Fakten - November-Gschichten

1171
Die „Karmeliter“ erhalten eine Ordensregel

11. November 1178
Herzog Heinrich erhebt Klage gegen „Fürstbischof“ Philipp von Köln

1226
Die „Einsiedlerbrüder vom Berge Karmel“ erhalten ihre päpstliche Bestätigung

12. Februar 1582
Papst Gregor XIII. ordnet eine grundlegende „Kalenderreform“ an

1593
Spaltung und innere Reform des „Karmeliter-Ordens“

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

1603
Der „Karmeliter-Pater“ Dominicus a Jesu Maria ist in Rom tätig

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf

1. November 1629
Die ersten vier „Karmeliten“ treffen in München ein

4. November 1629
Die Niederlassung der „Karmeliter“ wird bewilligt

20. November 1629
Die „Karmeliter“ übernehmen die „Nikolauskapelle“

7. November 1638
Die „Mariensäule“ wird feierlich eingeweiht

18. Februar 1700
Mit der Kalenderumstellung ist die einheitliche Tageszählung erreicht

9. November 1766
Die Mozartkinder geben ihr erstes „Hofkonzert“ in München

21. November 1766
Mozarts zweites „Hofkonzert“ in München

6. November 1780
Wolfgang Amadeus Mozart arbeitet an seiner Oper „Idomeneo“

29. Januar 1781
Uraufführung der Mozart-Oper „Idomeneo“

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

29. Juli 1801
Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

30. Juli 1801
Münchens erster Protestant wird eingebürgert

17. Februar 1802
Graf Philipp von Arco wird „Aufhebungskommissar“ für die „Franziskaner“

10. Januar 1803
Das Religionsedikt bringt die Gleichberechtigung

1809
In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

28. November 1853
König Max II. stiftet den „Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst“

1858
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird versetzt

23. Februar 1863
Franz Stuck wird in Tettenweis geboren

7. November 1865
Wettbewerb für den Bau des „Neuen Rathauses“ ausgeschrieben

1894
Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur Beendigung der Regentschaft

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die Regentschaft für beendet

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum König

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

7. November 1920
Eine „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird enthüllt

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

8. November 1923
Adolf Hitler stürmt mit einem Stoßtrupp den „Bürgerbräukeller“,

18. November 1930
Die Bischöfe beschäftigen sich mit dem Nationalsozialismus

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

15. November 1934
Attentat auf Pater Rupert Mayer in Pasing verfehlt sein Ziel

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

8. Mai 1936
Pater Rupert Mayer wird vom Staatsanwalt verwarnt

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

27. Oktober 1938
Das „Deutsche Reich“ lässt 17.000 Juden verhaften

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

9. November 1938
„Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

9. November 1938
Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

10. November 1938
„Propagandaminister“ Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

28. November 1938
„Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen“

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

1. November 1945
Pater Rupert Mayer erleidet während der Messe einen Schlaganfall

8. November 1945
„Kardinal“ Faulhaber weiht die „Mariensäule“ neu ein

20. November 1945
Der „Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess“ beginnt

26. November 1950
Die CSU muss eine verheerende Niederlage hinnehmen

28. November 1954
Viererkoalition unter Wilhelm Hoegner (SPD)

23. November 1958
Es bleibt bei der „Dreierkoalition“ aus CSU, GB/BHE und FDP

25. November 1962
Absolute Mehrheit für die CSU

30. November 1962
Franz Josef Strauß muss zurücktreten

9. November 1966
Jimmy Hendrix tritt im „Big Apple Club“ auf

20. November 1966
Alfons Goppel leitet ein „CSU-Kabinett“

14. Januar 1969
Schwierige Benennung von zwei Straßen in Neu-Perlach

22. November 1970
Die CSU erreicht bei der „Landtagswahl“ 56,4 Prozent

27. Oktober 1974
Die CSU kann sich auf 62,1 Prozent verbessern

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

21. Februar 1986
„Das andere Bayern“ setzt „Das unsichtbare Denkmal“ für Kurt Eisner

21. Februar 1988
Ein „Gedenkstein“ für den „Freistaat-Gründer“

Anfang Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Boden-Denkmal“ wird genehmigt

8. November 2009
„Gedenktafel an die Reichskristallnacht“ am „Alten Rathauses“ angebracht

September 2013
Die Stadt München kauft nach 18 Jahren das Werk „Argumente“