Fakten - Ramersdorf

13. Februar 1327
Der verheerendste „Stadtbrand“ der Münchner Geschichte

22. April 1418
Ein verheerendes Großfeuer zerstört weite Teil der Stadt

24. April 1429
Ein Stadtbrand vernichtet große Areale

10. Juni 1530
Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

10. Juni 1530
Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

16. Juni 1632
Die Schwedengeiseln werden wie Gefangene behandelt

21. Juni 1632
Die Schwedengeiseln wollen eine Votivtafel spenden

7. August 1632
Viel Geld für die Schweden-Geiseln

Um den 10. Juni 1633
Zwei „Schwedengeisel“ kehren nicht mehr zurück

17. Juni 1633
Die Schweden bringen die Geiseln unter Misshandlungen nach Nördlingen

27. August 1633
Die „Schwedengeiseln“ werden wieder nach Augsburg verlegt

18. Februar 1634
Augsburger Geldgeber verbessern die Lage der „Schweden-Geiseln“

13. März 1635
Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet

3. April 1635
Die Schwedengeiseln kehren nach München zurück

19. April 1635
Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst

1691
Kurfürst Joseph Clemens lässt den „Kölner Ziegelstadel“ bauen

Um das Jahr 1730
Der „Viehmarkt auf den Lüften“ wird vom „Lüftenwirt“ organisiert

1732
Der „Viehmarkt Auf den Lüften“ ist eine starke Konkurrenz

Um das Jahr 1800
Gewerbler und Tagelöhner lassen sich auf der „Ramersdorfer Lüften“ nieder

1818
Ein nicht immer spannungsfreies Zusammenleben

Ab dem Jahr 1822
Der „Viehmarkt auf den Lüften“ wird jeden Donnerstag abgehalten

31. Dezember 1827
In ganz Bayern gibt es etwas mehr als 350 Ziegeleien

7. August 1831
Das Landgericht Au wird nach Steuerdistrikten gebildet

1836
In Bayern werden 1.125 „Ziegelstadel“ betrieben

1837
Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten im Münchner Osten

6. März 1837
Die Zugehörigkeit der „Ramersdorfer Lüften“ zum „Landgericht Au“

1. Oktober 1854
Die „Ramersdorfer Lüften“ kommen zum „Landgericht rechts der Isar“

1855
Schwerreiche Bauern und halbe Existenzen

1856
Der Berliner Baumeister Friedrich Hoffmann erfindet den „Ringofen“

26. Oktober 1858
Es kommt zu einer Grenzbereinigung bei der„Ramersdorfer Lüften“

1860
Die Münchner „Ziegeleibesitzer“ schließen sich zusammen

4. März 1861
Die „Ramersdorfer Lüften“ sollen mit Haidhausen vereinigt werden

31. Dezember 1861
3.840 „Ziegelstadel“ gibt es in ganz Bayern

1. Juli 1862
Die Ramersdorfer Lüften und der Kuisl wird von Ramersdorf abgetrennt

1. Januar 1864
Die selbstständige Gemeinde Ramersdorf wird eingemeindet

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 „Saisonarbeiter“ aus der Gegend von Udine

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

1877
60 „Ziegeleien“ zwischen Ramersdorf und Unterföhring

1878
Von den Arbeitsbedingungen der Ziegeleiarbeiter

1879
Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

1887
Kommentierte Berichte der „Fabrikinspektoren“

1891
Italienische „Sammelklassen“ in der Haidhauser „Wörthschule“

1899
„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

1901
Für die „italienischen Arbeiter“ genügen die Zustände ohnehin

1902
Eine 17-stündige Arbeitszeit in der Ziegelei

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

26. Juli 1927
Das Kennedy-Brünnlein spendet erstmals Wasser

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

27. März 1947
Der Gründungskongress des Bayerischen Gewerkschaftsbundes - BGB

1962
In 14 Münchner „Ziegeleien“ werden 100 Millionen Steine gebrannt