Fakten

März 2001

Der „Kriechbaumhof“ im Maßstab 1:20 als Dauerleihgabe

München-Haidhausen * Die Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler stellen dem „Haidhausen Museum“ in der Kirchenstraße den „Kriechbaumhof“ im Maßstab 1:20 als Dauerleihgabe zur Verfügung.  

Das Modell des Herbergsanwesens entstand nach alten Plänen und Fotos in 400 Stunden Arbeit.  

Die Irlbacher und Voßeler reihen sich damit in die Tradition der Auer und Haidhauser „Kripperlbauer“ ein, die sich seinerzeit mit ihren Schnitzarbeiten im Winter einen Nebenerwerb eröffneten.  
Im „Bayerischen Nationalmuseum“ sind mehrere hervorragende Arbeiten von aus dem „Ostend“ stammenden „Krippenmachern“ zu sehen.  

Man kennt die Künstler zum Teil nur noch dem Vornamen nach:  
So den Zimmermann „Niclas“, der um das Jahr 1800 in der Au arbeitete oder Wendelin Reiner, der ebenfalls in der Au wohnte, dessen Stiefsohn Andreas Barsam, Anselm Sickinger, sowie den Schnitzer „Ludwig“ und Johann Berger, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebten.

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