Fakten - München von hinten

26. Mai 1388
Ein zufälliger Reliquien-Fund auf dem Andechser Burgberg

14. Dezember 1494
Das „Herzogliche Georgianum“ wird gegründet

1500
München hat 14 berufsmäßig betriebene „Badstuben“

1774
Ignaz Günther arbeitet an der Kanzel des Bogenhausener „Georgskircherls“

Um den 1. Mai 1800
Das „Georgianum“ wird nach Landshut verlegt

1. Juni 1808
Gründung der „Königlichen Akademie der Bildenden Künste“

18. März 1813
Schnurr- und Knebelbärte müssen entfernt werden

27. Juli 1813
Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der „Akademie“

8. Oktober 1813
Der „Vertrag von Ried“ vollzieht den Bündniswechsel

1824
Peter von Cornelius wird Direktor der „Kunst-Akademie“

6. August 1824
Johann Peter von Langer stirbt

1826
Erste Planungsvorstellungen zum Bau des „Siegestores“

1826
Die „Universität“ und das „Georgianum“ werden nach München umverlagert

1827
Friedrich von Gärtner soll die „Bayerischen Staatsbibliothek“ bauen

1827
Die Fortsetzung der Ludwigstraße nach Norden angeordnet

26. April 1827
Robert von Langer wird „Direktor der kgl. Sammlung“

1828
Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zur „Ludwigskirche“

25. August 1829
Der Grundstein für die „Ludwigskirche“ wird gelegt

1830
Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

18. Oktober 1831
Der Grundstein für die „Walhalla“ wird gelegt

1832
Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

8. Juli 1832
Der Grundstein für die „Staatsbibliothek“ wird gelegt

Ab dem 11. April 1835
Das „Max-Joseph-Stift für höhere Töchter“ und das „Georgianum“ entstehen

23. Juli 1835
Grundsteinlegung für das „Muffat-Brunnhaus“ auf der „Kalkofeninsel“

15. Oktober 1835
Grundsteinlegung für das „Max-Joseph-Stift“ an der Ludwigstraße

1837
Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

Anfang 1837
Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird in Betrieb genommen

1840
Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zum „Siegestor“

Um Dezember 1840
Die Bauarbeiten für das „Max-Joseph-Stift“ sind abgeschlossen

1841
Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

August 1841
Das endgültige Reliefprogramm für das „Siegestor“ wird festgelegt

29. Oktober 1841
Robert von Langer wird „Direktor der Zentral-Gemälde-Galerie“

1842
Die „Staatsbibliothek“ ist endgültig fertiggestellt

18. Oktober 1842
Der Grundstein für die „Befreiungshalle“ bei Kelheim wird gelegt

1843
Der Bau der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird vollendet

12. Oktober 1843
Der Grundstein für das „Siegestor“ wird gelegt

1844
Die „Ludwigskirche“ kann eingeweiht werden

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

21. April 1847
Friedrich von Gärtner stirbt

1850
Das „Siegestor“ wird fertiggestellt

1850
Sebastian Kneipp entwickelt seine „Wasserkur“

15. Oktober 1850
Das „Siegestor“ wird - noch ohne der „Quadriga“ - eingeweiht

Ab 1852
Frauen werden nicht mehr an der „Kunst-Akademie“ zugelassen

Um Oktober 1852
Die „Quadriga“ wird auf das „Siegestor“ gehievt

16. Oktober 1852
Nach dem Aufsetzen der „Quadriga“ wird das „Siegestor“ feierlich eröffnet

1. November 1852
Ex-König Ludwig I. „schenkt“ der Stadt München das „Siegestor“

1. Oktober 1854
Der Münchner „Glaspalast“ wird eröffnet

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

1857
„Spatenbräu“ steht mit dem Malz-Verbrauch an der Spitze

1858
Die „Deutsche Allgemeine und Historische Kunstausstellung“ im „Glaspalast“

1858
Aus dem „Palais der Königin Therese“ wird eine „Kriegsschule“

31. Dezember 1858
In München wohnen 121.234 Einwohner in 6.083 Häusern

31. Dezember 1861
München hat 130.222 Einwohner

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

1866
Das ehemalige „Palais der Königin Therese“ als Militärkrankenhaus

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs „Siegestor“

1872
Das „Palais der Königin Therese“ wird von Prinz Leopold gekauft

Um 1880
Georgenstraße 8/10 wird als symmetrisches Doppelhaus hergestellt

September 1885
Das „Oktoberfest“ wird mit 16 elektrischen Bogenlampen beleuchtet

1887
Das Buch „Zur Lage der arbeitenden Klasse in Bayern“ erscheint

1889
Gabriel von Seidl baut ein Villa für Friedrich August von Kaulbach

1891
Die Prinzregentenstraße wird angelegt.

1891
Anton Azbé betreibt eine private „Mal- und Zeichenschule“

9. Mai 1891
Die „Münchener Gasgesellschaft“ unterzeichnet einen Ablösungsvertrag

1893
Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird ein Elektrizitätswerk

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

1. Januar 1896
Das „Muffatwerk“ erzeugt jetzt Strom mit 600 PS

1897
Das „Muffatwerk“ hat 1.370 PS zur Stromerzeugung

1898
Der „Kabelsteg“ wird zur Kabelüberführung errichtet

Dezember 1899
2.000 Münchner Haushalte sind an das Elektrizitätsnetz angeschlossen

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

April 1901
Der „Civilingenieur“ Karl Müller wird in den Adelsstand erhoben

1903
Friedrich Wilhelm von Bissing erwirbt das Gebäude an der Georgenstraße 10

5. August 1905
Der „Kunstmaler“ Anton Azbé stirbt im Alter von 43 Jahren

26. November 1906
Das „Königlich Bayerische Arbeitermuseum“ wird eröffnet

31. Dezember 1907
Das „Königlich Bayerische Arbeitermuseum“ zählt 16.000 Besucher

1909
Eine Festuniform für die Professoren der „Akademie der Bildenden Künste“

4. Juli 1909
Ritter Karl von Müller stirbt in der Nähe von Bozen

1910
Die Dienstvilla für den Direktor des „Muffatwerkes“

1912
Paul Ludwig Troost lebt bis zu seinem Tod in der Kaulbachstraße 10

1914
Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

1918
Das „Bayerische Kriegsministerium“ in der Ludwig-/Schönfeldstraße

1918
Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

9. November 1918
Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

Nach dem 9. November 1918
Das „Professoren-Kollegium“ wird verunglimpft

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den „Wehrkreis VII der Reichswehr“

1. April 1920
Adolf Hitler zur Untermiete in der Thierschstraße 41

28. September 1921
„Generalleutnant“ Otto Hermann von Lossow übernimmt die „7. Division“

1922
Der „päpstliche Nuntius“ Eugenio Pacelli bewohnt das „Seyssel-Palais“

26. September 1923
Gustav Ritter von Kahr wird zum „Generalstaatskommissar“ ernannt

9. November 1923
„Der Marsch zur Feldherrnhalle“

29. Februar 1924
„Generalleutnant“ Lossow wird seines Amtes enthoben

1. Mai 1926
Umbenennung in „Soziales Landesmuseum in München“

1928
Antonie (Toni) Pfülf zieht in das Gartenhaus der Kaulbachstraße 12

5. Juni 1931
Ein Großbrand zerstört den Münchner „Glaspalast“

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Februar 1933
Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

28. Juni 1933
Die „Akademie des Deutschen Rechts“ wird gegründet

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

1934
Planungen für ein „Jagdmuseum“ im „Palais Leopold“

30. Juni 1934
Der sogenannte „Röhm-Putsch“

1935
Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

1937
Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

18. Juli 1937
Der Festumzug „Zweitausend Jahre deutsche Kultur“

1938
Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

1938
Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

1939
Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

26. Januar 1942
Walter Klingenbeck wird verhaftet

24. September 1942
Walter Klingenbeck wird zum Tode verurteilt

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

5. August 1943
Walter Klingenbeck wird in „Stadelheim“ hingerichtet

1944
Bei einem Bombenangriff wird das „Siegestor“ zerstört

1944
Die „Ludwigskirche“ erhält schwere Bombenschäden

1944
„Gauleiter“ Paul Giesler übernimmt die Dienstvilla in der Kaulbachstraße 15

Nach 1945
Die vereinfachten „Talare“ des „Professoren-Kollegiums“

Ende April 1945
Die „Wehrmacht“ bleibt Herr im Haus des ehemaligen „Kriegsministeriums“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

8. Juni 1945
Der Soldatensender „AFN“ nimmt seinen Betrieb auf

Um Dezember 1945
Der Abriss des „Siegestores“ wird beschlossen

1946
Die „Staatsschule für angewandte Kunst“ wird Teil der „Kunst-Akademie“

1947
Der „Theologiestudent“ Joseph Ratzinger studiert im „Georgianum“

14. September 1949
Die „Internationale Jugendbibliothek“ öffnet seine Pforten

1950
Das „Französische Konsulat“ bezieht die Räume der Kaulbachstraße 13

1951
Das „Bayerische Landesinstitut für Arbeitsschutz“ an der Pfarrstraße

1951
Der „ADAC“ spricht sich gegen Geschwindigkeitskontrollen aus

1953
Jella Lepmann und ihre „Jugendbibliothek“ in der Kaulbachstraße 11

Juli 1954
Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden

Seit dem Jahr 1955
Die „Ludwigskirche“ wird durch Erwin Schleich wiederhergestellt

1955
Das „Französische Konsulat“ zieht in die Widenmayerstraße 51

Um 1955
In der „Kunst-Akademie“ bildet sich die „Künstlergruppe SPUR“

1956
Der Stadtrat beauftragt die Instandsetzung des „Siegestores“

1956
Das „Französische Konsulat“ zieht in die Möhlstraße 10

1957
Von den „Moriskentänzern“ werden Kopien gefertigt

1958
Eine mahnende Inschrift am wiederhergestellten „Siegestor“

April 1958
Das „Generalkonsulat der USA“ bezieht seinen Neubau

19. Mai 1960
Der 1.000.000ste USA-Auswanderer seit 1949

29. Mai 1960
Das „Kavallerie-Denkmal“ vor dem „Hauptstaatsarchiv“ wird enthüllt

2. Februar 1962
ADAC fordert: „Weg mit diesem Mördern am Straßenrand“

1963
Das Verwaltungsgebäude des „Studentenwerks“ und die „Mensa“

18. April 1964
Der „Friedrich-von-Gärtner-Brunnen“ geht in Betrieb

24. Mai 1965
Der Brunnen im Hof des „Hauses des Rechts“

1966
Die „Bayerische Staatsbibliothek“ bekommt einen Erweiterungsbau

4. Juli 1966
Steine und Tintenfässer fliegen gegen das „US-Generalkonsulat“

1967
Das „Hauptstaatsarchiv“ kann ihren Betrieb aufnehmen

1967
Letztmaliges Auftreten des „Professoren-Kollegiums“ im Talar

1968
Die „Studentenrevolte“ greift das „Professoren-Kollegium“ an

1968
In der „Kunst-Akademie“ werden Stücke des „Anti-Theaters“ gezeigt

1970
Eine „Bürgerinitiative“ bekämpft weitere Baumaßnahmen im „Leopoldpark“

1972
Dr. Soshitsu Sen stiftet das „Japanische Teehaus“

1972
Die „Löwen-Quadriga mit der Bavaria“ kommt wieder auf das „Siegestor“

28. August 1972
Münchens Städtepartnerschaft mit Sapporo

1973
Das „Muffatwerk“ wird wegen Unwirtschaftlichkeit aufgelassen

4. Mai 1976
In der Kaulbachstraße 15 explodiert ein Sprengkörper

1977
Der Westteil des „Leopoldparks“ wird der Stadt München als Park überlassen

1983
Die „Jugendbibliothek“ zieht nach „Schloss Blutenburg“ um

18. März 1983
Michael Käfer übernimmt das P1 im Haus der Kunst

November 1984
Der „AFN“ zieht in die Kaulbachstraße 45

1985
Der - von den Studenten umgangssprachlich genannte - „Schweinchenbau“

1987
Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Freisstaat Bayern“ renoviert

1988
Der neubarock ummantelte Kamin des „Muffatwerks“ wird renoviert

1989
Die Trennung der Geschlechter im „Volksbad“ ist aufgehoben

14. Februar 1992
Der „AFN“ stellt seinen Betrieb in der Kaulbachstraße 45 ein

1. Juli 1993
Die „Muffathalle“ wird als Kultur-Projekt betrieben

Um November 1993
Sechs verschollen geglaubte Fresken wieder entdeckt

1995
Im Bauhof werden „Trümmer“ des „Siegestores“ entdeckt

Dezember 1995
Das „Siegestor“ wird bis März 1999 generalsaniert

24. Januar 1998
Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

8. November 1998
Oberbürgermeister Ude enthüllt die Gedenktafel an die „Reichskristallnacht“

11. Juni 1999
Die Sanierungsarbeiten am „Siegestor“ sind abgeschlossen

Um Oktober 2002
Der „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet

April 2005
Der „Club Ampere“ wird eröffnet

Juli 2005
Regenerative Energie aus dem Auer Mühlbach

26. Oktober 2005
Der Erweiterungsbau für die „Kunst-Akademie“ wird eröffnet

2008
Die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße

2009
Acht Millionen Dokumente zur bayerischen Geschichte