Dreißigjähriger Krieg

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DatumEreignis
2 1559Johann Tserclaes Graf von Tilly wird geboren
1568Johann Tserclaes Graf von Tilly wird in Lüttich und Köln erzogen
17. 4 1573Maximilian I. wird in München geboren
1574Johann Tserclaes Graf von Tilly tritt in das „Spanische Heer“ ein
1595Johann Tserclaes Graf von Tilly tritt in kaiserliche Dienste ein
26. 4 1606Die protestantische Mehrheit verprügelt spontan die Katholiken
6 1606„Kapuziner, Kapuziner, Speck, Speck!“
17. 12 1607Donauwörth muss vor der baierischen Militärmacht kapitulieren
16. 3 1607Kaiser Rudolf II. bevollmächtigt Herzog Maximilian I. zum Kampf
26. 4 1607Die Protestanten belagern das „Kloster Heiligkreuz“ in Donauwörth
3. 8 1607Kaiser Rudolf II. verhängt die Reichsacht über Donauwörth
14. 5 1608Die protestantischen Stände gründen die Union
1609Herzog Maximilian I. will eine Verbesserung der Stadtbefestigung
3. 6 1609Der Kaiser überlässt dem baierischen Herzog die Reichsstadt Donauwörth
10. 7 1609In München gründen katholische Fürsten die Liga
30. 7 1609Die drei geistlichen Kurfürsten treten der katholischen Liga bei
9. 7 1609Kaiser Rudolf II. stellt den Majestätsbrief aus
1610Die „Liga“ wird in ein oberländisches und ein rheinisches Direktorium geteilt
23. 5 1611Die Böhmischen Stände krönen Matthias zum Böhmischen König
19. 1 1612Der Ausbau der Münchner Stadtbefestigung wird abgelehnt
23. 10 1613Kaiser Matthias will ein drittes „Liga-Direktorium“
1614Pfalz-Neuburg tritt aus der protestantischen „Union“ aus
8. 8 1615Der Magistrat gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen
14. 1 1616Maximilian I. legt das „Bundesobristenamt der katholischen Liga“ nieder
27. 5 1617Herzog Maximilan I. gründet eine neue katholische Liga
29. 6 1617Die böhmischen Landstände wählen Erzherzog Ferdinand zum König
1618König Ferdinand II. wird vom ungarischen Reich als König anerkannt
21. 11 1618Peter Ernst II. Graf von Mansfelds Truppen erobern Pilsen
26. 11 1618Der Bau der Münchner Befestigung wird in Angriff genommen
3 1618Die protestantischen „Landstände“ in Böhmen beschweren sich beim Kaiser
21. 5 1618Die böhmischen Stände treffen sich trotz Strafandrohung
23. 5 1618Die Delinquenten werden defenestriert und landen auf dem Misthaufen
31. 7 1618Die böhmischen Stände erklären sich zur Wahlmonarchie
31. 10 1619Friedrich V. zieht triumphal in Prag ein
8. 10 1619Herzog Maximilian I. wird großzügig entschädigt
4. 11 1619Friedrich V. wird im Prager Veitsdom zum König gekrönt
12 1619Die katholische „Liga“ beschließt den Kriegseintritt
12 1619Der Kostenvoranschlag für den Festungsausbau
20. 3 1619König Ferdinand will in Prag die Regierung antreten
19. 8 1619Die böhmischen Stände setzen Ferdinand als ihren König ab
26. 8 1619Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz wird böhmischer König
28. 8 1619Erzherzog Ferdinand II. wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekürt
29. 8 1619Kurfürst Friedrich V. erfährt von seiner Königswahl
12. 9 1619Friedrich V. soll sich von den böhmischen Angelegenheiten fernhalten
24. 9 1619Friedrich V. nimmt die Königswahl an
27. 9 1619Friedrich V. reist nach Prag
1 1620Die „Schanzarbeiten“ beginnen vor dem „Schwabinger Tor“
10 1620Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg
7. 11 1620Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag
8. 11 1620Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt
9. 11 1620Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf
5 1620Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern
30. 6 1620Maximilian I. soll den Aufstand in Oberösterreich niederwerfen
23. 7 1620Die Niederschlagung des oberösterreichischen Aufstands beginnt
31. 7 1620Der Ulmer Vertrag sichert die Besetzung Oberösterreichs
20. 8 1620Maximilian I. lässt sich in Linz huldigen
4. 8 1620Maximilian I. zieht mit seinem Liga-Heer in Linz ein
26. 9 1620Herzog Maximilian I. überschreitet die böhmische Grenze
22. 1 1621Kaiser Ferdinand II. erklärt Friedrich V. zum Reichsfeind
29. 1 1621Eine schnelle Klärung der Pfandherrschaft über Oberösterreich
15. 2 1621Ein Pfandschaftsrezeß über Oberösterreich wird unterzeichnet
6. 3 1621Oberösterreich an das Herzogtum Baiern verpfändet
24. 4 1621Die protestantische „Union“ löst sich selbst auf
24. 4 1621Die Auflösung der Union wird förmlich vollzogen
21. 6 1621In Prag wird ein blutiges Gericht über die Aufständischen gehalten
22. 9 1621Herzog Maximilian I. erhält die pfälzische Kurwürde
1623Der „Hofgarten“ wird in die Umwallung einbezogen
7. 1 1623Der Regensburger Fürstentag beginnt
25. 2 1623Herzog Maximilian I. von Baiern erhält die pfälzische Kur offiziell
11. 7 1623Kurfürst Maximilian I. verlangt einen Beitrag zu den Kriegskosten
4. 10 1624Der Beginn der Rekatholisierung in Oberösterreich
1625König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein
1625Zur Seidenherstellung Maulbeerbäume pflanzen
1 1625Die oberösterreichischen Bauern wehren sich
10. 10 1625Eine Religionsedikt für Oberösterreich
15. 5 1625Das grausame Frankenburger Würfelspiel
17. 10 1626Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich
11 1626Eine baierische Elite-Armee besiegt die aufständischen Oberösterreicher
25. 11 1626Die aufständischen Bauern werden in vier blutigen Schlachten geschlagen
12. 5 1626In Oberösterreich bricht ein Bauernkrieg los
21. 5 1626Eine missglückte katholische Strafexpedition im Mühlkreis
24. 6 1626Linz wird von den aufständischen Bauern belagert
10. 9 1626Ein Waffenstillstand mit den aufständischen Bauern
1627Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Jütland
1628Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern
22. 2 1628Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück
22. 2 1628Die baierische Kurwürde wird erblich
4. 3 1628Die Kurwürde Baierns wird erblich
4. 3 1628Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell
27. 4 1628Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch
5. 5 1628Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser
28. 9 1628Das erste Opfer der Pest
1629Kardinal Richelieu bietet Baiern ein „Defensivbündnis“ an
1629König Gustav II. Adolf lässt sich einen dreijährigen Krieg finanzieren
1. 11 1629Die ersten vier „Karmeliten“ treffen in München ein
4. 11 1629Die Niederlassung der „Karmeliter“ wird bewilligt
6. 3 1629Kaiser Ferdinand II. erlässt das „Restitutionsedikt“
29. 1 1630Eine Bücherverbrennung in Amberg
3. 7 1630Ein für den Kaiser wenig erfolgreicher Regensburger Kurfürstentag
6. 7 1630Gustav II. Adolf landet mit 13.000 Mann an der Küste Pommerns
12 1631Albrecht von Wallenstein kehrt wieder auf die Schlachtfelder zurück
5 1631Eine „Defensiv-Allianz“ zwischen Frankreich und Baiern
10. 5 163126.800 kaiserliche Soldaten belagern Magdeburg
17. 5 1631Die Bestürmung von Magdeburg beginnt
20. 5 1631Die Kaiserlichen bereiten Magdeburg ein grausliches Blutbad an
1. 7 1631Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden
15. 9 1631Graf Tilly zieht in Leipzig ein und lässt ausgiebig plündern
17. 9 1631Bei Breitenfeld werden die Kaiserlichen vernichtend geschlagen
16. 11 1632Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf verliert sein Leben
29. 11 1632Der Winterkönig Friedrich V. stirbt in Mainz
14. 4 1632Der „Schwedenkönig“ Gustav Adolf erreicht den Lech
15. 4 1632Schwedens König Gustav Adolf erkämpft den Lechübergang
24. 4 1632Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf zieht in Augsburg ein
30. 4 1632Johann Tserclaes Graf von Tilly stirbt in Ingolstadt
4. 4 1632Kurfürst Maximilian I. verlässt München in Richtung Regensburg
7. 4 1632Gustav II. Adolf überquert die Donau bei Donauwörth
8. 4 1632Die kurfürstliche Familie flieht vor den Schweden nach Salzburg
14. 5 1632Geldzahlungen statt Plünderung und Mord
15. 5 1632Die schwedische Schutzgarde wird nach München verlegt
19. 5 1632Schwedenkönig Gustav II. Adolf fordert von der Stadt 300.000 Reichstaler
20. 5 1632Kurfürst Maximilian I. will „ein gottgefälliges Werk“ schaffen
16. 6 1632Die Schwedengeiseln werden wie Gefangene behandelt
21. 6 1632Die Schwedengeiseln wollen eine Votivtafel spenden
7. 6 1632Die Schwedengeiseln verlassen die Stadt in Richtung Augsburg
7. 8 1632Viel Geld für die Schweden-Geiseln
10. 6 1633Zwei „Schwedengeisel“ kehren nicht mehr zurück
17. 6 1633Die Schweden bringen die Geiseln unter Misshandlungen nach Nördlingen
27. 8 1633Die „Schwedengeiseln“ werden wieder nach Augsburg verlegt
18. 2 1634Augsburger Geldgeber verbessern die Lage der „Schweden-Geiseln“
25. 2 1634Albrecht von Wallenstein wird in Eger ermordet
7 1634Kaiserliche Truppen schleppen die „Pest“ nach München ein
12. 8 1634Die schwerste Pest, die München je erlebt hat, beginnt
6. 9 1634Die Schweden werden bei Nördlingen vernichtend geschlagen
7. 9 1634Kurfürst Maximilian I. will sein Gelöbnis erfüllen
1. 10 1635Ein kurfürstlicher Befehl untersagt die „Fuchsjagd“
12. 2 1635Die „Pest“ wird für beendet erklärt
13. 3 1635Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet
19. 4 1635Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst
3. 4 1635Die Schwedengeiseln kehren nach München zurück
15. 5 1635Nach 3-jähriger Abwesenheit kommt Maximilian I. wieder nach München
30. 5 1635Der Prager Frieden wird geschlossen
9 1635Kurfürst Maximilian I. entscheidet sich für ein „Madonnen-Monument“
15. 9 1636Ferdinand III. wird zum deutsch-römischen König gewählt
15. 2 1637Kaiser Ferdinand II. stirbt in Wien
16. 1 1641Jeder Bürger hat sich mit Proviant einzudecken
1648Die „Weingärten“ werden von feindlichen Truppen verwüstet
1648Der „Kalender“ wird zur „weltlichen Angelegenheit“ erklärt
1648Im „Westfälischen Frieden“ wird das „Restitutionsedikt“ aufgehoben.
20. 5 1648Schutzsuche hinter den mächtigen Befestigungsanlagen
1652Graf von Tillys Leichnam wird nach Altötting überführt
1668Nach dem Dreißigjährigen Krieg verwalden die Weinberge