Henker

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DatumEreignis
1276Das „Augsburger Stadtrecht“ und die Prostitution
4. 6 1340Erstmalige Anwendung der Hinrichtung durch das Rad
28. 10 1437Das neue städtische Bordell wird eröffnet
24. 4 1528Ein „Wiedertäufer“ wird mit dem Schwert hingerichtet
10 1590Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu
5. 11 1591Die beiden letzten „Werdenfelser Hexen“ werden hingerichtet
26. 4 1591Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet
3. 12 1596Hinrichtung eines „Wiedertäufers“
29. 7 1600Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität
29. 7 1600Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt
21. 11 1618Peter Ernst II. Graf von Mansfelds Truppen erobern Pilsen
30. 10 1786Jakob Keysser wird zum „Henker“ ernannt
2 1792Konstruktion einer von Dr. Guillotin erdachten „Tötungsmaschine“
25. 4 1792Die „Guillotine“ wird erstmals in Paris in Gebrauch genommen
27. 7 1809Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart
1829Lorenz Schellerer übt das Amt des „Bayerischen Scharfrichters“ aus
1849Die „Paulskirchen-Verfassung“ will die „Abschaffung der Todesstrafe“
5 1854Die letzte Hinrichtung mit dem „Handschwert“
5. 8 1854Abschaffung des mittelalterlichen Richtschwerts
1871Die „Todesstrafe“ nur mehr bei Mord und schweren Militärstraftaten im Krieg
8 1880Joseph Kißlinger wird neuer „Scharfrichter“
2. 5 1884Franz Xaver Reichhart wird neuer „Scharfrichter“
20. 4 1893Johann Reichhart kommt in Tiefenthal im Landkreis Regensburg zur Welt
13. 6 1898Eingeschränkte Teilnahme an einer Hinrichtung
5. 3 1901Mathias Kneißl wird niedergeschossen und gefangen genommen
21. 2 1902Mathias Kneißl wird hingerichtet
10. 11 1918Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten
29. 4 1919Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter
1924Die Vollstreckung der Todesurteile erfolgt durch die „Guillotine“
27. 3 1924Johann Reichhart erhält einen Arbeitsvertrag als „Scharfrichter“
24. 7 1924Scharfrichter Reichharts erste Hinrichtung
9 1926Johann Reichhart muss seine Wirtschaft wieder aufgeben
12 1928Die ersten 23 Hinrichtungen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart
29. 3 1933Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein
22. 6 1933Ein neuer Vertrag mit dem Scharfrichter Johann Reichhart
1. 9 1933Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an
18. 1 1934Das Jahreseinkommen des „Scharfrichters“ Reichhart wird erhöht
4. 12 1934In Karl Valentins „Panoptikum“ wird eine „Guillotine“ ausgestellt
16. 2 1935Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins „Panoptikum“
1. 5 1937Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP
25. 8 1937Die Zuständigkeiten der Scharfrichter werden neu festgelegt
5. 9 1939Eine Verordnung gegen Volksschädlinge wird erlassen
19402.805 Todesurteile in der NS-Zeit vollstreckt
1943Das Einkommen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart ist massiv gestiegen
27. 1 1943Wilhelm Heppert wird durch den Scharfrichter hingerichtet
12. 10 1943Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt
15. 2 1943Das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“
18. 2 1943Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilt Flugblätter in der Universität
22. 2 1943Todesurteile gegen Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst
13. 7 1943Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet
7 1944„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für Hinrichtungen nach Berlin
20. 7 1944Ein Attentat auf Adolf Hitler im Führerhauptquartier Wolfsschanze
4 1945Die Stadelheimer „Guillotine“ wird nach Straubing transportiert
4 1945„Scharfrichter“ Johann Reichhart vollstreckt 3.009 Todesurteile
5 1945„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für die US-Militärregierung arbeiten
16. 10 1946Neun Hauptkriegsverbrecher werden hingerichtet
4 1947„Henker“ Johann Reichhart hat insgesamt 3.165 Todesurteile vollstreckt
5 1947Johann Reichhart wird in das „Internierungslager Moosburg“ gebracht
13. 12 1948Der Prozess gegen den „Scharfrichter“ Johann Reichhart beginnt
11 1949Das Urteil gegen Johann Reichhart wird abgemildert
5 1949Etwa 750 Personen wegen Verbrechen unter dem NS-System hingerichtet
24. 5 1949Das Grundgesetz schafft in der BRD die Todesstrafe ab
1950Der Sohn des „Scharfrichters“ Johann Reichhart nimmt sich das Leben
1963Die „Wiedereinführung der Todesstrafe“ wird diskutiert
1967 DDR-Todesurteile werden mit der „Guillotine“ vollstreckt
26. 4 1972Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart stirbt
1987In der „DDR“ wird die Todesstrafe abgeschafft
20. 2 1998Im „Freistaat Bayern“ wird die „Todesstrafe“ offiziell abgeschafft
350Augustinus entwirft die Theorie des „gerechten“ Krieges