Fakten - Revolution, Räterepublik & Weißer Terror

18. Oktober 1807
Die „Den-Haager-Friedenskonferenz“ beschließt Fragen des „Kriegsrechts“

1839
Preußen und andere Großmächte garantieren die belgische „Neutralität“

22. September 1857
Anita Augspurg wird in Verden an der Aller (Niedersachsen) geboren

29. November 1862
Gustav von Kahr wird in Weißenburg geboren

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

1868
Die „Kiauschou-Bucht“ als „Marine- und Handelsstützpunkt“ vorgeschlagen

15. März 1868
Lida Gustava Heymann wird in Hamburg geboren

7. April 1870
Gustav Landauer wird in Karlsruhe geboren

23. November 1870
Das Königreich Bayern kann sich mehrere „Reservatrechte“ sichern

22. Oktober 1873
In Wien das „Dreikaiserabkommen“ abgeschlossen

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

23. Februar 1875
Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

7. August 1876
Margaretha Geertruida Zelle, die spätere „Mata Hari“, kommt zur Welt

6. April 1878
Erich Mühsam wird in Berlin geboren

13. Juni 1878
Der „Berliner Kongress“ soll die „Balkankrise“ beenden

13. Juli 1878
Der „Berliner Kongress“ endet mit dem „Berliner Vertrag“

28. Oktober 1878
Der „Reichstag“ verabschiedet das „Sozialistengesetz“

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

22. August 1880
Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

1882
Das „Neuguinea-Konsortium“ wird gegründet

20. Mai 1882
Italien schließt sich dem „Zweibund“ Deutschland und Österreich-Ungarn an

6. Dezember 1882
Durch gezielte Propaganda den „kolonialen Gedanken“ beleben

1. Mai 1883
Heinrich Vogelsang erwirbt die heutige „Lüderitzbucht“

10. Mai 1883
Eugen Leviné wird in St. Petersburg geboren

1884
Die „Reichsregierung“ stellt „Kolonie-Schutzbriefe“ aus

1884
Neuguinea erhält einen „kaiserlichen Schutz“

28. März 1884
Carl Peters gründet die „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“

28. März 1884
Die „Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft“ wird gegründet

5. Juli 1884
Orte im heutigen „Togo“ werden zum „Deutschen Schutzgebiet“ erklärt

10. Juli 1884
Gustav Nachtigal trifft im heutigen „Kamerun“ ein

14. Juli 1884
Hissung der deutschen „Flagge“ in der Stadt Duala

28. Oktober 1884
Über das „Kolonialfieber“ die „Reichstagswahlen“ beeinflussen

Ab 15. November 1884
Die „Kongo-Konferenz“ legt die Abgrenzung der Besitzstände fest

3. April 1885
Die „Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika“ übernimmt

21. Mai 1885
Max Levien wird in Moskau geboren

23. Mai 1886
Einvernehmen über das „Entmündigungsverfahren Ludwigs II.“ hergestellt

13. Juni 1886
Ex-König Ludwig II. und Dr. Gudden werden tot aufgefunden

1888
Der erste deutsche „Kolonialkrieg“ beginnt in „Deutsch-Ostafrika“

1. Januar 1888
Die „Deutschen Kolonialgesellschaft“ wird gegründet

15. Juni 1888
Wilhelm II. von Preußen wird „Deutscher Kaiser“

30. Januar 1889
2 Millionen Mark für „Strafmaßnahmen“ in „Deutsch-Ostafrika“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

1891
Deutschland will seinen „Kolonialbesitz“ ausweiten

1891
Der „Reichstag“ bewilligt finanzielle Mittel für „Strafaktionen“

Februar 1891
Eine „Strafexpedition“ in Deutsch-Ostafrika kostet 200 Menschen das Leben

Juli 1892
Kurt Eisner heiratet die Protestantin Lisbeth Hendrich

27. Dezember 1892
In Toulon wird die „Französisch-Russische Allianz“ geschlossen

1. Dezember 1893
Ernst Toller wird in Samotschin/Posen geboren

1. November 1894
Nikolaus II. wird Zar von Russland

März 1895
Premierleutnant Hans Dominik bekämpft das „Volk der Bakoko“

Ab 26. Juni 1895
Schöne, junge „Samoanerinnen“ als Hauptattraktion der „Völkerschauen“

11. Juli 1895
Margaretha Geertruida Zelle, alias „Mata Hari“, heiratet in Amsterdam

13. April 1896
Rudolf Egelhofer wird in Schwabing geboren

1897
In Deutsch-Südwestafrika bricht eine „Rinderpest“ aus

1897
Die „SPD“ fordert die „Trennung von Staat und Kirche“

5. Februar 1897
Anton Graf von Arco auf Valley wird geboren

1. Mai 1897
Mata Hari wandert mit ihrem Mann nach Java aus

14. November 1897
Kaiser Wilhelm II. lässt die „Kiautschou-Bucht“ besetzen

6. Dezember 1897
Kolonien für die „zu spät gekommene Nation“

1898
„Admiral“ Tirpitz erhält den Auftrag zum Aufbau einer „Kriegsflotte“

28. Februar 1898
Das Wettrüsten mit Großbritannien wird ausgelöst

Um September 1898
Kurt Eisner erhält ein Job-Angebot beim „Vorwärts“

1. Dezember 1898
Kurt Eisner wird Mitglied der SPD

November 1899
Die USA und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“

1900
Afrika und Asien werden für die „Landnahme“ auserkoren

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den „Boxern“ geschützt werden

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. Mai 1900
Die sogenannten „Boxer“ beginnen ihre „Attacken gegen Ausländer“

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die „Taku-Forts“

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Juli 1900
Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte „Hunnenrede“

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen"

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des „Boxer-Aufstandes“ in China

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

22. Januar 1901
Edward VII. besteigt in London den britischen Königsthron

1902
Die Zeitschrift „Hammer, Blätter für deutschen Sinn“

März 1902
Mata Hari kehrt aus Java zurück

Seit dem Jahr 1903
Michael Faulhaber stuft Frauen als „Menschen zweiter Wahl“ ein

16. Juni 1903
Wahlen zum „11. Deutschen Reichstags“

Oktober 1903
Mata Hari wird mit ihrem „Schleiertanz“ zum Star von Paris

12. Januar 1904
Die „Herero“ erheben sich in „Deutsch-Südwestafrika“

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. August 1904
Es kommt zur „Entscheidungsschlacht am Waterberg“

12. August 1904
25.000 bis 30.000 „Herero“ gelingt die Flucht in die „Wüste Omaheke“

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

2. Oktober 1904
„Generalleutnant“ Lothar von Trotha erlässt den „Vernichtungsbefehl“

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer

1905
Mata Hari ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere

2. Januar 1905
Der Aufstand der „Hottentotten“ wird brutal niedergeschlagen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

15. März 1905
Das „Deutsche Reich“ will Marokkos Wirtschaftsinteressen verteidigen

31. März 1905
Kaiser Wilhelm II. besucht die marokkanische Hafenstadt Tanger

22. April 1905
Lothar von Trotha droht den „Nama“ ebenfalls mit „Vernichtung“

20. Oktober 1905
Allen Redakteuren beim „Vorwärts“ wird gekündigt

25. Oktober 1905
Hendrik Witbooi, der „Anführer der Nama“, stirbt

30. November 1905
In Bayern wird die „Direkte Wahl“ eingeführt

26. Dezember 1905
Der sogenannte „Schlieffen-Plan“ wird in Berlin vorgelegt

1906
„Reichskanzler“ Bernhard von Bülow fordert „einen Platz an der Sonne“.

6. April 1906
Die „direkte Wahl der Abgeordneten“ wird Gesetz

7. April 1906
Die „Internationale Konferenz“ im spanischen Algeciras endet

2. August 1906
Der „Reichstag“ lehnt weiteres Geld für die „Kolonialkriege“ ab

16. Oktober 1906
Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe an

13. Dezember 1906
Mehrheit gegen die „Fortsetzung des südwestafrikanischen Kolonialkrieges“

14. Dezember 1906
Das erste deutsche „U-Boot“ wird in Betrieb gestellt

25. Januar 1907
Die „Hottentottenwahl“ bringt massive Mandatsverluste für die SPD

März 1907
Kurt Eisner tritt in die Redaktion der „Fränkischen Tagespost“ ein

31. Mai 1907
Ergebnis der bayerischen „Landtagswahlen 1907“

31. August 1907
Russland tritt der „Entente cordiale“ bei

15. August 1908
Das neue „Bayerische Gemeindewahlrecht“ bringt die „Verhältniswahl“

16. September 1908
Österreich-Ungarn erhält Bosnien und Herzegowina

5. Oktober 1908
Österreich-Ungarn „annektiert“ Bosnien und Herzegowina

14. Juli 1909
Theobald von Bethmann Hollweg wird zum „Reichskanzler“ ernannt

1910
Kurt Eisner erwirbt die „Bayerische Staatsbürgerschaft“

1910
Ärmere Arbeiterfamilien essen Pferdefleisch, aber auch Hundefleisch

10. Februar 1910
Die dritte „Völkerschau aus Samoa“ geht auf Reisen

1. Mai 1910
Die erste polizeilich genehmigte Münchner „Maikundgebung“

6. Mai 1910
George V. wird britischer König

Ab 17. September 1910
„Völkerschau aus Samoa“ als Hauptattraktion auf dem „Oktoberfest“

4. November 1910
Michael Faulhaber wird „Bischof von Speyer“

1911
Der „Wehrverein“ formuliert seine „Kolonialpolitik“

Um den April 1911
Frankreich geht in Marokko militärisch gegen aufständische „Berber“ vor

1. Juli 1911
Das Kanonenboot „Panther“ vor Agadir löst die „Zweite Marokkokrise“ aus

29. September 1911
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

23. Oktober 1911
Italienischen Truppen gehen gegen die arabische Bevölkerung vor

1. November 1911
Die ersten „Zwei-Kilo-Bomben“ auf lebende Ziele

1912
Ein „Mischehenverbot für Samoa“ wird erlassen

1912
Die „Thule-Gesellschaft“ und ihre Wurzeln

12. Januar 1912
Bei den „Reichstagswahlen“ wird die SPD stärkste Fraktion

5. Februar 1912
Die absolute Mehrheit des „Zentrums“ kann nicht gebrochen werden

9. Februar 1912
Georg von Hertling wird „Minister des Königlichen Hauses und des Äußeren“

13. März 1912
Bulgarien, Serbien, Griechenland, Montenegro gründen den „Balkanbund“

12. Mai 1912
Ein breites Militärbündnis gegen das „Osmanische Reich“

8. Oktober 1912
Montenegro erklärt der Türkei den Krieg

17. Oktober 1912
Der Beginn des „Ersten Balkankrieges“

18. Oktober 1912
Der „Italienisch-Türkische Krieg“ endet

18. Oktober 1912
Die verbündeten Balkanstaaten beginnen den Krieg gegen die Türkei

1913
Faulhabers Kampf gegen die Geburtenkontrolle

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

30. Mai 1913
Der „Erste Balkankrieg“ ist beendet

29. Juni 1913
Der „Zweite Balkankrieg“ beginnt

8. Juli 1913
Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg

10. Juli 1913
Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg

11. Juli 1913
Das „Osmanische Reich“ erklärt Bulgarien den Krieg

10. August 1913
Der „Bukarester Frieden“ beendet den „Zweiten Balkankrieg“

25. August 1913
Prinzregent Ludwig lädt alle deutschen Fürsten in die „Befreiungshalle“

29. September 1913
Serbien geht als Sieger aus den beiden „Balkankriegen“ hervor

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur „Beendigung der Regentschaft“

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die „Regentschaft für beendet“

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum „König“

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

14. April 1914
Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das „Infanterie-Leibregiment“ feiert ihren 100. Gründungstag

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

25. Juli 1914
Österreich-Ungarn reagiert mit einer „Teilmobilmachung“

25. Juli 1914
„Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer“

25. Juli 1914
Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

26. Juli 1914
Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

26. Juli 1914
Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland „mobilisiert“

27. Juli 1914
Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer „Massenkundgebung“ ein

28. Juli 1914
Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

28. Juli 1914
Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

28. Juli 1914
Der Erste Weltkrieg beginnt

28. Juli 1914
Suche nach überzeugenden Argumenten

28. Juli 1914
Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen „Antikriegsdemo“ der SPD

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem „Königreich Serbien“ den Krieg

28. Juli 1914
Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

29. Juli 1914
Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die „Neutralitätszusage für den Kriegsfall“ ab

30. Juli 1914
Russland erklärt die „Generalmobilmachung“

31. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

31. Juli 1914
Deutschland fordert von Russland die Einstellung der „Mobilmachung“

31. Juli 1914
König Ludwig III. verhängt den „Kriegszustand“

31. Juli 1914
Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

31. Juli 1914
Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die „Generalmobilmachung“

31. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. verhängt den „Zustand drohender Kriegsgefahr“

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

1. August 1914
Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

1. August 1914
„Aufruf an die deutschen Juden!“

1. August 1914
Der „Bundesrat“ stimmt für die „Kriegserklärung an Russland“

1. August 1914
Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

1. August 1914
Das herbeigesehnte und gefürchtete „reinigende Gewitter“ ist da

1. August 1914
München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

1. August 1914
König Ludwig III. gibt die „Mobilmachung“ bekannt

1. August 1914
Lügen für die These vom deutschen „Verteidigungskrieg“

1. August 1914
Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

1. August 1914
Nun erfolgt auch die „Mobilmachung“ der bayerischen Armee

1. August 1914
Die „Mobilmachung“ wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

1. August 1914
Italien erklärt sich für „neutral“

1. August 1914
Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

2. August 1914
Die „Fremden“ müssen die Stadt verlassen

2. August 1914
Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

2. August 1914
Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

2. August 1914
Ein eigener „Militärfahrplan“ wird in Kraft gesetzt

2. August 1914
Das „2. Infanterie-Regiment Kronprinz“ begibt sich an die „Westfront“

2. August 1914
SPD-Abgeordneten stimmen gegen die „Haushaltsgesetze“

2. August 1914
Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

2. August 1914
Einmarsch in das neutrale Luxemburg

2. August 1914
Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

3. August 1914
Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

3. August 1914
Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

3. August 1914
Adolf Hitler will in ein bayerisches „Regiment“ eintreten

3. August 1914
Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

3. August 1914
Deutschland bringt ein „Weißbuch“ heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

4. August 1914
Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Nach dem 4. August 1914
Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

4. August 1914
Großbritannien tritt in den Krieg ein

4. August 1914
König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

4. August 1914
Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

4. August 1914
Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind plötzlich verpönt

5. August 1914
Der Krieg soll auch in die deutschen „Kolonien“ getragen werden

5. August 1914
Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

6. August 1914
Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als „Freiwilliger“

6. August 1914
Serbien erklärt Deutschland des Krieg

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

7. August 1914
Die „Festung Lüttich“ fällt

7. August 1914
Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

7. August 1914
Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
„Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft“

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

9. August 1914
Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

9. August 1914
Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

10. August 1914
Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

10. August 1914
Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen „6. Armee“ bei Lagarde

11. August 1914
Österreich-Ungarn gibt seine „Kriegserklärung“ gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

12. August 1914
Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

12. August 1914
Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

13. August 1914
Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

14. August 1914
Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

15. August 1914
Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

15. August 1914
Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

16. August 1914
5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die „Truppentransporte“

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

18. August 1914
Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

19. August 1914
Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

20. August 1914
Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

20. August 1914
Deutsche Truppen besetzen Brüssel

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

21. August 1914
Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

22. August 1914
Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

Ab dem 23. August 1914
„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

23. August 1914
„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

24. August 1914
Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

25. August 1914
Die ersten drei bayerischen „Verlustlisten“ werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

27. August 1914
Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

28. August 1914
Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

28. August 1914
Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

28. August 1914
Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

30. August 1914
Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

30. August 1914
Franz Marc begibt sich an die französische Front

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

31. August 1914
Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

5. September 1914
Die „Schlacht an der Marne“ beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

7. September 1914
„Generalstabschef“ Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

8. September 1914
„Oberstleutnant“ Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

8. September 1914
Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden bis hinter die Grenze zurückgedrängt

11. September 1914
Die „Marne-Schlacht“ ist verloren

11. September 1914
Die österreichischen Truppen müssen sich aus Galizien zurückziehen

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

13. September 1914
Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine „Schlacht an den Masurischen Seen“

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der „Westfront“

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
„Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches“

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine „Seeblockade“ gegen das Deutsche Reich

2. November 1914
Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

10. November 1914
Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

1915
Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Frühjahr ??? 1915
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die „Kanalrede“ König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein „Manifest gegen den Krieg“

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue „Kriegszielpolitik“

23. Juni 1915
Die erste „Isonzo-Schlacht“ beginnt

9. Juli 1915
Die „Kolonie Deutsch-Südwestafrika“ kapituliert

13. Juli 1915
Die erste „Moschee“ auf deutschem Boden wird feierlich eingeweiht.

15. Juli 1915
„Handgranatenwerfen“ als neue Sportdisziplin

5. August 1915
Die Armeen der „Mittelmächte“ erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den „Mittelmächten“

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Dezember 1915
Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

21. Dezember 1915
19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“

1916
An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

1. Januar 1916
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen die „Gruppe Internationale“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Franz Marc stirbt bei Verdun

24. März 1916
18 SPD-ler aus der „SPD-Fraktion“ ausgeschlossen

24. März 1916
In der SPD kommt es zum offenen Bruch in der Frage der Kriegspolitik

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

27. August 1916
Rumänien tritt der „Entente“ bei

29. August 1916
Prinz Leopold wird „Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte“

29. August 1916
Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte „Oberste Heeresleitung - OHL“

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das „Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst“ verabschiedet

12. Dezember 1916
Die „Mittelmächte“ machen der USA ein Friedensangebot

30. Dezember 1916
Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

30. Dezember 1916
Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

1917
Kurt Eisner lässt sich von seiner Frau Lisbeth scheiden und heiratet Else Belli

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen „zu unvermindertem Kampf“ auf

7. Januar 1917
Die „Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft“ lädt zur „Reichskonferenz“

7. Januar 1917
Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre „Kriegsziele“ bekannt

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen „Frieden ohne Sieger“

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“

3. Februar 1917
Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

3. Februar 1917
Städtische „Badeanstalten“ wegen Kohlenmangel geschlossen

7. Februar 1917
Vier neue „Volksküchen“ eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die „SAG-Führung“ will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Bei den Petersburger „Putilow-Werken“ bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen „Duma“ verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

12. März 1917
Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

24. März 1917
Die USPD spaltet sich von der SPD ab

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der „wirklich freien und selbstbestimmten Völker der Welt“

6. April 1917
Beginn der französischen Offensive an der Aisne

6. April 1917
Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

6. April 1917
Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei - USPD“ in Gotha

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

17. April 1917
Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg zur aktuellen „Kriegspolitik“

16. Mai 1917
Die Münchner „USPD“ wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

18. Mai 1917
Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische „Offensive an der Aisne“ wird verlustreich beendet

2. Juni 1917
In Stockholm tagt der „Internationale Sozialistenkongress“

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die „SPD-Reichsfrauenkonferenz“ fordert das „Wahlrecht für Frauen“

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein „Anti-Spionage-Gesetz“

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische „Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte“

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das „Wahlrecht für Frauen“ eingeführt

20. Juni 1917
Die „Kaiser-Glocke“ des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste „US-Division“ landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der „Entente“ bei

6. Juli 1917
Matthias Erzberger fordert einen „annexionslosen Frieden“

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

11. Juli 1917
Planungen für die Änderung des preußischen „Dreiklassenwahlrechts“

13. Juli 1917
„Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

13. Juli 1917
Der „Reichskanzler“ Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die „Provisorische Regierung“ niedergeschlagen

19. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine „Friedensresolution“

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer „Ministerpräsident“ zurück

24. Juli 1917
Im „Pariser Justizpalast“ beginnt der Prozess gegen Mata Hari

24. Juli 1917
Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen „Spionage und Hochverrat“ zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

31. Juli 1917
Winston Churchill wird britischer „Rüstungsminister“

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen „Frieden ohne Annexionen“

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu „Meutereien“ in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine „Frauendemonstration“ statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des „Matrosenaufstandes“ werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei - DVLP“ wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

7. September 1917
Der französische „Ministerpräsident“ Alexandre Ribot tritt zurück

18. September 1917
Die SPD bringt den „Antrag Auer-Süßheim“ ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ formiert sich in München

2. Oktober 1917
Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „Vaterlandspartei“ in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

Um den 15. Oktober 1917
Der „Vorwärts“ ruft zur Zeichnung von „Kriegskrediten“ auf

19. Oktober 1917
Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

31. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum „Reichskanzler“ ernannt

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

5. November 1917
Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

13. November 1917
Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

28. November 1917
Die russische „Räteregierung“ schlägt einen „Waffenstillstand“ vor

Um Dezember 1917
Einschränkungen in der Brennstoff- und Lebensmittelversorgung

Ende Dezember 1917
Kurt Eisner fährt nach Berlin, um auch dort zum Massenstreik zu drängen

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger „Waffenstillstand“ vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären „Österreich-Ungarn“ den Krieg

9. Dezember 1917
Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

9. Dezember 1917
Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

9. Dezember 1917
Rumänien und die „Mittelmächte“ vereinbaren einen „Waffenstillstand“

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

15. Dezember 1917
„Waffenstillstand“ mit Russland verlängert

18. Dezember 1917
In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

18. Dezember 1917
In den USA wird die „Prohibition“ eingeführt

19. Dezember 1917
Alle Forderungen des „SPD-Reformantrags“ werden abgeschmettert

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

28. Dezember 1917
Die US-Regierung verstaatlicht die „Eisenbahngesellschaften“

1918
Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

1918
Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

8. Januar 1918
Der US-Präsident Woodrow Wilson schlägt ein „14-Punkte-Programm“ vor

9. Januar 1918
Die „Friedensverhandlungen“ in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

15. Januar 1918
In Wien beginnen Fabrikarbeiter einen Streik

19. Januar 1918
Die Bestimmungen der „Prohibition“ in den USA treten in Kraft

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische „Präsidenten“ für „Verständigungsfrieden“

Ab dem 28. Januar 1918
„Revolutionäre Obleute“ organisieren in Russland „Massenstreiks“

28. Januar 1918
Tausende Arbeiter legen in Berlin die Arbeit nieder

31. Januar 1918
Die Münchner „Krupp-Arbeiter“ treten in den „Streik“ ein

31. Januar 1918
„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

1. Februar 1918
Über Berlin wird der „verschärfte Belagerungszustand“ verhängt

1. Februar 1918
8.000 Münchner Arbeiter treten in den „Streik“

2. Februar 1918
Protest der „Streikenden“ gegen die Verhaftung der „Streikführer“

3. Februar 1918
Versammlung unter freiem Himmel auf der „Theresienwiese“

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den „Mittelmächten“ einen „Separatfrieden“

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den „Mittelmächten“

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

18. Februar 1918
Die „Mittelmächte“ nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

18. Februar 1918
Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

26. Februar 1918
Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

1. März 1918
„Deutsche Truppen“ setzen in Kieweine „antibolschewistische Regierung“ ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Unterzeichnung des „Friedensvertrages von Brest-Litkowsk“

7. März 1918
Gründung des „Freien Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

7. März 1918
Ein „Freundschaftsvertrag“ zwischen Deutschland und Finnland

8. März 1918
Das Hauptquartier der „Obersten Heeresleitung“ wird nach Spa verlegt

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

10. März 1918
Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

18. März 1918
Beginn der Zeichnung für die achte „Kriegsanleihe“

21. März 1918
Die große deutsche „Frühjahrsoffensive“ beginnt

21. März 1918
Die „Oberste Heeresleitung“ startet an der Westfront die letzte Großoffensive

23. März 1918
Im „Reichstag“ wird der „Friedensvertrag von Brest-Litowsk“ ratifiziert

1. April 1918
Sarah Lerch wird beerdigt

26. Mai 1918
„100 Jahre Bayerische Verfassung“

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

Ab 17. Juni 1918
Auf dem Marienplatz kommt es zu „Hungerrevolten“

16. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den „Bolschewiki“ ermordet

16. Juli 1918
Frauen-Demonstration vor der „Lebensmittelkartenverteilstelle“

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

Um August 1918
Dr. Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer „Revolution“

7. August 1918
Eine „Frauendelegation“ erscheint im „Innenministerium“

8. August 1918
Die deutsche „Westfront“ bricht zusammen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

17. August 1918
„Einweihung der Germanenloge“ im noblen „Hotel Vier Jahreszeiten“

29. August 1918
Der SPD-Abgeordnete Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

2. September 1918
„Reichskanzler“ Georg Friedrich Graf von Hertling soll abgelöst werden

9. September 1918
Die „fleischlosen Wochen“ beginnen

10. September 1918
Das „Ordinariat“ erlässt einen Aufruf zum Kauf der „9. Kriegsanleihe“

13. September 1918
Die Verbündeten Deutschlands brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum „Kandidaten zur Reichstagswahl“ nominiert

14. September 1918
Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die „Balkanfront“

23. September 1918
Offizieller Zeichnungsbeginn für die „9. Kriegsanleihe“

27. September 1918
Die „Hindenburglinie“, Deutschlands letzte Verteidigungslinie, wankt

28. September 1918
Das „Oktoberfest“ fällt zum zehnten Mal aus

28. September 1918
General Ernst Ludendorff will ein „Waffenstillstandsgesuch“

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein „Waffenstillstandsgesuch“

30. September 1918
Kaiser Wilhelm II. entlässt den „Reichskanzler“ Georg Graf von Hertling

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das „König-Ludwig-Kreuz“

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

1. Oktober 1918
Die „militärische Niederlage Deutschlands“ ist unvermeidlich

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des „Arbeiterausschusses für einen guten Frieden“

3. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum „Reichskanzler“

3. Oktober 1918
Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen „Waffenstillstand“

4. Oktober 1918
„Reichskanzler“ Max von Baden bildet eine „Parlamentarische Regierung“

5. Oktober 1918
Die deutsche Regierung will „Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen“

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das „Bayerische Heer“ zum weiteren Kampf

7. Oktober 1918
Haftentlassung für Kurt Eisner beantragt

7. Oktober 1918
In der Schwabinger „Ursulakirche“ werden drei große Glocken abgenommen

8. Oktober 1918
US-Präsident Woodrow Wilson stellt Bedingungen

Um den 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen „Arbeiter-Ring“ ins Leben

11. Oktober 1918
Forderung nach einem „gerechten Wahlrecht“

12. Oktober 1918
Die deutsche „Reichsregierung“ will Wilsons Forderungen nachkommen

12. Oktober 1918
Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der SPD

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

15. Oktober 1918
Die „Liberale Fraktion“ stellt ihre Forderungen vor

17. Oktober 1918
Die „Spanische Grippe“ breitet sich in München rasch aus

17. Oktober 1918
Ein städtisches „Kriegsnotgeld“ wird ausgegeben

17. Oktober 1918
Drohungen und Drohbriefe an König Ludwig III.

20. Oktober 1918
Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Der „Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II“ fordert

21. Oktober 1918
Die „Spanische Grippe“ weitet sich weiter aus

23. Oktober 1918
US-Präsident Wilson zu „Waffenstillstandsgesprächen“ bereit

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im „Schwabinger Bräu“ seine erste „Wahlkampfrede“

24. Oktober 1918
Der „Grippe-Epidemie“ sind bereits 117 Personen erlegen

25. Oktober 1918
Der SPD-Kandidat Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

26. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. genehmigt das Abschiedsgesuch von Ernst Ludendorff

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

27. Oktober 1918
An der „Grippe-Epidemie“ sind in München etwa 200 Menschen gestorben

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will „Sonderfriedensverhandlungen“

28. Oktober 1918
„Proklamation an die bayerischen Bauern“

28. Oktober 1918
„Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung“

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

29. Oktober 1918
Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

29. Oktober 1918
Es kommt zu „Meutereien“, die in einem Aufstand gipfeln

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im „Löwenbräukeller“

30. Oktober 1918
Das „Osmanische Reich“ kapituliert

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

1. November 1918
Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

1. November 1918
Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Der „Auftakt der Revolution“

2. November 1918
Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

2. November 1918
Bayerns Regierung schließt ein Abkommen über parlamentarische Reformen

3. November 1918
Eine „Friedensdemonstration“ der USPD auf der „Theresienwiese“

3. November 1918
Demonstranten fordern die „Absetzung des Kaisers“ und „Frieden“

3. November 1918
In Kiel demonstrieren etwa 3.000 Arbeiter und Matrosen

3. November 1918
„Waffenstillstand“ zwischen Österreich-Ungarn und Italien

3. November 1918
Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

4. November 1918
Versammlung der „Vertrauensleute“ der SPD und der Gewerkschaften

4. November 1918
Der „Königliche Staatsrat“ kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

4. November 1918
Die USPD will die „Herbeiführung des sofortigen Friedens“

4. November 1918
Deutschland will ein „Volksstaat“ werden

4. November 1918
Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

5. November 1918
Der „Kieler Matrosenaufstand“ ist das Hauptgesprächsthema

5. November 1918
Abkommen über Verfassungsreformen

5. November 1918
Die USPD will im „Hackerkeller“ eine Wahlversammlung abhalten

5. November 1918
Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

5. November 1918
Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

6. November 1918
Der bayerische „Innenminister“ von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

6. November 1918
Die SPD ruft zu einer Massenversammlung auf der „Theresienwiese“ auf

6. November 1918
Erhard Auer spricht zum Thema „Was wollen wir Sozialdemokraten“

6. November 1918
Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

6. November 1918
Arbeiter und Soldaten und bilden „Arbeiter- und Soldatenräte“

6. November 1918
Die Münchner „Erdbebenwarte“ verzeichnet zwei starke Erdstöße

6. November 1918
Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

7. November 1918
Die Revolution beginnt auf der Theresienwiese

7. November 1918
SPD-Auer würde die gewaltsame Niederschlagung der Revolution dulden

7. November 1918
Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

7. November 1918
Auch die „Residenzwache“ verlässt ihren Posten

7. November 1918
Kein Soldat oder Polizist hält auch nur einen einzigen „Revolutionär“ zurück

7. November 1918
„Es lebe die Revolution

7. November 1918
Die Versammlung verläuft zunächst nach den Vorstellungen Erhard Auers

7. November 1918
Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als „albernes Pack“

7. November 1918
SPD-Forderungen an „Reichskanzler“ Max von Baden

7. November 1918
Weitere „Arbeiter- und Soldatenräte“ werden gebildet

7. November 1918
Die „Waffenstillstandsverhandlungen“ haben begonnen

7. November 1918
Der „Königliche Staatsrat“ drängt den König zur Flucht

7. November 1918
Soldaten und Zivilsten dringen in das „Hotel Bayerischer Hof“ ein

7. November 1918
Die „Revolutionäre“ besetzen den „Bayerischen Landtag“

7. November 1918
Die „Arbeiter- und Soldatenräte“ wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

7. November 1918
Die wichtigsten Zeitungsverlage sind in den Händen der „Aufständischen“

7. November 1918
Der „Hauptbahnhof“ und das „Telegraphenamt“ sind besetzt

8. November 1918
Erste Sitzung der „Revolutionäre“ im „Landtagsgebäude“

8. November 1918
Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

8. November 1918
Der „Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern“ konstituiert sich

8. November 1918
Kurt Eisner stellt das neue „Kabinett“ zusammen

8. November 1918
Eine „Provisorische Bayerische Regierung“ wird gebildet

8. November 1918
Kurt Eisner kürzt als erstes sein „hohes“ Gehalt

8. November 1918
Die „Revolution“ als Mittel zur Beendigung des Krieges

8. November 1918
König Ludwig III. flieht mit der königlichen Familie nach Hintersee

Nach dem 8. November 1918
Eine „Republikanische Schutztruppe“ wird gegründet

Nach dem 9. November 1918
Die „Schack-Galerie“ wird beschlagnahmtes preußisches „Kronvermögen“

9. November 1918
Philipp Scheidemann ruft in Berlin die „Deutsche Republik“ aus

9. November 1918
Die „Thule-Gesellschaft“ bekämpft die Revolution

9. November 1918
Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

9. November 1918
Die „Residenz“ wird vor möglichen Plünderungen geschützt

9. November 1918
„Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu“

10. November 1918
Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

10. November 1918
Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

10. November 1918
„Stadtkommandant“ Arnold wird abgesetzt

10. November 1918
Kronprinz Rupprecht kämpft um seine Krone

10. November 1918
Hindenburg will den „terroristischen Bolschewismus“ verhindern.

10. November 1918
Sachsen, Württemberg und Oldenburg wird Republik

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland

10. November 1918
Die Suche nach dem geflohenen König

10. November 1918
Die „Thule-Gesellschaft“ gründet einen „Kampfbund“

10. November 1918
Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Matthias Erzberger unterzeichnet das „Waffenstillstandsabkommen“

11. November 1918
Das „Zentrum“ fügt sich „den gegebenen Verhältnissen“

11. November 1918
Gründung des „Spartakusbundes“ in Berlin

11. November 1918
Achtstundentag bei der „Bayerischen Verkehrsverwaltung“

11. November 1918
„Generalmajor“ von Kunzmann wird „Stadtkommandant“

11. November 1918
Die „Königliche Zivilliste“ wird in Staatseigentum überführt

11. November 1918
Kronprinz Rupprechts Forderungen werden einfach ignoriert

12. November 1918
Auflösung des „Zentrums“ und Gründung der „Bayerischen Volkspartei“

12. November 1918
Die alten Machtinsignien verschwinden

12. November 1918
Einführung des Achtstundentages in den städtischen Betrieben

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

12. November 1918
Erstmalige Benennung Bayerns als „Volksstaat“

12. November 1918
Die „Regierung Ebert“ veröffentlich ihr Regierungsprogramm

12. November 1918
Weitere Thronverzichte in Anhalt und Lippe

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

12. November 1918
Eine „Amnestie“ wird erlassen

12. November 1918
Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

12. November 1918
Eine „Rücktrittserklärung“ ohne das Wort „Abdankung“

12. November 1918
Pressefreiheit und Telefonverkehr

13. November 1918
König Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

13. November 1918
Der „Republikanische Bürgerrat München“ wird geründet

13. November 1918
Gründung des „ Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm“

13. November 1918
Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“

13. November 1918
Der sächsische König erklärt seinen Thronverzicht

13. November 1918
Forderungen zu „freiwilliger Zucht und Unterordnung“

14. November 1918
Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

14. November 1918
Errichtung eines „Ministeriums für soziale Fürsorge“

14. November 1918
Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

14. November 1918
Freiwillige und erzwungene Thronverzichte

14. November 1918
Die erste Sitzung des „Arbeitsausschusses

14. November 1918
Der „Thronverzicht“ von König Ludwig III. wird veröffentlicht

15. November 1918
Die „Bayerische Volkspartei - BVP“ akzeptiert die revolutionären Ereignisse

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste „Regierungserklärung“

15. November 1918
Beratung über Gründung eines „Studentenausschusses“

15. November 1918
Die „Republik Deutsch-Österreich“ wird proklamiert

15. November 1918
Thronverzicht des Herzogs von Sachsen-Coburg

15. November 1918
Kurt Eisners „Regierungsprogramm“

Um den 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will „Eisner-Protegés“ verhindern

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

17. November 1918
„Revolutionsfeier“ im „Nationaltheater“

17. November 1918
Die „Deutsche Volkspartei in Bayern“ wird gegründet

18. November 1918
Die „Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung“ erscheint

18. November 1918
Professor Foerster wird „einstweiliger bayerischer Gesandter“ in Bern

18. November 1918
Fleischversorgung für München

18. November 1918
Annullierung des „Friedensvertrags von Brest-Litowsk“ abgelehnt

18. November 1918
Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht

18. November 1918
Im „Wagnersaal“ findet die erste „Frauenversammlung“ statt

18. November 1918
Aufruf zum „Inneren Widerstand“ gegen die neue Staatsform

19. November 1918
5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

20. November 1918
Die „Verwaltung des ehemaligen Kronguts“ entsteht

20. November 1918
600 Matrosen verlassen München

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

22. November 1918
Gründung der „Deutschnationalen Volkspartei - DNVP“

23. November 1918
Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

24. November 1918
Die BVP schließt die „Wiederherstellung der Monarchie“ aus

24. November 1918
Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

25. November 1918
„Reichskonferenz“ für „Einberufung der Nationalversammlung“

26. November 1918
Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

26. November 1918
Protest gegen Kurt Eisners „Kriegsschuldfrage“

26. November 1918
Die Arbeiten für das „Walchensee-Kraftwerk“ beginnen

27. November 1918
Kurt Eisner bricht die Beziehungen des „Freistaats Bayern“ zu Berlin ab

28. November 1918
Kaiser Wilhelm II. dankt ab

28. November 1918
Das „III. Bataillon“ trifft in München ein

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

29. November 1918
„Revolutionsfeier“ für Verwundete

29. November 1918
Das „II. Bataillon“ zieht in München ein

30. November 1918
„Revolutionsfeier“ für die Studenten und Schüler

Dezember 1918
Die „Bayerischen Volkspartei - BVP“ wehrt sich

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im „Deutschen Theater“

2. Dezember 1918
Aus der „Leibgarde

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

5. Dezember 1918
Termin für die „Landtagswahl“ auf 12. Januar festgelegt

6. Dezember 1918
Erich Mühsam gegen Wahlen für eine „Bayerische Nationalversammlung“

6. Dezember 1918
Der königliche „Privatmobiliarbesitz“ wird abgeholt

6. Dezember 1918
Demonstranten zwingen „Innenminister“ Erhard Auer zum Rücktritt

7. Dezember 1918
Die „Spanische Grippe“ fordert 92 Tote

7. Dezember 1918
BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

7. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

7. Dezember 1918
Die „Kasernenräte“ sprechen dem „Soldatenrat“ das Misstrauen aus

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung „Rote Hand“ wird verboten

8. Dezember 1918
Mehrere Bataillone treffen in München ein

9. Dezember 1918
Die Delegierten der „Arbeiterräte Bayerns“ treffen sich erstmalig

9. Dezember 1918
Der „Rat der Presse und des Schrifttums“ konstituiert sich

9. Dezember 1918
Aus der „Schack-Galerie“ wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

11. Dezember 1918
Erste Versammlung des „Spartakusbundes München“

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei „Wahlkampf-Versammlungen“ ab

13. Dezember 1918
Der „provisorische Nationalrat“ hält seine erste Sitzung

14. Dezember 1918
600 Angehörige des „1. Infanterie-Regiments“ treffen in München ein

14. Dezember 1918
Der „Politische Rat geistiger Arbeiter“

15. Dezember 1918
„Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands“

16. Dezember 1918
„Verordnung, betreffend Beaufsichtigung der Volksschule“ gebilligt

16. Dezember 1918
In Berlin beginnt der „Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte“

17. Dezember 1918
Soldaten besetzen die Versammlung der „Deutschen Volkspartei München“

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

18. Dezember 1918
„Innenminister“ Erhard Auer erlaubt die Zulassung von „Milizen“

18. Dezember 1918
Termin für die Wahlen zur „Nationalversammlung“ festgesetzt

19. Dezember 1918
Der „Spartakusbund München“ versammelt sich im „Wagnersaal“

19. Dezember 1918
Der erste „Feierabend“ im „Deutschen Theater“

20. Dezember 1918
Die „Neue Zeitung“ erscheint erstmals

20. Dezember 1918
Massiver Protest zur Abwehr der „bolschewistischen Strömungen“

21. Dezember 1918
Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

21. Dezember 1918
Ein umfangreicher „Schleichhandel“ wird aufgedeckt

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

23. Dezember 1918
Reduzierung der „Gasabgabe“ beschlossen

24. Dezember 1918
„Innenminister“ Auer feiert mit Graf Arco in der „Türkenkaserne“

24. Dezember 1918
Brot teurer - Pferdefleisch billiger

24. Dezember 1918
Die Gründung einer „Kommunistischen Partei“ beschlossen

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine „Bürgerwehr“ gründen

28. Dezember 1918
17 „Bürgerwehr“-Gründer werden festgenommen

29. Dezember 1918
Der „Landessoldatenrat“ lehnt die „Bürgerwehr“ ab

29. Dezember 1918
Die USPD-Vertreter verlassen die Berliner „Reichsregierung“

29. Dezember 1918
Der „Spartakusbund“ will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner lehnt die „Bürgerwehr“ ab

30. Dezember 1918
Demonstration zur Erhöhung der „Arbeitslosenunterstützung“

30. Dezember 1918
Radikale Forderungen der „Internationalen Kommunisten“

30. Dezember 1918
Die „Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen“

30. Dezember 1918
Matrosenversammlung im „Alten Hackerkeller“

30. Dezember 1918
US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

30. Dezember 1918
Der „Gründungsparteitag der KPD“ beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

31. Dezember 1918
239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der „Spanischen Grippe“

31. Dezember 1918
Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

1. Januar 1919
Schießerei im „Katholischen Gesellenhaus“

1. Januar 1919
Die „Österreichische Gesandtschaft“ wird besetzt

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das „zügellose Treiben“ in der Silvesternacht

4. Januar 1919
Der gesetzgebende „Provisorische Nationalrat“ tagt letztmals

4. Januar 1919
„Wahlkampf-Versammlungen“ der Parteien

4. Januar 1919
Das „Staatsgrundgesetz der Republik Bayern“ wird beschlossen

5. Januar 1919
Das „Vorläufige Staatsgrundgesetz“ wird erlassen

7. Januar 1919
3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der „Grippe-Epidemie“

10. Januar 1919
Der „Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft“ wird gegründet

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

10. Januar 1919
Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

10. Januar 1919
Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

10. Januar 1919
Bremen wird „Selbstständige Sozialistische Republik“

11. Januar 1919
„Waffengebrauch wird, soweit möglich, durch Trommelwirbel angekündigt“

11. Januar 1919
Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

12. Januar 1919
Das Ergebnis der Landtagswahl von 1919

13. Januar 1919
Razzia beim „Soller“ und im „Metzgerbräu“

14. Januar 1919
Die am „Januar-Streik“ beteiligten werden amnestiert

14. Januar 1919
„Passzwang“ für alle Nicht-Bayern

15. Januar 1919
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden ermordet

15. Januar 1919
Bei einer „Razzia“ wird „Hehlerware“ beschlagnahmt

16. Januar 1919
„Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern“ geplant

17. Januar 1919
Das „Freikorps Lützow“ wird in Berlin gegründet

17. Januar 1919
Verbot eines „religionslosen Moralunterrichts“ aufgehoben

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen „Reichstag“

20. Januar 1919
Entwurf der „Weimarer Verfassung“ der Öffentlichkeit vorgestellt

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer „Reichsverfassung“

24. Januar 1919
Der Verkehr der „Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge“ wird eingestellt

24. Januar 1919
Für einen „gerechten Frieden“ im „Deutschen Theater“

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Lebensmittelverhältnisse

27. Januar 1919
„Kasernenräte“ planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit „Exkommunikation“

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Um den 2. Februar 1919
„Freisinger Erklärung“ der bayerischen Bischöfe

3. Februar 1919
Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

3. Februar 1919
BVP-Proteste gegen den „Religionsunterrichts-Erlass“

3. Februar 1919
Ex-Königin Marie Therese stirbt auf „Schloss Wildenwart“

4. Februar 1919
Kurt Eisner reist zum „Internationalen Sozialistenkongress“ nach Bern

4. Februar 1919
Regierungstruppen „befreien“ die Hansestadt Bremen

6. Februar 1919
„Trauerfeier“ für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

6. Februar 1919
Die „überhandnehmende Tanzwut“ kritisiert

6. Februar 1919
Die „Mittelschüler“ machen mobil zum „Schulstreik

6. Februar 1919
„Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München“ gegründet

6. Februar 1919
Die „Nationalversammlung“ tritt in Weimar zusammen

7. Februar 1919
Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird verhaftet

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der „Spanischen Grippe“ gestorben

8. Februar 1919
Der „Revolutionäre Arbeiterrat“ verlangt die Freilassung von Max Levien

8. Februar 1919
Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die „Militärpolizei“ sorgt für die Einhaltung der „Polizeistunde“

11. Februar 1919
Friedrich Ebert (SPD) zum „provisorischen Reichspräsidenten“ gewählt

11. Februar 1919
Der „Kommunistenführer“ Max Levien wird aus der Haft entlassen

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den „Volksheimatschutz“ auf

13. Februar 1919
In München wird ein „Rätekongress“ durchgeführt

13. Februar 1919
Die „Räte

13. Februar 1919
Eine „Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten“

13. Februar 1919
Philipp Scheidemann [SPD] bildet die „Weimarer Koalition“

15. Februar 1919
Die „Ministerkrise“ wird für beendet erklärt

15. Februar 1919
Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer „Freiwilligen Volkswehr“

15. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

15. Februar 1919
Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein „Freikorps“ zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der „Theresienwiese“ fordert Existenz der „Räte“

16. Februar 1919
Das „Faschingstreiben“ wird verboten

18. Februar 1919
Die „Münchner Post“ fordert den Rücktritt Kurt Eisners

18. Februar 1919
Kritik am „Vollzugsausschuss“, „Landessoldatenrat“ sowie Kurt Eisner

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte „Lotter-Putsch“

20. Februar 1919
Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine „Rücktrittsrede“ vor

21. Februar 1919
Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

21. Februar 1919
Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

21. Februar 1919
Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

21. Februar 1919
Der „Zentralrat“ nimmt seine Arbeit auf

21. Februar 1919
Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

21. Februar 1919
Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

21. Februar 1919
Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

21. Februar 1919
Der Landtag unterbricht seine Sitzung

21. Februar 1919
Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

21. Februar 1919
Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

21. Februar 1919
„Ministerpräsident“ Kurt Eisner wird ermordet

21. Februar 1919
„Militärminister“Albert Roßhaupter kommt in „Schutzhaft“

21. Februar 1919
Verwüstungen und Plünderungen

21. Februar 1919
Ein elfköpfiger „Aktionsausschuss“ übernimmt die vollziehende Gewalt

21. Februar 1919
Die „Kommunisten“ verlangen die sofortige Ausrufung der „Räterepublik“

21. Februar 1919
Ein „Zentralrat der Bayerischen Republik“ konstituiert sich

21. Februar 1919
Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

22. Februar 1919
Ein „Nachrichtenblatt des Zentralrats“ erscheint

22. Februar 1919
Bewaffnete „Kommunisten“ besetzen das „Leo-Haus“

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Geiseln werden in „Schutzhaft“ genommen

22. Februar 1919
Der „Zentralrat“ wird erweitert

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

23. Februar 1919
Der „Generalstreik“ wird beendet

24. Februar 1919
Der „Studentenausschuss“ verabscheut die politischen Morde

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

25. Februar 1919
Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

25. Februar 1919
Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

25. Februar 1919
Der „Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte“ tagt

25. Februar 1919
Rektor und Uni-Senat verurteilen die „Freveltat“

26. Februar 1919
Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

26. Februar 1919
Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

27. Februar 1919
Das „Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr“

28. Februar 1919
Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

28. Februar 1919
Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

28. Februar 1919
Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beratschlagt

28. Februar 1919
Die „Sperrstunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

28. Februar 1919
Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

1. März 1919
Der „Rätekongress“ wählt einen „Aktionsausschuss“

1. März 1919
Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten“ Dürr

1. März 1919
Flugzeuge werfen über München Flugblätter ab

1. März 1919
Überdruckte Briefmarken

2. März 1919
Die Münchner „Kasernenräte“ stellen sich hinter die neugewählte Regierung

2. März 1919
Im „Münchener Tagblatt“ erscheint das „Vorläufige bayerische Grundgesetz“

3. März 1919
„Ausnahmezustand“ über Berlin verhängt

3. März 1919
Die „Kasernenräte“ kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

5. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Aschermittwoch-Pferdemarkt“ statt

5. März 1919
Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

6. März 1919
Die „Bayerischen Volkspartei“ bekennt sich zur republikanischen Staatsform

6. März 1919
Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

7. März 1919
Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

8. März 1919
Antrag auf „sofortige Einberufung des Landtags“

9. März 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske [SPD] erlässt „Schießbefehl“

??? Um den 10. März 1919
Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der USPD gewählt

11. März 1919
In Stadelheim verhandelt das „Volksgericht“ über 21 Plünderer

11. März 1919
In der „Nordseefischhalle“ gibt's 8.000 Heringe

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

13. März 1919
Die „Weimarer Nationalversammlung“ beschließt die „Sozialisierung“

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

16. März 1919
Im „Odeon“ findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

16. März 1919
Der „Rätekongress“ räumt das Landtagsgebäude

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

19. März 1919
Auf dem „Heumarkt“ findet der „Fasten-Pferdemarkt“ statt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im „Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz“

21. März 1919
In Ungarn wird eine „Räterepublik“ ausgerufen

22. März 1919
Artikel gegen das „Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels“

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das „Ministerium der Finanzen“

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der „Weimarer Verfassung“

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Die Forderungen nach einem „Rätesystem“ werden wieder lauter

3. April 1919
Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

4. April 1919
Die Kommunisten lehnen die „Räterepublik“ ab

4. April 1919
Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

4. April 1919
Die „Münchner Garnison“ wird den Landtag nicht schützen

4. April 1919
Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem „Montgelas-Palais“

4. April 1919
Forderungen nach Ausrufung einer „Räterepublik“

5. April 1919
Massenversammlungen lehnen die geplante „Räterepublik“ ab

5. April 1919
Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

5. April 1919
Weitreichende Forderungen der Soldaten

5. April 1919
Gegen die vom „Zentralrat“ geplante Ausrufung einer „Räterepublik“

5. April 1919
„Errungenschaften der Revolution“ auf Dauer erhalten

5. April 1919
Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer „Räterepublik“

6. April 1919
Der „Zentralrat“ informiert alle Behörden über die „Räterepublik“

6. April 1919
Der „Zentralrat“ entscheidet für die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“

6. April 1919
Der „Landesparteitag der SPD“ lehnt eine „Räterepublik“ strikt ab

6. April 1919
Der „SPD-Landesparteitag“ spricht sich gegen die „Räterepublik“ aus

7. April 1919
Die „Räterepublik Baiern“ wird es lediglich ganze sechs Tage geben

7. April 1919
Die „Ausrufung der Räterepublik Baiern“ funktioniert reibungslos

7. April 1919
Die „Münchner Rote Fahne“ bezeichnet die „Räterepublik“ als Kompromiss

7. April 1919
Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

7. April 1919
Die „Regierung Hoffmann“ verlegt ihren Sitz nach Nürnberg

7. April 1919
Der 7. April wird zum „Nationalfeiertag“ erklärt

7. April 1919
Die „Räterepublik“ lehnt Zusammenarbeit mit „Reichsregierung“ ab

7. April 1919
In der „Räteregierung“ sitzen keine Mehrheitssozialdemokraten

7. April 1919
„Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten“

7. April 1919
Die Mitglieder des „Zentralrats“ rufen die „Räterepublik Baiern“ aus

7. April 1919
Ministerpräsident Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

7. April 1919
Gründung eines „Revolutionären Hochschulrats“

8. April 1919
Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der „Räterepublik“

8. April 1919
„Beschlagnahme und Rationierung“ der Wohnräume angeordnet

8. April 1919
Die „Bewaffnung des Proletariats“ beginnt

8. April 1919
Der „Revolutionäre Hochschulrat“ stellte seine Forderungen vor

8. April 1919
Die „Kasernenräte“ sämtlicher Truppenteile stehen hinter der „Räterepublik“

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des „Zentralrats“

9. April 1919
Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

9. April 1919
Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des „Zentralrats“

9. April 1919
Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

9. April 1919
Die „Kapitalflucht“ soll unterbunden werden

9. April 1919
Wilhelm Reichart wird „Volksbeauftragter für das Militärwesen“

9. April 1919
Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

9. April 1919
In Braunschweig wird die „Räterepublik“ ausgerufen

10. April 1919
Der „Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens“ wehrt sich

10. April 1919
Der „Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns“

10. April 1919
Die „Reichsbank“ stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

10. April 1919
Einsetzung von „Revolutionstribunalen“ bekanntgegeben

10. April 1919
Einstellungsbeginn für die „Rote Armee“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

10. April 1919
Ernst Toller redet im „Hofbräuhaus“ vor den „Betriebsräten“

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. April 1919
Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

11. April 1919
Die „Republikanische Schutztruppe“ muss den Rückzug antreten

11. April 1919
Das „Revolutionstribunal“ nimmt seine Tätigkeit auf

11. April 1919
Urabstimmung zur „Räterepublik“

11. April 1919
„Entwaffnung der Bourgeoisie“ angeordnet

11. April 1919
Das „Gemeindekollegium“ lehnt die „Räterepublik“ ab

11. April 1919
Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

11. April 1919
Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

11. April 1919
Pläne für einen Putsch gegen die „Räteregierung“ werden geschmiedet

12. April 1919
Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

12. April 1919
Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

12. April 1919
Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

12. April 1919
Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

12. April 1919
Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

12. April 1919
Der „Hochschulrat“ verfügt die „Schließung der Universität“

12. April 1919
Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

12. April 1919
Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des „Zentralrats“

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das „Erzbischöfliche Palais“ ein

13. April 1919
Der „Palmsonntags-Putsch“ der Regierung Hoffmann

13. April 1919
Die „Verhaftungskommission des Zentralrats“ nimmt Geiseln

13. April 1919
Der „Aktionsausschuss“ besetzt alle öffentlichen Gebäude

13. April 1919
Flugblätter verkünden: „Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

13. April 1919
Die „Zweite Räterepublik“ oder „Kommunistische Räterepublik“ ausgerufen

13. April 1919
Der Hauptbahnhof wird gestürmt

13. April 1919
Kommunisten besetzen das „Waffendepot“ in der Ausstellungshalle

13. April 1919
Die „Republikanische Schutztruppe“ verschanzt sich im Hauptbahnhof

13. April 1919
Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

13. April 1919
Flugblatt: „Verhängung des Kriegszustandes über München“

13. April 1919
Der „Palmsonntag-Putschs“ scheint geglückt

13. April 1919
„Vertraulich! Nicht auf bayr. Boden mitnehmen!“

14. April 1919
Die „Regierung Hoffmann“ arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

14. April 1919
Karl Gandorfer wird ins „Zuchthaus Straubing“ gebracht

14. April 1919
Die Münchner müssen ihre Waffen abgeben

14. April 1919
„Polizeipräsident“ Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

14. April 1919
Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

14. April 1919
Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

14. April 1919
Die „Regierung Hoffmann“ organisiert den Einsatz von Freiwilligen

14. April 1919
Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische „Räterepublik“ beginnen

14. April 1919
Der „Vollzugsrat“ hat den „Generalstreik“ ausgerufen

15. April 1919
Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

15. April 1919
Von der Eichstätter „Willibaldsburg“ ins „Zuchthaus Ebrach“

15. April 1919
Truppen der bayerischen „Exil-Regierung“ rücken in Dachau ein

15. April 1919
Warnung vor „Geldhamstern“ und „Lebensmittelwucher“

15. April 1919
Emil K. Maenner wird „Volksbeauftragter für Finanzwesen“

15. April 1919
Ein „Revolutionärer Zentralschülerrat“ wird gegründet

15. April 1919
„Regierungstruppen“ rücken aus Richtung Dachau nach München

15. April 1919
Hans Köberl wird „Polizeipräsident“

15. April 1919
Die „Rote Armee“ erringt ihren ersten Sieg

16. April 1919
Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

16. April 1919
Rudolf Egelhofer wird „Oberkommandierender der Roten Armee“

16. April 1919
Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

16. April 1919
Die „Regierung Hoffmann“ ruft zur Befreiung Münchens auf

16. April 1919
Die „Wirtschaftskommission des Vollzugsrats“ droht Unternehmen

16. April 1919
Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den „Streik“ zahlen

16. April 1919
Willy Weinberger wird „stellvertretender Stadtkommandant“

16. April 1919
Auch die zeremonielle „Fußwaschung“ findet nicht mehr statt

16. April 1919
Die Mitglieder des „Revolutionstribunals“ werden inhaftiert

16. April 1919
Der Goldvorrat der „Reichsbank“ wird beschlagnahmt

16. April 1919
110 Millionen Mark werden gedruckt

16. April 1919
Eine Besprechung im „Preußischen Kriegsministerium“ zu Bayern

16. April 1919
Die „Rote Armee“ in Dachau

16. April 1919
Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

17. April 1919
Der „Vollzugsrat“ macht Ernst Toller Vorwürfe

17. April 1919
Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

17. April 1919
Offizieller „Haftbefehl“ erlassen

17. April 1919
Willy Weinberger wird „Stellvertretender Stadtkommandant“

17. April 1919
Einsatz von „Reichswehrverbänden“ gegen München

18. April 1919
Der fünfte Tag des „Generalstreiks“

18. April 1919
Willy Weinberger wird „Stadtkommandant“

18. April 1919
Verschleppt ins „Zuchthaus Ebrach“

19. April 1919
Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

19. April 1919
Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

19. April 1919
Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

19. April 1919
Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den „Sicherheitsdienst“

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

20. April 1919
Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

20. April 1919
Finanzmittel für die „Räterepublik“ sollen beschafft werden

20. April 1919
„Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

20. April 1919
Nach drei Tagen kapitulieren die Augsburger

21. April 1919
Der „Generalstreik“ wird verlängert

21. April 1919
In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

22. April 1919
Der neuntägige „Generalstreik“ endet

22. April 1919
Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

22. April 1919
Der „Dentist“ Johann Clemens Waldschmidt wird „Polizeipräsident“

22. April 1919
Die „Demonstration des Proletariats“ mit einer großen „Truppenschau“

23. April 1919
Die Vorlesungen des „Sommersemesters“ beginnen nicht vor dem 1. Juli

23. April 1919
„Reichswehrminister“ Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

23. April 1919
Der „Installateur“ Ferdinand Mairgünther wird „Polizeipräsident“

23. April 1919
Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Um den 24. April 1919
Neues Papiergeld wird gedruckt

24. April 1919
Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

24. April 1919
Neuer „Stadtkommandant“ wird Max Mehrer

24. April 1919
Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

25. April 1919
Aufruf zum Eintritt in die „Freikorps“ und in die „Volkswehr“

25. April 1919
Für das rechtsrheinische Bayern gilt das „Standrecht“

25. April 1919
Das „Kuchenverbot“ bleibt auch weiterhin besteht

25. April 1919
Die „Rote Armee“ verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

26. April 1919
Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

26. April 1919
Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

26. April 1919
Die Aktivitäten der „Thule-Gesellschaft“ werden aufgedeckt

26. April 1919
Die „DDP“ mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

26. April 1919
Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

27. April 1919
Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

27. April 1919
Eugen Leviné beschwert sich über die „Zehnerkommission“

27. April 1919
Die „Zehnerkommission“ berichtet zur „Passangelegenheit“

27. April 1919
Die nur einen Tag andauernde „Diktatur der Betriebsräte“ beginnt

27. April 1919
Die „Betriebs- und „Kasernenräte“ stürzen die kommunistische Räterepublik

27. April 1919
Im „Hofbräuhaus“ eskaliert schließlich der Konflikt

27. April 1919
Besetzungs-Befehle des „Reichswehrtruppenkommandos“

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

27. April 1919
„Thule-Gesellschaft“ als „gemeingefährliche Verbrecherbande“ bezeichnet

28. April 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte“ wählen einen neuen „Aktionsausschuss“

28. April 1919
Die „Regierung Hoffmann“ hat sich der „Reichswehr“ ausgeliefert

28. April 1919
„Späherberichte“ zeigen eine ganz deutlich sinkende Stimmung

28. April 1919
„Einschließung Münchens“ bis zum 30. April befohlen

28. April 1919
Das „Luitpold-Gymnasium“ wird Sitz des „Aktionsausschusses“

28. April 1919
Max Levien soll mit der „Kasse der Kriegsgeschädigten“ durchgebrannt sein

28. April 1919
Giesinger Kommunisten stürmen das „Polizeipräsidium“

28. April 1919
Kommunisten besetzen das „Wittelsbacher Palais“

28. April 1919
Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

28. April 1919
Die „Diktatur der Roten Armee“ beginnt

28. April 1919
Kardinal Michael von Faulhaber verlässt München

29. April 1919
Wladimir Iljitsch Lenins Glückwünsche erreichen keinen Empfänger

29. April 1919
Die Verwüstungen im „Polizeipräsidium“ gehen weiter

29. April 1919
„Nuntius“ Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

29. April 1919
Schwerbewaffnete Soldaten der „Roten Armee“ in der „Nuntiatur“

29. April 1919
Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen „Generalstreik“ aus

29. April 1919
Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

29. April 1919
Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

29. April 1919
Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das „Freikorps Werdenfels“

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

30. April 1919
„Regierungstruppen“ haben den Ring um München geschlossen

30. April 1919
Der frühere „Stadtkommandant“ Willy Weinberger ist ertrunken

30. April 1919
Versammlung der „Betriebs- und Soldatenräte“ im „Hofbräuhaus“

30. April 1919
Im Hof des „Luitpold-Gymnasiums“ werden Geiseln erschossen

30. April 1919
Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen „Nuntius“ beschlagnahmt

30. April 1919
Die KPD wirbt zum Eintritt in die „Rote Armee“

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

30. April 1919
Der neue „Aktionsausschuss“ will die Waffen niederlegen

30. April 1919
Perlacher „Rotarmisten“ gegen das „Freikorps Regensburger Volkswehr“

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den „marxistischen Sozialismus“

1. Mai 1919
Das „Freikorps Lützow“ zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

1. Mai 1919
Befehlswidrig rücken Teile der Regierungstruppen in die Innenstadt vor

1. Mai 1919
Die Gegenrevolution marschiert

Ab dem 1. Mai 1919
Das „Marianum“ ist ein Hauptquartier der „Weißen“ Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Das „Freikorps Werdenfels“ fährt mit dem Zug nach München

1. Mai 1919
Bayerns Regierung verhängt „den Kriegszustand und das Standrecht“

1. Mai 1919
Die „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ verabscheuen den Geiselmord

1. Mai 1919
De „Betriebs- und Soldatenräte Münchens“ veröffentlichen eine Erklärung

1. Mai 1919
„Stadtkommandant“ Max Mehrer tritt zurück

1. Mai 1919
Der „Geiselmord von München“ bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

1. Mai 1919
Die „Weißen Truppen“ müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

1. Mai 1919
Es kommt in der Innenstadt zu Schießereien, Kämpfen und Verwüstungen

1. Mai 1919
Das „Freikorps Oberland“, das vom „Thule-Führer“ Sebettendorf angeführt

2. Mai 1919
Die Kämpfe zwischen den „Weißen Truppen“ und der „Roten Garde“

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

2. Mai 1919
Gustav Landauer wird im „Gefängnis Stadelheim“ grausam ermordet

2. Mai 1919
Das „Freikorps Werdenfels“ beteiligt sich an den „Säuberungsmaßnahmen“

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

2. Mai 1919
Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

2. Mai 1919
Der „Mathäserbräu“ wird in Brand geschossen

2. Mai 1919
München wird von den „Regierungstruppen“ eingenommen

2. Mai 1919
92 „Spartakisten“ und „Rotarmisten“ werden erschossen

3. Mai 1919
Noch vereinzelte Schießereien in der Innenstadt

3. Mai 1919
Rudolf Egelhofer wird erschossen

3. Mai 1919
Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

3. Mai 1919
Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

3. Mai 1919
Bildung der „Volkswehr“ und von „Freiwilligenkorps“ zugelassen

3. Mai 1919
In „Stadelheim“ werden 50 „Spartakisten“ standrechtlich erschossen

3. Mai 1919
Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

4. Mai 1919
Josef Sontheimer wird im „Franziskaner-Keller“ hinterrücks ermordet

4. Mai 1919
Immer mehr „Weiße“ rücken in München ein

4. Mai 1919
Die Herstellung und Verbreitung aller „linken“ Zeitungen wird verboten

4. Mai 1919
Oberstleutnant Adolf Herrgott wird „Stadtkommandant“

4. Mai 1919
Die letzten Einheiten der „Roten Armee“ werden zerschlagen

4. Mai 1919
Die Perlacher „Pastoren-Ehefrau“ fühlte sich von „Kommunisten“ bedroht

4. Mai 1919
Das „Freikorp Lützow“ holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im „Hofbräukeller“ hingerichtet

5. Mai 1919
Die Angehörigen der „Garnison München“ müssen in ihre Kasernen

5. Mai 1919
„Kommandeure“ übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

5. Mai 1919
Der „Schienen-Nahverkehr“ wirdteilweise wieder aufgenommen

5. Mai 1919
Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

5. Mai 1919
Urteile der „Revolutionstribunale“ sind null und nichtig

5. Mai 1919
Von der „Räteregierung“ ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

5. Mai 1919
Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

6. Mai 1919
21 „Kolpinggesellen“ werden im Keller des „Prinz-Georg-Palais“ ermordet

6. Mai 1919
6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

6. Mai 1919
Kardinal Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

7. Mai 1919
Das Leben in München normalisiert sich wieder

8. Mai 1919
Das „Freikorps Werdenfels“ präsentiert sich der Bevölkerung

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die „Weißen Truppen

10. Mai 1919
Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

10. Mai 1919
Das „Freikorps Werdenfels“ verlässt München

10. Mai 1919
An der „Maximiliansbrücke“ fallen Gewehrschüsse

10. Mai 1919
Die in der „Martin-Schule“ stationierten Posten werden angegriffen

10. Mai 1919
Gründung der „Deutschen Bürgervereinigung“

10. Mai 1919
Eine „Volksaufklärungsstelle für Bayern“ wird gegründet

10. Mai 1919
Die „Polizeistunde“ wird auf 22 Uhr festgesetzt

10. Mai 1919
Zurückgegebene Waffenarsenale

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die „Münchner Einwohnerwehr“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des „Hochverrats“ angeklagt

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des „Standgerichts München“

21. Mai 1919
Verhaftungen und Polizeistunde

31. Mai 1919
Umbildung der „Regierung Hoffmann“ in Bamberg

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im „Suresnes-Schlösschen“ in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im „Gefängnis Stadelheim“ erschossen

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird „Erster Bürgermeister“ von München

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren „Festungshaft“ verurteilt

1. August 1919
Aufhebung des „Standrechts“ - ​Einsetzung von „Volksgerichten“

1. August 1919
Mit dem „Schulaufsichtsgesetz“ wird die „Fachaufsicht“ eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

8. August 1919
Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
In der „Weimarer Republik“ wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

11. August 1919
Die „Weimarer Verfassung“ hebt bayerische Gesetze auf

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die „Bayerische Verfassung“

14. August 1919
Die „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

Um den 15. August 1919
Eintritt in die „Deutsche Arbeiterpartei - DAP“

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der „Reichswehr“

1. September 1919
Der erste „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

15. September 1919
Die demokratische „Bayerische Verfassung“ tritt in Kraft

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

1. Oktober 1919
Der seit 1. August 1914 bestehende „Kriegszustand“ wird aufgehoben

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite „Geiselmordprozess“ vor dem „Volksgericht München“ beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im „Gefängnis Stadelheim“

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im „Hofbräukeller“ seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Hohe Zuchthausstrafen für die Mörder der „Kolpinggesellen“

8. November 1919
„Festversammlungen“ zum „Jahrestag der Revolution“

1. Dezember 1919
Das „Kriegsrecht“ in Bayern wird aufgehoben

10. Dezember 1919
Der „Verein kommunistischer Sozialisten“ wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

15. Januar 1920
Der Prozess gegen Graf Anton von Arco auf Valley beginnt

16. Januar 1920
Graf Anton von Arco auf Valley zum Tode verurteilt

17. Januar 1920
Der Eisner-Mörder wird zu „lebenslanger Festungshaft“ begnadigt

Bis Februar 1920
5.233 Strafprozesse gegen Räterepublikaner

1. Mai 1920
Ein Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“

12. Mai 1920
Dr. Fritz Gerlichs Wahl zum Stadtrat ist ungültig

31. Mai 1920
Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ werden aufgekauft

6. Juni 1920
Dr. Fritz Gerlich kandidiert erfolglos zum „Reichstag“ und zum „Landtag“

12. Juni 1920
Der dritte „Geiselmordprozess“ beginnt

14. Juni 1920
Das Todesurteil aus dem dritten „Geiselmordprozess“ wird vollzogen

Um den 15. Juni 1920
Fritz Gerlichs Buch „Der Kommunismus als Lehre vom Tausendjährigen Reich“

1. Juli 1920
Fritz Gerlich wird „Chefredakteur“ der „Münchner Neuesten Nachrichten“

7. November 1920
Eine „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird enthüllt

8. April 1921
Ludwig Thoma hetzt im viel gelesenen „Miesbacher Anzeiger“

August 1921
Die „Organisation Consul - O.C.“ und der „Germanenorden“

18. Oktober 1921
Ex-König Ludwig III. stirbt in seinem ungarischen Exil Sárvár

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

1. Mai 1922
Das Denkmal für die „Toten der Revolution - 1919“ wird enthüllt

14. August 1922
Die bayerischen „Volksschullehrer“ werden Staatsbeamte

27. August 1922
Der „Deutsche Katholikentag“ in München wird eröffnet

September 1922
Der „Ausnahmezustand“ wird aufgehoben

30. Oktober 1922
Der „Deutsche Städtetag“ für kolonialgeschichtliche Straßenbenennungen

29. März 1924
Das „bayerische Konkordat“ - ein Staatsvertrag

13. April 1924
„Reichspräsident“ Hindenburg begnadigt Anton Graf von Arco auf Valley

Um den 10. Mai 1924
Anton von Arco verlässt die „Festung Landsberg“ als freier Mann

Um August 1925
Die „Studentenverbindung Rhaetia“ nimmt den Eisner-Mörder auf

3. September 1925
Der „Stadtbezirk Gern“ für kolonialgeschichtliche Straßenbenennungen

1926
Anton von Arco arbeitet bei der neu gegründeten Lufthansa

13. Januar 1926
Die Mörder werden durch ein Münchner „Schwurgericht“ freigesprochen

7. August 1926
Das „Reichsgericht“ in Berlin bestätigt die „Freisprüche“

7. Dezember 1930
In der sowjetischen Botschaft in Rom wird ein Max Levien ermordet

15. Dezember 1930
Johannes Hoffmann stirbt nach einer Operation in Berlin

1931
Namensbezeichnungen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

1. April 1932
Trudering wird nach München eingemeindet

20. August 1932
Karl Gandorfer stirbt während einer Rede im „Reichstag“

7. Oktober 1932
Weitere Straßennamen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

28. Februar 1933
Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

10. Mai 1933
Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

22. Juni 1933
In Trudering entsteht ein „Kolonialviertel“

22. Juni 1933
Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des „Revolutions-Denkmals“

2. Februar 1934
Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht

3. Juli 1934
Das KZ-Wachpersonal fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf

10. Juli 1934
Mithäftlinge finden Erich Mühsam erhängt an einem Pfahl in der Latrine

15. September 1935
Die „Nürnberger Gesetzen“ bringen die völlige Entrechtung der Juden

22. Mai 1939
Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

Ab 1941
Der „Lebensborn e.V.“ lässt „rassisch wertvolle“ Kinder entführen

April 1941
Nazis zeigen gegenüber Graf Arco ein großes Entgegenkommen

3. Mai 1942
Das „Freikorps-Denkmal“ wird an der Westseite der Ichoschule enthüllt

31. Juli 1943
Lida Gustava Heymann stirbt in New York

20. Dezember 1943
Anita Augspurg stirbt in New York

20. März 1945
Erhard Auer stirbt auf einem Transport

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

29. Juni 1945
Anton Graf Arco auf Valley stirbt bei einem Autounfall

14. Januar 1947
Umbenennungen von Straßen mit kolonialgeschichtlichem Hintergrund

Seit 20. September 1952
Der Oberbürgermeister als Mitfahrer und mit eigener Kutsche

Um 1955
Eine naturgetreue Kopie des Denkmals für die „Toten der Revolution - 1919“

23. Mai 1967
Ernst Niekisch stirbt in West-Berlin

14. Januar 1969
Schwierige Benennung von zwei Straßen in Neu-Perlach

Februar 1973
Stadtrat Siegmar Geiselberger regt die „Errichtung einer Gedenktafel“ an

Um den 13. Dezember 1973
Der „Ältestenrat“ spricht sich für eine „Eisner-Gedenktafel“ aus

Um Januar 1974
Die „Eisner-Gedenktafel“ soll am „Montgelas-Palais“ angebracht werden

1976
Der Stadtrat beschließt das „Anbringen einer Gedenktafel für Kurt Eisner“

8. November 1976
Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

1981
Carl Amery: „Es gehört zu den Merkwürdigkeiten Bayerns ...“

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der „Bezirksausschuss“ will kein „Kurt-Eisner-Denkmal“ errichten

30. Oktober 1985
Ein „würdiges Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“

21. Februar 1986
„Das andere Bayern“ setzt „Das unsichtbare Denkmal“ für Kurt Eisner

27. Februar 1986
Der „Bauausschuss“ lehnt ein „Eisner-Denkmal“ ab

5. März 1986
Die „Kommission Kunst am Bau“ beschäftigt sich mit dem „Eisner-Denkmal“

21. Februar 1988
Ein „Gedenkstein“ für den „Freistaat-Gründer“

Anfang Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Boden-Denkmal“ wird genehmigt

Um den 3. Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Denkmal“ von Erika Maria Lankes wird akzeptiert

2. Februar 1989
Der „Bauausschuss“ stimmt dem „ebenerdigen Bodendenkmal“ zu

22. Februar 1989
Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

1. Mai 1989
Das „Revolutions-Denkmal“ erhält seine Inschrift zurück

7. November 1989
Das „Kurt-Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“ wird eingeweiht

22. Februar 1993
Beibehaltung des Straßennamens der „Von-Trotha-Straße“ beschlossen

8. November 1993
Der CSU-Vorsitzende Theo Waigel drückt sich beim „Festakt“

16. November 1993
„... Bayern einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“

August 1996
Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

Juni 2000
Die „Karl-Peters-Straße“ wird in „Ida-Pfeiffer-Straße“ umbenannt

16. Juni 2003
Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen

25. April 2005
Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner am Promenadeplatz ist verschwunden

5. Oktober 2006
Stadtrats beschließt die Umbenennung der „Von-Trotha-Straße“

11. Juli 2007
Anwohnerklage gegen Straßenumbenennung abgewiesen

9. November 2007
Das Baureferat bringt die neuen Straßenschilder „Hererostraße“ an