Hexen

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DatumEreignis
1484Papst Innozenz VIII. erlässt die Bulle „Summis desiderantes“
1485Die „Hexenverfolgung“ in der „Diözese Brixen“ scheitert
1486Der berüchtigte „Hexenhammer“ wird veröffentlicht
2. 10 1491Die Reichsstadt Nürnberg nimmt ein Hexen-Gutachten unter Verschluss
1532Die „peinliche Halsgerichtsordnung” setzt auf „Zauberei“ den „Feuertod“
1544Baiern kennt nur die „Strafbarkeit des Schadenszaubers“
1559Die „Jesuiten“ schaffen langsam ein Klima für die „Hexenjagd“
1560Die Missernten haben aufgrund der Klimaveränderung zugenommen
3. 8 1562Ein großes Hagelunwetter vernichtet den Wein und das Getreide
1563Der „Teufelspakt“ gilt als Wesensmerkmal des „Hexerei-Delikts“
1563Der Jesuiten Petrus Canisius predigt die „Hexenverfolgungen“
1567Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“
1572Der „Teufelspakt“ zieht die „Todesstrafe“ nach sich
1580Der „Jesuitenpater“ Jeremias Drexel bekämpft die Hexen
1581Erste Hexenverfolgungen in der „Grafschaft Werdenfels“
1582Im „Kurpfälzischen Landrecht“ steht für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“
1588Im „Badischen Landrecht“ gilt für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“
1589Peter Binsfeld und sein Buch „Von Bekanntnuss der Zauberer und Hexen“
10 1590Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu
10. 3 1590Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich
2. 4 1590Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen
6. 4 1590Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“
5 1590Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“
10. 5 1590Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein
6 1590In München findet ein erster „Hexenprozess“ statt
2. 7 1590Der von Herzog Wilhelm V. ausgehende Hexenprozess ist zu Ende
1591Peter Binsfelds Buch erscheint in München in deutscher Sprache
1591Die Familie Pämb lebt im „Kelheimer Armenhaus“
1598Eine „Zaubergesellschaft“ sitzt in der „Schergenstube“ in Haft
20. 10 1600Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt
24. 10 1600Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert
26. 11 1600Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut
2 1600Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg
3 1600Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an
16. 4 1600Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert
17. 4 1600Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb
19. 4 1600Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor
24. 4 1600Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“
28. 4 1600Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb
30. 4 1600Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage
5 1600Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt
5 1600Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden
5 1600Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein
26. 7 1600Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess
29. 7 1600Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt
29. 7 1600Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität
29. 7 1600Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt
29. 7 1600Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen
11. 8 1600Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen
1608Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft
12. 4 1608Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“
5 1608Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht
26. 5 1608„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth
3 1609Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über
10 1610Ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ für das „Hochstift Augsburg“
30. 3 1610Friedrich Förner erlässt für Bamberg ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“
5 1610„Hofrat“ Wagnereckh legt sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ vor
24. 1 1611Dr. Cosmas Vagh legt dem „Hofrat“ sein „Hexen-Mandat“ vor
2 1611Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ geht in Druck
12. 2 1611Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ liegt gedruckt vor
28. 3 1611Der „Geheime Rat“ will das „Hexen-Mandat“ nicht veröffentlichen
7 1611Der „Hexenrichter“ Dr. Gottfried Sattler muss in den „Falkenturm“
1612In den fränkischen „Hochstiften“ weitere „Hexenverfolgungen“
21. 1 1612Eine „Strafarbeit“ für die voreiligen Juristen
3 1612Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ wird veröffentlicht
21. 7 1612Das Aberglaubens- und Hexenmandat zeigt keine große Wirkung
1614Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“
4. 12 1615Der „Stadtrat“ beschließt die Hinrichtung der drei „Hexen“
12. 9 1615Das „Münchner Stadtgericht“ kommt unverhofft zu einem „Hexenprozess“
1616In Bamberg müssen 159 Menschen als „Hexen“ sterben
1616In Würzburg kommt es zu Hexen-Verfolgungen
21. 1 1616Der Hexenprozess gegen die Familie Schwerzin wird wieder aufgenommen
8. 11 1616„Elsl“ Schwerzin wird als „Hexe“ hingerichtet
1617Im „Bistum Eichstätt“ beginnen die Hexen-Verfolgungen
1618Hexenprozesse gegen Kinder in Augsburg
1 1618„Bärbl“ Schwerzin wird dem „Heiliggeist-Spital“ übergeben
1625Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet
1626Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet
1626Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“
1. 3 1627Ursula Bonschab wird der „Hexerei“ beschuldigt
8. 5 1627Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als Hexe verbrannt
1628Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“
1629Wemding ist erneut das Zentrum einer „Hexenverfolgung“
1629Auch Ingolstadt bekommt noch einen „Hexenprozess“
6. 7 1629Erfolgreiche Einführung einer neuen Foltermethode
12. 1 1631Hexen werden begnadigt, wenn sie sich freiwillig stellen
5 1631Friedrich Spees Schrift gegen Folter und „Hexen-Verfolgungen“
8. 9 1642 Johann Philipp von Schönborn untersagt die Hexenverfolgungen
1643Der letzte große „Hexenprozess“ in Rain am Lech im Kurfürstentum
17. 9 1701Die 17-jährige Maria Theresia Käser wird als Hexe hingerichtet
1721In München lodert das letzte „Hexenfeuer“
1746Das „Landgebot gegen Aberglauben und Hexerei“ wird erneut veröffentlicht
1750Der Maria Pauer wird der Prozess wegen „Schadenszauber“ gemacht
1751Das Strafgesetzbuch bestimmt auch über Hexen
1753Noch viele Opfer, bis die „Hexenprozesse“ enden
13. 10 1766Don Ferdinand von Sterzinger hält Reden gegen den Hexenwahn
4. 4 1775Die als „Hexe“ verurteilte Anna Maria Schweglin soll hingerichtet werden
1781Anna Maria Schweglin stirbt im Gefängnis
1782Die letzte „Hexe“ im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“
7. 2 2013Die 20-jährige Leniata Kepari wird bei lebendigem Leib als „Hexe“ verbrannt