Fakten - Untergiesing

Um das Jahr 50
Das Urchristentum verurteilt jeden Krieg

Um das Jahr 350
Augustinus entwirft die Theorie des „gerechten“ Krieges

638
Jerusalem fällt an die Muslime

Um das Jahr 650
Der „Gerechte Krieg“ als Rechtfertigung der „Kreuzzüge“

14. Juli 790
Erste Nennung von Giesing

957
Der Bischof von Freising erhält die „Mühle zu Kiesingenum“

1032
Die „Giesinger Mühle“ gehört dem Edelmann Ordendil

1071
Der türkische Truppenführer Atsiz besetzt die Stadt Jerusalem

1076
Heftige Kämpfe zwischen Seldschuken und Schiiten

1095
Jerusalem befindet sich seit über 400 Jahren in der Hand der Muslimen

März 1095
Byzanz bittet Papst Urban II. um Unterstützung

Ab August 1095
Papst Urban II. reist 3.000 Kilometer durch Frankreich

Ab 18. November 1095
Papst Urban II. ruft zur „Vertreibung der Türken aus Kleinasien“ auf

Ab Dezember 1095
Papst Urban II. kann die Emotionen seiner Zuhörer wecken

März 1096
Die ersten „Kreuzfahrer-Kontingente“ machen sich auf den Weg

10. April 1096
Die „Kreuzfahrer“ drohen den „Juden“ mit einem „Massaker“

Ende Mai 1096
Die „Pilger“ des „Vor-Kreuzzuges“ hinterlassen eine blutige Spur

August 1096
Zum Überleben müssen die „Kreuzfahrer“ plündern

19. Juni 1097
Die „ Kreuzfahrer“ nehmen Nicäa ein

10. März 1098
Balduin von Boulogne gründet den ersten „Kreuzfahrerstaat“

3. Juni 1098
Antiochia fällt in die Hände des Kreuzzugsheeres

10. Juni 1098
Visionen eines den „Sieg verheißenden Christus“

28. Juni 1098
Die „Pilgerkrieger“ wagen einen Ausfall aus Antiochia

Um Oktober 1098
Der „Kreuzzug“ kommt in Nordsyrien zum Stehen

Mitte Januar 1099
Die „Kreuzfahrer“ besetzen einige wichtige Festungen

7. Juli 1099
Die „Kreuzfahrer“ sind am Ziel ihrer Reise: „Jerusalem“

15. Juli 1099
Die Kreuzfahrer können Jerusalem einnehmen

22. Juli 1099
Gottfried von Bouillon wird Herrscher von Jerusalem

11. August 1099
Die Kreuzfahrer besiegen ein großes ägyptisches Entsatzheer

18. Juli 1100
Gottfried von Bouillon stirbt in Jerusalem

17. Mai 1101
Die „Kreuzfahrer“ erobern Caesarea

6. Januar 1103
Kaiser Heinrich IV. verkündet den „Reichslandfrieden“

1104
Hugo von Payns auf dem Weg zu einer „Pilgerfahrt ins Land der Heiligkeit“

1113
Papst Paschalis II. erkennt das „Hospital des heiligen Johannes“ an

1114
Hugo von Payns beteiligt sich an einer „Pilgerfahrt ins Heilige Land“

1118
Balduin II. von Boulogne wird Herrscher von Jerusalem

1120
Hugo von Payns gründet in Jerusalem den ersten „Geistlichen Ritterorden“

1122
Kaiser Friedrich II. ermahnt die „Tempelherren“

1126
Graf Hugo von der Champagne tritt dem „Templer-Ritterorden“ bei

1127
Hugo von Payns sucht Unterstützung für die „Tempel-Ritter“

1128
Die Reise des Ordensgründers Hugo von Payns ist von Erfolg gekrönt

13. Januar 1129
Am „Konzil von Troyes“ erhält der „Templer-Orden“ eine feste „Regel“

1130
Bernhard von Clairvaux erarbeitet die „Ordensregel“ der „Templer“

1130
Der „gerechte Krieg“ ist als das „kleinere Übel“ akzeptiert

Um 1132
Der Krieg ist nicht mit dem „Neuen Testament“ in Einklang zu bringen

1135
Papst Innocenz II. unterstützt die „Tempel-Ordensritter“

24. Mai 1136
Überarbeitung der Statuten für die „Tempelherren“

1139
Die „Tempel-Rittern“ erhalten eine umfangreiche „Ordensregel“

1140
Das umfangreiche Imperium der „Tempel-Ordensritter“

25. Dezember 1144
Beginn des Niedergangs des Templer-Ritterordens

Dezember 1145
Papst Eugenius III. ruft den zweiten „Kreuzzug“ aus

Frühjahr 1146
Der „Reichslandfrieden“ aus dem Jahr 1103 hält

März 1146
Papst Eugenius III. erlässt eine „Kreuzzugbulle“

April 1146
Bernhard von Clairvaux wirbt für die Teilnahme am „Kriegszug“

1147
Das rote und typische „Tatzenkreuz“ der „Tempel-Ordensritter“

Um März 1147
Der Krieg gegen die „Mauren“ wird einem „Kreuzzug“ gleichgestellt

Oktober 1147
Angriffe auf die heidnischen „Wenden“ werden als „Kreuzzug“ betrachtet

Um Oktober 1147
Französische und deutsche Heere erreichen Konstantinopel

Juli 1148
Dank der „Templer“ endet der „Kreuzzug“ nicht in einem Desaster

1153
Den „Templern“ kommt die Schlüsselrolle bei der Eroberung von Askalon zu

20. April 1153
Bernhard von Clairvaux stirbt

1164
Die „Giesinger Mühle“ wird an das „Kloster Schäftlarn“ geschenkt

1174
Bernhard von Clairvaux wird heilig gesprochen

November 1177
Die „Tempelherren“ sind am Sieg vor Montgisard beteiligt

1179
„Templer“ und „Johanniter“ zu einem Friedensschluss bewegt

1184
Die „Templer“ werden von einer Übermacht besiegt

1187
Jerusalem fällt in die Hände der „Muslime“

1191
Die „Tempelherren“ kaufen Zypern

1231
Die „Inquisition“ wird den „Dominikanern“ und „Franziskanern“ anvertraut

1235
Streit zwischen „Templer“ und „Johanniter“ wegen einiger Mühlen

1235
Durch die „Folter“ soll die „Häresie“ [„Ketzerei“] ausgerottet werden

1241
Angehörige des „Templer-Ordens“ kämpfen bei Liegnitz

1244
Bei La Forbie in Palästina fallen dreihundert „Templer-Ordensritter“

1250
Die „Templer“ zeichnen sich bei Kämpfen um Mansura aus

1252
Papst Innozenz IV. sieht der „Folter“ ein Mittel gegen die „Häresie“

1253
In Deutschland entdeckt man eine „ketzerische Teufelsanbetung“

1259
Eine Straßenschlacht zwischen „Templern“ und „Johannitern“

1265
Papst Clemens IV. bestätigt die Anwendung der „Folter“

5. April 1291
Beginn der Belagerung von Akkon

18. Mai 1291
Akkon wird nach Wochen der Verteidigung von den „Muslimen“ erobert

28. Mai 1291
Circa 300 „Tempel-Ordensritter“ verlieren in Akkon ihr Leben

Nach Juni 1291
Akkon fällt. - Der Sitz der „Zentralregierung“ wird nach Zypern verlegt

1302
Die „Mamelucken“ überfallen die mit „Templern“ besetzte Inselfestung Ruad

1303
Die „Templer-Banken“ haben einen illustren Kundenstamm

1304
Die Missgunst gegen die „Templer“ steigert sich immer mehr

1305
Besorgniserregende Gerüchte über die „Templer“ tauchen auf

5. Juni 1305
Clemens V. wird zum Papst gewählt

Um Januar 1307
König Philipp IV. eröffnet ein Verfahren gegen die „Tempelherren“

Juni 1307
Jakob von Molay beruft ein „Templer-Ordenskapitel“ ein

August 1307
Papst Clemens V. will die „Johanniter“ und die „Templer“ vereinen

24. August 1307
Papst Clemens V. ordnet eine Untersuchung gegen die „Templer“ an

13. Oktober 1307
Im Morgengrauen werden die Templer verhaftet

14. Oktober 1307
Eine Liste beinhaltet die „Verbrechen der Templer“

16. Oktober 1307
Frankreichs König Philipp IV. informiert über die Operation Templer

Um den 20. Oktober 1307
Die Verhöre der verhafteten „Templer“ beginnen

24. Oktober 1307
230 „Tempelherren“ gestehen unter der Folter Unglaubliches

27. Oktober 1307
Papst Clemens V. protestiert gegen den „Gebrauch der Folter“

30. Oktober 1307
Englands König glaubt nicht an die Vorwürfe gegen die „Templer“

Dezember 1307
Die „Templer-Würdenträger“ widerrufen ihr Geständnis

Februar 1308
Der Papst ist von der Unschuld der „Tempelherren“ überzeugt

März 1308
König Philipp IV. überhäuft den Papst mit Drohungen

Mai 1308
Papst Clemens V. wird der Wille gebrochen

Ab 8. August 1309
Die „päpstliche Kommission“ verhört 546 „Templer“

1310
Vier „Templer“ sagen vor der „Päpstlichen Kommission“ aus

1311
Papst Clemens V. befiehlt die Anwendung der „Folter“

16. Oktober 1311
Auf dem Konzil zu Vienne wird der Templerorden aufgehoben

22. März 1312
Papst Clemens V. hebt den „Templerorden“ auf

1313
Die „Giesinger Mühle“ liefert an das „Kloster Schäftlarn“

18. März 1314
Jacques de Molay und Geoffroy de Charnay werden verbrannt

Nach April 1314
Wirklich aufgehoben wird der „Tempel-Ritterorden“ nur in Frankreich

20. April 1314
Der „verfluchte Papst“ Clemens V. stirbt

29. Dezember 1314
König Philipp IV. stirbt

1332
Die „Falknerei“ wird zum festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens

18. April 1371
Der „Münchner Rat“ erhöht die „Bürgerrechtsgebühr“ auf fünf Pfund

1418
Das „Jägerbuch“ von Herzog Ludwig VII. dem Bärtigen von Baiern-Ingolstadt

1443
Der Müller Oswalt Rueshaimer ist im Besitz der „Giesinger Mühle“

Ab 1515
Der Müller Kunz Hochstetter ist Besitzer der „Giesinger Mühle“

1530
Die Familie Rampoger besitzt die „Giesinger Mühle“

1597
Hanns Spätt ist Müller auf der „Giesinger Mühle“

29. September 1616
Die „Gejaidsordnung“ verbietet er das Schießen der Reiher

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

1631
Hans Spätts Sohn Georg betreibt die „Giesinger Mühle“

1635
Besitzer der „Giesinger Mühle“

Um 1694
Das „Hofkrankenhaus“ wird an den heutigen Kolumbusplatz verlegt

1705
Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

13. August 1713
„Obergiesing“ und die „Lohe“ kommen zum „Gericht ob der Au“

18. August 1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft den „Falkenhof“ in der Au

18. August 1724
Johann Georg Messerer erhält die „Weißbiergerechtigkeit“

1733
Der Name „Falckhenau“ für den Auer „Edelsitz“ taucht erstmals auf

1738
Das „Falkenmeisteramt“ mit seiner Ausstattung

Um 1740
Maria Klara von Messerer heiratet Josef Anton von Kern

14. Juli 1741
Maria Josepha Gräfin Fugger auf Zinneberg kauft die „Falkenau“

24. August 1745
Gräfin Maria Josepha Gräfin Fugger gerät in Zahlungsrückstand

1748
Josef Anton von Kern erweitert seinen Besitz in der „Falkenau“

Nach 1749
Josepha von Kern verkauft Grundstücke in der „Falkenau“

1758
In der „Falkenau“ stehen erst zehn Häuser

Um 1760
Hofbankier von Pilgram erweitert seinen Besitz zum „Adelssitz Pilgramsheim“

Um 1770
Niedergang der „Falkenbeize“ im Kurfürstentum Baiern

1777
Ignaz Mayer kommt nach München

Um 1783
Lorenz Westenrieder lobt das „Hofkrankenhaus“ am heutigen Kolumbusplatz

5. November 1784
„Pilgramsheim“ wird „Adelssitz mit allen Rechten“

1785
Carl Theodors Geschenke für eine ehemalige Mätresse

1785
Ignaz Mayer heiratet Chaila Seligmann

Februar 1786
Franz Anton von Pilgram erhält die „Jurisdiktion“ für seine Besitzungen

12. März 1787
Gräfin Maria Josepha von Toerring-Seefeld überspannt den Bogen

1791
In der „Falkenau“ leben bereits rund dreihundert Familien

1796
Ferdinand Leopold von Adrian-Werburg kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Um 1800
Die „Wiederzulassung des Templer-Ordens“ in Frankreich

1801
Das „Hofkrankenhaus für kurfürstliche Hofbedienstete“ wird aufgelassen

1802
„Staatsrat“ von Hazzi kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

1803
Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

1804
Untersuchungen über die Verleihung der „Hofmarksrechte“

1805
Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

1807
Ignaz Mayer gewährt der königlichen „Centralkasse“ 100.000 Gulden

1808
Ignaz Mayer gründet die „Giesinger Lederfabrik“

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

1810
Simon Westermaier kauft die „Giesinger Mühle“

1812
Der Streit um die Zugehörigkeit der „Irrenanstalt“

2. April 1812
Die „Lohe“ und die „Obere Falkenau“ kommen nach Obergiesing

November 1812
Die Untergiesinger werden aus der „Nationalgarde“ entlassen

1819
Leonhard von Eichthal konvertiert zum katholischen Glauben

1819
Der „Holzmarkt“ wird am „Isartor“ eingerichtet

1822
Ein aussichtsloser Kampf gegen die „Mayer'sche Lederfabrik“

1824
Franz Kester macht die Lederfabrik zu einer der modernsten in Deutschland

1825
Simon von Eichthal erwirbt den sumpfigen „Heilig-Geist-Anger“

1826
Maulbeerbäume zur Züchtung der „Seidenraupen“ werden angezogen

1830
Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

1831
Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

1831
Nur die Giesinger befugt, den „Malzaufschlag“ einzubeziehen

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

1836
Die „Lederfabrik“ verfügt über die erste „Lederspaltmaschine“

Um März 1836
Die „Cholera“ grassiert erstmals in Süddeutschland

August 1836
In München bricht die erste „Cholera-Epidemie“ aus

1837
Erbärmliche Lebensumstände in den Herbersvierteln

1837
Arnold von Eichthal erwirbt die „Schrafnagelmühle“

6. Juli 1838
Simon von Eichthal kauft die „Giesinger Mühle“

1839
Simon Freiherr von Eichthal muss die „Lederfabrik“ mehrmals erweitern

1839
Die Urbarmachung der Isar in Untergiesing beginnt

Ab 1840
Die „Kolonie Birkenau“ entsteht inmitten von Feldern

Um 1840
Die Giesinger „Narrenanstalt“ zu klein ist und genügt nicht den Ansprüchen

24. Juli 1840
Die „Birkenau“ ist sehr einheitlich erbaut

1841
Die Auer und die Giesinger streiten sich um die „Irrenanstalt“

25. Oktober 1842
Die Hausbesitzer in der „Birkenau“ sind zum Straßenunterhalt verpflichtet

26. Februar 1846
„Buffalo Bill“ in Iowa geboren

1847
Das „Schyrenbad“ wird als „städtisches Männerfreibad“ eröffnet

1848
Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

15. Juli 1848
Der Münchner Turnverein, der heutige TSV 1860 München, wird gegründet

30. Oktober 1849
Zustimmung für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

Bis zum Jahr 1850
Die „Kolonie Birkenau“ ist durch die Hochwässer bedroht

6. Juli 1850
Der „Münchner Turnverein“ wird verboten und aufgelöst

1851
Ein Hochwasser der Isar zerstört das „Schyrenbad“

1852
Die schwierige Verwirklichung der „Isaranlagen“

1853
Simon von Eichthal macht die „Giesinger Mühle“ zur „Kunstmühle“

1854
Die „Giesinger Lederfabrik“ spezialisiert sich auf feines, lackiertes Leder

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von „Cholera“

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der „Cholera-Epidemie“

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein „Komitee“ kämpft gegen die epidemische Brechruhr“

3. August 1854
„Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen“

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

6. August 1854
Die „Cholera“ wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der „Cholera“

8. August 1854
Erstmals die „Gefahr einer Cholera-Epidemie“ zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die „Cholera-Sterbefälle“ nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

30. September 1854
Die „Cholera“ ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

1. Oktober 1854
Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

1. Oktober 1854
Die „Innere Birkenau“ und die „Äußere Birkenau“

2. Oktober 1854
Die Cholera-Epidemie wird offiziell für erloschen erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Gruft der „Theatinerkirche“ beigesetzt

Ab 1855
Der Wiederaufbau des „Schyrenbades“ dauert bis 1856

1855
Die Isaranlagen werden kultiviert

Bis April 1855
Die „Cholera“ kostet in München 3.082 Menschen das Leben

31. Oktober 1859
Das „Irrenhaus Giesing“ wird in die Hochau verlegt

1860
Zu jedem Haus in der „Birkenau“ gehört ein Gartenanteil

16. Mai 1860
Der „Verein zur körperlichen Ausbildung“ wird gegründet

September 1860
„Menschenunwürdige Zustände“ im „Nicolai-Spital der Unheilbaren“

31. Dezember 1861
Die Wohnverhältnisse in den „Herbergsvierteln“

31. Dezember 1861
89 „Herbergen-Häuser“ in Giesing

1862
In München gibt es 2.298 Rinder und rund 4.500 Hunde

1862
Die systematische „Kanalisierung“ Münchens wird in Angriff genommen

1862
Der „Münchner Turnverein“

Ab 1862
Der „Westernheld“ William Frederick Cody alias „Buffalo Bill“

1863
Der „Turnverein München“ eröffnet seine erste „Turnhalle“

Um April 1864
Das „Maillot-Schlösschen“ wird zum „Zoo-Restaurant“

Seit 1865
„Lehrstühle für Hygiene“ an den bayerischen „Hochschulen“

21. August 1866
Der „Zoo“ des Kaufmanns Benedikt Benedikt ist bankrott

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

1867
Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Ab 1868

München-Untergiesing * Zur optimalen Straßenführung legt die Bahnverwaltung „einen Eisenbahndamm von der Brücke angefangen bis zum Berge von Giesing, und durch diesen einen aufsteigenden tiefen Einschnitt“ an. Damit wird Untergiesing in zwei Hälften zerschnitten.

Proteste der Untergiesinger stellen heraus, dass mit dem plumpen und unansehnlichen Bahndamm die Vorstadt in ihrer baulichen Entwicklung beeinträchtigt, dass zumindest die in der Nähe des Damms liegenden Grundstücke entwertet und der Bevölkerung eine „unästhetische und unerträgliche Last aufgebürdet“ wird.

Der Stadtrat befürchtet bei einem Bruch des Hochwasserdammes der Isar können die hereinströmenden Wassermassen große Teile Untergiesings überschwemmen. Statt des festen Bahndammes fordert man deshalb die Herstellung der Bahntrasse auf Pfeilern. Die Bahnverwaltung hält aber die vorgetragenen Hochwasserängste für stark übertrieben, da genügend Öffnungen für Straßen und Bäche vorgesehen sind. Gleichzeitig stellt sie die - berechtigte - Frage, ob eine leichtere Bauweise etwas an der Lautstärke und der Ästhetik ändern würde.

Zum Bau des Bahndamms wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Bergeinschnitt und der „Braunauer Brücke“ ein sieben Meter hohes Holzgerüst aufgebaut. Diese Konstruktion trägt eine Rollbahn, mit der die Erdmassen aus dem Hangeinschnitt abtransportiert und anschließend auf beide Seiten der Holzkonstruktion herabgekippt werden. Das Holzgerüst verschwand nach und nach im aufgeschütteten Eisenbahndamm.

Zehn Monate sind dafür vorgesehen, um die 60.000 Kubikmeter Erdreich, die beim Aushub des Einschnitts zwischen dem Giesinger Berg und dem Ostbahnhof anfallen, auf den Bahndamm zu verteilen. Voraussetzung ist aber, dass die Bauarbeiter pro Tag rund 750 Waggons der Rollbahn mit Erdreich be- und entladen. Auf dem Streckenabschnitt sind drei Rollbahnzüge mit jeweils siebzehn Waggons ständig im Einsatz. Zu erheblichen Problemen führen nach der Inbetriebnahme der Bahnstrecke die Lärmentwicklung an der Eisenbahnbrücke am Kolumbusplatz und dem gesamten Weg des Damms. Der Lärmpegel war noch höher wie heute, da die Schienen ohne jede Geräuschdämmung direkt auf die eisernen Brückenläufe montiert worden waren.

1869
Einführung einer neuen „Gemeindeordnung“

Januar 1869
Interessenten für den „Zoologische Garten“

Mai 1869
Der „Münchner Veloziped-Club“ wird gegründet

25. Mai 1869
Conrad Gautsch gründet den „Münchner Veloziped-Club“

Dezember 1869
Der „Zoologische Garten“ wird gepachtet

Um 1870
Das Gebäude des „Spitals der Unheilbaren“ muss abgebrochen werden

1871
Die „Lederfabrik“ ist eines der bedeutendsten Unternehmen Münchens

1871
Die „Wittelsbacherbrücke“ wird erbaut

15. März 1871
Der „Ostbahnhofs“ und die Bahnlinie werden eingeweiht

15. März 1871
Auch für Giesing bricht das Eisenbahnzeitalter an

Ab Mitte Mai 1871
Der Zugverkehr läuft über die neue „Braunauer Eisenbahnbrücke“

1. Juni 1871
Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

1. August 1871
Der erste tödliche Unfall nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

Vor 1872
„Ein Paar Frauenzimmer zweideutigen Rufes“ werden angetroffen

1872
Michael Rosipal kauft das „Maillot-Schlösschen“

1872
„Buffalo Bill“ gründet seine „Wander- und Wildwestschau“

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

1874
Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1875
Das Rad fahren im Münchner Burgfrieden wird verboten

1876
Das Übungsgelände des „Münchner Veloziped-Clubs“

25. August 1876
Die „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

1877
Ein „Frauenbad“ auf der „Flaucherinsel“ wird eröffnet

1877
Die „Unheilbaren“ kommen ins „Krankenhaus Rechts der Isar“

1878
Der „Velo-Club“ den „Polizeidirektor“ zum „Faschingsball“ ein

1878
Der „Heumarkt“ wird an den „Schlachthof“ an der Kapuzinerstraße verlegt

1878
Der „Velociped-Klub“ führt immer wieder Rennen in den „Isarauen“ durch

1879
Eine Beschreibung Untergiesings

1879
Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

1880
Die „Hypotheken- und Wechselbank“ ersteigert die „Giesinger Mühle“

26. Juni 1880
Die erste deutsche „Radrennbahn“ wird an der Auenstraße eröffnet

1882
Im Gasthaus „Neudeck“ wird der „TSV Turnerbund“ gegründet

1882
Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

1882
Die „Giesinger Kunstmühle“ wird an die „Kunstmühle Bavaria AG“ verkauft

1. Mai 1882
Das „Marianum“ bezieht Mieträume im sogenannten „Eichthal-Schlößchen“

1883
Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

1883
Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

1883
Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

1883
Das Fahrrad ist ein Luxusartikel

1883
Ein „Radfahrergruß“ wird eingeführt

1883
Die „Giesinger Kunstmühle“ wird zur zweitgrößten Mühle Münchens

1884
Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

1884
„Propaganda- und Reklamefahrten

September 1884
Heinrich Roth gewinnt acht Jahre hintereinander das „Oktoberfest-Rennen“

1886
Die „Pschorrbrauerei“ erwirbt die Wirtschaft des Johann Georg Messerer

1886
„Buffalo Bill“ hält sich mit seiner „Wildwest-Schau“ in München auf

16. Mai 1886
Die erste „Profi-Radrennbahn der Welt“ auf dem „Schyrenplatz“

Juni 1886
Der Münchner Radrennsportler Heinrich Roth gewinnt das Rennen

1887
Forderungen nach protestantischen Schulen und Kirchen

1887
Gründung der Zeitschrift „Radfahr-Humor und Radfahr-Chronik“

Vor 1888
Der „Magistrat“ macht sich an die Beseitigung des „Müllproblems“

1888
Die Methoden der „Müllbeseitigung“ studieren

Ab 1888
Die Ausgestaltung der „Frühlingsanlagen“ beginnt

7. Dezember 1888
Der Brite John Boyd Dunlop erfindet den luftgefüllten Gummireifen

1889
Das Fahren mit dem Rad ist im „Englischen Garten“ verboten

1889
Der „Turnverein München 1860“ erhält eine „Turnhalle“ an der Auenstraße

1890
Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

1890
Probleme der Abfallbeseitigung

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1891
Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründet das „Brockenhaus“.

1. Juli 1891
Eine Richtlinie zur richtigen Entsorgung des Mülls

1893
Radrennfahrer Josef Fischer gewinnt ein Rennen gegen das „Traberpferd“

1893
Alois Wolfmüller beschäftigt sich intensiv mit den Motorproblemen

3. August 1893
„Fahrradkarten“ werden ausgegeben

31. Dezember 1893
Zwölf „Bicycle-und Velozipedisten-Clubs“

1894
Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

1894
Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

1894
Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

20. Januar 1894
Die „Patentschrift“ für ein Motorrad

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

Juni 1894
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
„Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt“

15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem „Ross“ und einem „Stahlross“

14. September 1894
Gründung des „Velociped Clubs Wild West“

1895
Die „Volksschule“ an der Kolumbusstraße wird als „Musterschule“ errichtet

1895
Amazonen-Wettrennen zwischen Pferd und Fahrrad

Um 1895
Die ersten „Arbeiter-Radfahr-Klubs“ entstehen

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

1. März 1895
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ hat 850 Beschäftigte

2. November 1895
Das „Konkursverfahren“ gegen die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ beginnt

1896
Josef Fischer gewinnt die Rennstrecke „Paris - Roubaix“

1896
Der „Holzmarkt“ findet in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“ statt

1896
Die „Baumschule“ auf der „Kalkofeninsel“ kommt an die Sachsenstraße

1896
Am „Schyrenplatz“ entsteht ein „Jugendsportplatz“

15. Juni 1896
Erwerb eines Bauplatzes für das „Marianum“

1897
Die „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“

1897
Der „Heumarkt“ ist in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“

1897
Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Nymphenburger Volksgarten“

1898
Die „Radrennbahn“ auf der „Theresienwiese“ stellt ihren Betrieb ein

1898
Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

1898
Die „Münchner Architektur“ ist auch im Ausland ein Qualitätsbegriff

15. Januar 1898
Eine „Muster-Mülltonne“ wird eingeführt

6. März 1899
Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründen sich die „Fußballer“

27. April 1899
Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet

15. September 1899
Das erste Demonstrations-Fußballspiel auf Münchner Boden

1900
Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

1900
Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das „Marianum“ an der Humboldtstraße 2 wird erworben

1901
Doppelte Aufnahmekapazität durch den Neubau

1901
Die „Baumschule Bischweiler“ in den „Frühlingsanlagen“

1901
Die Gründung eines „Brockenhaus-Vereins“ wird geplant

1901
Die „Herakles & Antäos-Gruppe“ am „Schyrenplatz“

1901
Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Volksgarten“ wird wieder geschlossen

März 1901
Als achte und vorläufig letzte Brücke wird die „Wittelsbacherbrücke“ gebaut

April 1902
Die erste Abhol-Aktion für das „Brockenhaus“ startet

12. Mai 1902
Provisorische Eröffnung des Brockenhauses auf der Kohleninsel

27. Juli 1902
Die „Sechziger“ tragen ihr erstes offizielles Fußballspiel aus

Juni 1903
Die Münchner „Brockensammlung

1904
Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

1905
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße 5 wird erbaut

1905
Die alte „Wittelsbacherbrücke“ an der Stelle der „Brudermühlbrücke“

1905
Zucht und Ordnung auch in der Badeanstalt

1906
Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße wird erweitert

1906
Die größte, beste und schnellste „Radrennbahn der Welt“ in Milbertshofen

1. Januar 1906
Der „FC Bayern“ erstmals mit roten Hosen und weißen Hemden

1907
Die „Brockensammlung“ erhält zusätzliche Räume in der „Alten Isarkaserne“

1908
Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

1909
Die „Zentrale der städtischen Abfallentsorgung“ in der Sachsenstraße

1909
Die „Brockensammlung“ zieht in Räume der „Neuen Isarkaserne“

1910
Auf zehn verschiedene Stadtbezirke verteilte „Brause- und Wannenbäder“

1912
Der „Holzmarkt“ am Schyrenplatz wird aufgelassen

1912
Die „Brockensammlung“ besteht seit zehn Jahren

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

5. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

Februar 1921
Evangelischer Sonntagsgottesdienst im Turnsaal der Kolumbusschule

Um 1922
Das Ende der Untergiesinger Lederfabrik zeichnet sich ab

1922
Ein- und Zweifamilienhäuser mit mehr lebendem als totem Inventar

1923
Die „Lederfirma Adler und Oppenheimer“ kauft die Giesinger Lederfabrik

1926
Das „Klärwerk Großlappen“ geht in Betrieb

Bis 1927
Ein evangelischer „Betsaal“ in der „Volksschule an der Kolumbusstraße“

1930
Die Gebäude der „Untergiesinger Lederfabrik“ werden abgebrochen

Februar 1930
Der „Cowboy Club München Süd“ tritt im „Tierpark Hellabrunn“ auf

23. August 1930
Der „Cowboy Club München Süd” beteiligt sich am „Großen Kinderfest“

Ab 1932
Auf der ehemaligen Untergiesinger Lederfabrik entsteht eine Wohnsiedlung

28. September 1932
Der „Zwickelerlass“ regelt das „öffentliche Baden“

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst

1936
Das „Kassenhäuserl“ vom „Schyrenbad“

1938
Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

1938
Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

1938
Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

1939
In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Ab 1940
Das „Schyrenbad“ als „Sammelstelle zur Möbelbergung“

1941
Der Untergiesinger „Hochbunker“

1941
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird in eine „Genossenschaft“ umgewandelt

1942
Erstmals gelingt die Zucht eines „Wanderfalkens“ in Gefangenschaft

10. Juli 1942
Der „Zwickelerlass“ wird außer Kraft gesetzt

Ende August 1942
Die alliierten Angriffe aus der Luft beginnen erneut

20. September 1942
Der achte Luftangriff auf München

1943
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ wird durch Bomben beschädigt

16. Februar 1943
Der „Totale Krieg“ bringt verstärkt Bombardements

2. Oktober 1943
Tragödie in der Kühbachstraße

24. April 1944
Die „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird zerbombt

November 1944
Bomben zerstören das Gebäude des „Marianums“

1945
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ erneut durch Sprengungen beschädigt

17. April 1945
Der 73. und letzte Luftangriff auf München

Mai 1945
Müllentsorgung in in Bombentrichtern, Geländemulden und Kiesgruben

Nach Mai 1945
Die „Templer-Ordensgemeinschaft“ verlegt ihren Sitz nach Untergiesing

Nach Mai 1945
Nach dem Krieg wird das „Marianum“ wieder aufgebaut

Nach Mai 1945
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird wieder aufgebaut

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

16. Mai 1946
Zu „Buffalo Bills“ Stars gehört die „Meisterschützin“ Annie Oakley

April 1947
Aus den „Müllkutschern“ werden „Kraftfahrer“

11. April 1947
Die „Bayerische Badeverordnung“ regelt das „öffentliche Badewesen“

1949
Die Ära der „Harritschwägen“ endet endgültig

1951
Das „Gesetz über Wohnungseigentum“ ermöglicht Eigentumswohnungen

1. März 1952
Das "Heim für obdachlose Männer" an der Pilgersheimerstraße 11

Mai 1954
Die „Großanlage für Müllverwertung“ in Großlappen geht in Betrieb

Seit 1955
Die „Stadtgärtner“ erproben im „Rosengarten“ neue „Rosensorten“

1958
Die Bahn baute die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ in ihre heutige Form um

1961
Der Stadtrat setzt jetzt auf Müllverbrennung

1962
Aus dem Falkenhof wird das italienische Restaurant Il Falco

1964
Das „Schyrenbad“ wird als Trainingsstätte für die „Olympiade 1972“ renoviert

16. Juni 1964
Das „Müllverbrennungs-Kraftwerk München Nord“ nimmt ihren Betrieb auf

7. Mai 1965
Das „Müllverbrennungs-Kraftwerk München Nord“ brennt ab

1966
Der zweite Block des „Müllverbrennungs-Kraftwerks Nord“ geht in Betrieb

1967
Die „Bäcker-Innung“ steigt auf die Barrikaden

1968
Der „Templer-Orden“ erwirbt die ehemalige „Winterhalter-Villa“

1969
Das „Müllverbrennungswerk Süd“ geht in Betrieb

Ende 1971
Ein zweiter Block für das „Müllverbrennungswerk Süd“

15. August 1974
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird stillgelegt

Bis 4. April 1975
Die zentrale „Desinfektionsanstalt Biebl & Söhne“

1976
Die „Ukrainisch-katholische Bischofskirche“ wird eingeweiht

1979
Die Raumprobleme durch den Bau eines Glockenturmes lösen

1979
Günter Tremmel will die Turbinen der „Bäcker-Kunstmühle“ wieder aktivieren

Um 1982
Die „Wiederverwertbarkeit von Rohstoffen“ aus dem Müll fördern

1983
Der Gebrauch der im Jahr 1897 eingeführten „Mülltonne

Ab 1986
Der „Rosengarten“ wird umgestaltet und erweitert

26. April 1986
Die „Katastrophe von Tschernobyl“ führt zum Umdenken

Oktober 1986
Tschernobyl beschleunigt die zähen Verhandlungen mit der Stadt

Ab November 1987
Günter Tremmel baut am Auer Mühlbach ein Kleinkraftwerk

1989
Beginn der Sanierung des „Blockhauses“ am „Am Mühlbach 4a“

1990
Der „Müll“ hat sich gegenüber 1970 verdoppelt

1991
Der „Sitz des Templer-Ordens“ ist in Jerusalem

??? 1992
In Berg am Laim werden „Bio- und Papiertonnen“ aufgestellt.

1995
Durch die „Mülltrennung“ hat sich die „Müllmenge“ Münchens fast halbiert

1996
Die Zahl der „Falkner“ in Deutschland liegt bei etwa 2.000

1996
Das „Internationale Generalsekretariat“ des „Templer-Ritterordens“ in Köln

1997
Alfons Scharf erhält auch die „Bayerische Denkmalschutzmedaille“

1997
Das „Kraftwerk Süd“ wird aus wirtschaftlichen Gründen abgestellt

1998
Das „Abfallkonzept“ räumt der „Verwertung wertvoller Stoffe“ Vorrang ein

1998
Das „Marianum“ ist eine Behinderteneinrichtung der „Caritas“

1999
Das „Amt für Abfallwirtschaft“ zieht zum Georg-Brauchle-Ring um

Juli 1999
Das „3-Tonnen-System“ wird flächendeckend eingeführt

Um 2000
Die „Templer“ haben das Anwesen an der Birkenleiten 35 gekauft

2000
Das Bild der „Birkenau“ hat sich sehr stark verändert

Januar 2002
Der „Abfallwirtschaftsbetrieb München“ als städtischer Eigenbetrieb

Februar 2003
Ein „Luftschutzbunker“ wird für Wohnzwecke umgebaut

Ab 3. April 2003
Eine „Kunstaktion“ im Luftschutzbunker

März 2004
Der Untergiesinger „Hochbunker“ wird umgebaut

Februar 2005
Aus dem „Hochbunker“ wird ein komfortables Wohngebäude

2006
Die Garagenbrauer im „Giesinger Bierlaboratorium“ machen Ernst

2006
Die „Giesinger Brauerei“ wird erstmals erweitert

Mai 2011
Die Grünen machen sich stark für den Erhalt der „Birkenau“

6. Dezember 2012
Baubeginn für den Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2

1. April 2013
Die „Giesinger Brauerei“ will auf die „Oide Wiesn“

Mai 2013
Besserer Lärmschutz entlang der „Braunauer Eisenbahnbrücke“

8. April 2014
Das „Nacktbaden“ in der Stadt wird in 5 Bereichen zugelassen

12. September 2014
Die Kuppel des „Elefantenhauses“ wird gesprengt

6. November 2014
Der „Giesinger Bräu“ nimmt seinen Braubetrieb in Obergiesing auf

Bis 2015
Die „Giesinger Brauerei“ will ihren Marktanteil ausbauen

2015
Lärmschutz entlang der „Braunauer Eisenbahnbrücke“

14. Februar 2015
Der „Giesinger Bräu“ verabschiedet sich vom Untergiesinger Brauplatz

14. Juli 2017
Der erste Spatenstich für das Mühlendorf

26. Januar 2018
Im Mühlendorf ist Richtfest