Fakten - Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest

Ab 1799
Zwischen 1799 und 1815 ist Baiern an sieben Kriegen beteiligt

26. April 1800
„Ausnahmeprivilegien für Bürgersöhne“ bleiben auch weiterhin erhalten

Ab 1801
Napoleon Bonaparte fördert den Gebietszuwachs Baierns

24. August 1801
Baiern schließt mit Frankreich einen Vorvertrag

1802
Mit der „Säkularisation“ wird die „Praterinsel“ Eigentum des Staates

11. August 1804
Kaiser Franz erhebt sich zum Doppel-Kaiser

2. Dezember 1804
Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser

1805
Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die „Wehrpflicht“ ein

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

29. Oktober 1805
Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

8. November 1805
Baiern erhält erstmals die Souveränität zugesichert

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde

14. Januar 1806
Max I. Joseph sichert Tirol die „Beibehaltung der Landesverfassung“ zu

22. Januar 1806
Baiern übernimmt die ehemals „gefürstete Grafschaft Tirol“

16. April 1806
General Chasteler trifft in Innsbruck ein

12. Juli 1806
Der „Rheinbund“ wird als Militärbündnis gegründet

6. August 1806
Kaiser Franz II. muss das geschwächte „Kaiserreich“ auflösen

1807
Zur „Festigung der inneren Ordnung“

3. April 1807
Mandat zur Neuorganisation des „Bürgermilitärs“

1809
Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

1809
Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

1809
In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

24. März 1809
Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

10. April 1809
Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Anfang Mai 1809
Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

15. Mai 1809
Der „Kampf um Schwaz“ dauert zwei Tage

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

25. Mai 1809
Die „Erste Bergisel-Schlacht“ dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur „Zweiten Bergisel-Schlacht“

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu „Beutezügen“ einfallenden Tiroler „Insurgenten“

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

4. August 1809
Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der „Pontlatzer Brücke“

13. August 1809
Die „Dritte Bergisel-Schlacht“ beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

9. Oktober 1809
Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins“ werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der „Friede von Schönbrunn“ und Tirol

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im „Frieden von Schönbrunn“ wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“

2. November 1809
Die Tiroler beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das „Unterwerfungsschreiben“

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“ wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

16. November 1809
Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese

1810
Anton Gruber's Belustigung „Zum lustigen Dörflein“ auf der Isarinsel

6. Januar 1810
Andreas Hofer wird verhaftet

12. Februar 1810
„Kronprinz“ Ludwig I. und Prinzessin Therese verloben sich

19. Februar 1810
Andreas Hofer wird zum Tode verurteilt

20. Februar 1810
Andreas Hofer wird hingerichtet

28. Februar 1810
Im „Pariser Abkommen“ wird Tirol aufgeteilt

August 1810
Das Königreich Baiern verliert „Südtirol“

12. September 1810
Das ausgebeutete Salzburg kommt zum Königreich Baiern

28. September 1810
Der „Lohnkutscher“ Franz Baumgartner schlägt ein „Pferderennen“ vor

30. September 1810
Die „Besitzergreifung Salzburgs“ durch Baiern

2. Oktober 1810
Franz Baumgartner schlägt ein „Pferderennen“ vor

4. Oktober 1810
Die Einladungen für das „Pferderennen“ werden versandt

10. Oktober 1810
„Prinzession“ Therese von Sachsen-Hildburghausen trifft in München ein

11. Oktober 1810
Die Hochzeit und die Huldigungen gehen weiter

12. Oktober 1810
Kronprinz Ludwig I. heiratet Therese von Sachsen-Hildburghausen

12. Oktober 1810
Die „Kgl. priv. Hauptschützengesellschaft“ organisiert ein „Festschießen“

17. Oktober 1810
Das erste Oktoberfest beginnt mit einem Pferderennen

17. Oktober 1810
Zum Andenken heißt der Platz der Feier „Theresens Wiese“

November 1810
Vereinbarung für ein jährliches „Münchner Oktoberfest“

12. Oktober 1811
Das 2. „Münchner Oktoberfest“ beginnt

13. Oktober 1811
Das „2. Oktober-Fest“ wird mit einem „Pferderennen“ eröffnet

14. Oktober 1811
Die erste baierische „Landwirtschaftsausstellung“ beginnt

Oktober 1812
Erstmals wird der Begriff „Central-Landwirthschaftsfest“ gebraucht

1813
Aus dem „Lustigen Dörferl“ wird der „Prater“

Oktober 1813
Das „Oktober-Fest“ fällt kriegsbedingt aus

8. Oktober 1813
Der „Vertrag von Ried“ vollzieht den Bündniswechsel

16. Oktober 1813
Die „Völkerschlacht bei Leipzig“ beginnt

1814
Franz Maria Schweiger stirbt

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

Oktober 1816
Erstmals ziehen die „Schützen“ auf die „Theresien-Wiese“

Oktober 1816
Eine „Gesellschaft für die Oktoberfeste“ wird neu gegründet

Oktober 1816
Die „Oktoberfest-Gesellschaft“ richtet einen „Glückshafen“ ein

Oktober 1817
Der Beginn der späteren „Landmaschinen-Ausstellungen“

Oktober 1818
Die Wirte stellen erstmals Bierbuden auf der Theresienwiese auf

Oktober 1818
Anton Gruber betreibt sein Karussel auf der Theresienhöhe

25. September 1819
Der Magistrat übernimmt die organisatorische Verantwortung für die Wiesn

Oktober 1819
Die Stadtverwaltung kauft die Grundstücke der „Theresienwiese“ auf

3. Oktober 1819
Die Stadt München übernimmt die Organisation des „Oktoberfestes“

12. Oktober 1819
Das erste von der Stadt selbst organisierte „Oktoberfest“ endet

1. Oktober 1820
Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des „Oktoberfestes“

8. Oktober 1820
Auf dem „Oktoberfest“ ist das erste „Feuerwerk“ zu sehen

Oktober 1823
Erstmals werden vier „Tanzplätze“ auf dem „Oktoberfest“ eingerichtet

1824
Die Stadt kauft Privatgrundstücke auf der „Theresienwiese“ auf

6. August 1824
Die Zahl der auf dem „Oktoberfest“ zugelassenen Bierwirte wird festgelegt

Oktober 1824
König Max I. Joseph feiert sein 25jähriges Regierungsjubiläum

Oktober 1824
Am „Hauptrennen“ dürfen sich nur mehr inländische Pferde beteiligen

Oktober 1824
Innerhalb der „Pferderennbahn“ befindet sich der „Wirtsbudenring“

Oktober 1825
König Max I. Joseph nimmt letztmals am „Oktoberfest“ teil

Oktober 1825
Sanktionen für Wiesnwirte

Oktober 1829
Ein früherer „Wiesnbeginn“ wird vorgeschlagen - und abgelehnt

Oktober 1829
Die „Wiesn“ wird witterungsbedingt um acht Tage verlängert

Oktober 1830
Erstmals wird auf dem „Oktoberfest“ ein „Ringelstechen“ veranstaltet

Oktober 1830
Die Ausgaben für das „Oktoberfest“ belaufen sich auf 6.500 Gulden

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

14. Oktober 1832
Das „Oktoberfest“ wird für die griechische Delegation vertagt

14. Oktober 1832
„... die arbeitende, ärmere Klasse der Gesellschaft kann hier mitgenießen“

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

Oktober 1835
Gottfried Reichardt erhebt sich mit einem Ballon in die Lüfte

Oktober 1835
„Familienfest der erhabenen Wittelsbacher und ihres Volkes“

Oktober 1835
Zur „25. Jubiläums-Wiesn“ kommt Johann Strauß (Vater) aus Wien

Oktober 1840
Über die Geselligkeit auf dem Oktoberfest

6. Juli 1842
Kronprinz Max II. wird „Vorstand des Landwirtschaftlichen Vereins“

12. Oktober 1842
In der „Allerheiligen-Hofkirche“ heiraten Max II. und Marie Friederike

16. Oktober 1842
Ein „Festzug“ mit Brautpaaren bewegt sich auf die „Theresienwiese“

11. September 1844
Der Kopf der „Bavaria“ wird gegossen

24. Juni 1849
Der Steyrer Hans wird in Allach geboren

3. Oktober 1850
Enthüllung der „Bavaria“ wegen Regen verschoben

9. Oktober 1850
Bei strahlendem Sonnenschein wird die „Bavaria“ enthüllt

1853
Die „Ruhmeshalle“ auf der „Theresienhöhe“ wird eingeweiht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

24. September 1857
Carl Gabriel wird in Bernstadt in der Nähe von Breslau geboren

1860
Jeder Münchner - vom Säugling bis zum Greis - trinkt 535 Liter Bier

22. Oktober 1862
Griechenlands König Otto wird für abgesetzt erklärt

23. Oktober 1862
König Otto von Griechenland muss auf den griechischen Thron verzichten

1863
Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

2. Oktober 1864
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

1. Oktober 1865
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

Oktober 1866
Das „Oktoberfest“ fällt trotz des „Prager Friedens“ aus

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

September 1868
Auf der Wiesn wird ein Tanzverbot eingeführt

3. Oktober 1869
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

Oktober 1870
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1870
Der „bayerische Herkules“ will seine „Kunst“ jetzt auch öffentlich zeigen

2. Januar 1871
Der „Verein Münchener Brauereien e.V.“ wird gegründet

Nach September 1871
Bier nach „Wiener Art“ wird das erfolgreiche „Wiesn-Märzenbier“

29. September 1872
Erstmals wird auf der „Wiesn“ das sogenannte „Märzenbier“ ausgeschenkt

29. September 1872
Der „Wiesnbeginn“ wird erstmals in den September verlegt

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

1875
Drei Mass Bier für stillende Mütter und Ammen sind zuviel

September 1875
Nach der Währungsumstellung kostet die Mass „Wiesnbier“ 32 Pfennige

September 1876
Die erste, noch sehr bescheidene „Völkerschau“ auf dem „Oktoberfest“

September 1876
Michael August Schichtl‘s „Hinrichtung einer lebenden Person“

1. Januar 1877
Sendling wird nach München eingemeindet

September 1878
Ein „Wachsfigurenkabinett“ zeigt unappetitliche Krankheitssymptome

1879
Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

Ab 1880
Der Steyrer Hans zeigt seine „Kunststücke“ auch im Ausland

September 1880
401 Wirts-, Verkaufs- und Schaubuden auf der „Theresienwiese“

Um September 1880
Auf dem „Oktoberfest“ sind jährlich 6 bis 8 „Fischbrater“ vertreten

1881
Michael Schottenhamel darf keine zusätzliche Plätze ersteigern

25. September 1881
„Metzgermeister“ Johann Rössler brät einen ganzen Ochsen

Juli 1882
Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

1883
Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

1883
Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

24. April 1884
Ein „Schutzbrief“ für das „Lüderitzland“

September 1884
Heinrich Roth gewinnt acht Jahre hintereinander das „Oktoberfest-Rennen“

Um 1885
Das „lebende Reck“, eine „Spezialität“ des Steyrer Hans

September 1885
Erstmals Ankündigungsplakate für das „Oktoberfest“

31. Dezember 1885
Der Pro-Kopf-Bier-Verbrauch liegt in München bei 465 Liter

1886
Der „Bavariaring“ wird angelegt

September 1886
Michael Schottenhamel errichtet das erste „Leinwandzelt“ auf der „Wiesn“

26. Juni 1887
Ein Festzug zur Einweihung eines „Kriegerdenkmals“ in Tölz

September 1887
Alle 20 „Festwirte“ setzen 395.800 Mass „Wiesnbier“ ab

Um September 1887
Letztmals: Jeder Wirt darf nur den Platz für eine Bude ersteigern

September 1887
Der Steyrer Hans zieht mit festlich geschmückten Wagen zur „Wiesn“

September 1888
Der „Wiesnwirt“ Steyrer Hans muss eine Strafe von 100 Mark zahlen

29. Juli 1889
Das Winzerer Fähndl hat ihren ersten öffentlichen Auftritt in München

Oktober 1889
Die „Menges‘sche Ost-Afrikaner-Karawane“ auf dem „Oktoberfest“

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

1891
Mitglieder des „Winzerer Fähndls“ beginnen mit dem „Armbrustschießen“

September 1891
Manche Wiesn-Wirte führen den „Ein-Liter-Glaskrüge“ ein

1892
Carl Gabriel kommt nach München

1892
Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ nennt ihren Gerstensaft „Wiesn-Bier“

September 1892
Kein Bierausschank wegen fehlender Toiletten

1893
Die „Armbrustschützengilde des Winzerer Fähndls“ in Landshut

1893
Die „Ochsenbraterei“ soll eine Bierbude bauen

September 1893
Carl Gabriel zeigt seine „Wachsfiguren“ auf dem „Oktoberfest“

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

September 1895
Mit Carl Gabriels „Hexenschaukel“ kommt eine Neuheit aufs „Oktoberfest“

September 1895
Der Magistrat will das „Oktoberfest“ attraktiver gestalten

September 1895
Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ erhält eine Bierburg

18. September 1895
Der „Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ tagt

27. September 1895
Ein „Militärverbot“ für die „Bierbude Nr. 3“

30. September 1895
Das „Winzerer Fähndl“ zeigt einen „Jagdzug“ aus dem 16. Jahrhundert

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

11. Juli 1896
Im „Panoptikum“ werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt

September 1896
Kinopremiere auf dem Münchner „Oktoberfest“

September 1896
Der Architekt Gabriel von Seidl baut eine prächtige „Bierburg“

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

September 1897
Johann Rössler soll mit seiner „Ochsenbraterei“ wieder auf die „Wiesn“

September 1897
Die 24 Plätze für die Wirtsbuden werden jährlich neu versteigert

1898
Die „Radrennbahn“ auf der „Theresienwiese“ stellt ihren Betrieb ein

September 1898
Georg Lang engagiert für sein „Festzelt“ eine 40 Mann starke „Blaskapelle“

September 1898
Die „Ochsenbraterei“ ist wieder auf dem „Oktoberfest“ vertreten

September 1898
Georg Lang erhält die Genehmigung zur Aufstellung eines Großzeltes

1899
Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

September 1901
Das „Bräurosl-Festzelt“ wird mit elektrischen Glühbirnen beleuchtet

September 1901
Carl Gabriel präsentiert das „Beduinen-Lager“ auf dem „Oktoberfest“

September 1901
In der „Ochsenbraterei“ wird der 200. Ochse gebraten

September 1901
Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird elektrisch beleuchtet

1902
Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

September 1902
Carl Gabriel stellt ein „Hippodrom“ auf dem „Oktoberfestes“ auf

September 1903
Das „Hippodrom“ sorgt für unendlichen Gesprächsstoff

September 1903
Carl Gabriel lässt ein „Aschanti-Dorf“ auf dem „Oktoberfest“ errichten

1904
Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

17. September 1904
Ein früherer „Wiesnbeginn“ wird festgelegt

17. September 1904
Proteste gegen den „Hungerkünstler“ Ricardo Sacco

17. September 1904
Carl Gabriels „Völkerschau“ trägt den Titel „Tunis in München“

17. September 1904
Josef Pravida und seine „Fischerhütte zum Holländer“

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

Seit September 1905
Das „Oktoberfest“ dauert 16 Tage

25. August 1906
Der „Steyrer Hans“ stirbt

September 1906
Die „Festwiese“ des „Oktoberfestes“ hat die heutigen Ausmaße erreicht

September 1907
Aus der „Fischerhütte zum Holländer“ wird die „Fischer-Vroni“

31. Dezember 1907
Die Brauereien Beschäftigen etwa 4.000 Menschen

September 1908
Das „Schottenhamel-Festzelt“ wird auf 8.000 Plätze erweitert

September 1909
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet auf der Theresienhöhe statt

1910
Ein Schankkellner wird wegen schlechten Einschenkens verurteilt

17. September 1910
Das „Oktoberfest“ wird 100 Jahre alt

Ab 17. September 1910
„Völkerschau aus Samoa“ als Hauptattraktion auf dem „Oktoberfest“

Vor dem 17. September 1910
Der „Winzerer-Fähndl“-Pachtvertrag geht an die „Thomas-Brauerei“

31. Dezember 1910
Der Pro-Kopf-Bier-Verbrauch liegt in München bei 309 Liter

1911
Die Erhöhung des Schaumraumes in den Krügen gefordert

September 1912
Unter dem Titel „Tripolis“ zeigt Carl Gabriel eine „Völkerschau“

September 1912
Auf dem „Oktoberfest“ werden Abnormitäten gezeigt

10. Oktober 1912
Wiesnwirt Michael Schottenhamel stirbt beim Kartenspielen

September 1913
Die „Bräurosl-Festhalle“ fasst 12.000 Menschen

September 1913
Das letzte monarchisch orientierte „Oktoberfest“

Um den September 1913
Der „Bayerische Kurier“ warnt vorm Oktoberfest-Besuch

1914
Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

26. September 1914
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

25. September 1915
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

23. September 1916
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

22. September 1917
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

28. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

28. September 1919
Ein „Herbstfest“ als Ersatz für das „Oktoberfest“

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

14. September 1920
Verbot von „Schnapsschenken“ auf dem Oktoberfest beantragt

25. September 1920
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

2. Oktober 1921
Karl Valentin betreibt die von ihm entwickelte „Froschbahn“

Ab 2. Oktober 1921
Franz Halmanseger, der „Rekommandeur“ vor dem „Hippodrom“

2. Oktober 1921
13 Ochsen werden in der „Ochsenbraterei“ gebraten

2. Oktober 1921
Das erste Nachkriegs-„Oktoberfestes“ beginnt im Oktober

Oktober 1923
Die „Inflation“ zwingt den Magistrat zur Absage des „Oktoberfestes“

Oktober 1924
Die „Inflation“ zwingt den Magistrat zur Absage des „Oktoberfestes“

Um 1925
Der Münchner trinkt durchschnittlich 200 Liter Bier

September 1925
Das erste „Zentral-Landwirtschaftsfest“ nach dem Ersten Weltkrieg

1926
Die Stadtverwaltung weitet den Münchner „Burgfrieden“ aus

September 1926
Xaver Kugler betreibt das „Augstiner-Festzelt“

September 1926
Carl Gabriel zeigt auf dem Oktoberfest „Die Drei dicksten Mädchen“

September 1926
Die Witwe Rössler übernimmt die Geschäfte der „Ochsenbraterei“

September 1928
Carl Gabriel betreibt fünf Attraktionen auf dem „Oktoberfest“

September 1930
Der „Wirtsbudenring“ wird endgültig aufgelöst

September 1930
Carl Gabriel's Völkerschau zeigt „Lippen-Negerinnen der Sara-Kaba“

September 1930
Die ersten „Steilwandfahrer“ Deutschlands auf der Wiesn

1931
Willy Heide baut das Wirtshaus „Heide-Volm Planegg“ erfolgreich um

September 1931
Carl Hagenbeck zeigt auf dem „Oktoberfest“ die „Kanaken der Südsee“

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

September 1933
Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

September 1933
Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1934
German Bestelmeyer plant den Abriss der „Ruhmeshalle“

September 1934
Der NS-Stadtrat führt die „Pferderennen“ auf dem „Oktoberfest“ wieder ein

September 1934
Die „Bräurosl“ erhält zwei beleuchtete Glastürme

1935
Eine riesige „Kongresshalle“ statt der „Ruhmeshalle“ und der „Bavaria“

21. September 1935
Das 125. Jubiläum des „Oktoberfestes“

21. September 1935
Ein „Ehrenfass“ für die „Ehrengäste“ vom „Schottenhamel-Festzelt“

21. September 1935
Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

September 1936
Verordnete Hakenkreuzfahnen wehen auf der Wiesn

September 1936
Der „Einzug der Wiesnwirte“ wird zur Pflicht

September 1936
Georg Heide wird „Festwirt“ der „Pschorr-Bräurösl“

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

1938
Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

September 1939
16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

September 1940
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

September 1941
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1942
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1943
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1944
Zweiter Weltkrieg. Das „Oktoberfest“ fällt zum zwanzigsten Mal aus

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

Oktober 1945
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

14. September 1946
Auf der „Theresienwiese“ wird ein „Herbstfest“ eröffnet

21. September 1946
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

Oktober 1947
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

September 1948
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

Seit September 1949
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet nur noch alle zwei Jahre statt

17. September 1949
Auf der ersten Nachkriegs-Wiesn kostet die Mass „Wiesn-Bier“ 1,70 DMark

17. September 1949
„Fischgroßhändler“ Karl Winter erhält die Konzession für das „Oktoberfest“

17. September 1949
Ein aus Sperrholz ausgesägter Löwe ziert das „Löwenbräu-Festzelt“

16. September 1950
Der Gummi-Masskrug vor dem „Winzerer-Fähndl-Festzelt“

16. September 1950
„Der Zauber des Wilden Westens“ auf dem „Oktoberfest“

16. September 1950
Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ bezieht ein „Bierzelt“

16. September 1950
Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapft das erste „Wiesn-Fass“ an

22. September 1951
Die „Augustiner-Brauerei“ schenkt ihren „Edelstoff“ aus

22. September 1951
Die „Bräurosl“ bekommt ein neues Zuhause

22. September 1951
Das „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ bekommt einen Turm

August 1952
Nur die „Münchner Großbrauereien“ sollen zum Oktoberfest

20. September 1952
Das „Hofbräuhaus-Festzelt“ ist erstmals auf der „Wiesn“

20. September 1952
Der Löwenbräu-Löwe erhält einen Maulkorb

19. September 1953
Der Löwe auf dem „Löwenbräu-Festzelt“ darf wieder brüllen

19. September 1953
Ludwig und Berta Hagn übernehmen das „Schützenzelt“

18. September 1954
Das „Bräurosl-Festzelt“ erhält eine neue Fassade

22. September 1956
Willy Heide übernimmt das „Pschorr-Bräurösl-Festzelt“

22. September 1956
Wiggerl Hagn startet als Gehilfe seiner Mutter im „Schützenzelt“

Seit 21. September 1957
Im „Hippodrom“ findet der „Oktoberfest-Gottesdienst“ statt

21. September 1957
Zum letzten Mal wird auf den „Vogelbaum“ geschossen

20. September 1958
Es wird kaum noch „Märzenbier“ auf der „Wiesn“ ausgeschenkt

20. September 1958
Wiesnwirt Richard Süßmeier wird Letzter beim „Einzug der Wiesnwirte“

20. September 1958
Die „Armbrustschützengilde“ richtet die „Deutschen Meisterschaften“ aus

20. September 1958
Philippine wird Wiesnwirtin nach dem Tod ihres Ehemannes Karl

19. September 1959
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 1,80 DMark

19. September 1959
Rudolf Mrkva übernimmt die „Ochsenbraterei“

1. Oktober 1959
Das „Armbrustschützenzelt“ muss erneuert werden

1960
Richard Süßmeier lässt das „Armbrustschützen-Zelt“ erweitern

23. September 1961
Wiggerl Hagn übernimmt das „Schützenzelt“ von seiner Mutter.

Lange vor dem 22. September 1962
Bürgermeister Albert Bayerle will die Wirtsbudenstraße auflösen

13. Oktober 1962
Franz Halmanseger, der „Rekommandeur“ vor dem „Hippodrom“, stirbt

21. September 1963
Thomas Wimmer zapft letztmals das erste „Wiesn-Fass“ an

19. September 1964
Das „Kleine-Winzerer-Fähndl-Festzelt“ wird zum „Armbrustschützenzelt“

19. September 1964
Vom Anzapfen des ersten „Wiesn-Fasses“ im „Schottenhamel-Festzelt“

18. September 1965
Richard Süßmeiers „Armbrustschützenzelt“ ist die größte „Festhalle“

1970
Letztmalig liefert ein Pferdefuhrwerk Bierfässer aus

19. September 1970
Der „Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens“

19. September 1970
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 2,65 DMark

19. September 1970
Günter Steinberg betreibt das „Wienerwald-Zelt“ auf dem „Oktoberfest“.

19. September 1970
Richard Süßmeier wird „Sprecher der Wiesnwirte“

18. September 1971
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 2,95 DMark

23. September 1972
Gerd Käfer betreibt die „Käfer Wies‘nschänke“ auf dem „Oktoberfest“

22. September 1973
Erich Hochreiter betreibt eine „Wurstbude“ neben dem „Bräurosl-Festzelt“

1974
Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als „Schankkellner“

1975
Richard Süßmeier erwirbt das „Forsthaus Wörnbrunn“

20. September 1975
Erste Diskussionen ums „Containerbier“ auf der Wiesn

Seit 20. September 1975
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet nur mehr alle drei Jahre statt

18. September 1976
Der „Verein Münchner Oktoberfestmuseum“ wird gegründet

16. September 1978
CSU-Oberbürgermeister Münchens Erich Kiesl vergisst „Ozapft is!“

Vor dem 22. September 1979
Die als Wirtezelt geführte „Ochsenbraterei“ erhält die „Spatenbrauerei“

22. September 1979
Oberbürgermeister Erich Kiesl ruft „I‘zapft os!“

22. September 1979
Der Eintrittspreis im „Hippodrom“ wird abgeschafft

Ab dem 22. September 1979
36 Ochsen drehen sich am Spieß der „Ochsenbraterei“

22. September 1979
Wiggerl und Christa Hagn übernehmen das „Löwenbräu-Festzelt“

1980
Ein neues „Bewerbungsverfahren“ für die Vergabe der „Wiesn-Zelte“

30. Januar 1980
Die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ als „terroristische Organisation“ verboten

Um den 20. März 1980
Verniedlichung der „Wehrsportgruppe Hoffmann“:

20. September 1980
Günter und Margot Steinberg betreiben das „Hofbräuhaus-Festzelt“

20. September 1980
Hermann und Anneliese Haberl betreiben die „Ochsenbraterei“

26. September 1980
Das „Oktoberfest“-Attentat

27. September 1980
So, als sei nichts gewesen

27. September 1980
Abendzeitung: „Eine Spur führt direkt zu den Neo-Nazis“

27. September 1980
Der politisch rechts orientierten Gundolf Köhler war der Attentäter

28. September 1980
Gewerkschaften, Kirchen und Politiker rufen zu mehr Toleranz auf

Um den 28. September 1980
Die verbotene paramilitärische „Wehrsportgruppe Hoffmann“ im Verdacht

30. September 1980
Das „Oktoberfest“ wird für einen Tag geschlossen

13. Mai 1981
SoKo Theresienwiese: Gundolf Köhler dürfte als Alleintäter gehandelt haben

18. September 1981
Ein Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats

19. September 1981
Das „Märzenbier“ gibt es nur noch in zwei Festzelten

19. September 1981
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet 5,25 DMark

19. September 1981
Das „Containerbier“ erregt die Gemüter

19. September 1981
Im „Hofbräuhaus-Festzelt“ gibt es für ein paar Stunden „Paulaner-Bier“

19. September 1981
Das Hotelier-Ehepaar Weinfurtner übernimmt das „Hippodrom“

26. September 1981
Der erste Jahrestag des „Wiesn-Attentats“

1982
Richard Süßmeier bewirtschaftet das „Forsthaus Wörnbrunn“

1982
Sepp Krätz übernimmt die „Waldwirtschaft“ in Großhesselohe

18. September 1982
Das „Container-Bier“ hält Einzug auf dem Oktoberfest

Dezember 1982
Der „Generalbundesanwalt“ stellt Ermittlungen zum „Wiesn-Attentat“ ein

1984
Wiederaufnahme des Verfahrens zum „Wiesn-Attenat“ verweigert

22. September 1984
Forderung nach 73 Jahren endlich erfüllt

22. September 1984
Das „Weinzelt“ wird als völlig neues Zelt eröffnet

22. September 1984
Im „Hofbräuhaus-Festzelt“ kann nachgeschenkt werden

Um den 25. September 1984
Zwei kleine Männer rasen wie zwei ungebremste Lokomotiven aufeinander

12. Oktober 1984
Der „Kreisjugendring“ startet einen Aufruf zum „Alkoholmissbrauch

21. September 1985
Das „Container-Bier“ beginnt sich auf der „Wiesn“ durchzusetzen

21. September 1985
Das „Tourismusamt“ legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest

21. September 1985
Manfred Schauer übernimmt den „Schichtl“

Seit 22. September 1985
Am ersten „Wiesnsonntag“ findet in der „Bräurosl“ der „Guy Sunday“ statt

6. Oktober 1985
5.454.200 Mass „Wiesnbier“ werden an 7.140.000 Besucher ausgeschenkt

20. September 1986
Konstantin Wecker: „Sogar die Wiesn is ma no ned zwida ...“.

19. September 1987
Es darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden

19. September 1987
Stephanie Spendler beginnt auf der Wiesn zu arbeiten

17. September 1988
Franz Josef Strauß verzichtet auf die Teilnehme beim „Wiesn-Anzapfen“

17. September 1988
Manfred Vollmer übernimmt die „Augustiner-Festhalle“

17. September 1988
Erstmals heißts auf der Wien: „Wegen Überfüllung geschlossen“

16. September 1989
Toni und Christl Roiderer übernehmen das „Hacker-Festzelt“

16. September 1989
Richard Süßmeier bewirbt sich - erfolglos - um das „Hacker-Festzelt“

Seit 18. September 1989
Regine Sixt lädt prominente Frauen in die „Löwenbräu-Festhalle“

1990
Neue „Wirtsleute“ im „Paulaner am Nockherberg“

17. Januar 1990
Landgericht München: „Das Oktoberfest ein Fest des Münchner Bieres“

22. September 1990
Peter Inselkammer wird „Wiesnwirt“ im „Armbrustschützenzelt“

1991
Richard Süßmeiers „Forsthaus Wörnbrunn“ brennt ab

1991
Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den „Unionsbräu“

21. September 1991
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet stattliche 8,55 DMark

18. September 1993
In der „Fischer-Vroni“ wird der „Prosecco-Montag“ abgehalten

18. September 1993
Oberbürgermeister Christian Ude zapft erstmals beim „Wiesn-Anstich“ an

1994
Pater Anselm Bilgri bietet Sepp Krätz den „Andechser am Dom“ an

August 1994
Das Wiesnwirte-Ehepaar Weinfurtner verkauft das „Hippodrom“

September 1994
Evi Brandl bietet Sepp Krätz das „Hippodrom“ an

September 1994
Siegfried Able betreibt einen „Verzehr-Stand“ auf der „Wiesn“

1995
Margot und Günter Steinberg übernehmen den „Hofbräukeller“

1995
Süßmeier verkauft das „Forsthaus Wörnbrunn“ an Josef Schörghuber

Um März 1995
Sepp Krätz kauft das „Hippodrom-Festzelt“

Mai 1995
Die „Spatenbrauerei“ beliefert Gaststätten mit Pferdefuhrwerken

September 1995
Sepp Krätz übernimmt das „Hippodrom“ auf dem Oktoberfest

3. Oktober 1995
80 Ochsen drehen sich am Spieß der „Ochsenbraterei“

1996
Richard Süßmeier zieht sich als aktiver Wirt zurück

Seit 1996
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet im 4-Jahres-Turnus statt

1997
Die letzten Asservate des „Wiesn-Attentats“ vernichtet

1998
Die „Schaustellerstraße“ auf der „Theresienwiese“ wird saniert

19. September 1998
Die „Fischer-Vroni“ zieht an ihren neuen Standort um

18. September 1999
Die „Hühner- und Entenbraterei Ammer“ stellt auf „Biohendl“ um.

18. September 1999
Das „Oktoberfest“ ist weltweit 91 Prozent der Befragten bekannt

18. September 1999
Die Familie Kuffler kauft das „Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘“

18. September 1999
Stephanie Spendler ist offiziell „Wiesnwirtin“

16. September 2000
Stephan Kuffler wird offiziell „Wiesnwirt“ im „Weinzelt“

16. September 2000
Sepp Krätz, der „Hippodrom-Wiesnwirt“, führt das „VIP-Bändchen“ ein

Mai 2001
Die Wiesnwirte Weinfurtner werden wegen „Steuerhinterziehung“ verurteilt

22. September 2001
Georg Heide wird „Festwirt“ im „Pschorr-Bräurösl-Festzelt“

7. Oktober 2001
In der „Ochsenbraterei“ werden 77 Ochsen verzehrt

2002
Die „Matthias-Pschorr-Straße“ auf der „Theresienwiese“ wird saniert

September 2002
Toni Roiderer wird zum „Sprecher der Wiesnwirte“ gewählt

21. September 2002
Die Galerie des „Hacker-Festzeltes“ wird komplett erneuert

2003
Die ehemaligen Wiesnwirte Weinfurtner stehen erneut vor Gericht

September 2003
Hans Stadtmüller wird Wiesnwirt in der „Fischer-Vroni“

20. September 2003
Die Plätze in der „Käfer-Wies‘nschänke“ werden doppelt belegt

18. September 2004
Das „Hacker-Festzelt“ bekommt den „Himmel der Bayern“

18. September 2004
Das „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ wird heller und freundlicher

18. September 2004
Die „Pschorr-Bräurosl“ bekommt einen neue „Festhalle“

18. September 2004
Das „Löwenbräu-Festzelt“ wird als erstes Bierzelt der Welt zertifiziert

18. September 2004
Das Geschirr für das Brauereigespann von „Paulaner“ wird erneuert

4. Oktober 2004
Wiesn 2004: 210.000 Bierkrüge einkassiert

2005
„Wiesn-Schläger“ wegen „versuchten Mordes“ zu 12 Jahren Haft verurteilt

2005
Einführung eines Wiesn-Masskruges aus Plastik vorgeschlagen

17. September 2005
Das „Hofbräuhaus-Festzelt“ erstrahlt in neuem Glanz

17. September 2005
Die „Ochsenbraterei“ erhält mehr Fenster und damit mehr Licht

18. September 2005
Das „Hacker-Festzelt“ erhält ein „Cabrio-Dach“

26. September 2005
Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens zum „Wiesn-Attentat“

Nach dem 16. September 2006
Paris Hilton will im „Hippodrom“ einen „Dosen-Prosecco“ präsentieren

Nach dem 16. September 2006
Ein CSU-Stadtrat flippt vor der „Käfer-Wies‘nschänke“ aus

September 2007
Das „Hacker-Festzelt“ wird erstmals komplett mit Energiesparlampen erhellt

September 2007
Margot Steinberg kauft die „Wienerwald-Namensrechte“ zurück

September 2007
Der „Lüftlmaler“ Sepp Ingerl malt Boxen des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ aus

??? September 2007
Sepp Krätz lässt die üblichen Kieselsteine um sein „Hippodrom“ teeren

September 2007
In der „Ochsenbraterei“ werden 104 Ochsen verzehrt

2008
Das „Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats“ wird neu gestaltet

2008
Die Westfassade des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ wird neu gestaltet

September 2008
Jeder „Wiesnbesucher“ trinkt im Durchschnitt 1,1 Liter „Wiesnbier“

September 2008
Erich, Dieter und Werner Hochzeiter übernehmen kleine Wiesnzelte

September 2008
6.483 „Lebensmittel- und Hygienekontrollen“ auf dem Oktoberfest

September 2008
Siegfried Able eröffnet auf der Wiesn seine „Kalbskuchl“

19. September 2009
„Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt“

19. September 2009
Mit Ventilatoren wird im „Hofbräuhaus-Festzelt“ der Rauchabzug verbessert

4. Oktober 2009
Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der „Ochsenbraterei“

4. Oktober 2009
Auf der „Wiesn“ kommt es zu 43 Masskrugschlägereien

18. September 2010
Alle „Wiesn-Zelte“ haben Bändchen für die Reservierungs-Gäste

18. September 2010
Nach 62 Jahren erstellt „Augustiner“ für seine „Festhalle“ wieder einen Turm

18. September 2010
Das „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ bekommt eine unerirdische Bierleitung

18. September 2010
Der Probebetrieb für die neue „Bier-Ringleitung“ beginnt

Nach dem 18. September 2010
Sepp Krätz wird mit groben Fußtritten handgreiflich

2011
1.459 Betreiber bewerben sich für's „Oktoberfest“

13. August 2011
Die „Wiesnwirt-Legende“ Willy Heide stirbt

17. September 2011
Zwei Frauen führen die „Ochsenbraterei“

17. September 2011
Eine 300 Meter lange „Ringleitung“ auch in der „Bräurosl“

17. September 2011
Der Turm der „Augustiner-Festhalle“ wird auf 30 Meter aufgestockt

17. September 2011
Wiggerl Hagn kann sein „50-jähriges Wiesnjubiläum“ feiern

3. Oktober 2011
6,9 Millionen Menschen haben die „Wiesn

22. Februar 2012
Anton Weinfurtner, der ehemalige Wiesnwirt vom „Hippodrom“, stirbt

16. Juli 2012
Die Aufbauarbeiten für das 179. „Oktoberfest“ beginnen

29. August 2012
Die Aufbauarbeiten der „Hochfahrgeschäfte“ beginnen

September 2012
Das „Löwenbräu-Festzelt“ wird mit einem Energiesparsystem ausgestattet

September 2012
Das „Hacker-Festzelt“ erhält als dritte „Festhalle“ eine „Bier-Ringleitung“

22. September 2012
Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet das „179. Oktoberfest“

23. September 2012
Trotz Regens immerhin noch 850.000 Wiesn-Besucher

7. Oktober 2012
Der letzte Tag des „Oktoberfestes 2012“

8. Oktober 2012
Das Fazit der Wiesn 2012

30. März 2013
Willi Kreitmair, der langjährige Wiesnwirt vom „Winzerer Fähndl“, stirbt

April 2013
Wiggerl Hagn und Steffi Spendler eröffnen die „Hirschau“

1. April 2013
Die „Giesinger Brauerei“ will auf die „Oide Wiesn“

21. September 2013
Eine Million Besucher am ersten „Wiesn-Wochenende“

6. Oktober 2013
Das „Oktoberfest 2013“ endet. Das Fazit:

6. Oktober 2013
Ein unergründliches Geheimnis: Die Einkünfte der Wiesnwirte

15. November 2013
Klageerhebung gegen den Wiesnwirt Sepp Krätz

9. März 2014
„Verbot des Bierausschanks im traditionellen Steinkrug“ verhindert ?

13. März 2014
Sepp Krätz handelt mit dem „Landgericht“ einen Deal aus

28. März 2014
Sepp Krätz erhält eine Bewährungs- und eine Geldstrafe von 570.000 €

1. April 2014
„Schanklizenz“-Entzug für die „Waldwirtschaft“ wird geprüft

14. April 2014
Sepp Krätz zieht seinen Antrag für das „Frühlingsfest“ zurück

23. April 2014
Der „Wiesnwirt“ Sepp Krätz verliert seine „Schanklizenz“

25. April 2014
Das „Frühlingsfest-Hippodrom“ wird von Sepp Krätz' Ehefrau betrieben

28. April 2014
Siegfried Able übernimmt das ehemalige „Hippodrom“ als „Marstall“

6. Mai 2014
Ex-Wiesnwirt Sepp Krätz klagt gegen den Entzug seiner Schanklizenz

19. Mai 2014
Sepp Krätz erreicht vor dem Verwaltungsgericht einen Etappensieg

20. Mai 2014
Das „KVR“ legt beim „Verwaltungsgerichtshof“ Beschwerde ein

26. Mai 2014
Georg Schlagbauer (CSU) wird neuer „Wiesn-Stadtrat“

Um den 30. Mai 2014
Die Wiesnwirte wollen Siegfried Able nicht in ihrem Kreis aufzunehmen

23. Juni 2014
Schärfere Regelungen für die etwa 1.000 „Wiesn-Ordner“

8. Juli 2014
Der Stadtrat bestätigt die Ausweispflicht für Wiesn-Ordner

14. Juli 2014
Der Aufbau der „Wiesn“ beginnt

25. Juli 2014
Der neue Krug der Wiesnwirte zeigt den Steyerer Hans

29. Juli 2014
Die neuen Wiesn-Attraktionen werden vorgestellt

3. September 2014
Die Wiesnwirte stiften eine Mordstrumm-Kerze

20. September 2014
Das 181. „Oktoberfest“ beginnt

Oktober 2014
Der Wirtschaftswert des „Oktoberfestes“ liegt bei 954 Millionen Euro

11. Dezember 2014
Die Ermittlungen zum „Oktoberfest-Attentat“ werden wieder aufgenommen

21. April 2015
Die „Hühnerbraterei Poschner“ fliegt von der Wiesn

15. Juni 2015
Die Bierpreise für das „Oktoberfest 2015“ um über 3 Prozent erhöht

4. Oktober 2015
Das „Oktoberfest 2015“ endet

November 2015
Die „Wirtsbudenstraße“ wird in zwei Bauabschnitten saniert

7. September 2017
Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

16. September 2017
Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das 184. Oktoberfest

3. Oktober 2017

München-Theresienwiese * Das „Oktoberfest 2017“ endet. Das Fazit lautet:

  • In 18 Tagen besuchten angeblich 6,2 Millionen Besucher [2016: 5,6 in 17 Tagen, 2015: 5,9 in 16 Tagen, 2014: 6,3 in 16 Tagen] die Wiesn.
  • 2017 gab es keine „Landwirtschaftsausstellung“, dafür eine „Oide Wiesn“.
  • Im Jahr 2017 besuchten 480.000 Gäste [2015: 535.000] die „Oide Wiesn“.

Der Konsum - und damit der Umsatz - hat sich erholt. [Zahlen in Klammer = 2016 - 2015 - 2014.]

  • 7,5 Millionen Mass Wiesnbier [6,1 - 7,3 - 7,7] wurden getrunken. 
  • 127 Ochsen [109 - 114 - 112] wurden in der „Ochsenbraterei“ verzehrt.
  • Insgesamt wurden 1.162 „Straftaten“ [1.067 - 1.191 - 1.290] bei der Polizei angezeigt.
  • 314 „Körperverletzungen“ [331 - 372 - 398] wurden von der Polizei registriert.
  • Die Polizeistatistik weist 49 „Masskrugschlägereien“ [42 - 47 - 36] aus.
  • 3.449 Hilfeleistungen [3.897 - 3.312 - 3.617] mussten die Sanitäter und Ärzte leisten.
  • 670 Wiesn-Besucher [593 - 628 - 681] mussten wegen „Alkoholvergiftungen“ medizinisch überwacht werden.
  • ?? [35 - 121 - 150] Mal musste der „U-Bahnhof Theresienwiese“ gesperrt werden.
  • 120.000 „gestohlene“ Masskrüge [96.000 - 110.000 - 112.000] wurden den Besuchern wieder abgenommen.
  • 4.055 Fundstücke [2.915 - 2.948 - 3.646] wurden im „Wiesn-Fundbüro“ abgegeben.
     
  • Wasserverbrauch: xxx.xxx [110.000 - 120.000 - 115.000] Kubikmeter
  • Gasverbrauch: xxx.xxx [220.000 - 220.000] Kubikmeter
  • Stromverbrauch: 3,25 [2,69 - 2,89 - 2,98] Millionen Kilowattstunden 
16. Juli 2018
Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen