1812
Erstmals wird der Begriff „Central-Landwirthschaftsfest“ gebraucht

November 1812
Die Untergiesinger werden aus der „Nationalgarde“ entlassen

13. Dezember 1812
Von 30.249 sind nur noch 68 kampffähige baierische Soldaten übrig geblieben

14. Dezember 1812
Aus dem „Lehel“ wird die „Sankt-Anna-Vorstadt“


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Das Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern wird auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

30. Mai 1814
Die Befreiungskriege sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des Königreichs Baiern werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den Jesuitenorden wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der „Wiener Kongress“ regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die „Israelitische Kultusgemeinde“

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

April 1815
Der Vulkan Tambora in Indonesien bricht aus

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Ab Juni 1815
Die Zeit des Biedermeier

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem Wiener Kongress wird der Deutsche Bund gegründet

9. Juni 1815
Der Wiener Kongress endet mit der Wiener Schlussakte

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

Um August 1815
Eine nur geringe Getreideernte

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt


1817

1817
Das „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“ soll abgerissen werden

Im Jahr 1817
Die „Lehel-Kaserne“ wird erneut erweitert

1817
Die „Neue Isarkaserne“ in der Zweibrückenstraße wird bezogen

In der „Eisenfronfeste am Lilienberg“ sitzen 40 Häftlinge ein

1. Februar 1817
Kronprinz Ludwig fordert die Absetzung Montgelas

2. Februar 1817
Graf Maximilian Joseph von Montgelas erhält seine „Entlassungsurkunde“

Die „Konkordats-Verhandlungen“ nehmen einen völlig anderen Verlauf

12. Februar 1817
Der Kampf ums „Augustiner Christkindl“

20. Februar 1817
Baiern wird in acht Kreise eingeteilt

Um März 1817
Die Hungersnot setzt sich fort

Ab März 1817
Hungerkrawalle, Magazinplünderungen und Bauernaufstände

16. April 1817
Eine Brandstiftung aus Hungersnot

Um den 17. April 1817
Über die Verlegung der Residenz nachgedacht

18. April 1817
Das „Augustiner Fatschenkindl“ wird in den „Bürgersaal“ gebracht

6. Mai 1817
Klatsch und Tratsch in Hof- und Diplomatenkreisen

10. Mai 1817
Die „Regierung“ macht kleinere Zugeständnisse zum „Konkordat“

Nach dem Juli 1817
Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

5. Juli 1817
Bischof Häffelin unterschreibt - ohne Beauftragung - ein Konkordat

Um August 1817
Die Hungersnot setzt sich fort

Um den 10. September 1817
Die Getreidepreise steigen erneut

13. September 1817
Eine Verordnung über den Getreidehandel und Notmagazine

Oktober 1817
Der Beginn der späteren „Landmaschinen-Ausstellungen“

11. Oktober 1817
Grundsteinlegung für das Leuchtenberg-Palais

24. Oktober 1817
König Max I. Joseph unterzeichnet das „Konkordat“ mit dem Vatikan

15. November 1817
Die „Sternwarte“ in Bogenhausen geht in Betrieb


1820

1820
Im „Betz‘schen Wirtshaus“ wird als Attraktion ein Karussell aufgestellt

Die „Schauermayr‘sche Kapelle“ wird größer wieder aufgebaut

Um 1820
Josef Schweiger öffnet seine „Vorstadtbühne“ den Wiener Autoren

Um das Jahr 1820
„Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

1820
Die Regierung hebt die Münchner „Bordelle“ wieder auf

25. Januar 1820
Die „Pfarrei Haidhausen“ wird selbstständig

11. Februar 1820
Carl von Fischer stirbt im Alter von 37 Jahren

20. März 1820
Haidhausen ist „selbstständige Pfarrei“

26. März 1820
König Max I. Joseph soll ein Denkmal bekommen

20. Mai 1820
Den baierischen Standpunkt durchgesetzt

30. Mai 1820
Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

31. Mai 1820
Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

8. Juni 1820
Die Wiener Schlussakte sichert die Baierische Verfassung

16. Juni 1820
Kronprinz Ludwig: Wie viele Erzarbeiten habe ich nicht vor!

17. Juni 1820
Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

1. Oktober 1820
Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes

8. Oktober 1820
Auf dem „Oktoberfest“ ist das erste „Feuerwerk“ zu sehen

7. Dezember 1820
Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird eingeweiht

31. Dezember 1820
München hat 3.000 evangelische Bewohner

In Bayern leben 3.700.000 Menschen


1829

1829
Der „Orden der Frauen vom guten Hirten“ wird in Angers gegründet

König Ludwig I. lässt Nanette Kaula für die „Schönheiten-Galerie“ malen

Um 1829
Der jüdische Mitbürger Raphael Kaula wird in den Adelsstand erhoben

1829
Lorenz Schellerer übt das Amt des „Bayerischen Scharfrichters“ aus

In Wien entsteht die „Privilegierte Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“

Für Unteroffiziere werden allmählich Einzelbetten eingeführt

1.548 eheliche und 1.128 uneheliche Geburten

22. Januar 1829
Therese Nockher verkauft das „Nockher-Anwesen“

15. August 1829
Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

25. August 1829
Der Grundstein für die „Ludwigskirche“ wird gelegt

14. September 1829
Sultan Mahmud II. stimmt der Gründung des Staates Griechenlands zu

Oktober 1829
Ein früherer „Wiesnbeginn“ wird vorgeschlagen - und abgelehnt

Die „Wiesn“ wird witterungsbedingt um acht Tage verlängert


1830

1830
München hat 77.802 Einwohner

Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das „Murat-Schlössl“

In München wohnen 6.000 Protestanten

Die „Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“ lässt ihr erstes Schiff vom Stapel

In München leben 825 Juden

Die Biereinfuhr nach München beträgt 8.659 Hektoliter

Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

Um 1830
Das „Jodeln“ wird in den „Vorstadt-Theatern“ sozusagen „erfunden“

Der Begriff „Industrielle Revolution“ wird erstmals verwendet

1830
1.503 eheliche und 1.070 uneheliche Geburten

München hat 77.802 Einwohner

Friedrich Bürklein macht das Abitur nebenher

Die bayerische „Post“ erzielt einen hohen Gewinn

14. Februar 1830
König Ludwig I. gründet die „Oberste Baubehörde“

1. Mai 1830
Josef Schweiger tritt mit seinem Ensemble im „Gasthaus Radlwirt“ auf

27. Mai 1830
Den Maurermeistern das Anfertigen von Bauplänen verboten

27. Juli 1830
In Frankreich kommt es zur Juli-Revolution

18. August 1830
Franz Joseph, der spätere Kaiser von Österreich-Ungarn wird geboren

25. August 1830
Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

30. September 1830
Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

Oktober 1830
Erstmals wird auf dem „Oktoberfest“ ein „Ringelstechen“ veranstaltet

Die Ausgaben für das „Oktoberfest“ belaufen sich auf 6.500 Gulden

5. Oktober 1830
Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

22. Oktober 1830
Aloys (Louis) Graf von Arco-Stepperg heiratet Irene Marchesa Pallavicini

Ab 24. Dezember 1830
Nächtliche Ruhestörungen durch Studenten

29. Dezember 1830
König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen

30. Dezember 1830
König Ludwig I. muss die Schließung der „Universität“ wieder zurücknehmen


1833

1833
Es bestehen 49 „Bierkeller“ in Haidhausen und der Au

Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Das Brunnwerk am Neudeck kommt in den Besitz der Vorstadt Au

Schwanthaler erhält den Auftrag für zwölf Wittelsbacher-Bronzefiguren

Das „Hofbräuhaus“ ist als öffentliches Lokal zugänglich

1.376 eheliche und 1.180 uneheliche Geburten

Der „Besitz Haidenau“ liegt nicht nur „bey“, sondern „mitten“ in Haidhausen

30. Januar 1833
König Otto von Griechenland trifft in Nauplia ein

6. Februar 1833
Otto von Griechenland zieht in die griechische Hauptstadt Nauplia ein

21. März 1833
König Ludwig I. steht dem Haberfeldtreiben positiv gegenüber

3. Juni 1833
Maximilian von Arco-Zinneberg heiratet Leopoldine von Waldburg-Zeil

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

11. Juli 1833
Athen wird zur neuen Hauptstadt Griechenlands erwählt

19. Juli 1833
Die Bayern können aus dem Ausland demokratische Zeitungen beziehen

29. Juli 1833
Prozess gegen die Wortführer des Hambacher Festes endet mit Freispruch

Um August 1833
Die Raumprobleme des Münchner „Hauptpostamtes“

25. August 1833
Die evangelische „Matthäuskirche“ wird eingeweiht

1. September 1833
Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

Um den 5. September 1833
Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der „Residenzpost“ vor

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

20. Oktober 1833
Der „Steinmetzmeister“ Anton Ripfel beginnt die „Ottosäule“

15. November 1833
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer flüchtet aus dem Gefängnis

31. Dezember 1833
Die gewerbliche Bevölkerung übertrifft die bäuerliche ums Neunfache


1835

1835
Die Zahl der „Kaffeehäuser“ hat sich auf 41 erhöht

Die Vision des Simon von Eichthal zum Eisenbahnbau

Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der Donaudampfschifffahrt

„Die Auer neigen sich insbesondere zu zwei Hauptuntugenden hin“

1.401 eheliche und 1.320 uneheliche Geburten

23,8 Prozent der Geburten in Bayern sind unehelich

Im Landgericht Au 514 gibt es eheliche und 252 uneheliche Geburten

Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

Um März 1835
Die Baukosten für die Hauptpost erhöhen sich

2. März 1835
Kaiser Franz I. Joseph Karl (Franz II.) von Österreich stirbt in Wien

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

1. Juni 1835
Das Theresienmonument wird eingeweiht

König Otto von Griechenland ist volljährig geworden

18. Juni 1835
Ritter von Maffei steuert als Vorstandsmitglied die Geschicke der Hypo-Bank

23. Juli 1835
Grundsteinlegung für das Muffat-Brunnhaus auf der Kalkofeninsel

24. September 1835
Stimmen gegen Faulheit, Liederlichkeit und Sittenlosigkeit

Oktober 1835
„Familienfest der erhabenen Wittelsbacher und ihres Volkes“

Zur „25. Jubiläums-Wiesn“ kommt Johann Strauß (Vater) aus Wien

Gottfried Reichardt erhebt sich mit einem Ballon in die Lüfte

13. Oktober 1835
Die feierliche Enthüllung des Max-Joseph-Denkmal

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

November 1835
Die beträchtliche Kostenüberschreitung führt zur Rüge - sonst nichts

Dezember 1835
Johann Georg August Wirth muss noch eine sechswöchige Strafe absitzen

Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

7. Dezember 1835
Mit der Adler erstmals zwischen Nürnberg und Fürth

Um den 15. Dezember 1835
Zustimmung zur Bahnlinie München - Augsburg


1840

1840
Die „Preysing-Allee“ wird der Gemeinde Haidhausen überlassen

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum „Siegestor“

Ab 1840
Die „Kolonie Birkenau“ entsteht inmitten von Feldern

??? 1840
Simon von Eichthal erwirbt die „Hofmark Berg am Laim“

1840
Der durch die Isar-Regulierung gewonnene Landstreifen wird kultiviert

Friedrich Bürklein beginnt den Bau des Rathauses in Fürth

Friedrich von Gärtner baut die Residenz des Königs Otto in Athen

Um 1840
Die Giesinger „Narrenanstalt“ zu klein ist und genügt nicht den Ansprüchen

1840
München ist für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

Elisabeth Falk wird geboren

Die alte Mariahilf-Kirche wird abgebrochen

Pfarrer Rabl erwirbt für die „Armen-Industrie-Schule“ ein Grundstück

Die „Frauen vom Guten Hirten“ kaufen das ehemalige „Preysing-Schloss“

In England wird eine „Postreform“ durchgeführt

Die Errichtung eines „Nationalbaus” nimmt eine hohe Priorität ein

15. Januar 1840
Theres Feldmüller lässt sich in Obergiesing nieder

Eine „Kinderschutzverordnung“ für Kinder unter 12 Jahren

Um März 1840
Theres Feldmüller erwirbt weitere Grundstücke in Obergiesing

Das Gasthaus „Zum Hasenstall“ in der „Hirschau“ wird eröffnet

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

23. Mai 1840
Errichtung einer Erziehungsanstalt im Berg am Laimer Jagdschlösschen

1. Juli 1840
Auswärtige Mütter entbinden in der Münchner Gebäranstalt

24. Juli 1840
Die Birkenau ist sehr einheitlich erbaut

Oktober 1840
Über die Geselligkeit auf dem Oktoberfest

4. Oktober 1840
Die Bahnlinie von München nach Augsburg geht in Betrieb

Um Dezember 1840
Die Bauarbeiten für das „Max-Joseph-Stift“ sind abgeschlossen


1848

1848
Im Münchner „Löschwesen“ herrschen primitivste Verhältnisse

Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive „Behaim“

Arnold Zenetti legt die Prüfung für den Staatsdienst mit Erfolg ab

Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

21 Prozent der Geburten in Bayern sind unehelich

Bis 1848
Die Vor- und Nachteile der sogenannten „Bauernbefreiung“

1848
Das „Bauerntum“ als „staatstragende Schicht“

1. Januar 1848
Revolutionäre Flugblätter kursieren

Um den 6. Januar 1848
Die Stimmungslage wird für München positiv eingeschätzt

24. Januar 1848
Der „Goldrausch“ bricht aus

3. Februar 1848
Ein öffentlicher Protest der katholisch-konservativen Partei

9. Februar 1848
König Ludwig I. lässt die Universität schließen

10. Februar 1848
Ludwigs I. Liebesbeziehung wird zur Staatsangelegenheit

Bürgerprotest bei König Ludwig I.

König Ludwig I. erkennt den Ernst der Lage nicht

11. Februar 1848
Lola Montez muss vor den aufgebrachten Münchnern fliehen

Die „Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs“ ist durchgesetzt

13. Februar 1848
Lola Montez reist nach Lindau am Bodensee

18. Februar 1848
Lola Montez soll zum Genfer See weiterziehen

Um den 20. Februar 1848
„Reichsrat“ Max von Arco-Valley spendet für die „Verjagung“ der Lola Montez

24. Februar 1848
Lola Montez flieht ins Schweizer Exil

27. Februar 1848
Lola Montez und ihre Begleiter kommen in Bern an

Die „Märzforderungen“ werden erstmals erstellt

1. März 1848
Die „Mannheimer Petition“ wird den badischen Abgeordneten überreicht

Nach dem 1. März 1848
Das Ziel heißt: „Überwindung der Restaurationspolitik“

2. März 1848
In München beginnt die „Märzrevolution“

3. März 1848
Die Münchner erstellen einen Forderungskatalog an den König

Staatskanzler Metternich flieht nach England

4. März 1848
Beratungen über die Forderungen des Volkes vom 3. März 1848

Die Stürmung des Zeughauses

5. März 1848
Reformen für ein nationales Parlament

6. März 1848
Die „Minister“ wollen eine Weiterentwicklung der Verfassung

Die „Königliche Proklamation“ wird veröffentlicht

Nach dem 6. März 1848
Das bayerische „Zensursystem“ bricht zusammen

9. März 1848
Das letzte Treffen von König Ludwig I. und Lola Montez

10. März 1848
Die Auer wollen eingemeindet werden

11. März 1848
König Ludwig I. entlässt seinen „Minister“ Ludwig Fürst zu Wallerstein

13. März 1848
In Wien beginnen Straßenkämpfe in der Innenstadt und in den Vorstädten

15. März 1848
In Wien sind die zentralen Forderungen durchgesetzt

16. März 1848
Es kommt in München erneut zu Tumulten

17. März 1848
Lola Montez verliert das bayerische „Indigenat“ und wird gesucht

18. März 1848
Die Stände-Versammlung soll im Ständehaus eröffnet werden

In Berlin kommt es zu einem erbittert geführten Barrikadenkampf

19. März 1848
König Ludwig I. tritt zurück

König Friedrich Wilhelm IV. muss seine Truppen abziehen

20. März 1848
„Nicht Sklave zu werden, wurde Ich Freyherr“

Die Hoffnungen und Ängste des neu ernannten Königs Max II.

21. März 1848
König Friedrich Wilhelm IV. für die „Einheit und Freiheit Deutschlands“

22. März 1848
Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt

26. März 1848
Ludwig I. als „Großmeister des Georgs-Ritterordens“ entlassen

31. März 1848
In Frankfurt am Main versammelt sich das sogenannte „Vorparlament“

Um April 1848
König Max II. gibt den Auftrag zum Druck der Briefmarke

3. April 1848
Das Vorparlament beendete seine Tätigkeit

7. April 1848
Das „direkte Wahlverfahren“ wird lediglich empfohlen

12. April 1848
Das „Bayerische Wahlgesetz“ wird im „Landtag“ verabschiedet

25. April 1848
In Bayern finden die „Urwahlen“ für das „Paulskirchenparlament“ statt

27. April 1848
Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar wird geboren

28. April 1848
70 bayerische Abgeordnete für das „Paulskirchenparlament“ gewählt

12. Mai 1848
Die Schwurgerichte werden im Königreich Bayern eingeführt

18. Mai 1848
Das Frankfurter Paulskirchenparlament tritt erstmals zusammen

4. Juni 1848
Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

22. Juni 1848
Ein bewaffneter Aufstand in Paris fordert über 3.000 Tote

23. Juni 1848
Maria Leopoldine Gräfin von Arco stirbt bei einem Verkehrsunfall

28. Juni 1848
In Frankfurt wird die vorläufige deutsche Regierung eingerichtet

29. Juni 1848
Erzherzog Johann zum Reichsverweser gewählt

11. Juli 1848
Erzherzog Johann zieht unter großem Jubel in Frankfurt ein

15. Juli 1848
Der Münchner Turnverein, der heutige TSV 1860 München, wird gegründet

3. August 1848
Die Einführung der Schwurgerichte erweitert die Rechtspflege

13. September 1848
Preußens König Friedrich Wilhelm IV. provoziert das Parlament

18. September 1848
Es kommt es zum sogenannten „September-Aufstand“

21. September 1848
König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

5. Oktober 1848
Das Patrimonialgericht Berg am Laim wird aufgelöst

6. Oktober 1848
Straßenschlachten verhindern den Einmarsch nach Ungarn

16. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz wird österreichischer Oberbefehlshaber

20. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz verhängt das „Standrecht über Wien“

26. Oktober 1848
Die Niederschlagung des „Wiener Aufstands“ fordert über 2.000 Tote

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

2. November 1848
Die „Reaktion“ holt zum entscheidenden Schlag aus

9. November 1848
Robert Blum wird in Wien „standrechtlich“ erschossen

Die „Preußische Nationalversammlung“ wird nach Brandenburg verlegt

12. November 1848
„Belagerungszustand“ über Berlin verhängt

27. November 1848
Lola Montez reist nach London ab

2. Dezember 1848
Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn

4. Dezember 1848
Demonstration für den hingerichteten Demokraten Robert Blum

5. Dezember 1848
Preußen erhält - 40 Jahre nach Bayern - eine „Verfassung“ oktroyiert

7. Dezember 1848
„Diese schwere Last übernahm ich mit leidender Gesundheit“

27. Dezember 1848
Friedrich Wilhelm IV. will nicht Kaiser von Volkes Gnaden sein


1849

1849
München hat 96.398 Einwohner

Eine „Turner-Feuerwehr“ wird gegründet

Die „Paulskirchen-Verfassung“ will die „Abschaffung der Todesstrafe“

Die Zahl der „Seelen“ in der „Anna-Pfarrei“ liegt bei 6.897

Wagners antisemitisches Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“

15. Januar 1849
Eine „linke

20. Januar 1849
Ein politisches Haberfeldtreiben gegen einen fortschrittlichen Lehrer

22. Januar 1849
Den Landtag beherrscht das Thema „Reichsverfassung“

4. März 1849
Die Großmacht Österreich erhält eine Verfassung

8. März 1849
König Max II löst - trotz Versprechungen - den Landtag auf

28. März 1849
Die „Nationalversammlung“ verabschiedet die „Reichsverfassung“

23. April 1849
Das „Königreich Bayern“ lehnt die „Reichsverfassung“ ab

2. Mai 1849
Wahl eines „provisorischen Landesverteidigungs-Ausschusses“

3. Mai 1849
Der „Dresdner Maiaufstand“ scheitert

9. Mai 1849
Richard Wagner wird in Deutschland steckbrieflich gesucht

11. Mai 1849
Der „Badische Maiaufstand“ führt zur „Republik Baden“

16. Mai 1849
Der Bayerische Landtag tritt wieder zusammen

21. Mai 1849
Die Abgeordneten fordern die Anerkennung der Reichsverfassung

22. Mai 1849
Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

26. Mai 1849
Hubert Herkomer kommt in Waal bei Landsberg zur Welt

1. Juni 1849
Die Regierung beschließt Entsendung von Truppen in die Pfalz

6. Juni 1849
Reste der Frankfurter Nationalversammlung tagen in Stuttgart

10. Juni 1849
Der Kriegszustand wird über die Pfalz verhängt

Ab dem 13. Juni 1849
Der Aufstand in der Pfalz wird niedergeschlagen

24. Juni 1849
Der Steyrer Hans wird in Allach geboren

2. Juli 1849
Marie Therese wird in Brünn geboren

14. Juli 1849
Die Landtagswahlen sollen andere Mehrheiten ermöglichen

15. Juli 1849
Haidhausen will ein neues Gotteshaus

19. Juli 1849
Lola Montez heiratet den 21-jährigen George Trafford Heald

23. Juli 1849
Preußischen Truppen nehmen Rastatt ein

16. September 1849
Der 77-jährige Franz Xaver Zacherl erhängt sich

1. Oktober 1849
Der „Centralbahnhof“ kann der Öffentlichkeit übergeben werden

3. Oktober 1849
Die letzten ungarischen „Revolutionäre“ kapitulieren

30. Oktober 1849
Zustimmung für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

1. November 1849
Der „Schwarze Einser“ wird herausgegeben

9. November 1849
Das bayerische Nationalgefühl des Volkes heben und kräftigen


1851

1851
Der bei „Maffei“ gebaute Dampfer „Maximilian“ läuft in Starnberg vom Stapel

Die „Bavaria“ ist die leistungsfähigste „Steilrampen-Lokomotive“

Eine Studie zur Neuorganisation des „Löschwesens“

Die „Woll- und Lodenfabrik Frey“ am „Dianabad“ wird gegründet

Ab 1851
Die „Brauerei zur Schwaige“ wird mehrfach erweitert

1851
Ein Hochwasser der Isar zerstört das „Schyrenbad“

Prozess um die „Verführung minderjähriger Mädchen“

19. April 1851
Der „Centralbahnhof“ wird mit 156 holzgasbetriebenen Lampen illuminiert

Mai 1851
Franz von Pocci erhält König Ludwigs I. Liebesbriefe zurück

21. Juni 1851
Vertrag für eine Bahnverbindung über Rosenheim nach Salzburg

27. Juli 1851
Für die neue Loretokapelle wird der Grundstein gelegt

31. August 1851
Der Architekturwettbewerb wird verlängert

Um den 15. September 1851
Lola Montez tritt in Frankreich auf

27. September 1851
Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

1. Oktober 1851
Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines „Wohnhauses“

20. November 1851
Lola Montez segelt nach New York

Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

5. Dezember 1851
Lola Montez trifft in New York ein

29. Dezember 1851
Lola Montez spielt am „Broadway Theatre” in New York

31. Dezember 1851
Unter den 100 Höchstbesteuerten Münchens befinden sich 26 Brauer


1853

1853
Das „Kloster der Frauen vom guten Hirten“ in Haidhausen

Die „Ruhmeshalle“ auf der „Theresienhöhe“ wird eingeweiht

„Aktiengesellschaft für die Dampfschiffahrt auf Inn und Donau“

Die Lokomotive „Die Pfalz“ erreicht bereits 120 km/h

Der „Baierwein“ wird auf einer Fläche von 180 Hektar angebaut

Eine Eisenbahnstrecke zum Starnberger See

Die Erweiterung der „Anna-Kirche“ ist vollendet

König Max II. nimmt Friedrich Bürklein auf seine Romreise mit

Das „Gronimus-Anwesen“ in Haidhausen wird verkauft

Die „Kohleninsel“ erhält ihren Namen

Pepita de Olivia löst einen wahren „Pepita-Rummel“ aus

Die „Singlspielerbrauerei“ geht als Aussteuer an den Brauer Mathias Wild

Simon von Eichthal macht die „Giesinger Mühle“ zur „Kunstmühle“

Februar 1853
Lola Montez tritt in Cincinnati/Ohio auf

März 1853
Der „Ziegelstadel Kirchstein“ wird gegründet

11. März 1853
Anton Feldmüller stirbt in Kirchensur bei Amerang

Um den April 1853
Meiller kauft die „Waffenschmied-Gerechtsame“ des Georg Buchwieser

1. April 1853
Theres Feldmüller pachtet ein Wirtshaus in Eggenfelden

1. Mai 1853
Lola Montez reist mit dem Schiff „Philadelphia“ nach Panama City

5. Mai 1853
Lola Montez reist weiter nach San Francisco

21. Mai 1853
Ein Triumphzug für Lola Montez in San Francisco

12. Juli 1853
Lola Montez heiratet Patrick Hull

18. Juli 1853
Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

24. Juli 1853
Ein Sicherheitsbericht für München

August 1853
Lola Montez lässt sich in der „Goldgräbersiedlung“ Grass Valley nieder

16. August 1853
Kaisers Franz Joseph I. und seine Cousine Elisabeth „Sisi“

18. August 1853
Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

10. September 1853
Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

28. November 1853
König Max II. stiftet den „Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst“


1854

1854
Die „Giesinger Lederfabrik“ spezialisiert sich auf feines, lackiertes Leder

„Die demokratisierende Macht des Bieres“

Die Eisenbahn wird bis zum „Königreich Württemberg“ weitergebaut

König Max II. lässt auf der Residenz einen „Wintergarten“ errichten

Ein Brunnen für den „Münchner Glaspalast“ am „Alten Botanischen Garten“

Die „Pschorr-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

Die Geländearbeiten für die Maximilianstraße sind abgeschlossen

König Max II. verzettelt sich

13. Januar 1854
Leonhard Romeis wird in Höchstadt an der Aisch geboren

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

31. März 1854
Joseph Schülein kommt in Thalmässing zur Welt

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

20. April 1854
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern verlässt München

24. April 1854
Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth „Sisi“ heiraten in Wien

Mai 1854
Die letzte Hinrichtung mit dem „Handschwert“

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

24. Juni 1854
Die Bahnstrecke ist bis „nach dem Belustigungsorte Hesselohe“ fertig

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von Cholera

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der Cholera-Epidemie

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein Komitee kämpft gegen die epidemische Brechruhr

3. August 1854
Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

Abschaffung des mittelalterlichen Richtschwerts

6. August 1854
Die Cholera wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der Cholera

8. August 1854
Erstmals die Gefahr einer Cholera-Epidemie zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

20. August 1854
Ludwig Joseph Graf von Arco stirbt in München

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

Simon von Eichthal stirbt in Ebersberg

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die „Cholera-Sterbefälle“ nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

30. September 1854
Die „Cholera“ ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

Die „Ramersdorfer Lüften“ kommen zum „Landgericht rechts der Isar“

Die „Innere Birkenau“ und die „Äußere Birkenau“

Der Münchner „Glaspalast“ wird eröffnet

2. Oktober 1854
Die Cholera-Epidemie wird offiziell für erloschen erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

30. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Gruft der „Theatinerkirche“ beigesetzt

November 1854
Die „Armen-Industrie-Schule“ wird aufgelöst

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“


1857

1857
Die „Preußische Gesandtschaft“ befindet sich im „Palais Dürckheim“

Joseph Hall verlässt das „Eisenwerk Hirschau“

Aus der Unteren Isargasse wird die Entenbachstraße

„Spatenbräu“ steht mit dem Malz-Verbrauch an der Spitze

Max Schweiger engagiert „Fräulein Dellson“ als „Pepita“

Joseph Wild verlegt den „Singlspielerbräu“ an die Rosenheimer-/Hochstraße

Die „Frauen vom guten Hirten“ stellen eine Madonna in ihrem Garten auf

Adolf Friedrich von Schack will junge Künstler fördern

19. März 1857
Der Sarg der Ex-Königin Therese wird in die „Bonifaz-Kirche“ überführt

4. April 1857
König Max II. lässt die „Maximiliansanlagen“ anlegen

9. April 1857
Ex-Königs Ludwig I. Sarkophag wird in der „Bonifaz-Kirche“ aufgestellt

26. Juli 1857
Lola Montez ist wieder in San Francisco

18. August 1857
Hans von Bülow heiratet Cosima, die Tochter von Franz Liszt

September 1857
Lola Montez tritt in der „Goldgräbersiedlung“ Sacramento auf

22. September 1857
Anita Augspurg wird in Verden an der Aller (Niedersachsen) geboren

24. September 1857
Carl Gabriel wird in Bernstadt in der Nähe von Breslau geboren

17. Oktober 1857
Lola Montez steht letztmals in Kalifornien auf der Bühne

26. Oktober 1857
Die elegante „Großhesseloher Brücke“ wird eröffnet

31. Oktober 1857
Die Eisenbahn-Strecke bis Rosenheim ist fertiggestellt

November 1857
Lola Montez fährt nach New York zurück

Ab November 1857
Professor Karl von Piloty unterrichtet Franz Lenbach


1859

1859
Bis zu 17.000 Arbeiterinnen und Arbeiter bauen an der „Ostbahn“

In der „Tuchfabrik“ Roeckenschutz an der Wurzerstraße bricht ein Feuer aus

Johann Georg Landes gründet die „Landes Maschinen- und Kesselfabrik“

Das alte „Brunnhaus auf dem Isarberg“ wird abgerissen

Lola Montez hält sich in London auf

Seit dem Jahr 1859
Johann Valentin Fey arbeitet bei Karl Falk als Geschäftsführer

Im Laufe des Jahres 1859
König Max II. gibt resigniert auf

1859
Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“

Aufhebung der „Maulkorbverordnung“ für Hunde

In Wien wird die „Gewerbefreiheit“ eingeführt

27. Januar 1859
Prinz Wilhelm II. von Preußen, der spätere Kaiser, wird in Berlin geboren

2. August 1859
Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

12. September 1859
Reinhold Hirschberg eröffnet eine Ziegelei in Steinhausen

31. Oktober 1859
Das „Irrenhaus Giesing“ wird in die Hochau verlegt

21. November 1859
Die „Kreisirrenanstalt” in der Hochau wird eröffnet.


1860

1860
Durch die private „Ostbahn“ muss der „Centralbahnhof“ erweitert werden

Jeder Münchner - vom Säugling bis zum Greis - trinkt 535 Liter Bier

Die Grundungsversuche für eine Münchner Feuerwehr scheitern

König Max II. lässt das „Spital der Unheilbaren“ aufkaufen

Zu jedem Haus in der „Birkenau“ gehört ein Gartenanteil

Die Bautätigkeit für das „Gärtnerplatz-Viertel“ beginnen

Die Münchner „Ziegeleibesitzer“ schließen sich zusammen

Das „Auer Tor“ wird abgerissen

Um 1860
Die Münchner nutzen das Wirtshaus „Zum Hasenstall“ als Ausflugslokal

1860
Das „Sommersud-Verbot“ wird aufgehoben - aber nicht genutzt

7. Mai 1860
Die Eisenbahnstrecke von Rosenheim nach Traunstein ist fertig

16. Mai 1860
Der Verein zur körperlichen Ausbildung wird gegründet

30. Juni 1860
Lola Montez erleidet einen Schlaganfall

15. Juli 1860
Richard Wagner wird nur noch in Sachsen verfolgt

1. August 1860
Die Eisenbahnstrecke von Traunstein bis Salzburg ist fertiggestellt

12. August 1860
Die Eisenbahn-Strecke München - Salzburg wird erstmals befahren

September 1860
„Menschenunwürdige Zustände“ im „Nicolai-Spital der Unheilbaren“

3. September 1860
Der eiserne Dachstuhl für die „Befreiungshalle“

19. September 1860
Coletta Möritz kommt in Ebenried bei Pöttmes zur Welt

1. Oktober 1860
Franz Lenbach wird „Lehrer der historischen Malerei“ in Weimar

15. Dezember 1860
Erstmals erklingt die „Bayernhymne“

Bis 31. Dezember 1860
Im „Eisenwerk Hirschau“ sind 465 Lokomotiven entstanden


1861

1861
Josef Sedlmayer erwirbt den „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

Die „Unheilbaren“ kommen nach Untergiesing

Der bayerische Staat kauft die Eisenbahn-Strecke zum Starnberger See

Philipp Reis erfindet das „Telephon“

Die Wirtschaft „Neuberghausen“ wird eröffnet

Der „Vorstadt-Krämer“ Eugen Allwein erwirbt den „Kotterhof“

Im „Kriechbaumhaus“ gibt es zwölf Herbergs-Eigentümer

Der sogenannte „Matrikelzwang“ wird aufgehoben

Ab 1861
Das „Alte Rathaus“ wird re-gotisiert

1861
König Max II. bekräftigt das „Reinheitsgebot“ für Bier

Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden aufgestellt

Der „Salvator“ wird erstmals im neu erbauten „Zacherlkeller“ ausgeschenkt

Das ehemalige „Schloss Neuberghausen“ wird abgerissen

Das „Hotel Oberpollinger“ entsteht

Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

1. Januar 1861
Ida Baer (Schülein) wird in Oberdorf geboren

17. Januar 1861
Lola Montez stirbt einen Monat vor ihrem 40. Geburtstag

2. Februar 1861
Kronprinz Ludwig besucht die Münchner „Lohengrin“-Aufführung

4. März 1861
Die „Ramersdorfer Lüften“ sollen mit Haidhausen vereinigt werden

Ab April 1861
Wagners „Tristan und Isolde“ wegen „Unspielbarkeit“ abgesagt

27. April 1861
Der 13-jährige Prinz Otto wird zum „Unteroffizier“ ernannt

6. Juni 1861
Die Gesellschaft zur Beförderung der Seidenzucht löst sich auf

16. Juni 1861
Der Lohnkutscher Michael Zechmeister betreibt einen Stadtomnibus

Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

12. August 1861
Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnete seine dritte Linie

Um September 1861
Anfrage wegen einer „Konzession für eine Pferdebahn“

10. November 1861
Die „Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung“ ist verwirklicht

22. Dezember 1861
Kronprinz Ludwig II. genießt die Wagner-Oper „Tannhäuser“

31. Dezember 1861
Die Wohnverhältnisse in den „Herbergsvierteln“

269 „Herbergen-Häuser“ in der Au

166 „Herbergen-Häuser“ in Haidhausen

89 „Herbergen-Häuser“ in Giesing

25 „Herbergen-Häuser“ im Lehel

Fünf „Herbergen-Häuser“ in der Isarvorstadt

München hat 130.222 Einwohner

3.840 „Ziegelstadel“ gibt es in ganz Bayern


1862

Ab 1862
Der „Fischbrunnen“ wird erneuert

1862
Die Wirtsleute Wagner verkaufen die Tafernwirtschaft „Zum Salzburger Hof“

In München gibt es 2.298 Rinder und rund 4.500 Hunde

Ein „Zoologischer Garten“ am „Englischen Garten“

Das Sexualleben auf dem oberbayerischen Land

Die systematische „Kanalisierung“ Münchens wird in Angriff genommen

Die Wiener „Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“ übernimmt

Die „Eisenfronfeste am Lilienberg“ wird zum „Bezirksgefängnis“

Das „Gerichtswesen“ wird von der Verwaltung getrennt

Richard Wagner will ein eigenes Theater

In München gibt es 3.891 Gewerbebetriebe

Der „Münchner Turnverein“

Ab 1862
Der „Westernheld“ William Frederick Cody alias „Buffalo Bill“

Ab März 1862
Franz Lenbach fertigt Kopien von Kunstwerken

28. März 1862
Richard Wagner auch in Sachsen amnestiert

1. Juli 1862
Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

August 1862
König Max II. beabsichtigt seine provisorische Ruhestätte einzurichten

18. August 1862
Ex-König Ludwig I. übereignet die „Propyläen“ der Stadt München

22. August 1862
„Kronprinz“ Ludwig II. wird „Hubertusritter“

26. August 1862
Das „Reiter-Standbild“ wird durch die „Propyläen“ gezogen

20. September 1862
Das „Marienstift für verwaiste Töchter von Staatsdiener aller Klassen“

24. September 1862
Otto von Bismarck wird „Preußischer Ministerpräsidenten“

22. Oktober 1862
Griechenlands König Otto wird für abgesetzt erklärt

23. Oktober 1862
König Otto von Griechenland muss auf den griechischen Thron verzichten

30. Oktober 1862
Die „Propyläen“ am Königsplatz werden dem Publikumsverkehr übergeben

2. November 1862
Das abgesetzte griechische Königspaar trifft in München ein

29. November 1862
Gustav von Kahr wird in Weißenburg geboren

6. Dezember 1862
Das Gasteig-Spital wird eingeweiht


1863

1863
Im „Franzosenviertel“ ist der geschlossen bebaute Häuserblock bestimmend

Joseph Anton von Maffei wird „lebenslänglicher Reichsrat

Der „Münchner Männerturnverein“ will eine „Freiwillige Feuerwehr“ gründen

Bis zum Jahr 1863
Die Gebäude des ehemaligen „Leprosenhauses“ werden abgerissen

1863
Die Seidenraupe ist in Bayern fast verschwunden

Die evangelische Familie Kraemer aus Cannstadt kommt nach Giesing

Die Kirchturmkuppel der „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird erneuert

Bis 1863
Michael Zechmeisters schienenunabhängiges Verkehrsmittels ist am Ende

1863
Der „Turnverein München“ eröffnet seine erste „Turnhalle“

Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

Januar 1863
Zukäufe für den „Zoologischen Garten“

23. Februar 1863
Franz Stuck wird in Tettenweis geboren

20. März 1863
Georgios I. wird neuer griechischer König

23. Mai 1863
Der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein - ADAV wird gegründet

6. Juni 1863
Das abgesetzte griechische Königspaar wohnt in Bamberg

13. Juli 1863
Die Hauptstreitmacht der Osmanen steht vor Wien

25. August 1863
„Kronprinz“ Ludwig II. wird volljährig

September 1863
Kronprinz Ludwig [II.] bezieht die „Kronprinzen-Appartements“

Eduard Theodor Grützner kann ein Kunststudium in München beginnen

20. September 1863
„Kronprinz“ Ludwig II. leistet den Eid auf die „Bayerische Verfassung“

Um den 10. Oktober 1863
Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

10. November 1863
Ein Hirtenbrief fordert die Haberer zum Aufgeben auf

28. November 1863
Cosima und Richard

28. Dezember 1863
Kronprinz Ludwig II. macht einen Rückzieher


1864

1864
Haidhauser Bauerndynastie Rottenhuber stirbt aus

Das Haus in der Reichenbachstraße 13 wird gebaut

Papst Pius IX. erlässt eine „Enzyklika“ aller „zeitgenössischen Irrlehren“

Um 1864
Neubau der Giesinger „Heilig- Kreuz-Kirche“

1864
Die 500. Lokomotive aus der „Hirschau“

„Kostümverbot“ in Frankreich zum „Schutz der Theater“

Joseph Gungl übersiedelt von Wien nach München

1. Januar 1864
Die selbstständige Gemeinde Ramersdorf wird eingemeindet

27. Januar 1864
Leo von Klenze stirbt in München

März 1864
Die Geschichte der „Sozialdemokratie“ beginnt nun auch in Bayern

1. März 1864
Prinz Otto wird ins „Kadettenkorps“ eingeführt

4. März 1864
Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

10. März 1864
König Max II. stirbt nach kurzer Krankheit

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

14. März 1864
König Max II. wird bestattet

24. März 1864
Richard Wagner hält sich in München auf

26. März 1864
Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

28. März 1864
Neuausstattung der „Königswohnung“ und des „Wintergartens“

Um April 1864
Das „Maillot-Schlösschen“ wird zum „Zoo-Restaurant“

8. April 1864
Richard Wagner: „Ein Licht muss sich zeigen, sonst ist's aus!“

14. April 1864
Kabinettssekretär Pfistermeister muss Richard Wagner ausfindig machen

21. April 1864
Max Weber, der spätere Soziologe, wird in Erfurt geboren.

26. April 1864
Auguste Ferdinande stirbt

Mai 1864
Richard Wagner ist ohne Hoffnung

3. Mai 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister trifft in Stuttgart auf Richard Wagner

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

10. Mai 1864
Ein Jahresgehalt von 4.000 Gulden für Richard Wagner

14. Mai 1864
Richard Wagner bezieht ein Landhaus in Kempfenhausen

22. Mai 1864
Ein Königsporträt für Richard Wagner

25. Mai 1864
Richard Wagner bleibt am Starnberger See

26. Mai 1864
Prinz Otto wird zum „Oberleutnant“ befördert

3. Juni 1864
Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

6. Juni 1864
Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

10. Juni 1864
Richard Wagner bezahlt seine Schulden

11. Juni 1864
Über den Nutzen der Einrichtung Konsumverein

Richard Strauss wird in München geboren

29. Juni 1864
Cosima von Bülow trifft bei Richard Wagner ein

7. Juli 1864
Familienzusammenführung am Starnberger See

8. Juli 1864
Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

11. Juli 1864
Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

22. Juli 1864
Hochschnellende Mitgliederzahlen im Konsumverein

25. Juli 1864
Wagner besucht König Ludwig II. auf Schloss Hohenschwangau

25. August 1864
Grundsteinlegung für das spätere „Gärtnerplatz-Theater“

16. September 1864
Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

27. September 1864
Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

1. Oktober 1864
Beträchtliche Gehaltserhöhung für Richard Wagner

2. Oktober 1864
König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

Ab 3. Oktober 1864
Richard Wagner wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

5. Oktober 1864
Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

7. Oktober 1864
Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

18. Oktober 1864
Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

29. Oktober 1864
Johann Valentin Fey erwirbt das kostenpflichtige „Münchner Bürgerrecht“,

Ab November 1864
Michael Echter malt den „Nibelungen-Gang“ aus

1. November 1864
5.000 Gulden Jahresgehalt für Richard Wagner

26. November 1864
En großes steinernes Theater für Wagners Werke

4. Dezember 1864
Uraufführung von „Der Fliegende Holländer“

13. Dezember 1864
Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

29. Dezember 1864
Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

31. Dezember 1864
Im „Lehel“ leben 11.500 Einwohner

Der „Konsumverein München von 1864“ hat bereits 1.140 Mitglieder

42.333 Gulden und 20 Kreuzer für Richard Wagner


1866

1866
Der „Turnverein München“ wird zum „Turnverein München von 1860“

Ein zweites Lager des „Konsumvereins von 1864“ in der Karlstraße

Die „Georgskirche“ wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Das ehemalige „Palais der Königin Therese“ als Militärkrankenhaus

Joseph Wild erhöht die Leistung seiner „Singlspielerbrauerei“

Aus der Firma „Hirschberg & Co“ wird die „Actien-Ziegelei München“

5. Januar 1866
Ludwig II. ernennt Malvina Schnorr von Carolsfeld zur „Kammersängerin“

25. Januar 1866
Richard Wagners Ehefrau Minna stirbt

30. Januar 1866
Finanzielle Unterstützung für den Bau einer größeren „Synagoge“

Ab Februar 1866
König Ludwig II. lässt die „Unteren Hofgartenzimmer“ reich ausstatten

16. Februar 1866
Erzbischof Gregorius von Scherr droht den Haberern mit Kirchenbann

März 1866
Das Projekt einer „Spielstätte im Glaspalast“ wird endgültig verworfen

Um den März 1866
Einigung auf den Eisenbahn-Übergangspunkt bei Braunau am Inn

13. April 1866
Johannes Timm wird in Schashagen geboren

27. April 1866
Prinz Otto erreicht seine Volljährigkeit

1. Mai 1866
Prinz Otto tritt in den aktiven Militärdienst ein

9. Mai 1866
Der bayerische „Ministerrat“ beantragt die „Mobilmachung“

10. Mai 1866
König Ludwig II. befiehlt die „Mobilmachung“ für den 22. Juni

22. Mai 1866
König Ludwig II. und Richard Wagner treffen sich in Triebschen/Schweiz

27. Mai 1866
König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

13. Juni 1866
Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

14. Juni 1866
Bayern unterstützt die Bundesexekution gegen Preußen

16. Juni 1866
Der Deutsche Bund beschließt den Krieg gegen Preußen

22. Juni 1866
Mobilmachung der bayerischen Truppen gegen Preußen

23. Juni 1866
Mit dem Einmarsch der Preußen in Böhmen beginnt der Deutsche Krieg

24. Juni 1866
König Ludwig II. besucht die bayerischen Truppen in Bamberg

30. Juni 1866
Für die Polytechnische Schule wird der Grundstein gelegt

Juli 1866
Franz Lenbach mietet in der Augustenstraße 10 ein Atelier

3. Juli 1866
In der Schlacht bei Königgrätz endete der Deutsche Krieg

18. Juli 1866
König Ludwig II. will zurücktreten

16. August 1866
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in München

18. August 1866
Der durch Preußen beherrschte „Norddeutsche Bund“ wird gegründet

21. August 1866
Der „Zoo“ des Kaufmanns Benedikt Benedikt ist bankrott

23. August 1866
Mit dem „Frieden von Prag“ ist Österreich aus Deutschland hinausgedrängt

31. August 1866
König Ludwig II. legt dem „Landtag“ den „Friedensvertrag“ vor

September 1866
Die Vermessungsarbeiten für die Eisenbahn nach Braunau beginnen

9. September 1866
Grundsteinlegung für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ in Obergiesing

Um Oktober 1866
Das „Haidhauser Komitee“ spricht sich einen Bahnhof in Haidhausen aus

Oktober 1866
Ludwig II. entlässt den „Kabinettssekretär“ und den „Ministerpräsidenten“

Das „Oktoberfest“ fällt trotz des „Prager Friedens“ aus

1. Oktober 1866
Die „Deutsche Musikschule“ wird eröffnet

Anfang Dezember 1866
Georg Hauberrisser erhält den Auftrag für den Bau des „Neuen Rathauses“

15. Dezember 1866
Wagner fordert die Ausweisung von Malvina Schnorr von Carolsfeld

31. Dezember 1866
Prinz Otto fordert eine dritte Person zum Duell


1868

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

Ignaz von Döllinger wird „lebenslänglicher Reichsrat der Krone Bayerns“

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

Anno 1868
Die Gleisverlegungsarbeiten und der Bau des „Ostbahnhofs“ beginnen

1868
Die Überplanung des „Franzosenviertels“ ist unumgänglich geworden

Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

1868
Bierverbrauch in München so hoch wie in ganz Russland

Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

30. Januar 1868
Bayern führt - als letztes deutsches Land - die „Gewerbefreiheit“ ein

20. Februar 1868
Ludwig III. heiratet Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este

29. Februar 1868
Der Ex-König Ludwig I. stirbt in Nizza

7. März 1868
Cosima von Bülow gegen den Bau eines „Wagner-Festspielhauses“ in München

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

21. März 1868
Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

27. März 1868
Richard Wagner erhält von König Ludwig II. ein Darlehen

29. April 1868
Prinz Otto wird in den Georgs-Ritterorden aufgenommen

13. Mai 1868
Ludwig II. will ein Schloss in Hinterhohenschwangau bauen lassen

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

21. Juni 1868
Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden uraufgeführt

Juli 1868
Der Bauplatz für „Schloss Neuschwanstein“ wird vorbereitet

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

Um Oktober 1868
König Ludwig II. gibt einen „Maurischen Kiosk“ in Auftrag

5. Oktober 1868
Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

19. Dezember 1868
Die „Polytechnische Schule“ wird eingeweiht


1871

1871
München hat 169.693 Einwohner

Hubert und Lorenz Herkomer leben für sechs Monate bei Bauern in Garmisch

Ab 1871
Sempers Opernpläne werden für das neue „Dresdner Hoftheater“ verwendet

1871
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

Die „Alt-Katholiken“ erhalten für elf Jahre die „Nikolaikirche am Gasteig“

Die „Lederfabrik“ ist eines der bedeutendsten Unternehmen Münchens

Der „Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz“ ist fertig

Die „Wittelsbacherbrücke“ wird erbaut

Die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bietet Platz für rund 100 Frauen

In Wien dürfen erst jetzt Frauen auf „Kleinkunstbühnen“ auftreten

Die „Todesstrafe“ nur mehr bei Mord und schweren Militärstraftaten im Krieg

Januar 1871
Dreißig Handwerksmeister gründen den „Meisterverein in München e.G.“

2. Januar 1871
Der „Verein Münchener Brauereien e.V.“ wird gegründet

17. Januar 1871
König Ludwig II. eröffnet den „24. Landtag“

18. Januar 1871
König Wilhelm von Preußen wird zum „Deutscher Kaiser“ ausgerufen

Prinz Otto empfindet die „Kaiserproklamation“ als bedrückend

21. Januar 1871
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt dem Beitritt zum Kaiserreich zu

28. Januar 1871
Der Waffenstillstand mit Frankreich tritt in Kraft

Paris ergibt sich den Deutschen Truppen

30. Januar 1871
König Ludwig II. unterzeichnet die Beitritts-Verträge

13. Februar 1871
In Frankreich findet die Wahl der „Nationalversammlung“ statt

16. Februar 1871
Die Festung „Belfort“ kapituliert

1. März 1871
„Paris“ wird von deutschen Truppen erneut besetzt

3. März 1871
Die Nationalversammlung stimmt dem vorläufigen Friedensschluss zu

5. März 1871
Rosalie Luxemburg wird in Zamosc geboren

15. März 1871
Der „Ostbahnhofs“ und die Bahnlinie werden eingeweiht

Die Baulinie für das „Eichthal‘sche Areal“ ist bereits genehmigt

Auch für Giesing bricht das Eisenbahnzeitalter an

Gründung der „Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.“

18. März 1871
In Paris kommt es zum Kommune-Aufstand

28. März 1871
Das Grazer „Landstädtische Theater“ brennt ab

16. April 1871
Die „Reichsverfassung“ wird rechtskräftig

17. April 1871
Ignaz von Döllinger wird in aller Form „exkommuniziert“

Mai 1871
Die „Münchner Pfingsterklärung“ wird verfasst und unterschrieben

Ab Mitte Mai 1871
Der Zugverkehr läuft über die neue „Braunauer Eisenbahnbrücke“

10. Mai 1871
Die Provinzen „Elsaß“ und „Lothringen“ fallen an Deutschland

Prinz Otto, König Ludwigs II. Bruder, steht unter ärztlicher Überwachung

21. Mai 1871
Die Truppen der Versailler Regierung beginnen mit dem Sturm auf Paris

1. Juni 1871
Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

18. Juni 1871
„Der Proletarier“ stellt sein Erscheinen ein

30. Juni 1871
Die „SAP“ hat etwa 500 Mitglieder in ganz Bayern

9. Juli 1871
Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

29. Juli 1871
Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

1. August 1871
Der erste tödliche Unfall nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie

3. August 1871
Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

Nach September 1871
Bier nach „Wiener Art“ wird das erfolgreiche „Wiesn-Märzenbier“

September 1871
Auf Anregung Döllingers tagt in München der erste „Altkatholikenkongress“

25. September 1871
Separatvorstellung des Oberammergauer Passionsspieles für Ludwig II.

Bis zum 1. Oktober 1871
Die Bewohner von „Elsaß“ und „Lothringen“ können das Land verlassen

11. November 1871
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern“ wird gegründet

15. November 1871
Prinz Ottos Geisteskrankheit wird an Bismarck gemeldet

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

8. Dezember 1871
Ein Großfeuer zerstört das Wiener „Ringtheater“

25. Dezember 1871
Prinz Otto soll keinesfalls in eine Heilanstalt eingewiesen werden

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine Galerie


1872

Nach 1872
Obergiesinger Kleinhausbesitzer lassen ihre Häuser aufstocken

Richard Wagners Musik wird konsumierbar gemacht

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

Eine der frühesten rein stadtteilbezogenen Grünanlagen Münchens

Umbenennung in „Königliches Hoftheater am Gärtnerplatz“

Das „Palais der Königin Therese“ wird von Prinz Leopold gekauft

„Buffalo Bill“ gründet seine „Wander- und Wildwestschau“

Die „Zeichnungs- und Modellierschule“ wird für Frauen erweitert

Vor 1872
„Ein Paar Frauenzimmer zweideutigen Rufes“ werden angetroffen

1872
Michael Rosipal kauft das „Maillot-Schlösschen“

Januar 1872
Ein ärztliches Gutachten über Prinz Otto von Bayern

1. Januar 1872
Das „Gesetz, die Maß- und Gewichtsordnung betreffend“ tritt in Kraft

Um den 15. Januar 1872
Prinz Otto wird von mehreren Ärzten untersucht

21. Februar 1872
Ein Großbrand vernichtet die „Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.“

25. Februar 1872
Prinz Otto wird nach „Schloss Nymphenburg“ gebracht

7. April 1872
Hildegard Menzi wird in Schöneck geboren

8. April 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt ins Schulhaus im Rosenthal

22. April 1872
Der Grundstein für das „Festspielhaus auf dem Grünen Hügel“ wird gelegt

26. April 1872
Josef Hofmiller wird in Kranzegg im Allgäu geboren

6. Mai 1872
Die erste offizielle Separatvorstellung für König Ludwig II.

12. Juni 1872
Die Gewerbeordnung gilt über ein Reichsgesetz auch für Bayern

4. Juli 1872
Das Jesuitengesetz erklärt die Gesellschaft Jesu zu Reichsfeinden

29. September 1872
Der „Wiesnbeginn“ wird erstmals in den September verlegt

Erstmals wird auf der „Wiesn“ das sogenannte „Märzenbier“ ausgeschenkt

1. Oktober 1872
Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das „Franzosenviertel“

14. Oktober 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ zieht in die Ludwigstraße

November 1872
Arnold Zenetti prüft die „Pferdestraßenbahnen“ anderer Städte

29. November 1872
Die Aktiengesellschaft „Kunstmühle Tivoli“ wird gegründet

Dezember 1872
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

4. Dezember 1872
Friedrich Bürklein stirbt in der „Heilanstalt Werneck“


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus

20. September 1873
Das erste „Schneider-Weißbier“ an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem Welfenfonds trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1874

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

Die „Kunstmühle Tivoli“ wird neu erbaut

Die neue „Kirchenschule“ wird seiner Bestimmung übergeben

Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Gründung von „Krieger- und Veteranenvereinen“

Carl von Linde's „Kältemaschine“ erfüllt alle Erwartungen

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

Das neue Bogenhausener Schulhaus wird fertig gestellt

Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

Eduard Theodor Grützner heiratet Barbara Link

Im Jahr 1874
Der „Sozialdemokratische Verein“ wird aufgelöst

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

Die Ärzte attestieren dem Bayernprinzen Otto „Paranoia“

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

Januar 1874
Georg Dollmann übernimmt die Aufgaben des „Hofbaudirektors“

Emil Weinberger gründet das „Volkstheater in der Leopoldstadt“

21. Januar 1874
Das Königshäuschen im Graswangtal wird abgerissen

Februar 1874
Die „Polizeidirektion“ lehnt die „Pferdeeisenbahnlinie“ ab

13. März 1874
„Arbeiter-Massenfest zur Feier der Pariser Commune“

22. März 1874
Das Augsburger „Stadttheater“ wird vom Feuer zerstört

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

Um August 1874
Die Gemeinde Bogenhausen finanziert den Bau einer Eisenbrücke

1. August 1874
Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

7. September 1874
Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

1. Oktober 1874
Die 1.000. Lokomotive verlässt das „Maffei-Werk“

12. Oktober 1874
Königin-Mutter Marie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben

1. November 1874
Der „Wiener Zentralfriedhof“ wird eingeweiht


1879

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

Hauptamtliche „Feuerwehrmänner“ beziehen das „Hauptfeuerhaus“

Eine Beschreibung Untergiesings

München hat 101 „Weinwirtschaften“

Carl von Linde gründet die „Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird abgebaut und eingelagert

Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

Der Kampf gegen die privaten Arbeitsvermittler

Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

Das „Neue Vorstadt-Theater“ beim „Damenwirth“ wird gegründet

Januar 1879
Der Rohbau von „Schloss Herrenchiemsee“ ist fertiggestellt

8. April 1879
„Volkssänger“ Georg Schwarz wird zu sechs Mark Strafe verurteilt

24. August 1879
Einweihung der neuen „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

24. Dezember 1879
Mit minus 13,5 Grad erlebt München den kältesten Heiligabend


1881

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Der Bau der „Schwemmkanalisation“ wird begonnen

Ab dem Jahr 1881
Teilverlagerung des „Hofbräuhauses“ an die Innere-Wiener-Straße

1881
Ein Brauer Geyer erwirbt die „Brauerei zur Schwaige“ in Haidhausen

Aus der „Löwenhauserbrauerei“ wird die „Gambrinusbrauerei“

Michael Schottenhamel darf keine zusätzliche Plätze ersteigern

Johann Bucher gründet seine „Drahtfabrik“ in der Au

Ab 1881
Franz Stuck besucht die „Akademie der bildenden Künste“

Die „Kohleninsel“ wird mit einer Kaimauer gegen Hochwasser geschützt

1881
Installation der Wasserturbine und der Linde-Kälteanlage für das Eiswerk

Das Restaurationsgebäude der Brauerei „Zum Münchner Kindl“ entsteht

Friedrich August von Kaulbach malt Coletta Möritz

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

14. Januar 1881
Joseph Schülein erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

27. Februar 1881
Prinz Wilhelm II. heiratet Auguste Viktoria

21. März 1881
Die „Geheime Wahl“ wird eingeführt

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

30. April 1881
König Ludwig II. wird auf den Schauspieler Josef Mainz aufmerksam

21. Mai 1881
„Das Aquarium“ am Färbergraben wird eröffnet

Um den 25. Juni 1881
Ludwig II. verpflichtet Josef Mainz zu einer Schweiz-Reise

27. Juni 1881
König Ludwig II. und Josef Kainz reisen in die Schweiz

14. Juli 1881
Die gemeinsame Schweiz-Reise endet enttäuschend

25. September 1881
Metzgermeister Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

7. Oktober 1881
Joseph und Ida Schülein beziehen ihre Wohnung „Am Einlaß 4“

9. Oktober 1881
Victor Klemperer wird in Landsberg an der Warthe geboren

25. November 1881
Angelo Giuseppe Roncalli wird in der Provinz Bergamo geboren


1882

1882
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Magdeburg ab

Joseph Selmayr junior wird „Bürgermeister“ von Bogenhausen

Die „Ostbahnhalle“ beim „Centralbahnhof“ wird abgerissen

Im Gasthaus „Neudeck“ wird der „TSV Turnerbund“ gegründet

Das „Neuguinea-Konsortium“ wird gegründet

Im Haus in der Reichenbachstraße 13 ist ein Gastwirtschaft untergebracht

Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird an die „Kunstmühle Bavaria AG“ verkauft

Oskar von Miller organisiert die „Internationale Elektrizitäts-Ausstellung“

Coletta Möritz heiratet den Schwabinger Gastwirt Franz Xaver Buchner

9. März 1882
Eduard Grützner stellt einen Bauantrag für seine „Künstler-Residenz“

1. Mai 1882
Das „Marianum“ bezieht Mieträume im sogenannten „Eichthal-Schlößchen“

3. Mai 1882
Sarah Sonja Lerch wird in Warschau geboren

7. Mai 1882
Arnold Wadler wird in Österreich geboren

16. Mai 1882
Kunstmaler Grützner gibt den Abriss der Wiesinger-Gebäude bekannt

20. Mai 1882
Italien schließt sich Deutschland und Österreich-Ungarn an

4. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

10. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey wird getauft

Juli 1882
Bau einer staatlichen „Telefonanlage“ in München

Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

Um den 15. August 1882
Die Attraktivität des neuen Kommunikationsmittels „Telephon“

16. September 1882
Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

27. Oktober 1882
Max Fey stirbt im Alter von 6 Jahren an der Diphtherie

24. November 1882
Karl Fey stirbt im Alter von 8 Jahren an der Diphterie

6. Dezember 1882
Durch gezielte Propaganda den kolonialen Gedanken beleben


1885

1885
„Krankenunterstützungsverein der Münchner Volkssänger“ gegründet

Seit 1800 über 500 Theaterbrände

Das „Panorama“ an der Goethestraße 45 wird eröffnet

Der Raddampfer „Maximilian“ kommt zum Ammersee

Namensgebung für die evangelischen Kirchen

Um 1885
Das „lebende Reck“, eine „Spezialität“ des Steyrer Hans

Toni Aron malt „Die schöne Coletta“

1885
Hubert Herkomer wird „Professor der Schönen Künste“

3. April 1885
Die „Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika“ übernimmt

12. Mai 1885
Die letzte Separatvorstellung im Nationaltheater für König Ludwig II.

21. Mai 1885
Max Levien wird in Moskau geboren

Juli 1885
Eduard Theodor Grützner wird „Ehrenmitglied“ der Akademie

Um August 1885
Hubert Herkomers „Leben und Arbeit in den bayerischen Bergen“

29. August 1885
Weitere Schulden. Es muss etwas geschehen!

September 1885
Erstmals Ankündigungsplakate für das „Oktoberfest“

Das „Oktoberfest“ wird mit 16 elektrischen Bogenlampen beleuchtet

23. September 1885
Carl Spitzweg stirbt in München

29. September 1885
Bei den „Konservativen“ besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

31. Dezember 1885
Der Pro-Kopf-Bier-Verbrauch liegt in München bei 465 Liter

München hat 262.000 Einwohner. Viele sind zugezogen.


1886

1886
Das „Panorama“ in der Theresienhöhe 2a wird eröffnet

Der „Bavariaring“ wird angelegt

Joseph Selmayr jun. übernimmt den „Hansmarterhof“

Die „Aktienbrauerei zu Schwaige“ erwirbt den „Gambrinusbräu“

Die „katholische Kirche“ droht mit der „Exkommunikation“

Die Dampfschifffahrt auf dem Main

Die „Pschorrbrauerei“ erwirbt die Wirtschaft des Johann Georg Messerer

Die Firma „Gebrüder Schmederer“ wird eine Aktiengesellschaft

Ab 1886
Ludwig Thoma studiert „Forstwirtschaft“ und „Jura“

1886
„Buffalo Bill“ hält sich mit seiner „Wildwest-Schau“ in München auf

Leonhard Romeis wird zum „Architekturprofessor“ berufen

20. Februar 1886
Der zweite Münchner Konsumverein wird gegründet

März 1886
Die Planungen für „Burg Falkenstein“ sind weitgehend abgeschlossen

23. März 1886
Ein Gutachten soll die „Geisteskrankheit“ des Königs beweisen

1. Mai 1886
Am „Haymarket“ in Chicago kommt es zu blutigen Straßenkämpfen

2. Mai 1886
Die königliche Finanzmisere wird öffentlich diskutiert

16. Mai 1886
Die erste Profi-Radrennbahn der Welt auf dem Schyrenplatz

23. Mai 1886
Einvernehmen über das Entmündigungsverfahren Ludwigs II. hergestellt

Juni 1886
Der Münchner Radrennsportler Heinrich Roth gewinnt das Rennen

7. Juni 1886
Die entscheidenden Schritte zur Entmündigung werden eingeleitet

8. Juni 1886
Professor Bernhard von Gudden attestiert eine unheilbare Paranoia

9. Juni 1886
Die Ministerkonferenz stellt die Regierungsunfähigkeit des Königs fest

10. Juni 1886
Prinzregent Luitpold unterzeichnet die Regentschaftsproklamation

11. Juni 1886
Eine effektivere Fang-Kommission nimmt einen neuen Anlauf

13. Juni 1886
Ex-König Ludwig II. und Dr. Gudden werden tot aufgefunden

14. Juni 1886
Prinz Luitpold tritt auch die Regentschaft für König Otto I. an

15. Juni 1886
König Otto I. wird die Thronfolge- und Regentschaftsproklamation verlesen

17. Juni 1886
Geheimes Protokoll über den Gesundheitszustand König Ottos I.

19. Juni 1886
Der Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

20. Juni 1886
Kritik an König Ottos I. Inthronisation

21. Juni 1886
Die Kammer der Reichsräte stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

26. Juni 1886
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

14. Juli 1886
Franz Stuck wird ausgemustert

1. August 1886
Die Königsschlosser werden zur Besichtigung freigegeben

16. August 1886
Das Königsherz in Altötting

September 1886
Michael Schottenhamel errichtet das erste „Leinwandzelt“ auf der „Wiesn“

9. September 1886
Der „Verband zum internationalen Schutz des Urheberrechts“ tagt in Bern

29. September 1886
Die Familie Feuchtwanger zieht in die Hildegardstraße 9

Oktober 1886
Der Leichnam König Ludwigs II. wird in einen Sarkophag umgebettet

Um den Oktober 1886
Der „Wintergarten auf der Münchner Residenz“ wird aufgelassen

13. Oktober 1886
Informationen über König Ottos I. Lebens- und Gesundheitszustand

Die Öffentlichkeit erfährt von der Krankheit des Prinzen Otto

16. Oktober 1886
Leonhard Romeis heiratet Anna Ramis

31. Oktober 1886
Nach 20-jähriger Bauzeit kann die „Heilig-Kreuz-Kirche“ eingeweiht werden

November 1886
Die Arbeiten an „Schloss Herrenchiemsee“ werden eingestellt

Franz von Lenbach erwirbt die größere Südhälfte des Heß-Anwesens

29. Dezember 1886
Schwabing wird ein Stadtwappen in Aussicht gestellt


1888

1888
Der Grundstein für die „Sankt-Benno-Kirche“ wird gelegt

Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Straßburg ab

Das „Hauptfeuerhaus“ am Jakobsplatz wird aufgestockt

Der eingeborene Münchner ist bieder, schwerblütig und genussfreudig

Vor 1888
Der „Magistrat“ macht sich an die Beseitigung des „Müllproblems“

1888
Valentin Ludwig Fey besucht die „Klenzeschule“

Die Methoden der „Müllbeseitigung“ studieren

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ an der Mühldorfstraße 20

Das „Kreuzviertel“ wird als „Stadtbezirk IV“ bezeichnet

Der erste deutsche „Kolonialkrieg“ beginnt in „Deutsch-Ostafrika“

Ab 1888
Die Ausgestaltung der „Frühlingsanlagen“ beginnt

An der Hochstraße 11 entsteht das „Städtische Kinder-Asyl“

1888
Ludwig Petuel nennt seine Brauerei „Salvatorbrauerei“

Bis 1888
Abbruch der „alten“ Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

1888
Der kleine „Sitzungssaal“ wird von Wilhelm von Lindenschmitt gestaltet

Das „Weinrestaurant und Wiener Café Isarlust“ auf der „Feuerwerkinsel“

Die „Gambrinusbrauerei“ wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt

Joseph Schülein kauft die verwahrloste und stillgelegte „Unionsbrauerei“

1. Januar 1888
Die „Deutschen Kolonialgesellschaft“ wird gegründet

23. März 1888
Auf dem Nockherberg findet die große „Salvator-Schlacht“ statt

Juni 1888
Franz von Lenbachs „Ateliergebäude“ in der Luisenstraße 33 ist bezugsfertig

15. Juni 1888
Wilhelm II. von Preußen wird Deutscher Kaiser

27. Juni 1888
Forderung nach Errichtung einer ersten und zweiten Klasse

15. Juli 1888
Der Kunstmaler Eduard Grützner verlobt sich mit Anna Wirthmann

Um August 1888
Johann Bucher kauft die Anwesen Entenbachstraße 11

September 1888
Am Mariannenplatz soll die dritte evangelische Kirche entstehen

Der „Wiesnwirt“ Steyrer Hans muss eine Strafe von 100 Mark zahlen

15. November 1888
Herzog Max in Bayern stirbt in München

7. Dezember 1888
Der Brite John Boyd Dunlop erfindet den luftgefüllten Gummireifen


1890

Um das Jahr 1890
Das „Luxuscafé“ setzt sich in München durch

1890
Werbung: „Auftreten einer Komiker- und Sängergesellschaft“

Die „Westendhalle“ wird in ein „Volkstheater“ umgewandelt

Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

München hat 349.024 Einwohner

Um das Jahr 1890
Das „Briefgeheimnis“ scheint bei den Damen nicht sicher

1890
Sechs „Filialwachen der Berufsfeuerwehr“ werden eingerichtet

Probleme der Abfallbeseitigung

Andreas Schärfl gründet einen Metallverarbeitungsbetrieb

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

1890
Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“ muss weichen

Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

Die Prinzregentenstraße wird angelegt

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

??? 1890
Oskar von Miller gründet sein eigenes „Ingenieur-Büro“

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1. Januar 1890
Neuhausen wird nach München eingemeindet

10. Januar 1890
Ignaz von Döllinger stirbt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

27. Januar 1890
Hans Unterleitner wird in Freising geboren

15. März 1890
Die „Altkatholiken“ verlieren die „Rechte einer öffentlichen Korporation“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

6. April 1890
Willi Budich wird in Cottbus geboren

19. April 1890
Buffalo Bill zeigt auf der „Theresienwiese“ seine „Wild-West-Show“

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1. Mai 1890
Arnold Zenetti wird mit dem „Kronenorden“ geadelt

Juli 1890
„D'Münchner“ geben im „Bamberger Hof“ ein komisches Singspiel

23. August 1890
Die Instandsetzungsarbeiten an der „Neuen Isarkaserne“ beginnen

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

30. September 1890
Das „Sozialistengesetz“ läuft aus

1. Oktober 1890
Das „Pferdestraßenbahn-Depot“ wird eingeweiht

20. November 1890
Die „Stadt Schwabing“ wird nach München eingemeindet

4. Dezember 1890
Die „Riegermühle“ in der Au brennt ab

31. Dezember 1890
Der Bierverbrauch pro Kopf der Münchner beträgt 339 Liter


1894

1894
In Paris wird Thomas Alpha Edisons „Kinetoscope“ vorgestellt

Theodor Fischer verändert die Straßenverläufe im „Franzosenviertel“

Ab dem Jahr 1894
Es kommt zur massenhaften Einstellung von Frauen bei der Post

1894
Die Herkunft der Straßennamen des „Franzosenviertels”

Die „Firma Andreas Schärfl“ zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Eduard Theodor Grützner in der Pfaffen-Falle

Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

Das „städtische Wehramt“ zieht auf die „Kohleninsel“

Das „Feuer- und Spritzenhaus“ und das „Tröpferlbad“ wird eröffnet

Das „Warenzeichengesetz“ tritt in Kraft

Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

Ein „Stadtpalais“ für Prinz Friedrich von Hohenzollern

Das „Deutsche Theater“ entsteht als Spekulationsobjekt

Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

20. Januar 1894
Die Patentschrift für ein Motorrad

28. Januar 1894
Felix Fechenbach wird in Mergentheim geboren

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

20. Februar 1894
Das Muffatwerk auf der Kalkofeninsel liefert erstmals Strom

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

21. März 1894
Spaten braut erstmals das Münchner Hell

April 1894
Der Tenor Josef „Beppo“ Benz kommt an das „Gärtnerplatz-Theater“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

6. Mai 1894
Herzogin Amalie in Bayern stirbt

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt

22. Juli 1894
Oskar Maria Graf wird in Berg geboren

Ab dem 15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

14. September 1894
Gründung des „Velociped Clubs Wild West“

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am „Amtsgericht Dachau“

31. Oktober 1894
Gründung der „Isarwerke GmbH“

1. November 1894
Die „Berufsfeuerwehr“ bezieht ihre Unterkunft in der Kellerstraße 2 a

Nikolaus II. wird Zar von Russland

27. Dezember 1894
Johann Ueblacker erwirbt ein Anwesen an der Preysingstraße


1895

1895
„Krao, das Affenmädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Leonhard Romeis erhäölt den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

Der „arbeitsfreie Sonntag“ wird im Kaiserreich gesetzlich verankert

Konrad Drehers „Schlierseer Bauerntheater“ auf USA-Tournee

57.478 Protestanten leben in München

Die „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“ wird ausgebaut

Ernst von Possart wird „Generalintendant der kgl. Hofbühnen“

Die Staßen zum „Friedensengel“ werden dem Verkehr übergeben

Valentin Ludwig Fey besucht die „Privat-Bürgerschule Dr. Ustrich“

Die „Volksschule“ an der Kolumbusstraße wird als „Musterschule“ errichtet

Amazonen-Wettrennen zwischen Pferd und Fahrrad

In München gibt es 34.708 Gewerbebetriebe

In München gibt es 147 „Arbeitsnachweise“

Ab 1895
Das „Wohn- und Atelierhaus“ für Adolf von Hildebrand wird gebaut

1895
Das „Maffei-Kraftwerk“ am Eisbach wird erbaut

Um 1895
Die ersten „Arbeiter-Radfahr-Klubs“ entstehen

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

Februar 1895
Die Brüder Lumiére erhalten das Patent für einen „Cinématographe“

Ab März 1895
Der „Cinématographe“ der Brüder Lumiére wird dem Publikum vorgestellt

März 1895
Premierleutnant Hans Dominik bekämpft das „Volk der Bakoko“

1. März 1895
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ hat 850 Beschäftigte

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

22. März 1895
Der Magistrat beschließt einen unentgeltlichen „Arbeitsnachweis“

12. Juni 1895
Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

Ab 26. Juni 1895
Schöne, junge Samoanerinnen als Hauptattraktion der Völkerschauen

11. Juli 1895
Margaretha Geertruida Zelle, alias Mata Hari, heiratet in Amsterdam

21. Juli 1895
Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

30. Juli 1895
Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

19. August 1895
Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser „Johann-Baptist-Kirche“

September 1895
Der Magistrat will das „Oktoberfest“ attraktiver gestalten

Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ erhält eine Bierburg

Mit Carl Gabriels „Hexenschaukel“ kommt eine Neuheit aufs „Oktoberfest“

18. September 1895
Der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ tagt

27. September 1895
Ein Militärverbot für die Bierbude Nr. 3

30. September 1895
Das „Winzerer Fähndl“ zeigt einen „Jagdzug“ aus dem 16. Jahrhundert

23. Oktober 1895
Ilse Hedwig Eisner kommt in Marburg zur Welt

1. November 1895
Das „Städtische Arbeitsamt München“ öffnet seine Pforten

2. November 1895
Das „Konkursverfahren“ gegen die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ beginnt

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

31. Dezember 1895
1.359 Einwohner und 905 italienische „Ziegelarbeiter“


1896

1896
Die „Schlangendomptöse Miss Clio“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der Bebauungsplan für die Richard-Wagner-Straße wird eingereicht

Ludwig Schlecht beantragt die „Singspielhallen-Konzession“

Kino und Menschen-Flöhe im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Josef Fischer gewinnt die Rennstrecke „Paris - Roubaix“

Der „Kaisergarten“ an der Lilienstraße 2 wird abgerissen

Ab 1896
Die „Unionsbrauerei“ steigert ihren Ausstoß um das Fünfzehnfache

1896
Emil Reichenbach kauft die „Deutsche Eiche“

Dritte und vierte evangelische Klassen in Haidhausen

Der „Holzmarkt“ findet in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“ statt

Karl Valentins „Erweckungserlebnis“

Die „Baumschule“ auf der „Kalkofeninsel“ kommt an die Sachsenstraße

Ab 1896
Martin Dülfer erbaut die herrschaftliche Villa Berchtoldsheim

1896
Ludwig Thoma arrangiert eine „25-Jahr-Siegesfeier“

Am „Schyrenplatz“ entsteht ein „Jugendsportplatz“

1. Januar 1896
Das „Muffatwerk“ erzeugt jetzt Strom mit 600 PS

April 1896
Die erste Film-Vorführung im „Internationalen Handels-Panoptikum“

4. April 1896
Albert Langen startet die Satire-Zeitung „Simplicissimus“

9. April 1896
Die Geburt von Franz Stucks Tochter Mary

13. April 1896
Rudolf Egelhofer wird in Schwabing geboren

9. Mai 1896
Die Grundsteinlegung für das „Friedensdenkmal“

26. Mai 1896
Der letzte Biersud wird im alten „Hofbräuhaus am Platzl“ gebraut

15. Juni 1896
Erwerb eines Bauplatzes für das Marianum

Um den Juli 1896
Der „Turnverein Haidhausen“ ist schon bald am Ende

11. Juli 1896
Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

13. Juli 1896
Die Ehe Franz von Lenbachs wird geschieden

August 1896
Die künftige Richard-Wagner-Straße soll einen Knick erhalten

10. August 1896
Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

September 1896
Kinopremiere auf dem Münchner „Oktoberfest“

Der Architekt Gabriel von Seidl baut eine prächtige „Bierburg“

11. September 1896
Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

5. Oktober 1896
Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

22. Oktober 1896
42 Haidhauser gründen den „Kirchenbauvereins St. Wolfgang“

29. November 1896
Die evangelische „Lukaskirche“ wird eingeweiht

Dezember 1896
Ludwig Ganghofer und sein Wohnzimmer-Biergarten

19. Dezember 1896
O mei, o mei, o mei. Mei Muatta is a Mörtlwei


1898

1898
Ludwig Weinberger gründet eine „Wagnerei“

Die arische Wiener „Alpine Gesellschaft D‘Reichensteiner“

Die „Radrennbahn“ auf der „Theresienwiese“ stellt ihren Betrieb ein

„Krao, das Affenmädchen“ erneut im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die Feuerwehr und die „Vergnügungsetablissements“

Im „Oberpollinger“ müssen zehn Tische entfernt werden

Hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die „Betriebsordnung“

Anderl Welsch tritt zwischen 1898 und 1905 im „Apollotheater“ auf

Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

Ernst Philipp Fleischers Panorama „Kaiser Franz Joseph und seine Zeit“

Die „Bürgermeistervilla“ an der Ismaninger Straße 95

Das sogenannte „Fünf-Prozent-Grün“ wird eingeführt

Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

Der „Kabelsteg“ wird zur Kabelüberführung errichtet

Die „Münchner Architektur“ ist auch im Ausland ein Qualitätsbegriff

Josef Turner eröffnet im „Frankfurter Hof“ eine „Volkssänger-Bühne“

Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

Ab 1898
Der „Hundemarkt“ hat seinen Platz an der „Schrannenhalle“

Anno 1898
Der Bäcker Josef Bernbacher verkauft sein Brot in der Quellenstraße 42

1898
Das „Münchner Arbeitsamt“ vermittelt Arbeitsplätze

„Admiral“ Tirpitz erhält den Auftrag zum Aufbau einer „Kriegsflotte“

1. Januar 1898
Die „Richard-Wagner-Straße“ erhält ihren Namen

15. Januar 1898
Eine „Muster-Mülltonne“ wird eingeführt

28. Februar 1898
Das Wettrüsten mit Großbritannien wird ausgelöst

Mai 1898
Die vier Bekrönungsfiguren auf der „Villa Stuck“ werden aufgestellt

11. Juni 1898
Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

13. Juni 1898
Eingeschränkte Teilnahme an einer Hinrichtung

Um September 1898
Kurt Eisner erhält ein Job-Angebot beim Vorwärts

September 1898
Georg Lang erhält die Genehmigung zur Aufstellung eines Großzeltes

Georg Lang engagiert für sein „Festzelt“ eine 40 Mann starke „Blaskapelle“

Die „Ochsenbraterei“ ist wieder auf dem „Oktoberfest“ vertreten

10. September 1898
Die österreichische Kaiserin Elisabeth wird in Genf ermordet

10. Oktober 1898
Die „II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“ erbringt ein Defizit

29. Oktober 1898
Ludwig Thomas erster Artikel erscheint im „Simplicissimus“

1. Dezember 1898
Kurt Eisner wird Mitglied der SPD


1899

1899
Die arische „Alpenvereins-Sektion Brandenburg des DuOeAV“

Hubert Herkomer wird in den deutschen Adelsstand erhoben

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal

Gründung eines Ludwig-II.-Denkmalvereins

Joseph Schüleins Kampf mit dem „Münchner Brauereibesitzerverein“

Das „Kaufhaus Hermann Tietz“ wird als erstes Kaufhaus eröffnet

Der zweite Bauabschnitt für das „Neue Rathaus“ beginnt

Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird angelegt

Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

Eduard Theodor Grützner lässt sich von seiner Frau Anna scheiden

Gabriele von Lenbach wird geboren

„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

Ludwig Thoma verkauft seine „Anwaltskanzlei“ in Dachau

Ludwig Thoma polemisiert im „Simplicissimus“ gegen politisierende Frauen

Die erste Münchner Sportartikelschau

Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

1. Januar 1899
Nymphenburg wird nach München eingemeindet

8. Januar 1899
Der Pasinger Kirchenbauverein wird gegründet

6. März 1899
Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründen sich die „Fußballer“

Ab April 1899
Aus dem „Hafer- und Heumagazin“ werden Büros

15. April 1899
Leonhard Romeis Bebauungspläne werden genehmigt

27. April 1899
Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet

2. Mai 1899
Pater Rupert Mayer erhält die „Priesterweihe“

16. Mai 1899
Pläne für die Erweiterung des Münchner-Kindl-Kellers

26. Mai 1899
Jenny Eva Eisner wird in Groß-Lichterfelde geboren

Um Juli 1899
Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

16. Juli 1899
Der Friedensengel wird eingeweiht

17. Juli 1899
Zentrum und SPD schließen ein Wahlbündnis

20. Juli 1899
Salvator wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

15. August 1899
Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

September 1899
„Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“ gegründet

13. September 1899
Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

Die „Luitpoldbrücke“ wird ein Opfer der Fluten

15. September 1899
Das erste Demonstrations-Fußballspiel auf Münchner Boden

17. September 1899
Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

28. September 1899
Beginn der Sitzungsperiode des „33. Landtags“

3. Oktober 1899
Das neue Theater soll „Prinz-Regententheater“ heißen

November 1899
„Sioux-Indianer“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt

Die USA und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“

Dezember 1899
2.000 Münchner Haushalte sind an das Elektrizitätsnetz angeschlossen

Theodor Fischers Bebauungskonzept für die „Kohleninsel“

15. Dezember 1899
Finanzielle Absicherung für einen Theaterneubau

17. Dezember 1899
Die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ wird gegründet


1900

1900
München hat 499.959 Einwohner

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

Auftrittsmöglichkeiten der Münchner „Volkssänger“

1900
Wirte können „Singspielgruppen“ für 3 bis 5 Mark Tagesgage buchen

Um das Jahr 1900
Einstellungsbedingungen für Frauen im „Fernsprechdienst“

1900
Die „Ringbahn“ um den Münchner Norden wird gebaut

Das „Betz‘sche Wirtshaus“ wird als repräsentative Gaststätte neu gebaut

Die Anbaufläche für „Baierwein“ ist auf 50 Hektar geschrumpft

Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

1900
Umbenennung zum „Verein Münchner Brauereien“

Afrika und Asien werden für die „Landnahme“ auserkoren

Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

Die 2.000. Lokomotive verlässt das „Maffei‘sche Werk“

Im Jahr 1900
An der Orleansstraße wird eine Notkirche für die „Wolfgangskirche“ errichtet

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

Franz Stuck erhält auf der Pariser „Weltausstellung“ eine Goldmedaille

Josef „Beppo“ Benz „erheiratet“ das Haus an der Leopoldstraße 50

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

Die „Spatenbrauerei“ wird Teilhaber am „Deutschen Theater“

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

Thalkirchen wird mit Obersendling nach München eingemeindet

Laim wird nach München eingemeindet

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den Boxern geschützt werden

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. März 1900
Gründung des „Goethe-Bundes zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. April 1900
Die „Firma Heilmann und Littmann“ baut das „Prinzregententheater“

27. April 1900
Die Erdaushubarbeiten für das neue „Festspielhaus“ beginnen

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den „Herzogpark“ mit Villen

18. Mai 1900
Die sogenannten Boxer beginnen ihre Attacken gegen Ausländer

21. Mai 1900
Eine Versuchsvermittlungsstelle für 400 Teilnehmer in Hildesheim

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das Marianum an der Humboldtstraße 2 wird erworben

5. Juni 1900
Gerüchte über König Ottos I. Gesundheitszustand

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die Taku-Forts

25. Juni 1900
Das Kuppelei-Gesetz Lex Heinze tritt in Kraft

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte Hunnenrede

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen"

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des „Boxer-Aufstandes“ in China

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

12. September 1900
Die Familie Feuchtwanger zieht an die Galeriestraße 15 um

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

3. November 1900
Die „Hebefeier“ für das neue „Festspielhaus“ am Prinzregentenplatz

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

31. Dezember 1900
München hat 499.432 Einwohner


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

Ab Januar 1904
Drei Monate Haft wegen Majestätsbeleidigung für Rosa Luxemburg

12. Januar 1904
Die Herero erheben sich in Deutsch-Südwestafrika

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur Entscheidungsschlacht am Waterberg

12. August 1904
25.000 bis 30.000 Herero gelingt die Flucht in die Wüste Omaheke

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
Generalleutnant Lothar von Trotha erlässt den Vernichtungsbefehl

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1905

1905
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

Mata Hari ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Die „Sektion Wien“ wird mit einem „Arier-Paragraphen“ gegründet

Das „letzte Floß“ verlässt Mittenwald in Richtung München

Die Isar hat sich bereits in die „Flinzschicht“ eingegraben

Wegen Überlastung schmoren die Sicherungen durch

Vor 1905
Die Zensur in allen Bereichen des Theaterwesens

1905
Die legendären Automobilrennen des Hubert von Herkomer

Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

Die alte „Wittelsbacherbrücke“ an der Stelle der „Brudermühlbrücke“

Carl Gabriel eröffnet sein erstes „Kinematographentheater“

Das Haus Richard-Wagner-Straße 13 wird gebaut

141 „Weinwirtschaften“ in München

Der „Ratskeller“ und der „Regieweinkeller“ werden doppelt so groß

Die Stadt wagt einen erneuten Vorstoß für ein „Krematorium“

Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Die „Georgskirche“ wird letztmals mit Schindeln gedeckt

Zucht und Ordnung auch in der Badeanstalt

Ab dem Jahr 1905
Neue Abteilungen und Sportarten

1905
Paul Nicolaus Cossmann konvertiert zum katholischen Glauben

Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ werden veröffentlicht

Die Ausstellung „Die Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ wird gezeigt

Das „Münchner Kindl“ kommt auf die Turmspitze des „Neuen Rathauses“

Die Kraftdroschken-Gesellschaft wird gegründet

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

3. Februar 1905
Solidaritätskundgebung für die Opfer der ersten Russischen Revolution

15. Februar 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

14. März 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

15. März 1905
Das „Deutsche Reich“ will Marokkos Wirtschaftsinteressen verteidigen

31. März 1905
Kaiser Wilhelm II. besucht die marokkanische Hafenstadt Tanger

22. April 1905
Lothar von Trotha droht den „Nama“ ebenfalls mit „Vernichtung“

Mai 1905
Ludwig Thoma veröffentlicht seinen Roman „Andreas Vöst“

20. Juni 1905
Der Schnitterin-Brunnen am Thierschplatz geht in Betrieb

26. Juni 1905
Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

Um den 15. Juli 1905
Die Kranken werden in die neue Anstalt nach Eglfing verlegt

17. Juli 1905
Erneutes Wahlbündnis zwischen der SPD und dem Zentrum

Um August 1905
„Des is ja bloß a luthrischer Komödiant“

5. August 1905
Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

Seit September 1905
Das „Oktoberfest“ dauert 16 Tage

28. September 1905
Große Veränderung bringt die „Landtags-Sitzungsperiode“

19. Oktober 1905
Karl Valentins Tochter Gisela wird geboren

20. Oktober 1905
Allen Redakteuren beim Vorwärts wird gekündigt

25. Oktober 1905
Hendrik Witbooi, der „Anführer der Nama“, stirbt

30. November 1905
In Bayern wird die „Direkte Wahl“ eingeführt

9. Dezember 1905
Franz Stuck wird geadelt

26. Dezember 1905
Der sogenannte „Schlieffen-Plan“ wird in Berlin vorgelegt


1907

1907
Die „Akademische Sektion Wien“ nimmt den „Arier-Paragraphen“ auf

Ab 1907
Die „Preußische Gesandtschaft“ und die „Schack-Galerie“ wird gebaut

1907
Hubert von Herkomer wird die „englische Ritterwürde“ verliehen

Johann Dienstknecht gründet den „allerersten“ Filmverleih

Hermann Leveling ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

Der Künstlername „Karl Valentin“ ist unveränderlich

Die „Brockensammlung“ erhält zusätzliche Räume in der „Alten Isarkaserne“

Das „Arbeitsamt“ sucht auch nach einer geeigneten „Koststelle“ für Kinder

Die „Straßenbahn-Direktion“ braucht neue Büroräume

Ab 1907
Im „Simplicissimus“ erscheinen die „Filserbriefe“ von Ludwig Thoma

25. Januar 1907
Die Hottentottenwahl bringt massive Mandatsverluste für die SPD

März 1907
Kurt Eisner tritt in die Redaktion der Fränkischen Tagespost ein

9. März 1907
Fritz Gerlich legt sein Doktorexamen ab

Ab 16. März 1907
„Charles Fey - der Musical-Fantast“ geht auf Tournee

17. März 1907
Dem „Musical-Fantast“ Charles Fey wird gekündigt

26. März 1907
Ludwig Thoma heiratet Marietta de Rigardo

21. April 1907
Carl Gabriel eröffnet in der Dachauer Straße 16 sein erstes Münchner Kino

21. Mai 1907
Dr. phil. Fritz Gerlich tritt seinen dreijährigen Vorbereitungsdienst an

31. Mai 1907
Ergebnis der bayerischen Landtagswahlen 1907

Landtagswahlen mit dem neuen Mehrheitswahlrecht

Um Juni 1907
Die Tournee des „Musik-Clowns“ Karl Valentin endet im Fiasko

14. Juni 1907
Die Errichtung eines Alpinen Museums wird beschlossen

15. Juni 1907
Karl Valentin ist wieder in München gemeldet

2. Juli 1907
Die Maffei-Lokomotive „S 2/6“ erreicht einen Weltrekord

6. Juli 1907
Freia Eisner kommt in München zur Welt

31. August 1907
Russland tritt der „Entente cordiale“ bei

September 1907
Aus der „Fischerhütte zum Holländer“ wird die „Fischer-Vroni“

27. September 1907
Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

Um Dezember 1907
Karl Valentin reist zu seiner Mutter nach Zittau

31. Dezember 1907
Die Brauereien Beschäftigen etwa 4.000 Menschen

Das „Königlich Bayerische Arbeitermuseum“ zählt 16.000 Besucher


1908

1908
Die „Brauerei zum Franziskaner-Leistbräu“ wird eine Aktiengesellschaft

Umzug der „Preußischen Gesandtschaft“ ins Lehel

Der „Münchner Volkssänger-Verband“ wird gegründet

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig ist in einem desolaten Zustand

Karl Valentin tritt als „Blödsinnkönig Valentin“ auf

Prinz Leopold ist ein gern gesehener Gast im „Imperial-Thater“

Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

Ein überarbeiteter „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Jedem Katholiken wird die „Feuerbestattung“ verboten

Der von der „Maffei-Maschinenfabrik“ entwickelte neue Lokomotiventyp

De „Maffei'sche Maschinenbaufabrik“ hat 8.165 Lokomotiven produziert

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

1908
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt in Unterföhring ein Werk

Frühestens Januar 1908
Karl Valentins Auftritte beim „Baderwirt“ in der Dachauer Straße 1a

8. Februar 1908
Karl Valentin: Ludwig Greiner erfindet den „Skelett-Gigerl“

28. Februar 1908
Ernst Philipp Fleischer wird „wegen Ehebruchs“ geschieden

März 1908
Das „Landgerichtsgefängnis München II am Lilienberg“ wird abgerissen

12. März 1908
Das „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“ wird der Öffentlichkeit vorgeführt

31. März 1908
Der Wirtschaftsbetrieb im „Café Isarlust“ auf der „Praterinsel“ endet

8. April 1908
Ludwig Thoma bezieht sein neues Haus „Tuften 12“

16. April 1908
Der „Waldspielplatz“ des „ATV München-Ost“ wird eingeweiht

24. Juni 1908
Hannes König wird in München geboren

1. Juli 1908
Elisabeth Wellano erhält eine Anstellung im Kaufhaus Hermann Tietz

Karl Valentin tritt erstmals im Frankfurter Hof auf

15. August 1908
Das neue „Bayerische Gemeindewahlrecht“ bringt die „Verhältniswahl“

September 1908
Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird auf 8.000 Plätze erweitert

16. September 1908
Österreich-Ungarn erhält Bosnien und Herzegowina

Oktober 1908
Karl Valentin holt seine Mutter aus Zittau nach München

1. Oktober 1908
Lion Feuchtwanger zieht in die Gewürzmühlstraße 3

5. Oktober 1908
Österreich-Ungarn annektiert Bosnien und Herzegowina

27. Oktober 1908
Kurt Eisner erhält die bayerische Staatsangehörigkeit

20. November 1908
Die Komödie „Moral“ von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt

21. November 1908
Ludwig Thomas Komödie „Moral“ wird auch in München erstmals aufgeführt

3. Dezember 1908
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt an die Frühlingstraße

10. Dezember 1908
Der Brunnenweibchen-Brunnen geht in Betrieb


1913

1913
Der Stummfilm „Karl Valentin privat und im Atelier“ entsteht

Faulhabers Kampf gegen die Geburtenkontrolle

Die „Feuerwache V“ an der Kellerstraße 2a

Ab 1913
Gustl Annast betreibt das „Varieté Savoy“ im „Hotel Reichsadler“

1913
Die „Grundverwertungsgesellschaft“ ersteigert das „Fleischer-Anwesen“

86.000 Protestanten leben in München

Die „Altöttinger-Kapelle“ wird geschlossen

München hat 45 „Lichtspieltheater“

Deutschland führt vier Millionen Kilo Rohseide ein

Emil Zeckendorf wird „k.k. östereichisch-ungarischen Vizekonsul“

Dr. Fritz Gerlich: „Geschichte und Theorie des Kapitalismus“

Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

Der Film „Karl Valentins Hochzeit“ wird nochmal gedreht.

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 16 in die Kanalstraße 8 um

Der Film „Die lustigen Vagabunden“ entsteht

Das „Städtische Arbeitsamt“ zieht an die Thalkirchner Straße

Thomas Mann kauft ein Grundstück im „Herzogpark“

Zusätzliche „Direktionsbüros“ statt „Dienstwohnungen“

Das „Karussell am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

Gründung des „Vereins der Freunde des Alpinen Museums“

1. April 1913
Moosach wird nach München eingemeindet

Die Stadt Milbertshofen wird nach München eingemeindet

12. April 1913
Gründung des „Loos-Vereins Wild West“

26. April 1913
Eröffnung der „Alhambra-Lichtspiele“

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

21. Mai 1913
Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

30. Mai 1913
Der Erste Balkankrieg ist beendet

29. Juni 1913
Der Zweite Balkankrieg beginnt

Juli 1913
Aus Elisabeth Wellano wird Liesl Karlstadt

1. Juli 1913
Eingemeindung von Berg am Laim

Eingemeindung von Oberföhring

8. Juli 1913
Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg

10. Juli 1913
Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg

11. Juli 1913
Das Osmanische Reich erklärt Bulgarien den Krieg

Um den August 1913
Premiere des Karl-Valentin-Stücks „Alpengesangsterzett Alpenveilchen“

10. August 1913
Der „Bukarester Frieden“ beendet den „Zweiten Balkankrieg“

25. August 1913
Prinzregent Ludwig lädt die Bundesfürsten in die Befreiungshalle

September 1913
Die „Bräurosl-Festhalle“ fasst 12.000 Menschen

Das letzte monarchisch orientierte „Oktoberfest“

Um den September 1913
Der „Bayerische Kurier“ warnt vorm Oktoberfest-Besuch

29. September 1913
Serbien geht als Sieger aus den beiden „Balkankriegen“ hervor

Rosa Luxemburg ruft zum Widerstand gegen den Militärdienst auf

18. Oktober 1913
Eröffnung der „Sendlingertor-Lichtspiele“

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur „Beendigung der Regentschaft“

3. November 1913
Den ganzen Monarchismus lächerlich finden

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die Regentschaft für beendet

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum König

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

17. November 1913
Marie Therese, die erste Katholikin auf dem bayerischen Königinsthron

18. Dezember 1913
Willy Brandt wird als Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck geboren


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische Johanneskirche

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das Infanterie-Leibregiment feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland mobilisiert

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das Deutsche Reich lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem Königreich Serbien den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen Antikriegsdemo der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die Neutralitätszusage für den Kriegsfall ab

Russland erklärt die Generalmobilmachung

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die Generalmobilmachung

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der Mobilmachung

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Zustand drohender Kriegsgefahr

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

Lügen für die These vom deutschen Verteidigungskrieg

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete reinigende Gewitter ist da

Die Mobilmachung wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für neutral

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

Aufruf an die deutschen Juden!

2. August 1914
Die Fremden müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener Militärfahrplan wird in Kraft gesetzt

Das 2. Infanterie-Regiment Kronprinz begibt sich an die Westfront

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches Regiment eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein Weißbuch heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als Freiwilliger

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die Festung Lüttich fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden zurückgedrängt

11. September 1914
Die Schlacht an der Marne ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Österreichs Truppen ziehen sich aus Galizien zurück

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

In Dresden wird der Deutsche Seidenbauverband gegründet

Eine Ortsgruppe München des Deutschen Seidenbauverbandes gegründet

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

4. Februar 1915
Gewässer um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

8. Februar 1915
Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird neu gegründet

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

16. Februar 1915
Beginn einer britisch-französischen Großoffensive

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

22. Februar 1915
Den uneingeschränkten U-Boot-Krieg befohlen

27. Februar 1915
Die Russen ziehen sich endgültig aus Ostpreußen zurück

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins oberschlesische Schloss Pleß

Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

13. April 1915
Der Lebensstandard der Kriegerfrauen verschlechtert sich

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnów

Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

27. Mai 1915
Deportationsgesetz gegen die Armenier verabschiedet

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die Kanalrede König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

16. Juni 1915
Ludwig III. über die Flaumacherei und Schlappheit verärgert

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein Manifest gegen den Krieg

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue Kriegszielpolitik

23. Juni 1915
Die erste Isonzo-Schlacht beginnt

26. Juni 1915
König Ludwig III. zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt

4. Juli 1915
Titel ohne Mittel

9. Juli 1915
Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika kapituliert

13. Juli 1915
Die erste Moschee auf deutschem Boden wird eingeweiht

15. Juli 1915
Handgranatenwerfen als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Mittelmächte erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

5. September 1915
Zar Nikolaus II. übernimmt den Oberbefehl

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den „Mittelmächten“

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Einschränkung des deutschen U-Boot-Handelskriegs

Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

22. September 1915
Herbstoffensive der Entente in der Champagne

25. September 1915
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

30. September 1915
Russland muss sich zurückziehen

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

10. Oktober 1915
Die Butterkrawalle in Chemnitz beginnen

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine Relativitätstheorie vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1916

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

Die Münchner können ihren Durst in 120 „Weinwirtschaften“ stillen

Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

Die „Sommerzeit“ wird im gesamten „Deutschen Reich“ eingeführt

Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

Eine „Fahrerschule“ wird in der „Straßenbahn-Direktion“ eingerichtet

Ab 1916
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Bühnenstück „Jud Süß“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

24. Januar 1916
Großbritannien führt die Wehrpflicht für ledige ein

Februar 1916
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Charleville-Mézières

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

5. Februar 1916
Den Weg zu einer tschechoslowakischen Exilregierung ermöglicht

18. Februar 1916
Rosa Luxemburg wird nach einem Jahr Haft entlassen

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Premiere: „Aus der guten alten Zeit - Unsere Bürgerwehr vor 100 Jahren“

Franz Marc stirbt bei Verdun

7. März 1916
Die „Bayerischen Motorenwerke - BMW“ werden gegründet

24. März 1916
18 SPD-ler aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

April 1916
Das „Astoria“ wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

1. April 1916
Glocken für die „Johanneskirche“

2. April 1916
Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

1. Mai 1916
Karl Liebknecht wird bei einer Antikriegsdemonstration verhaftet

11. Mai 1916
Der Komponist Max Reger stirbt an einem Herzinfarkt

14. Mai 1916
Das Fest „Maria - Patronin des Königreichs Bayern“ erstmals begangen

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

1. Juni 1916
Beginn der deutschen Großoffensive auf Fort Vaux

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

7. Juni 1916
Kapitulation der französischen Besatzung in Fort Vaux

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

17. Juni 1916
Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

Erich Mühsam: Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

18. Juni 1916
Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

24. Juni 1916
Die Schlacht an der Somme beginnt

28. Juni 1916
Karl Leibknecht erstinstanzlich verurteilt

1. Juli 1916
Beginn des britischen Angriffs auf die deutschen Stellungen

8. Juli 1916
Militärische Sicherheitshaft für Rosa Luxemburg

10. Juli 1916
Rosa Luxemburg wird in Schutzhaft genommen

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Schloss Pleß

23. August 1916
Karl Liebknecht zu über vier Jahren Zuchthaus verurteilt

27. August 1916
Rumänien tritt der Entente bei und erklärt Wien den Krieg

29. August 1916
Prinz Leopold wird „Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte“

Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte „Oberste Heeresleitung - OHL“

31. August 1916
Wer soll die Not der Bevölkerung lindern ?

2. September 1916
Deutsche Offensivbemühungen bei Verdun eingestellt

9. September 1916
Erich Mühsam erwirbt die bayerische Staatsangehörigkeit

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

23. September 1916
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1916
Die SPD schließt die Zustimmungsverweigerer aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

24. Oktober 1916
Rückeroberung von Fort Donaumont durch französische Truppen

26. Oktober 1916
Rosa Luxemburg wird in die Festung Wronke verlegt

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

1. November 1916
Die Anordnung der Judenzählung im deutschen Heer

2. November 1916
Räumung des Fort Vaux durch deutsche Truppen

8. November 1916
Prinz Heinrich von Bayern fällt am Monte Sule

9. November 1916
Ein Muster an Pflichterfüllung

11. November 1916
Fürstliches Blut für die Ehre des Vaterlandes

14. November 1916
Den Heldentod des Prinzen Heinrich gewürdigt

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

18. November 1916
Einstellung der Kämpfe an der Somme

21. November 1916
Karl I. wird österreichischer Kaiser

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst verabschiedet

7. Dezember 1916
Die USPD-Diskussionsabende im Goldenen Anker

12. Dezember 1916
Die Mittelmächte machen der USA ein Friedensangebot

15. Dezember 1916
Valentin-Karlstadt beenden ihr Engagement im „Kabarett Wien-München“

16. Dezember 1916
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Annenhof“ auf

28. Dezember 1916
Eduard Theodor von Grützner wird geadelt

30. Dezember 1916
Rasputin wird von einem bezahlten Kommando ermordet

Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen


1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

2. Januar 1917
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Bad Kreuznach

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen zu unvermindertem Kampf auf

7. Januar 1917
Die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft lädt zur Reichskonferenz

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre Kriegsziele bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den Annenhof ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

Rosa Luxemburg wird aus der SPD ausgeschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen Frieden ohne Sieger

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den uneingeschränkten U-Boot-Krieg

1. Februar 1917
Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg geht weiter

3. Februar 1917
Städtische Badeanstalten wegen Kohlenmangel geschlossen

Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

7. Februar 1917
Vier neue Volksküchen in München eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die SAG-Führung will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

Ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Laconia

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht

Bei den Petersburger Putilow-Werken bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen Duma verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

Wladimir Iljitsch Lenin trifft in Russland ein

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

30. März 1917
Die Namensänderung des Oskar Maria Graf

31. März 1917
Bayerische SPD gegen die drohende Parteispaltung

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der freien und selbstbestimmten Völker

6. April 1917
Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

13. April 1917
Kurt Eisner wird von seiner Ehefrau Lisbeth geschieden

16. April 1917
319 Betriebe der deutschen Rüstungsindustrie treten in den Streik

Beginn der Rückverlagerung deutscher Truppen

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Erzbischof werden

Zusätzliche Lebensmittelrationen versprochen

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

Ab 18. April 1917
Eine Verhaftungswelle beendet den Streik

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Christliche Gewerkschaften gegen Streik

Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

28. April 1917
Den Kampftag für Frieden, Freiheit und Brot verhindern

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

1. Mai 1917
Der USPD-Mitgliedsausweis von Kurt Eisner

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
Sonderstrafbestimmungen gegen Kriegslügen

Reichskanzler Bethmann Hollweg zur aktuellen Kriegspolitik

16. Mai 1917
Die Münchner USPD wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
Nuntius Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische Offensive an der Aisne wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Mary Stuck heiratet Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
König Ludwig III. macht erneut seine Annexions-Absichten deutlich

In Stockholm tagt der Internationale Sozialistenkongress

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die SPD-Reichsfrauenkonferenz fordert das Wahlrecht für Frauen

13. Juni 1917
Gold für unsere Helden!

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein Anti-Spionage-Gesetz

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte

17. Juni 1917
Die Züge der Lebensmittel-Hamster

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das Wahlrecht für Frauen eingeführt

20. Juni 1917
Die Kaiser-Glocke des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste US-Division landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der Entente bei

6. Juli 1917
Der Interfraktionelle Ausschuss wird gegründet

Matthias Erzberger fordert einen annexionslosen Frieden

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen Dreiklassenwahlrechts

Um 12. Juli 1917
Zwei-Mark-Scheine mit Revolutionsparolen

13. Juli 1917
Kronprinz Rupprecht: Ludendorff soll politisch gebändigt werden

Der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

14. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine Friedensresolution

Antimonarchische Stimmung durch Kaiser Wilhelm II.

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die Provisorische Regierung niedergeschlagen

17. Juli 1917
König Georg V. ändert den Namen seines Hauses in Windsor

19. Juli 1917
Antrittsrede des neuen Reichskanzlers Georg Michaelis

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer Ministerpräsident zurück

22. Juli 1917
Rosa Luxemburg wird in das Breslauer Gefängnis überführt

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im Pariser Justizpalast beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen Spionage und Hochverrat zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

29. Juli 1917
Kurt Eisner heiratet Else Belli in Großhadern

31. Juli 1917
400 Matrosen für einen Frieden ohne Annexionen

Die dritte Flandernschlacht beginnt

Winston Churchill wird britischer Rüstungsminister

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen Frieden ohne Annexionen

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu Meutereien in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei - DVLP wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

7. September 1917
Der französische Ministerpräsident Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

Der russische „Ministerpräsident“ Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der Vaterlandspartei in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Der Bayerische Beamten- und Lehrerbund wird gegründet

Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

25. Oktober 1917
Die Frauen fordern das Wahlrecht

26. Oktober 1917
„Ein nach außen nicht unbedenkliches Vorgehen“

29. Oktober 1917
Handball erhält ein Regelwerk

31. Oktober 1917
Reichskanzler Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum Reichskanzler ernannt

Ein Hirtenbrief warnt vor einem Frieden

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer gründen eine Einkaufsgenossenschaft

Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

Parolen für den Frieden in Wien

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

25. November 1917
Der schnellste und sicherste Weg zum Frieden

28. November 1917
Die Amtszeit des Münchner Magistrats wird verlängert

Die russische Regierung will einen Waffenstillstand

2. Dezember 1917
Die ersten Handball-Spiele finden in Berlin statt

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger Waffenstillstand vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären Österreich-Ungarn den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die Mittelmächte vereinbaren einen Waffenstillstand

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

11. Dezember 1917
Kriegserklärung der USA an Österreich-Ungarn verkündet

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

Um den 13. Dezember 1917
Gespräche in Berlin über den Massenstreik

15. Dezember 1917
Waffenstillstand mit Russland verlängert

Um den 17. Dezember 1917
Einschränkungen bei der Versorgung

18. Dezember 1917
Kann Kurt Eisner die USPD überzeugen?

In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

US-Kriegserklärung von Österreich-Ungarn entgegengenommen

Der US-Senat schlägt die Einführung der Prohibition vor

19. Dezember 1917
Alle SPD-Forderungen werden abgeschmettert

Um den 21. Dezember 1917
Kurt Eisners „idealistische Aktion“ ist nicht durchsetzbar

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

27. Dezember 1917
Die Deutschen verhandeln für einen Annexionsfrieden

28. Dezember 1917
Die US-Eisenbahngesellschaften werden verstaatlicht

31. Dezember 1917
9.979.252 Essen ausgegeben


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Eine tödliche Erkrankung der Seidenraupen

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Ex-Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Hedwig Kämpfer und Selma Schroeder werden ausgewiesen

Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
Die OHL ist aufs peinlichste überrascht

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

20. September 1918
Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

24. September 1918
Das Minimalprogramm der MSPD für eine Regierungsbeteiligung

Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Hindenburg über die militärische Kraft der Feinde

Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
Das herrschende System kracht in allen Fugen

General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opfer ist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zusammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

Hindenburg droht dem Reichskanzler mit Rücktritt

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

Um den 14. Oktober 1918
Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches Kriegsnotgeld wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Der Reichstag tritt für Verfassungsänderungen zusammen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der Grippe-Epidemie sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Hindenburg und Ludendorff wollen den Kaiser überzeugen

Heeresbefehl zur Entscheidungsschlacht gegen England

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

OHL: Die diplomatischen Beziehungen sollen beendet werden

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

25. Oktober 1918
Eine Ehren- und Existenzfrage der Marine

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Oktoberreform

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur parlamentarischen Monarchie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Kaiser Wilhelm II. macht dem Reichskanzler Vorwürfe

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im Löwenbräukeller

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers ist eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

Egon Schiele stirbt an der Spanischen Grippe

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Stimmen gegen einen Rücktritt des Kaisers

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der Vertrauensleute der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die Herbeiführung des sofortigen Friedens

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Ein Aufruf zur Friedenskundgebung am 7. November 1918

Informationen, dass die USPD einen großen Schlag plant

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Das Militär ist von der neuen Regierung völlig unbeeindruckt

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Weitere revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Das Teilnahmeverbot der Soldaten wird zurückgenommen

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Soldaten sprechen den Arbeitern Mut zu

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine erste Initiative zur Bildung von Räten

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Hände rein halten von Geld und von Blut

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Im Auftrag des Soldatenrats

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Räte sollen den Ablauf des Umsturzes organisieren

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Räte besetzen die Druckerei der Münchner Neuesten Nachrichten

Wie Bischof Faulhaber die Umsturznacht erlebt

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Kurt Eisner und die Aufgabe der Arbeiterräte

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Ein MSPD-Aufruf an die organisierte Arbeiterschaft Münchens

Ein Aufruf an die ländliche Bevölkerung Bayerns

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Zuverlässige Truppen zur Niederschlagung der Revolution in Pasing

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

85 Verordnungen in 105 Tagen

Ein Kasernenrat ist zu bilden

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Amtsübergabe an die neuen Minister

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Innenminister Auer gegen Einmischungsversuche der Räte

Eine 140 Mann starke Militärpolizei gebildet

Nach dem 9. November 1918
Das Professoren-Kollegium wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Der fingierte Thronverzicht

Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik aus

Karl Liebknecht proklamiert die Freie Sozialistische Republik

Der Kaiser ist über den Verrat empört

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Keinerlei Verfügungen haben mehr Rechtskraft

Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Kurt Eisner warnt vor Max Levien

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Schritte zur Demokratisierung der Armee

Mehr Katzenjammer als Rausch

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

In Berlin herrscht gelöste Feierstimmung

Schadet die MSPD der Revolution ?

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Die Regierung ist der Nationalversammlung nicht verantwortlich

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Bisherige Staatssekretäre mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt

Die Oberste Heeresleitung soll die Disziplin aufrecht erhalten

Gründung des Spartakusbundes in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Vorkehrungen zum Schutz von Leben und Eigentum der Bürger

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Georg Heim und die Bauernbündler

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Preußens Regierung will Ordnung und Sicherheit

Keine Sozialisierung, dafür eine umfassende Eigentumsgarantie

Der Vollzugsrat will eine Rote Garde bilden

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Verfahrensweise für alle Veröffentlichungen

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Ein Rat geistiger Arbeiter wird gegründet

Eine organisatorische Anordung für die Soldatenräte

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

Planungen für eine Rote Garde eingestellt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Regierung entgegnet Gerüchten

Die Revolutionäre werden zur Minderheit

Der Politische Rat geistiger Arbeiter wird ins Leben gerufen

Kurt Eisner lädt Gustav Landauer zur Mitarbeit ein

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Die Staatssekretäre werden im Amt bestätigt

Das neue Hauptquartier der OHL in Kassel

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste Regierungserklärung

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Ministerpräsident Kurt Eisner und der Föderalimus

Kurt Eisner und die Sozialisierung

Kurt Eisner und die Demokratisierung Bayerns

​Räte als Grundlage der neuen Demokratie

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Beratung über Gründung eines Studentenausschusses

Innenminister Auer: Kein Handlungssspielraum für die Räte

Der Ministerrat lehnt die Überwachung der Minister durch Räte ab

Die Bayerische Volkspartei akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Die formale Übernahme der bisherigen königliche Rechte

Thomas Mann empört sich über seinen Bruder Heinrich

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Hugo Preuß soll die Verfassung der Republik erarbeiten

Abkommen zwischen Gewerkschaft und Unternehmerverband

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die Republik Deutsch-Österreich wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Eine Kommission für eine Soldatenräte-Verordnung

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

Kompetenzabgrenzung zwischen Volksbeauftragte und Vollzugsausschuss

Um den 16. November 1918
Pläne der Obersten Heeresleitung zur Gegenrevolution

16. November 1918
König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Der Politische Rat geistiger Arbeiter soll in den Nationalrat

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Groener und Hindenburg wollen Reichskanzler Ebert schützen

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im Wagnersaal findet die erste Frauenversammlung statt

Hedwig Kämpfer fordert frauenrechtliche Schulungen

Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Richtlinien für die Räte werden erarbeitet

Verhandlungen für eine Vorläufige Verordnung für Soldatenräte

Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Rudolf Buttmann lässt sich die Gründung einer Bürgerwehr genehmigen

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Ebert wird über die geplante Gegenrevolution informiert

Der linke Flügel der USPD will die Sozialisierung der Betriebe

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Die Auflösung des Landtags tritt nie in Kraft

Vorauseilende Vorschriften für die Räte

Der Revolutionäre Arbeiterrat fordert Rechte

Die Einstellung der Rüstungsproduktion

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Eine Frauenversammlung im Wagnersaal

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

Ein offenes Bekenntnis der Schuld übernehmen

Aus dem Kriegsernährungsamt wird das Reichsernährungsamt

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

Kurt Eisners Vorschlag für die Räte-Richtlinie

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

Die Deutsche Demokratische Partei - DDP wird gegründet

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Eduard Schmid fordert Reformen im Rathaus

Die Entente betrachtet Berlin mit größtem Misstrauen

Keine Vollzugsgewalt für die Räte

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte unterzeichnet

Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Der Rat der Volksbeauftragten setzt seinen Machtanspruch durch

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

23. November 1918
Kurt Eisner sucht Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Zeitschrift Die neue Zeit erscheint

Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

In Bremen gründen sich die Internationalen Kommunisten Deutschlands

24. November 1918
Die BVP schließt die Wiederherstellung der Monarchie aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

Die Deutschnationale Volkspartei - DNVP wird gegründet

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Eisner Die Revolution ist keine Demokratie

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter- und Bauernräte

Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte akzeptiert

Notunterkünfte und Zwangseinquartierungen

Der Münchner Magistrat beschließt ein Arbeitslosenfürsorgeprogramm

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Die Einstellung der Kriegsproduktion verzögern

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Eisner: „Die Soldatenräte werden allmählich verschwinden“

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das Bürgertum wird von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen

Die Vorherrschaft Preußens brechen

Ministerpräsident Eisner will das alte System abschaffen

Kurt Eisner lobt den Bauernrat

Das III. Bataillon trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Neue Schreibweise Baiern gefordert

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das II. Bataillon zieht in München ein

Von der Verletzung der Abrüstungsbestimmungen

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

Minister Roßhaupter sagt Waffenlieferung an die Bürgerwehr zu

In Preußen wird das Schulgebet abgeschafft

30. November 1918
Kurt Eisner distanziert sich vom Bolschewismus

Ministerpräsident Kurt Eisner: Gegen Zentralismus, für Föderalismus

Die freien Gewerkschaften lehnen die Bürgerwehr ab

Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Die Vereinigung Revolutionärer Internationalisten wird gegründet

Den Wahltermin für die deutsche Nationalversammlung festgelegt

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Das Verkehrspersonal will die Nationalratswahl

Prof. Foerster fürchtet die bayerische Entwicklung

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Die französische Besatzungsarmee marschiert in der Pfalz ein

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

Innenminister Erhard Auer als Hemmschuh der Revolution

Eisner zur Wahl der Nationalversammlung vor den Soldatenräten

Aus der Leibgarde wird die Staatliche Bewachungstruppe

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Landtagswahlen ohne Beteiligung der Frauen vorgeschlagen

Demonstration für die Einberufung der Bayerischen Nationalversammlung

Die Demokratisch-sozialistische Bürgerpartei München wird gegründet

Eine Kommission erstellt ein Sozialisierungskonzept

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar 1919 festgelegt

Der Wahlkampf in Bayern und im Reich beginnt

Max Weber an den Ausführungen gehindert

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

5. Dezember 1918
Mehrere Tausend Rüstungsarbeiter verlieren ihren Job

6. Dezember 1918
Der königliche Privatmobiliarbesitz wird abgeholt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

Demonstranten besetzen Münchner Zeitungsredaktionen

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

Matrosen und Soldaten für die Wahl zur Nationalversammlung

Die Verhaftung des Vollzugsrats verhindert

Bildung einer freiwilligen Volkswehr

Versammlungen und Demonstrationen der Berliner Spartakusgruppe

14 Tote und über 30 Schwerverletzte

7. Dezember 1918
Ministerpräsident Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

Ein Verweis für die Krawallmacher

Wahlrecht für die weiblichen Staatsangehörigen Bayerns eingeführt

Der Arbeiterrat tagt im Deutschen Theater

Die Kasernenräte sprechen dem Soldatenrat das Misstrauen aus

Die Spanische Grippe fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

Räte: Der Abschaum der Bevölkerung

Plakate sollen die Bevölkerung beruhigen und informieren

Die USPD solidarisiert sich mit Spatakus

Blutige Auseinandersetzung gerade noch verhindert

Der Blutige Freitag im Spannungsfeld der Propagandisten

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung Rote Hand wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

Ultimative Forderungen von Hindenburg

Ebert verweigert sich dem Putschvorhaben der OHL

Die Oberste Heeresleitung lehnt den Kompromiss ab

9. Dezember 1918
Die Delegierten der Arbeiterräte Bayerns treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Es führt der Terror

Die OHL will ihren Putsch durchführen

Ein Eid auf die Republik und die provisorische Regierung

10. Dezember 1918
Die Räte bilden eine Kommission zur Überprüfung der Richtlinie

Die Nachkriegs-Ausgabe des Kain erscheint

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

Spontan, disziplinwidrig und unaufhaltsam löst sich die Truppe auf

Der Putsch der OHL wird vertagt

11. Dezember 1918
Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Eisner: Die Nationalversammlung ist eine vollzogene Tatsache

Die Deutsche-Jäger-Division und die 1.-Garde-Division in Berlin zurück

Die rumänische Regierung erkennt die Karlsburger Beschlüsse an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei Wahlkampf-Versammlungen ab

Eisner: Der Mensch darf nicht mehr Sklave der Maschinen werden

Räte als Schule der Demokratie

Einzug der 4.-Garde-Division in Berlin

Die Volksmarinedivision soll das Stadtschloss räumen

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Das Gesinderecht wird abgeschafft

Die Arbeiter- und Soldatenräte als Störfaktor bezeichnet

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

Die Volksmarinedivision ist zu Verhandlungen bereit

14. Dezember 1918
600 Angehörige des 1. Infanterie-Regiments treffen in München ein

Der Politische Rat geistiger Arbeiter

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

14. Dezember 1918
Einzug des 2.-Garde-Regiments und des 4.-Garde-Regiments

15. Dezember 1918
Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands

Die 3.-Garde-Division zieht in Berlin ein

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

Gründungsziel: Ein Bund sozialistischer Frauen

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Neue Bestimmungen für die Arbeiterräte

Die Räte als Grundlage des Parlaments

Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt für eine Räteregierung ein

Die Volksmarinedivision alarmiert den Räte-Kongress

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

Innenminister Erhard Auer erlaubt die Zulassung von Milizen

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur Nationalversammlung festgesetzt

Der Räte-Kongress beschließt die Hamburger Punkte

Die Oberste Heeresleitung droht dem Rat der Volksbauftragten

19. Dezember 1918
Den Anspruch auf den Besitz der Staatsgewalt bestätigt

Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

Der erste Feierabend im Deutschen Theater

Abschaffung des Rätesystems und ein Termin für die Wahl

Der Zentralrat ohne Beteiligung der USPD

Der Kongress der Räte Deutschlands wählt den Zentralrat

Hindenburgs offener Ungehorsam

20. Dezember 1918
Die Neue Zeitung erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der bolschewistischen Strömungen

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

Mit Hirtenbriefen gegen Regierungserlasse

Die Hamburger Punkte werden abgeschwächt

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher Schleichhandel wird aufgedeckt

Reichskanzler Ebert streicht der Volksmarinedivision den Lohn

Beisetzung der am 6. Dezember Ermordeten

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

Die DDP und der bayerische Wahlkampf

23. Dezember 1918
Reduzierung der Gasabgabe beschlossen

Konrad von Preger wird zum Bayerischen Gesandten in Berlin bestellt

Die Matrosen wollen die Regierungsauflagen erfüllen

De Schlüssel des Stadtschlosses werden in der Reichskanzlei abgegeben

Stadtkommandant Otto Wels wird gefangen genommen

Die Reichskanzlei wird besetzt, Volksbeauftragte festgenommen

Missverständnisse ausgeräumt und Lösungen gefunden

Die Oberste Heeresleitung droht Reichskanzler Ebert

Verhandlungen ohne die USPD-Volksbeauftragten

Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

24. Dezember 1918
Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Das Tragen der schwarz-weiß-roten Konkarde verboten

Die Gerüchteküche kocht in München

Innenminister Auer feiert mit Graf Arco in der Türkenkaserne

Reichskanzler Ebert gibt dem Kriegsminister eine Blankovollmacht

Die Reichskanzlei ist verlassen

Das Stadtschloss wird mit Waffen gestürmt

Die Garde-Soldaten werden von der Bevölkerung abgedrängt

Ein gesichtswahrendes Verhandlungsergebnis

Fazit: 56 tote Soldaten, 11 tote Matrosen

Die Gründung einer Kommunistischen Partei wird beschlossen

25. Dezember 1918
Die MSPD-Parteizeitung Vorwärts wird von Demonstranten gestürmt

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

26. Dezember 1918
Die Zeitungsbesetzer geben den Vorwärts wieder frei

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine Bürgerwehr gründen

Neuanfang auf föderaler Grundlage

Der Vorwärts druckt die Erklärung der Revolutionären Obleute

Gustav Noske wird zur Krisensitzung geladen

28. Dezember 1918
Erste Bewerber für die Bürgerwehr

17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Julis Lehmann wird verhaftet

Kurt Eisner verlässt verärgert die Konferenz der süddeutschen Staaten

Die Ziele der Konferenz der Süddeutschen Staaten

Die USPD-Volksbeauftragten werden ausgebremst

29. Dezember 1918
Der Landessoldatenrat lehnt die Bürgerwehr ab

Die USPD-Volksbeauftragten treten zurück

Gustav Noske und Rudolf Wissell zu Volksbeauftragte gewählt

Der Spartakusbund will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
Ministerpräsident Kurt Eisner lehnt die Bürgerwehr ab

Verstaatlichung nur für Grundstoffindustrien und für Kraftwerke

Frauen werden von der Kirche bedrägt

Demonstration zur Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung

Diskussionen ohne geistige Schranken

Die Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen

Matrosenversammlung im Alten Hackerkeller

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Gefährdung der Revolution durch die Politik der Mehrheitssozialisten

Der Gründungsparteitag der KPD beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
Regierung Eisner als Regierung von Jehovas Zorn bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der Spanischen Grippe

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wied