Arbeiten und Leben in den Haidhauser Herbergsvierteln

Sonntag den 03.11.2019    11:00-13:30

eMail rudolf@hartbrunner.de
Treffpunkt Max-Weber-Platz * U-Bahn-Ausstieg
Veranstalter ???
Preis 7.- €

Erstmals tritt Haidhausen im Jahr 808 durch eine Urkunde in das Licht der Geschichte. Das mittelalterliche Haidhusyr bestand aus vier Bauernhöfen mit einer Kirche.

Mit der Ziegelherstellung und dem wachsenden Baugewerbe des Großabnehmers München gab es Arbeit und Verdienst. Ländliche und städtische Unterschichten ließen sich - guten Verdienst und einen neuen Lebensmittelpunkt erhoffend - hier nieder.  

Sie bauten sich die typischen Herbergshäuser zum Eigenbedarf und vergrößerten dadurch das Dorf. So entstand das Haidhausen der armen Leut’, der Häusler und Tagelöhner sowie der Feld- und Ziegleiarbeiter. Und da hier die strengen Münchner Baubestimmungen nicht galten, konnte jeder nach seinen Möglichkeiten bauen.  

Ab dem 17. Jahrhundert entstanden in Haidhausen zudem vier herrschaftliche Adels-Schlösser und Künstler-Villen.