Fakten

12. April 1856

Die „Ostbahn-Aktiengesellschaft“ erhält die Baumaßnahme übertragen

München * Der „Kgl. privilegierten Aktiengesellschaft der bayerischen Ostbahnen“ wird die Durchführung der „längst allgemein als dringendes Bedürfnis erachteten“ Baumaßnahme übertragen.

Die „Ostbahn-Aktiengesellschaft“ besitzt ein Kapital von 60 Millionen Gulden.
Beteiligt sind unter anderem die Bankhäuser Rothschild, Eichthal, Hirsch und Bischofsheim, die Fabrikbesitzer Cramer und Klett, die „Kgl. Bank“ in Nürnberg sowie Maximilian von Thurn und Taxis.

Als „Direktor der Gesellschaft“, dem der gesamte Bau und die Betriebsführung anvertraut wird, kann Paul Camille von Denis gewonnen werden, der schon beim Bau der Strecke „Nürnberg - Fürth“ und „München - Augsburg“ tätig war.