Fakten - Prinzregentenstraße

4. November 1788
Erste „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

23. November 1789
Die zweite „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

7. Juli 1790
Der „Kunstgeschmack“ der Münchner soll gehoben werden

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

24. Mai 1804
Der Grundstein für das „Palais Salabert“ wird gelegt

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

November 1834
Adolf Friedrich von Schack wechselt an die „Universität in Heidelberg“

Dezember 1835
Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

Um April 1838
Adolf Friedrich von Schack legt sein „juristisches Staatsexamen“ ab

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

1845
Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

15. November 1850
Der „Verein zur Ausbildung der Gewerke“ wird gegründet

20. November 1851
Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

28. November 1853
König Max II. stiftet den „Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst“

1854
Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

1. Juli 1855
Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

5. August 1856
Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

1857
Die „Preußische Gesandtschaft“ befindet sich im „Palais Dürckheim“

1857
Adolf Friedrich von Schack will junge Künstler fördern

1861
Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

1865
Ein zweiter „Galeriebau“ für Adolf Friedrich von Schack

1868
Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine „Galerie“

1874
Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

16. Juni 1876
Baron von Schack will Preußen seine Sammlung vermachen

22. August 1876
Adolf Friedrich von Schack wird zum Grafen erhoben

Ab 1878
Franz Stuck besucht die „Kunstgewerbeschule“

Nach 1880
Das „Gaswerk am Kirchstein in Steinhausen“ entsteht

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Ab 1881
Franz Stuck besucht die „Akademie der bildenden Künste“

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

14. Juli 1886
Franz Stuck wird ausgemustert

1887
Adolf Friedrich von Schack tritt aus dem „Kapitel des Maximiliansordens“ aus

Ab 1890
Die Prinzregentenstraße wird angelegt

März 1891
Franz Stuck und der „Verein für Original-Radierung“

12. März 1891
Prinzregent Luitpold weiht die „Luitpoldbrücke“ ein

2. April 1891
Franz Stuck stellt im „Münchner Kunstverein“ 200 Zeichnungen aus

1. November 1891
Die „Prinzregent-Luitpold-Terrasse“ wird der Öffentlichkeit übergeben

1893
Graf Adolf Friedrich von Schack vermacht Berlin seine Sammlung

1893
Franz Stuck wird zum Professor ernannt

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

1895
Die Staßen zum „Friedensengel“ werden dem Verkehr übergeben

21. Juli 1895
Franz Stuck und die „Königliche Akademie der bildenden Künste“

9. April 1896
Die Geburt von Franz Stucks Tochter Mary

Um den 8. März 1897
Franz Stuck erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

15. März 1897
Franz Stuck heiratet Mary Lindpaintner

Um den Juni 1897
Franz Stuck erwirbt ein Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

24. August 1897
Stucks Baupläne werden genehmigt

9. Oktober 1897
Die Erdaushubarbeiten für die „Villa Stuck“ beginnen

Mai 1898
Die vier Bekrönungsfiguren auf der „Villa Stuck“ werden aufgestellt

16. Juli 1899
Der „Friedensengel“ wird eingeweiht

13. September 1899
Die „Luitpoldbrücke“ wird ein Opfer der Fluten

1900
Franz Stuck erhält auf der Pariser „Weltausstellung“ eine Goldmedaille

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

9. Dezember 1905
Franz Stuck wird geadelt

2. Januar 1906
Franz Stuck darf den Namenszusatz „von“ führen

Ab 1907
Die „Preußische Gesandtschaft“ und die „Schack-Galerie“ wird gebaut

1908
Umzug der „Preußischen Gesandtschaft“ ins Lehel

18. September 1909
Kaiser Wilhelm II. eröffnet die „Schack-Galerie“

1913
Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks „Atelierbau“

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

30. Mai 1917
Mary Stuck heiratet Konsul Albert Heilmann

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

20. Februar 1919
Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

11. August 1919
Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

10. Februar 1922
Stucks Tochter Mary wird Alleinerbin

30. August 1928
Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren

September 1929
Konsul Heilmann ersteigert die „Villa Stuck“

27. Oktober 1929
Mary von Stuck stirbt.

1930
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht kurzfristig die „Villa Stuck“

30. Juni 1931
Preußen schließt wegen Geldmangel seine Münchner „Gesandtschaft“

20. Juli 1932
Es kommt zum sogenannten „Preußenstaatsstreich“

1933
Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

30. Januar 1934
Das „Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“

Um den Juni 1936
Franz von Stucks „Amazone“ wird vor der Villa aufgestellt

Juli 1936
Das „Franz-von-Stuck-Museum“ wird eröffnet

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

1. Oktober 1939
Die „Schack-Galerie“ wird in das Eigentum Bayerns überführt

1943
Die verwaiste „Villa Stuck“ wird von einer Sprengbombe getroffen

Sommer 1943
Das „Luftgaukommando“ wird nach Grünwald verlegt

24. April 1944
Die „Villa Stuck“ wird durch weitere Bombentreffer stark beschädigt

30. April 1945
Die „Villa Stuck“ wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

Um August 1945
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht Dachzimmer in der „Villa Stuck“

18. September 1945
Wilhelm Hoegner (SPD) wird zum „Ministerpräsidenten“ ernannt

19. September 1945
Bayern wird wieder zum „Staat“

20. September 1945
In der US-Besatzungszone werden politische Parteien zugelassen

Um Oktober 1945
„Galerie für Werke des 20. Jahrhunderts“ in der „Villa Stuck“

8. Februar 1946
Wilhelm Hoegner erhält den Auftrag für eine neue „Bayerische Verfassung“

Juni 1946
Die „Akademie der Tonkunst“ soll in die „Villa Stuck

7. August 1946
Umbenennung in „Staatliche Hochschule für Musik“

8. August 1946
Die „Musikhochschule“ bezieht die „Villa Stuck“

1. Dezember 1946
Ein „Volksentscheid“ über die neue „Bayerische Verfassung“

1. Dezember 1946
Die erste Nachkriegswahl zum „Bayerischen Landtag“

21. Dezember 1946
Hans Ehard wird „Ministerpräsident des Freistaats Bayern“

29. März 1948
Die „Bayernpartei - BP“ erhält ihre Lizenz

2. August 1950
Die „Schack-Galerie“ kann wieder geöffnet werden

26. November 1950
Die CSU muss eine verheerende Niederlage hinnehmen

1953
Dieter Hildebrandt legt am „Residenztheater“ die Prüfung ab

28. November 1954
Viererkoalition unter Wilhelm Hoegner (SPD)

Um Oktober 1957
Die „Musikhochschule“ zieht an die Arcisstraße

8. Oktober 1957
Die „Bayernpartei“ tritt aus der „Viererkoalition“ aus

17. Oktober 1957
Hanns Seidel (CSU) bildet eine neue „Koalitionsregierung

23. November 1958
Es bleibt bei der „Dreierkoalition“ aus CSU, GB/BHE und FDP

Januar 1960
Hans Ehard wird „Bayerischer Ministerpräsident“

18. März 1961
Franz Josef Strauß ist neuer CSU-Vorsitzender

5. Juli 1961
Mary Heilmann-Stuck stirbt

26. Oktober 1962
Eine widerrechtliche Polizeiaktion gegen das Magazin „Der Spiegel“

25. November 1962
Absolute Mehrheit für die CSU

30. November 1962
Franz Josef Strauß muss zurücktreten

8. Januar 1965
Hans Joachim und Amélie Ziersch kaufen die „Stuck-Villa“

20. November 1966
Alfons Goppel leitet ein „CSU-Kabinett“

1967
Die „Bayerische Staatsregierung“ nutzt Räume der „Schack-Galerie“

5. Mai 1967
Hans Joachim und Amélie Ziersch verschenken die „Villa Stuck“

9. März 1968
Das „Museum Villa Stuck“ wird wieder eröffnet

22. November 1970
Die CSU erreicht bei der „Landtagswahl“ 56,4 Prozent

27. Oktober 1974
Die CSU kann sich auf 62,1 Prozent verbessern

10. Juli 1978
Das „Bayerische Kultusministerium“ schließt die „Schack-Galerie“

15. Oktober 1978
Bei der „Landtagswahl“ erhält die CSU 59,1 Prozent

3. Oktober 1979
Nach der Sanierung wird die „Schack-Galerie“ wieder eröffnet

10. Oktober 1982
Ergebnis der Landtagswahl 1982

18. März 1983
Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

1985
Die Stadt München kauft die „Villa Stuck“

12. Oktober 1986
Ergebnis der Landtagswahl 1986

3. Oktober 1988
„Ministerpräsident“ Franz Josef Strauß stirbt in Regensburg

14. Oktober 1990
Bei der „Landtagswahl“ erhält die CSU 54,9 Prozent

20. Dezember 1991
Der „Jugendstil-Verein“ wird aufgelöst

1. Januar 1992
Das „Museum Villa Stuck“ wird wiedereröffnet

1. März 1992
Instandsetzungs- und Erweiterungsplanungen für die „Villa Stuck“

1993
Nach Auszug der „Staatskanzlei“ kann die „Schack-Galerie“ Räume nutzen

1993
Umzug der „Bayerischen Staatskanzlei“ an den „Hofgarten“.

27. Mai 1993
Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

1998
Beginn der Renovierungs- und Umbauarbeiten an der „Villa Stuck“

13. September 2000
Der „Ateliertrakt der Villa Stuck“ wird feierlich eröffnet

Januar 2004
Die Renovierungsarbeiten in der „Villa Stuck“ beginnen

3. März 2004
Eröffnung des „Jugendstil-Museums“ in der „Villa Stuck“

16. März 2005
Die Instandsetzungsarbeiten der „Villa Stuck“ sind abgeschlossen

18. März 2005
Die Historischen Räume der Villa Stuck werden wiedereröffnet

Dezember 2009
Die „Schack-Galerie“wird nach einer Generalsanierung wieder eröffnet