Fakten - Brienner Straße

17. September 1782
Carl von Fischer wird in Mannheim geboren

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

1. Januar 1806
Baiern wird extrem emotionslos zum Königreich erhoben

Dezember 1807
Die Planungen für die „Maxvorstadt“ werden eingeleitet

1812
Kronprinz Ludwig I. übernimmt offiziell die Planungen für den „Königsplatz“

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

26. Februar 1814
Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

1816
Der entstehende „Königsplatz“ soll der „Platz der Könige“ werden

23. April 1816
Der Grundstein für die „Glyptothek“ wird gelegt

Nach dem Juli 1817
Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

1818
Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

Ab März 1821
Der „Griechische Freiheitskampf“ dauert von 1821 bis 1830

12. Oktober 1821
Die Fertigstellung der „Glyptothek“ wird 9 Jahre verzögert

7. September 1824
König Max I. Joseph genehmigt die Neubefestigung Münchens

März 1826
Straßenbenennung nach den „Napoleonischen Befreiungskriegen“

5. Oktober 1830
Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

November 1834
Adolf Friedrich von Schack wechselt an die „Universität in Heidelberg“

Dezember 1835
Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

13. Dezember 1836
Franz Lenbach kommt in Schrobenhausen zur Welt

Um April 1838
Adolf Friedrich von Schack legt sein „juristisches Staatsexamen“ ab

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

1845
Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

1846
Der endgültige Auftrag für den Bau der „Propyläen“ am „Königsplatz“

1846
Der „Historienmaler“ Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

1849
Wagners antisemitisches Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“

9. Mai 1849
Richard Wagner wird in Deutschland steckbrieflich gesucht

20. November 1851
Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

1854
Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

5. August 1856
Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

1857
Die „Preußische Gesandtschaft“ befindet sich im „Palais Dürckheim“

Ab November 1857
Professor Karl von Piloty unterrichtet Franz Lenbach

1. Oktober 1860
Franz Lenbach wird „Lehrer der historischen Malerei“ in Weimar

1861
Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

2. Februar 1861
Kronprinz Ludwig besucht die Münchner „Lohengrin“-Aufführung

Ab März 1862
Franz Lenbach fertigt Kopien von Kunstwerken

28. März 1862
Richard Wagner auch in Sachsen amnestiert

18. August 1862
Ex-König Ludwig I. übereignet die „Propyläen“ der Stadt München

26. August 1862
Das „Reiter-Standbild“ wird durch die „Propyläen“ gezogen

22. Oktober 1862
Griechenlands König Otto wird für abgesetzt erklärt

23. Oktober 1862
König Otto von Griechenland muss auf den griechischen Thron verzichten

30. Oktober 1862
Die Propyläen am Königsplatz werden dem Publikumsverkehr übergeben

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

1865
Ein zweiter „Galeriebau“ für Adolf Friedrich von Schack

10. Dezember 1865
Fluchtartig verlässt Richard Wagner München

Juli 1866
Franz Lenbach mietet in der Augustenstraße 10 ein Atelier

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

1870
Der „Bildhauer“ Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein „Atelier“

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine Galerie

1873
Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

1874
Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

1875
Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

1875
Der Rechtsverkehr wird eingeführt

1876
Franz Lenbach wird Ehrenmitglied der Künstlervereinigung „Allotria“

2. März 1876
Eugenio Pacelli wird in Rom geboren

16. Juni 1876
Baron von Schack will Preußen seine Sammlung vermachen

22. August 1876
Adolf Friedrich von Schack wird zum Grafen erhoben

1879
Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

1880
Der „Bildhauer“ Anton Heß will in seinen Antiquitäten leben

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

1882
Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

November 1886
Franz von Lenbach erwirbt die größere Südhälfte des Heß-Anwesens

1887
Adolf Friedrich von Schack tritt aus dem „Kapitel des Maximiliansordens“ aus

Um Mai 1887
Franz von Lenbach löst sein römisches Künstleratelier auf

4. Juni 1887
Franz von Lenbach heiratet Magdalena von Moltke

Juni 1888
Franz von Lenbachs „Ateliergebäude“ in der Luisenstraße 33 ist bezugsfertig

1889
Ein Konsortium baut und betreibt das „Wasserkraftwerk Höllriegelskreuth“

1890
Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

1891
Das „Lenbach-Haus“ ist fertiggestellt

30. Januar 1892
Franz von Lenbachs Tochter Marion kommt zur Welt

24. Juni 1892
Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

1893
Graf Adolf Friedrich von Schack vermacht Berlin seine Sammlung

Mai 1894
Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

31. Oktober 1894
Gründung der Isarwerke GmbH

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

13. Juli 1896
Die Ehe Franz von Lenbachs wird geschieden

5. Oktober 1896
Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

1898
Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

1. Januar 1898
Die „Richard-Wagner-Straße“ erhält ihren Namen

1899
Gabriele von Lenbach wird geboren

Oktober 1902
Theodor Klopfer lässt sich eine Villa von Gabriel von Seidl erbauen

12. Oktober 1902
Franz von Lenbach erleidet einen Schlaganfall

1904
Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

1905
Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

11. April 1909
Der „Bildhauer“ Anton Heß stirbt

1911
Julius Freundlich kauft die Villa an der Brienner Straße 43

1911
Lolo von Lenbach kauft Grundstücke zu

6. Oktober 1911
Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert

1912
Hermann Heinemann erwirbt die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

1912
Lolo von Lenbach erwirbt das „Heß-Anwesen“

1915
Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

20. April 1917
Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

25. Mai 1917
Nuntius Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

10. Mai 1919
Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

16. März 1920
Der „Antisemitismus“ wird gewalttätig

1921
Die „Ungerer-Villa“ gehört den „Amper-Werken Elektrizität AG“

27. August 1922
Der „Deutsche Katholikentag“ in München wird eröffnet

14. Januar 1923
Pater Rupert Mayer spricht gegen die „Besetzung des Ruhrgebiets“

1924
Die „Isarwerke AG“ werden gegründet

30. Dezember 1924
München erhält Lenbachs Hinterlassenschaft

1925
Die Musikwerke Richard Wagners sind unglaublich populär

18. August 1925
„Nuntius“ Eugenio Pacelli beendet seine Tätigkeit in München

22. August 1925
„Nuntius“ Alberto Vassallo di Torregrossa nimmt seine Tätigkeit auf

1926
Die Abbrucharbeiten an der „Heß-Villa“ in der Luisenstraße 35 beginnen

Ab 1927
Die Landeshauptstadt München lässt einen neuen Museumsbau errichten

1927
Der „Heß-Atelierbau“ und die „Heß-Villa“ werden abgerissen

1. Mai 1929
Die „Städtische Galerie am Lenbachhaus“ wird eröffnet

1931
Der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ führt an

1932
Die „Amperwerke“ werden zum größten oberbayerischen Stromversorger

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs Nachverbrennungs-Aufruf

20. Juli 1933
Das Konkordat wird ratifiziert

30. Mai 1934
Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

31. Mai 1934
Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

23. Oktober 1936
„Nuntius“ Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München

1937
Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

17. August 1938
„Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“

9. November 1938
Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

7. Januar 1945
Die „Villa Freundlich“ und die „Villa Klopfer“ durch Bomben zerstört

27. Januar 1945
Sowjetische Truppen befreien das Konzentrationslager Auschwitz

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

26. März 1946
Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ entsteht

30. April 1946
Die Stadt begeht den ersten „Jahrestag der Befreiung Münchens“

2. Mai 1946
„Platz der Opfer demokratischer Menschenverdummung“

1948
Die Trümmergrundstücke der „Amper-Werke“ werden geräumt

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

Juli 1950
Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

Juli 1950
Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 5 wird restauriert

Juli 1950
Der Neubau für die „Amper-Werke Elektrizitäts AG“ an der Brienner Straße

1951
Das „Ruinengrundstück“ der ehemaligen „Klopfer-Villa“

1952
Die „Propyläen am Königsplatz“ werden grundlegend renoviert

1955
Die „Isar-Amper-Werke AG“ entstehen durch Fusion

1955
Die „Isar-Amper-Werke AG“ in der Brienner Straße

9. Oktober 1958
Papst Pius XII. stirbt in Castel Gandolfo

1959
Das „Schiller-Denkmal“ kommt in die gegenüberliegende Grünanlage

1960
Das Ruinengrundstück der ehemaligen „Villa Freundlich“

13. Januar 1965
Ein provisorisches Denkmal aus Flossenbürger Granit

1974
De „Bayerische Landesbank“ kauft das ehemalige „Wittelsbacher Palais“

1975
Die „Isar-Amper-Werke Elektrizitäts AG“ schließen die letzte Baulücke

30. Oktober 1980
Gegen den Todesflughafen im Erdinger Nebelloch

6. November 1980
2.000 „Rekruten“ legen auf dem „Königsplatz“ ihr „Feierliches Gelöbnis“ ab

15. November 1980
Demonstration gegen den Baubeginn des Flughafens im Erdinger Moos

1983
Der Stadtrat beschließt den Entwurf für ein neues „Mahnmals“

1985
Die Giebelskulpturen der „Propyläen“ werden durch Kopien ersetzt

8. November 1985
Georg Kronawitter enthüllt ein „würdiges Denkmal“

Nach dem 8. November 1985
Der alte Gedenkstein kommt auf den „Platz der Freiheit“ in Neuhausen

Dezember 1985
Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen

November 1986
Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen

1. September 1994
Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

1995
Ein Mahnmal speziell für die Opfer der Sinti und Roma

Winter 1996
Der Umbau der E.ON-Verwaltung an der Brienner Straße beginnt

27. Januar 1996
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1999
Aus den „Isar-Amper-Werken AG“ wird die „VIAG“

Um Oktober 1999
Der Umbau des Bürohauses der „Isar-Amper-Werke AG“ ist fertiggestellt

1. Januar 2001
Aus „VIAG“ und dem „VEBA-Konzern“ wird die „E.ON-Energie AG“

2007
Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ wird erneuert

Dezember 2008
Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ soll würdiger gestaltet werden

9. März 2009
Wegen Generalsanierung wird das „Lenbachhaus“ geschlossen

März 2010
Das Konzept für die Neugestaltung des „Platzes der Opfer“ wird vorgestellt

September 2012
Fertigstellung der Bauarbeiten am „Lenbachhaus“

7. Mai 2013
Das „Lenbachhauses“ wird wieder eröffnet

27. Januar 2014
Neu gestaltet: Der Platz der Opfer des Nationalsozialismus

9. April 2014
Die Eröffnung des NS-Dokumenationszentrum muss verschoben werden

16. November 2014
Im „Volkstheater“ findet die dritte „SAUBANDE-Matinée“ statt

30. April 2015
Das „NS-Dokumentationszentrum“ wird eröffnet