Fakten - Obergiesing

Um 650
Ein Relikt der irofränkischen Mission Baierns ?

14. Juli 790
Erste Nennung von Giesing

22. Dezember 1315
Bischof Konrad III. beauftragt eine „Diözesan-Beschreibung“

1318
In Portugal werden die „Tempel-Ritter“ von jedem Verdacht freigesprochen

18. April 1371
Der „Münchner Rat“ erhöht die „Bürgerrechtsgebühr“ auf fünf Pfund

19. März 1479
Papst Sixtus IV. führt das Fest des „Hl. Joseph“ ein

1538
Zur „Hauptmannschaft Obergiesing“ gehören rechtsisarische Orte

1571
München ist reich an Hunden

Anno 1612
Ein eigenständiges „Gericht ob der Au negst München“ wird eingerichtet

1621
Kaiser Ferdinand II. erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

Um 1630
Angst vor der häufig auftretenden Tollwut

1636
Ein „Pestfriedhof“ in Obergiesing

1640
Der „Schweizer Wirt“ an der Tegernseer-Landstraße wird erwähnt

19. März 1664
Kurfürst Ferdinand Maria erklärt den „Josephstag“ zum Feiertag

13. August 1713
„Obergiesing“ und die „Lohe“ kommen zum „Gericht ob der Au“

11. Februar 1733
Das Einfangen streunender Hunde wird angeordnet

22. Oktober 1735
Der „Wasenmeister“ erschlägt 115 herrenlose und 8 „tollwütige“ Hunde

19. Oktober 1737
150 herrenlose und 13 „tollwütige“ Hunde werden erschlagen

22. Oktober 1740
190 herrenlose und 13 „tollwütige“ Hunde werden erschlagen

12. Februar 1751
Wieder ist der „Hundefänger“ auf der Jagd

1. Februar 1762
Herrenlose Hunde werden vom „Schinder“ eingefangen und abgestochen

31. Oktober 1778
Wieder kommt ein Trupp Hundefänger in die Stadt

10. April 1782
Ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“

18. Mai 1782
Hunde dürfen nicht in den Hofgarten mitgenommen werden

23. Oktober 1782
Die „Hundefänger“ erschlagen 83 streunende Hunde

1783
Der „Hundemarkt“ wird auf den „Viehmarkt“ an der Herrenstraße verlegt

28. Januar 1784
Ein „tollwütiger“ Hund entkommt und verletzt dreizehn Personen

26. März 1784
Metzger lassen ihre Hunde in den „Fleischbänken“ das warme Blut trinken

April 1784
Zur Heilung wird die Stola des heiligen Hubertus aufgelegt

9. März 1795
Hunde dürfen nicht in die Kirche mitgenommen werden

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert

5. Oktober 1799
Die Hundesteuer wird eingeführt

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

1801
Therese Feldmüller, geborene Schlutt, kommt in Schliersee zur Welt

29. Juli 1801
Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

30. Juli 1801
Münchens erster Protestant wird eingebürgert

17. März 1802
Aufforderung zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“

10. Januar 1803
Das Religionsedikt bringt die Gleichberechtigung

5. September 1803
Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

1821
Halsband- und Maulkorb-Tragepflicht für Hunde

1822
Ein aussichtsloser Kampf gegen die „Mayer'sche Lederfabrik“

1828
Mit Adrian Dick kommt die erste protestantische Familie nach Giesing

1830
Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

1831
Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

Um März 1836
Die „Cholera“ grassiert erstmals in Süddeutschland

August 1836
In München bricht die erste „Cholera-Epidemie“ aus

1837
Erbärmliche Lebensumstände in den Herbersvierteln

4. Mai 1839
Aufenthaltsgenehmigung in München wegen „Ehedifferenz“

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

1840
Der durch die Isar-Regulierung gewonnene Landstreifen wird kultiviert

15. Januar 1840
Theres Feldmüller lässt sich in Obergiesing nieder

Um März 1840
Theres Feldmüller erwirbt weitere Grundstücke in Obergiesing

13. November 1841
Königin Caroline von Bayern stirbt

18. November 1841
Das Portal der „Theatinerkirche“ bleibt geschlossen

19. November 1841
Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“

14. Februar 1842
Königin Carolines Herz wird in der „Theatinerkirche“ beigesetzt

1844
Flucht vor den Schulden

26. März 1846
Theres Feldmüller verkauft ihr letztes Grundstück in Obergiesing

23. Juni 1846
Theres Feldmüller meldet sich in München ab

10. Oktober 1846
Theres Feldmüller erwirbt in Neuötting ein Gastwirtsanwesen

1848
Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

24. Juni 1849
Der Steyrer Hans wird in Allach geboren

30. Oktober 1849
Zustimmung für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

11. März 1853
Anton Feldmüller stirbt in Kirchensur bei Amerang

1. April 1853
Theres Feldmüller pachtet ein Wirtshaus in Eggenfelden

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von Cholera

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der Cholera-Epidemie

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein Komitee kämpft gegen die epidemische Brechruhr

3. August 1854
Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

6. August 1854
Die Cholera wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der Cholera

8. August 1854
Erstmals die Gefahr einer Cholera-Epidemie zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die Cholera-Sterbefälle nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

30. September 1854
Die Cholera ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

1. Oktober 1854
Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

2. Oktober 1854
Die Cholera-Epidemie wird offiziell für erloschen erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Theatinerkirche beigesetzt

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“

Bis April 1855
Die „Cholera“ kostet in München 3.082 Menschen das Leben

Nach Mai 1855
Theres Feldmüller verkauft ihr Anwesen in Neuötting

1856
Die „Stadtgerichte“ werden zu „Bezirksgerichte“

1858
Die Spuren der Theres Feldmüller verlieren sich

11. Februar 1858
„Marienerscheinung“ in einer Felsengrotte bei Lourdes

1859
Aufhebung der „Maulkorbverordnung“ für Hunde

31. Dezember 1861
Die Wohnverhältnisse in den „Herbergsvierteln“

31. Dezember 1861
89 „Herbergen-Häuser“ in Giesing

1862
In München gibt es 2.298 Rinder und rund 4.500 Hunde

1863
Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

1864
Papst Pius IX. erlässt eine „Enzyklika“ aller „zeitgenössischen Irrlehren“

Um 1864
Neubau der Giesinger „Heilig- Kreuz-Kirche“

Seit 1865
„Lehrstühle für Hygiene“ an den bayerischen „Hochschulen“

9. September 1866
Grundsteinlegung für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ in Obergiesing

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1868
Die Kirchenschiffe der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ sind 13 Meter hoch

Ab 1868
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Linderhof“

5. Oktober 1868
Der Alte Nördliche Friedhof wird eingeweiht

Ab 1869
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Neuschwanstein“

1870
Die „Altkatholiken“ spalten sich von der „römisch-katholischen Kirche“ ab

1870
Der Papst verliert seine weltlichen Machtbefugnisse über den „Vatican“

Um Oktober 1870
Der „bayerische Herkules“ will seine „Kunst“ jetzt auch öffentlich zeigen

8. Dezember 1870
Josef wird zum Patron der katholischen Kirche ernannt

Nach 1872
Obergiesinger Kleinhausbesitzer lassen ihre Häuser aufstocken

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

1. November 1874
Der „Wiener Zentralfriedhof“ wird eingeweiht

Ab 1875
Fünf Lotterien zum Weiterbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“

1876
In Italien wird das erste „Krematorium“ gebaut

1877
Die „Einführung der Leichenverbrennung“ wird beantragt

1878
Das „katholische Stadtpfarramt“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

1878
Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre

Ab Mai 1878
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Herrenchiemsee“

21. Oktober 1878
„Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“

1879
Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

Ab 1880
Der Steyrer Hans zeigt seine „Kunststücke“ auch im Ausland

1882
Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

1883
Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

1883
Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

25. Oktober 1883
Der Außenbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist abgeschlossen

1884
Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

1884
König Ludwig II. entlässt Georg von Dollmann

1884
Der Innenputz der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist fertiggestellt

Um 1885
Das „lebende Reck“, eine „Spezialität“ des Steyrer Hans

1886
Die „katholische Kirche“ droht mit der „Exkommunikation“

31. Oktober 1886
Die Giesinger Heilig-Kreuz-Kirche wird eingeweiht

1887
Forderungen nach protestantischen Schulen und Kirchen

September 1887
Der Steyrer Hans zieht mit festlich geschmückten Wagen zur „Wiesn“

Bis 1888
Abbruch der „alten“ Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

September 1888
Der „Wiesnwirt“ Steyrer Hans muss eine Strafe von 100 Mark zahlen

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

1891
In München wird der „Verein für Feuerbestattung” gegründet

1892
Der „Giesinger Berg“ wird reguliert

1893
Der „Trinkbrunnen“ am Giesinger Berg geht in Betrieb

1894
Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

1894
Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

1897
Der Bau der „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist nahezu vollendet

1898
Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

Ab 1898
Der „Hundemarkt“ hat seinen Platz an der „Schrannenhalle“

1900
Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

1905
Die Stadt wagt einen erneuten Vorstoß für ein „Krematorium“

1906
In Ulm wird ein „Krematorium“ eröffnet

1906
Das Interesse an der „Feuerbestattung“ ist beträchtlich gestiegen

25. August 1906
Der Steyrer Hans stirbt

6. Oktober 1906
Ludwig Thoma muss eine sechswöchige Haft antreten

1908
Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

1908
Jedem Katholiken wird die „Feuerbestattung“ verboten

1909
Ein Gutachten soll die „Geruchsbelästigung für die Anwohner“ prüfen

Vor 1910
Der „Hundemarkt“ befindet sich am „Altheimer Eck“

Ab 1910
Der „Hundemarkt“ ist im „Gasthof Oberottl“ untergebracht

1912
Die Anlage der Gräber des „Ostfriedhofs” sind abgeschlossen

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

28. November 1912
Das „Krematorium am Ostfriedhof“ kann in Betrieb genommen werden

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

1920
Der „Evangelische Verein für München-Giesing“ wird gegründet

1. Mai 1920
Ein Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“

Februar 1921
Evangelischer Sonntagsgottesdienst im Turnsaal der Kolumbusschule

1922
Ein- und Zweifamilienhäuser mit mehr lebendem als totem Inventar

1922
Eine Beschreibung des „sprichwörtlichen Giesingers“

1922
Adolf Hitler und der „sprichwörtliche Giesinger“

1. Mai 1922
Das Denkmal für die Toten der Revolution wird enthüllt

1923
„Propagandamärsche“ der politischen Parteien durch Giesing

1925
Die evangelischen Giesinger gründen die Martin-Luther-Gemeinde

27. Juni 1926
Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt

1927
Der Bau eines „Krematoriums auf dem Ostfriedhof“ wird beauftragt

1927
Sie sehen in Adolf Hitler den neuen „Heiland und Erlöser“

1. Januar 1927
Die evangelische „Martin-Luther-Kirche“ wird eingeweiht

1. Dezember 1929
Die SA-Männer meiden das „Rote Giesing“

Ab Ostern 1930
Die politischen Unruhen im roten Giesing wachsen

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

Juni 1933
Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

22. Juni 1933
Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die Deutschen Christen

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

Ab 1934
Mit der „Martin-Luther-Kirche“ ist die Gefängnisseelsorge verbunden

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

3. Mai 1942
Das „Freikorps-Denkmal“ wird an der Westseite der Ichoschule enthüllt

7. September 1943
Die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche wird von Bomben zerstört

April 1944
Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird bei einem Luftangriff schwer beschädigt

Nach Mai 1945
Der „Hundemarkt“ im Obergiesinger Gasthaus „Schweizer Wirt“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

17. Oktober 1946
Die „Hauptkriegsverbrecher“ werden im „Ostfriedhof“ eingeäschert

1948
Das „Freikorps-Denkmal“ wird sang- und klanglos abgebrochen

1951
Das „Gesetz über Wohnungseigentum“ ermöglicht Eigentumswohnungen

Um 1955
Eine naturgetreue Kopie des Denkmals für die „Toten der Revolution - 1919“

1955
Der 1. Mai als Festtag „Joseph der Arbeiter“

30. Juli 1960
Liesl Karlstadt wird am Ostfriedhof ausgesegnet

Bis 1962
Das „Gasthaus Schweizer Wirt“ in Obergiesing

1964
Die katholische Kirche gibt das Einverständnis für die „Feuerbestattung“

4. Dezember 1971
Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet

26. April 1972
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart stirbt

1982
Die „Feldmüller-Siedlung“ als denkmalgeschütztes Ensemble erfasst

1988
Eine umfassende Generalsanierung der „Heilig-Kreuz-Kirche“ beginnt

1. Mai 1989
Das „Revolutions-Denkmal“ erhält seine Inschrift zurück

1997
Der Dachreiterturm auf der „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird neu hochgezogen

1999
Die „Totengräber vom Ostfriedhof“ erlangen Kultstatus

Februar 2000
Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint

2001
Häuser der „Feldmüller-Siedlung“ ins „Herbergen-Programm“ aufgenommen

Dezember 2001
In Deutschland gibt es 1.100 „McDonald‘s-Restaurants“

2006
Die Garagenbrauer im „Giesinger Bierlaboratorium“ machen Ernst

2006
Die „Giesinger Brauerei“ wird erstmals erweitert

16. Januar 2011
Letzter Gottesdienst in der Giesinger „Heilig-Kreuz-Kirche“

6. Dezember 2012
Baubeginn für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2

1. April 2013
Die „Giesinger Brauerei“ will auf die „Oide Wiesn“

6. November 2014
Der „Giesinger Bräu“ nimmt seinen Braubetrieb in Obergiesing auf

Bis 2015
Die „Giesinger Brauerei“ will ihren Marktanteil ausbauen

14. Februar 2015
Der „Giesinger Bräu“ verabschiedet sich vom Untergiesinger Brauplatz

22. November 2015
Die Giesinger „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird wieder eröffnet

12. Februar 2017
Die „Giesinger Brauerei“ einen „Doppelbock“ auf den Markt - den „Innovator“