Papier, Haderlumpen & Seide * Die nördliche Au

Samstag den 25.08.2018    11:00-16:00

Anmeldung Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung erforderlich!
eMail carolin.burghart@mvhs.de
Treffpunkt Gasteig
Veranstalter Münchner Volkshochschule Mitte
Preis 13,- €

Bei diesem Stadtteil-Spaziergang befassen wir uns mit den Lebens und Arbeitsbedingungen der Auer Bevölkerung bis hinein ins 21. Jahrhundert. 

Hier arbeitete 555 Jahre lang Deutschlands älteste Papiermühle, aus der das erste "Technische Museum" Deutschlands entstehen sollte. Zur "Auer Papierfabrik" gehörte aber auch die "Gilde der Hadern- und Lumpensammler". 

Hier befand sich eine "Seidenfabrik" sowie eine "Wollwerk-Fabricca", die 2.000 Menschen Beschäftigung bot und aus der später das "Militärische Arbeitshaus" hervorging. Dorthin schoben die Münchner ihre Bettler ab und trugen damit zum schlechten Ruf der Au bei. Hier gab es aber auch die "Rumford-Suppe", mit der die Kartoffel in Oberbaiern seinen Siegeszug antrat. 

Viele bekannte Münchner sind in der Au geboren worden, einer davon war Karl Valentin. In seinem Geburtshaus karossierte der Designer Ludwig Weinberger einen der weltweit sechs "Bugatti Royale".