Fakten - Die nördliche Au

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

1249
Die Au wird erstmals urkundlich erwähnt

1330
Die Münchner bauen ein Wehr in die Isar

1347
Das „Stadtrechtsbuch“ beschreibt den Bau der Isarbrücke

18. April 1371
Der „Münchner Rat“ erhöht die „Bürgerrechtsgebühr“ auf fünf Pfund

1401
Konrad der Preisinger und Emeran der Haßlanger bauen Häuser in der Au

7. Dezember 1405
Vorschriften zur „Bekämpfung des Luxus“

9. April 1424
Eine „Kleidervorschrift“ wird beraten.

3. Oktober 1433
Der Rat der Stadt erlässt eine neue „Bußordnung“

6. März 1445
Arme Leute aus Oberbaiern kommen für „Schanzarbeiten“

1458
Das sogenannte „Pesthaus, Kaltenegger- oder Nonnenhaus“ wird erbaut

1459
Der Rat der Stadt erlässt mehrere Artikel mit „Kleidervorschriften“

10. September 1500
Auf dem „Reichstag“ wird eine große „Reichspolizeyordnung“ beschlossen

Um den 5. Januar 1501
Die baierischen Herzöge erlassen entsprechende „Kleiderordnungen“

Um ??? 1510
Der Nürnberger Peter Henlein erfindet die Taschenuhr

1518
Die Grundlage für eine einheitliche „Gerichtsverfassung“ geschaffen

1526
Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. erlassen eine „Ordnung der Klaider“

1530
Der Rat der Stadt ändert die bestehende „Bettelordnung“

1538
Zur „Hauptmannschaft Obergiesing“ gehören rechtsisarische Orte

1541
Der Brauer Jörg Heiß gründet den späteren „Singlspielerbräu“

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer

1562
Die „Münchner Bettelordnung“ regelt die „Armenversorgung“ neu

1563
Georg Schobinger kauft den „Platner-Hammer“ und das „Haßlang-Schloss“

1567
Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

6. August 1567
Am „Haßlang-Schlösschen“ wird ein Triebwerk eingehängt

1571
Streit zwischen den Münchner und den Auer „Schneidern“

1572
Eine neue „Bettelordnung“ wird veröffentlicht

1596
Erstmalige Gedanken der Eingemeindung der Au

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

Mai 1610
Der „Gerichtsbezirk ob der Au negst München“ wird geschaffen

Anno 1612
Ein eigenständiges „Gericht ob der Au negst München“ wird eingerichtet

1616
Georg Schobinger kauft den an der Lilienstraße gelegenen „Klingenhammer

29. September 1616
Das „Landrecht“ stellt die „Rechtseinheit“ in Baiern her

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

26. Juni 1626
Kurfürst Maximilian I. erlässt eine „Kleiderordnung“

3. Juni 1628
Die „Carl-Borromäus-Kirche“ wird die Pfarrkirche der Au

24. Februar 1629
Die Paulaner übernehmen die „Pfarrei in der Au“

24. Februar 1629
Die Au wird erstmals als „Vorstadt“ bezeichnet

15. Mai 1632
Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt

17. Mai 1632
Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

19. Mai 1632
Schwedenkönig Gustav II. Adolf fordert von der Stadt 300.000 Reichstaler

5. August 1633
Ein nachweisbarer Einsturz der heutigen „Ludwigsbrücke“ ereignet sich

1642
Der Brauer Philipp Hölzl kauft die spätere „Singlspielerbrauerei“

3. August 1664
Anna Maria Cammerloher kauft den „Edelsitz Wagegg“ in der Au

1669
In der Au ein „Seidenhaus“ eingerichtet

1672
Erhebung des „Edelsitzes Wageck“ zur „Hofmark Wageck“

1672
Der Brauer Philipp Hölzl übergibt seine Brauerei an seine Tochter Katharina

1673
Anna Maria Cammerloherin fügt ihrem Anwesen eine „Nagelschmiede“ hinzu

1673
Sebastian Gaißreitter lässt am „Gaisberg“ eine Kapelle errichten

1673
Katharina Hölzl heiratet den Münchner Metzgersohn Franz Singlspieler

9. April 1674
Beim nächtlichen Brand der Residenz hält man die Stadttore geschlossen

Ab 1679
In der Au entsteht eine „Tuchfabrik für Militäruniformen“

1682
Der Staat kauft einen großen Platz von „Wageck“ für einen Fabrikbau

1682
Sebastian Gaißreitter erwirbt am „Gaisberg“ ein kleines Stück Land

4. Juni 1682
Kurfürst Max Emanuel lässt ein „kurfürstliches Zuchthaus“ bauen

1688
Sebastian Gaißreitter kauft am „Gaisberg“ zusätzlichen Grund

1689
Der „Wasserkrieg“ zwischen den Münchner und den Auern

1690
Ein „Brothäusl“ der Münchner Bäcker auf dem Gasteigberg

1690
2.000 Personen finden Brot und Lohn in der „Tuchfabrik für Militäruniformen“

3. März 1692
Kurfürst Max Emanuel erklärt Haidhausen zur „geschlossenen Hofmark“

1693
Neben der „Gaißreitterischen Kapelle“ entsteht ein kleines Haus

1694
In dem kleinen „Albertinischen Haus“ siedeln drei „Jungfrauen“

1695
Die „Jungfrauen vom Gaisberg“ erhalten Garten und Kapelle zum Geschenk

1696
Baugenehmigung für ein „Kloster am Gaisberg“

1699
Am „Gaisberg“ entsteht eine aufwändige Klosteranlage

27. Januar 1701
Den „Paulanern“ sollen die pfarrlichen Rechte am „Gaisberg“ zustehen

25. März 1702
Die „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ wird eröffnet

6. Juni 1702
Die erste „Heilige Messe“ in der „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“

1704
„Kloster Lilienthal“ wird von zwei Nonnen bezogen

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

16. Oktober 1705
Die „Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria“ wird geweiht

14. Oktober 1709
Eine päpstliche Genehmigung ist notwendig

19. Dezember 1709
Papst Clemens XI. ist für die ständige Aufbewahrung des „Allerheiligsten“

29. Mai 1710
Das „Allerheiligste“ kommt aus der Haidhauser „Johann-Baptist-Kirche“

1. Juni 1710
Das „Allerheiligste“ wird zum „Gaisberg“ übertragen

30. August 1710
Johann Maximilian von Alberti und die nächste Phase der Klosterwerdung

16. November 1710
Johann Maximilian von Alberti heiratet Maria Katharina von Joner

1711
Das „Kloster auf dem Gaisberg“ wird erweitert

11. Dezember 1711
Die „Paulaner-Patres“ verzögern die Kloster-Genehmigung

1713
„Die ganz ungescheucht in der Au sich aufhaltenden Huren“ weggejagt

22. November 1714
Die fehlende „Zustimmung des Landesherrn“ trifft ein

21. November 1715
Das Kloster am Lilienberg wird eine Benediktinerinnen-Niederlassung

1719
Joseph Joachim Singlspieler übernimmt den „Singlspielerbräu“.

1723
Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

23. August 1723
Das „Kloster am Lilienberg“ soll in den „Münchner Burgfrieden“

1724
Der Münchner Rat wünscht die Eingemeindung der Au und der „Lohe“

13. Januar 1724
Erweiterung des „Burgfriedens“ um das „Kloster am Lilienberg“

28. Januar 1728
Der Brauer Bernhardt Rüdt will einen „Bierkeller“ erbauen lassen

1730
„Hofoberrichter“ Pistorini vertreibt die Prostituierten aus der Au

1748
Die Au wird an den „Almoseneingängen“ der Stadt München beteiligt

1748
Die „Bettelordnung“ beinhaltet Strafen für „Bettler und Vaganten“

28. Juni 1748
Der Brauer Mathias Porttenlenger darf einen „Märzenkeller“ bauen

1749
Johann Jochner kauft den „Singlspielerbräu“

19. Februar 1749
Beschluss für einen Neubau des „Klosters am Lilienberg“

Ab 1750
Die Pfeiler der „Inneren Ludwigsbrücke“ werden erstmals aus Stein erbaut

23. August 1750
Das neue Haus des „Klosters am Lilienberg“ wird eingeweiht

1753
Das „Kloster am Lilienberg“ erreicht mit 32 Schwestern seinen Höchststand

26. März 1753
Benjamin Thompson, der spätere Graf Rumford, wird geboren

1758
Der „Singlspielerbräu“ wird an Lukas Pruckmayr verkauft

Ab 1760
Die „Äußere Ludwigsbrücke“ wird in Stein gebaut

1762
„Einzünftung“ der Auer, Loher und Giesinger Schneider

Ab 1767
Die „Innere Ludwigsbrücke“ wird in Steinbauweise ausgeführt

1769
„Handwerks-Gerechtigkeiten“ können vererbt oder verkauft werden

1770
Das „Almosengeben“ wird unter Strafe gestellt

November 1772
Der Schulmeister Benjamin Thompson heiratet Sarah Rolfe

3. August 1773
„Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers“.

1775
Die „Hofkammer“ kauft am Gasteig einen Bierkeller für das „Hofbräuhaus“

1778
Benjamin Thompson wird „Unterstaatssekretär für die amerikanischen Kolonien“.

1779
Im Münchner und Auer „Bäckerstreit“ wird ein Vergleich geschlossen

1779
Thompson wird „Mitglied der Britischen Akademie der Wissenschaften“

1779
Katharina Pruckmayr heiratet den Brauer Johann Messner

1781
Von 986 „Handwerksgerechtigkeiten“ ruhen insgesamt 66

1782
Ein „Dekret“ gegen die allzu zahlreichen Handwerker

19. August 1783
Schlechtes „Märzenbier“ wird in ihren Kellern ausgeschenkt

1784
Sir Benjamin Thompson kommt nach Baiern

9. Januar 1784
Die Wirte der Au beschweren sich über die „Märzenkeller“

19. Januar 1784
Der Stadtrat legt dazu eine Reihenfolge des Bierausschanks vor

31. März 1784
Der Stadtrat ermahnt die Bierbrauer und droht ihnen mit Strafen

Anno 1785
Den Auern, „Lechlern“ und Haidhausern wird das Fischen verboten

1785
Planungen, die Au als „Carlsvorstadt“ nach München einzugemeinden

1787
Kommerzienrat Fleischmann lässt eine Tabakfabrik anlegen

1787
Sir Benjamin Thompson wird zum „Geheimen Rat“ ernannt

1787
Die Auer wünschen die Eingemeindung nach München

1788
Piaggino will ein „Arbeitshaus für beschäftigungslose Menschen“ errichten

29. März 1788
Sir Benjamin Thompson wird „Kriegsminister“

8. November 1788
Vorschlag zur Errichtung eines Arbeitshauses und eines Armen-Instituts

Dezember 1788
Vertrag zur Errichtung eines „Arbeitshauses“ geschlossen

1789
Das „Bettlerunwesen“ in München

Januar 1789
Pläne zur Errichtung eines „Militärischen Arbeitshauses“

2. März 1789
Thompsons Vorschlag für ein „Militärisches Arbeitshaus“ wird angenommen

April 1789
Urheberstreit über das „Arbeitshaus“-Projekt

1. Juli 1789
Oberaufsicht für die „Militärischen Arbeitshäuser“ in München und Mannheim

25. August 1789
Die „Armen-Instituts-Deputation“ betreut auch die Vorstadt Au mit

1790
Die Münchner und die Auer „Armenpflegschaft“ wird vereinigt

1. Januar 1790
„Bettlerhatz“ am „Tag des Almosengebens“

13. Mai 1791
Die Brauer dürfen in ihren „Märzenkellern“ keine Gäste bewirten

1792
Kommerzienrat Fleischmann verlegt die Tabakfabrik nach Landshut

13. Juli 1792
Verbot des „Gästesetzens in den Märzenkellern“

1795
Josef Pruckmayr übernimmt die „Singlspielerbrauerei“

5. August 1795
Die Au will als „Carls-Vorstadt“ der Stadt München einverleibt werden

1796
Es hat den Anschein, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“

1796
„Über Speise und vorzüglich über Beköstigung der Armen“

1796
Das „Kloster am Lilienberg“ von den „Kaiserlichen“ besetzt

12. Januar 1796
Eine „Polizeioberdirektion“ für München und die Au wird eingerichtet

6. April 1796
Das „Armenversorgungshaus auf dem Gasteig“ wird bezogen

11. Juli 1798
Kein „Minutoverschleiß“ von Bier am Gasteig und am Lilienberg

1799
Eine Mädchenschule bei den „Benediktinerinnen am Lilienberg“

5. August 1799
Erneute Beschwerden der Auer Wirte über die Münchner Brauer

24. September 1799
Das „Militärische Arbeitshaus“ wird aufgelöst

18. Oktober 1799
In der Au wird eine „Spinnstube“ für Arme eingerichtet

1802
Die „Rumford-Suppenanstalt“ wird gegründet

1802
München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

17. März 1802
Aufforderung zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“

Um den 1. Mai 1802
Im „Bendektinerinnenkloster am Lilienberg“ leben 23 Nonnen

22. Mai 1802
Den „Benediktinerinnen vom Lilienberg“ wird ihre Versetzung mitgeteilt

29. Mai 1802
Die ersten „Benediktinerinnen vom Lilienberg“ kommen nach Geisenfeld

31. Mai 1802
Die restlichen „Benediktinerinnen vom Lilienberg“ werden versetzt

Anfang Juni 1802
Versteigerung des Mobiliars aus dem „Kloster am Lilienberg“

4. Oktober 1802
Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige „Klosterschule am Lilienberg“

1803
Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

1803
Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

1804
Franz Maria Schweiger und Lorenz Lorenzoni's Schauspielertruppe

1807
Das „Theater der breiten Masse“ wird heftig kritisiert

1807
Das „Sommertheater vor dem neuen Maxthor“

1808
Die Vorstadt Au erhält eine Wasserleitung

1808
Angehörige der Familie Schweiger leiten vier „Münchner Vorstadttheater“

20. Januar 1808
Die „Landesfreiheitserklärung“ wird aufgehoben

25. Juli 1808
Die bisherige „Landgemeinde Au“ wird zur Vorstadt erhoben

13. September 1813
Ein Hochwasser reißt die Hälfte der „Äußeren Ludwigsbrücke“ weg

14. September 1813
Die Au hat jetzt einen „Magistrat dritter Klasse“

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die heutige „Ludwigsbrücke“ beginnen

1817
In der „Eisenfronfeste am Lilienberg“ sitzen 40 Häftlinge ein

1819
Die Auer drängen auf die Eingemeindung

Um 1820
Josef Schweiger öffnet seine „Vorstadtbühne“ den Wiener Autoren

1823
Josef Schweiger muss sein „Theater vor dem Karlstor“ verschuldet schließen

1825
Die „Zünfte“ werden durch ein - sehr zurückhaltendes Gesetz - abgeschafft

1825
Josef Schweiger öffnet sein „Theater vor dem Karlstor“ an alter Stelle wieder

1828
Die „Notbrücke“ erhält den Namen „Ludwigsbrücke“

1830
Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

1. Mai 1830
Josef Schweiger tritt mit seinem Ensemble im „Gasthaus Radlwirt“ auf

1831
Ein zweiter Flussübergang über die Isar

1831
Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

1831
Die Eingemeindung der Au wird von der Staatsregierung abgelehnt

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

1. Mai 1834
Die „Haidhauser Armen- und Krankenanstalt“ wird eröffnet

16. Mai 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ in der Au

Juni 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ wird aufgeführt

1835
„Die Auer neigen sich insbesondere zu zwei Hauptuntugenden hin“

1836
Der „Franziskaner-Keller“ kommt in den Besitz der Familie Deiglmayr

Um März 1836
Die „Cholera“ grassiert erstmals in Süddeutschland

August 1836
In München bricht die erste „Cholera-Epidemie“ aus

1837
Erbärmliche Lebensumstände in den Herbersvierteln

1840
München ist für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

1840
Elisabeth Falk wird geboren

1842
Die Familie Deiglmayr kauft die „Franziskaner-Brauerei“

1844
Die Regierung lehnt die Eingemeindungswünsche Münchens ab

1845
Josef Schweiger eröffnet sein „Isar-Vorstadt-Theater“

1845
Friedrich Engels: „Über die Lage der arbeitenden Klasse in England“

3. Januar 1845
Karl Valentins Mutter Johanna Maria Schatte wird geboren

1847
Max Schweiger erhält die Konzession für das „Isar-Vorstadt-Theater“

1847
Der „Tapezierer“ Karl Falk gründet die „Firma Karl Falk“

1848
Max Pettenkofer erforscht die „Indische Cholera“

10. März 1848
Die Auer wollen eingemeindet werden

30. Oktober 1849
Zustimmung für die Eingemeindung der drei östlichen Vororte

1850
Lorenz Meiller kauft das Anwesen an der Lilienstraße

1. Mai 1850
J. Schweiger erhält eine Konzession für ein „Theater in der Vorstadt Au“

1. Mai 1850
Das „Schweiger Volkstheater“ in der Au erhält Gasbeleuchtung

Nach dem 1. Mai 1850
Die „Schweiger Volkstheater“ dürfen nur noch „Lokalpossen“ aufführen

27. September 1851
Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

1852
Lorenz Meiller wird die Ausübung seines Berufs verweigert

25. September 1852
Johann Valentin Fey beginnt beim Auer „Tapezierer“ Karl Falk zu arbeiten

1853
Die „Singlspielerbrauerei“ geht als Aussteuer an den Brauer Mathias Wild

Um den April 1853
Meiller kauft die „Waffenschmied-Gerechtsame“ des Georg Buchwieser

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein „Bittgottesdienst“ zur Abwendung der „Cholera-Epidemie“

15. Juli 1854
Im „Glaspalast“ wird die „Industrie-Ausstellung“ von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von „Cholera“

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der „Cholera-Epidemie“

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der „Cholera“

2. August 1854
Ein „Komitee“ kämpft gegen die epidemische Brechruhr“

3. August 1854
„Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen“

5. August 1854
Ein Maßnahmenkatalog gegen die „epidemische Brechruhr“

6. August 1854
Die „Cholera“ wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der „Cholera“

8. August 1854
Erstmals die „Gefahr einer Cholera-Epidemie“ zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der „Cholera-Toten“ ist auf 208 angestiegen

Bis 22. August 1854
138 „Cholera-Tote“ in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer „Cholera-Bittgottesdienst“ an der „Mariensäule“

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
Die Cholera-Sterbezahl beträgt an diesem Tag insgesamt 107

3. September 1854
Die „Cholera-Sterbefälle“ nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen „Cholera-Sterbefälle“ gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten „Ärztlichen Besuchsanstalten“ aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die „Armenärzte“ übernehmen die Behandlung der „Cholera-Kranken“

29. September 1854
Gottesdienst „für die Errettung aus dieser großen Drangsal“

30. September 1854
Die „Cholera“ ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

1. Oktober 1854
Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

2. Oktober 1854
Die „Cholera-Epidemie“ wird offiziell für „erloschen“ erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Gruft der „Theatinerkirche“ beigesetzt

1855
Das neue „Franziskaner-Bräuhaus“ entsteht an der Hochstraße

1855
Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

1855
Mathias Wilds Sohn Joseph übernimmt den „Singlspielerbräu“

Bis April 1855
Die „Cholera“ kostet in München 3.082 Menschen das Leben

1856
Die „Stadtgerichte“ werden zu „Bezirksgerichte“

1856
Die „Schweiger-Theater“ als lästige Konkurrenz des „Hoftheaters“

1856
Die Standorte der Bezirks- und Landgerichte

1857
Aus der Unteren Isargasse wird die Entenbachstraße

1857
Joseph Wild verlegt den „Singlspielerbräu“ an die Rosenheimer-/Hochstraße

24. September 1857
Carl Gabriel wird in Bernstadt in der Nähe von Breslau geboren

1859
Das alte „Brunnhaus auf dem Isarberg“ wird abgerissen

Seit dem Jahr 1859
Johann Valentin Fey arbeitet bei Karl Falk als Geschäftsführer

1860
Das „Auer Tor“ wird abgerissen

19. September 1860
Coletta Möritz kommt in Ebenried bei Pöttmes zur Welt

1861
Josef Sedlmayer erwirbt den „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

31. Dezember 1861
Die Wohnverhältnisse in den „Herbergsvierteln“

31. Dezember 1861
269 „Herbergen-Häuser“ in der Au

1862
Die Wirtsleute Wagner verkaufen die Tafernwirtschaft „Zum Salzburger Hof“

1862
In München gibt es 2.298 Rinder und rund 4.500 Hunde

1862
Die „Eisenfronfeste am Lilienberg“ wird zum „Bezirksgefängnis“

1862
Das „Gerichtswesen“ wird von der Verwaltung getrennt

4. März 1864
Johann Valentin Fey will eine „persönliche Tapeciererconzession“

8. Juli 1864
Johann Valentin Fey wird „als Bürger und Tapezierer dahier aufgenommen“

16. September 1864
Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

29. Oktober 1864
Johann Valentin Fey erwirbt das kostenpflichtige „Münchner Bürgerrecht“,

Seit 1865
„Lehrstühle für Hygiene“ an den bayerischen „Hochschulen“

1865
Johann Valentin Fey heiratet Elisabeth Sigl, geb. Falk

2. August 1865
Münchens erste „öffentliche Toilette“ wird eröffnet

15. September 1865
Die „Schweiger-Theater“ müssen schließen

1866
Joseph Wild erhöht die Leistung seiner „Singlspielerbrauerei“

1867
Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

1868
Elisabeth Fey stirbt im Alter von 28 Jahren

1868
Das Stammhaus der „Singlspielerbrauerei“ wird versteigert

13. Juli 1869
Ein „Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses“

29. August 1869
Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

11. April 1870
Behördliche Nachforschungen zur Eheschließung

15. September 1870
Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

11. November 1871
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern“ wird gegründet

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

8. April 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt ins Schulhaus im Rosenthal

14. Oktober 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ zieht in die Ludwigstraße

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

Ab 9. November 1873
Die dritte „Cholera-Epidemie“ bricht in München aus

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

1875
Gabriel Sedlmayer übernimmt die „Brauerei zum Franziskaner (Leistbräu)“

Um 1875
Coletta Möritz arbeitet beim „Sterneckerbräu“ im Tal

1. Juli 1875
Das „Gasteig“-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

16. Juli 1875
Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

21. August 1876
Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

1877
Die „Braugrafen“ Butler-Haimhausen und die „Singlspielerbrauerei“

1879
In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

1880
Die „Franziskaner-Brauerei“ liegt an dritter Stelle beim Bierausstoß

1880
Die „Münchner-Kindl-AG“ erwirbt die „Singlspielerbrauerei“

1881
Johann Bucher gründet seine „Drahtfabrik“ in der Au

1881
Das Restaurationsgebäude der Brauerei „Zum Münchner Kindl“ entsteht

1881
Friedrich August von Kaulbach malt Coletta Möritz

1882
Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

1882
Coletta Möritz heiratet den Schwabinger Gastwirt Franz Xaver Buchner

4. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

10. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey wird nach evangelischem Ritus getauft

Juli 1882
Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

27. Oktober 1882
Max Fey stirbt im Alter von 6 Jahren an der Diphtherie

24. November 1882
Karl Fey stirbt im Alter von 8 Jahren an der Diphterie

1883
Johann Valentin Fey führt das „Möbeltransport-Geschäft Falk & Fey“ selbst

1883
Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

1883
Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

1883
Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

14. November 1883
Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63

1884
Valentin Ludwig Fey geht in die „Kleinkinderbewahranstalt der Vorstadt Au“

1884
Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

6. Februar 1884
Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

Um 1885
Toni Aron malt „Die schöne Coletta“

1. Mai 1886
Am „Haymarket“ in Chicago kommt es zu blutigen Straßenkämpfen

1887
Das Buch „Zur Lage der arbeitenden Klasse in Bayern“ erscheint

1887
Forderungen nach protestantischen Schulen und Kirchen

Um August 1888
Johann Bucher kauft die Anwesen Entenbachstraße 11

30. September 1890
Das „Sozialistengesetz“ läuft aus

Oktober 1891
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert und geschmückt

1892
Carl Gabriel kommt nach München

1892
Valentin Ludwig Fey geht in die rein protestantische „Herrn-Schule“

1. Mai 1892
Im „Münchner-Kindl-Keller“ treffen sich über 5.000 Arbeiter

1893
Der „Ziegenmilchmarkt am Freibankeck“

September 1893
Carl Gabriel zeigt seine „Wachsfiguren“ auf dem „Oktoberfest“

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

1895
Valentin Ludwig Fey besucht die „Privat-Bürgerschule Dr. Ustrich“

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

1896
Der „Kaisergarten“ an der Lilienstraße 2 wird abgerissen

1896
Karl Valentins „Erweckungserlebnis“

11. Juli 1896
Im „Panoptikum“ werden erstmals „lebende Bilder“ gezeigt

19. Dezember 1896
O mei, o mei, o mei. Mei Muatta is a Mörtlwei

1897
Johann Bucher erstellt einen Neubau für seine „Drahtfabrik“

1897
Theodor Fischer beschreibt die „Lilienstraße“

Seit dem Jahr 1897
Der 15jährige Valentin Ludwig Fey tritt bereits als „Vereinshumorist“ auf

4. März 1897
Valentin Ludwig Fey beginnt eine Lehre beim Schreiner Johann Hall­huber

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

1898
Ludwig Weinberger gründet eine „Wagnerei“

1898
Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

Anno 1898
Der Bäcker Josef Bernbacher verkauft sein Brot in der Quellenstraße 42

1899
Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal

1899
Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

16. Mai 1899
Pläne für die Erweiterung des „Münchner-Kindl-Kellers“

15. August 1899
Gisela Royes wird im Hause Fey als „Köchin“ angestellt

13. September 1899
Die „Luitpoldbrücke“ wird ein Opfer der Fluten

1900
Eine „Neubegründung von Herbergen“ ist künftig ausgeschlossen

Um 1900
Ein „Mörtelweib“ verdient weniger als die Hälfte des Mannes

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1901
Valentin Ludwig Fey arbeitet wieder beim Schreinermeister Hallhuber

1901
Die Gebäude des „Bezirksamtes am Lilienberg“ werden renoviert

1902
Die ältesten Münchner Filmaufnahmen entstehen

Januar 1902
Das „Zucht-, Arbeits- und Korrekturhaus Au“ wird aufgelöst

Seit dem Jahr 1903
Michael Faulhaber stuft Frauen als „Menschen zweiter Wahl“ ein

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

22. Januar 1905
​Zaristische Truppen erschießen zahlreiche Demonstranten in Petersburg

3. Februar 1905
Solidaritätskundgebung für die Opfer der ersten Russischen Revolution

19. Oktober 1905
Karl Valentins Tochter Gisela wird geboren

Vermutlich am 1906
Ein Teil der Entenbachstraße wird in Zeppelinstraße umbenannt

11. September 1906
Der etablierte „Spediteur“ Jean Hopp stirb

7. Oktober 1906
Das Fey-Anwesen wird an den „Spediteur“ Adolf Weiß verkauft

15. November 1906
Karl Valentin und seine Mutter ziehen nach Zittau um

17. März 1907
Dem „Musical-Fantast“ Charles Fey wird gekündigt

1908
Die „Brauerei zum Franziskaner-Leistbräu“ wird eine Aktiengesellschaft

1908
Die „Mörtelweiber“ verschwinden von den Baustellen

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

März 1908
Das „Landgerichtsgefängnis München II am Lilienberg“ wird abgerissen

3. Dezember 1908
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt an die Frühlingstraße

10. Dezember 1908
Der „Brunnenweibchen-Brunnen“ geht in Betrieb

4. September 1909
Karl Valentin tritt im „Münchner-Kindl-Keller“ auf

1910
Die „katholischen Lehrerinnenvereine“ sprechen sich für das „Zölibat“ aus

1910
Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

24. November 1910
Carl Gabriel eröffnet das „Gabriels Tonbildtheater“ in der Lilienstraße

1912
Der „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

1914
Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

1916
Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

1918
Umbenennung des „Gabriels Lichtspieltheaters“ in „Museum-Lichtspiele“

1919
Die Planungen und Entwürfe für den „Bugatti Royale Typ 41“ beginnen

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

Um den 11. April 1919
Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

11. August 1919
In der „Weimarer Republik“ wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

1920
Das „Bayerische Volksschulgesetz“ führt das „Zölibat“ wieder ein

1920
Das Geschäftsfeld der Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

1920
Die „Drahtfabrik Bucher“ ist technologisch auf dem neuesten Stand

5. September 1920
Adolf Hitler hält im „Münchner-Kindl-Keller“ eine Rede vor 3.000 Zuhörern

1921
Das „Reichsgericht“ erklärt bayerischen Alleingang für verfassungswidrig

1922
Der „Franziskaner-Leistbräu“ fusioniert mit der „Spatenbrauerei“

1922
Ein- und Zweifamilienhäuser mit mehr lebendem als totem Inventar

1924
Josef Liebl leitet die „Museum-Lichtspiele“

7. Mai 1925
Das „Deutsche Museum“ auf der „Kohleninsel“ wird eröffnet

1926
Der erste „Bugatti Royale Typ 41“ wird hergestellt

1928
Die „Museum-Lichtspiele“ werden umgebaut und erweitert

Juni 1928
Der „Bugatti Royale Typ 41“ erstmals beim „Großen Preis von Deutschland“

1930
Neuer Leiter der „Museum-Lichtspiele“ ist Erich König

1931
Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

1931
Den ersten „Bugatti Royale“ kauft der Industrielle Armand Esders

1932
Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' „Bugatti Royale“

28. August 1932
Jugenderinnerungen: „Karl Valentin der Lausbub“

1933
Die „Museum-Lichtspiele“ werden von Anton Rösch betrieben

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

1934
Dr. Joseph Fuchs flieht samt seinem „Bugatti Royale“ vor den Nazis

1934
Der „SA Sturm 4“ nistet sich im „Bezirksamtes am Lilienberg“ ein

1935
Das „Gesundheitsamt“ bezieht Räume im „Bezirksamt am Lilienberg“

November 1935
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert

1937
Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

1938
Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Ab dem 29. Mai 1940
1.440 Kubikmeter Wasser in der Sekunde durch das Isar-Flussbett

1942
Das „Gesundheitsamt am Lilienberg“ wird umbenannt

5. November 1942
Überfall auf die „Museum-Lichtspiele“

1943
Charles Chayne erwirbt den „Bugatti Royale“ vom Schrottplatz in der Bronx

1943
Bomben zerstören das Gebäude der „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

27. Januar 1943
Wilhelm Heppert wird durch den „Scharfrichter“ hingerichtet

Ende April 1945
Die „Museum-Lichtspiele“ müssen kriegsbedingt schließen

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

Ab dem 1946
Der „Bugatti Royale“ wird von Charles Chayne restauriert

12. Juni 1946
Die „Museum-Lichtspiele“ können wieder eröffnet werden

1949
Die „Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle für den Landkreis München-Land“

1951
Das „Gesetz über Wohnungseigentum“ ermöglicht Eigentumswohnungen

1953
Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den „Karosseriebau“ auf

Ab 1954
Der „Sylvensteinspeicher“ zähmt die reißende Isar

1954
Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

1956
Das „Landratsamt München“ zieht an den Mariahilf-Platz

18. August 1956
Die Räume am „Lilienberg“ gehen an die Regierung von Oberbayern

1958
Der „Weinberger-Bugatti Royale“ kommt ins „Henry Ford Museum“

1966
Der „Bund Naturschutz“ wildert Biber in Bayern aus

November 1968
Das „Motorama“ entsteht auf einem Ruinengrundstück

1969
Die Gebäude am Lilienberg werden umfangreich renoviert

24. September 1970
Das „Haus des Deutschen Ostens“ am Lilienberg wird eröffnet

20. Juli 1971
Grundsteinlegung fürs „Motorama“

1. Oktober 1973
Das bayerische „Denkmalschutz-Gesetz“ tritt in Kraft

1975
Die „Museum-Lichtspiele“ werden in drei Kinos aufgeteilt

1975
Mit einem „Italo-Western“ werden die „Museum-Lichtspiele“ geschlossen

September 1975
Die „Rocky Horror Pictures Show“ wird in New York uraufgeführt

Dezember 1975
Hartmut Hinrichs übernimmt die „Museum-Lichtspiele“

1976
In den „Museum-Lichtspielen“ wird ein „Kino 2“ mit 35 Plätzen eingerichtet

1976
Die „Drahtfabrik Bucher“ wird in eine GmbH umgewandelt

April 1976
Der Film „Rocky Horror Pictures Show“ zieht die Menschen nur so an

4. Oktober 1976
Die „Rocky Horror Pictures Show“ läuft in den „Museum-Lichtspielen“ an

24. Juni 1977
Die „Rocky-Horror-Picture-Show“ läuft in den „Museum-Lichtspielen“

1980
Ein weiterer Kinosaal für die „Rocky-Horror-Picture-Show“

1981
„Filmtheater-Prämien“ für herausragende Programmgestaltung

18. April 1984
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll abgerissen werden

1985
Der „Erfolgs-Regisseur“ Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte „Pesthaus“

17. Juli 1985
Abriss des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ abgelehnt

1. Oktober 1987
Die Landeshauptstadt München kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“

1988
Die „Museum-Lichtspiele“ kommen in den Genuss der „Filmtheater-Prämie“

1991
Ein „Bugatti Royale Typ 41“ für über 10 Millionen US-Dollar versteigert

Ab 1991
Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte „Pesthaus“ renovieren

4. Oktober 1991
Die „Rocky Horror Pictures Show“ im „Guiness-Buch der Rekorde“

23. Januar 1992
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll verkauft werden

2. April 1992
Sanierung des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ nicht finanzierbar

18. April 1992
Verkaufsinserat für das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der SZ abgedruckt

1. Oktober 1992
Das „Valentin-Geburtshaus“ soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

23. Oktober 1992
Bezirksausschuss lehnt Verkauf des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ ab

1993
Das „Motorama“ an der Rosenheimer Straße wird eröffnet

1. Februar 1993
Hinweis auf ein fünf Jahre leerstehendes Anwesen

5. April 1993
Die „Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung“ legt ihr Gutachten vor

27. April 1993
Schwierigkeiten mit dem „Karl-Valentin-Geburtshaus“ werden dargelegt

Um den 30. Mai 1993
Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des „Valentin-Geburtshauses“

7. Juni 1993
Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das „Karl-Valentin-Geburtshaus“

30. Juni 1993
Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

13. August 1993
Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des „Karl-Valentin-Geburtshauses“

21. Juli 1994
Der Stadtrat beschließt den Verkauf des „Karl-Valentin-Geburtshauses“

7. September 1994
Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

30. September 1994
Bürgerversammlung fordert Räume für die „Freunde der Vorstadt Au“

1. Dezember 1994
Moshammer mit der Unterbringung der „Freunde der Au“ einverstanden

1995
Ein zusätzlicher Kinoraum wird in den „Museum-Lichtspielen“ eingerichtet

24. Januar 1995
Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

5. Mai 1995
„Löwenbräu“ will sich am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ beteiligen

Um den 10. September 1995
Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

13. Oktober 1995
Zusätzliche Probleme tauchen auf

vor 1996
Im „Valentin-Haus“ soll „Münchens längste Theke“ entstehen

1996
Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

1. Februar 1996
Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt „Valentin-Geburtshaus“ zurück

Um den 5. Juli 1996
Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

Um den 1. September 1996
Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

17. Januar 1997
Antrag auf Sanierung des „Karl-Valentin-Geburtshauses“

21. April 1997
Die Fundamentierungsarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ beginnen

19. Juni 1997
Baugenehmigung für das „Karl-Valentin-Geburtshaus“

1. Juli 1997
Die Bauarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ beginnen

Um den 15. Dezember 1998
Die Bauarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ sind fertig gestellt

Um den 10. Februar 1999
Amtliche Abnahme der Baumaßnahme „Karl-Valentin-Geburtshaus“

Mai 1999
Beim „Pfingsthochwasser“ führt die Isar 750 Kubikmeter Wasser/sek.

2. Juni 1999
Die Gartenanlagen im „Valentin-Geburtshaus“ sind abgeschlossen

10. November 1999
Eine Auszeichnung für die „Valentin-Stadthäuser“

April 2000
Das „Motorama“ wird wieder eröffnet

2001
Die „Museum-Lichtspiele“ werden ausgezeichnet

5. April 2001
Abendzeitung: „Die Biber sind wieder zurück in München“

2006
Die „Museum-Lichtspiele“ beteiligen sich am „Münchner Filmfest“

31. März 2014
Der Mietvertrag des Sanitärgroßhandels im „Kegelhof“ läuft aus

31. Juli 2014
Das Konzept für das „Großprojekt Kegelhof“ wird vorgestellt