Am 22. Juli geschah

  • 22.7.1099 (vor 919 Jahren)

    Jerusalem * Eine Woche nachdem die „Kreuzfahrer“ das „Heilige Grab“ mit blutbesudelten Händen aus der „Macht der Heiden“ befreit hatten, wählen sie Gottfried von Bouillon zum Herrscher von Jerusalem.

  • 22.7.1696 (vor 322 Jahren)

    München * Mit einem kurfürstlichen Mandat des Kurfürsten Max Emanuel wird sogar das „Kammerfensterln“ verboten. 

  • 22.7.1772 (vor 246 Jahren)

    München * Der „Feiertag der heiligen Magdalena“ wird letztmalig gefeiert

    Er wird am 14. Dezember 1772 durch eine vorausgehende päpstliche „Breve“ vom 16. Mai 1772 abgeschafft. 

  • 22.7.1864 (vor 154 Jahren)

    München * Nur elf Tage nach der Geschäftseröffnung des „Konsumvereins von 1864“ ist die Zahl der Mitglieder auf 400 gestiegen.

    „Sie [die Konsumvereine] sind daher geradeso für die Reichen wie für die Unbemittelten. Jene ziehen aus ihnen, weil sie am meisten verbrauchen, verhältnismäßig den größten Gewinn, während wieder die Unbemittelten dadurch, daß sie einem Verein mit großen Warenumsatz angehören, die Waren für den möglichst billigen Preis bekommen, also auch bei kleinen und kleinstem Bedarf die höchst möglichen Ersparnisse bei bester Qualität der Waren machen“

  • 22.7.1894 (vor 124 Jahren)

    Berg am Starnberger See * Oskar Maria Graf wird in Berg am Starnberger See geboren. 

  • 22.7.1918 (vor 100 Jahren)

    Nürnberg - München * Die Nürnberger Volkszeitung, eine Zeitung des konservativen Zentrums, stellt fest:

    Die „Münchener Post […] ist in den alten Ton gefallen und führt häufig eine schärfere Sprache als früher. Man kann sich nicht des Eindruckes erwehren, dass sie es bewußt tut, um die ‚Unabhängigen‘ versöhnlicher zu stimmen und dem Vorwurf des ‚Regierungssozialismus‘ zu begegnen. Denn die ‚Unabhängigen‘ machen in Bayern den Mehrheitssozialisten viel zu schaffen“

  • 22.7.1933 (vor 85 Jahren)

    Berlin * Noch am Vorabend der Kirchenwahlen macht Hitler in einer Rundfunkrede klar, was die evangelischen Christen zu wählen haben:

    „Die Kräfte einer lebendigen Bewegung.
    Diese Kräfte sehe ich in jenem Teil des evangelischen Kirchenvolkes in erster Linie versammelt, die als DC bewusst auf den Boden des NS-Staates getreten sind“
    .

  • 22.7.1937 (vor 81 Jahren)

    München * Am 22. und 23. Juli 1937 findet die Hauptverhandlung vor dem „Sondergericht München“ statt.

    Pater Rupert Mayer wird wegen „Kanzelmissbrauchs“ und „Verstoß gegen das Heimtückegesetz“ zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.
    Die Haftstrafe muss der Verurteilte nicht absitzen, weil er sich laut Urteilsbegründung, „im Felde äußerst tapfer benommen hat“ sowie „schwer kriegsbeschädigt ist“.

    Obwohl Rupert Mayer als Überzeugungstäter eingestuft wird („... sich der Angeklagte bewußt war, daß das Kirchenvolk seinen Äußerungen eine weit stärkere Bedeutung beimaß als den Äußerungen irgendeines mehr oder weniger bekannten Geistlichen.“), zögert der NS-Staat, wegen dessen Popularität und der Machtstellung der katholischen Kirche noch härter gegen den Priester vorzugehen.

  • 22.7.1961 (vor 57 Jahren)

    München-Thalkirchen * Mit Cowboyhut auf dem Kopf legt Münchens „Stadtoberhäuptling“ Dr. Hans-Jochen Vogel anno 1961 den Grundstein zur neuen „Ranch“ des „Cowboy Clubs München von 1913“ auf einem 4.000 Quadratmeter großes Gelände an der „Floßlände in Thalkirchen“.  

    Doch da waren Bombentrichter und Urwald, der mit Hilfe von Bulldozern der amerikanischen Armee bearbeitet werden mussten.