Fakten - Maxvorstadt

14. Dezember 1494
Das „Herzogliche Georgianum“ wird gegründet

Um den 1. Mai 1800
Das „Georgianum“ wird nach Landshut verlegt

1806
Johann Peter Langer soll die „Maler- und Bildhaueracademie“ leiten

1. Juni 1808
Gründung der „Königlichen Akademie der Bildenden Künste“

26. Juli 1808
König Max I. Joseph beauftragt den „Alten Botanischen Garten“

1811
Das Eingangstor des „Alten Botanischen Gartens“

1812
Ein Gewächshaus für den „Alten Botanischen Garten“

18. März 1813
Schnurr- und Knebelbärte müssen entfernt werden

27. Juli 1813
Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der „Akademie“

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

26. Februar 1814
Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

1818
Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

1824
Peter von Cornelius wird Direktor der „Kunst-Akademie“

6. August 1824
Johann Peter von Langer stirbt

1826
Die „Universität“ und das „Georgianum“ werden nach München umverlagert

7. Februar 1826
Grundsteinlegung für das „Odeon“ an der Ludwigstraße

7. April 1826
Der Grundstein für die „Alte Pinakothek“ wird gelegt

1827
Friedrich von Gärtner soll die „Bayerischen Staatsbibliothek“ bauen

1827
Die Fortsetzung der Ludwigstraße nach Norden angeordnet

26. April 1827
Robert von Langer wird „Direktor der kgl. Sammlung“

1828
Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zur „Ludwigskirche“

10. März 1828
Das „Odeon“ wird eröffnet

9. September 1828
Herzog Max in Bayern heiratet die Königstochter Ludovica Wilhelmine

25. August 1829
Der Grundstein für die „Ludwigskirche“ wird gelegt

1830
Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

18. August 1830
Franz Joseph, der spätere Kaiser von Österreich-Ungarn wird geboren

21. Juni 1831
Das „Herzog-Max-Palais“ in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

13. Oktober 1831
Das „Herzog-Max-Palais“ wird bezogen

1832
Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

8. Juli 1832
Der Grundstein für die „Staatsbibliothek“ wird gelegt

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

16. Oktober 1836
Die „Alte Pinakothek“ wird eröffnet

1837
Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

24. Dezember 1837
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern wird in München geboren

Um Dezember 1840
Die Bauarbeiten für das „Max-Joseph-Stift“ sind abgeschlossen

1841
Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

29. Oktober 1841
Robert von Langer wird „Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie“

1842
Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

1843
Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

12. Oktober 1843
Der Grundstein für das „Siegestor“ wird gelegt

1844
Die „Ludwigskirche“ kann eingeweiht werden

6. Oktober 1846
Robert von Langer stirbt zutiefst verbittert in Haidhausen

1. Dezember 1846
Lola Montez kauft ein Palais an der Barer Straße

6. Dezember 1846
Lola Montez - so teuer wie die „Feldherrnhalle“

7. Februar 1847
König Ludwig I. legt den künftigen Bahnhof-Standort fest

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

13. März 1847
Lola Montez wohnt jetzt in der Theresienstraße 8

28. April 1847
Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

3. Mai 1847
Das Gelände der „Schießstätte“ wird an die Eisenbahn verkauft

15. November 1847
Der abgebrannte Bahnhof wird behelfsmäßig wiederhergestellt

2. Dezember 1848
Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn

1. Oktober 1849
Der „Centralbahnhof“ kann der Öffentlichkeit übergeben werden

1850
Das „Siegestor“ wird fertiggestellt

1850
Sebastian Kneipp entwickelt seine „Wasserkur“

19. April 1851
Der „Centralbahnhof“ wird mit 156 holzgasbetriebenen Lampen illuminiert

21. Juni 1851
Vertrag für eine Bahnverbindung über Rosenheim nach Salzburg

Ab 1852
Frauen werden nicht mehr an der „Kunst-Akademie“ zugelassen

7. Mai 1852
Finanzierung der Bahnverbindung nach Salzburg gesichert

Um Oktober 1852
Die „Quadriga“ wird auf das „Siegestor“ gehievt

1. November 1852
Ex-König Ludwig I. „schenkt“ der Stadt München das „Siegestor“

1853
Eine Eisenbahnstrecke zum Starnberger See

16. August 1853
Kaisers Franz Joseph I. und seine Cousine Elisabeth „Sisi“

18. August 1853
Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

1854
Die Eisenbahn wird bis zum „Königreich Württemberg“ weitergebaut

20. April 1854
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern verlässt München

24. April 1854
Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth „Sisi“ heiraten in Wien

15. Juli 1854
Im „Glaspalast“ wird die „Industrie-Ausstellung“ von König Max II. eröffnet

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

1856
Ex-König Ludwig I. bestimmt die „Sankt-Bonifaz-Kirche“ zur „Grabkirche

9. April 1857
Ex-Königs Ludwig I. Sarkophag wird in der „Bonifaz-Kirche“ aufgestellt

26. Oktober 1857
Die elegante „Großhesseloher Brücke“ wird eröffnet

31. Oktober 1857
Die Eisenbahn-Strecke bis Rosenheim ist fertiggestellt

1858
Aus dem „Palais der Königin Therese“ wird eine „Kriegsschule“

5. August 1858
Die Eisenbahnstrecke von Rosenheim bis Kufstein ist fertig

3. November 1858
Die „Landshuter Eisenbahn-Linie“ kann eröffnet werden

7. Mai 1860
Die Eisenbahnstrecke von Rosenheim nach Traunstein ist fertig

1. August 1860
Die Eisenbahnstrecke von Traunstein bis Salzburg ist fertiggestellt

12. August 1860
Die Eisenbahn-Strecke München - Salzburg wird erstmals befahren

1861
Der bayerische Staat kauft die Eisenbahn-Strecke zum Starnberger See

1866
Das ehemalige „Palais der Königin Therese“ als Militärkrankenhaus

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs „Siegestor“

1872
Das „Palais der Königin Therese“ wird von Prinz Leopold gekauft

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische „Markuskirche“

1876
Der „Centralbahnhof“ muss ständig umgebaut werden

Um 1880
Georgenstraße 8/10 wird als symmetrisches Doppelhaus hergestellt

1882
Die „Ostbahnhalle“ beim „Centralbahnhof“ wird abgerissen

1885
Namensgebung für die evangelischen Kirchen

15. November 1888
Herzog Max in Bayern stirbt in München

1889
Gabriel von Seidl baut ein Villa für Friedrich August von Kaulbach

1891
Anton Azbé betreibt eine private „Mal- und Zeichenschule“

10. September 1898
Die österreichische Kaiserin Elisabeth wird in Genf ermordet

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1903
Friedrich Wilhelm von Bissing erwirbt das Gebäude an der Georgenstraße 10

5. August 1905
Der „Kunstmaler“ Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

1909
Eine Festuniform für die Professoren der „Akademie der Bildenden Künste“

1912
Paul Ludwig Troost lebt bis zu seinem Tod in der Kaulbachstraße 10

1914
Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

1918
Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

1918
Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

28. September 1921
„Generalleutnant“ Otto Hermann von Lossow übernimmt die „7. Division“

1922
Der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli bewohnt das „Seyssel-Palais“

14. Januar 1923
Pater Rupert Mayer spricht gegen die „Besetzung des Ruhrgebiets“

26. September 1923
Gustav Ritter von Kahr wird zum „Generalstaatskommissar“ ernannt

9. November 1923
„Der Marsch zur Feldherrnhalle“

29. Februar 1924
„Generalleutnant“ Lossow wird seines Amtes enthoben

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Februar 1933
Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

10. Mai 1933
Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs „Nachverbrennungs-Aufruf“

28. Juni 1933
Die „Akademie des Deutschen Rechts“ wird gegründet

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

1934
Planungen für ein „Jagdmuseum“ im „Palais Leopold“

30. Juni 1934
Der sogenannte „Röhm-Putsch“

1935
Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

1937
Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

1938
Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

1939
Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

1944
Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden

1944
„Gauleiter“ Paul Giesler übernimmt die Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15

17. April 1944
Ein „Staatsbegräbnis“ für den „Gauleiter“ Adolf Wagner

Nach 1945
Die vereinfachten „Talare“ des „Professoren-Kollegiums“

Ende April 1945
Die „Wehrmacht“ bleibt Herr im Haus des ehemaligen „Kriegsministeriums“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

8. Juni 1945
Der Soldatensender „AFN“ nimmt seinen Betrieb auf

1946
Die „Staatsschule für angewandte Kunst“ wird Teil der „Kunst-Akademie“

1947
Der „Theologiestudent“ Joseph Ratzinger studiert im „Georgianum“

14. September 1949
Die „Internationale Jugendbibliothek“ öffnet seine Pforten

1953
Jella Lepmann und ihre „Jugendbibliothek“ in der Kaulbachstraße 11

Juli 1954
Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden

Seit dem Jahr 1955
Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

1955
Das „Französische Konsulat“ zieht in die Widenmayerstraße 51

Um 1955
In der „Kunst-Akademie“ bildet sich die „Künstlergruppe SPUR“

1956
Das „Französische Konsulat“ zieht in die Möhlstraße 10

18. Juni 1958
Hannes König eröffnet die „Karl-Valentingedächtnisausstellung“

29. Mai 1960
Das „Kavallerie-Denkmal“ vor dem „Hauptstaatsarchiv“ wird enthüllt

1963
Das Verwaltungsgebäude des „Studentenwerks“ und die „Mensa“

1966
Die „Bayerische Staatsbibliothek“ bekommt einen Erweiterungsbau

1967
Das „Hauptstaatsarchiv“ kann ihren Betrieb aufnehmen

1967
Letztmaliges Auftreten des „Professoren-Kollegiums“ im Talar

1968
Die „Studentenrevolte“ greift das „Professoren-Kollegium“ an

1968
In der „Kunst-Akademie“ werden Stücke des „Anti-Theaters“ gezeigt

1970
Eine „Bürgerinitiative“ bekämpft weitere Baumaßnahmen im „Leopoldpark“

4. Mai 1976
In der Kaulbachstraße 15 explodiert ein Sprengkörper

1977
Der Westteil des „Leopoldparks“ wird der Stadt München als Park überlassen

1983
Die „Jugendbibliothek“ zieht nach „Schloss Blutenburg“ um

November 1984
Der „AFN“ zieht in die Kaulbachstraße 45

1985
Der - von den Studenten umgangssprachlich genannte - „Schweinchenbau“

1987
Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Freisstaat Bayern“ renoviert

14. Februar 1992
Der „AFN“ stellt seinen Betrieb in der Kaulbachstraße 45 ein

Um November 1993
Sechs verschollen geglaubte Fresken wieder entdeckt

1995
Im Bauhof werden „Trümmer“ des „Siegestores“ entdeckt

11. Juni 1999
Die Sanierungsarbeiten am „Siegestor“ sind abgeschlossen

Um Oktober 2002
Der „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet

12. November 2002
Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

26. Oktober 2005
Der Erweiterungsbau für die „Kunst-Akademie“ wird eröffnet

2008
Die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße

2009
Acht Millionen Dokumente zur bayerischen Geschichte

21. Mai 2014
Eine „Gedenktafel für jüdische Juristen“