Fakten - Hackenviertel

24. November 1271
München erhält eine zweite Pfarrei

5. Januar 1302
Erstmalige Nennung des „Neuhauser Tors“

26. März 1316
Die Kaufingerstraße wird erstmals genannt

13. Februar 1327
Der verheerendste „Stadtbrand“ der Münchner Geschichte

8. Mai 1342
Verbot der feuergefährlichen Stroh- und Schindeldächer

21. Januar 1363
Erstmalige Benennung der Münchner Stadtviertel

22. April 1418
Ein verheerendes Großfeuer zerstört weite Teil der Stadt

24. April 1429
Ein Stadtbrand vernichtet große Areale

29. Mai 1433
Verordnung über das Spielen und den Bau eines Frauenhauses

1492
München wird als eine vornehme Stadt, als „citta noblissima“, beschrieben

8. Mai 1497
30 Vorschriften für die Messerschmiedegesellen

1530
Die „Reichspolizeiordnung“ verbietet jeden „Beischlaf außerhalb der Ehe“

Im Jahr 1533
Mehrere „Lustmädchen“ werden gezüchtigt und aus der Stadt getrieben

1536
Die Münchner „Lustdirnen“ bezichtigen den „Frauenwirt“ der Gewalt

1563
Die Herzöge führen strenge Aufsicht über die „Konkubinen“ der Geistlichen

1571
Streit zwischen den Münchner und den Auer „Schneidern“

Dezember 1588
Die Kapläne müssen im Stadtbordell übernachten

1612
Die „Konkubine“ Barbara Ferchthin muss am Pranger stehen

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

1619
Der Bau des barocken Befestigungsgürtels beginnt

27. September 1686
Cosmas Damian Asam wird geboren

1690
Ein „Brothäusl“ der Münchner Bäcker auf dem Gasteigberg

6. April 1691
Bischof Joseph Clemens bestätigt das „Augenwunder“

8. August 1691
Kurfürst Max Emanuel bricht zu einem Feldzug nach Savoyen auf

31. Dezember 1703
Ein Sechstel München gehört der Kirche

19. März 1729
Johannes von Nepomuk wird von Papst Benedikt XIII. „heilig“ gesprochen

1730
„Hofoberrichter“ Pistorini vertreibt die Prostituierten aus der Au

10. Mai 1739
Cosmas Damian Asam stirbt in München

1745
Johann Paul Reiz wandelt seine Malztenne in einen „Komödienstadl“ um

Um 1750
Der Rat der Stadt lässt 19 Brunnen „nach französischer Art“ umbauen

1769
„Handwerks-Gerechtigkeiten“ können vererbt oder verkauft werden

5. April 1774
Kurfürst Max III. Joseph will die „Friedhofsfrage“ neu regeln

1779
Im Münchner und Auer „Bäckerstreit“ wird ein Vergleich geschlossen

1781
Von 986 „Handwerksgerechtigkeiten“ ruhen insgesamt 66

1782
Ein „Dekret“ gegen die allzu zahlreichen Handwerker

1785
Planungen, die Au als „Carlsvorstadt“ nach München einzugemeinden

16. Januar 1789
Aufhebung der Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern

21. Februar 1789
Die freigewordenen Friedhofsplätze dürfen nicht verkauft werden

1802
München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

1819
Die Auer drängen auf die Eingemeindung

1. Mai 1843
Die erste öffentliche „Maiandacht“ auf deutschem Boden

1. Mai 1843
Die erste Maiandacht in der Herzogspitalkirche

1. Mai 1845
Erste Pfarrkirchen-Maiandacht Deutschlands in der Ludwigskirche

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

1857
Joseph Wild verlegt den „Singlspielerbräu“ an die Rosenheimer-/Hochstraße

1866
Joseph Wild erhöht die Leistung seiner „Singlspielerbrauerei“

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

1875
Die Münchner Trinkwasserversorgung

Ab 1876
Der „Zentrale Schlacht- und Viehhof“ entsteht

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

1895
„Krao, das Affenmädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

1896
Die „Schlangendomptöse Miss Clio“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

1896
Kino und Menschen-Flöhe im „Internationalen Handels-Panoptikum“

April 1896
Die erste Film-Vorführung im „Internationalen Handels-Panoptikum“

11. Juli 1896
Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

September 1896
Kinopremiere auf dem Münchner „Oktoberfest“

1897
„Miss Alwanda“ beeindruckt die Besucher des „Handels-Panoptikums“

1897
Carl Gabriel scheidet aus dem „Internationalen Handels-Panoptikums“ aus

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

November 1897
Junge, leicht bekleidete Modelle im Goldrahmen

1898
„Krao, das Affenmädchen“ erneut im „Internationalen Handels-Panoptikum“

November 1899
„Sioux-Indianer“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt

Ab 1901
Für besonderes Aufsehen sorgen die „Damenringkämpfe“

April 1901
„20 schöne Mädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

1902
Das ehemalige „Frauenhaus“ (Stadtbordell) wird abgerissen

Sommer 1902
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ bricht ein Brand aus

Januar 1902
Frauen und Männer aus Togo im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Vor 1910
Der „Hundemarkt“ befindet sich am „Altheimer Eck“

Ab 1910
Der „Hundemarkt“ ist im „Gasthof Oberottl“ untergebracht

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

8. Juli 1952
Der erste Zebrastreifen Deutschlands in der Neuhauser Straße

3. März 1959
Elvis Presley hält sich privat in München auf

1. Januar 1967
Die Innenstadtbezirke werden zum „Stadtbezirk 1 - Altstadt“

16. Januar 1984
Die bundesweit erste Regionalgruppe der „Aids-Hilfe“ gegründet

1. September 1992
Der neue „1. Stadtbezirk - Altstadt-Lehel“