Fakten - Richard-Wagner-Straße

November 1804
Kronprinz Ludwig I. will auch ein Museum haben

Dezember 1807
Die Planungen für die „Maxvorstadt“ werden eingeleitet

1812
Kronprinz Ludwig I. übernimmt offiziell die Planungen für den „Königsplatz“

22. Mai 1813
Richard Wagner wird in Leipzig geboren

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

26. Februar 1814
Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

1816
Der entstehende „Königsplatz“ soll der „Platz der Könige“ werden

23. April 1816
Der Grundstein für die „Glyptothek“ wird gelegt

Ab März 1821
Der „Griechische Freiheitskampf“ dauert von 1821 bis 1830

12. Oktober 1821
Die Fertigstellung der „Glyptothek“ wird 9 Jahre verzögert

7. September 1824
König Max I. Joseph genehmigt die Neubefestigung Münchens

20. Oktober 1825
Bayern wird ab sofort mit einem „y“ geschrieben

März 1826
Straßenbenennung nach den „Napoleonischen Befreiungskriegen“

5. Oktober 1830
Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

November 1834
Adolf Friedrich von Schack wechselt an die „Universität in Heidelberg“

Dezember 1835
Adolf Friedrich von Schack schreibt sich an der „Humboldt-Universität“ ein

13. Dezember 1836
Franz Lenbach kommt in Schrobenhausen zur Welt

Um April 1838
Adolf Friedrich von Schack legt sein „juristisches Staatsexamen“ ab

Um ??? April 1840
Adolf Friedrich von Schack tritt in Mecklenburgische Dienste ein

Ab 1842
Drei Wagner-Opern-Uraufführungen in Dresden

1845
Adolf Friedrich von Schack bringt sein dreibändiges Werk heraus

1846
Der endgültige Auftrag für den Bau der „Propyläen“ am „Königsplatz“

1846
Der „Historienmaler“ Heinrich Maria Heß erwirbt die Luisenstraße 33

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

1849
Wagners antisemitisches Pamphlet „Das Judenthum in der Musik“

9. Mai 1849
Richard Wagner wird in Deutschland steckbrieflich gesucht

28. August 1850
Uraufführung der Wagner-Oper „Lohengrin“ in Weimar

15. November 1850
Der „Verein zur Ausbildung der Gewerke“ wird gegründet

20. November 1851
Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

28. November 1853
König Max II. stiftet den „Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst“

1854
Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

13. Januar 1854
Leonhard Romeis wird in Höchstadt an der Aisch geboren

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

31. März 1854
Joseph Schülein kommt in Thalmässing zur Welt

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

1. Juli 1855
Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

12. August 1855
Premiere der Wagner-Oper Thannhäuser in München

5. August 1856
Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

1857
Die „Preußische Gesandtschaft“ befindet sich im „Palais Dürckheim“

1857
Adolf Friedrich von Schack will junge Künstler fördern

18. August 1857
Hans von Bülow heiratet Cosima, die Tochter von Franz Liszt

Ab November 1857
Professor Karl von Piloty unterrichtet Franz Lenbach

28. Februar 1858
Uraufführung der Oper „Lohengrin“ in München

August 1858
Richard Wagner trennt sich von seiner Frau Minna

15. Juli 1860
Richard Wagner wird nur noch in Sachsen verfolgt

1. Oktober 1860
Franz Lenbach wird „Lehrer der historischen Malerei“ in Weimar

1861
Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

1. Januar 1861
Ida Baer (Schülein) wird in Oberdorf geboren

2. Februar 1861
Kronprinz Ludwig besucht die Münchner „Lohengrin“-Aufführung

Ab März 1862
Franz Lenbach fertigt Kopien von Kunstwerken

28. März 1862
Richard Wagner auch in Sachsen amnestiert

18. August 1862
Ex-König Ludwig I. übereignet die „Propyläen“ der Stadt München

26. August 1862
Das „Reiter-Standbild“ wird durch die „Propyläen“ gezogen

22. Oktober 1862
Griechenlands König Otto wird für abgesetzt erklärt

23. Oktober 1862
König Otto von Griechenland muss auf den griechischen Thron verzichten

30. Oktober 1862
Die „Propyläen“ am Königsplatz werden dem Publikumsverkehr übergeben

28. November 1863
Cosima und Richard

10. März 1864
König Max II. stirbt nach kurzer Krankheit

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

24. März 1864
Richard Wagner hält sich in München auf

8. April 1864
Richard Wagner: „Ein Licht muss sich zeigen, sonst ist's aus!“

14. April 1864
Kabinettssekretär Pfistermeister muss Richard Wagner ausfindig machen

Mai 1864
Richard Wagner ist ohne Hoffnung

3. Mai 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister trifft in Stuttgart auf Richard Wagner

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

10. Mai 1864
Ein Jahresgehalt von 4.000 Gulden für Richard Wagner

14. Mai 1864
Richard Wagner bezieht ein Landhaus in Kempfenhausen

25. Mai 1864
Richard Wagner bleibt am Starnberger See

10. Juni 1864
Richard Wagner bezahlt seine Schulden

27. September 1864
Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

1. Oktober 1864
Beträchtliche Gehaltserhöhung für Richard Wagner

Ab 3. Oktober 1864
Richard Wagner wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

26. November 1864
En großes steinernes Theater für Wagners Werke

1865
Die „Maximiliansstiftung für kunstgewerbliche Ausbildung“ wird gegründet

1865
Ein zweiter „Galeriebau“ für Adolf Friedrich von Schack

2. Mai 1865
Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

8. Dezember 1865
Ludwig II. muss Richard Wagner einen Abschiedsbrief schreiben

10. Dezember 1865
Fluchtartig verlässt Richard Wagner München

Juli 1866
Franz Lenbach mietet in der Augustenstraße 10 ein Atelier

1868
Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

Juni 1868
Franz Lenbach kehrt wieder nach München zurück

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

September 1869
Leonhard Romeis kommt an die „Königliche Gewerbeschule“

1870
Der „Bildhauer“ Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein „Atelier“

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine „Galerie“

1872
Die „Zeichnungs- und Modellierschule“ wird für Frauen erweitert

1873
Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

1873
Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

1874
Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

1875
Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

1875
Der Rechtsverkehr wird eingeführt

14. Juni 1875
Leonhard Romeis arbeitet im „Architekturbüro“ seines Lehrers

1876
Adolph Brougier wird Teilhaber der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

1876
Franz Lenbach wird Ehrenmitglied der Künstlervereinigung „Allotria“

16. Juni 1876
Baron von Schack will Preußen seine Sammlung vermachen

13. August 1876
Richard Wagner eröffnet sein „Festspielhaus“ in Bayreuth

22. August 1876
Adolf Friedrich von Schack wird zum Grafen erhoben

1877
Die „Kunstgewerbeschule“ zieht an die Luisenstraße 37

28. Februar 1878
Joseph Schülein ist Miteigentümer eines Unternehmens für „Bankgeschäfte“

1879
Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

1880
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ beschäftigt 37 Personen.

1880
Der „Bildhauer“ Anton Heß will in seinen Antiquitäten leben

Um April 1880
Leonhard Romeis bereist Südtirol

1881
Adolf Friedrich von Schack schließt seine Sammlung ab

Januar 1881
Will Graf von Schack seine „Galerie“ der „Stadt Berlin“ übereignen?

14. Januar 1881
Joseph Schülein erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

22. März 1881
Graf von Schack erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

1882
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Magdeburg ab

1882
Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

15. Februar 1883
Fritz Gerlich wird in Stettin geboren

24. Januar 1884
Hermann Schülein wird in München geboren

1886
Leonhard Romeis wird zum „Architekturprofessor“ berufen

16. Oktober 1886
Leonhard Romeis heiratet Anna Ramis

November 1886
Franz von Lenbach erwirbt die größere Südhälfte des Heß-Anwesens

1887
Adolf Friedrich von Schack tritt aus dem „Kapitel des Maximiliansordens“ aus

1887
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ erwirbt ein Grundstück

Um Mai 1887
Franz von Lenbach löst sein römisches Künstleratelier auf

4. Juni 1887
Franz von Lenbach heiratet Magdalena von Moltke

1888
Der Grundstein für die „Sankt-Benno-Kirche“ wird gelegt

1888
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Straßburg ab

1888
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ an der Mühldorfstraße 20

1888
Die „Gambrinusbrauerei“ wird in „Unionsbrauerei“ umbenannt

Juni 1888
Franz von Lenbachs „Ateliergebäude“ in der Luisenstraße 33 ist bezugsfertig

1889
Ein Konsortium baut und betreibt das „Wasserkraftwerk Höllriegelskreuth“

1889
Sebastian Kneipp legt sich mit den „Bohnenkaffee-Herstellern“ an

1890
Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

1891
Die Marke „Kathreiner‘s Kneipp Malzkaffee“ wird patentiert

1891
Das „Lenbach-Haus“ ist fertiggestellt

Dezember 1891
Die erste antisemitische Gesellschaft in München gegründet

1892
Der „Chinesische Teesalon“ in der Burgstraße 16

30. Januar 1892
Franz von Lenbachs Tochter Marion kommt zur Welt

24. Juni 1892
Otto von Bismarck samt Gemahlin halten sich bis 26. Juni in München auf

31. Dezember 1892
177 Beschäftigte bei der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

1893
Graf Adolf Friedrich von Schack vermacht Berlin seine Sammlung

Ab Oktober 1893
Die antisemitische Aktion „Kauft nicht bei Juden“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

31. Oktober 1894
Gründung der „Isarwerke GmbH“

1895
Leonhard Romeis erhäölt den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

1895
Die „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“ wird ausgebaut

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

1896
Der Bebauungsplan für die Richard-Wagner-Straße wird eingereicht

Ab 1896
Die „Unionsbrauerei“ steigert ihren Ausstoß um das Fünfzehnfache

13. Juli 1896
Die Ehe Franz von Lenbachs wird geschieden

August 1896
Die künftige Richard-Wagner-Straße soll einen Knick erhalten

5. Oktober 1896
Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

1897
Die Unternehmensgründer scheiden aus

1897
Der „Verein der Brauereibesitzer in München“ hat 15 Mitglieder

1898
Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

1. Januar 1898
Die „Richard-Wagner-Straße“ erhält ihren Namen

1899
Joseph Schüleins Kampf mit dem „Münchner Brauereibesitzerverein“

1899
Das „Kaufhaus Hermann Tietz“ wird als erstes Kaufhaus eröffnet

1899
Gabriele von Lenbach wird geboren

15. April 1899
Leonhard Romeis Bebauungspläne werden genehmigt

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1901
Leonhard Romeis wird das Prädikat „sehr gut“ ausgesprochen

1901
Die „weibliche Abteilung der Kunstgewerbeschule“

1901
Das „Restaurant Richard Wagner“

1902
Emil Zeckendorf lässt das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 bebauen

1902
Adolph Brougier lässt das Miethaus in der Richard-Wagner-Straße 3 bauen

1902
Heinrich Nöhbauer und das Anwesen Richard-Wagner-Straße 5

1902
Karl Wildt bebaut das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

1902
Die „Unionsbrauerei“ beschäftigt 168 männliche und 5 weibliche Kräfte

Um 1902
Fritz Gerlich wird Mitglied in der „Nationalsozialistischen Partei“

Oktober 1902
Theodor Klopfer lässt sich eine Villa von Gabriel von Seidl erbauen

12. Oktober 1902
Franz von Lenbach erleidet einen Schlaganfall

1903
Adolph Brougier ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 5

1903
Joseph Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 7

1903
Theresia Herzog lässt sich ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 15 bauen

1903
Besitzerwechsel in der Richard-Wagner-Straße 16 und 18

29. April 1903
Die Familie Schülein bezieht eine Wohnung in der Richard-Wagner-Straße 18

8. Juni 1903
Die „Unionsbrauerei Schülein & Cie“ wird eine „Aktiengesellschaft“

15. September 1903
Grundsteinlegung für Lenbachs Sommervilla am Starnberger See

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

1904
Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

1904
Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

12. Dezember 1904
Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

1905
Wilhelm Reischl gehört die Doppelhaus-Villa Brienner Straße 38/40

1905
Das Haus Richard-Wagner-Straße 13 wird gebaut

1905
Dem Ehepaar Hanfstängl gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

1905
Paul Nicolaus Cossmann konvertiert zum katholischen Glauben

1907
Hermann Leveling ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

9. März 1907
Fritz Gerlich legt sein Doktorexamen ab

21. Mai 1907
Dr. phil. Fritz Gerlich tritt seinen dreijährigen Vorbereitungsdienst an

1909
Theodor Geist ist Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 3 und 5

11. April 1909
Der „Bildhauer“ Anton Heß stirbt

6. September 1909
Die Familie Schülein bezieht ihr Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

18. September 1909
Kaiser Wilhelm II. eröffnet die „Schack-Galerie“

1910
Eine „Privatklinik“ in der Richard-Wagner-Straße 19

1910
Dr. Fritz Gerlich erhält die bayerische Staatsangehörigkeit

1911
Julius Freundlich kauft die Villa an der Brienner Straße 43

1911
Lolo von Lenbach kauft Grundstücke zu

1911
Dr. Hermann Schülein ist „Brauerei-Direktor“

1911
Franz Rank baut an der Richard-Wagner-Straße 17 und 19

6. Oktober 1911
Das Heß‘sche Anwesen in der Luisenstraße 35 wird versteigert

1912
Professor Dr. Ernst von Romberg wohnt in der Richard-Wagner-Straße 2

1912
Hermann Heinemann erwirbt die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

1912
Siegfried Steinhard ist Eigentümer der Richard-Wagner-Straße 9

1912
Die „Privatklinik Dr. Alfred Haas“ wird eröffnet

1912
Lolo von Lenbach erwirbt das „Heß-Anwesen“

1913
Emil Zeckendorf wird „k.k. östereichisch-ungarischen Vizekonsul“

1913
Dr. Fritz Gerlich: „Geschichte und Theorie des Kapitalismus“

1914
Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

1915
Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

1915
Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

1915
Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

1916
Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

1916
Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

1916
Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

1916
Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

3. März 1917
Die Zeitschrift „Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht“

2. Oktober 1917
Fritz Gerlich ist Mitbegründer der Vaterlandspartei in Bayern

2. November 1917
Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein „Sommerhaus“ in Bernried am Starnberger See

1919
Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört dem „Ingenieur“ Artur Klenner

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich als als „Marxistentöter“

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der „Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus“

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

16. März 1920
Der „Antisemitismus“ wird gewalttätig

12. Mai 1920
Dr. Fritz Gerlichs Wahl zum Stadtrat ist ungültig

31. Mai 1920
Die „Münchner Neuesten Nachrichten“ werden aufgekauft

6. Juni 1920
Dr. Fritz Gerlich kandidiert erfolglos zum „Reichstag“ und zum „Landtag“

Um den 15. Juni 1920
Fritz Gerlichs Buch „Der Kommunismus als Lehre vom Tausendjährigen Reich“

1. Juli 1920
Fritz Gerlich wird „Chefredakteur“ der „Münchner Neuesten Nachrichten“

8. Juli 1920
Eine Straße und ein Platz für den „Brauereigründer“ Joseph Schülein

1921
Die „Ungerer-Villa“ gehört den „Amper-Werken Elektrizität AG“

1921
Die „Farbenfabriken, vormals Friedr. Bayer u. Co. Leverkusen“

1921
Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ wird stillgelegt

1921
Die Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 und 18

1921
Joseph Schülein kauft das „Schlossgut Kaltenberg“ zurück

5. Januar 1921
Fusion zwischen der „Löwenbräu AG“ und der „Unionsbrauerei“

1922
Die „Cenovis-Werke“ betreiben die größte „Hefeverwertungsanlage“

1922
Gustav Probst gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Um April 1923
Die erste persönliche Begegnung zwischen Adolf Hitler und Dr. Fritz Gerlich

November 1923
An Gustav von Kahrs Rede hat Fritz Gerlich mitgearbeitet

1924
Die „Isarwerke AG“ werden gegründet

26. März 1924
Dr. Hermann Schülein wird „Generaldirektor“ der „Löwenbräu AG“

18. April 1924
Die „Unionsbrauerei“ in Haidhausen wird geschlossen

30. Dezember 1924
München erhält Lenbachs Hinterlassenschaft

1925
Die Musikwerke Richard Wagners sind unglaublich populär

27. Februar 1925
Adolf Hitler gründet im „Bürgerbräukeller“ die NSDAP neu

1926
Die Abbrucharbeiten an der „Heß-Villa“ in der Luisenstraße 35 beginnen

Ab 1927
Die Landeshauptstadt München lässt einen neuen Museumsbau errichten

1927
Der „Heß-Atelierbau“ und die „Heß-Villa“ werden abgerissen

31. August 1927
Fritz Gerlich untersucht die „Stigmatisierung der Resl von Konnersreuth“

1928
Dr. med. Alfred Haas kauft das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 17

1928
Dr. Fritz Gerlich verlässt die „Münchner Neuesten Nachrichten“

Ab 1928
Dr. Fritz Gerlich und der „Konnersreuther Kreis“

1929
Von der „Kunstgewerbeschule“ zur „Staatsschule für angewandte Kunst“

1929
Richard-Wagner-Straße 3 und 5 gehören den „I. G. Farben“

1929
Die „Löwenbräu AG“ knackt die „Ein-Millionen-Hektoliter-Grenze“

1929
„Die stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth“

1. Mai 1929
Die „Städtische Galerie am Lenbachhaus“ wird eröffnet

1930
Die Familie Haas zieht in die Richard-Wagner-Straße 17

Oktober 1930
Die erste Ausgabe des „Illustrierten Sonntag“ erscheint

1. Juli 1931
Die Berliner „Industrie- und Handelskammer“ will Auskünfte über „Cenovis“

12. Juli 1931
Die Auflage des „Illustrierten Sonntags“ steigt auf 100.000 Exemplare

29. September 1931
Dr. Fritz Gerlich trifft die „Resl von Konnersreuth“

1932
Die „Amperwerke“ werden zum größten oberbayerischen Stromversorger

1932
Margarete Merz gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

1932
Der Braubetrieb im „Bürgerlichen Bräuhaus“ wird eingestellt

3. Januar 1932
Der gerade Weg - Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht

5. März 1932
Fritz Gerlich: „Kein Katholik darf nationalistisch wählen“

6. März 1932
Dr. Fritz Gerlich kommentiert Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“

10. April 1932
Der „Gerade Weg“ schreibt gegen die Führer der NSDAP

31. Juli 1932
Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

15. Dezember 1932
Die Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint zweimal wöchentlich

1933
Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

1933
Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

9. März 1933
Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

7. April 1933
„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Juni 1933
Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Juni 1933
Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

1934
Das „Kuratorium für das Braune Band von Deutschland“ gegründet

30. Juni 1934
Dr. Fritz Gerlich wird im „KZ Dachau“ erschossen

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

1935
Dem „Zahnarzt“ Alfons Hoetlmayr gehört die Richard-Wagner-Straße 9

1935
Gerhard Haas macht sein Abitur am „Wittelsbacher Gymnasium“

1935
Die „SA-Gruppe Hochland“ ist in der Richard-Wagner-Straße 2 untergebracht

1. April 1935
Die „Deutsche Gemeindeordnung“ tritt in Kraft

2. Juni 1935
Wohnungskündigungen gegenüber jüdischen Mietern sind möglich

17. August 1935
Anfertigung einer zentralen „Judenkartei“ durch die „Gestapo“

November 1935
Dr. Hermann Schülein tritt „aus der Löwenbräu AG“ aus

2. Dezember 1935
Die NSDAP befragt die IHK zur arischen Abstammung

1936
Maria Steiner ist Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

1936
Die „Diakonissinnen“ kündigen aus „rassischen Gründen“ ihren Dienst auf

Februar 1936
Dr. Hermann Schülein und Frau verlassen Deutschland in Richtung Schweiz

16. Mai 1936
Das „Kuratorium für das Braune Band von Deutschland“

12. Juni 1936
„Das Braune Band von Deutschland“ wird zur Reichsorganisation

21. Juli 1936
Warnung vor dem Zuzug nach München wegen Wohnungsknappheit

27. Juli 1936
Die erste „Nacht der Amazonen“ findet statt

4. Oktober 1936
Der Übertritt von Juden zum Christentum hat rassisch keine Bedeutung

November 1936
Dr. Hermann Schülein lebt in New York

1937
Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

1937
Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

22. Januar 1937
IHK: „Cenovis-Werke“ ist keine arische Firma

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der „Finanzbehörde“ anzuzeigen

12. Juni 1937
„Jüdische Rasseschänder“ müssen ins „Konzentrationslager“

31. Juli 1937
Die zweite „Nacht der Amazonen“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

1938
Die „Akademie für angewandte Kunst“

1938
Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

1938
Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

10. Juni 1938
Die „Cenovis-Werke“ geraten unter Druck

21. Juni 1938
Anteile der „Cenovis-Werke“ gehen an die „Maggi GmbH Berlin“

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die „Cenovis-Werke“ sind „nunmehr in arischen Besitz übergegangen“

30. Juli 1938
Die dritte „Nacht der Amazonen“ findet statt

17. August 1938
„Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser „Brauereigründer“ Joseph Schülein stirbt

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

9. November 1938
Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

28. November 1938
„Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen“

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

1. Januar 1939
Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

29. Juli 1939
Die vierte und letzte Nacht der Amazonen beginnt

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die „Arisierungsstelle“ nimmt ihre Tätigkeit auf

1940
Die Stadt München konfisziert das Haus in der Richard-Wagner-Straße 7

1940
Die Familie Haas leidet unter der fremdenfeindlichen englischen Politik

19. Juli 1940
Den Juden werden die Telefonanschlüsse gekündigt

Frühjahr ??? 1941
Beginn der „Zwangsevakuierung“ von Juden

1941
Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 17 wird arisiert

1941
Dr. med. Alfred Haas eröffnet in Manhattan eine Praxis

1941
Dr. Ludwig Gilmer übernimmt die „Haas-Klinik“

April 1941
Liste für die „Wiedervermietungen freigewordener Judenwohnungen“

18. Juli 1941
Die „Heimanlage für Juden“ in Berg am Laim wird geöffnet

1. September 1941
Alle jüdischen Bürger müssen den gelben „Judenstern“ tragen

23. Oktober 1941
Die „Verhinderung der Auswanderung jüdischer Menschen“ angeordnet

20. November 1941
Der erste Transport von 1.000 Münchner Juden nach Kaunas

1. Dezember 1941
Die „Gestapo“ verbietet Juden die Verwertung ihres mobilen Eigentums

12. Dezember 1941
Juden dürfen öffentliche Telefone nicht mehr benutzen

16. Dezember 1941
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird „arisiert“

1942
Richard-Wagner-Straße 11 wird arisiert

2. April 1942
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird arisiert

24. April 1942
Verbot der Benutzung „öffentlicher Verkehrsmittel“ für Juden

15. Mai 1942
Verbot der Haustierhaltung für Juden

28. Mai 1942
​„Das Vermögen des Schülein ist dem Reich verfallen“

9. Juni 1942
Juden müssen alle entbehrlichen Kleidungsstücke abgeben

1. Juli 1942
Schulunterricht für Juden verboten

20. Juli 1942
Die „Endlösung der Judenfrage“ wird beschlossen

18. September 1942
Juden erhalten keine Fleisch-, Milch-, Raucher- und Weißbrotmarken mehr

9. Oktober 1942
Juden wird der Kauf von Büchern verboten

30. November 1942
In ganz Bayern leben noch 1.390 „Rassejuden“

23. April 1943
Juden wird die „deutsche Staatsangehörigkeit“ entzogen

Juni 1943
In München gibt es nur mehr 483 Juden

30. Juni 1943
Die „Arisierungsstelle“ hat ganze Arbeit geleistet

1. Juli 1943
Deutsche Juden werden dem „Polizeirecht“ unterstellt

27. September 1943
Die Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein sind an Berlin abzuliefern

1944
Die Richard-Wagner-Straße 9 geht an die Erben Pongratz

1944
Der gefährliche Seeweg zwischen England und USA

12. Juni 1944
Eine Brandbombe zerstört das Haus Richard-Wagner-Straße 13

7. Januar 1945
Wohnhäuser in der Richard-Wagner-Straße werden durch Bomben zerstört

7. Januar 1945
Die „Villa Freundlich“ und die „Villa Klopfer“ durch Bomben zerstört

7. Januar 1945
Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 wird durch Bomben zerstört

15. Januar 1945
Arbeitsfähige Juden sollen in das „Ghetto Theresienstadt“

25. April 1945
Das Haus in Richard-Wagner-Straße 11 erhält einen Volltreffer

Mai 1945
Die Amerikaner finden in München nur noch 84 Juden vor

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

8. Mai 1945
Nur noch 64 überlebende Juden in München

7. August 1945
Straßen in Berg am Laim werden wieder umbenannt

Nach 1946
Die Richard-Wagner-Straße 7 geht an die „Erbengemeinschaft Schülein“

20. März 1946
„Hochschule für Bildende Künste“ eröffnet

1948
Die Trümmergrundstücke der „Amper-Werke“ werden geräumt

1948
Dr. Alfred Haas will sein Sommerhauses in Bernried zurück

1949
Das „Schlossgut Kaltenberg“ wird an die Schüleins zurückgegeben

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

1950
Die „Paläontologische Staatssammlung“ in der Richard-Wagner-Straße 10

Seit 1950
Dr. Hermann Schülein besucht jeden Sommer „seine Heimatstadt München“

Juli 1950
Richard-Wagner-Straße 3 wird als Verwaltungsgebäude errichtet

Juli 1950
Das Gebäude in der Richard-Wagner-Straße 5 wird restauriert

Juli 1950
Der Neubau für die „Amper-Werke Elektrizitäts AG“ an der Brienner Straße

1951
Das „Ruinengrundstück“ der ehemaligen „Klopfer-Villa“

1951
Der „Franziskusverein“ eröffnet die „Privatklinik Dr. Haas“

1952
Die „Propyläen am Königsplatz“ werden grundlegend renoviert

1953
Dr. Hermann Schülein und die „Liebermann-Rheingold-Brauerei“ in New York

1954
Dr. Fritz Schülein verkauft das „Schlossgut Kaltenberg“

1954
Dr. Hermann Schülein erhält das „Große Verdienstkreuz“

1954
Richard-Wagner-Straße 7 gehört dem „Katholischen Werkvolk“

1. Oktober 1954
100. Jahrestag der Eingemeindung der Au, Giesings und Haidhausens

1955
Die „Isar-Amper-Werke AG“ entstehen durch Fusion

1955
Die „Isar-Amper-Werke AG“ in der Brienner Straße

1956
Die Richard-Wagner-Straße 11 geht an die rechtmäßigen Erben

1956
Michael Bauernschmidt erwirbt das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11

1956
Die Familie Haas verkauft ihren „arisierten“ Besitz

1958
Das neue Haus der „Studentenverbindung Teutonia“

Juni 1958
Dr. Hermann Schülein kommt mit den „Rheingold-Girls“ zur 800-Jahr-Feier

1960
Das Ruinengrundstück der ehemaligen „Villa Freundlich“

1961
Dr. Hermann Schülein erhält den Bayerischen Verdienstorden

14. Dezember 1970
Dr. Hermann Schülein stirbt in New York

1971
In Mühldorf/Inn wird ein 10 Millionen Jahre altes Skelett gefunden

1975
Die „Isar-Amper-Werke Elektrizitäts AG“ schließen die letzte Baulücke

1985
Die Giebelskulpturen der „Propyläen“ werden durch Kopien ersetzt

1986
Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

1993
„Senator“ Gratzl ist Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 17/19

1. September 1994
Die „Isar-Amper-Werke“ werden von der „Bayernwerk AG“ übernommen

Winter 1996
Der Umbau der E.ON-Verwaltung an der Brienner Straße beginnt

1998
Die Anwesen Richard-Wagner-Straße 17/19 werden Eigentumswohnungen

1999
Aus den „Isar-Amper-Werken AG“ wird die „VIAG“

Um Oktober 1999
Der Umbau des Bürohauses der „Isar-Amper-Werke AG“ ist fertiggestellt

2000
An der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein „Studentenwohnheim“

1. Januar 2001
Aus „VIAG“ und dem „VEBA-Konzern“ wird die „E.ON-Energie AG“

September 2001
Der „Friedrich-Schiedel-Kindergarten“ wird eröffnet

9. März 2009
Wegen Generalsanierung wird das „Lenbachhaus“ geschlossen

September 2012
Fertigstellung der Bauarbeiten am „Lenbachhaus“

7. Mai 2013
Das „Lenbachhauses“ wird wieder eröffnet

16. Dezember 2017
Das „Seligsprechungsverfahren“ für Fritz Gerlich und Romano Guardini