Fakten - Wittelsbacher

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1117

??? 1117
Der künftige Herzog Otto I. kommt in Kelheim zur Welt


1169

Um 1169
Herzog Otto I. heiratet in Kelheim (?) die Gräfin Agnes von Loon


1173

23. Dezember 1173
Herzog Ludwig I. „der Kelheimer“ wird in Kelheim geboren


1180

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

13. Januar 1180
Herzog Heinrich „der Löwe“ verliert alle „Reichslehen“

13. April 1180
„Fürstbischof“ Philipp von Köln hat sein Ziel erreicht

Um den 28. Juni 1180
Über Heinrich XII. dem Löwen wird die „Oberacht“ verhängt

13. Juli 1180
Kaiser Barbarossa widerruft die Belehnung des Herzogtums Baiern

16. September 1180
Herzog Otto I. erhält das restliche Herzogtum Baiern

Ab 16. September 1180
Die Wittelsbacher führen den Adler in ihrem Wappen


1183

11. Juli 1183
Herzog Otto I. stirbt in Kelheim


1191

1191
Die „Tempelherren“ kaufen Zypern

26. März 1191
Agnes von Loon, die Ehefrau von Herzog Otto I., stirbt


1204

Oktober 1204
Herzog Ludwig I. heiratet Ludmilla, die Witwe des Grafen von Bogen


1214

Um den September 1214
Die Wittelsbacher Herzöge erben die „Rheinpfalz“


1222

Mai 1222
Herzog Otto II. heiratet in Worms Agnes Pfalzgräfin bei Rhein


1228

Seit 1228
Herzog Otto II. regiert die „Pfalzgrafschaft Rhein“


1229

1229
Ein „Abraham von München“ in einer Regensburger Urkunde

13. April 1229
Herzog Ludwig II. kommt zur Welt


1231

1231
Die „Inquisition“ wird den „Dominikanern“ und „Franziskanern“ anvertraut

29. März 1231
Der Freisinger Bischof Gerold von Waldeck stirbt

15. September 1231
Herzog Ludwig I. „der Kelheimer“ wird ermordet


1232

1232
Herzogin Ludmilla gründet das „Zisterzienserinnenkloster Seligental“

2. Dezember 1232
Die „Dominikaner“ verfolgen die neue „Hexen-Ketzer-Sekte“


1235

1235
Streit zwischen „Templer“ und „Johanniter“ wegen einiger Mühlen

Durch die „Folter“ soll die „Häresie“ [„Ketzerei“] ausgerottet werden

19. November 1235
Herzog Heinrich XIII. wird in Landshut geboren


1239

28. Mai 1239
Münchens ältestes Stadtsiegel


1240

Um 1240
Die „Franziskaner“ kommen wahrscheinlich nach München

1240
Die Wittelsbacher verdrängen den Freisinger Bischof aus München

5. August 1240
Herzogin Ludmilla von Baiern stirbt in Landshut


1253

1253
In Deutschland entdeckt man eine „ketzerische Teufelsanbetung“

29. November 1253
Herzog Otto II. stirbt in Landshut


1254

2. August 1254
Herzog Ludwig II. „der Strenge“ heiratet Herzogin Maria von Brabant


1255

1255
Das Herzogtum Baiern wird geteilt


1256

1256
Der Orden der „Augustiner-Eremiten“ wird gegründet

18. Januar 1256
Herzogin Maria von Baiern wird in Donauwörth enthauptet


1260

24. August 1260
Herzog Ludwig II. „der Strenge“ heiratet Anna von Schlesien-Glogau


1267

16. August 1267
Herzogin Agnes von Baiern stirbt


1271

25. Juni 1271
Herzogin Anna von Baiern stirbt

24. November 1271
München erhält eine zweite Pfarrei


1273

29. April 1273
Papst Gregor X. bestätigt die Gründung der Frauen-Pfarrei

1. Oktober 1273
Die Kurfürsten wählen Rudolf von Habsburg zum römisch-deutschen König

Um den 24. Oktober 1273
Herzog Ludwig II. „der Strenge“ heiratet Mechthild von Habsburg


1274

4. Oktober 1274
Herzog Rudolf I. wird in Basel (?) geboren


1282

1282
Am Klosterneubau der „Franziskaner“ wird gearbeitet

Februar 1282
Der spätere Kaiser Ludwig „der Baier“ wird in München geboren


1288

Um 1288
Wilhelm von Occam wird in der Grafschaft Surrey in England geboren


1290

3. Februar 1290
Herzog Heinrich XIII. stirbt in Landshut


1294

1294
Die neue Franziskaner-Klosterkirche „St. Franziskus“ wird eingeweiht

2. Februar 1294
Herzog Ludwig II. „der Strenge“ stirbt in Heidelberg

12. März 1294
Bischof Emicho erwirbt die „Grafschaft ze Mittenwald und Partenkirchen“

31. März 1294
Bischof Emicho muss der Ansiedelung der „Augustiner-Eremiten“ zustimmen

4. April 1294
Die ersten „Augustiner-Ordensbrüder“ kommen nach München

19. Juni 1294
Das „Rudolfinum“, das „Grundgesetz der Stadt München“


1296

7. April 1296
Herzog Otto II. wird in Kelheim geboren


1301

1301
Ludwig „der Baier“ regiert in den oberbaierischen-pfälzischen Gebieten mit

Spätestens ab dem Jahr 1301
Der Erwerb von Lehmgründen in Haidhausen ist notwendig


1304

1304
Die Missgunst gegen die „Templer“ steigert sich immer mehr

Juni 1304
Herzogin Mechthild von Baiern stirbt


1306

Februar 1306
Wilhelm von Ockham wird zum „Subdiakon“ in gewählt

16. November 1306
Die „Klarissinnen-Nonnen“ erhalten das „Brau- und Schankrecht“


1308

Um 1308
Herzog Ludwig „der Baier“ heiratet Beatrix von Schlesien-Schweidnitz

1308
Wilhelm von Ockham beginnt sein Studium der Theologie

Februar 1308
Der Papst ist von der Unschuld der „Tempelherren“ überzeugt

März 1308
König Philipp IV. überhäuft den Papst mit Drohungen

Mai 1308
Papst Clemens V. wird der Wille gebrochen


1309

1309
Herzog Ludwig „der Baier“ regiert das Teilherzogtum Niederbaiern mit

Die Päpste regieren nicht mehr in Rom, sondern in Avignon

Ab 8. August 1309
Die „päpstliche Kommission“ verhört 546 „Templer“


1310

1310
Die „Floßlände“ wird erstmals genannt

Erstmalige schriftliche Nennung der „Jakobi-Dult“

Juden dürfen den Christen die Teile geschlachteter Tiere verkaufen

Vier „Templer“ sagen vor der „Päpstlichen Kommission“ aus

In München wird erstmals ein „Rathaus“ erwähnt

Die älteste Münchner „Floßordnung“ und ihre Strafen

1. Oktober 1310
Die Herzöge Ludwig IV. und Rudolf I. teilen sich die Macht


1312

1312
Ludwig „der Baier“ wird Vormund der Kinder seines Vetters Otto III.

Neben Wein, Met und Bier wird immer auch „Greußing“ erwähnt

22. März 1312
Papst Clemens V. hebt den „Templerorden“ auf


1313

1313
Die „Giesinger Mühle“ liefert an das „Kloster Schäftlarn“

21. Juni 1313
Die Herzöge Rudolf und Ludwig „der Baier“ schließen einen „Hausvertrag“

24. August 1313
Der römische König Heinrich VII. von Luxemburg stirbt

9. November 1313
Die „Schlacht bei Gammelsdorf“


1314

1314
Konrad III. „der Sendlinger“ wird zum Bischof von Freising gewählt

18. März 1314
Jacques de Molay und Geoffroy de Charnay werden verbrannt

Nach April 1314
Wirklich aufgehoben wird der „Tempel-Ritterorden“ nur in Frankreich

20. April 1314
Der „verfluchte Papst“ Clemens V. stirbt

August 1314
Die luxemburgische Partei verzichtet auf die Kandidatur

19. Oktober 1314
Herzog Friedrich „der Schöne“ wird zum „Deutschen König“ gewählt

20. Oktober 1314
Herzog Ludwig „der Baier“ wird zum „Deutschen König“ gewählt

25. November 1314
Die Herzöge Ludwig IV. und Friedrich werden zu Königen gekrönt

29. Dezember 1314
König Philipp IV. stirbt


1315

1315
Die Herzöge Rudolf I. und Ludwig IV. vereinbaren eine Zusammenarbeit

Die „Freiung“ des Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft

18. Februar 1315
König Ludwig „der Baier“ gewährt den Münchnern “Schutz und Geleit“

18. April 1315
König Ludwig „der Baier“ ist wieder in München

21. April 1315
Ludwig „der Baier“ befreit das „Angerkloster“ von allen Steuern

29. April 1315
Die vier baierischen Herzöge treffen sich in München

4. Mai 1315
Die „Freiung“ des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

6. Mai 1315
König Ludwig IV. der Baier und der Burgfrieden

König Ludwig der Baier schließt mit seinem Bruder einen Vertrag

Sicheres Geleit für alle Kaufleute im Münchner Stadtgebiet

Um den 15. Mai 1315
Herzog Ludwig V., später genannt „der Brandenburger“, wird geboren

16. Juli 1315
München das Recht, „schädliche Leute“ im Herzogtum zu fangen

21. Juli 1315
König Ludwig „der Baier“ erlässt das erste Münchner „Judenrecht“

22. Dezember 1315
Bischof Konrad III. beauftragt eine „Diözesan-Beschreibung“


1317

1317
König Ludwig „der Baier“ verbietet das Bierbrauen

26. Februar 1317
Rudolf I. überlässt König Ludwig IV. dem Baiern Baiern und die Pfalz


1318

1318
Das Speditionswesen ist durch die „Rott“ organisiert

??? 1318
Margarete von Tirol, später genannt „Maultasch“, wird geboren

1318
In Portugal werden die „Tempel-Ritter“ von jedem Verdacht freigesprochen


1319

1319
König Ludwig „der Baier“ befreit das „Leprosenhaus am Gasteig“ von Lasten

König Ludwig „der Baier

12. August 1319
Herzog Rudolf stirbt in England (?)


1320

Um 1320
Wilhelm von Ockham übersiedelt nach London


1322

12. April 1322
Konrad III. „der Sendlinger“, der Bischof von Freising, stirbt in Freising

16. Juni 1322
Johann Wulfing von Schlackenwerth wird Bischof von Bamberg

24. August 1322
Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

28. September 1322
Die „Schlacht bei Mühldorf“ erzwingt die Entscheidung

Oktober 1322
Papst Johannes XXII. eröffnet einen Prozess gegen Ludwig „den Baiern“


1323

1323
Wilhelm von Ockham wird der „Häresie“ bezichtigt

Um April 1323
Ludwig „dem Baiern“ erhält in Nürnberg die „Reichskleinodien“

April 1323
Ludwig IV. „der Baier“ macht seinen achtjährigen Sohn zum Kurfürsten

Um den 5. Mai 1323
Das „Freisinger Domkapitel“ wählt Albert von Enn zum Bischof

12. November 1323
Papst Johannes XXII. bezieht Stellung zur „Armutsfrage“

23. Dezember 1323
Johann Wulfing von Schlackenwerth wird Freisinger Bischof


1324

1324
Wilhelm von Occham reist nach Avignon

25. Februar 1324
König Ludwig „der Baier“ heiratet die Gräfin Margarete von Holland

20. März 1324
Bischof Johann Wulfing von Schlackenwerth begibt sich nach Freising

23. März 1324
Papst Johannes XXII. spricht den „Bannfluch“ über Ludwig „den Baiern“

26. April 1324
Der Freisinger Bischof Johann Wulfing von Schlackenwerth stirbt

22. Mai 1324
König Ludwig „der Baier“ klagt den Papst der „Häresie“ an

4. Juli 1324
Albert von Enn wird Bischof von Brixen

5. Juli 1324
Konrad IV. von Klingenberg wird der neue Bischof von Freising

August 1324
Konrad IV. von Klingenberg muss aus Freising flüchten

30. November 1324
Herzog Ludwig V. wird mit Margarete von Dänemark verheiratet

23. Dezember 1324
Albert von Enn tritt seine Bischofsstelle in Brixen an


1325

13. März 1325
Friedrich „der Schöne“ erkennt Ludwig IV. als „römischen König“ an

12. Juni 1325
König Ludwig IV. „der Baier“ stellt Freising unter seinen besonderen Schutz

5. September 1325
Ludwig IV. und Friedrich „der Schöne“ vereinbaren eine Doppelregentschaft


1326

Ab 1326
Die Theorie vom Vorrang des weltlichen Herrschers über die Kirche

1326
Ockhams Ansichten werden als „häretisch oder irrig“ bezeichnet

Januar 1326
Ludwig „der Baier“ bietet Papst Johannes XXII. einen Amtsverzicht an


1327

13. Februar 1327
Der verheerendste „Stadtbrand“ der Münchner Geschichte

14. Februar 1327
Verheerend wirkt sich der große „Stadtbrand“ aus

Um März 1327
König Ludwig „der Baier“ bricht zu seinem „Feldzug“ gegen Italien auf

3. April 1327
Aus dem „Dux Bavarie“ wird „Ludwig aus Baiern“

17. Mai 1327
König Ludwig „der Baier“ zieht in Mailand ein

11. Oktober 1327
König Ludwig „der Baier“ zieht triumphal in Pisa ein

November 1327
Bischof Konrad IV. von Klingenberg zieht in Freising ein

1. Dezember 1327
Der „Franziskaner-General“ Michael von Cesena trifft in Avignon ein

21. Dezember 1327
König Ludwig „der Baier“ bricht von Pisa in Richtung Rom auf


1328

Ab 1328
Michael von Cesena lebt im „Franziskaner-Kloster“

1328
Konstruiertes Gründungsjahr der „Augustiner-Brauerei“

7. Januar 1328
Ludwig „der Baier“ erreicht die „Ewige Stadt“ Rom

17. Januar 1328
König Ludwig „der Baier“ wird in Rom zum Kaiser gekrönt

18. April 1328
Kaiser Ludwig „der Baier“ setzt Papst Johannes XXII. wegen „Häresie“ ab

12. Mai 1328
Der Franziskaner Pietro Rainalducci wird zum Papst Nikolaus V.

26. Mai 1328
Ludwig „der Baier“ stellt die flüchtigen „Franziskaner“ unter seinen Schutz

27. Mai 1328
Kaiser Ludwig der Baier und Papst Nikolaus V. krönen sich gegenseitig

20. Juli 1328
Wilhelm von Ockham wird vom Papst „exkommuniziert“


1329

1329
Die 11-jährige Margarete wird mit dem 7-jährigen Johann Heinrich verheiratet

Streit zwischen den „Franziskanern“ und der Pfarrgeistlichkeit

4. August 1329
Der „Vertrag von Pavia“


1330

Um 1330
Das sogenannte „Gries“ wird in die Stadtmauer einbezogen

1330
Der „Franziskaner-Konvent“ erhält eine wertvolle Reliquie

Die Münchner bauen ein Wehr in die Isar

Der „Lenzbauernhof“ als Freisinger Domkapitel-Eigentum

Schon wieder eine Kinderhochzeit

Um Januar 1330
Wilhelm von Ockham trifft mit seinen Gefährten in München ein

Februar 1330
Der Freisinger Bischof Konrad IV. von Klingenberg flüchtet nach Österreich

28. April 1330
Kaiser Ludwig „der Baier“ stiftet das „Kloster Ettal“

25. August 1330
Der „Gegenpapst“ Nikolaus V. verzichtet auf sein Amt


1333

Vor dem Jahr 1333
Die „Bleichen“ sind im später so genannten „Lehel“ entstanden

1333
Die Ehe wird „vollzogen“

16. Oktober 1333
Der als „Gegenpapst“ gescheiterte Nikolaus V. stirbt in Avignon


1338

1338
Der erste Beleg für die Bezeichnung „Isartor“

Mai 1338
Die Unanhängigkeit des gewählten Römischen Königs vom Papst


1340

1340
Im „Stadtrechtsbuch“ finden sich Bestimmungen für den Brandfall

Die Ortsbezeichnung Berg am Laim ist erstmals eindeutig

7. April 1340
Bischof Konrad IV. von Klingenberg stirbt in Ulmerfeld

Um Mai 1340
Herzogin Margarete (von Dänemark) stirbt in Berlin

21. Dezember 1340
Niederbaiern fällt an das Herzogtum Oberbaiern zurück


1341

1341
Johannes Hake wird als Johannes II. Bischof von Freising

2. November 1341
Bei der Rückkehr vom Jagdausflug ist das Tor verriegelt

Um 10. Dezember 1341
Margarete von Tirol sperrt ihren Ehemann aus „Schloss Tirol“ aus


1342

Um Januar 1342
„Gegenbischof“ Ludwig von Kammerstein stirbt auf dem Weg nach Tirol

28. Januar 1342
Ludwig „der Brandenburger“ erlässt den „Großen Tiroler Freiheitsbrief“

10. Februar 1342
Ludwig „der Brandenburger“ heiratet Margarete „Maultasch“ von Tirol

11. Februar 1342
Ludwig „der Brandenburger“ und Margarete erhalten die „Grafschaft Tirol“

8. Mai 1342
Verbot der feuergefährlichen Stroh- und Schindeldächer


1344

9. März 1344
Herzog Meinhard III. wird in Landshut geboren


1347

1347
Das „Stadtrechtsbuch“ beschreibt den Bau der Isarbrücke

9. April 1347
Wilhelm von Ockham stirbt in München

11. Oktober 1347
Kaiser Ludwig „der Baier“ stirbt in der Nähe des „Klosters Fürstenfeld“


1350

1350
Die Wittelsbacher müssen die Reichsinsignien abgeben

„Gegenbischof“ Leutold von Schaunberg geht nach Wien ins Exil

Der „Weinmarkt“ findet jeden Montag auf dem „Schrannenmarkt“ statt


1351

1351
Herzog Ludwig „der Brandenburger“ teilt seine Länder


1359

1359
Eine 17 Jahre andauernde „Wilde Ehe“ wird sanktioniert

25. April 1359
Der Freisinger Bischof Albert II. von Hohenberg stirbt in Stein am Rhein

15. Mai 1359
Paul von Jägerndorf wird Bischof von Freising

4. September 1359
Herzog Meinhard III. wird mit Margarete von Österreich verheiratet


1361

1361
Die ältesten „Kleiderordnungen“ in „Altbaiern“ kommen aus Landshut

Der „Kotterhof“ gehört zum „Leprosenhaus am Gasteig“

18. September 1361
Herzog Ludwig „der Brandenburger“ stirbt in der Nähe von Zorneding


1363

1363
Nur Angehörige aus Münchner Patrizierfamilien erhalten das „Braurecht“

13. Januar 1363
Herzog Meinhard III. stirbt auf „Schloss Tirol“.

Um den 20. Januar 1363
Herzogin Margarete überträgt Tirol an Habsburg

21. Januar 1363
Erstmalige Benennung der Münchner Stadtviertel

22. Mai 1363
Strafe für eine Amts-Verweigerung

29. September 1363
Margarete „Maultasch“ von Tirol verzichtet auf ihre Besitzungen

November 1363
Es kommt zum „Tiroler Erbfolgekrieg“


1364

8. Februar 1364
Herzog Rudolf IV. von Österreich wird mit der „Grafschaft Tirol“ belehnt

31. Mai 1364
Strafe für Verweigerung II


1369

29. September 1369
Herzog Stephan II. muss die „Grafschaft Tirol“ abtreten

3. Oktober 1369
Herzogin Margarete „Maultasch“ stirbt in Wien


1488

1488
Das Verhelichungsverbot für Prostituierte entfällt

Albrecht IV. schließt mit Hans von Degenberg einen „Erbschaftsvertrag“

Der Bau der „Frauenkirche“ ist vollendet


1503

8. Januar 1503
Der Münchner „Hurenwirt“ wird ermordet

10. März 1503
Ferdinand I., der spätere Kaiser, kommt bei Madrid zur Welt

12. November 1503
Herzog Philipp von der Pfalz wird in Heidelberg geboren

1. Dezember 1503
Herzog Georg „der Reiche“ vom Teilherzogtum Baiern-Landshut stirbt

Nach dem 1. Dezember 1503
Herzog Albrecht IV. widerspricht dem Testament von Georg „dem Reichen“

13. Dezember 1503
Herzog Albrecht IV. von Baiern-München macht seine Erbansprüche geltend


1530

1530
Der Rat der Stadt ändert die bestehende „Bettelordnung“

Die „Reichspolizeiordnung“ verbietet jeden „Beischlaf außerhalb der Ehe“

Anno 1530
Eine Ordnung gegen die „Winkelhurerey“ außerhalb des „Frauenhauses“

1530
Die Familie Rampoger besitzt die „Giesinger Mühle“

24. Februar 1530
Kaiser Carl V.: „Die lutherische Ketzerei in Deutschland ausrotten“

10. Juni 1530
Großer Empfang für Kaiser Carl V.

Nach dem 11. Juni 1530
Die zweitälteste Stadtansicht von München

11. Juni 1530
Das Programm für Kaiser Carl V. geht weiter

14. Juni 1530
Kaiser Carl V. verlässt München in Richtung Augsburg


1573

1573
120 Fässer „Einbecker Bier“ an den Herzogshof nach München geliefert

Das „Kloster Santa Marta“ in Rom wird ein normales Kloster

Ernst von Baiern wird zum Bischof von Hildesheim gewählt

17. April 1573
Maximilian I. wird in München geboren


1577

1577
300.000 Gulden Schulden in neun Jahren Erbprinz-Hofhaltung

Die erste Münchner „Marianische Kongregation“ wird gegründet

10. April 1577
Herzog Ernst von Baiern wird in das Kölner „Domkapitel“ aufgenommen

6. Oktober 1577
Ferdinand, der spätere Kurfürst von Köln, wird in München geboren


1583

1583
Beim „Kölner Krieg“ nimmt Johann Tserclaes Graf von Tilly teil

Philipp Apian verliert seinen Posten an der „Universität Tübingen“

Im „Ridlerhaus“ wird die „Klausur“ eingeführt

Um Februar 1583
„... weil sein Fetl nicht hinab zu bringen sei“

Um April 1583
„Nie habe ich käuflichere Leute gefunden ...“

18. April 1583
Herzog Wilhelm V. den Grundstein für die prachtvolle „Michaelskirche“

Der Grundstein für die „Michaelskirche“ wird gelegt

22. Mai 1583
Das „Kölner Domkapitel“ wählt den Ernst zum Erzbischof von Köln

4. Oktober 1583
Das „Fürstbistum“ Trier übernimmt den „Gregorianischen Kalender“


1586

Ab 1586
In Oberstdorf werden etwa 25 Personen als „Hexen“ verbrannt

1586
Noch immer sind keine Isarinseln vorhanden

Mit dem „Weißbier“ ist durchaus Gewinn zu erzielen

3. Mai 1586
Herzog Ferdinand von Baiern lässt in Neudeck ein Brunnwerk erbauen

14. Juni 1586
Reichsfreiherr Ottheinrich von Schwarzenberg darf „Weißbier“ brauen

13. September 1586
Drei „Wiedertäufer“ werden zum Tod mit dem Schwert verurteilt


1588

1588
Im „Badischen Landrecht“ gilt für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“

10. Januar 1588
Herzog Wilhelm V. muss den „Ständen“ Schulden bekannt geben

Dezember 1588
Die Kapläne müssen im Stadtbordell übernachten


1595

1595
Die „Stadtschreiberei“ und das „Amt für Goldwäscherei“ ziehen ins Tal

Um 1595
Johann Tserclaes Graf von Tilly tritt in kaiserliche Dienste ein

1595
Kurfürst Ernst von Köln ziehst zu seiner Mätresse

1. Januar 1595
Herzog Maximilian I. regiert mit seinem Vater

6. Februar 1595
Elisabeth Renata von Lothringen wird in Nancy geboren

15. Mai 1595
Ein Mailänder Seidenhändler will sich in München niederlassen

18. November 1595
Die letzte Meldung über das Münchner „Frauenhaus“


1597

1597
Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

Die Münchner „Marianische Kongregation“ wird geteilt

Hanns Spätt ist Müller auf der „Giesinger Mühle“

19. Juni 1597
Herzog Wilhelm V. soll - zur Verhütung des „Staatsbankrotts“ - abdanken

6. Juli 1597
Die „Michaelskirche“ in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

15. Oktober 1597
Das Herzogtum Baiern steht vor dem Staatsbankrott

23. Dezember 1597
Herzog Maximilian I. wird mit dem Herzogtum Baiern belehnt


1598

1598
Eine „Zaubergesellschaft“ sitzt in der „Schergenstube“ in Haft

778 Gemälde gesammelt

18. Januar 1598
Erzherzog Ferdinand II. bedankt sich für die erteilte „Ehedispens“

4. Februar 1598
Die Untertanen werden auf Herzog Maximilian I. vereidigt

13. März 1598
Maximilian I. erlässt ein ausführliches „Religions- und Sittenmandat“


1600

1600
München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die „Hofkommissare“ fällen ihr Urteil im „Pappenheimer-Prozess“

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum „Schrannenplatz“ geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die „Teufelsbrut“ wird „unter jämmerlichem Geschrei“ verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die „Scheiterhaufen“ lodern auf dem Münchner „Galgenberg“ erneut


1602

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

10. Juni 1602
Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen

1. August 1602
Das „weiße Brauwesen“ wie gewohnt weiterführen


1610

1610
Die „Liga“ wird in ein oberländisches und ein rheinisches Direktorium geteilt

Die Baumaßnahmen für den zukünftigen „Hofgarten“ beginnen

13. Januar 1610
Maria Anna wird in Graz geboren

30. März 1610
Friedrich Förner erlässt für Bamberg ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1610
Der „Gerichtsbezirk ob der Au negst München“ wird geschaffen

Um Mai 1610
„Hofrat“ Wagnereckh legt sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ vor

3. Juni 1610
Die dritte Marianische Kongregation für München wird gegründet

Oktober 1610
Ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ für das „Hochstift Augsburg“

5. November 1610
Die „Kongregation“ wird der römischen „Mutterkongregation“ angegliedert


1613

1613
Der Münchner „Henker“ Hans Stadler wird wegen „Zauberei“ angeklagt

Der älteste „Stadtplan Münchens aus der Vogelperspektive“

Die erste, offensichtlich dauerhafte Kiesbank in der Isar

23. Mai 1613
Dr. Gottfried Sattler wird in Markt Schwaben hingerichtet

23. Oktober 1613
Kaiser Matthias will ein drittes „Liga-Direktorium“

11. November 1613
Pfalzgraf Wolfgang-Wilhelm konvertiert zum katholischen Glauben


1616

1616
Die „Rosskastanie“ verbreitet sich über den ganzen Kontinent

Georg Schobinger kauft den an der Lilienstraße gelegenen „Klingenhammer

Ab 1616
In Bamberg müssen 159 Menschen als „Hexen“ sterben

In Würzburg kommt es zu Hexen-Verfolgungen

Um 1616
Die Statue der „Diana“ oder „Tellus Bavarica“ wird aufgestellt

14. Januar 1616
Maximilian I. legt das „Bundesobristenamt der katholischen Liga“ nieder

21. Januar 1616
Der Hexenprozess gegen die Familie Schwerzin wird wieder aufgenommen

25. Juni 1616
Aufgrund der langanhaltenden Hitze beginnt man mit der Getreideernte

Um August 1616
Tagelöhner müssen das Wasserrad mit ihrer Körperkraft antreiben

Um den 14. September 1616
Ein „Hochwasser“ lässt die Flüsse über die Ufer treten

29. September 1616
Das „Landrecht“ stellt die „Rechtseinheit“ in Baiern her

Lockerer Umgang mit dem „Reinheitsgebot“

Eigene „Baierweinschenken“ bilden sich heraus

Der Preis für das „Hochzeitsmahl“

Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

Die „Gejaidsordnung“ verbietet er das Schießen der Reiher

8. November 1616
„Elsl“ Schwerzin wird als „Hexe“ hingerichtet


1619

Ab 1619
Das „Ludwigsmonument“ befindet sich nahe dem „Bennobogen“

1619
Der Bau des barocken Befestigungsgürtels beginnt

Die „rechte Kinnlade Johannes des Täufers“ in Haidhausen

5. Februar 1619
Die Stadt ist für den ordentlichen Zustand der „Salzstraße“ zuständig

20. März 1619
König Ferdinand will in Prag die Regierung antreten

22. August 1619
Die „böhmischen Stände“ setzen Ferdinand als ihren König ab

26. August 1619
Kurfürst Friedrich V. wird böhmischer König

28. August 1619
Erzherzog Ferdinand II. wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekürt

8. Oktober 1619
Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt

November 1619
Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz, zieht triumphal in das Prager Schloss ein

Dezember 1619
Der Kostenvoranschlag für den Festungsausbau

Die katholische „Liga“ beschließt den Kriegseintritt


1621

Ab der Brausaison 1621
Das „Bockbier“ wird ein eigener Rechnungsposten

1621
Im „Pütrichhaus“ wird ebenfalls sie „Klausur“ eingeführt

Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

Um Januar 1621
Herzog Maximilan I. erhält als Pfand Oberösterreich übertragen

24. April 1621
Die protestantische „Union“ löst sich selbst auf

21. Juni 1621
In Prag wird ein blutiges Gericht gehalten

6. September 1621
Neudeck wird eine „geschlossene Hofmark“

8. Dezember 1621
Maximilian Heinrich, der spätere Kurfürst von Köln, wird geboren


1623

1623
Kaiser Ferdinand II. erhebt Georg Schobinger in den erblichen Adelsstand

Ab 1623
Der „Hofgarten“ wird in die Umwallung einbezogen

25. Februar 1623
Herzog Maximilian I. von Baiern erhält die pfälzische Kur

10. März 1623
Herzog Wilhelm V. kauft die „Hofmark Neudeck“ um 15.000 Gulden

11. Juli 1623
Kurfürst Maximilian I. verlangt einen Beitrag zu den Kriegskosten

29. Oktober 1623
Bischof Veit Adam von Gepeckh weiht die „Carl-Borromäus-Kirche“ ein

5. Dezember 1623
Albrecht Sigismund, der spätere Bischof von Freising kommt zur Welt


1625

1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein

Papst Urban bestätigt die „Franziskanerprovinz“

Der „Zöllner“ vom „Isartor“ 1.000 Gulden „Kaution“ stellen

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

15. Mai 1625
Das „Frankenburger Würfelspiel“

10. Oktober 1625
Kurfürst Maximilian I. erlässt für Oberösterreich ein „Reformationsedikt“

8. Dezember 1625
Ferdinand III. wird zum König von Ungarn gekrönt


1626

1626
Maria Jacobäa Freifrau von Lerchenfeld lässt eine „Loretokapelle“ errichten

Ab 1626
Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet

1626
Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“

7. Februar 1626
Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München

Mai 1626
In Oberösterreich bricht ein „Bauernkrieg“ aus

16. Mai 1626
Der „Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck“ wird unterzeichnet

26. Juni 1626
Kurfürst Maximilian I. erlässt eine „Kleiderordnung“

20. Oktober 1626
Jakob Balde erhält in der „Loretokapelle“ seine „niederen Weihen“

November 1626
Eine baierische Elite-Armee besiegt die aufständischen Oberösterreicher


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die „Feuermadonna“ der „Marianischen Männerkongregation“

28. September 1628
Das erste Opfer der „Pest“


1632

13. Februar 1632
Maximilian Ferdinand Graf von Törring-Seefeld wird geboren

4. April 1632
Kurfürst Maximilian I. verlässt München in Richtung Regensburg

7. April 1632
Gustav II. Adolf überquert die Donau bei Donauwörth

8. April 1632
Die kurfürstliche Familie flieht vor den Schweden nach Salzburg

14. April 1632
Der „Schwedenkönig“ Gustav Adolf erreicht den Lech

15. April 1632
Schwedens König Gustav Adolf erkämpft den Lechübergang

24. April 1632
Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf zieht in Augsburg ein

30. April 1632
Johann Tserclaes Graf von Tilly stirbt in Ingolstadt

14. Mai 1632
Geldzahlungen statt Plünderung und Mord

15. Mai 1632
Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

17. Mai 1632
Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

19. Mai 1632
Schwedenkönig Gustav II. Adolf fordert von der Stadt 300.000 Reichstaler

Nach dem 20. Mai 1632
Kurfürst Maximilian I. will „ein gottgefälliges Werk“ schaffen

7. Juni 1632
Die „Schwedengeiseln“ verlassen die Stadt in Richtung Augsburg

16. Juni 1632
Die „Schwedengeiseln“ werden wie Gefangene behandelt

21. Juni 1632
Die „Schwedengeiseln“ wollen eine „Votivtafel“ spenden

7. August 1632
Viel Geld für die Schweden-Geiseln

16. November 1632
Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf verliert sein Leben


1635

1635
Bogenhausens erstes Adelsschlösschen

Besitzer der „Giesinger Mühle“

4. Januar 1635
Kurfürstin Elisabeth stirbt in Ranshofen bei Braunau an der Pest

12. Februar 1635
Die „Pest“ wird für beendet erklärt

13. März 1635
Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet

3. April 1635
Die „Schwedengeiseln“ kehren wieder nach München zurück

19. April 1635
Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst

Um den 15. Mai 1635
Nach 3-jähriger Abwesenheit kommt Maximilian I. wieder nach München

30. Mai 1635
Der Prager Frieden wird geschlossen

15. Juli 1635
Kurfürst Maximilian I. heiratet Maria Anna von Österreich

September 1635
Kurfürst Maximilian I. entscheidet sich für ein „Madonnen-Monument“

20. September 1635
Verbot der „heimlichen Zusammenkünfte von Manns- und Weibspersonen“

1. Oktober 1635
Ein kurfürstlicher Befehl untersagt die „Fuchsjagd“


1663

20. Januar 1663
Beginn des „Immerwährenden Reichstags“ in Regensburg

29. April 1663
Der Grundstein für die Theatinerkirche wird gelegt

Juni 1663
Der Rumpf des „Bucentaur“ ist fertig

1. Juli 1663
Kurfürst Ferdinand Maria erwirbt die „Hofmarch Kemnathen“

5. Juli 1663
Kurfürstin Henriette Adelaide will eine Sommerresidenz bauen


1681

1681
Ein Fest zu Ehren des jungen baierischen Kurfürsten Max Emanuel

1. Februar 1681
Geplante Altötting-Wallfahrt mit kleinem Hofstaat

13. Februar 1681
Max Emanuel geht auf „Brautschau“ nach Eisenach

5. März 1681
Der kaiserliche Tross trifft in Altötting ein

6. März 1681
Kurfürst Max Emanuel trifft in Altötting ein

10. März 1681
Bündnisverhandlungen am Wallfahrtsort


1699

Anno 1699
Noch immer befinden sich zehn „Hieronymiten“ am Walchensee

1699
Die Familie Ridler erhält die „Niedergerichtsbarkeit“ für das „Ridlerschlößl“

Am „Gaisberg“ entsteht eine aufwändige Klosteranlage

15. Januar 1699
Kurprinz Ferdinand Joseph erkrankt erneut

24. Januar 1699
Der Gesundheitszustand des Kurprinzen verschlechtert sich

26. Januar 1699
Die Türkenkriege enden im Frieden von Karlowitz

6. Februar 1699
Kurprinz Ferdinand Joseph stirbt im Alter von sechs Jahren

9. Februar 1699
Kurprinz Joseph Ferdinand findet in Brüssel seine letzte Ruhestätte

10. Juli 1699
Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein „Einlösungsrecht“

23. September 1699
Die „protestantischen Stände“ übernehmen den „Gregorianischen Kalender“


1700

Um 1700
Eine „Pflegeanstalt für bresthafte Frauen“

Jeder 8. Münchner ist „Sodale“ einer „Marianischen Kongregation“

18. Februar 1700
Mit der Kalenderumstellung ist die einheitliche Tageszählung erreicht

14. Juli 1700
Der „Hofrat“ will alle „Hurerey- und Gaukelhäuser“ ausrotten

August 1700
Viscardi beginnt den Bau der Wallfahrtskirche Maria Hilf

17. August 1700
Clemens August, der spätere Kurfürst von Köln, wird in Brüssel geboren

2. Oktober 1700
König Carl II. von Spanien fasst ein neues Testament ab

1. November 1700
König Carl II. stirbt in Madrid ohne Nachkommen

2. November 1700
Das Testament des spanischen Königs Carl II. wird eröffnet

Kurfürst Max Emanuel befindet sich in einem Dilemma


1705

Ab 1705
Der „wittelsbachische Hausschatz“wird bei den „Franziskanern“ versteckt

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

16. Februar 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde reist nach Venedig

20. März 1705
Kaiser Leopold I. setzt eine „Administration

5. Mai 1705
Die Landbevölkerung ist am stärksten betroffen

15. Mai 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

Nach dem 16. Mai 1705
Münchens „Kaffeehäuser“ erleben einen enormen Aufschwung

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

24. Mai 1705
Die Deportation der kurbaierischen Prinzen wird geplant

25. Mai 1705
Die „Kaiserliche Administration“ schreibt erneut eine „Kriegssteuer“ aus

6. Juni 1705
Die baierischen Beamten leisten einen „Treueid“ auf den Kaiser

16. Juni 1705
Je vier Höfe müssen einen tauglichen Mann für die Armee stellen

1. Juli 1705
Die baierischen „Stände“ leisten ihren „Treueeid“ auf den Kaiser

24. Juli 1705
Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

9. September 1705
Die „Kaiserliche Administration“ ordnet Rekrutierungen an

Um den 2. Oktober 1705
Die „Kaiserliche Administration“ ordnet Zwangsrekrutierungen an

Um den 10. Oktober 1705
Wegen der „Zwangsrekrutierungen

15. Oktober 1705
Lenggrieser Proteste gegen die „Zwangsrekrutierungen

16. Oktober 1705
Die „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ wird geweiht

Um den 25. Oktober 1705
Der Aufstand gegen die kaiserliche Besatzungsmacht bricht los

Um den 3. November 1705
Im die „Rentamt Burghausen

10. November 1705
Verstärkung für die „​Kaiserliche Administration

13. November 1705
Der Kampf um Burghausen beginnt

14. November 1705
Einsatz von Truppen gegen „Tumultuanten“ angekündigt

16. November 1705
Burghausen fällt den „Aufständischen“ in die Hände

22. November 1705
Georg Sebastian Plinganser ruft alle Baiern zu den Waffen

23. November 1705
„Kaiserliche Truppen“ befreien Wasserburg von den „Aufständischen“

25. November 1705
In Benediktbeuern kommt es zu Tumulten

27. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen Vilshofen ein

28. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen die „Festung Braunau“ ein

Die „Kaiserlichen“ erobern Neuötting zurück

Die „Kaiserliche Administration“ will die „Zwangsrekrutierungen“ einstellen

29. November 1705
Sorgen um „das rebellische Volk“ in Baiern

Um den 1. Dezember 1705
Oberst de Wendt verfügt jetzt über 1.300 Mann

Um den 2. Dezember 1705
In Valley kommt es zu Tumulten

Um den 3. Dezember 1705
Pfarrer Florian Sigismund Miller wirbt Truppen für die Aufständischen an

4. Dezember 1705
Ausweitung der Rebellion übers ganze Land geplant

Die „Aufständischen“ erobern Schärding

Um den 8. Dezember 1705
Die Aufständischen erzielen bedeutende Erfolge

9. Dezember 1705
Ein gefälschter Brief vom Kurfürsten aus dem Exil

Um den 10. Dezember 1705
Die Gerüchteküche brodelt

Die Erhebung im

10. Dezember 1705
Der „Kongress von Anzing“ vereinbart einen zehntägigen „Waffenstillstand“

12. Dezember 1705
Angedrohung der Sippenhaft für die „Aufständischen“

Oberst Johann Baptist de Wendt wird „Stadtkommandant“

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands

Die Eroberung von Kelheim

15. Dezember 1705
Mobilisierung der Gerichte Erding, Schwaben und Haag

„Das Oberland macht beim Aufstand mit“

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

Um den 16. Dezember 1705
Der „Münchner Verschwörerkreis“ erweitert sich

16. Dezember 1705
Treffen der Münchner „Aufständischen“ mit den „Oberländern“

Der vereinbarte „Waffenstillstand“ wird gebrochen

17. Dezember 1705
Die „Unterländer“ greifen die kaiserlichen Truppen an

18. Dezember 1705
Eine Mischung aus Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen

19. Dezember 1705
Die „Chur-Bairische Landts-Defension Oberlandt“ erlässt das „Tölzer Patent“

Die „Kaiserliche Administration“ befiehlt, die Waffen niederzulegen

21. Dezember 1705
Der politische Höhepunkt des „Baierischen Volksaufstands“ ist erreicht

22. Dezember 1705
Die „Aufständischen“ treffen sich in Hohenschäftlarn

Verurteilung wegen Verkostung der Aufständischen

23. Dezember 1705
Ein bäuerliches Aufgebot trifft sich in Schäftlarn

24. Dezember 1705
16.000 „Unterländer“ schlagen in Steinhöring ihr Hauptquartier auf

Der Zug der aufständischen Bauern bewegt sich in Richtung München

Der Zug der „Aufständischen“ kommt in Baierbrunn an

Die Masse der „Oberländer“ trifft in Solln ein

Weitere bedenkliche Nachrichten treffen aus München ein

Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen

25. Dezember 1705
„Das Massaker vor München“ nimmt seinen Lauf

Die „Aufständischen“ besetzen den „Roten Turm“ und die „Isarbrücke“

Die „Aufständischen“ eröffnen das Feuer in Richtung „Isartor“

Die „Kaiserlichen“ hören die „Aufständischen“ nicht mal an

Die „Kaiserliche Kavallerie“ trifft am „Gasteig“ ein

Oberst de Wendt befiehlt einen Ausfall aus dem „Isartor“

Die „Oberländer“ werden von zwei Seiten angegriffen

Die „Aufständischen“ in Untersendling sind vollkommen eingeschlossen

Gegen 11 Uhr ist alles vorbei

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

26. Dezember 1705
Der „Volksaufstand der Oberländer“ bricht zusammen

28. Dezember 1705
Gnade für die Aufständischen

31. Dezember 1705
Cham wird von den „Aufständischen“ eingenommen

Die Armee der „Unterländer Aufständischen“ zerfällt


1716

1716
Der Ausbau des „Schlosses Nymphenburg“ beginnt

Joseph Effner beginnt mit dem Bau der „Pagodenburg“

März 1716
Maria Anna Lindmayr wird Priorin

26. März 1716
Kurfürst Joseph Clemens wird Bischof von Hildesheim

5. August 1716
Prinz Eugen von Savoyen besiegt die Türken bei Peterwardein

22. Dezember 1716
Das erste urkundlich nachgewiesene Haberfeldtreiben


1719

1719
Herzog Ferdinand Maria Innocenz heiratet Maria Anna Carolina von Neuburg

Fortführung der Bauarbeiten am neuen „Schloss Schleißheim“

Joseph Joachim Singlspieler übernimmt den „Singlspielerbräu“.

Maria Anna Lindmayr wird erneut Priorin

Die Witwe des „Jägerwirts“ Johannes Jäger stirbt völlig verarmt

12. März 1719
Kurprinz Philipp Moritz von Baiern stirbt in Rom

14. März 1719
Philipp Moritz wird in Paderborn einstimmig zum Fürstbischof gewählt

21. März 1719
Philipp Moritz wird in Münster einstimmig zum Bischof gewählt

26. März 1719
Der 18-jährige Clemens August wird Bischof in Münster

27. März 1719
Bischof Clemens August wird Bischof von Paderborn

Juli 1719
Johann Theodor muss als 16-jähriger das Bistum Regensburg übernehmen


1722

1722
Maria Anna Lindmayr wird Novizenmeisterin

9. Mai 1722
Bischof Clemens August wird „Koadjutor“ seines Onkels Joseph Clemens

23. Mai 1722
Ein „Te Deum“ zu Ehren des „seligen“ Nepomuks

18. September 1722
Das „Privileg des Kaffeesiedens“

25. September 1722
Kurprinz Carl Albrecht heiratet die Kaisertochter Maria Amalie

5. Oktober 1722
Kurprinz Carl Albrecht heiratet Erzherzogin Maria Amalia von Österreich


1723

1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft „öde Gründe“ in der „Schwabinger Hayd“

Bischof Johann Franz Eckher schlägt Johann Theodor als Nachfolger vor

Anno 1723
Die Auer Marien-Kapelle erhält den Namen „Mariahilf-Kirche“

1723
Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

Bis zum Jahr 1723
Weitere Hinrichtungen im „Freisinger Prozess“

9. August 1723
Simon Wolf Wertheimer wird zum „geheimen Hofjuwelier“ ernannt

18. August 1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft den „Falkenhof“ in der Au

23. August 1723
Das „Kloster am Lilienberg“ soll in den „Münchner Burgfrieden“

12. November 1723
Kurfürst Joseph Clemens stirbt in Köln


1724

1724
Im Kurfürstentum wird eine „Tanzsteuer“ eingeführt

Carl Meichelbeck veröffentlicht den „Augsburger Schied“

Der Münchner Rat wünscht die Eingemeindung der Au und der „Lohe“

13. Januar 1724
Erweiterung des „Burgfriedens“ um das „Kloster am Lilienberg“

8. Februar 1724
Der Kölner Kurfürst Clemens August wird Bischof in Hildesheim

15. Mai 1724
Die „Wittelsbachische Hausunion“ wird gegründet

18. August 1724
Johann Georg Messerer erhält die „Weißbiergerechtigkeit“

7. November 1724
Das „Lehel“ wird der Stadt offiziell als Vorstadt eingegliedert

Im „Burgfriedensbrief“ wird der Münchner Burgfrieden neu festgelegt

Um Dezember 1724
Die „Lechler“ wollen die „Hieronymiten“ vom Walchensee haben

11. Dezember 1724
Kurprinz Carl Theodor wird auf Schloss Drogenbusch geboren


1725

1725
Beginn der Bauarbeiten an der „Magdalenenklause“

4. März 1725
Kurfürst Clemens August lässt sich zum Priester weihen

19. März 1725
Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der „Hieronymiten“

4. Juli 1725
Die „Hieronymiten-Mönche“ beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

11. Oktober 1725
Eine „Hofkommission“ umreitet die neue „Burgfriedensgrenze“ der Stadt


1732

1732
Der „Viehmarkt Auf den Lüften“ ist eine starke Konkurrenz

17. Juli 1732
Clemens August wird „Hochmeister des Deutschen Ordens“


1746

1746
Das „Landgebot gegen Aberglauben und Hexerei“ wird erneut veröffentlicht

17. Januar 1746
Der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor wird zum Kardinal befördert


1751

1751
Das „Palais Toerring-Jettenbach“ wird fertiggestellt

Das „Kriminalrecht“ des Freiherrn Wiguläus von Kreittmayr

Das Strafgesetzbuch bestimmt auch über Hexen

Landesverweisung und schärfere Strafen gegen die Prostitution

Graf Hieronimo von Spreti kauft das „Schloss Neuberghausen“

12. Februar 1751
Wieder ist der „Hundefänger“ auf der Jagd

11. März 1751
Errichtung eines Exerzitienhauses für die Franziskaner

31. März 1751
Die Paulaner erhalten eine weitere Ausnahme vom Schankverbot


1797

1797
Ein „Weyher“ in der Nähe des heutigen „Wasserfalls“

17. Februar 1797
Die Kurfürstenwitwe Maria Anna Sophie stirbt in München

9. März 1797
Herzog Max Joseph heiratet Caroline Friederike Wilhelmine von Baden

16. Mai 1797
Die „Rumfordchaussee“ wird dem Verkehr übergeben

27. Mai 1797
Reinhard Freiherr von Werneck tritt in baierische Dienste

14. Juni 1797
Reinhard Freiherr von Werneck muss den vorgeschriebenen Schwur leisten

13. Oktober 1797
Keine Veränderungen an den Schutzfunktionen der Stadtbefestigung

17. Oktober 1797
Österreich schließt mit Frankreich einen „Separatfrieden“

9. Dezember 1797
Der „Friedenskongress“ in Rastatt beginnt


1803

1803
Im Kaffeehaus gibt es Erfrischungen aller Art

Um 1803
Maximilian Joseph von Montgelas kauft den „Sitz Stepperg“

1803
Es bestehen noch zwei „Baierweinschenken“

Stephan Selmayr wird Eigentümer des „Hansmarterhofs“

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

1803
Das „Dianabad“ beim „Englischen Garten“ öffnet seine Pforten

Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

Max IV. Joseph gründet die „Musterlehranstalt für Landwirthschaft“

Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das „Gartenwesen“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

10. Januar 1803
Das „Religionsedikt“ bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

11. Februar 1803
Bischof Colloredo unterzeichnet die „Abdankungserklärung“ für Salzburg

15. Februar 1803
Großherzogs Ferdinand III. von Toskana Besitz nimmt Besitz von Salzburg

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

März 1803
Das „Pütrich-Kloster“ wird verkauft

26. März 1803
Der „Schulfond“ erhält das ehemalige „Paulanerinnen-Kloster im Lilienthal“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

24. April 1803
Katholische Traditionen werden als Unfug verboten

27. April 1803
Der „Reichsdeputationshauptschluss“ tritt in Kraft

28. April 1803
Den „Bruderschaften“ wird das Tragen von Kutten verboten

29. April 1803
Großherzog Ferdinand III. von Toskana zieht in Salzburg ein

9. Mai 1803
Kurfürst Max IV. Joseph kauft von Stephan von Stengel „Schloss Biederstein“

18. Mai 1803
„Mischehen“ zwischen Katholiken und Protestanten werden erlaubt

23. Mai 1803
England erklärt Frankreich den Krieg

17. Juli 1803
Salzburg wird Kurfürstentum

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

23. August 1803
Die „Heilige Stiege“ am „Gasteigberg“ wird abgerissen

Nach dem 25. August 1803
Österreich zieht einen Gewinn aus der baierischen „Säkularisation“

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

13. September 1803
Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

22. September 1803
Im „Paulaner-Kloster in der Au“ wird ein „Strafarbeitshaus“ eingerichtet

30. September 1803
Die „Augustiner-Klosterkirche“ wird gesperrt

1. Oktober 1803
Aufhebung des „Zentralklosters der Augustiner“

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

22. Oktober 1803
Die „Wieskirche“, Münchens älteste Kirche, wird gesperrt

14. November 1803
Verkauf der „Heilige Stiege“ auf dem Gasteigberg

27. November 1803
Der erste Teil der „Klarissinnen vom Anger“ begibt sich nach Dietramszell

28. November 1803
Die „Johann-Nepomuk-Kapelle“ wird abgebrochen

2. Dezember 1803
Der zweite Teil der „Klarissinnen“ macht sich auf den Weg nach Dietramszell

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

31. Dezember 1803
Beschreibung der „Hofmark Haidhausen“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die „Wehrpflicht“ ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen „Hieronymiten-Mönche“ müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die „Anna-Kirche“ zur „Pfarrkirche“

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine „Große Armee“ abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz II. zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag von Bogenhausen

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die „Schlacht von Wertingen“

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die „Schlacht bei Elchingen“

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die „Kapitulation von Ulm“

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Kurfürst Max IV. Joseph trifft verspätet in München ein

Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Baiern erhält erstmals die Souveränität zugesichert

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die „Festung Kufstein“

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die „Dreikaiserschlacht“ bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1824

1824
Franz Kester macht die Lederfabrik zu einer der modernsten in Deutschland

Ein Denkmal für Friedrich Ludwig von Sckell

Leo von Klenze baut das neue „Schloss Biederstein“

Mit dem Bau der „Erzgießerei“ wird begonnen

Das „Artillerie-Regiment“ soll vom „Max-Joseph-Platz“ zu verbannt werden

Bogenhausen erhält am Kirchplatz 3 eine eigene Schule

Der Haidhauser Dorfteich, die „Große Lacke“, wird aufgeschüttet

Baubeginn der „Synagoge“ in der heutigen Westenriederstraße

Peter von Cornelius wird Direktor der „Kunst-Akademie“

Die Stadt kauft Privatgrundstücke auf der „Theresienwiese“ auf

In den Kasernen sind nicht nur die Soldaten untergebracht

11. Januar 1824
Baron Leonhard von Eichthal stirbt in München

16. Februar 1824
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Denkmal“

9. Juni 1824
Erzbischof Gebsattel veröffentlicht einen „Hirtenbrief zur Sittlichkeit“

18. Juni 1824
Arnold Zenetti wird in Speyer geboren

21. Juli 1824
Graf Toerring-Seefeld verkauft das „Patrimonialgericht Haidhausen“

26. Juli 1824
Grundsteinlegung für die „jüdische Synagoge“ an der Westenriederstraße

6. August 1824
Johann Peter von Langer stirbt

Die Zahl der auf dem „Oktoberfest“ zugelassenen Bierwirte wird festgelegt

7. September 1824
König Max I. Joseph genehmigt die Neubefestigung Münchens

Oktober 1824
König Max I. Joseph feiert sein 25jähriges Regierungsjubiläum

Am „Hauptrennen“ dürfen sich nur mehr inländische Pferde beteiligen

Innerhalb der „Pferderennbahn“ befindet sich der „Wirtsbudenring“

31. Dezember 1824
Die Zahl der „Seelen“ in der „Anna-Pfarrei“ liegt bei 4.352


1833

1833
Es bestehen 49 „Bierkeller“ in Haidhausen und der Au

Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Das Brunnwerk am Neudeck kommt in den Besitz der Vorstadt Au

Schwanthaler erhält den Auftrag für zwölf Wittelsbacher-Bronzefiguren

Das „Hofbräuhaus“ ist als öffentliches Lokal zugänglich

Der „Besitz Haidenau“ liegt nicht nur „bey“, sondern „mitten“ in Haidhausen

30. Januar 1833
König Otto von Griechenland trifft in Nauplia ein

6. Februar 1833
Otto von Griechenland zieht in die griechische Hauptstadt Nauplia ein

21. März 1833
König Ludwig I. steht dem Haberfeldtreiben positiv gegenüber

3. Juni 1833
Maximilian von Arco-Zinneberg heiratet Leopoldine von Waldburg-Zeil

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

11. Juli 1833
Athen wird zur neuen Hauptstadt Griechenlands erwählt

19. Juli 1833
Die Bayern können aus dem Ausland demokratische Zeitungen beziehen

29. Juli 1833
Prozess gegen die Wortführer des „Hambacher Festes“ endet mit Freispruch

Um August 1833
Die Raumprobleme des Münchner „Hauptpostamtes“

25. August 1833
Die evangelische „Matthäuskirche“ wird eingeweiht

1. September 1833
Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

Um den 5. September 1833
Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der „Residenzpost“ vor

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

20. Oktober 1833
Der „Steinmetzmeister“ Anton Ripfel beginnt die „Ottosäule“

15. November 1833
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer flüchtet aus dem Gefängnis

31. Dezember 1833
Die gewerbliche Bevölkerung übertrifft die bäuerliche ums Neunfache


1834

1834
Der „Bayerische Landtag“ genehmigt den „Ludwig-Main-Donau-Kanal“

Eine direkte Schifffahrtsverbindung bis nach Griechenland

Die „Königliche Civilliste“ beträgt jährlich 2,3 Millionen Gulden

13. Februar 1834
Die „Ottosäule“ in Ottobrunn wird eingeweiht

19. Februar 1834
König Ludwig I. will weitere Eisenbahnen genehmigen

Um März 1834
Die „Postverwaltung“ kauft das „Toerring-Palais“ auf

4. März 1834
Die Beratungen sollen ein Erfolg für König Ludwig I. werden

19. April 1834
Das bis dahin teilnehmerstärkste Haberfeldtreiben in Maxhofen

Mai 1834
Die Kosten müssen reduziert werden

1. Mai 1834
Die „Haidhauser Armen- und Krankenanstalt“ wird eröffnet

3. Mai 1834
Eine Konfrontation zwischen den Dorfbewohnern und den Haberern

16. Mai 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ in der Au

Juni 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ wird aufgeführt

Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

15. Juni 1834
Ein angeblicher Angriff der Haberer auf Schloss Maxlrain

Juli 1834
Die Vermessungsarbeiten für die Eisenbahn Nürnberg - Fürth beginnen

17. Juli 1834
Das Schloss Valley brennt ab

31. Juli 1834
König Ludwig I. ändert seine positive Haltung zum Haberfeldtreiben

11. August 1834
Die Angst vor den „Haberern“ wächst ins Unermessliche

21. August 1834
Ein Anschlag auf den „Brauereiaufseher“ von Valley

29. August 1834
Das Bischöfliche Ordinariat kämpft gegen das Haberfeldtreiben

11. September 1834
Graf Toerring-Gutenzell senkt den Verkaufspreis

November 1834
Adolf Friedrich von Schack wechselt an die „Universität in Heidelberg“

Dezember 1834
Die griechische Regierung zieht von Nauplia nach Athen um


1835

1835
Die Zahl der „Kaffeehäuser“ hat sich auf 41 erhöht

Die Vision des Simon von Eichthal zum Eisenbahnbau

Gründung einer Aktiengesellschaft zum Betrieb der Donaudampfschifffahrt

„Die Auer neigen sich insbesondere zu zwei Hauptuntugenden hin“

Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

Um März 1835
Die Baukosten für die Hauptpost erhöhen sich

2. März 1835
Kaiser Franz I. Joseph Karl (Franz II.) von Österreich stirbt in Wien

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

1. Juni 1835
Das „Theresienmonument“ wird eingeweiht

König Otto von Griechenland ist volljährig geworden

18. Juni 1835
Ritter von Maffei steuert als Vorstandsmitglied die Geschicke der Hypo-Bank

23. Juli 1835
Grundsteinlegung für das „Muffat-Brunnhaus“ auf der „Kalkofeninsel“

Oktober 1835
„Familienfest der erhabenen Wittelsbacher und ihres Volkes“

Zur „25. Jubiläums-Wiesn“ kommt Johann Strauß (Vater) aus Wien

Gottfried Reichardt erhebt sich mit einem Ballon in die Lüfte

13. Oktober 1835
Die feierliche Enthüllung des „Max-Joseph-Denkmal“

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

November 1835
Die beträchtliche Kostenüberschreitung führt zur Rüge - sonst nichts

Dezember 1835
Johann Georg August Wirth muss noch eine sechswöchige Strafe absitzen

Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

7. Dezember 1835
Mit der „Adler“ erstmals zwischen Nürnberg und Fürth

Um den 15. Dezember 1835
Zustimmung zur Bahnlinie München - Augsburg


1836

1836
Der „Franziskaner-Keller“ kommt in den Besitz der Familie Deiglmayr

Die „Lederfabrik“ verfügt über die erste „Lederspaltmaschine“

Haberer werden zu Arreststrafen und Rutenhiebe verurteilt

Satte 20 Prozent Dividende bei der „Nürnberg - Fürther Privateisenbahn“

Friedrich Bürklein legt die Prüfung für den „höheren Staatsdienst“ ab

Schwanthalers Gipsfiguren sollen im „Alten Rathaus“ aufgestellt werden

In Bayern werden 1.125 „Ziegelstadel“ betrieben

Die Bauarbeiten am „Monopteros“ beginnen

Leo von Klenze hat eine hervorragende städtebauliche Lösung gefunden

Peter Paul Ritter von Maffei hinterlässt ein Vermögen von 2,7 Millionen fl.

Februar 1836
Johann Georg August Wirth gelingt die Flucht nach Weißenburg im Elsass

6. Februar 1836
Der Grundstein für das „Königliche Schloss“ in Athen wird gelegt

Um März 1836
Die „Cholera“ grassiert erstmals in Süddeutschland

Um Mai 1836
König Otto von Griechenland begibt sich auf Brautschau

16. Juni 1836
Die „Bayerisch-württembergische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“

19. Juni 1836
Die neugotische „Ottokapelle“ in Kiefersfelden wird eingeweiht

August 1836
In München bricht die erste „Cholera-Epidemie“ aus

31. August 1836
Hugo Alois von Maffei wird geboren

16. Oktober 1836
Die „Alte Pinakothek“ wird eröffnet

22. November 1836
König Otto von Griechenland heiratet die 18-jährige Prinzessin Amalie

Dezember 1836
Johann Georg August Wirth geht nach Nancy und Kreuzlingen/Schweiz

13. Dezember 1836
Franz Lenbach kommt in Schrobenhausen zur Welt


1840

1840
Die „Preysing-Allee“ wird der Gemeinde Haidhausen überlassen

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum „Siegestor“

Ab 1840
Die „Kolonie Birkenau“ entsteht inmitten von Feldern

??? 1840
Simon von Eichthal erwirbt die „Hofmark Berg am Laim“

1840
Der durch die Isar-Regulierung gewonnene Landstreifen wird kultiviert

Friedrich Bürklein beginnt den Bau des Rathauses in Fürth

Friedrich von Gärtner baut die Residenz des Königs Otto in Athen

Um 1840
Die Giesinger „Narrenanstalt“ zu klein ist und genügt nicht den Ansprüchen

1840
München ist für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

Elisabeth Falk wird geboren

Die alte Mariahilf-Kirche wird abgebrochen

Pfarrer Rabl erwirbt für die „Armen-Industrie-Schule“ ein Grundstück

Die „Frauen vom Guten Hirten“ kaufen das ehemalige „Preysing-Schloss“

In England wird eine „Postreform“ durchgeführt

Die Errichtung eines „Nationalbaus” nimmt eine hohe Priorität ein

15. Januar 1840
Theres Feldmüller lässt sich in Obergiesing nieder

Eine „Kinderschutzverordnung“ für Kinder unter 12 Jahren

Um März 1840
Theres Feldmüller erwirbt weitere Grundstücke in Obergiesing

Das Gasthaus „Zum Hasenstall“ in der „Hirschau“ wird eröffnet

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

23. Mai 1840
Errichtung einer „Erziehungsanstalt“ im „Berg am Laimer Jagdschlösschen“

24. Juli 1840
Die „Birkenau“ ist sehr einheitlich erbaut

Oktober 1840
Über die Geselligkeit auf dem Oktoberfest

4. Oktober 1840
Die Bahnlinie von München nach Augsburg geht in Betrieb

Um Dezember 1840
Die Bauarbeiten für das „Max-Joseph-Stift“ sind abgeschlossen


1841

1841
Lola Montez befasst sich mit den modernen spanischen Tänzen

Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

Die Auer und die Giesinger streiten sich um die „Irrenanstalt“

Der „Krebsbauernhof“ umfasst 98,6 Tagwerk Grund

14. Januar 1841
Im Münchner „Hof- und Nationaltheater“ findet ein „Ringkampf“ statt

Mai 1841
Die „Frauen vom guten Hirten“ bauen eine Klosterkirche und Wohngebäude

1. Mai 1841
Die „Frauen vom guten Hirten“ feiern in Haidhausen die erste „Maiandacht“

12. Juni 1841
Die „Deutsche Werktagsschule der Englischen Fräulein in Berg am Laim“

August 1841
Das endgültige Reliefprogramm für das „Siegestor“ wird festgelegt

9. September 1841
Ritter Maffei bittet den König zur Namensgebung seiner Lokomotive

11. September 1841
Joseph Anton von Maffei's Lokomotive heißt „Der Münchner“

25. September 1841
Ein Haberfeldtreiben gegen den Pfarrer

7. Oktober 1841
Die „Münchner“ wird zum „Bahnhof auf dem Marsfeld“ gebracht

13. Oktober 1841
„Der Münchner“ erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 59 km/h

15. Oktober 1841
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird eröffnet

29. Oktober 1841
Robert von Langer wird „Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie“

13. November 1841
Königin Caroline von Bayern stirbt

18. November 1841
Das Portal der „Theatinerkirche“ bleibt geschlossen

19. November 1841
Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“


1842

1842
Joseph Anton von Maffei wird Chef der „Handelskammer für Oberbayern“

Die Familie Deiglmayr kauft die „Franziskaner-Brauerei“

Die beiden Braustätten des „Zengerbräu“ werden durch ein Feuer zerstört

Die Brauerei „Zum Oberpollinger“ wird ein Gasthof

Friedrich Bürklein erhält einen Ruf an die „Bauschule“ in Prag

Die „Zacherl-Brauerei“ betreibt Münchens erste „Dampfbrauerei“

Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

Acht vergoldete Gipsmodelle werden im „Alten Rathaus“ aufgestellt

Ab 1842
Drei Wagner-Opern-Uraufführungen in Dresden

1. Januar 1842
Die „Rheinische Zeitung“ erscheint erstmals

14. Februar 1842
Königin Carolines Herz wird in der „Theatinerkirche“ beigesetzt

6. Juli 1842
Kronprinz Max II. wird „Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins“

August 1842
„Die Lokomotive Münchner [...] ist, selbst geschenkt, zu theuer“

5. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike von Preußen wird „per procuram“ getraut

7. Oktober 1842
Die preußische Prinzessin Marie Friederike wird nach Bayreuth gebracht

8. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike wird feierlich an ihren Bräutigam übergeben

10. Oktober 1842
Prinzessin Marie Friederike trifft ihren Bräutigam

11. Oktober 1842
Die preußische Prinzessin Marie Friederike trifft in München ein

12. Oktober 1842
In der „Allerheiligen-Hofkirche“ heiraten Max II. und Marie Friederike

15. Oktober 1842
Karl Marx übernimmt die Redaktion der „Rheinischen Zeitung“

16. Oktober 1842
Ein „Festzug“ mit Brautpaaren bewegt sich auf die „Theresienwiese“

17. Oktober 1842
Bei Donaustauf wird die „Walhalla“ eingeweiht

18. Oktober 1842
Der Grundstein für die „Befreiungshalle“ bei Kelheim wird gelegt

25. Oktober 1842
Die Hausbesitzer in der „Birkenau“ sind zum Straßenunterhalt verpflichtet

14. November 1842
Die „Stände-Versammlung“ erhält ein „Mitspracherecht“

31. Dezember 1842
In München produzieren nur noch 38 Brauereien das beliebte Bier


1847

1847
Die „Maffei'sche Fabrik in der Hirschau“ liefert ihre Lokomotive „Donau“

Ein Neubau für die „Frauen vom guten Hirten“

Max Schweiger erhält die Konzession für das „Isar-Vorstadt-Theater“

Das „Schyrenbad“ wird als „städtisches Männerfreibad“ eröffnet

Der „Tapezierer“ Karl Falk gründet die „Firma Karl Falk“

Das „Kostümverbot“ wird in Frankreich eingeführt

Im Morgengrauen des Januar 1847
Eine Schmähschrift am Regensburger „Knorrkeller“

1. Januar 1847
„Innenminister“ Abel wird ein wichtiges Ressort entzogen

5. Januar 1847
König Ludwig I. ordnet „Personenschutz“ für Lola Montez an

7. Februar 1847
König Ludwig I. legt den künftigen Bahnhof-Standort fest

8. Februar 1847
Der „Staatsrats“ ist gegen die Einbürgerung der Lola Montez

11. Februar 1847
Auch „Innenminister“ Karl August von Abel verweigert die Unterschrift

16. Februar 1847
Verärgert entlässt König Ludwig I. das gesamte Kabinett

19. Februar 1847
Ludwig I. entzieht Professor Ernst von Lasaulx die „Lehrerlaubnis“

28. Februar 1847
Im Karlsruher „Hoftheater“ bricht ein Feuer aus

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

13. März 1847
Lola Montez wohnt jetzt in der Theresienstraße 8

Um April 1847
Der Widerstand gegen die bayerische Zensurpraxis wird immer größer

4. April 1847
Der „Münchner Bahnhof“ fällt einem Brandanschlag zum Opfer

21. April 1847
Friedrich von Gärtner stirbt

28. April 1847
Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

3. Mai 1847
Das Gelände der „Schießstätte“ wird an die Eisenbahn verkauft

27. Mai 1847
Gründung der Generalverwaltung der Posten und der Eisenbahnen

1. Juni 1847
Die Besitzungen Ramersdorfs im „Steuerdistrikt Haidhausen“

20. Juni 1847
Das „Rauchverbot in den Straßen und auf den Plätzen“ wird aufgehoben

23. Juli 1847
Verkauf des „Langer-Schlösschens“

26. Juli 1847
Dem Korps „Alemannia“ werden alle Rechte garantiert

4. August 1847
Das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

14. August 1847
„Minister“ Maurer unterzeichnet das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

25. August 1847
Aus Lola Montez wird die Gräfin Maria von Landsfeld

30. August 1847
Der „Kunstmaler“ August Wilhelm von Kaulbach lästert über Lola Montez

2. September 1847
Das Geschäft mit dem „Adelsdiplom“ für Lola Montez

6. September 1847
Jetzt gerät Königin Therese in Rage

20. September 1847
In der „Stände-Versammlung“ werden weitreichende Forderungen erhoben

Um den 30. September 1847
Beschlüsse in der der „Ständeversammlung“ gegen die Zensur

15. November 1847
Der abgebrannte Bahnhof wird behelfsmäßig wiederhergestellt

30. November 1847
König Ludwig I. bildet das „Kabinett“ um

16. Dezember 1847
Die neue Regierung erreicht die „Aufhebung der Zensur“

31. Dezember 1847
Die Zahl der Münchner Brauereien ist auf 32 geschrumpft


1864

1864
Haidhauser Bauerndynastie Rottenhuber stirbt aus

Das Haus in der Reichenbachstraße 13 wird gebaut

Papst Pius IX. erlässt eine „Enzyklika“ aller „zeitgenössischen Irrlehren“

Um 1864
Neubau der Giesinger „Heilig- Kreuz-Kirche“

1864
Die 500. Lokomotive aus der „Hirschau“

„Kostümverbot“ in Frankreich zum „Schutz der Theater“

Joseph Gungl übersiedelt von Wien nach München

1. Januar 1864
Die selbstständige Gemeinde Ramersdorf wird eingemeindet

27. Januar 1864
Leo von Klenze stirbt in München

März 1864
Die Geschichte der „Sozialdemokratie“ beginnt nun auch in Bayern

1. März 1864
Prinz Otto wird ins „Kadettenkorps“ eingeführt

4. März 1864
Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

10. März 1864
König Max II. stirbt nach kurzer Krankheit

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

14. März 1864
König Max II. wird bestattet

24. März 1864
Richard Wagner hält sich in München auf

26. März 1864
Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

28. März 1864
Neuausstattung der „Königswohnung“ und des „Wintergartens“

Um April 1864
Das „Maillot-Schlösschen“ wird zum „Zoo-Restaurant“

8. April 1864
Richard Wagner: „Ein Licht muss sich zeigen, sonst ist's aus!“

14. April 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister muss Richard Wagner ausfindig machen

21. April 1864
Max Weber, der spätere Soziologe, wird in Erfurt geboren.

26. April 1864
Auguste Ferdinande stirbt

Mai 1864
Richard Wagner ist ohne Hoffnung

3. Mai 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister trifft in Stuttgart auf Richard Wagner

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

10. Mai 1864
Ein Jahresgehalt von 4.000 Gulden für Richard Wagner

14. Mai 1864
Richard Wagner bezieht ein Landhaus in Kempfenhausen

22. Mai 1864
Ein Königsporträt für Richard Wagner

25. Mai 1864
Richard Wagner bleibt am Starnberger See

26. Mai 1864
Prinz Otto wird zum „Oberleutnant“ befördert

3. Juni 1864
Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

6. Juni 1864
Besprechung zur Gründung eines „Konsumvereins“

10. Juni 1864
Richard Wagner bezahlt seine Schulden

11. Juni 1864
Über den Nutzen der Einrichtung „Konsumverein“

Richard Strauss wird in München geboren

29. Juni 1864
Cosima von Bülow trifft bei Richard Wagner ein

7. Juli 1864
Familienzusammenführung am Starnberger See

8. Juli 1864
Johann Valentin Fey wird „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“

11. Juli 1864
Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

22. Juli 1864
Hochschnellende Mitgliederzahlen

25. Juli 1864
Wagner besucht König Ludwig II. auf „Schloss Hohenschwangau“

25. August 1864
Grundsteinlegung für das spätere „Gärtnerplatz-Theater“

16. September 1864
Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

27. September 1864
Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

1. Oktober 1864
Beträchtliche Gehaltserhöhung für Richard Wagner

2. Oktober 1864
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

Ab 3. Oktober 1864
Richard Wagner wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

5. Oktober 1864
Wagners „Huldigungsmarsch“ für den „Märchenkönig“

7. Oktober 1864
Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

18. Oktober 1864
Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

29. Oktober 1864
Johann Valentin Fey erwirbt das kostenpflichtige „Münchner Bürgerrecht“,

Ab November 1864
Michael Echter malt den „Nibelungen-Gang“ aus

1. November 1864
5.000 Gulden Jahresgehalt für Richard Wagner

26. November 1864
En großes steinernes Theater für Wagners Werke

4. Dezember 1864
Uraufführung von „Der Fliegende Holländer“

13. Dezember 1864
Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

29. Dezember 1864
Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

31. Dezember 1864
Im „Lehel“ leben 11.500 Einwohner

Der „Konsumverein München von 1864“ hat bereits 1.140 Mitglieder

42.333 Gulden und 20 Kreuzer für Richard Wagner


1867

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

Arnold Zenetti übernimmt als „Baurat“ die Leitung des „Stadtbauamts“

Das Ende der Holz-Wasserrohre

König Ludwig II. lässt die „Nibelungensäle“ in der Residenz fertigstellen

Der „Topographischen Atlas“ ersetzt Philipp Apians Baiernkarte

Friedrich Brugger erschafft das „Leo-von-Klenze-Denkmal“

München hat nur mehr 17 Brauereien

Eduard von Grützners Abschlussarbeit an der Kunstakademie

Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Der „Irrenweg“ erhält seinen Namen

Gerüchte über eine Geisteskrankheit des bayerischen Prinzen Otto

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Die „Actien-Ziegelei München“ richtet die „Fabrik Bogenhausen“ ein

Nach dem Jahr 1867
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt eine Ziegelei in Zamdorf

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

5. Januar 1867
Malvina Schnorr von Carolsfeld soll umgehend ausreisen

11. Januar 1867
Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des „Festspielhauses“

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

22. Januar 1867
König Ludwig II. verlobt sich mit Sophie in Bayern

30. Januar 1867
Das offizielle Verlobungsfoto entsteht

Um Februar 1867
Eine weitere Interessengruppe meldet sich zu Wort

Februar 1867
Noch eine Interessengemeinschaft zur „Ostbahnhof“-Standortfrage

10. März 1867
Richard Wagner und König Ludwig II. begegnen sich in München

16. April 1867
Die „II. Compagnie der Freiwilligen Feuerwehr München“ wird gegründet

Um Mai 1867
Eichthal unterbreitet dem „Innenministerium“ ein lukratives Angebot

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

28. Mai 1867
Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

30. Mai 1867
Richard Wagner bezieht das Haus Prestell am Starnberger See

1. Juni 1867
Die Arbeiten am „Neuen Rathaus“ beginnen

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

August 1867
Es kommt zur Entscheidung in der Standortwahl des „Ostbahnhofs“

25. August 1867
Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

September 1867
Der Ostbahnhof-Standort wird neu festgelegt

7. Oktober 1867
König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

10. Oktober 1867
Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

Dezember 1867
Der „Wintergarten“ für König Ludwig II. ist fertiggestellt


1868

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

Ignaz von Döllinger wird „lebenslänglicher Reichsrat der Krone Bayerns“

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

Anno 1868
Die Gleisverlegungsarbeiten und der Bau des „Ostbahnhofs“ beginnen

1868
Die Überplanung des „Franzosenviertels“ ist unumgänglich geworden

Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

1868
Bierverbrauch in München so hoch wie in ganz Russland

Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

30. Januar 1868
Bayern führt - als letztes deutsches Land - die „Gewerbefreiheit“ ein

20. Februar 1868
Ludwig III. heiratet Marie Therese Erzherzogin von Österreich-Este

29. Februar 1868
Der Ex-König Ludwig I. stirbt in Nizza

7. März 1868
Cosima von Bülow gegen den Bau eines „Wagner-Festspielhauses“ in München

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

21. März 1868
Pläne für den erweiterten „Wintergarten“ König Ludwigs II.

27. März 1868
Richard Wagner erhält von König Ludwig II. ein Darlehen

29. April 1868
Prinz Otto wird in den Georgs-Ritterorden aufgenommen

13. Mai 1868
Ludwig II. will ein Schloss in Hinterhohenschwangau bauen lassen

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

21. Juni 1868
Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ werden aufgeführt

Juli 1868
Der Bauplatz für „Schloss Neuschwanstein“ wird vorbereitet

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

Um Oktober 1868
König Ludwig II. gibt einen „Maurischen Kiosk“ in Auftrag

5. Oktober 1868
Der „Alte Nördliche Friedhof“ an der Arcisstraße wird eingeweiht

19. Dezember 1868
Die „Polytechnische Schule“ wird eingeweiht


1871

1871
Hubert und Lorenz Herkomer leben für sechs Monate bei Bauern in Garmisch

Ab 1871
Sempers Opernpläne werden für das neue „Dresdner Hoftheater“ verwendet

1871
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

Die „Alt-Katholiken“ erhalten für elf Jahre die „Nikolaikirche am Gasteig“

Die „Lederfabrik“ ist eines der bedeutendsten Unternehmen Münchens

Der „Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz“ ist fertig

Die „Wittelsbacherbrücke“ wird erbaut

Die „Beamten-Relikten-Anstalt“ bietet Platz für rund 100 Frauen

In Wien dürfen erst jetzt Frauen auf „Kleinkunstbühnen“ auftreten

Die „Todesstrafe“ nur mehr bei Mord und schweren Militärstraftaten im Krieg

Januar 1871
Dreißig Handwerksmeister gründen den „Meisterverein in München e.G.“

2. Januar 1871
Der „Verein Münchener Brauereien e.V.“ wird gegründet

17. Januar 1871
König Ludwig II. eröffnet den „24. Landtag“

18. Januar 1871
König Wilhelm von Preußen wird zum „Deutscher Kaiser“ ausgerufen

Prinz Otto empfindet die „Kaiserproklamation“ als bedrückend

21. Januar 1871
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt dem Beitritt zum Kaiserreich zu

28. Januar 1871
Der Waffenstillstand mit Frankreich tritt in Kraft

Paris ergibt sich den Deutschen Truppen

30. Januar 1871
König Ludwig II. unterzeichnet die Beitritts-Verträge

13. Februar 1871
In Frankreich findet die Wahl der „Nationalversammlung“ statt

16. Februar 1871
Die Festung „Belfort“ kapituliert

1. März 1871
„Paris“ wird von deutschen Truppen erneut besetzt

3. März 1871
Die „Nationalversammlung“ stimmt dem „vorläufigen Friedensschluss“ zu

15. März 1871
Der „Ostbahnhofs“ und die Bahnlinie werden eingeweiht

Die Baulinie für das „Eichthal‘sche Areal“ ist bereits genehmigt

Auch für Giesing bricht das Eisenbahnzeitalter an

Gründung der „Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.“

18. März 1871
In Paris kommt es zum Kommune-Aufstand

28. März 1871
Das Grazer „Landstädtische Theater“ brennt ab

16. April 1871
Die „Reichsverfassung“ wird rechtskräftig

17. April 1871
Ignaz von Döllinger wird in aller Form „exkommuniziert“

Mai 1871
Die „Münchner Pfingsterklärung“ wird verfasst und unterschrieben

Ab Mitte Mai 1871
Der Zugverkehr läuft über die neue „Braunauer Eisenbahnbrücke“

10. Mai 1871
Die Provinzen „Elsaß“ und „Lothringen“ fallen an Deutschland

Prinz Otto, König Ludwigs II. Bruder, steht unter ärztlicher Überwachung

21. Mai 1871
Die Truppen der „Versailler Regierung“ beginnen mit dem „Sturm auf Paris“

1. Juni 1871
Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

18. Juni 1871
„Der Proletarier“ stellt sein Erscheinen ein

30. Juni 1871
Die „SAP“ hat etwa 500 Mitglieder in ganz Bayern

9. Juli 1871
Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das „Franzosenviertel“-Konzept vor

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs „Siegestor“

29. Juli 1871
Die „Universität“ wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem „Rektor“

1. August 1871
Der erste tödliche Unfall nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie

3. August 1871
Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

Nach September 1871
Bier nach „Wiener Art“ wird das erfolgreiche „Wiesn-Märzenbier“

September 1871
Auf Anregung Döllingers tagt in München der erste „Altkatholikenkongress“

25. September 1871
Separatvorstellung des „Oberammergauer Passionsspieles“ für Ludwig II.

Bis zum 1. Oktober 1871
Die Bewohner von „Elsaß“ und „Lothringen“ können das Land verlassen

11. November 1871
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern“ wird gegründet

15. November 1871
Prinz Ottos Geisteskrankheit wird an Bismarck gemeldet

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

8. Dezember 1871
Ein Großfeuer zerstört das Wiener „Ringtheater“

25. Dezember 1871
Prinz Otto soll keinesfalls in eine „Heilanstalt“ eingewiesen werden

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine „Galerie“


1874

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

Die „Kunstmühle Tivoli“ wird neu erbaut

Die neue „Kirchenschule“ wird seiner Bestimmung übergeben

Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Gründung von „Krieger- und Veteranenvereinen“

Carl von Linde's „Kältemaschine“ erfüllt alle Erwartungen

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

Das neue Bogenhausener Schulhaus wird fertig gestellt

Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

Eduard Theodor Grützner heiratet Barbara Link

Im Jahr 1874
Der „Sozialdemokratische Verein“ wird aufgelöst

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

Die Ärzte attestieren dem Bayernprinzen Otto „Paranoia“

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

Januar 1874
Georg Dollmann übernimmt die Aufgaben des „Hofbaudirektors“

Emil Weinberger gründet das „Volkstheater in der Leopoldstadt“

21. Januar 1874
Das Königshäuschen im Graswangtal wird abgerissen

Februar 1874
Die „Polizeidirektion“ lehnt die „Pferdeeisenbahnlinie“ ab

13. März 1874
„Arbeiter-Massenfest zur Feier der Pariser Commune“

22. März 1874
Das Augsburger „Stadttheater“ wird vom Feuer zerstört

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

Um August 1874
Die Gemeinde Bogenhausen finanziert den Bau einer Eisenbrücke

1. August 1874
Der „Ratskeller“ wird der Öffentlichkeit übergeben

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

7. September 1874
Der „Münchner Stadtmagistrat“ tagt erstmals im „Neuen Rathaus“

1. Oktober 1874
Die 1.000. Lokomotive verlässt das „Maffei-Werk“

12. Oktober 1874
Königin-Mutter Marie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben

1. November 1874
Der „Wiener Zentralfriedhof“ wird eingeweiht


1876

1876
„Bruderschaft zur Verehrung der hl. fünf Wunden Jesu Christi“

Ab 1876
Der „Zentrale Schlacht- und Viehhof“ entsteht

1876
Der „Centralbahnhof“ muss ständig umgebaut werden

Adolph Brougier wird Teilhaber der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

Aus dem „Braunauer Bahnhof“ wird der „Ostbahnhof“

In Italien wird das erste „Krematorium“ gebaut

Franz Lenbach wird Ehrenmitglied der Künstlervereinigung „Allotria“

Das Übungsgelände des „Münchner Veloziped-Clubs“

Errichtung der „Hundinghütte“ bei „Schloss Linderhof“

Errichtung einer neugotischen Kapelle bei Berg

Ein Bericht über die Münchner „Prostituierten“

„Papa“ Jakob Geis tritt mehrmals in der Woche im „Oberpollinger“ auf

5. Januar 1876
Konrad Adenauer wird in Köln geboren

23. Januar 1876
Rupert Emil Mayer wird in Stuttgart geboren

14. Februar 1876
Graham Bell entwickelt ein elektromagnetisches Telefon

2. März 1876
Eugenio Pacelli wird in Rom geboren

26. März 1876
Ein Vorvertrag für die Pferdestraßenbahn wird geschlossen

Mai 1876
Ludwig II. kauft den „Maurischen Kiosk“ für „Schloss Linderhof“

7. Mai 1876
Franz von Pocci stirbt in München

16. Juni 1876
Baron von Schack will Preußen seine Sammlung vermachen

23. Juni 1876
Der endgültige Vertrag zum Betrieb einer „Pferdetrambahn“

Juli 1876
Die Gleisbauarbeiten für die „Pferdetrambahnlinie“ beginnen

6. August 1876
Ludwig II besucht die Proben zum „Ring des Nibelungen“

7. August 1876
Margaretha Geertruida Zelle, die spätere „Mata Hari“, kommt zur Welt

13. August 1876
Richard Wagner eröffnet sein „Festspielhaus“ in Bayreuth

21. August 1876
Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

22. August 1876
Adolf Friedrich von Schack wird zum Grafen erhoben

25. August 1876
Die „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

27. August 1876
König Ludwig II. besucht den „Ring“-Zyklus der „Bayreuther Festspiele“

September 1876
Die erste, noch sehr bescheidene „Völkerschau“ auf dem „Oktoberfest“

Michael August Schichtl‘s „Hinrichtung einer lebenden Person“

21. Oktober 1876
Münchens erste „schienengebundene Pferdetrambahnlinie“ wird eröffnet

22. Oktober 1876
Das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen

29. Oktober 1876
Dr. Bernhard von Gudden wird der betreuende Arzt von Prinz Otto

19. Dezember 1876
Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr“ in Haidhausen


1879

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

Hauptamtliche „Feuerwehrmänner“ beziehen das „Hauptfeuerhaus“

Eine Beschreibung Untergiesings

München hat 101 „Weinwirtschaften“

Carl von Linde gründet die „Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird abgebaut und eingelagert

Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

Der Kampf gegen die privaten Arbeitsvermittler

Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

Das „Neue Vorstadt-Theater“ beim „Damenwirth“ wird gegründet

Januar 1879
Der Rohbau von „Schloss Herrenchiemsee“ ist fertiggestellt

8. April 1879
„Volkssänger“ Georg Schwarz wird zu sechs Mark Strafe verurteilt

24. August 1879
Einweihung der neuen „Johann-Baptist-Pfarrkirche“

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

24. Dezember 1879
Mit minus 13,5 Grad erlebt München den kältesten Heiligabend


1886

1886
Das „Panorama“ in der Theresienhöhe 2a wird eröffnet

Der „Bavariaring“ wird angelegt

Joseph Selmayr jun. übernimmt den „Hansmarterhof“

Die „Aktienbrauerei zu Schwaige“ erwirbt den „Gambrinusbräu“

Die „katholische Kirche“ droht mit der „Exkommunikation“

Die Dampfschifffahrt auf dem Main

Die „Pschorrbrauerei“ erwirbt die Wirtschaft des Johann Georg Messerer

Die Firma „Gebrüder Schmederer“ wird eine Aktiengesellschaft

Ab 1886
Ludwig Thoma studiert „Forstwirtschaft“ und „Jura“

1886
„Buffalo Bill“ hält sich mit seiner „Wildwest-Schau“ in München auf

Leonhard Romeis wird zum „Architekturprofessor“ berufen

20. Februar 1886
Der zweite Münchner Konsumverein wird gegründet

März 1886
Die Planungen für „Burg Falkenstein“ sind weitgehend abgeschlossen

23. März 1886
Ein Gutachten soll die „Geisteskrankheit“ des Königs beweisen

1. Mai 1886
Am „Haymarket“ in Chicago kommt es zu blutigen Straßenkämpfen

2. Mai 1886
Die königliche Finanzmisere wird öffentlich diskutiert

16. Mai 1886
Die erste „Profi-Radrennbahn der Welt“ auf dem „Schyrenplatz“

23. Mai 1886
Einvernehmen über das „Entmündigungsverfahren Ludwigs II.“ hergestellt

Juni 1886
Der Münchner Radrennsportler Heinrich Roth gewinnt das Rennen

7. Juni 1886
Die entscheidenden Schritte zur „Entmündigung“ werden eingeleitet

8. Juni 1886
Professor Bernhard von Gudden attestiert eine unheilbare „Paranoia“

9. Juni 1886
Die Ministerkonferenz stellt die Regierungsunfähigkeit des Königs fest

10. Juni 1886
Prinzregent Luitpold unterzeichnet die „Regentschaftsproklamation“

11. Juni 1886
Eine effektivere „Fang-Kommission“ nimmt einen neuen Anlauf

13. Juni 1886
Ex-König Ludwig II. und Dr. Gudden werden tot aufgefunden

14. Juni 1886
Prinz Luitpold tritt auch die „Regentschaft“ für König Otto I. an

15. Juni 1886
König Otto I. wird die „Thronfolge- und Regentschaftsproklamation“ verlesen

17. Juni 1886
Geheimes Protokoll über den Gesundheitszustand König Ottos I.

19. Juni 1886
er Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

20. Juni 1886
Kritik an König Ottos I. Inthronisation

21. Juni 1886
Die „Kammer der Reichsräte“ stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

26. Juni 1886
Auch die „Abgeordnetenkammer“ stimmt der fortgesetzten Regentschaft zu

14. Juli 1886
Franz Stuck wird ausgemustert

1. August 1886
Die Königsschlosser werden zur Besichtigung freigegeben

16. August 1886
Das Königsherz in Altötting

September 1886
Michael Schottenhamel errichtet das erste „Leinwandzelt“ auf der „Wiesn“

9. September 1886
Der „Verband zum internationalen Schutz des Urheberrechts“ tagt in Bern

29. September 1886
Die Familie Feuchtwanger zieht in die Hildegardstraße 9

Oktober 1886
Der Leichnam König Ludwigs II. wird in einen Sarkophag umgebettet

Um den Oktober 1886
Der „Wintergarten auf der Münchner Residenz“ wird aufgelassen

13. Oktober 1886
Informationen über König Ottos I. Lebens- und Gesundheitszustand

Die Öffentlichkeit erfährt von der Krankheit des Prinzen Otto

16. Oktober 1886
Leonhard Romeis heiratet Anna Ramis

31. Oktober 1886
Nach 20-jähriger Bauzeit kann die „Heilig-Kreuz-Kirche“ eingeweiht werden

November 1886
Die Arbeiten an „Schloss Herrenchiemsee“ werden eingestellt

Franz von Lenbach erwirbt die größere Südhälfte des Heß-Anwesens

29. Dezember 1886
Schwabing wird ein Stadtwappen in Aussicht gestellt


1887

1887
Adolf Friedrich von Schack tritt aus dem „Kapitel des Maximiliansordens“ aus

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ erwirbt ein Grundstück

Das Buch „Zur Lage der arbeitenden Klasse in Bayern“ erscheint

Das Gartenlokal „Rosenau“ wird eröffnet

Forderungen nach protestantischen Schulen und Kirchen

Kommentierte Berichte der „Fabrikinspektoren“

Gründung der Zeitschrift „Radfahr-Humor und Radfahr-Chronik“

Die „Mariannenbrücke“ wird als Zugang zum „Café Isarlust“ gebaut

1. Januar 1887
Die Gemeine Schwabing wird zur Stadt erhoben

8. Januar 1887
Die Stadt Schwabing erhält ein Stadtwappen

5. Februar 1887
„Bittschrift“ an Prinzregent Luitpold um Aufhebung des „Kostümverbots“

8. März 1887
„Kostümierungserlaubnisse“ sollen auf „Singspielhallen“ begrenzt werden

Um Mai 1887
Franz von Lenbach löst sein römisches Künstleratelier auf

4. Juni 1887
Franz von Lenbach heiratet Magdalena von Moltke

26. Juni 1887
Ein Festzug zur Einweihung eines „Kriegerdenkmals“ in Tölz

September 1887
Alle 20 „Festwirte“ setzen 395.800 Mass „Wiesnbier“ ab

Um September 1887
Letztmals: Jeder Wirt darf nur den Platz für eine Bude ersteigern

September 1887
Der Steyrer Hans zieht mit festlich geschmückten Wagen zur „Wiesn“

16. September 1887
Die Münchner „Haupt-Synagoge“ wird eingeweiht

13. Oktober 1887
Die vier „Moriskentänzer“ werden zurückgekauft

4. November 1887
Die „Moriskentänzer“ werden restauriert


1895

1895
„Krao, das Affenmädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Leonhard Romeis erhäölt den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

Der „arbeitsfreie Sonntag“ wird im Kaiserreich gesetzlich verankert

Konrad Drehers „Schlierseer Bauerntheater“ auf USA-Tournee

57.478 Protestanten leben in München

Die „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“ wird ausgebaut

Ernst von Possart wird „Generalintendant der kgl. Hofbühnen“

Die Staßen zum „Friedensengel“ werden dem Verkehr übergeben

Valentin Ludwig Fey besucht die „Privat-Bürgerschule Dr. Ustrich“

Die „Volksschule“ an der Kolumbusstraße wird als „Musterschule“ errichtet

Amazonen-Wettrennen zwischen Pferd und Fahrrad

In München gibt es 34.708 Gewerbebetriebe

In München gibt es 147 „Arbeitsnachweise“

Ab 1895
Das „Wohn- und Atelierhaus“ für Adolf von Hildebrand wird gebaut

1895
Das „Maffei-Kraftwerk“ am Eisbach wird erbaut

Um 1895
Die ersten „Arbeiter-Radfahr-Klubs“ entstehen

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

Februar 1895
Die Brüder Lumiére erhalten das Patent für einen „Cinématographe“

Ab März 1895
Der „Cinématographe“ der Brüder Lumiére wird dem Publikum vorgestellt

März 1895
Premierleutnant Hans Dominik bekämpft das „Volk der Bakoko“

1. März 1895
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ hat 850 Beschäftigte

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

22. März 1895
Der Magistrat beschließt einen unentgeltlichen „Arbeitsnachweis“

12. Juni 1895
Der „Wittelsbacher Brunnen“ am Lenbachplatz wird eingeweiht

Ab 26. Juni 1895
Schöne, junge „Samoanerinnen“ als Hauptattraktion der „Völkerschauen“

11. Juli 1895
Margaretha Geertruida Zelle, alias „Mata Hari“, heiratet in Amsterdam

21. Juli 1895
Franz Stuck und die „Königliche Akademie der bildenden Künste“

30. Juli 1895
Die „Johann-Baptist-Kirche“ muss wegen Baufälligkeit geschlossen werden

19. August 1895
Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser „Johann-Baptist-Kirche“

September 1895
Der Magistrat will das „Oktoberfest“ attraktiver gestalten

Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ erhält eine Bierburg

Mit Carl Gabriels „Hexenschaukel“ kommt eine Neuheit aufs „Oktoberfest“

18. September 1895
Der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ tagt

27. September 1895
Ein „Militärverbot“ für die „Bierbude Nr. 3“

30. September 1895
Das „Winzerer Fähndl“ zeigt einen „Jagdzug“ aus dem 16. Jahrhundert

23. Oktober 1895
Ilse Hedwig Eisner kommt in Marburg zur Welt

1. November 1895
Das „Städtische Arbeitsamt München“ öffnet seine Pforten

2. November 1895
Das „Konkursverfahren“ gegen die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ beginnt

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

31. Dezember 1895
1.359 Einwohner und 905 italienische „Ziegelarbeiter“


1899

1899
Die arische „Alpenvereins-Sektion Brandenburg des DuOeAV“

Hubert Herkomer wird in den deutschen Adelsstand erhoben

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal

Gründung eines Ludwig-II.-Denkmalvereins

Joseph Schüleins Kampf mit dem „Münchner Brauereibesitzerverein“

Das „Kaufhaus Hermann Tietz“ wird als erstes Kaufhaus eröffnet

Der zweite Bauabschnitt für das „Neue Rathaus“ beginnt

Die „Parkanlage am Tassiloplatz“ wird angelegt

Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

Eduard Theodor Grützner lässt sich von seiner Frau Anna scheiden

Gabriele von Lenbach wird geboren

„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

Ludwig Thoma verkauft seine „Anwaltskanzlei“ in Dachau

Ludwig Thoma polemisiert im „Simplicissimus“ gegen politisierende Frauen

Die erste Münchner Sportartikelschau

Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

1. Januar 1899
Nymphenburg wird nach München eingemeindet

6. März 1899
Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründen sich die „Fußballer“

Ab April 1899
Aus dem „Hafer- und Heumagazin“ werden Büros

15. April 1899
Leonhard Romeis Bebauungspläne werden genehmigt

27. April 1899
Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet

2. Mai 1899
Pater Rupert Mayer erhält die „Priesterweihe“

16. Mai 1899
Pläne für die Erweiterung des „Münchner-Kindl-Kellers“

26. Mai 1899
Jenny Eva Eisner wird in Groß-Lichterfelde geboren

Um Juli 1899
Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

16. Juli 1899
Der „Friedensengel“ wird eingeweiht

17. Juli 1899
„Zentrum“ und „SPD“ schließen ein Wahlbündnis

20. Juli 1899
„Salvator“ wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

15. August 1899
Gisela Royes wird im Hause Fey als „Köchin“ angestellt

September 1899
„Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“ gegründet

13. September 1899
Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

Die „Luitpoldbrücke“ wird ein Opfer der Fluten

15. September 1899
Das erste „Demonstrations-Fußballspiel“ auf Münchner Boden

17. September 1899
Die neuen Büros der „Straßenbahn-Direktion“ können bezogen werden

28. September 1899
Beginn der Sitzungsperiode des „33. Landtags“

3. Oktober 1899
Das neue Theater soll „Prinz-Regententheater“ heißen

November 1899
„Sioux-Indianer“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt

Die USA und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“

Dezember 1899
2.000 Münchner Haushalte sind an das Elektrizitätsnetz angeschlossen

Theodor Fischers Bebauungskonzept für die „Kohleninsel“

15. Dezember 1899
Finanzielle Absicherung für einen Theaterneubau

17. Dezember 1899
Die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ wird gegründet


1901

1901
Leonhard Romeis wird das Prädikat „sehr gut“ ausgesprochen

Ab 1901
Für besonderes Aufsehen sorgen die „Damenringkämpfe“

1901
Der „Salzburger Hof“ im Besitz der „Aktienbrauerei zum Eberl-Faber“

Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird abgerissen

Das „Wasser- und Dampfkraftwerk der Maffei-Eisenwerke“ wird erweitert

Doppelte Aufnahmekapazität durch den Neubau

Die „weibliche Abteilung der Kunstgewerbeschule“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird vor dem Ostbahnhof aufgebaut

Turnübungen im Wirtshaus-Nebensaal

Das „Restaurant Richard Wagner“

Die „Baumschule Bischweiler“ in den „Frühlingsanlagen“

Valentin Ludwig Fey arbeitet wieder beim Schreinermeister Hallhuber

Die Gründung eines „Brockenhaus-Vereins“ wird geplant

Die „Herakles & Antäos-Gruppe“ am „Schyrenplatz“

Die Gebäude des „Bezirksamtes am Lilienberg“ werden renoviert

Für die „italienischen Arbeiter“ genügen die Zustände ohnehin

Das „Maffei'sche Eisenwerk“ in der „Hirschau“ erhält einen Gleisanschluss

Das Ausflugslokal in der „Hirschau“ soll erweitert werden

Die „Max-Joseph-Brücke“, Bogenhausens fünfte Brücke, entsteht

Die „Actien-Ziegelei München“ beteiligt sich am „Prinzregententheater“

Das „Hotel Oberpollinger“ wird an ein Textilunternehmen verkauft

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Volksgarten“ wird wieder geschlossen

20. Januar 1901
Beginn der „Stuckarbeiten“ im „Prinzregententheater“

22. Januar 1901
Edward VII. besteigt in London den britischen Königsthron

10. Februar 1901
Max von Pettenkofer stirbt in München

März 1901
Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die „Wittelsbacherbrücke“ gebaut

5. März 1901
Der „Räuber“ Kneißl wird niedergeschossen und gefangen genommen

April 1901
„20 schöne Mädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der „Civilingenieur“ Karl Müller wird in den Adelsstand erhoben

13. April 1901
„Die Elf Scharfrichter“ eröffnen ihre Bühne

10. Mai 1901
Das „Müller‘sche Volksbades“ wird eröffnet

Um den 6. Juni 1901
Der „Kirchenbauverein“ fordert ein „evangelisches Schulhaus“

19. Juni 1901
Das „Gesetz betreffend das Urheberrecht“ wird verabschiedet

20. Juni 1901
Dem Antrag für ein „evangelisches Schulhaus“ wird entsprochen

3. Juli 1901
Cosima Wagner protestiert „vor Gott und den Menschen“

15. Juli 1901
Der „Glaspalastbrunnen“ wird vor dem „Ostbahnhof“ aufgestellt

27. Juli 1901
Prinzregent Luitpold besucht erstmals das seinen Namen tragende Theater

30. Juli 1901
Die Öffentlichkeit kann das „Prinzregententheater“ besichtigen

6. August 1901
Der Probenbetrieb für die „Festspiele“ beginnt

20. August 1901
Der „Eröffnungs-Festakt“ des neuen „Prinzregententheaters“

24. August 1901
Die „Süddeutsche Bauzeitung“ beschreibt das „Prinzregenten-Theater“

September 1901
Das „Bräurosl-Festzelt“ wird mit elektrischen Glühbirnen beleuchtet

Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird elektrisch beleuchtet

In der „Ochsenbraterei“ wird der 200. Ochse gebraten

Carl Gabriel präsentiert das „Beduinen-Lager“ auf dem „Oktoberfest“


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

12. Januar 1904
Die „Herero“ erheben sich in „Deutsch-Südwestafrika“

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die „Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr“ ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur „Entscheidungsschlacht am Waterberg“

12. August 1904
25.000 bis 30.000 „Herero“ gelingt die Flucht in die „Wüste Omaheke“

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer „Wiesnbeginn“ wird festgelegt

Proteste gegen den „Hungerkünstler“ Ricardo Sacco

Carl Gabriels „Völkerschau“ trägt den Titel „Tunis in München“

Josef Pravida und seine „Fischerhütte zum Holländer“

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
„Generalleutnant“ Lothar von Trotha erlässt den „Vernichtungsbefehl“

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1905

1905
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

Mata Hari ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

Die „Sektion Wien“ wird mit einem „Arier-Paragraphen“ gegründet

Das „letzte Floß“ verlässt Mittenwald in Richtung München

Die Isar hat sich bereits in die „Flinzschicht“ eingegraben

Wegen Überlastung schmoren die Sicherungen durch

Vor 1905
Die Zensur in allen Bereichen des Theaterwesens

1905
Die legendären Automobilrennen des Hubert von Herkomer

Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

Die alte „Wittelsbacherbrücke“ an der Stelle der „Brudermühlbrücke“

Carl Gabriel eröffnet sein erstes „Kinematographentheater“

Das Haus Richard-Wagner-Straße 13 wird gebaut

141 „Weinwirtschaften“ in München

Der „Ratskeller“ und der „Regieweinkeller“ werden doppelt so groß

Die Stadt wagt einen erneuten Vorstoß für ein „Krematorium“

Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Die „Georgskirche“ wird letztmals mit Schindeln gedeckt

Zucht und Ordnung auch in der Badeanstalt

Ab dem Jahr 1905
Neue Abteilungen und Sportarten

1905
Paul Nicolaus Cossmann konvertiert zum katholischen Glauben

Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ werden veröffentlicht

Die Ausstellung „Die Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ wird gezeigt

Das „Münchner Kindl“ kommt auf die Turmspitze des „Neuen Rathauses“

Die Kraftdroschken-Gesellschaft wird gegründet

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

3. Februar 1905
Solidaritätskundgebung für die Opfer der ersten Russischen Revolution

15. Februar 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

14. März 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

15. März 1905
Das „Deutsche Reich“ will Marokkos Wirtschaftsinteressen verteidigen

31. März 1905
Kaiser Wilhelm II. besucht die marokkanische Hafenstadt Tanger

22. April 1905
Lothar von Trotha droht den „Nama“ ebenfalls mit „Vernichtung“

Mai 1905
Ludwig Thoma veröffentlicht seinen Roman „Andreas Vöst“

20. Juni 1905
Der „Schnitterin-Brunnen“ am Thierschplatz geht in Betrieb

26. Juni 1905
Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

Um den 15. Juli 1905
Die Kranken werden in die neue Anstalt nach Eglfing verlegt

17. Juli 1905
Erneutes „Wahlbündnis“ zwischen der „SPD“ und dem „Zentrum“

Um August 1905
„Des is ja bloß a luthrischer Komödiant“

5. August 1905
Der „Kunstmaler“ Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

Seit September 1905
Das „Oktoberfest“ dauert 16 Tage

28. September 1905
Große Veränderung bringt die „Landtags-Sitzungsperiode“

19. Oktober 1905
Karl Valentins Tochter Gisela wird geboren

20. Oktober 1905
Allen Redakteuren beim „Vorwärts“ wird gekündigt

25. Oktober 1905
Hendrik Witbooi, der „Anführer der Nama“, stirbt

30. November 1905
In Bayern wird die „Direkte Wahl“ eingeführt

9. Dezember 1905
Franz Stuck wird geadelt

26. Dezember 1905
Der sogenannte „Schlieffen-Plan“ wird in Berlin vorgelegt


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische „Johanneskirche“

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das „Infanterie-Leibregiment“ feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks „Atelierbau“

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

„Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“

Österreich-Ungarn reagiert mit einer „Teilmobilmachung“

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland „mobilisiert“

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer „Massenkundgebung“ ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das „Deutsche Reich“ lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem „Königreich Serbien“ den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen „Antikriegsdemo“ der SPD

29. Juli 1914
Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die „Neutralitätszusage für den Kriegsfall“ ab

Russland erklärt die „Generalmobilmachung“

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die „Generalmobilmachung“

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der „Mobilmachung“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den „Zustand drohender Kriegsgefahr“

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den „Kriegszustand“

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Der „Bundesrat“ stimmt für die „Kriegserklärung an Russland“

Lügen für die These vom deutschen „Verteidigungskrieg“

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die „Mobilmachung“ der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die „Mobilmachung“ bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete „reinigende Gewitter“ ist da

Die „Mobilmachung“ wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für „neutral“

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

„Aufruf an die deutschen Juden!“

2. August 1914
Die „Fremden“ müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener „Militärfahrplan“ wird in Kraft gesetzt

Das „2. Infanterie-Regiment Kronprinz“ begibt sich an die „Westfront“

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die „Haushaltsgesetze“

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches „Regiment“ eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein „Weißbuch“ heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind plötzlich verpönt

5. August 1914
Der Krieg soll auch in die deutschen „Kolonien“ getragen werden

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als „Freiwilliger“

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die „Festung Lüttich“ fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
„Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft“

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen „6. Armee“ bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine „Kriegserklärung“ gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die „Truppentransporte“

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

„Generalstabschef“ Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden bis hinter die Grenze zurückgedrängt

11. September 1914
Die „Marne-Schlacht“ ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Die österreichischen Truppen müssen sich aus Galizien zurückziehen

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine „Schlacht an den Masurischen Seen“

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der „Westfront“

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
„Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches“

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1916

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

Die Münchner können ihren Durst in 120 „Weinwirtschaften“ stillen

Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

Die „Sommerzeit“ wird im gesamten „Deutschen Reich“ eingeführt

Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

Eine „Fahrerschule“ wird in der „Straßenbahn-Direktion“ eingerichtet

Ab 1916
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Bühnenstück „Jud Süß“

1. Januar 1916
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

24. Januar 1916
Großbritannien führt die Wehrpflicht für ledige ein

Februar 1916
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Charleville-Mézières

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Premiere: „Aus der guten alten Zeit - Unsere Bürgerwehr vor 100 Jahren“

Franz Marc stirbt bei Verdun

7. März 1916
Die „Bayerischen Motorenwerke - BMW“ werden gegründet

24. März 1916
18 SPD-ler aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

In der SPD kommt es zum offenen Bruch in der Frage der Kriegspolitik

April 1916
Das „Astoria“ wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

1. April 1916
Glocken für die „Johanneskirche“

2. April 1916
Die evangelische „Johanneskirche“ wird eingeweiht

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

1. Mai 1916
Karl Liebknecht wird bei einer Antikriegsdemonstration verhaftet

11. Mai 1916
Der Komponist Max Reger stirbt an einem Herzinfarkt

14. Mai 1916
Das Fest „Maria - Patronin des Königreichs Bayern“ erstmals begangen

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

1. Juni 1916
Beginn der deutschen Großoffensive auf Fort Vaux

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

7. Juni 1916
Kapitulation der französischen Besatzung in Fort Vaux

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

17. Juni 1916
Erich Mühsam: „Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

24. Juni 1916
Die Schlacht an der Somme beginnt

28. Juni 1916
Karl Leibknecht erstinstanzlich verurteilt

1. Juli 1916
Beginn des britischen Angriffs auf die deutschen Stellungen

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Schloss Pleß

23. August 1916
Karl Liebknecht zu über vier Jahren Zuchthaus verurteilt

27. August 1916
Rumänien tritt der Entente bei und erklärt Wien den Krieg

29. August 1916
Prinz Leopold wird „Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte“

Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte „Oberste Heeresleitung - OHL“

2. September 1916
Deutsche Offensivbemühungen bei Verdun eingestellt

9. September 1916
Erich Mühsam erwirbt die bayerische Staatsangehörigkeit

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

23. September 1916
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1916
Die SPD schließt die Zustimmungsverweigerer aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

24. Oktober 1916
Rückeroberung von Fort Donaumont durch französische Truppen

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

1. November 1916
Die Anordnung der Judenzählung im deutschen Heer

2. November 1916
Räumung des Fort Vaux durch deutsche Truppen

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

18. November 1916
Einstellung der Kämpfe an der Somme

21. November 1916
Karl I. wird österreichischer Kaiser

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das „Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst“ verabschiedet

7. Dezember 1916
Die USPD-Diskussionsabende im Goldenen Anker

12. Dezember 1916
Die „Mittelmächte“ machen der USA ein Friedensangebot

15. Dezember 1916
Valentin-Karlstadt beenden ihr Engagement im „Kabarett Wien-München“

16. Dezember 1916
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Annenhof“ auf

28. Dezember 1916
Eduard Theodor von Grützner wird geadelt

30. Dezember 1916
Rasputin wird von einem bezahlten Kommando ermordet

Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen


1918

1918
Umbenennung des „Gabriels Lichtspieltheaters“ in „Museum-Lichtspiele“

Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der „Betriebshof“ wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die „Operation Georgette“ abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

Ab 17. Juni 1918
Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
„Die OHL ist aufs peinlichste überrascht“.

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den „Nationalrat der Tschechen und Slowaken“ an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demonstration vor der „Lebensmittelkartenverteilstelle“

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

26. Juli 1918
Das „Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs“ wird verabschiedet

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen „Fluchtgefahr“

Das „Reichssteuerbiergesetz“ nimmt das „Bayerische Reinheitsgebot“ auf

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

31. Juli 1918
Eine halbe Million Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

August 1918
Liesl Karlstadt spielt erstmals den Kapellmeister in „Theater in der Vorstadt“

Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

Um August 1918
Dr. Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer „Revolution“

2. August 1918
Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

7. August 1918
Eine „Frauendelegation“ erscheint im „Innenministerium“

8. August 1918
Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Kurt Eisner & Co gefordert

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
„Einweihung der Germanenloge“ im noblen „Hotel Vier Jahreszeiten“

26. August 1918
Entlassungsanträge für Kurt Eisner & Co werden abgewiesen

28. August 1918
Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

29. August 1918
Der SPD-Abgeordnete Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

2. September 1918
Reichskanzler Georg Friedrich Graf von Hertling soll abgelöst werden

3. September 1918
Die USA erkennen den „Nationalrat der Tschechen und Slowaken“ an

9. September 1918
Die fleischlosen Wochen beginnen

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

12. September 1918
75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Die Verbündeten Deutschlands brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

15. September 1918
Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Die Alliierten durchbrechen die Balkanfront

23. September 1918
Offizieller Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

25. September 1918
Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

Hindenburg: „Die militärische Kraft der Feinde nimmt dramatisch ab“

27. September 1918
Die deutsche Armee steht vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

28. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

1. Oktober 1918
Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Die „militärische Niederlage Deutschlands“ ist unvermeidlich

Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der „Reichsfinanzhof“ nimmt seine Tätigkeit auf

2. Oktober 1918
Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Erste Veranstaltung des „Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht.

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum „Reichskanzler“

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

4. Oktober 1918
„Reichskanzler“ Max von Baden bildet eine „Parlamentarische Regierung“

5. Oktober 1918
Die deutsche Regierung will Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen

Der Krieg ist verloren, jedes weitere Opfer vergeblich

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das „Bayerische Heer“ zum weiteren Kampf

Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Haftentlassung für Kurt Eisner beantragt

Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

In der Schwabinger „Ursulakirche“ werden drei große Glocken abgenommen

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

8. Oktober 1918
US-Präsident Woodrow Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen „Arbeiter-Ring“ ins Leben

11. Oktober 1918
Forderung nach einem „gerechten Wahlrecht“

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche „Reichsregierung“ will Wilsons Forderungen nachkommen

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

15. Oktober 1918
Die „Liberale Fraktion“ stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das „Kaisermanifest“

17. Oktober 1918
Die „Spanische Grippe“ breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches „Kriegsnotgeld“ wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an König Ludwig III.

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

Um 18. Oktober 1918
Sterben und Hungern

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die „Realunion“ mit Österreich

20. Oktober 1918
Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Der „Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II“ fordert

Die „Spanische Grippe“ weitet sich weiter aus

Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Vermehrte Befehlsverweigerungen. Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

24. Oktober 1918
Der „Grippe-Epidemie“ sind bereits 117 Personen erlegen

Hindenburg und Ludendorff erlassen einen Heeresbefehl

Ein Konzept der Marine für den Endsieg

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Der SPD-Kandidat Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

Um 25. Oktober 1918
Die Worte „Kaiserfrage“ und „Revolution“ beschäftigen das Volk

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Österreich-Ungarn will „Sonderfriedensverhandlungen“

An der „Grippe-Epidemie“ sind in München etwa 200 Menschen gestorben

28. Oktober 1918
„Proklamation an die bayerischen Bauern“

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Es kommt zu „Meutereien“, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im „Löwenbräukeller“

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die ungarische Regierung kündigt die „Realunion“ mit Österreich auf

1. November 1918
Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der „Auftakt der Revolution“

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Eine Friedensdemonstration der USPD auf der Theresienwiese

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Demonstranten fordern die Absetzung des Kaisers und Frieden

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

In Kiel demonstrieren etwa 3.000 Arbeiter und Matrosen

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

„Waffenstillstand“ zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der „Königliche Staatsrat“ kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Versammlung der „Vertrauensleute“ der SPD und der Gewerkschaften

Deutschland will ein „Volksstaat“ werden

Die USPD will die „Herbeiführung des sofortigen Friedens“

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Der „Kieler Matrosenaufstand“ ist das Hauptgesprächsthema

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner „Erdbebenwarte“ verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Die SPD ruft zu einer Massenversammlung auf der „Theresienwiese“ auf

Erhard Auer beruhigt die bayerischen Minister

Der bayerische „Innenminister“ von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema „Was wollen wir Sozialdemokraten“

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Arbeiter und Soldaten und bilden „Arbeiter- und Soldatenräte“

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Revolution beginnt auf der Theresienwiese

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

„Es lebe die Revolution !“

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Der Hauptbahnhof und das Telegraphenamt sind besetzt

Die wichtigsten Zeitungsverlage sind in den Händen der Aufständischen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die „Arbeiter- und Soldatenräte“ wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

SPD-Auer würde die gewaltsame Niederschlagung der Revolution dulden

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als „albernes Pack“

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot, dann Revolution

SPD-Forderungen an „Reichskanzler“ Max von Baden

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der „Revolutionäre“ im „Landtagsgebäude“

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der „Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern“ konstituiert sich

Kurt Eisner stellt das neue „Kabinett“ zusammen

Eine „Provisorische Bayerische Regierung“ wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein „hohes“ Gehalt

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

König Ludwig III. flieht mit der königlichen Familie nach Hintersee

Nach dem 8. November 1918
Eine „Republikanische Schutztruppe“ wird gegründet

8. November 1918
Alle westdeutschen Großstädte sind von der Revolution erfasst

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

9. November 1918
Die „Residenz“ wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Die „Thule-Gesellschaft“ bekämpft die Revolution

176 Grippetote

„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

Philipp Scheidemann ruft in Berlin die „Deutsche Republik“ aus

Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

Die Revolution pflanzt sich selbstständig fort

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

Die „Schack-Galerie“ wird beschlagnahmtes preußisches „Kronvermögen“

10. November 1918
Die „Thule-Gesellschaft“ gründet einen „Kampfbund“

Die Suche nach dem geflohenen König

Die bayerische Revolutionsregierung erlässt einen Aufruf

Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

„Stadtkommandant“ Arnold wird abgesetzt

Kronprinz Rupprecht kämpft um seine Krone

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern.

Sachsen, Württemberg und Oldenburg wird Republik

Kaiser Wilhelm II. in Holland

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von „Volksgerichten“

11. November 1918
Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

Die „Königliche Zivilliste“ wird in Staatseigentum überführt

Kronprinz Rupprechts Forderungen werden einfach ignoriert

„Generalmajor“ von Kunzmann wird „Stadtkommandant“

Achtstundentag bei der „Bayerischen Verkehrsverwaltung“

Das „Zentrum“ fügt sich „den gegebenen Verhältnissen“

Gründung des „Spartakusbundes“ in Berlin

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

12. November 1918
Einführung des Achtstundentages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine „Amnestie“ wird erlassen

Auflösung des „Zentrums“ und Gründung der „Bayerischen Volkspartei“

Erstmalige Benennung Bayerns als „Volksstaat“

Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Die „Regierung Ebert“ veröffentlich ihr Regierungsprogramm

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird in Deutschland eingeführt

Weitere Thronverzichte in Anhalt und Lippe

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

Eine „Rücktrittserklärung“ ohne das Wort „Abdankung“

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

12. November 1918
In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
König Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Der sächsische König erklärt seinen Thronverzicht

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines „Ministeriums für soziale Fürsorge“

Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des „Arbeitsausschusses

Der „Thronverzicht“ von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Freiwillige und erzwungene Thronverzichte

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste „Regierungserklärung“

Kurt Eisners „Regierungsprogramm“

Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Beratung über Gründung eines „Studentenausschusses“

Thronverzicht des Herzogs von Sachsen-Coburg

Die „Republik Deutsch-Österreich“ wird proklamiert

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will „Eisner-Protegés“ verhindern

16. November 1918
Die erste Kolonne von der „Westfront“ trifft in München ein

Die Grippe-Epidemie lässt nach

17. November 1918
„Revolutionsfeier“ im „Nationaltheater“

Die „Deutsche Volkspartei in Bayern“ wird gegründet

18. November 1918
Im „Wagnersaal“ findet die erste „Frauenversammlung“ statt

Aufruf zum „Inneren Widerstand“ gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Professor Foerster wird „einstweiliger bayerischer Gesandter“ in Bern

Die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ erscheint

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“ abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Lida Gustava Heymann fordert einen Frauenrat

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

20. November 1918
Die „Verwaltung des ehemaligen Kronguts“ entsteht

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

22. November 1918
Gründung der „Deutschnationalen Volkspartei - DNVP“

23. November 1918
Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

24. November 1918
Die BVP schließt die „Wiederherstellung der Monarchie“ aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

25. November 1918
Die Reichskonferenz für die Einberufung der Nationalversammlung

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Protest gegen Kurt Eisners „Kriegsschuldfrage“

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das „Walchensee-Kraftwerk“ beginnen

27. November 1918
Kurt Eisner bricht die Beziehungen des Freistaats Bayern zu Berlin ab

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das „III. Bataillon“ trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das „II. Bataillon“ zieht in München ein

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

30. November 1918
Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im „Deutschen Theater“

1. Dezember 1918
Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Aus der „Leibgarde

Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Demonstration für die Einberufung der „Bayerischen Nationalversammlung“

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar festgelegt

6. Dezember 1918
Erich Mühsam gegen Wahlen für eine „Bayerische Nationalversammlung“

Der königliche „Privatmobiliarbesitz“ wird abgeholt

Demonstranten zwingen „Innenminister“ Erhard Auer zum Rücktritt

7. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Die „Kasernenräte“ sprechen dem „Soldatenrat“ das Misstrauen aus

Die „Spanische Grippe“ fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung „Rote Hand“ wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

9. Dezember 1918
Die Delegierten der „Arbeiterräte Bayerns“ treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Der „Rat der Presse und des Schrifttums“ konstituiert sich

Aus der „Schack-Galerie“ wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Um 10. Dezember 1918
Die „Bayerischen Volkspartei - BVP“ wehrt sich

11. Dezember 1918
Erste Versammlung des „Spartakusbundes München“

Die rumänische Regierung erkennt die „Karlsburger Beschlüsse“ an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei „Wahlkampf-Versammlungen“ ab

Kurt Eisner: „Die Revolution war ja schon geplant im Januar“

13. Dezember 1918
Der „provisorische Nationalrat“ hält seine erste Sitzung

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

15. Dezember 1918
„Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands“

16. Dezember 1918
„Verordnung, betreffend Beaufsichtigung der Volksschule“ gebilligt

In Berlin beginnt der „Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte“

17. Dezember 1918
Soldaten besetzen die Versammlung der „Deutschen Volkspartei München“

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Der „Spartakusbund München“ versammelt sich im „Wagnersaal“

Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

21. Dezember 1918
Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

28. Dezember 1918
17 „Bürgerwehr“-Gründer werden festgenommen

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner Reichsregierung

Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Der „Gründungsparteitag der KPD“ beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein „Sommerhaus“ in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den „Bugatti Royale Typ 41“ beginnen

Ein „Revolutionsweg“ zur „Maffei-Fabrik“ wird angelegt

Das „Reichsvermögensamt“ kauft das „Fleischer-Anwesen“ in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört dem „Ingenieur“ Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den „Frankfurter Hof“ auf

Der „Konsumverein von 1864“ verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

1919
Der Verein wird in „Cowboy Club München Süd“ umbenannt

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

Schießerei im „Katholischen Gesellenhaus“

Die „Österreichische Gesandtschaft“ wird besetzt

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das „zügellose Treiben“ in der Silvesternacht

4. Januar 1919
Das „Staatsgrundgesetz der Republik Bayern“ wird beschlossen

Der gesetzgebende „Provisorische Nationalrat“ tagt letztmals

„Wahlkampf-Versammlungen“ der Parteien

5. Januar 1919
Das „Vorläufige Staatsgrundgesetz“ wird erlassen

Vom Nordturm der „Frauenkirche“ flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“ wird gegründet

Beginn des Spartakusaufstands in Berlin

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

7. Januar 1919
3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der „Grippe-Epidemie“

10. Januar 1919
Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird gegründet

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

10. Januar 1919
Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Bremen wird „Selbstständige Sozialistische Republik“

11. Januar 1919
„Waffengebrauch wird, soweit möglich, durch Trommelwirbel angekündigt“

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

12. Januar 1919
Das Ergebnis der Landtagswahl von 1919

Frauen wählen die Landtage in Württemberg und Bayern mit

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

13. Januar 1919
Razzia beim „Soller“ und im „Metzgerbräu“

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

„Passzwang“ für alle Nicht-Bayern

15. Januar 1919
Bei einer „Razzia“ wird „Hehlerware“ beschlagnahmt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
„Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern“ geplant

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Das „Freikorps Lützow“ wird in Berlin gegründet

Verbot eines „religionslosen Moralunterrichts“ aufgehoben

18. Januar 1919
Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen „Reichstag“

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

20. Januar 1919
Entwurf der „Weimarer Verfassung“ der Öffentlichkeit vorgestellt

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer „Reichsverfassung“

Der Verkehr der „Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge“ wird eingestellt

Für einen „gerechten Frieden“ im „Deutschen Theater“

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Lebensmittelverhältnisse

27. Januar 1919
„Kasernenräte“ planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit „Exkommunikation“

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Um den 2. Februar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

3. Februar 1919
Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den „Religionsunterrichts-Erlass“

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf „Schloss Wildenwart“

4. Februar 1919
Kurt Eisner reist zum „Internationalen Sozialistenkongress“ nach Bern

Regierungstruppen „befreien“ die Hansestadt Bremen

6. Februar 1919
„Trauerfeier“ für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die „überhandnehmende Tanzwut“ kritisiert

Die „Mittelschüler“ machen mobil zum „Schulstreik

„Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München“ gegründet

Die „Nationalversammlung“ tritt in Weimar zusammen

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der „Spanischen Grippe“ gestorben

Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die „Militärpolizei“ sorgt für die Einhaltung der „Polizeistunde“

11. Februar 1919
Friedrich Ebert (SPD) zum provisorischen Reichspräsidenten gewählt

Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den „Volksheimatschutz“ auf

13. Februar 1919
In München wird ein „Rätekongress“ durchgeführt

Die „Räte

Eine „Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten“

Philipp Scheidemann [SPD] bildet die Weimarer Koalition

15. Februar 1919
Die „Ministerkrise“ wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer „Freiwilligen Volkswehr“

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Franz Ritter von Epp stellt ein „Freikorps“ zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der „Theresienwiese“ fordert Existenz der „Räte“

Das „Faschingstreiben“ wird verboten

18. Februar 1919
Die „Münchner Post“ fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am „Vollzugsausschuss“, „Landessoldatenrat“ sowie Kurt Eisner

Die „Münchner Augsburger Abendzeitung“ ruft zur „Kundgebung“ auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte „Lotter-Putsch“

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine „Rücktrittsrede“ vor

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

„Ministerpräsident“ Kurt Eisner wird ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

Der „Zentralrat“ nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger „Aktionsausschuss“ übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

„Militärminister“Albert Roßhaupter kommt in „Schutzhaft“

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

22. Februar 1919
Geiseln werden in „Schutzhaft“ genommen

Der „Zentralrat“ wird erweitert

Ein „Nachrichtenblatt des Zentralrats“ erscheint

Bewaffnete „Kommunisten“ besetzen das „Leo-Haus“

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der „Generalstreik“ wird beendet

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der „Studentenausschuss“ verabscheut die politischen Morde

25. Februar 1919
Der „Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die „Freveltat“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

Das „Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr“

28. Februar 1919
Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beratschlagt

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die „Sperrstunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der „Rätekongress“ wählt einen „Aktionsausschuss“

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten“ Dürr

Flugzeuge werfen über München Flugblätter ab

Überdruckte Briefmarken

2. März 1919
Die Münchner „Kasernenräte“ stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im „Münchener Tagblatt“ erscheint das „Vorläufige bayerische Grundgesetz“

3. März 1919
„Ausnahmezustand“ über Berlin verhängt

Die „Kasernenräte“ kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

5. März 1919
Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

Der erste politische Aschermittwoch

6. März 1919
Die „Bayerischen Volkspartei“ bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

7. März 1919
Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

8. März 1919
Antrag auf „sofortige Einberufung des Landtags“

9. März 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske [SPD] erlässt „Schießbefehl“

??? Um den 10. März 1919
Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der USPD gewählt

11. März 1919
In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Die „Weimarer Nationalversammlung“ beschließt die „Sozialisierung“

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der „Rätekongress“ räumt das Landtagsgebäude

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im „Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz“

In Ungarn wird eine „Räterepublik“ ausgerufen

22. März 1919
Artikel gegen das „Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels“

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das „Ministerium der Finanzen“

Um den 25. März 1919
Die Idee der „Sozialistischen Räterepublik“ wieder enorm populär

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der „Weimarer Verfassung“

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Hermine Körner übernimmt die Leitung des „Münchner Schauspielhauses“

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Die Forderungen nach einem „Rätesystem“ werden wieder lauter

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

4. April 1919
Forderungen nach Ausrufung einer „Räterepublik“

Die „Münchner Garnison“ wird den Landtag nicht schützen

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem „Montgelas-Palais“

5. April 1919
Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer „Räterepublik“

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom „Zentralrat“ geplante Ausrufung einer „Räterepublik“

Massenversammlungen lehnen die geplante „Räterepublik“ ab

„Errungenschaften der Revolution“ auf Dauer erhalten

6. April 1919
Der „SPD-Landesparteitag“ spricht sich gegen die „Räterepublik“ aus

Der „Landesparteitag der SPD“ lehnt eine „Räterepublik“ strikt ab

Der „Zentralrat“ entscheidet für die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“

Der „Zentralrat“ informiert alle Behörden über die „Räterepublik“

7. April 1919
Die Mitglieder des „Zentralrats“ rufen die „Räterepublik Baiern“ aus

In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

Die „Räterepublik“ lehnt Zusammenarbeit mit „Reichsregierung“ ab

Der 7. April wird zum „Nationalfeiertag“ erklärt

Die „Regierung Hoffmann“ verlegt ihren Sitz nach Nürnberg

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die „Münchner Rote Fahne“ bezeichnet die „Räterepublik“ als Kompromiss

Die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“ funktioniert reibungslos

Die „Räterepublik Baiern“ wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Ministerpräsident Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

„Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten“

Gründung eines „Revolutionären Hochschulrats“

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des „Zentralrats“

Der „Revolutionäre Hochschulrat“ stellte seine Forderungen vor

Die „Kasernenräte“ sämtlicher Truppenteile stehen hinter der „Räterepublik“

Die „Bewaffnung des Proletariats“ beginnt

„Beschlagnahme und Rationierung“ der Wohnräume angeordnet

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der „Räterepublik“

9. April 1919
Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird „Volksbeauftragter für das Militärwesen“

Die „Kapitalflucht“ soll unterbunden werden

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des „Zentralrats“

Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

In Braunschweig wird die „Räterepublik“ ausgerufen

10. April 1919
Ernst Toller redet im „Hofbräuhaus“ vor den „Betriebsräten“

Einsetzung von „Revolutionstribunalen“ bekanntgegeben

Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Die „Reichsbank“ stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der „Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns“

Der „Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Einstellungsbeginn für die „Rote Armee“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. April 1919
Pläne für einen Putsch gegen die „Räteregierung“ werden geschmiedet

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das „Gemeindekollegium“ lehnt die „Räterepublik“ ab

„Entwaffnung der Bourgeoisie“ angeordnet

Urabstimmung zur „Räterepublik“

Das „Revolutionstribunal“ nimmt seine Tätigkeit auf

Die „Republikanische Schutztruppe“ muss den Rückzug antreten

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des „Zentralrats“

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Der „Hochschulrat“ verfügt die „Schließung der Universität“

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

13. April 1919
„Vertraulich! Nicht auf bayr. Boden mitnehmen!“

Bewaffnete Soldaten dringen in das „Erzbischöfliche Palais“ ein

Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

Die „Verhaftungskommission des Zentralrats“ nimmt Geiseln

Der „Palmsonntag-Putschs“ scheint geglückt

Flugblatt: „Verhängung des Kriegszustandes über München“

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Die „Republikanische Schutztruppe“ verschanzt sich im Hauptbahnhof

Kommunisten besetzen das „Waffendepot“ in der Ausstellungshalle

Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Flugblätter verkünden: „Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der „Aktionsausschuss“ besetzt alle öffentlichen Gebäude

14. April 1919
Der „Vollzugsrat“ hat den „Generalstreik“ ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

„Polizeipräsident“ Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische „Räterepublik“ beginnen

Die „Regierung Hoffmann“ organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die „Regierung Hoffmann“ arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins „Zuchthaus Straubing“ gebracht

15. April 1919
Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

Warnung vor „Geldhamstern“ und „Lebensmittelwucher“

Ein „Revolutionärer Zentralschülerrat“ wird gegründet

Emil K. Maenner wird „Volksbeauftragter für Finanzwesen“

Hans Köberl wird „Polizeipräsident“

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Truppen der bayerischen „Exil-Regierung“ rücken in Dachau ein

„Regierungstruppen“ rücken aus Richtung Dachau nach München

Die „Rote Armee“ erringt ihren ersten Sieg

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die „Wirtschaftskommission des Vollzugsrats“ droht Unternehmen

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den „Streik“ zahlen

Der Goldvorrat der „Reichsbank“ wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Willy Weinberger wird „stellvertretender Stadtkommandant“

Auch die zeremonielle „Fußwaschung“ findet nicht mehr statt

Die Mitglieder des „Revolutionstribunals“ werden inhaftiert

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Rudolf Egelhofer wird „Oberkommandierender der Roten Armee“

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Die „Rote Armee“ in Dachau

Die „Regierung Hoffmann“ ruft zur Befreiung Münchens auf

Eine Besprechung im „Preußischen Kriegsministerium“ zu Bayern

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

17. April 1919
Der „Vollzugsrat“ macht Ernst Toller Vorwürfe

Willy Weinberger wird „Stellvertretender Stadtkommandant“

Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Einsatz von „Reichswehrverbänden“ gegen München

18. April 1919
Der fünfte Tag des „Generalstreiks“

Flugblätter gegen die „Regierung Hoffmann“

Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

Willy Weinberger wird „Stadtkommandant“

19. April 1919
Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den „Sicherheitsdienst“

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

20. April 1919
Nach drei Tagen kapitulieren die Augsburger

„Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die „Räterepublik“ sollen beschafft werden

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

21. April 1919
Der „Generalstreik“ wird verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

22. April 1919
Die „Demonstration des Proletariats“ mit einer großen „Truppenschau“

Der neuntägige „Generalstreik“ endet

Der „Dentist“ Johann Clemens Waldschmidt wird „Polizeipräsident“

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

23. April 1919
Die Vorlesungen des „Sommersemesters“ beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der „Installateur“ Ferdinand Mairgünther wird „Polizeipräsident“

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

„Reichswehrminister“ Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Um den 24. April 1919
Neues Papiergeld wird gedruckt

24. April 1919
Neuer „Stadtkommandant“ wird Max Mehrer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Aufruf zum Eintritt in die „Freikorps“ und in die „Volkswehr“

Das „Kuchenverbot“ bleibt auch weiterhin besteht

Die „Rote Armee“ verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das „Standrecht“

26. April 1919
Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Aktivitäten der „Thule-Gesellschaft“ werden aufgedeckt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Die „DDP“ mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

27. April 1919
Eugen Leviné beschwert sich über die „Zehnerkommission“

Die nur einen Tag andauernde „Diktatur der Betriebsräte“ beginnt

Im „Hofbräuhaus“ eskaliert schließlich der Konflikt

Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

„Thule-Gesellschaft“ als „gemeingefährliche Verbrecherbande“ bezeichnet

München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Besetzungs-Befehle des „Reichswehrtruppenkommandos“

28. April 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte“ wählen einen neuen „Aktionsausschuss“

Die „Diktatur der Roten Armee“ beginnt

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das „Wittelsbacher Palais“

Giesinger Kommunisten stürmen das „Polizeipräsidium“

Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

Das „Luitpold-Gymnasium“ wird Sitz des „Aktionsausschusses“

„Einschließung Münchens“ bis zum 30. April befohlen

„Späherberichte“ zeigen eine ganz deutlich sinkende Stimmung

Die „Regierung Hoffmann“ hat sich der „Reichswehr“ ausgeliefert

Kardinal Michael von Faulhaber verlässt München

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Wladimir Iljitsch Lenins Glückwünsche erreichen keinen Empfänger

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

30. April 1919
Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen „Nuntius“ beschlagnahmt

Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

Der frühere „Stadtkommandant“ Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue „Aktionsausschuss“ will die Waffen niederlegen

Im Hof des „Luitpold-Gymnasiums“ werden Geiseln erschossen

Versammlung der „Betriebs- und Soldatenräte“ im „Hofbräuhaus“

„Regierungstruppen“ haben den Ring um München geschlossen

Perlacher „Rotarmisten“ gegen das „Freikorps Regensburger Volkswehr“

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des „TSV München-Ost“ auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den „marxistischen Sozialismus“

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Die Gegenrevolution marschiert

Der „Geiselmord von München“ bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

„Stadtkommandant“ Max Mehrer tritt zurück

De „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ veröffentlichen eine Erklärung

Die „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ verabscheuen den Geiselmord

Bayerns Regierung verhängt „den Kriegszustand und das Standrecht“

Befehlswidrig rücken Teile der Regierungstruppen in die Innenstadt vor

Das „Freikorps Oberland“, das vom „Thule-Führer“ Sebettendorf angeführt

Es kommt in der Innenstadt zu Schießereien, Kämpfen und Verwüstungen

Die „Weißen Truppen“ müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

Das „Freikorps Lützow“ zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Das „Freikorps Werdenfels“ fährt mit dem Zug nach München

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Die Kämpfe zwischen den „Weißen Truppen“ und der „Roten Garde“

Der „Mathäserbräu“ wird in Brand geschossen

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

Das „Freikorps Werdenfels“ beteiligt sich an den „Säuberungsmaßnahmen“

Gustav Landauer wird im „Gefängnis Stadelheim“ grausam ermordet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

92 „Spartakisten“ und „Rotarmisten“ werden erschossen

3. Mai 1919
Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird erschossen

Noch vereinzelte Schießereien in der Innenstadt

Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

In „Stadelheim“ werden 50 „Spartakisten“ standrechtlich erschossen

Bildung der „Volkswehr“ und von „Freiwilligenkorps“ zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr „Weiße“ rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller „linken“ Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird „Stadtkommandant“

Die letzten Einheiten der „Roten Armee“ werden zerschlagen

Die Perlacher „Pastoren-Ehefrau“ fühlte sich von „Kommunisten“ bedroht

Das „Freikorp Lützow“ holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Josef Sontheimer wird im „Franziskaner-Keller“ hinterrücks ermordet

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im „Hofbräukeller“ hingerichtet

Die Angehörigen der „Garnison München“ müssen in ihre Kasernen

„Kommandeure“ übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der „Schienen-Nahverkehr“ wirdteilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der „Revolutionstribunale“ sind null und nichtig

Von der „Räteregierung“ ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

6. Mai 1919
21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Kardinal Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

7. Mai 1919
Das Leben in München normalisiert sich wieder

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Erst jetzt enden die Kämpfe in München

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die „Weißen Truppen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
An der „Maximiliansbrücke“ fallen Gewehrschüsse

Die in der „Martin-Schule“ stationierten Posten werden angegriffen

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

Das „Freikorps Werdenfels“ verlässt München

Zurückgegebene Waffenarsenale

Die „Polizeistunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

Eine „Volksaufklärungsstelle für Bayern“ wird gegründet

Gründung der „Deutschen Bürgervereinigung“

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des „Standgerichts München“

21. Mai 1919
Verhaftungen und Polizeistunde

31. Mai 1919
Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Umbildung der „Regierung Hoffmann“ in Bamberg

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im „Suresnes-Schlösschen“ in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im „Gefängnis Stadelheim“ erschossen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird „Erster Bürgermeister“ von München

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren „Festungshaft“ verurteilt

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des „Standrechts“ - ​Einsetzung von „Volksgerichten“

Mit dem „Schulaufsichtsgesetz“ wird die „Fachaufsicht“ eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
In der „Weimarer Republik“ wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

Die Verfassung der „Weimarer Republik“ tritt in Kraft

Die „Weimarer Verfassung“ hebt bayerische Gesetze auf

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die „Bayerische Verfassung“

14. August 1919
Die „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

Um den 15. August 1919
Eintritt in die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der „Reichswehr“

1. September 1919
Der erste „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

15. September 1919
Die demokratische „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

17. September 1919
Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein „Herbstfest“ als Ersatz für das „Oktoberfest“

1. Oktober 1919
Der seit 1. August 1914 bestehende „Kriegszustand“ wird aufgehoben

Der erste „Hortleiterinnenkurs“ wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner , den ehemaligen Minister für soziale Angelegen

6. Oktober 1919
Die „Hirschau“ wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im „Gefängnis Stadelheim“

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im „Hofbräukeller“ seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Hohe Zuchthausstrafen für die Mörder der „Kolpinggesellen“

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

8. November 1919
„Festversammlungen“ zum „Jahrestag der Revolution“

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

1. Dezember 1919
Das „Kriegsrecht“ in Bayern wird aufgehoben

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

10. Dezember 1919
Der „Verein kommunistischer Sozialisten“ wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen „Waffenschein“


1921

1921
Der Karl-Valentin-Film „Drei Stunden im Himmel“ entsteht

Der „Österreichische Gebirgsverein - öGV“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Der „Österreichische Alpenklub - öAK“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Das „Reichsgericht“ erklärt bayerischen Alleingang für verfassungswidrig

Die „Ungerer-Villa“ gehört den „Amper-Werken Elektrizität AG“

Die „Pharmacia M. Schmidt & Co“ erwirbt die „Betz'sche Gaststätte“

Um 1921
Der Stummfilm „Zirkus Schnabelmann“ wird gedreht

1921
Der Film „Die Schönheitskonkurrenz oder: Das Urteil des Paris“ entsteht

Um 1921
Karl Valentin spielt in dem Stummfilm „Der dritte Schlüssel“ einen Amtsdiener

1921
Der Stummfilm „Der ‚entflohene‘ Hauptdarsteller“ entsteht

„Carl Gabriels Lichtspiele“ in der Dachauer Straße 16

Die „Bürgerbräu AG“ fusioniert mit der „Löwenbräu AG“

Die „Farbenfabriken, vormals Friedr. Bayer u. Co. Leverkusen“

Pater Rupert Mayer tritt im „Bürgerbräukeller“ ans Rednerpult

Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ wird stillgelegt

Ab 1921
Adolf Hitler ist häufig Gast in der „Deutschen Eiche“

1921
Das Ausflugslokal „Die Rosenau“ wird geschlossen

Die Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 und 18

Die „Alpenvereins-Sektion München“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Joseph Schülein kauft das „Schlossgut Kaltenberg“ zurück

Ab dem Jahr 1921
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Roman „Jud Süß“

5. Januar 1921
Fusion zwischen der „Löwenbräu AG“ und der „Unionsbrauerei“

29. Januar 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 226 Milliarden Goldmark festgelegt

Februar 1921
Karl Valentin und Liesl Karlstadt gastieren im „Monachia“

Evangelischer Sonntagsgottesdienst im Turnsaal der Kolumbusschule

7. März 1921
Michael von Faulhaber wird zum „Kardinal“ erhoben

20. März 1921
„Kardinal“ Michael von Faulhaber wieder in München

April 1921
Die ausgeschlossenen Juden gründen die „Sektion Donauland“

8. April 1921
Ludwig Thoma hetzt im viel gelesenen „Miesbacher Anzeiger“

27. April 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 132 Milliarden gesenkt

13. Mai 1921
Hugo Alois von Maffei stirbt

Um Juni 1921
Die „Sektion Donauland“ wird mit einer Stimme Mehrheit genehmigt

27. Juli 1921
General Erich Ludendorff besucht Ludwig Thoma auf der „Tuften“

August 1921
Die „Organisation Consul - O.C.“ und der „Germanenorden“

6. August 1921
Ludwig Thoma wird an seinem „Magenkrebs“ operier

18. August 1921
Im „Miesbacher Anzeiger“ erscheint der letzte Hassartikel von Ludwig Thoma

26. August 1921
Matthias Erzberger wird von rechtsradikalen Tätern ermordet

Ludwig Thoma stirbt in seinem Haus „Tuften 12“

29. August 1921
Ludwig Thoma wird am Friedhof in Egern beerdigt

28. September 1921
„Generalleutnant“ Otto Hermann von Lossow übernimmt die „7. Division“

Oktober 1921
In der „Sektion Austria des DuOeAV“ gilt der „Arier-Grundsatz“

2. Oktober 1921
Das erste Nachkriegs-„Oktoberfestes“ beginnt im Oktober

Karl Valentin betreibt die von ihm entwickelte „Froschbahn“

Ab 2. Oktober 1921
Franz Halmanseger, der „Rekommandeur“ vor dem „Hippodrom“

2. Oktober 1921
13 Ochsen werden in der „Ochsenbraterei“ gebraten

18. Oktober 1921
Ex-König Ludwig III. stirbt in seinem ungarischen Exil Sárvár

4. November 1921
Die sterblichen Überreste werden in die „Ludwigskirche“ gebracht

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

Um den 15. November 1921
Das „Café Prinzregent“ wird geschlossen

28. November 1921
Pater Rupert Mayer wird „Präses der Marianischen Männerkongregation“

1. Dezember 1921
Die „Jesuiten“ übernehmen die Seelsorge in „Sankt Michael“.


1935

1935
In die „Lehrerinnenanstalt“ kommt die „Hans-Schemm-Aufbauschule“

Verbreiterung der Rosenheimer Straße

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

1935
Das bekannte Schmerzmittel „Togal“ wird in 46 Ländern verkauft

Mit dem Abbruch der „Maffei'schen Maschinenfabrik“ wird begonnen

Dem „Zahnarzt“ Alfons Hoetlmayr gehört die Richard-Wagner-Straße 9

Eine riesige „Kongresshalle“ statt der „Ruhmeshalle“ und der „Bavaria“

Gerhard Haas macht sein Abitur am „Wittelsbacher Gymnasium“

Die „SA-Gruppe Hochland“ ist in der Richard-Wagner-Straße 2 untergebracht

Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

Seit etwa 1935
Die „Schutzgemeinschaft Bayerischer Bäcker und Müller GmbH“

1935
Das „Gesundheitsamt“ bezieht Räume im „Bezirksamt am Lilienberg“

Der fünfminütige Film „Karl Valentin bei der Wahrsagerin“ entsteht

Der Film „Kirschen in Nachbars Garten“ wird gedreht

Das baufällig gewordene „See-Restaurant Kleinhesselohe“ wird abgerissen

Hans Gruß wird von den Nazis entlassen

8. Januar 1935
Elvis Presley kommt zur Welt

16. Februar 1935
Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins „Panoptikum“

1. April 1935
Die „Deutsche Gemeindeordnung“ tritt in Kraft

6. April 1935
Liesl Karlstadts Selbstmordversuch

4. Mai 1935
Karl Valentin eröffnet sein „Panoptikum“ erneut

2. Juni 1935
Wohnungskündigungen gegenüber jüdischen Mietern sind möglich

25. Juni 1935
Ein „Sicherheits- und Hilfsdienst“ wird eingerichtet

4. August 1935
München wird „Hauptstadt der Bewegung“

17. August 1935
Anfertigung einer zentralen „Judenkartei“ durch die „Gestapo“

September 1935
Die „Valentin-Zeitung“ wird von den Nationalsozialisten verboten

13. September 1935
Karl Valentins Schwiegersohn wird im „KZ Dachau“ inhaftiert

15. September 1935
Die „Nürnberger Gesetzen“ bringen die völlige Entrechtung der Juden

21. September 1935
Das 125. Jubiläum des „Oktoberfestes“

Ein „Ehrenfass“ für die „Ehrengäste“ vom „Schottenhamel-Festzelt“

Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

8. Oktober 1935
In München wird die erste „Luftschutzübung“ abgehalten

18. Oktober 1935
Das „Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes“

November 1935
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert

Dr. Hermann Schülein tritt „aus der Löwenbräu AG“ aus

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

16. November 1935
Karl Valentins „Panoptikum“ im „Hotel Wagner“ schließt endgültig

1. Dezember 1935
Erneutes Gastspiel im Berliner im „Kabarett der Komiker“

2. Dezember 1935
Die NSDAP befragt die „IHK“ zur „arischen Abstammung“

12. Dezember 1935
Der „Lebensborn“ wird in Berlin gegründet

20. Dezember 1935
Premiere des Films „Kirschen in Nachbars Garten“


1937

1937
Auf Befehl Adolf Hitlers werden 289 Bäume des „Englischen Gartens“ gefällt

Eine „Lastenstraße“ durchquert den „Englischen Garten“

Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

Ende 1937
In der Zentrale des „Lebensborn e.V.“ werden 23 Angestellte beschäftigt

1937
Der umfangreiche „Amtliche Führer Residenz München“ erscheint

Die Firma „Rohde & Schwarz“ lässt sich am Tassiloplatz nieder

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

Die Studentenverbindung „Danubia“ kann den Kredit nicht bedienen

Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

22. Januar 1937
IHK: „Cenovis-Werke“ ist keine arische Firma

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben

Februar 1937
Karl Valentin schmückt einen Festwagen für den „Faschingszug“

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der „Finanzbehörde“ anzuzeigen

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen „Nichtbeachtung des Redeverbots“ inhaftiert

12. Juni 1937
„Jüdische Rasseschänder“ müssen ins „Konzentrationslager“

18. Juni 1937
Karl Valentins „Panoptikum“ im Färbergraben 33

18. Juli 1937
Der Festumzug „Zweitausend Jahre deutsche Kultur“

22. Juli 1937
„Kanzelmissbrauch“ und „Verstoß gegen das Heimtückegesetz“

25. Juli 1937
Karl Valentin greift Heinz Rühmann an

31. Juli 1937
Die zweite „Nacht der Amazonen“

25. August 1937
Die Zuständigkeiten der „Scharfrichter“ werden neu festgelegt

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

November 1937
Die Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmer GmbH

Der Valentin-Karlstadt-Film „Ewig Dein“ entsteht in Geiselgasteig

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

11. November 1937
Die „Thomas-Mann-Villa“ wird dem „Lebensborn“ übergeben

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

Dezember 1937
Der Werbefilm „Braunkohlesyndikat“ mit Valentin/Karlstadt entsteht

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen


1939

1939
Das „Alpine Museum“ zählt 400.000 Besucher

Zahl der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung in Bayern gesunken

Das „Sckell-Denkmal“ wird durch eine Kopie ersetzt

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um 1939
Die „Villa Benno Becker“ wird arisiert

1939
Die Villa in der Cuvilliésstraße 22 geht an den „Lebensborn e.V.“

Karl Freiherr von Eberstein bezieht die Villa in der Maria-Theresia-Straße 17

In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Januar 1939
Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

1. Januar 1939
Einführung des „Arbeitspflichtdienstes für alle Mädchen“

Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

24. Januar 1939
Vorbereitung der „Endlösung der Judenfrage“

2. Februar 1939
Vermeidung aller christlichen Redewendungen und Begriffe

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

15. März 1939
Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

17. April 1939
95 Prozent aller Deutschen sind „Angehörige einer christlichen Kirche“

20. April 1939
Glückwünsche der Münchner evangelischen Gemeinde

21. April 1939
Nutzung des „Weiße Saales“ in der ehemaligen „Augustinerkirche“

23. April 1939
Liesl Karlstadt bricht während der Vorstellung zusammen

28. April 1939
Hitler kündigt den „deutsch-polnischen Nichtangriffspakt“

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

Mai 1939
Sämtliche „Rundfunkgottesdienste“ werden eingestellt

14. Mai 1939
Am Muttertag gibt des „Karnickelorden“

22. Mai 1939
Der „Stahlpakt“, ein Militär-Bündnis mit Italien

Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

24. Mai 1939
Der Dokumentarfilm „München 1938“ wird von Hitler verboten

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der „Gestapo“ eine Erklärung ab

Ab 11. Juni 1939
Karl Valentin tritt im „Theater am Gärtnerplatz“ als „Radfahrer“ auf

Um Juli 1939
Das „Corpshaus der Suevia“ geht an die Stadt München

17. Juli 1939
„Zum Verlassen kann der Ausgang kostenlos genützt werden“

29. Juli 1939
Die vierte und letzte „Nacht der Amazonen“ beginnt

23. August 1939
Abschluss des „Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes“

25. August 1939
Englisch-polnischer „Beistandspakt“

28. August 1939
Karl Valentin verkauft seine umfangreiche Fotosammlung

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

Die „Luftschutzrettungsstelle“ zieht in die ehemalige „Lauer-Villa“

1. September 1939
Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Adolf Hitler erlässt den „Euthanasiebefehl“

2. September 1939
Die evangelische Kirche steht hinter Hitlers Krieg mit Polen

3. September 1939
Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg

5. September 1939
Eine Verordnung gegen „Volksschädlinge“ wird erlassen

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die „Arisierungsstelle“ nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

1. Oktober 1939
Die „Schack-Galerie“ wird in das Eigentum Bayerns überführt

Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

3. Oktober 1939
Glockengeläut nach dem Einmarsch in Warschau

6. Oktober 1939
Nach Beendigung der Kämpfe wird Polen „Generalgouvernement“

18. Oktober 1939
Versand kirchlicher Druckschriften an Wehrmachtssoldaten verboten

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

8. November 1939
Hitler verlässt den „Bürgerbräukeller“ 13 Minuten zu früh

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

9. November 1939
Das „besondere Walten der Vorsehung

19. November 1939
„Dankgebet für die Bewahrung Adolf Hitlers“

6. Dezember 1939
Der „Ritter Unkenstein“ erlebt seine Uraufführung

21. Dezember 1939
Hermann Giesler wird „Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung“

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im „KZ Sachsenhausen-Oranienburg“ Einzelhaft

31. Dezember 1939
Das „Lehel“ wird von 22.000 Menschen bewohnt


1943

1943
Charles Chayne erwirbt den „Bugatti Royale“ vom Schrottplatz in der Bronx

Das Einkommen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart ist massiv gestiegen

Bomben zerstören das Gebäude der „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

Die verwaiste „Villa Stuck“ wird von einer Sprengbombe getroffen

Sommer 1943
Das „Luftgaukommando“ wird nach Grünwald verlegt

1943
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ wird durch Bomben beschädigt

27. Januar 1943
Wilhelm Heppert wird durch den „Scharfrichter“ hingerichtet

15. Februar 1943
Das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

16. Februar 1943
Der „Totale Krieg“ bringt verstärkt Bombardements

18. Februar 1943
Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilt Flugblätter in der Universität

22. Februar 1943
Todesurteile gegen Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst

25. Februar 1943
George Harrison kommt in Liverpool zur Welt

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

9. März 1943
Bomben zerstören das „Deutsche Theater“ nahezu vollständig

April 1943
Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die „Bürgermeistervilla“

23. April 1943
Juden wird die „deutsche Staatsangehörigkeit“ entzogen

Juni 1943
In München gibt es nur mehr 483 Juden

30. Juni 1943
Die „Arisierungsstelle“ hat ganze Arbeit geleistet

1. Juli 1943
Deutsche Juden werden dem „Polizeirecht“ unterstellt

13. Juli 1943
Alexander Schmorell und Kurt Huber sterben im „Gefängnis Stadelheim“

26. Juli 1943
Mick Jagger, Sänger der „Rolling Stones“, wird geboren

31. Juli 1943
Lida Gustava Heymann stirbt in New York

5. August 1943
Walter Klingenbeck wird in „Stadelheim“ hingerichtet

1. September 1943
Karl Valentin verlegt seinen Wohnort nach Planegg

7. September 1943
Die Obergiesinger „Martin-Luther-Kirche“ wird von Bomben zerstört

27. September 1943
Die Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein sind an Berlin abzuliefern

Oktober 1943
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

2. Oktober 1943
Tragödie in der Kühbachstraße

Das Bogenhausener Schulgebäude wird durch Bomben total zerstört

3. Oktober 1943
Die „St.-Wolfgangskirche“ wird von Bomben getroffen

12. Oktober 1943
Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

November 1943
Karl Valentin lehnt ein Angebot des „Generalgouverneurs für Polen“ ab

19. November 1943
Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große „Maffei-Gelände“

13. Dezember 1943
Gewissensbisse zum „Tyrannenmord“

17. Dezember 1943
„Cirkus-Krone-Bau“ durch Bomben zerstört

18. Dezember 1943
Keith Richards, Gitarrist der „Rolling Stones“, wird geboren

20. Dezember 1943
Anita Augspurg stirbt in New York


1944

1944
Das alte „Schloss Biederstein“ wird durch Bomben zerstört

Bombennächte 1944
Der „Ostbahnhof“ wird nahezu vollständig zerstört

1944
Bei einem Bombenangriff wird das „Siegestor“ zerstört

Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden

Die Richard-Wagner-Straße 9 geht an die Erben Pongratz

Eine Fliegerbombe zerstört das obere Stockwerk der Reichenbachstraße 13

„Gauleiter“ Paul Giesler übernimmt die Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15

Der gefährliche Seeweg zwischen England und USA

Die Gebäude der „Beamten-Relikten-Anstalt“ werden zerstört

Sommer 1944
Die „Bürgermeister-Villa“ wird so zerstört, dass sie völlig unbewohnbar ist

Der „Lebensborn e.V.“ muss nach Steinhöring verlagert werden

Ab dem 1. Januar 1944
Keine Bestattungen mehr auf dem „Alten Südlichen Friedhof“

7. Januar 1944
Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

14. Januar 1944
James Graf von Moltke wird verhaftet

April 1944
Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

7. April 1944
Gerhard Schröder wird in Blomberg geboren

14. April 1944
Die „Altöttinger-Kapelle“ wird durch Bomben zerstört

15. April 1944
Die „Residenzpost“ wird bei Luftangriffen schwer beschädigt

17. April 1944
Ein „Staatsbegräbnis“ für den „Gauleiter“ Adolf Wagner

24. April 1944
Starke Zerstörungen der „Anna-Klosterkirche“ durch Luftangriffe

Die „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird zerbombt

Die „Villa Stuck“ wird durch weitere Bombentreffer stark beschädigt

25. April 1944
Bomben zerstören die „St.-Wolfgangskirche“ an der Balanstraße vollkommen

Die „Bürgersaalkirche“ wird bei einem Bombenangriff zerstört

20. Mai 1944
Joe Cocker wird in Sheffield (Großbritannien) geboren

Juni 1944
Eine Sprengbombe beschädigt den Westturm des „Reichsfinanzhofs“

12. Juni 1944
Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

Ende Juli 1944
„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für Hinrichtungen nach Berlin

Juli 1944
Das „Hotel Frankfurter Hof“ wird von Bomben schwer beschädigt

13. Juli 1944
Der „Chinesische Turm“ wird von Bomben getroffen

20. Juli 1944
Ein Attentat auf Adolf Hitler im „Führerhauptquartier Wolfsschanze“

28. Juli 1944
„Gestapo-Agenten“ nehmen Pater Alfred Delp fest

18. August 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird von der „Gestapo“ verhaftet

21. August 1944
Freiherrn Ludwig von Leonrod wird zum Tode verurteilt

Nach dem 26. August 1944
Faulhabers „Treueverhältnis gegenüber dem Führer“

26. August 1944
Freiherr von Leonrod wird hingerichtet

13. September 1944
„Kaplan“ Dr. Hermann Joseph Wehrle wird in akute Gefahr gebracht

19. September 1944
München erlebt den „schwersten“ Luftangriff

Oktober 1944
Zweiter Weltkrieg. Das „Oktoberfest“ fällt zum zwanzigsten Mal aus

November 1944
Bomben zerstören das Gebäude des „Marianums“

2. November 1944
Keith Emerson, Keyboarder und Pianist, wird geboren

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

17. Dezember 1944
Bomben beschädigen das „Alpine Museum“ auf der „Praterinsel“

Der „Tanz- und Festsaal des Alten Rathauses“ durch Bomben zerstört


1946

Ab dem 1946
Der „Bugatti Royale“ wird von Charles Chayne restauriert

1946
Den Nazigrößen wird die „Münchner Ehrenbürgerwürde“ aberkannt

Die Hörfunkserie „Es dreht sich um Karl Valentin“ wird eingestellt

Nach 1946
Die Richard-Wagner-Straße 7 geht an die „Erbengemeinschaft Schülein“

1946
Die „Staatsschule für angewandte Kunst“ wird Teil der „Kunst-Akademie“

Um 1946
Aus dem „Ausflugslokal Hirschau“ wird das „Parkrestaurant Hirschau“

Ab Februar 1946
Liesl Karlstadt spielt eine Rolle in dem Stück „Das schwedische Zündholz“

8. Februar 1946
Wilhelm Hoegner erhält den Auftrag für eine neue „Bayerische Verfassung“

23. Februar 1946
Adenauer: „Die Bischöfe hätten viel verhindern können

Ab März 1946
Der Gebäudeschutt wird - professionell und systematisch - geräumt

20. März 1946
„Hochschule für Bildende Künste“ eröffnet

26. März 1946
Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ entsteht

11. April 1946
Aufruf zur freiwilligen Räumhilfe

30. April 1946
Die Stadt begeht den ersten „Jahrestag der Befreiung Münchens“

2. Mai 1946
„Platz der Opfer demokratischer Menschenverdummung“

16. Mai 1946
Zu „Buffalo Bills“ Stars gehört die „Meisterschützin“ Annie Oakley

Juni 1946
Die „Akademie der Tonkunst“ soll in die „Villa Stuck

6. Juni 1946
Der erste frei gewählte „Münchner Stadtrat“ der Nachkriegszeit

12. Juni 1946
Die „Museum-Lichtspiele“ können wieder eröffnet werden

26. Juni 1946
Liesl Karlstadt tourt durch 56 bayerische Städte

30. Juni 1946
In Bayern finden wieder demokratische Wahlen statt

7. August 1946
Umbenennung in „Staatliche Hochschule für Musik“

8. August 1946
Die „Musikhochschule“ bezieht die „Villa Stuck“

5. September 1946
Freddy Mercury wird als Farrokh Bulsara in Sansibar-Stadt geboren

14. September 1946
Auf der „Theresienwiese“ wird ein „Herbstfest“ eröffnet

21. September 1946
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

28. September 1946
Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

Um Oktober 1946
In die ehemalige „Lauer-Villa“ wird eine „Synagoge“ eingebaut

15. Oktober 1946
„Reichsmarschall“ Hermann Göring begeht Selbstmord

16. Oktober 1946
Neun „Hauptkriegsverbrecher“ werden hingerichtet

17. Oktober 1946
Liesl Karlstadt nimmt die Zusammenarbeit mit Karl Valentin wieder auf

Die „Hauptkriegsverbrecher“ werden im „Ostfriedhof“ eingeäschert

1. Dezember 1946
Ein „Volksentscheid“ über die neue „Bayerische Verfassung“

Die erste Nachkriegswahl zum „Bayerischen Landtag“

Das Volk stimmt der „Bayerischen Verfassung“ zu

2. Dezember 1946
Das „Konkordat“ wird in der „Bayerischen Verfassung“ abgesichert

8. Dezember 1946
Die Verfassung des „Freistaats Bayern“ tritt in Kraft

21. Dezember 1946
Hans Ehard wird „Ministerpräsident des Freistaats Bayern“


1974

1974
Das „Valentin-Musäum“ kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

Der „Chinesische Turm“ erhält eine neue Schindelbedeckung

Die Kanzel der „Anna-Klosterkirche“ wird wiederhergestellt

Die deutsche Staatsbürgerschaft jetzt auch für Kinder deutscher Mütter

Dieter Hildebrandt tritt gemeinsam mit Werner Schneyder auf

De „Bayerische Landesbank“ kauft das ehemalige „Wittelsbacher Palais“

Rainer Werner Fassbinder und die „Deutsche Eiche“

Umbenennung in „Fachakademie für Sozalpädagogik

Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als „Schankkellner“

Um Januar 1974
Die „Eisner-Gedenktafel“ soll am „Montgelas-Palais“ angebracht werden

2. April 1974
Das „Betteln“ wird deutschlandweit erlaubt

6. Mai 1974
Willy Brandt erklärt seinen Rücktritt als Bundeskanzler

16. Mai 1974
Helmut Schmidt [SPD] wird 5. Bundeskanzler der BRD

17. Juli 1974
John Lennon soll erneut die USA innerhalb von 60 Tagen verlassen

15. August 1974
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird stillgelegt

23. September 1974
Lennons erster Nummer-1-Hit seiner Solo-Karriere

26. September 1974
John Lennon: „Walls and Bridges“

17. Oktober 1974
In Eching eröffnet das erste deutschlandweite „IKEA-Einrichtungshaus“

Das „Hildebrand-Haus“ wird von der Stadt gekauft

27. Oktober 1974
Die CSU kann sich auf 62,1 Prozent verbessern

28. Oktober 1974
Allen Klein verliert den Prozess

Um den 10. Dezember 1974
Mick Taylor verlässt die „Rolling Stones“

20. Dezember 1974
George Harrison: „Dark horse“


2004

2004
Jannik Inselkammer wird „Gesellschafter“ der „Augustiner-Brauerei“

Januar 2004
Die Renovierungsarbeiten in der „Villa Stuck“ beginnen

März 2004
Der Untergiesinger „Hochbunker“ wird umgebaut

3. März 2004
Eröffnung des „Jugendstil-Museums“ in der „Villa Stuck“

9. Juni 2004
„Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen“ bestätigt

18. September 2004
Das „Hacker-Festzelt“ bekommt den „Himmel der Bayern“

Das „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ wird heller und freundlicher

Die „Pschorr-Bräurosl“ bekommt einen neue „Festhalle“

Das „Löwenbräu-Festzelt“ wird als erstes Bierzelt der Welt zertifiziert

Das Geschirr für das Brauereigespann von „Paulaner“ wird erneuert

Bis 20. September 2004
Togal schlägt über 160 Kauf- und Fusionsangebote aus

20. September 2004
Die „Allegorie Monachia“ im „Großen Rathaussaal“ wird wieder eingeweiht

4. Oktober 2004
Wiesn 2004: 210.000 Bierkrüge einkassiert

1. November 2004
Sabine Rinberger wird Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“

1. Dezember 2004
Das „Rock Museum Munich“ auf dem „Fernsehturm“ wird eröffnet


2009

2009
3.900 Megawatt Strom erzeugt Bayerns „Photovoltaik“

Wasserschaden im gerade renovierten „Cuvilliès-Theater“

Acht Millionen Dokumente zur bayerischen Geschichte

Die „Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co KG“

Ein Film über die Surfszene am „Eisbach“

Das „Surfen“ an der „Floßlände“ ist nur mehr eingeschränkt möglich

Januar 2009
Das „Café L’Opera“ muss seine Räume in der „Residenzpost“ aufgeben

Februar 2009
Keine Investoren für das „Luxushotel“ in der ehemaligen „Residenzpost“

21. Februar 2009
Kurt Eisners Porträt für die Bayerische Staatskanzlei

9. März 2009
Wegen Generalsanierung wird das „Lenbachhaus“ geschlossen

30. April 2009
Ein Wettbewerb für das neue Kurt-Eisner-Denkmal

19. Mai 2009
Umbenennung des Marienhofs in Kurt-Eisner-Platz gefordert

Juni 2009
Das „Michael-Jackson-Memorial“ auf dem „Promenadeplatz“

Die Sanierungsarbeiten am „Deutschen Theater“ verzögern sich

19. September 2009
„Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt“

Mit Ventilatoren wird im „Hofbräuhaus-Festzelt“ der Rauchabzug verbessert

27. September 2009
Ergebnis der Bundestagswahl 2009

4. Oktober 2009
Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der „Ochsenbraterei“

Auf der „Wiesn“ kommt es zu 43 Masskrugschlägereien

8. November 2009
„Gedenktafel an die Reichskristallnacht“ am „Alten Rathauses“ angebracht

Dezember 2009
Die „Schack-Galerie“wird nach einer Generalsanierung wieder eröffnet

Die Rohbauarbeiten am „Deutschen Theater“ beginnen

1. Dezember 2009
„Öffnung der Adventsonntage der Einzelhandelsgeschäfte“ verboten